Russischer Rubel: Bald schon mit Gold hinterlegt?

Marcus Elsner

Die russische Regierung forciert seit geraumer Zeit die Aufstockung der Goldreserven ihrer Zentralbank. In Anbetracht der andauernden Sanktionen, die dem Rubel zu schaffen machen, könnte Vladimir Putin mithilfe seiner Zentralbank einen spektakulären Schritt wagen.

Russland hat dieser Tage mit einigen Bürden zu kämpfen. Der Preis für Öl, das wichtigste russische Exportgut, ist auf historische Tiefstände gefallen. Der Rubel konnte sich in den vergangenen Wochen auch nur leicht von seinem katastrophalen Wertverfall gegenüber dem US-Dollar erholen, der nun schon seit einem Jahr andauert.

Die russische Währung hat verglichen mit Februar letzten Jahres aktuell etwa 40 Prozent weniger Kaufkraft als der Greenback. Russland und die USA befinden sich in einem Währungskrieg, der droht, ein bewaffneter Konflikt zu werden. Die »diplomatischen« Töne zwischen den USA und Russland waren nicht einmal im Kalten Krieg so harsch.

Sogar aus elitären Kreisen gibt es schonominöse Warnungen vor einer akuten geopolitischen Gefahr. Die anhaltenden Sanktionen gegen Russland im Zuge der Ukraine-Krise machen der russischen Wirtschaft zusätzlich zu schaffen. Die russische Regierung muss drastische Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung des Rubels für Investoren ergreifen. Eine Golddeckung erscheint in diesem Umfeld so wahrscheinlich wie nie zuvor.

As good as gold

Um zu verstehen, warum der Rubel möglicherweise kurz vor einer langfristigen Aufwertung stehen könnte, muss man in die Vergangenheit der USA blicken. Ab dem Abkommen von Bretton Woods im Jahre 1944 galt der goldgedeckte amerikanische Dollar als Weltreservewährung.

Viele Marktbeobachter vergessen heute die Tatsache, dass der US-Dollar seit 1971 eine reine Fiat-Währung ist, also in beliebiger Menge von der amerikanischen Zentralbank aus dem Nichts geschaffen werden kann. Damals schloss Präsident Nixon das »Goldfenster« und beendete Bretton Woods. Somit wurden alle an den Dollar gekoppelten Währungen automatisch auch zu reinen Papier-Währungen. Seitdem sind wir alle Teilnehmer in einem gigantischen Experiment, dem weltweiten Papiergeldstandard ohne physische Deckung.

Ein goldenes Zeichen

Russland könnte nun ein Zeichen setzen. Gold gilt seit Generationen als Anker für die Stabilität einer Währung. Diese Tatsache geriet in den vergangenen Jahrzehnten vollkommen in Vergessenheit. Erst seit der Finanzkrise im Jahre 2008 kaufen Russland, China und weitere BRICS Staaten fleißig das »barbarische Relikt«, wie es John Maynard Keynes einmal bezeichnete. Laut Aussage desWorld Gold Council belaufen sich die Goldreserven Russlands per Februar 2015 auf etwa 1208 Tonnen, ein Anstieg von immerhin 173 Tonnen im Jahr 2014.

Erstaunlicherweise setzte die russische Rossija Bank im April letzten Jahres ein Zeichen und stellte einen imposanten goldfarbenen Rubel vor ihre Hauptgeschäftsstelle, um die Stabilität der russischen Währung durch deren zugrunde liegenden Goldreserven zu verdeutlichen. Erste Anzeichen für eine Änderung der Zentralbankpolitik hin zur Golddeckung?

Das Machtgefüge schwankt

Russland nimmt flächenmäßig einen Großteil des eurasischen Kontinents ein, der geostrategisch gesehen der wichtigste Kontinent auf dem Globus ist. Amerikanische Politikberater wie Zbigniew Brzezinski und Henry Kissinger wissen das und nutzen die Schwäche des Rubels. Dieser kann durch westliche Eingriffe manipulativ beeinflusst werden und verhindert eine Wiedererstarkung Russlands. Mayer Amschel Rothschild, Bankier und einer der Mitbegründer der Rothschild-Dynastie, sagte einst: »Gib mir die Kontrolle über das Geld einer Nation und es interessiert mich nicht, wer dessen Gesetze macht.«

Eine Golddeckung des Rubels könnte Russland gegen feindliche Eingriffe robuster machen und die Weichen für eine neue eurasische Großmacht stellen. Allerdings kann nicht ausgeschlossen werden, dass kurzfristig eine solche Golddeckung auch anfälliger für Angriffe von außen macht. In einer Phase des wirtschaftlichen Abschwungs könnte der Rubel den Goldpreis sogar mit sich nach unten reißen. Der Schritt hin zu einem Goldrubel sollte demnach als langfristige Investition Russlands in die monetäre Zukunft betrachtet werden.

Vergoldetes Gas?

Die russische Großmacht gründet sich hauptsächlich auf Ressourcenreichtum. Jedoch erfolgt die Abwicklung nahezu aller Öl-Deals weltweit in amerikanischen Dollar, daher die Bezeichnung Petro-Dollar. Verkäufe der russischen Energieressourcen Gas und Öl in einer goldgedeckten russischen Währung kämen einem Angriff auf dieses System gleich. Denn langfristig wäre der Rubel damit äußerst attraktiv gegenüber allen anderen Währungen, die ständig inflationieren.

Simultan könnte Russland mit einem solchen Schachzug seine bis dato aufgebauten Goldreserven enorm ausweiten. Dies wäre dann der Fall, wenn Russland ständig mehr exportiert als importiert. Denn dann würden die Rubel im Ausland knapp werden und neue Rubel würde die Zentralbank nur gegen frisches Gold ausgeben. Die Kehrseite der Medaille ist, dass Investoren ihre Rubelbestände in physisches Gold umtauschen und somit die russischen Goldreserven plündern könnten. Einziger Präzedenzfall ist der Kollaps des »Londoner Goldpools«, der 1968 ein ähnliches Szenario durchlief. Dies könnte aber nur dann passieren, wenn Russland ein nachhaltiges Handelsdefizit ausweisen würde.

Eine Schwächung des Dollars und die Fakturierung der Ölreserven in einem goldgedeckten Rubel sind auch einigen Handelspartnern nicht unbedingt dienlich. Weder die EU wird Interesse zeigen, ihre eigenen Goldreserven für den Kauf von Energieressourcen aufzubrauchen, noch dürfte China daran gelegen sein, eine Abwertung des Dollar hinzunehmen und damit die eigenen Dollarreserven dem Wertverfall hinzugeben. China hätte jedoch die Möglichkeit, russisches Öl und Gas gegen eigene Güter wie Maschinen und Technologie direkt zu tauschen und so den Goldrubel im bilateralen Handel zu umgehen. Den EU-Ländern wäre dieser Weg aufgrund der aktuellen Sanktionen verschlossen.

Derivate als Brandbeschleuniger

Die Finanz-Apokalypse jedoch lauert von anderer Stelle. Ganze Nationen und deren Finanzsysteme sind durch Derivate verknüpft, die einen Gesamtwert von mittlerweile über 700 Billionen US-Dollar erreichen. Diese abgeleiteten Finanzinstrumente können das Weltfinanzsystem in den Abgrund reißen und ganze Volkswirtschaften mit sich.

Eine extreme Schwankung im Wechselkurs des Rubels zu anderen Währungen innerhalb von Minuten, wie sie bei einer plötzlichen Golddeckung eintreten kann, könnte einen Derivate-Crash auslösen.

Einen ersten Vorgeschmack auf ein solches Szenario bot die Anfang des Jahres gefallene Entscheidung der Schweizer Nationalbank, den Franken vom Euro zu lösen. Russland kann den Rubel aber auch zum aktuellen Umtauschkurs an den Goldpreis binden, was zunächst nur geringe marktrelevante Konsequenzen hätte und den Derivatemarkt unbeeindruckt lassen würde.

Fazit

Eine plötzliche Golddeckung des Rubels wäre in jedem Fall eine Sensation und würde es garantiert in die Geschichtsbücher zukünftiger Generationen schaffen. Die Konsequenzen sind jedoch politisch höchst explosiv. Den Verfall der eigenen Währung dürften die USA kaum hinnehmen. Russische Energiereserven in eigener Währung zu verkaufen ist keine neue Idee Putins, bis dato jedoch nicht umsetzbar. Langfristig könnte der Rubel damit zum Hort der Stabilität werden. Zudem wäre davon auszugehen, dass mittelfristig weitere Zentralbanken – zumindest aus wirtschaftlich starken und soliden Ländern, z.B. Schweiz, Norwegen oder Singapur – dem russischen Beispiel folgen könnten.

Die weiteren Goldkäufe der russischen Zentralbank sollten mit Argusaugen beobachtet werden. Schon bei der Entscheidung der Schweizer Nationalbank war die Reaktion der Finanzwelt ein verblüffter Aufschrei, entsetztes Schweigen könnte auf eine positive Entscheidung des Kremls für eine Golddeckung folgen. Schon die Römer waren sich der Wirkung des glänzenden Metalls bewusst, als sie statierten: »Auro loquente omnis oratio inanis est.« – »Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt.«

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EU zieht in den Medienkrieg: „Russlands Führung als Monster darstellen“

EU zieht in den Medienkrieg: „Russlands Führung als Monster darstellen“

Die westliche Propaganda ist ineffizient, deshalb befürchtet die EU-Spitze eine endgültige Niederlage im Medienkrieg gegen Russland. Das sagen russische Experten im Hinblick auf die neue EU-Initiative, die darauf abzielt, sich den russischen Sendern inhaltlich stärker entgegenzusetzen.

„In der EU sieht man, dass der Informationskrieg (wie er dort genannt wird) verloren geht. Doch in Wirklichkeit verlieren sie nicht den Informationskrieg, sondern den Kampf um die Gemüter der Menschen“, sagte Sergej Ordschonikidse, Vizechef im russischen Bürgerrat, einem Beratungsgremium, das die Kommunikation zwischen Staat und Zivilgesellschaft fördern soll. So kommentierte er im Interview mit dem russischen Auslandssender RT die jüngste Initiative des EU-Rates.

EU beginnt neue Etappe von Informationskrieg gegen Russland
EU beginnt neue Etappe von Informationskrieg gegen Russland – Abgeordneter

In der laufenden Woche hatte die Agentur Reuters gemeldet, der EU-Rat wolle der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini vorschlagen, einen Aktionsplan „für strategische Kommunikation zwecks der Unterstützung der Medienfreiheit und der europäischen Werte“ vorzulegen. Die russische Agentur Interfax zitierte Mogherini mit den Worten: „Das ist keine Frage der Antipropaganda. Es geht eher darum, die Medienfreiheit, darunter auch in Russland, zu  unterstützen.“Die russische Zeitung „Wedomosti“ kommentierte am Freitag: „Manche westliche Politiker und Journalisten rufen längst auf, sich den russischen Medien und insbesondere dem Auslandssender RT aktiver entgegenzusetzen. Der frühere Chef von BBC World Service, Peter Horrocks, sprach beispielweise von einer finanziellen Überlegenheit der russischen Staatssender im ‚globalen Informationskrieg‘. Und John Whittingdale, Chef des Ausschusses für Kultur, Medien und Sport im britischen House of Commons, versprach, neue finanzielle Garantien für BBC zu beantragen, um im Informationsbereich gegen RT aktiver zu kämpfen.“

Nach Ansicht von Ordschonikidse hängen die Besorgnisse des Westens vor allem mit der russischen Berichterstattung zum Thema Ukraine zusammen:

„Zu Beginn der ukrainischen Ereignisse sagte der Westen: ‚Dort läuft ein Krieg und die Russen nehmen daran teil‘. Doch dann zeigten unsere Sender, was in der Ukraine wirklich geschieht: Morde, gesprengte Häuser, Abschaltung von Strom und Heizung, Hungernot und Elend, die von Kiew geschaffen wurden. Dies änderte die Psychologie und die Haltung vieler Durchschnittsbürger zu den Ereignissen in der Ukraine. Auch schreckliche Foltern wurden gezeigt. Die Regierung in Kiew kontrolliert faktisch nicht die Banditen-Bataillone, im Parlament kommt es zu Handgemengen.“

Die Reaktion westlicher Politiker gehe darauf zurück, dass sie bestrebt seien, Russland weiter unter Druck zu setzen. Doch die Gründung eines neuen europäischen Propaganda-Senders könne die Menschen nicht daran hindern, die Wahrheit aus Russland zu hören, so Ordschonikidse.

Igor Nikolaitschuk, Experte des Zentrums für Verteidigung- und euroatlantische Studien am Russischen Institut für Strategische Studien, kommentierte im Gespräch mit RT die EU-Pläne:

„Erstens liegt die Auslandspropaganda der westlichen Länder gegenüber Russland derzeit in Schutt und Asche, es mangelt ihr an Finanzierung. Zweitens ist die Propaganda, die durch die westlichen Auslandssender betrieben wird, ineffizient. Niemand hört ihr zu. In der gegenwärtigen Welt, im Zeitalter des Internets, wenn Informationen frei kursieren und weiterverbreitet werden, greift niemand mehr zu den Quellen wie Voice of America. Die russischen Programme der Medien wie Deutsche Welle oder BBC haben auch

keine Zuschauer und Hörer, denn aus Sicht der Russen sind diese Medien völlig marginal. Deren potenzielle Nutzer sprechenEnglisch und wenden sich nicht an diese propagandistischen Quellen.“

Nikolaitschuk sagte weiter, die westliche Propaganda-Kampagne gegen Russland ziele vor allem darauf ab, die Regierung in Moskau zu diskreditieren: „Die derzeitige russische Führung ist dem Westen nicht recht und soll aus seiner Sicht gewechselt werden – nach demselben Muster wie in anderen Ländern. Für diese Zwecke soll bei westlichen Lesern und Zuschauern der Eindruck erweckt werden, dass das ein Monster sei.“

Weiterlesen: http://de.sputniknews.com/politik/20150313/301481493.html#ixzz3UIfSdHYS

Baldige „False Flag“? Krieg mit Russland? S-300 Flugabwehrraketen gehen in Stellungen

Kiew? False Flag? Provokation eines Krieges mit Russland? S-300 Flugabwehrraketen gehen in Stellungen!
Zusammenschnitt von diversem Bildmaterial das Verschiebung von Militärmaterial zeigt. Aufgenommen Februar/März 2015
Bereitet die Ukraine einen Angriff auf Russland vor? Sie bringt bereits Flugabwehrraketen in Stellung: Mehr Infos:http://x2t.com/352186 False Flag:http://x2t.com/352183

Wladimir Putin kürzt sein Gehalt zum Wohle des Volkes

Westliche Machteliten fürchten Russlands Charakterstärke

Copyright: kremlin.ru
Während der Westen schamlos weiter gegen Wladimir Putin hetzt, zeigt dieser wieder einmal wahre Charakterstärke, kürzt sein Gehalt sowie das etlicher Regierungsbeamte aufgrund angespannter russischer Wirtschaftslage um 10 Prozent. Obgleich eigentlich US-Europas haltlose Sanktionen für jene Situation verantwortlich, handelt Wladimir Putin zum Wohle des russischen Volkes. Ein genial strategischer Meisterschachzug sowohl menschlich als auch politisch.

Konträr dazu erhöhten Bundestagsabgeordnete unlängst ihre Diäten, belasten Bürger mittels zusätzlicher Steuern. Gleichwohl sie verantwortlich für die Eurokrisen, muss das Volk sämtliche daraus resultierende Lasen tragen. Sicherlich sind 10 Prozent keineswegs enorm, aber durchaus hilfreich, gerade hinsichtlich der Tatsache, daß Wladimir Putin jahrelang russische Sozialstrukturen verbesserte, höhere Renten, Gehälter ermöglichte.

Westmächte sanktionieren fortlaufend Russland, und Wladimir Putin lächelt, antwortet konstruktiv, lebt selber vor, was er äußert. Darauf können Bürger bei westlichen Politikern lange warten. Diese verkaufen lieber weiterhin ihr Volk. Doch Volksverrat funktioniert niemals ganzheitlich, erst recht nicht, wenn der Präsident einer Weltmacht andere Wege aufzeigt. Putin symbolisiert aktive, globale Veränderungen, offeriert souverän-strategische Kombinationen. Gleichzeitig offenbart US-Europa Schwächen, immer mehr Menschen nehmen Abstand vom bisherigen Systemjournalismus, suchen Wahrheiten fernab staatlicher Lügenpresse.

Wladimir Putin – Vorbild einer Widerstandsgeneration

Insbesondere junge Menschen erreicht Putin, fasziniert sie samt seiner aufrechten Haltung, Durchsetzungskraft. Seit Jahrzehnten vermissen Europas Bürger starke Politiker, die der USA etwas entgegensetzen, mitnichten jedwede US-Vorgabe erfüllen, sondern gemäß Putin Volksinteressen wahren. Natürlich unterstützen überdies ältere Generationen ebenso den russischen Präsidenten. Lediglich ein Unterschied gibt es: Alte Generationen erlebten stellenweise „goldene Zeiten“, lassen daher schwermütiger vom Altbekannten ab, auch wegen fälschlich dargestellter, teils erlebter DDR-Zeiten. Jugendliche heutzutage sehen hingegen einzig Trümmerhaufen, Perspektivlosigkeit erdrückt deren Seele, Politiker missbrauchen ihre Arbeitskraft, doch Familiengründungen, Urlaube etc. bleiben einem Arbeiter verwehrt.

Genannte junge Menschen betrachten dann einen Wladimir Putin, welcher Russland aus tiefen Abgründen rettete, Wohlstand aufbaute, den US-Europa jetzt mit aller Macht zerstören will, da unabhängige Vorbilder außerhalb US-amerikanischen Lügengebildes unerwünscht. Allerdings hat man dieses Mal eine Weltmacht herausgefordert. Europa schikaniert Russland, Wladimir Putin liefert Antworten, ist Weststrukturen kontinuierlich mindestens zehn Schritte voraus. Fakten stärken Russland unter Wladimir Putin, Russland steht geschlossen hinter ihm.

Seine 10-Prozent-Geste bestätigt Putin, vereint Russland gegen Europas Dekadenz. Putin wollte Europas Freund werden, reichte Deutschland demzufolge mehrfach die Hand, wohingegen Merkel und Konsorten Russland verraten.

Ihr

Joachim Sondern

https://buergerstimme.com

Obama: Nemzow war Verteidiger der Rechte des russischen Volkes

(Admin: Als ob diese Marionette der Macht-Eliten sich um irgendein Volk schert. Nicht um das eigene, schon gar nicht um ein fremdes. Für ihn und seine Befehlserteiler sind Menschen lediglich Mittel zum Zweck. Solange sie noch konsumieren können, schöpfen sie das Geld ab. Solange sie noch arbeiten und Steuern zahlen können, ebenfalls. Mit jedem Instrument, das ihnen zur Verfügung steht. Und das sind fast alle. Lügen, Bestechen, Morden – und das in jeder Variante.)

US-Präsident Barack Obama hat die Ermordung des russischen Oppositionspolitikers Boris Nemzow scharf verurteilt und eine unvoreingenommene Aufklärung der Tat gefordert. Nemzow habe ihn in seinem Kampf gegen die Korruption in Russland beeindruckt. Russlands Präsident Putin sprach von einem Auftragsmord und hat die Behörden zu rascher Aufklärung angewiesen.

US-Präsident Barack Obama fordert die Aufklärung des Mordes an Boris Nemzow. (Foto: dpa)

Video im Original

US-Präsident Barack Obama hat die «brutale Ermordung» des russischen Oppositionspolitiker Boris Nemzow in Moskau scharf verurteilt. Er rief die russische Führung zu einer raschen, unvoreingenommenen und transparenten Untersuchung des Mordes auf. Moskau müsse sicherstellen, «dass jene, die für diese bösartige Tat verantwortlich sind, zur Rechenschaft gezogen werden», hieß es in einer in Washington veröffentlichten schriftlichen Erklärung. Nemzow war am späten Freitagabend in Kremlnähe von hinten erschossen worden. Der Täter flüchtete nach ersten Ermittlungen in einem Auto.

Nemzow sei ein unermüdlicher Fürsprecher seines Landes gewesen, würdigte Obama den scharfen Kritiker des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Er habe für seine Mitbürger die Rechte zu erreichen versucht, auf die alle Menschen Anspruch hätten. «Ich habe es bewundert, wie mutig sich Nemzow dem Kampf gegen Korruption in Russland hingegeben hat», fuhr Obama fort. Er sprach den Hinterbliebenen und dem russischen Volk, «das einen der einen der engagiertesten und eloquentesten Verteidiger seiner Rechte verloren hat», sein Beileid aus.

Der russische Präsident Wladimir Putin hat den «brutalen Mord» an seinem Gegner Boris Nemzow als politische «Provokation» verurteilt. Die Bluttat habe alle Anzeichen eines Auftragsmordes, sagte Putins Sprecher Dmitri Peskow in der Nacht zum Samstag. Der Präsident habe den Angehörigen des Oppositionellen sein Beileid ausgesprochen. Zudem habe Putin die leitenden Mitarbeiter der obersten Ermittlungsbehörde, des Innenministeriums und des Inlandsgeheimdienstes FSB angewiesen, die Ermittlungen persönlich in die Hand zu nehmen.

Das russische Staatsfernsehen spielte Trauermusik nach dem Mord an dem früheren Vize-Regierungschef. Nemzow war in Kremlnähe am späten Freitagabend von hinten mit einer Pistole erschossen worden. Der Täter flüchtete ersten Ermittlungen zufolge in einem weißen Auto. Am Tatort seien sechs Patronenhülsen gefunden worden. An der Stelle der Bluttat gibt es Videoüberwachung, die möglicherweise weitere Hinweise auf die Täter geben könnte, hieß es in Medien.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/02/28/obama-nemzow-war-verteidiger-der-rechte-des-russischen-volkes/

Bitte lest die Kommentare dazu!

NATO-Panzer vor Russland (Video)

titelbild

Militärpakt lässt vor estnischen Parlamentswahlen an Grenzübergang paradieren. Großbritannien will Soldaten als Ausbilder in Ukraine schicken.

Wenige Tage vor den Parlamentswahlen in Estland hat die NATO in dem Land militärische Präsenz demonstriert. Mehrere US-amerikanische Radpanzer vom 2. Kavallerieregiment rollten am Dienstag an der Spitze einer Parade durch die an der Grenze zu Russland gelegene Stadt Narva. Sie führten ein Kontingent aus Militärs weiterer NATO-Staaten an, darunter britische, niederländische, spanische, lettische, litauische und einheimische Soldaten.

Anlass des Aufmarsches wenige Meter vom russischen Grenzposten entfernt war der Unabhängigkeitstag Estlands, der an die erste Sezession des Landes von Russland im Februar 1918 erinnert. Bereits im November 2014 hatten die USA eine ähnliche militärische Demonstration in Riga am lettischen Unabhängigkeitstag veranstaltet.

(Foto: Das estnische Narva am Mittwoch: Die US-Flagge und Panzer am Grenzkontrollpunkt zu Russland)

Der estnische Präsident Toomas Hendrik Ilves warf in seiner Ansprache zum Nationalfeiertag Russland vor, es gefährde »die ganze Ordnung der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg«, so als wäre ein unabhängiges Estland Teil dieser Ordnung gewesen. Die Parade in der Grenzstadt sei eine Antwort auf diese »neue Realität«. Premierminister Taavi Rõivas kommentierte die Rede als »ausgewogen« und »angemessen«. Gleichzeitig distanzierte er sich von Äußerungen des britischen Verteidigungsministers Michael Fallon, der vor einigen Tagen behauptet hatte, die baltischen Staaten seien die nächsten Ziele Russlands. Laut Rõivas gibt es für Estland keinen Anlass zu aktueller Beunruhigung.

Aus den Wahlen am kommenden Sonntag wird nach bisherigen Umfragen die »Estnische Zentrumspartei« als stärkste politische Kraft hervorgehen. Die Partei hat sich zuletzt einen sozialliberalen Anstrich gegeben und genießt den größten Rückhalt unter den russischsprachigen Esten. Für die rechtsliberale »Reformpartei« und die Konservativen werden dagegen Verluste vorausgesagt, leichte Gewinne für die Sozialdemokraten.

Weitere Signale für eine Konfrontation mit Russland und eine Eskalation des Ukraine-Konflikts kamen aus Großbritannien und Polen. Der britische Premierminister David Cameron kündigte am Dienstagabend die Entsendung von Militärausbildern nach Kiew an. Nach Medienberichten sollen bis zu 75 Soldaten in Marsch gesetzt werden. Polen begrüßte die britische Militärhilfe. Es sei ein Schritt in die richtige Richtung, meinte Präsident Bronislaw Komorowski am Mittwoch in Warschau. Polen halte sich bei der Unterstützung seines Nachbarlandes alle Optionen offen, fügte er hinzu.

Unterdessen gehen die Bemühungen um eine diplomatische Lösung des Ukraine-Konflikts weiter. Die Außenminister Deutschlands, Frankreichs, Russlands und der Ukraine hatten sich am Dienstag in Paris für eine Verlängerung des Beobachtereinsatzes der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in der Ukraine um ein Jahr ausgesprochen.

Der russische Außenminister Sergej Lawrow verlangte am Mittwoch in Moskau erneut eine Umsetzung des Minsker Friedensplans, der den Abzug schwerer Waffen aus dem Gefechtsgebiet vorsieht. Die Aufständischen beteuerten, an mehreren Stellen bereits Panzerfahrzeuge und Artillerie von der Front zurückgezogen zu haben.

Die OSZE erklärte dazu, bisher gebe es nur Hinweise, dass Kriegsgerät »bewegt« werde. »Dass Waffen abgezogen und sicher gelagert wurden, sind vorerst Behauptungen«, erklärte OSZE-Missionschef Ertuğrul Apakan.

Video:

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