Syrien: Russische Marine feuert Raketen auf den „Islamischen Staat“

Terraherz

Vom Mittelmeer aus hat die russische Marine Marschflugkörper auf den „Islamischen Staat“ (IS) abgefeuert. Ziel waren Verbände der Terroristen, die sich östlich der Wüstenstadt Palmyra neu geformt hatten. Laut dem russischen Verteidigungsministerium haben die kurdisch dominierten Demokratischen Kräfte Syriens (SDF) bereits am Samstag einen Korridor für IS-Terroristen geöffnet. Diese konnten sich daraufhin außerhalb der belagerten Stadt Rakka sammeln und einen Konvoi bilden, der dann von der russischen Luftwaffe zerstört wurde. Die SDF dementieren die Vorwürfe Moskaus, die daraufhin vom russischen Außenminister Sergei Lawrow noch einmal untermauert wurden.

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Russland blockiert Syrien-Resolution im UN-Sicherheitsrat

Giftgasangriff in der syrischen Provinz Idlib

© REUTERS/ Social Media Website via Reuters TV
12.04.2017(aktualisiert 08:37 13.04.2017) Zum Kurzlink

Russland hat am Mittwoch den Entwurf einer Syrien-Resolution mit Veto belegt. Das Dokument war zuvor von Großbritannien, Frankreich und den USA im UN-Sicherheitsrat eingebracht worden.

Moskauer Kreml
© Sputnik/ Alexei Druzhinin/Anton Denisov/Pressedienst des Präsidenten von Russland

In der Resolution wird die syrische Regierung für eine Giftgasattacke am 4. April in der Provinz Idlib mit 80 Toten und rund 200 Verletzten verantwortlich gemacht. Damaskus weist die Anschuldigungen entschieden zurück und macht die Terroristen und ihre Gönner für das Unglück verantwortlich. Nach Darstellung des russischen Verteidigungsministeriums wurde bei dem Luftangriff am 4. April ein Chemiewaffendepot der Terroristen zerbombt. Bekanntlich waren alle syrischen Kampfstoffe unschädlich gemacht worden, was auch die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) bestätigt hatte.

Als Antwort auf die mutmaßliche Giftgasattacke griffen die USA eine syrische Luftwaffenbasis mit 59 Marschflugkörpern an. Russlands Präsident Wladimir Putin schloss auch eine Provokation nicht aus, ohne die Schuldigen zu nennen. Moskau bezeichnet den Angriff als einen Verstoß gegen das Völkerrecht.

Assad über vermeintlichen Giftgas-Angriff: Alle Informationen stammen von der Al-Nusra-Front – USA „sind Terror-Komplizen“

In seinem ersten Interview nach dem US-Angriff auf eine syrische Luftwaffenbasis vor einer Woche sagte der syrische Staatschef Assad mit Blick auf den mutmaßlichen Chemiewaffenangriff: „Das ist für uns zu hundert Prozent konstruiert.“ Der Westen und die USA seien „Komplizen der Terroristen“.
Eine Demonstration zur Unterstützung des syrischen Präsidenten Assad. Foto: ANWAR AMRO/AFP/Getty Images

Syriens Präsident Baschar al-Assad hat der Nachrichtenagentur AFP sein erstes Interview nach dem mutmaßlichen Giftgasangriff in Chan Scheichun gegeben.

Darin sagte er am Mittwoch, dass seine Armee die syrische Kleinstadt Anfang des Monats nicht mit Chemiewaffen bombardiert habe. Als Reaktion hatten die USA den syrischen Luftwaffenstützpunkt Al-Schairat mit Marschflugkörpern beschossen. Die zentralen Äußerungen Assads im Wortlaut:

Zweifel am Vorfall in Chan Scheichun:

„Wie Sie wissen, ist Chan Scheichun unter der Kontrolle der Al-Nusra-Front, die ein Arm von Al-Kaida ist. Die einzigen Informationen, über die die Welt bis jetzt verfügt, sind diejenigen, die von dem Al-Kaida-Arm veröffentlicht wurden.“

„Es gibt jetzt viele Fake-Videos.“

„Wir wissen nicht, ob diese toten Kinder in Chan Scheichun getötet wurden.“

„Nehmen wir an, dass wir über ein solches Arsenal verfügen, nehmen wir an, dass wir es einsetzen wollen, warum haben wir es nicht getan, als unsere Truppen auf dem Rückzug waren und die Terroristen an Boden gewannen? Tatsächlich fällt dieser angebliche Angriff mit einer Zeit zusammen, in der die syrische Armee schnell voran kam und in der ein Debakel der Terroristen zu erleben war, die zusammengebrochen sind.“

Zur ersten Erklärung aus Damaskus, dass die syrische Luftwaffe ein Chemiewaffen-Depot von Aufständischen getroffen habe:

„Das ist eine Möglichkeit von mehreren, denn wenn man ein Ziel der Terroristen angreift, weiß man nicht, was dort ist.“

Zu den Vorwürfen des Westens gegen Damaskus:

„Es gab keine Anordnung, irgendeinen Angriff zu verüben. … Wir haben unser (Chemiewaffen-)Arsenal vor ein paar Jahren aufgegeben. Selbst wenn wir sie hätten, würden wir sie nicht benutzen. In unserer gesamten Geschichte haben wir unser Chemiewaffenarsenal niemals eingesetzt. Das ist eine ethische Frage“.

„Definitiv, das ist für uns zu hundert Prozent konstruiert (…) Unser Eindruck ist, dass der Westen, insbesondere die USA, mit den Terroristen sehr eng zusammenarbeiten. Sie haben die ganze Geschichte konstruiert, um einen Vorwand für den Angriff zu haben.“

Zu einer möglichen internationalen Untersuchung des Vorfalls in Chan Scheichun:

„Wir können nur eine Untersuchung erlauben, wenn sie unparteiisch ist, wenn wir sicherstellen, dass unbefangene Länder sich an dieser Delegation beteiligen, um sicherzustellen, dass sie es nicht zu politischen Zwecken nutzen.“

Zu dem US-Angriff auf Al-Schariat:

„Unsere Feuerkraft, unsere Fähigkeit, die Terroristen anzugreifen, ist durch den Angriff nicht beeinträchtigt worden.“

Zur grundsätzlichen US-Strategie in Syrien:

„Die USA meinen es nicht ernst in ihrem Bemühen um eine politische Lösung. Sie wollen den politischen Prozess nutzen, um die Terroristen zu schützen.“ (afp/so)

http://www.epochtimes.de

Auf die Perspektive kommt es an – #BarCode mit Dirk C. Fleck, Rüdiger Lenz, R. Stein & F. Höfer

NuoViso.TV

Hochgeladen am 10.04.2017

Der Giftgas-Anschlag in Syrien ist in keinster Weise aufgeklärt, da verkündete die BILD-Zeitung schon den Schuldigen: „Giftgas-Assad: Der schlimmste Vater der Welt“. Nur wenige Stunden später fielen amerikanische Bomben auf einen Flugplatz, von welchem Assad den Angriff aus geflogen haben soll.

Der Science-Fiction Buchautor Dirk C. Fleck entzieht sich diesem tagesaktuellen Geschehen vollkommen und will solche Nachrichten aus Selbstschutz nicht mehr an sich heran lassen.

Im BarCode-Gespräch mit Rüdiger Lenz, Robert Stein und Frank Höfer nennt Dirk Fleck die Gründe dafür und lenkt die Diskussion auf eine sehr spannende philosophische Ebene. Viel Spaß mit dieser Ausgabe von #BarCode!

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Giftgas Syrien☢// Brillant ➤ Russisches Außenministerium zerlegt Reporterin von CBS ✓

Uncut-News Schweiz

Veröffentlicht am 09.04.2017

April 2017: Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Marija Sacharowa, zerlegt hier die Reporterin von CBS. Brillanter geht’s nicht.
Quelle: http://bit.ly/2ogfr8Q Übersetzt von Fritzthecat: http://bit.ly/2ogrOUk
#syrien #assad #giftgas #terror #falseflag #krieg #manipulation #kriegslüge #kriegsverbrecher #geopolitik #politik #MarijaSacharowa #Sacharowa #russland #cbs #medien #usa

Stellungnahme zu den jüngsten Giftgasangriffen in Khan Sheichun

Bildquelle: https://www.contra-magazin.com/2017/04/syrien-giftgasanschlag-wieder-false-flag/

Hände weg von Syrien – Bündnis gegen Krieg (Wien, Hamburg, Basel)

Anfang April 2017 erreichten uns Meldungen über „einen erneuten Giftgasangriff“ in Syrien.

Diesmal sei die Stadt Khan Sheichun in der Provinz Idlib angegriffen worden. Wie schon Jahre zuvor in Ghouta könne auch hier nicht eindeutig verifiziert werden, wer für die Angriffe verantwortlich sei.

Gleichwohl ist die westliche Medienlandschaft (wie seit Beginn der Ereignisse in Syrien) mit Schuldzuweisungen schnell zur Hand: Von „Bild“ bis „Spiegel“, von der Tagesschau bis hin zu den Boulevardblättern, die überall umsonst zu haben sind, sind die Meinungen gemacht: Schuld hat einmal mehr Assad, die Syrische Armee, Russland und die „Verbündeten des Regimes“.

Eigentlich sollte zu erwarten sein, dass sich die MedienkonsumentInnen des Westens nun endlich mal empören; nicht wie ihnen vorgeschrieben wird, gegen Präsident Assad und die Regierung Syriens, sondern gegen diese unsägliche Diffamierung und Hetze gegen einen souveränen Staat und dessen Regierung.

Die EU dirigiert diesen Chor der allgemeinen Hetze gegen Syrien. Zum Beispiel die EU Aussenbeauftragte, Frau Frederica Mogherini: Sie ließ sinngemäß verlauten: „Schuld sei auf jeden Fall die Regierung von Damaskus, denn jede Regierung habe die Pflicht, ihr Volk zu schützen, und dies tue die Regierung Syriens unter Assad nicht“.

Niemandem scheint der Zynismus einer derartigen Aussage aufzufallen. Wenn die Regierung und die Armee Syriens alles in ihrer Macht stehende tun, um das syrische Volk vor den Massakern der vom Westen instrumentalisierten Mörderbanden zu schützen, folgen die Vorwürfe auf dem Fuss.

Wenn dann, trotz dieser Bemühungen Anschläge geschehen, kommen aus dem Westen ebenfalls Vorwürfe und zwar ausgerechnet von jenen Mächten, welche die Terroristen unterstützen. Das Ziel ist mittlerweile klar: Nicht nur Präsident Assad soll beseitigt werden, sondern ebenso das syrische Modell eines multiethnischen, multireligiösen und multikulturellen Staates.

Ob diese Zerstörung einer funktionierenden Gesellschaftsordnung nun mit oder ohne den vom Volk gewählten Präsidenten erfolgt, ist ihnen egal. Syrien muss, geht es nach dem Willen der westlichen Kriegsherren (und Damen) in den NATO-Staaten, mit allen Mitteln zerstört werden.

Nicht umsonst trägt die Flagge der sogenannten Opposition drei Sterne: Diese Sterne stehen für die Zerstückelung Syriens in drei Teile, einen kurdischen, einen sunnitischen und einen kleineren alewitischen Teil. (Die Sterne standen ursprünglich für die drei Distrikte Syriens, Aleppo, Damaskus und Deir ez-Zor). Demgegenüber trägt die offizielle Flagge der Syrisch-Arabischen Republik zwei Sterne: Diese stehen für die Einheit der beiden Länder Ägypten und Syrien.

Dieser Plan, die Zerschlagung der syrischen Einheit, ist gescheitert. Die wichtigen oppositionellen Kräfte in Syrien haben sich mit der Regierung und der Armee geeinigt, viele von ihnen kämpfen nun Seite an Seite mit der syrischen Armee gegen die bewaffneten Banden im Land. Niemand von dieser Opposition will das System in Syrien mit der Waffe in der Hand beseitigen. Dies schließt Kritik an der Regierung keinesfalls aus, diese Kritik äußert sich jedoch politisch und nicht militärisch.

Von einer „bewaffneten Rebellion gegen das Assad Regime“ kann keine Rede sein. Bei den Bewaffneten, die in Syrien marodieren, handelt es sich in der überwiegenden Mehrzahl um ausländische Söldner. Ob sich diese Söldner nun Al Qaida, al Nusra, ISIS, FSA oder sonst wie nennen, bleibt sich für die Menschen in Syrien gleich: Für die betroffenen Menschen vor Ort sind das allesamt Terroristen, sie zerstören die Infrastruktur des Landes, sie sprengen Wasserleitungen, Schulen, Krankenhäuser und Transportwege. Sie verantworten – und das ist viel verheerender als jede materielle Zerstörung – unzählige Tote und Verletzte unter der syrischen Bevölkerung.

Mit Religion haben diese Kriminellen und Mörder nicht das Geringste zu tun. Es sind skrupellose, bezahlte und zum Teil durch Drogen, namentlich Captagon [1], fanatisierte Killer.

Genau diese skrupellosen Banden werden vom syrischen Volk und von der syrischen Armee bekämpft. Russland, Iran, die Kräfte der Hizbollah und freiwillige HelferInnen aus ganz Syrien unterstützen die Kräfte der syrischen Armee in diesem Kampf. Diese Unterstützung kann – muss aber nicht – militärisch sein. Innersyrische NGO‘s leisten auf dem Gebiet der humanitären Hilfe in Zusammenarbeit mit Regierungsbehörden und Armee Unglaubliches, und zwar für alle Menschen innerhalb der syrischen Gesellschaft.

…Und so sollte man meinen, dass es eigentlich möglich sein müsste, diese Banden zu vertreiben, sie gefangen zu nehmen oder sie im Kampf zu schlagen. …

Tatsächlich wäre das auch schon längst geschehen, wäre da nicht die heuchlerische Rolle des Westens, namentlich der NATO Staaten, Vasallen wie die Öloligarchien, Israel, aber auch Nicht-NATO Mitglieder, und sogenannte„neutrale“ Staaten wie die Schweiz, Österreich und andere, die das falsche Spiel gegen Syrien mitspielen. So wird in den EU-Medien wider besseres Wissen seit 2011 die Lüge von einem „syrischen Bürgerkrieg“ gebetsmühlenartig wiederholt. So wird wider besseres Wissen noch immer von einer „bewaffneten Opposition“ berichtet, obwohl längst klar ist, dass sich die wirkliche Opposition in Syrien längst hinter die Regierung, hinter die Armee und gegen diesen Angriffskrieg gestellt hat.

Diese Einheit trägt, dank der besonnenen Haltung der Regierung und nicht zuletzt dank der militärischen und diplomatischen Unterstützung Russlands, Früchte. Der von den Terroristen besetzte Ostteil der Metropole Aleppo konnte ebenso befreit werden wie Tadmor (Palmyra).

Dies und die Äußerungen der neu gewählten Administration von Washington, die nun offenbar in Syrien nicht mehr auf einem „regime change“ zu beharren schienen, gaben uns berechtigte Hoffnung auf ein baldiges Ende der Kämpfe. [2]

Dies umso mehr, weil immer mehr Bewaffnete ihre Waffen abgeben, um so von der Amnestie zu profitieren, welche die Regierung anbietet. Diese Hoffnungen wurden erstmals erschüttert, als es anfangs März 2017 zu verschärften Anschlägen kann, unter anderem in Bab Touma, einem Viertel in der Altstadt vom Damaskus. Es ist kein Zufall, dass diese Anschläge ausgerechnet zu einem Zeitpunkt stattfanden, da sich Delegationen der Syrischen Regierung, der Türkei, Russlands und verschiedener NATO Staaten in Genf zu Friedensgesprächen trafen.

Die Anschläge konnten zwar nicht der Syrischen Regierung in die Schuhe geschoben werden, dennoch erreichten sie zwei wichtige Ziele: Erstens wurden die Friedensgespräche von den Anschlägen überschattet und zweitens gelang es, die syrische Öffentlichkeit zu verunsichern, weil diese Anschläge in der Hauptstadt Syriens ausgeführt wurden.

Zeitgleich zu den Syriengesprächen in Brüssel, im April 2017, an denen die VertreterInnen von über 70 Staaten teilnehmen, nun diese erneuten Angriffe mit Giftgas. Wir sehen die schrecklichen Bilder, wir hören die – meist „unbestätigten“ – Meldungen und wir registrieren die reflexartigen Schuldzuweisungen an die syrische Regierung:

Ein Déjà-vu! Wir erinnern uns an Houla, wir erinnern uns Ghoutha, wir erinnern uns an unzählige „unbestätigte“ Anschuldigungen an die Adresse der Regierung von Damaskus. Keine einzige dieser Anschuldigungen, seien es „Fassbomben“, „Giftgaseinsätze“ „systematische Folterungen durch die Armee“ oder andere wurden verifiziert, sie blieben Diffamierungen. Gleichwohl bleibt im Bewusstsein der westlichen MedienkonsumentInnen die unterschwellige Gewissheit zurück: „Assad = Böse!

Bitte hier  weiterlesen:

http://antikrieg.com/aktuell/2017_04_10_buendnis.htm

US-Angriff in Syrien: Von der Leyen verteidigt Völkerrechts-Bruch – Politik-Talk

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen

0:57 10.04.2017(aktualisiert 10:58 10.04.2017) Zum Kurzlink
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In der jüngsten Ausgabe der Talkshow „Anne-Will“ am Sonntag ist Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen heftig unter Kritik geraten. Die Politikerin versuchte, den US-Angriff auf einen syrischen Stützpunkt als „Warnschuss“ zu rechtfertigen. Solche Äußerungen „schockierten“ jedoch andere Teilnehmer der Diskussion.

Von der Leyen hat Syriens Präsident Baschar al-Assad als „Schlächter“ bezeichnet. Der jüngste US-Luftangriff auf den syrischen Luftstützpunkt Schairat sei darum „ein Warnschuss“ gewesen, auch wenn solch ein Vorgehen keine richtige Lösung sei.Nahost-Experte Michael Lüders sagte dagegen, Syrien sei nur ein Spielball zwischen den USA, Russland, China und Europa. Was den US-Angriff betrifft, so habe Trump „erst geschossen und dann angefangen zu denken“.

Jan van Aken, außenpolitischer Sprecher der Linken, reagierte seinerseits „schockiert“ auf die Vorstellungen der Verteidigungsministerin.

„Völlig unklar ist, wer den Giftgas-Angriff zu verantworten hat– alle gehen über das Völkerrecht hinweg „, betonte er.

Die Ministerin verursache mit ihren Worten „eine Irreleitung der deutschen Bevölkerung“ und verteidige außerdem einen Bruch des Völkerrechts, der durch die US-Attacke ausgelöst worden sei.In der Nacht zum Freitag hatte die US-Armee nach eigenen Angaben 59 Raketen des Typs Tomahawk auf einen Flugplatz der syrischen Armee in der Provinz Homs abgefeuert. Bei dem Angriff, der von Präsident Donald Trump persönlich befohlen wurde, wurden nach Angaben der syrischen Armee zehn Soldaten getötet und mehrere Flugzeuge zerstört. Lokale Behörden berichteten auch von mehreren zivilen Todesopfern, darunter Kinder.

„Jetzt droht ein Weltkrieg“ – So reagiert die deutsche Politik auf den US-Angriff

7.04.2017 • 12:54 Uhr

"Jetzt droht ein Weltkrieg" - So reagiert die deutsche Politik auf den US-Angriff

Etwa 60 Tomahawk-Raketen soll das US-Militär auf den syrischen Stützpunkt abgeschossen haben. Linke-Politikerin Sevim Dagdelen befürchtet nun einen Weltkrieg.
Der US-Angriff auf Syrien hat die deutsche Politik gespalten. Während die Bundesregierung Sympathie für Trumps neuen Syrien-Kurs signalisiert hat, kritisierte die Opposition die Intervention. Jan van Aken (Linke) bezeichnete die Aktion als „Irrsinn“.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) machte den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad für die Eskalation des Syrien-Konfliktes verantwortlich. Er trage „die alleinige Verantwortung für diese Entwicklung“, heißt es in einer am Freitag in Berlin verbreiteten gemeinsamen Erklärung Merkels und François Hollandes.

Merkel und ihr französischer Amtskollege Hollande hatten am Morgen in einem Telefonat die Situation in Syrien nach dem vermeintlichen Giftgaseinsatz vom 4. April und dem Bombardement einer syrischen Militärbasis durch das US-Militär besprochen. Nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums wurden 59 Raketen von zwei Kriegsschiffen im östlichen Mittelmeer abgefeuert.

Auch Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) stellte sich hinter den US-Luftangriff auf das syrische Militär.

Es war kaum erträglich, mit ansehen zu müssen, dass der Weltsicherheitsrat nicht in der Lage war, klar und eindeutig auf den barbarischen Einsatz chemischer Waffen gegen unschuldige Menschen in Syrien zu reagieren“, erklärte Gabriel am Freitag am Rande seiner Mali-Reise in Bamako.

„Dass die Vereinigten Staaten jetzt mit einem Angriff gegen die militärischen Strukturen des Assad-Regimes reagiert haben, von denen dieses grausame Kriegsverbrechen ausging, ist nachvollziehbar.“

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz äußerte sich vorsichtiger als sein Parteigenosse Gabriel. Er sprach sich für eine diplomatische Lösung des Konfliktes aus.

Mit den amerikanischen Luftschlägen sollte die Fähigkeit des Assad-Regimes, weitere Kriegsverbrechen zu begehen, eingeschränkt werden“, sagte der SPD-Spitzenpolitiker. „Für uns alle muss klar sein: Wir brauchen jetzt umso drängender eine diplomatische Lösung des Konflikts. Das ist die Stunde der Gespräche, nicht der Bomben.“

CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter mahnte gegen eine unilaterale militärische Eskalation seitens der USA.

Weitere US-Einsätze würden den Konflikt weiter zuspitzen und die Lage noch unübersichtlicher machen. Eine abgestimmte Position des Westens hätte nachhaltigeren Erfolg“, erklärte Kiesewetter gegenüber dem Handelsblatt.

Zudem brachte er weitere Sanktionen gegen Russland ins Gespräch. Diese könne der Westen als Druckmittel einsetzen, um Druck auf Moskau auszuüben, sich von Assad loszulösen, so Kiesewetter.

Die Oppositionsparteien im Parlament kritisierten dagegen den US-Angriff auf Syrien.

Grünen-Politiker Jürgen Trittin, Mitglied im Bundestagsaußenausschuss, vermutete innenpolitische Hintergründe für die US-Aktion. US-Präsident Donald Trump habe in der letzten Zeit in den USA erhebliche Kritik einstecken müssen, sagte Trittin im Deutschlandfunk. Mit dem Angriff habe er beabsichtigt, ein klares Signal zu senden. Dieser Schritt führe jedoch zu einer gefährlichen Eskalation der Lage. Er habe nicht zur Lösung des Syrien-Konfliktes beigetragen.

Der Angriff der US-Luftwaffe ist völkerrechtlich nicht sauber, so der Außenpolitische Sprecher der Grünen im Bundestag, Omid Nouripour. Im RT Deutsch-Interview fordert er eine unabhängige Untersuchung, bei der die Bundesregierung ihre Hilfe anbieten sollte.

Der verteidigungspolitische Experte der Linksfraktion Alexander Neu verurteilte im Gespräch mit RT Deutsch den US-Angriff auf die syrische Basis. Das Bombardement sei ein „massiver und klarer Bruch des internationalen Rechts“. Durch ihr Vorgehen würden die westlichen Staaten das Völkerrecht zunehmend abbauen.

Auch sein Parteikollege Jan van Aken, außenpolitischer Sprecher der Linksfraktion, verurteilte den Angriff.

Was für ein Irrsinn!“, sagte der Linken-Politiker gegenüber dem SWR.

Es bestehe die Gefahr einer weiteren Eskalation zwischen den Vereinigten Staaten und Russland. Er forderte eine unabhängige Untersuchung des vermeintlichen Giftgasvorfalls, wie auch die russische Regierung.

Auch sein Parteikollege Jan van Aken, außenpolitischer Sprecher der Linksfraktion, verurteilte den Angriff.

Was für ein Irrsinn!“, sagte der Linken-Politiker gegenüber dem SWR.

Es bestehe die Gefahr einer weiteren Eskalation zwischen den Vereinigten Staaten und Russland. Er forderte eine unabhängige Untersuchung des vermeintlichen Giftgasvorfalls, wie auch die russische Regierung.

Die Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen (Linke) forderte die Bundesregierung auf, Druck auf Trump auszuüben, um weitere Angriffe zu stoppen.

Jetzt droht ein Weltkrieg“, erklärte Dagdelen gegenüber dem SWR.

Andrej Hunko, Abgeordneter der Linksfraktion im Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union, nannte gegenüber RT Deutsch den US-Angriff “unverantwortliches Handeln ohne Beweise”. Von der Bundesregierung erwartet Hunko eine klare Verurteilung.

Die Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen (Linke) forderte die Bundesregierung auf, Druck auf Trump auszuüben, um weitere Angriffe zu stoppen.

Jetzt droht ein Weltkrieg“, erklärte Dagdelen gegenüber dem SWR.

Andrej Hunko, Abgeordneter der Linksfraktion im Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union, nannte gegenüber RT Deutsch den US-Angriff “unverantwortliches Handeln ohne Beweise”. Von der Bundesregierung erwartet Hunko eine klare Verurteilung.

Syrien schießt israelischen Jet ab, beschädigt zweiten

By Posted on 17. März 2017

Ein israelischer Luftangriff auf Palmyra, der von einer jordanischer Basis aus durchgeführt wurde,  ist von syrischen S200 abgefangen worden .. S200 […]

Ein israelischer Luftangriff auf Palmyra, der von einer jordanischer Basis aus durchgeführt wurde,  ist von syrischen S200 abgefangen worden .. S200 Raketenschrott landet in Jordanien. Israel dementiert.

Am Freitag (17.03.2017) gab das Oberkommando der syrischen Armee eine Meldung heraus, demzufolge die syrischen Luftabwehreinheiten einen israelischen Jet abgeschossen und einen zweiten beschädigt hätten. Zwei der insgesamt 4 israelischen Maschinen konnten entkommen. Die Armee wies darauf hin, dass die israelische Luftwaffe syrischen Luftraum verletzt und vorher Regierungstruppen in der Nähe von Palmyra angegriffen habe. Trümmer der abgefeuerten Luftabwehrraketen sind auf jordanischem Territorium gelandet. Letzteren Tatbestand bestätigte die jordanische Luftwaffe.

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Quelle: veterans today

Die israelische Luftwaffe bestritt nach der Veröffentlichung der Meldung, dass eines ihrer Flugzeuge abgeschossen worden wäre.

Letzten Monat wurde berichtet, dass israelische Flugzeuge syrisches Militär im Westen von Damaskus nahe der libanesischen Grenze bombardiert haben. Im Januar bombardierten die Israelis einen Militärflughafen nahe Damaskus.

Dazu kommt noch eine ganze Reihe weiterer Luftangriffe Israels auf Syrien zur Unterstützung der Mordgesellen, welche der Westen in Syrien gegen den Präsidenten Assaad und sein Volk einsetzt:

8. Dezember 2016: Der Luftangriff am frühen Mittwoch Morgen in der Nähe des Damaszener Flughafens ist der zweite Angriff auf Syrien in dieser Woche, der Israel zugeschrieben wird. Zusätzlich zu den Berichten dahingehend in den arabischen Medien, gab es seitens Syriens und der Hisbollah offizielle Erklärungen, obwohl diese keinen besonders emotinalen Tonfall aufwiesen.

Die meiste Aufmerksamkeit erregte am Mittwoch Verteidigungsminister Lieberman in einer Rede vor EU-Diplomaten nur Stunden nach dem Angriff. Er erläuterte, dass Israel immer seine Bürger zu schützen versuche und auch den Schmuggel von modernen Waffen und Massenvernichtungswaffen von Syrien zur Hisbollah verhindern müsse. link

Am 13. September 2016, um ein Uhr morgens, als die Waffenruhe in Kraft getreten war, hat die israelische Luftwaffe versucht, einen Kampfposten im südlichen Syrien und militärische Einrichtungen in der Nähe der Hauptstadt Damaskus zu zerstören.

Die syrische arabische Armee hat Raketen der neuen Generation gegen die Flugzeuge abgeschossen und hat sie getroffen. Eines der Flugzeuge ist in dem von Dschihadisten gehaltenen Gebiet abgestürzt, das andere soll es geschafft haben, in Israel zu landen.

Tsahal (die “Israelischen Sebstverteidigungskräfte” IDF) hatte zunächst die beiden Vorfälle bestritten, dann aber zugegeben, den syrischen Luftraum verletzt zu haben und dass Syrien versucht habe, ihre Flugzeuge abzuschießen. link

Oberst Samir Suleiman, Chef des Informationsdienstes der Syrischen Armee, bestätigte, dasas die vorgesehenen Ziele der IDF (israelischen Armee) syrische Stellungen in den Bergen bei Palmyra gewesen seien. Er bestätigte weiterhin, es habe sich um F-16 gehandelt, welche  bei Al-Nebek in der Region al-Barij in den syrischen Luftraum eingedrungen seien.

Quellen:
http://www.veteranstoday.com/2017/03/17/breaking-syrian-s300-downs-israeli-fighter-damages-second/
Diverse weitere siehe Links im Artikel
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 Warum will Israel Syrien vernichten? Einer der Gründe —>

Golanhöhen: Syrien, Israel, Russland und viel Öl

by F. William Engdahl, … with New Eastern Outlook, Moscow – October 26, 2015

Übersetzung: politaia.org

Die geopolitischen Einsätze im Nahen Osten sind gerade um eine Größenordnung in die Höhe geschnellt.

Golanhöhen

Golanhöhen

Man nehme eine wenig bekannte Ölfirma aus Newark in New Jersey; dann die umstrittenen Golanhöhen zwischen Syrien und Israel; man füge eine großen Ölfund in der Gegend hinzu, gerade als Russlands Bombenkampagne in Syrien höchst aktiv wird; man schüttle das Ganze kräftig und schon haben wir einen potentiellen Sprengsatz für den Dritten Weltkrieg.

Wenn wir mehr als ein Jahrzehnt zurückschauen, als die neokonservativen Denkfabriken und die Bush-Cheney-Administration ihre Regime-Change-Agenda für den “Großraum Mittlerer Osten” ( Greater Middle East) ausheckten, spielten anfangs konkurrierende Erdgas-Pipelines durch Syrien in die Türkei oder durch den Libanon an das Mittelmeer definitiv eine “unterstützende” Rolle in Washingtons Krieg gegen Assad in Syrien.

Nun kommt Öl in das Spiel, und zwar sehr viel Öl; und Israel beansprucht es für sich. Das Problem dabei ist: es gehört nicht den Israelis. Das Öl wurde auf den Golanhöhen gefunden, die Israel im Sechs-Tagekrieg 1967 illegalerweise den Syrern wegnahm.

Der Geist in einer stinkenden Flasche

Was haben Dick Cheney, James Woolsey, Bill Richardson, Jacob Lord Rothschild, Rupert Murdoch, Larry Summers und Michael Steinhardt gemeinsam?

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Genie EnergyBeirat: Former chair of the US Senate Homeland Security Appropriations Subcommittee Mary Landrieu, Former CIA Director James Woolsey, Former V-P Dick Cheney, Fox News owner Rupert Murdoch, Lord Jacob Rothschild, Former New Mexico Gov. and former Energy Secr. Bill Richardson, Former engineer of the Glass-Steagall Act Larry Summers, Hedge fund speculator Michael Steinhart

Sie sind alle Mitglieder im Strategischen Beirat einer Öl- und Gas-Gruppe aus Newark in New Jersey mit dem Namen Genie Energy. Das ist ein Haufen ziemlich bedeutender Namen.

Bevor Dick Cheney 2001 der “Schattenpräsident” von George W. Bush wurde, war er CEO in der weltweit größten Dienstleitungsfirma im Bereich der Ölfeldindustrie: Halliburton. Man berichtet über die Firma, sie sei mit der CIA verbunden und hätte mit der Kabale der Bush-Familie zu tun.

  • James Woolsey ist ein NeoCon und ehemaliger Direktor der CIA unter Bill Clinton. Heute ist er Vorsitzender der Neocon-Denkfabrik “Stiftung für Verteidigung von Demokratien” und ist Mitglied des Likud-nahen Instituts für Nahostpolitik (WINEP). Zusammen mit Cheney, Don Rumsfeld und einer Horde von NeoCons war er Mitglied im berüchtigten Projekt für ein neues amerikanisches Jahrhundert (PNAC), das später die Bush-Cheney-Administration mit Personal ausstattete……
  • Bill Richardson ist ehemaliger US-Energieminister.
  • Rupert Murdoch, Eigner von großen Medien in den USA und Großbritannien einschließlich des Wall Street Journal, ist der große Finanzier von Bill Kristols neokonservativen Weekly Standard. Bill Kristol gründete PNAC.
  • Larry Summers war US-Schatzminister und entwarf die Gesetze zur Deregulation der US-Banken vom 1933 erlassenen Glass-Steagall-Act; damit wurden im Endeffekt die Schleusen geöffnet für die Finanzkrise von 2007 – 2015.
  • Michael Steinhardt, ein Hedgefond-Spekulant, ist ein philantropischer Freund von Israel und des verstorbenen Marc Rich sowie Mitglied im Beirat von James Woolseys “Stiftung für Verteidigung von Demokratien“.
  • Jacob Lord Rothschild ist ein ehemaliger Geschäftspartner des verurteilten russischen Öl-Oligarchen Michail Borissowitsch Chodorkowski. Vor seiner Verhaftung transferierte Chodorkowski heimlich seine Anteile an Yukos Oil zu Rothschild. Rothschild ist Teileigentümer von Genie Energy; die Firma erhielt 2013 von der Netanjahu-Regierung die exklusiven Rechte für die Öl- und Gasexplorationen im südlichen Golan auf einer Fläche von ca. 500 Quadratkilometern.

Kurz und gut: Ein ziemlich illustres Gremium.

Die Golanhöhen und internationales Recht

Die israelische Regierung vergab die Konzessionen an Genie Energy auf den umstrittenen Golanhöhen im Jahre 2013, als die von den USA angeführte Destabilisierung des syrischen Assad-Regimes voll im Gange war. Zweckdienlicherweise begann Israel zu dieser Zeit auch damit, die illegal besetzten Golanhöhen von Syrien abzunabeln; man wusste ja, dass Assad nichts oder wenig dagegen machen konnte.

Lest bitte hier weiter

http://www.politaia.org/wichtiges/syrien-schiesst-israelischen-jet-ab-beschaedigt-zweiten/

Baschar al-Assad: „Ohne unsere Einladung sind alle ausländischen Truppen in Syrien Invasoren“

Was will Amerika und andere Länder in Syrien? Sie haben keine Genehmigung von der dortigen legitimen Regierung, das Land beliebig zu bombardieren. Nach internationalem Recht ist das Vorgehen des Westens und seinen Verbündeten in Syrien illegal.
Syrien Präsident Baschar al-Assad Foto: JOSEPH EID/AFP/Getty Images

Mit deutlichen Worten äußert sich der syrische Staatschef Baschar al-Assad über die ausländischen Mächte, die in Syrien militärisch intervenieren. In einem Interview mit dem Fernsehsender Phoenix Hong Kong Channel bezeichnete der Staatschef Russland als die einzige ernsthafte Kraft, die effizient gegen die Terrormiliz Islamischer Staat auf syrischem Boden kämpft, berichtet RT.

Russland ist das einzige Land, dass von Syrien gebeten wurde, im Kampf gegen die Dschihadisten militärisch einzugreifen. Die von den USA geführte Militärkoalition hingegen handelt im Syrien-Konflikt gegen internationales Recht.

Deshalb zweifelt Assad daran, dass die USA mit ihrem militärischem Engagement zum Frieden in Syrien beitragen kann. Es bestehe auch kein offizieller Kontakt zur neuen US-Administration und somit auch keine Kooperation im Kampf gegen den IS, kritisiert der Staatschef.

In Syrien herrscht eine legitime Regierung unter Baschar al-Assad, doch Dutzende Länder bombardieren das Land ohne dessen Genehmigung.

Auch die Verlegung der US-Truppen nach Manbidsch – die vor Kurzem stattgefunden hat – sei von der syrischen Regierung nicht genehmigt worden. Assad betont, dass „alle beliebigen ausländischen Truppen, die in Syrien ohne unsere Einladung oder Genehmigung eintreffen, Invasoren“ seien. Dies wäre unabhängig davon, „ob sie aus den USA, der Türkei oder irgendwo sonst herkommen“, stellte der syrische Staatschef fest.

Zudem kritisierte der Präsident die weltweiten militärischen Interventionen der USA – diese seien bislang alle gescheitert: „Was wollen sie tun? Gegen den IS kämpfen? Die Amerikaner haben fast alle Kriege verloren. Sie sind in keinem der Orte, an den sie ihre Truppen geschickt haben, auf einen grünen Zweig gekommen. Sie haben nur Probleme geschaffen. Es gelingt ihnen zwar sehr gut, Probleme zu schaffen und etwas zu zerstören. Aber sie können keine Lösungen finden“, so Assad.