„Patriotischer Frühling“ mit Gästen aus ganz Europa: Fulminantes FPÖ-Fest in der „Pyramide“

Gruppenbild mit Dame: HC Strache, Marine Le Pen, Harald Vilimsky und Gäste aus dem Europa-Parlament auf der Bühne. Foto: FPÖ

Gruppenbild mit Dame: HC Strache, Marine Le Pen, Harald Vilimsky und Gäste aus dem Europa-Parlament auf der Bühne.
Foto: FPÖ
18. Juni 2016 – 0:03

Die mit Gästen prall gefüllte Pyramide in Vösendorf südlich von Wien bildete eine in jeder Hinsicht stimmungsvolle Kulisse für den „Patriotischen Frühling“ der Europa-Partei „Bewegung für ein Europa der Nationen und der Freiheit“ (MENL) und der dazugehörigen EU-Fraktion, die zu ihrem ersten Geburtstag ein kräftiges Lebenszeichen setzte. Nach musikalischer Overtüre durch den bewährten John Otti samt Band begrüßte ab 18 Uhr FPÖ-Generalsekretär und Europa-Delegationsleiter Harald Vilimsky die zahlreichen prominenten Gäste vieler befreundeter Parteien aus ganz Europa.

Nationale Europa-Politiker gaben sich die Hand

Dazu zählten neben der bereits am Vormittag begrüßten Marine Le Pen vom Front National drei Vertreter nationaler Parteien aus den Oststaaten, nämlich Michal Marusik aus Polen vom „Kongress der neuen Rechten“ (KNP), Laurentiu Rebega (ENF-Vize-Vorsitzender) aus Rumänien und Tomio Okamura aus Tschechien (Morgendämmerung der direkten Demokratie). Aus dem Westen kamen Marcus Pretzell, Vizevorsitzender der  deutschen AfD, Gerolf Annemans aus Belgien („Flaams Belang“, Flandern), Janice Atkinson aus Großbritannien (Ex-UKIP, jetzt unabhängig) und Lorenzo Fontana von der italienischen „Lega Nord“. In der MENL (Movement pour l’Europe des nations et des libertés) sind Frankreich (Vorsitz), Belgien, Italien, Österreich und Tschechien vertreten.

Böses Erwachen der Rumänen nach EU-Beitritt

Zunächst sind die drei osteuropäischen Gäste am Wort. Laurentiu Rebega erzählt, wie seine Landsleute nach dem Fall des kommunistischen Ceausescu-Regimes sehnsüchtig nach Europa blickten und auf die EU als „gelobtes Land“ hinarbeiteten. Doch nach dem Beitritt entwickelte sich bald Skepsis, heute gehe es Rumänien schlechter als zuvor. Die Macht müsse wieder zurück ins Land, weg von Brüssel, so der ehemalige Sozialdemokrat. Das Potential für eine Partei wie die FPÖ wäre groß, aber die Massenmedien würden den Bürgern Angst vor den Rechten machen.

Tschechen wollen mehr direkte Demokratie

Tomio Okamura, halb Tscheche, halb Japaner, berichtet über die mittlerweile mehrheitliche EU-Unzufriedenheit der anfangs noch NATO- und EU-freundlichen Tschechen. Die EU handle nur noch im Eigeninteresse, bringe dem Land aber nichts. Man wolle wieder Zugang zu direkter Demokratie, weg von der zentralen Führung.

Polen hat sein Land uninteressant für Migranten gemacht

Mit besseren Nachrichten kann Michal Marusik aus Polen aufwarten. Sein Volk trete schon seit den 1970er Jahren gegen den Kommunismus und den Ost-Sozialismus auf und habe ihn letztlich überwunden. Im Land herrsche nun ein Klima, das die ethischen Werte Europas stark bewahrt und gegen die Überflutung aus fremden Ländern auftritt. Die EU wolle die Früchte jeder, die arbeiten, jenen geben, die nichts tun. Das geschehe in Polen nicht, deshalb sei das Land für Migranten uninteressant. Europa müsse aufhören, schlechtes Handeln zu belohnen.

AfD beklagt „Pessimismus gegenüber der eigenen, deutschen Kultur“

Dann war Marcus Pretzell, Europa-Abgeordneter der AfD, am Wort und berichtete von der Aufbruchstimmung in der erst drei Jahre alten Partei. Zum Parteitag im Vorjahr seien 3.000 Teilnehmer erschienen, das sei deutscher Rekord. Bei der Bundestagswahl nächstes Jahr peile man realistische 13 bis 15 Prozent an. Patrioten sollten eigentlich stolz sein auf ihr Land, doch wenn man sich das heutige Deutschland besehe, könne man nur noch weinen. Es habe ein Pessimismus gegenüber der eigenen Kultur Platz gegriffen, eine Art Auto-Aggression der europäischen Kultur. Gerade deshalb bedarf es eines neuen Patriotismus, denn es gebe vieles, worauf man stolz sein könne. Man habe sich nicht umsonst hier in Wien getroffen, von hier aus sei schon vor 200 Jahren einmal die Neuordnung Europas (Wiener Kongress 1814/15, Anm. d. Red.) asugegangen.

So sei die Aufklärung von Europa ausgegangen, die die Freiheit des Individuums in den Vordergrund stellt – das wolle man nicht wieder rückgängig machen. Pretzell zitiert eine Umfrage unter Deutsch-Türken, die besagt, dass die Hälfte davon die Scharia über das deutsche Wertesystem stelle, ein Drittel wolle gar in Zeiten des Propheten Mohammeds leben (6. Jahrhundert n. Chr., Anm. d. Red.). Genau das wolle man sicher nicht.

Britin ortet katastrophale Lage in griechischen „Hotspots“

Danach begrüßte Vilimsky die streitbare Britin Janice Atkinson („eine echte Lady“). Sie erzählte von einem Besuch in sogenannten „Hotspots“ in Griechenland und die katastrophalen Zustände dort, speziell seit diverse Nichtregierungs-Organisationen wie Ärzte ohne Grenzen sich davongemacht hätten. Sie habe der EU-Kommission darüber berichtet und gefordert, diesen Organisationen sofort jegliche Subvention zu streichen. Dem Flüchtlingskommissar habe sie vorgehalten, dass es in dieser Situation gar nicht mehr möglich sei, echten Flüchtlingen zu helfen. Dann folgte eine Gedenkminute für die Donnerstag ermordete Labour-Abgeordnete Jo Cox.

Lega Nord stolz auf gemeinsame Wurzeln mit Österreich

Als regional sehr gut verankert gilt die italienische Lega Nord, die im wohlhabendsten Teil des Staates auch viele Bürgermeister stellt. Der Venezianer Lorenzo Fontana könne daher nur lachen, wenn jemand Vertreter der LN als „Populisten“ bezeichne. Es handle sich dabei lediglich um Neider. Er erinnerte an gemeinsame Werte Norditaliens und Österreichs, das er wörtlich als „Wiege der Zivilisation“ bezeichnete. Man habe schon einmal, 1571, gemeinsam siegreich gegen den Ansturm Türken gekämpft. Man müsse sich wieder stärker auf seine Wurzeln konzentrieren und auf diese stolz sein. Fremde, die sich mit unserer Kultur anfreunden könnten, sollten zu Hause bleiben.

Verwahrlostes Brüssel als „Symbol vom Ende Europas“

Als nächsten bat Vilimsky den Flamen Gerolf Annemans auf die Bühne („der Mann spricht fünf Sprachen!“). Tatsächlich verzichtete der Vlaams-Belang-Politiker auf die sonst hervorragend funktionierende Simultan-Übersetzung und erklärte in gutem Deutsch, wie wichtig es sei, sich rechtzeitig zu erneuern und zu verjüngen – dies habe die FPÖ ja auch schon erlebt. Der zunächst kometenhafte Aufstieg des Vlaams Belang unter Geert Wilders hatte ja in jüngster Zeit einen Dämpfer erhalten. Auf die Frage Vilimskys, warum die Stadtverwaltung in Brüssel und auch vieles andere so extrem schlecht funktioniere, erzählte Annemans vom jahrzehntelangen, ruinösen Streit zwischen Liberalen und Sozialisten, die sich zuletzt noch mit den Grünen verbündet hatten und die Stadt völlig verlottern ließen. Es gebe Wahlrecht für Fremde und eine immens starke Islamisierung. Das heutige Brüssel sei quasi das direkt erlebbare Symbol des Endes von Europa.

Le Pen: „So einfach kann man Völker nicht verschwinden lassen!“

Als die beiden Moderatorinnen dann den „Stargast“ des Abends, Marine Le Pen, ankündigten, hob tosender Applaus an, den sie mit „Bonsoir, Autriche“ („Guten Abend, Österreich“) quittierte. Auch sie nahm Bezug auf den Wiener Kongress und Wien als „eines der wichtigsten Herzen der europäischen Geschichte“. Das Modell der EU sieht sie als komplettes Desaster. Dessen Erfinder wollten die Nationalstaaten abschaffen zu Gunsten einer homogenen, zentral gelenkten Einheitsmasse. Doch so einfach könne man Völker nicht verschwinden lassen. Die EU-Richtlinien würden das Arbeitsrecht in vielen Ländern verletzen, über allem stehe nur noch der möglichst große Profit. Das Klima verschlechtere sich immer mehr, aber die Regierungen wollten nicht zugeben, Brüssel-hörig zu sein, ebenso wie die Gewerkschaften. So lange das so sei, wäre auch keine sinnvolle Diskussion möglich.

EU-Zone mit „einer der niedrigsten Wachstumsquoten weltweit“

Die EU-Zone weise eine der niedrigsten Wachstumsquoten weltweit auf, einzig die internationalen Konzerne jonglieren Gewinne und Arbeitsplätze quer durch Europa, wie es ihnen gerade günstig erscheine. Deshalb helfe die EU-Richtlinie zur Entsendung von Arbeitnehmern auch den einzelnen Ländern nicht, sondern führten nur zu harten Konkurrenzkämpfen untereinander, was letztlich kontraproduktiv sei. Auf die „wahnsinnige Migrationspolitik“ finde man keine Antworten, denn diese sei ja von Merkel und Juncker erst gezüchtet worden. Es gebe weder ernsthafte Versuche, die Heimatländer der Migranten zu stabilisieren noch schaffe man es, Europas Grenzen zu sichern. Nun, angesichts eines Brexits hielten Juncker, Schulz & Co. angsterfüllte Reden, denn sie wollen nicht, dass Großbritannien über all die heiklen Themen wieder eigenständig entscheiden kann.

Freie, zwischenstaatliche Arrangements statt EU-Diktat

Dabei sollte das in allen Ländern so sein, so Le Pen. Die EU habe wiederholt Ergebnisse nationaler Volksabstimmungen ignoriert. Dabei sei nur unter freien Völkern ein sinnvoller Dialog möglich. Kooperationen wie Airbus oder Ariane etwa hätte nichts mit der EU zu tun, das sind freie, zwischenstaatliche Arrangements. Keiner verliere dabei seine nationale Identität oder Eigenheiten oder typisch regionale Produkte, wie das etwa unter TTIP drohe. Deshalb könne es nur ein „Europa der souveränen Nationen“ geben. Zum Schluss rief sie gut gelaunt „Es lebe Österreich, es lebe die FPÖ, es lebe Frankreich!“

Große Schluss-Rede von „Wirbelwind“ HC Strache

Das finale Wort hatte – wie so oft – „unser Wirbelwind und Steuermann“ HC Strache. „Solche starken Frauen braucht Europa, damit endlich etwa korrigiert werden kann“ meinte er im Hinblick auf seine Vorrednerin. Nach einer kräftigen und frenetisch umjubelten Laudatio auf Norbert Hofer und einer Würdigung der Leistungen Harald Vilimskys im Europa-Parlament ging auch der Parteichef ein auf „das zentral gelenkte Europa, gelenkt von Leuten wie Juncker und Schulz und den Interessen multinationaler Konzerne, die unsere mittelständische Unternehmens-Struktur zerstören“.

„Wollen keine linke, jakobinische Gleichmacherei!“

Man wolle keine linke-jakobinische Gleichmacherei (Jakobiner – linker politischer Klub während der franz. Revolution 1793 ff.. Anm. d. Red), denn „wir kommen alle aus unterschiedlichen Regionen, das ist ja das Schöne“. Das Recht müsse vom Volk ausgehen und nicht von abgehobenen Bürokraten. Man stehe für die Absicherung der kulturellen Pluralitäten, ein Europa der Vaterländer, wie es schon Charles De Gaulle (französischer General und späterer Staatspräsident, 1890 – 1970, Anm. d. Red.) vordachte. Das wirtschaftliche Rückgrat Europas seien die kleinen Unternehmer und Landwirte, nicht die multinationalen Konzerne – „deshalb kein TTIP oder CETA ohne Volksabstimmung!“

„Unsere Allianz ist nicht gegen Europa, wie unsere Gegner behaupten“

Unsere Allianz im Europa-Parlament stehe nicht gegen Europa, wie es unsere Gegner immer behaupten, betonte Strache: „Wir stehen zu unseren Vaterländern, deren Werten und Kultur“. Man brauche in Europa keine geostrategischen Konflikte wie USA und NATO gegen Russland. Deshalb: „Stopp den Sanktionen, die helfen dem Frieden nicht und schaden Europa!“.

Dann ging der Gastgeber auf die „moderne Völkerwanderung“ ein, die ein großes Sicherheitsproblem gebracht habe, da durch sie ohne jegliche Kontrolle und Registrierung auch Terroristen und radikale Islamisten nach Europa einsickern konnten. Es habe „massive Rechtsbrüche der Regierungen quer durch Europa“ gegeben, ein Zeichen für „den Faschismus der Neuzeit“, der sich gegen alles stellt, was sich ihm nicht unterwerfe. Man müsse Europa verteidigen gegen den Islamismus, denn dort entstehe auch der neue Antisemitismus, dem man gerade in Österreich keinen Nährboden liefern wolle.

„Weg mit Regierungen, die nicht auf’s eigene Volk schauen!“

„Wir lehnen jede Form der Gewalt und des Extremismus ab, egal, aus welcher Richtung“, betont Strache im Hinblick auf „sexuelle Massenbelästigung, Kriege in den Vorstädten, No go-Areas – all das ist möglich geworden durch Regierungen, die nicht auf’s eigene Volk schauen. Weg mit ihnen!“ Was da alles zu uns komme, seien keine Flüchtlinge nach der Genfer Konvention. Ungarns Staatschef Viktor Orban habe schon recht, wenn er sagt, das sei eine friedliche Landnahme, gegen die keiner etwas unternimmt.

„Wir brauchen unser Geld selbst, für Gesundheit, Bildung, Pensionen“

Österreich habe während des Ungarn-Aufstandes 1956, des Prager Frühlings 1968 und des Jugoslawien-Krieges in den 1990ern gezeigt, dass es Notleidenden jederzeit helfe. Aber es bestehe kein Grund, dass Leute durch vier oder fünf sichere Länder reisen, nur um in jene Staaten mit den größten sozialen Leistungen zu gelangen. Mittlerweile gebe es ja sogar eine neue Art der „internen Migration“, weil nämlich alle Migranten aus den Bundesländern nach Wien gingen, weil dort die Leistungen am höchsten sind – „das werden wir nie akzeptieren. Wir brauchen unser Geld selbst, für die Aufrechterhaltung unserer Sozial-, Bildungs- und Pensions-Systeme!“

Wir müssen jenen, die aufbrechen, sagen: „No Way!“

Man müsse den Menschen, die in Afrika oder Nahost aufbrechen, sagen, „No Way!“ Bleibt daheim und helft, euer Land wieder aufzubauen. „Heimatrecht ist unser Menschenrecht. Wir sind keine dumpfen Nationalisten mit Scheuklappen, sondern Patrioten mit Sinn für unsere gewachsene Kultur, Gesellschaft und Werte und Identität!“, so Strache.

Der Unmut in Europa sei groß, nicht nur in Großbritannien. Diese EU sei schwer angeschlagen mit einer kränkelnden Währung, katastrophaler Arbeitslosigkeit, zusammenbrechenden Gesundheits- und Sozialsystemen und einer Migrationswelle, die uns zur Minderheit im eigenen Land macht, wenn sie nicht gestoppt wird.

Neue Kraft im EU-Parlament macht Juncker & Co. nervös

Dass „wir, die neue Kraft im Europa-Parlament“, immer stärker werden, mache Juncker & Co. nervös, trotz manipulativer Medien und Verleumdungen gegen uns. „Nur wenn wir entschlossen dagegen sind und politischen Eliten Paroli bieten, werden wir unseren Kontinent für unsere Kinder und Enkel sichern können“, so Straches conclusio.

Kein Fest ohne John Ottis „Immer wieder Österreich!“

Unter John Ottis „Immer wieder Österreich“ versammelten sich Gastgeber und Gäste unter großem Applaus auf der Bühne. Auf die üblichen Autogramme und Foto-Sessions musste aus Sicherheitsgründen allerdings diesmal verzichtet werden – selbst das eine Auswirkung genannter politischer Fehlentscheidungen im Kleinen.

Die Veranstaltung verfolgten neben den Gästen im Zahl auch zigtausende Menschen live im Internet. Auf YouTube kann der „Patriotische Fürhling“ nachgesehen werden:

https://www.unzensuriert.a

Stein auf Identitären von Hausdach geworfen – Polizei ermittelt wegen Mordversuchs

Die Polizei kam dem schwer verletzten Max sofort zur Hilfe. Der Täter soll außerdem den rechts abgebildeten Plastikkübel vom Dach geworfen haben. Foto: LPD Wien

Die Polizei kam dem schwer verletzten Max sofort zur Hilfe. Der Täter soll außerdem den rechts abgebildeten Plastikkübel vom Dach geworfen haben.
Foto: LPD Wien
16. Juni 2016 – 13:00

Während die meisten Medien den Vorfall anfangs ignorierten, berichteteunzensuriert.at am Samstagabend bereits über einen schwer verletzten Teilnehmer an der Kundgebung der Identitären in Wien. Er wurde von einem damals noch nicht genau identifizierten Gegenstand am Kopf getroffen und musste im Wiener AKH notoperiert werden, weil innere Blutungen festgestellt worden waren.

Während die Verschweiger-Medien sich danach hauptsächlich mit der Frage beschäftigten, ob der Verletzte – wie ursprünglich gemeldet – im Koma gelegen sei oder – wie betont wurde – es sich nur um eine „leichte bis mittelschwere Kopfverletzung“ gehandelt habe, nahm die Polizei ihre Arbeit auf und konnte den Tathergang ziemlich genau rekonstruieren. jetzt wird gegen einen noch unbekannten Täter wegen Mordversuchs ermittelt.

Vermummte warfen Gegenstände auf Demonstranten

In der heutigen Presseaussendung der Polizei werden zunächst die dramatischen Umstände geschildert, unter denen sich die Tat ereignete:

Eine der schwerwiegendsten Attacken auf einen Menschen ereignete sich an der Kreuzung Goldschlagstraße Ecke Neubaugürtel. Dort erzwang eine große Zahl Vermummter, aber auch friedlicher, nicht vermummter Demonstranten, die sich jedoch nicht von den gewaltbereiten Straftätern örtlich distanzierten, einen Stopp des Marsches der Identitären. Hier kam es auf Grund der räumlichen Nähe zu massiven Übergriffen mit Wurfgeschossen auf Demonstrationsteilnehmer der Identitären und Polizisten.

Stein von Hausdach in Goldschlagstraße geworfen

Doch der Täter begnügte sich nicht mit dem bloßen Werfen, sondern ging noch wesentlich weiter:

Mehrere Zeugen beobachteten einen Mann, der sich auf dem Dach des Gebäudes Goldschlagstraße Nr. 2 befand. Dieser Mann warf laut Zeugenangaben den auf den Lichtbildern ersichtlichen Stein vom Dach des Gebäudes auf den Demonstrationszug der Identitären. Ein 17-jähriger deutscher Staatsangehöriger wurde von dem Wurfgegenstand am Kopf getroffen und dabei schwer verletzt. Polizisten die den Ernst der Lage erkannten, eilten dem Jugendlichen zu Hilfe und trugen den Verletzten zu einem Rettungswagen. Der 17-Jährige erlitt eine Blutung im Gehirn (Venenriss), musste in ein Spital gebracht und notoperiert werden.

Wie die Austria Presse Agentur berichtet, wurde der 17-jährige Max aus Hamburg mittlerweile auf die Normalstation verlegt. Er sei stabil und es gehe ihm gut, wird eine Sprecherin des AKH zitiert.

Auch Transparente angebracht – Polizei sucht Zeugen

Die Polizei sucht nun nach Zeugen der Tat, die sich am Samstag um 15.35 Uhr zutrug. Der Täter soll sich über eine Baustelle Zugang zu dem Haus verschafft und dort eine Tür zum Dachboden aufgebrochen haben:

Die Polizei ersucht vor allem die zum Tatzeitpunkt anwesenden Medienvertreter, aber auch Privatpersonen, die von den Geschehnissen Videoaufzeichnungen angefertigt haben, um Durchsicht dieses Materials und bittet zweckdienliche Beobachtungen und Hinweise, die zur Klärung der Straftat beitragen können, beim Landesamt Verfassungsschutz unter der Telefonnummer 01/31310/74035 zu melden.

Ein Zusammenhang könnte mit einem Transparent bestehen, das auf einem Baukran angebracht wurde, der auf der Baustelle in der Goldschlagstraße positioniert war. Auf dem Transparent geschrieben war: „Nationalismus raus aus den Köpfen“. Ein deckungsgleiches Transparent hing laut Polizei ebenfalls am 11. Juni auf dem Wiener Stadthallenbad. Die Polizei bittet daher auch um Hinweise zu Personen, die diese beiden Transparente angebracht haben.

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VfGH gibt FPÖ Recht: Wahl in Wien-Leopoldstadt ist ungültig und muss wiederholt werden

(Admin: Und – was passiert bei der nächsten „Wahl“?)

"Alle haben gewusst, dass nicht alles mit rechten Dingen zugegangen ist," sagt FPÖ-Bezirksparteiobmann Wolfgang Seidl über die Schlamperei bei der Wien-Wahl 2015. Foto: FPÖ Wien

„Alle haben gewusst, dass nicht alles mit rechten Dingen zugegangen ist,“ sagt FPÖ-Bezirksparteiobmann Wolfgang Seidl über die Schlamperei bei der Wien-Wahl 2015.
Foto: FPÖ Wien
15. Juni 2016 – 11:21

Diese Entscheidung des Verfassungsgerichtshofes (VfGH) hat am Mittwoch wie eine Bombe eingeschlagen und die 0:2-Pleite unseres Fußballteams bei der EM gegen Ungarn fast ins Hintertreffen geführt: Die Bezirksvertretungswahl in Wien-Leopoldstadt vom 11. Oktober 2015 muss wiederholt werden. Damit wurde der Wahlanfechtung durch die FPÖ stattgegeben. Möglicher neuer Wahltermin könnte im Herbst sein.

Differenz bei Wahlkarten-Auszählung

Wie der VfGH in einer Aussendung mitteilte, habe es tatsächlich Differenzen zwischen der Zahl der Wahlkarten und der Zahl der abgegebenen Stimmen gegeben. Die Schlamperei war augenscheinlich: Bei der ersten Auszählung durch die Bezirkswahlbehörde einen Tag nach der Wien-Wahl wurden 82 Stimmzettel weniger als abgegebene Wahlkarten gezählt. Eine Woche später ergab eine zweite Zählung der Stadtwahlbehörde, dass 23 Stimmzettel mehr abgegeben wurden als Wahlkarten. Wie es zu dieser Differenz kam, bleibt unklar.

Match Blau gegen Grün um zweiten Platz

Der VfGH kam nun zum Schluss, dass diese Unregelmäßigkeit auch für das Wahlergebnis von Einfluss sein könnte und ordnete eine Neuwahl an. Dabei wird vor allem das Match zwischen den Blauen und den Grünen um den zweiten Platz spannend. Am 11. Oktober 2015 bekamen die Grünen 10.031 Stimmen, die FPÖ erhielt 10.010. Jetzt muss nicht nur die Briefwahl wiederholt werden, sondern die gesamte Bezirksvertretungswahl in der 100.000 Einwohner starken Leopoldstadt. Gewonnen hat die Wahl übrigens die SPÖ mit 38,64 Prozent vor den Grünen mit 22,15 Prozent und der FPÖ mit 22,10 Prozent.

Alle wussten: Da ist es nicht mit rechten Dingen zugegangen

In einer ersten Stellungnahme sagte der FPÖ-Bezirksparteiobmann der Leopoldstadt, Landtagsabgeordneter Wolfgang Seidl, dass die Demokratie gewonnen habe. Gegenüber unzensuriert.at beteuerte er:

Wir waren die Einzigen, die die Wahl angefochten haben, obwohl sie alle gesehen haben, dass da nicht alles mit rechten Dingen zugegangen ist.

Was bei dieser Bezirksvertretungswahl nicht sauber gelaufen sein soll, konnte auch Seidl nicht sagen: „Ich will hier keine Vermutungen anstellen,“ so der Bezirksparteiobmann der Freiheitlichen.

Neuer Schwung für Wahlanfechtung der BP-Wahl

Die Entscheidung des Verfassungsgerichtshofes, die Wahl in Leopoldstadt zu wiederholen, gibt jetzt auch der Wahlanfechtung der FPÖ für die Bundespräsidentschaftswahl am 24. Mai neuen Schwung. FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache hatte bei der Bekanntgabe der Anfechtung von „fast flächendeckenden Unregelmäßigkeiten“ gesprochen. In 94 von 117 Bezirkswahlbehörden sei es zu Gesetzeswidrigkeiten gekommen, so Strache.

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Sieben neue Gefängnisse wegen der wachsenden Zahl krimineller Zuwanderer

Wohin mit den kriminellen Zuwanderern? In Großbritannien müssen sieben neue Gefängnisse errichtet werden. Foto: superscheeli / flickr (CC BY-SA 2.0)

Wohin mit den kriminellen Zuwanderern? In Großbritannien müssen sieben neue Gefängnisse errichtet werden.
Foto: superscheeli / flickr (CC BY-SA 2.0)

Wohin mit den vielen kriminellen Zuwanderern? Die Gefängnisse sind ausgelastet. In Österreich sorgte eine brisante Studie für Aufregung, wonach im direkten Vergleich mit allen europäischen Staaten hierzulande überdurchschnittlich viele Ausländer in den Gefängnissen sitzen. Jeder zweite Häftling ist kein Österreicher. In Großbritannien müssten bis zum Jahr 2020 sieben neue Haftanstalten errichtet werden, um die wachsende Zahl krimineller Zuwanderer unterzubringen.

Kriminelle Ausländer: Wasser auf Mühlen der Brexit-Befürworter

Dass sieben neue Gefängnisse für Großbritannien notwendig wären, sagte der frühere konservative Minister Iain Duncan Smith. Damit verschärfte er den Ärger der Bürger in Richtung EU weiter. Seine Aussage war wie Wasser auf die Mühlen der Brexit-Befürworter, die nach einer weiteren Umfrage vom Wochenende im Auftrag der Pro-Brexit-Denkfabrik Buges Group 19 Prozentpunkte vorne liegen. Zuvor hatten bereits zwei andere Umfragen am Freitag jeweils einen zehn-prozentigen Vorsprung der Befürwortet eines Ausstiegs ermittelt, schreibt Kopp Online.

Haftanstalt Eisenstadt mit 128 Prozent belegt

Die kriminellen Zuwanderer sorgen nicht nur in Großbritannien für ein Hoch der Brexit-Befürworter, sondern lassen auch die Österreicher fassungslos auf die Zahlen blicken: Acht Gefängnisse des Landes sind mehr als hundert Prozent belegt, Spitzenreiter ist die Haftanstalt Eisenstadt mit einer Auslastung von 128 Prozent. Das brachte Justizminister Wolfgang Brandstetter von der ÖVP auf den Plan, Gefangene aus anderen Ländern in ihre Heimatländer abzuschieben. Dort sollten sie dann ihre Strafe abbüßen.

Gefängnis in Rumänien von Österreich finanziert

Aber ist dieser Plan auch umzusetzen? Schon im Jahr 2003 hatte der damalige FPÖ-nahe Justizminister Dieter Böhmdorfer eine Initiative hinsichtlich rumänischer Gefangener unternommen. Dafür sollte sogar ein neues Gefängnis auf rumänischem Boden erbaut werden – von Österreich finanziert. Dazu kam es jedoch nicht. Auch der große Häftlingstransfer blieb letztendlich aus. Ob Brandstetter vollendet, was Böhmdorfer angefangen hat, bleibt abzuwarten.

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Araber-Clan vor Berliner Gericht: Schöffen haben Angst, am Prozeß teilzunehmen

(Admin: Wenn nicht hart durchgegriffen wird und die Täter immer wieder frei kommen, so müssen diese Leute eben in Angst leben. )

Araber-Clan vor Berliner Gericht: Schöffen haben Angst, am Prozeß teilzunehmen

Berlin. In der Bundeshauptstadt ist ein geplanter Prozeß gegen arabische Clanmitglieder geplatzt. Der Grund ist, daß sich keine Schöffen fanden, die an dem Verfahren gegen mehrere Mitglieder der Großfamilie teilnehmen wollten.

Wie die „Berliner Zeitung“ berichtet, sollen die drei angeklagten arabischen Clanmitglieder vom September 2014 bis zum November 2015 Prostituierte gewerbsmäßig erpreßt haben. Ein weiterer ausländischer Verdächtiger ist wegen Beihilfe angeklagt.

Die Angeklagten sollen von den Prostituierten und deren Zuhältern im Bezirk Berlin-Schöneberg wöchentlich Gelder erpreßt haben. Aus Angst vor drohender Gewalt zahlten die Opfer.

Vor dem Amtsgericht Schöneberg ist der 7. Juli als neuer Prozeßtermin angesetzt. (ag)

http://zuerst.de/

Identitärer Demonstrant liegt nach linken Gewaltexzessen im Koma

Einer der Teilnehmer an der Identitären-Demo, die durch massive Gewalt von links verletzt wurden. Foto: zVg

Einer der Teilnehmer an der Identitären-Demo, die durch massive Gewalt von links verletzt wurden.
Foto: zVg
11. Juni 2016 – 20:30

Bei der heutigen Demonstration gegen die Kundgebung der Identitären Bewegung kam es zu massiven Ausschreitungen durch Linksextreme.

Böller, Pflastersteine und vieles mehr gegen friedliche Demonstranten

Mehr als 1.000 Personen schlossen sich der Kundgebung zur Aufrechterhaltung der europäischen Werte an, die von den der Identitären Bewegung Österreichs in Wien organisiert wurde. Massiv gestört wurde die durchgehend friedliche Versammlung der Patrioten durch linksextreme Krawalltäter. Diese schreckten nicht davor zurück, sich mit Pflastersteinen, Böllern, Glasflaschen, Pfefferspray und anderen Gegenständen zu bewaffnen und diese auch einzusetzen.

Bild ohne Worte…mit diesem Stein wurde unser Kollege getroffen.

Faustgroße Steine auf Polizei und Identitäre

Während sieben Randalierer von der Polizei festgenommen wurden, geriet diese selber unter massiven Beschuss. Mit faustgroßen Steinen wurden die Beamten attackiert, aber auch die Teilnehmer der patriotischen Versammlung angegriffen. Trotz der groß angelegten Vorbereitung von Seiten der Polizei mit Wasserwerfer, Einsatz-Hundertschaften und der weitläufig abgesperrten Innenstadt kam es zu zahlreichen schweren Verletzungen. Einmal mehr war die Exekutive mit dem linken Mob zu nachsichtig.

26-Jähriger nach Notoperation im Koma – Innere Blutungen

Mittlerweile wurde bekannt, dass der 26-jährige M. aus Hamburg, der an der identitären Veranstaltung teilnahm, nach einem Steinschlag mit inneren Blutungen in das Krankenhaus eingeliefert wurde, wo notoperiert werden musste. Letzten Informationen von Samstagabend zufolge liegt er im Koma.

Ein Pensionist wurde mit einer Gehirnerschütterung und blutender Kopfwunde mit der Rettung ebenfalls ins Krankenhaus gebracht. Auch ein Wiener erlitt eine Platzwunde durch einen Steinwurf. Augenzeugen berichten von laufenden Beschüssen durch Sprengkörper und von etlichen weiteren Verletzten, während sich die randalierenden Linksextremen für ihre Taten gegenseitig feierten.

Video-Bericht von der patriotischen Kundgebung und ihren Gegnern:

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„Unfassbare Schlampereien“: Roter Verfassungsjurist Mayer stellt sich in Zib2 klar auf Seite der FPÖ-Wahlanfechtung

Die FPÖ-Wahlanfechtung hat reale Chancen: Muss die Stichwahl Hofer-Van der Bellen wiederholt werden? Foto: FPÖ

Die FPÖ-Wahlanfechtung hat reale Chancen: Muss die Stichwahl Hofer-Van der Bellen wiederholt werden?
Foto: FPÖ
8. Juni 2016 – 23:13
Da konnte selbst die ständig unterbrechende und dreinredende ZiB-Sprecherin Lou Lorenz-Dittlbacher letztlich nur noch nach Luft schnappen: Die seitens des ORF anscheinend geplante Relativierung der FPÖ-Wahlanfechtung in der ZiB2 am Mittwoch durch den Verfassungsjuristen Heinz Mayer fand nicht statt – ganz im Gegenteil. Mayer, der sich im Wahlkampf klar zu Alexander Van der Bellen bekannt hatte, gab dem FPÖ-Juristen Dieter Böhmdorfer, der die Gründe für die Wahlanfechtung aufgezählt hatte, sogar weitgehend recht. Es sei eine „unfassbare Schlamperei“, was hier ganz offensichtlich passiert sei, die Pannen bei der Briefwahl seien „unglaublich“ und die auszählenden Organe hätten sich „die erforderlichen Gesetze anscheinend nicht einmal durchgelesen vorher, geschweige denn sie beachtet“, erklärte Mayer erbost, aber sachlich.

573.000 Briefwahlkarten gesetzwidrig ausgesondert

Zuvor hatte Ex-Justizminister Böhmdorfer – mit einigen Unterbrechungen durch Dittlbacher – dargelegt, in welchem Umfang hier geschlampt oder gar manipuliert worden war: Insgesamt seien 573.000 Briefwahlkarten gesetzwidrig ausgesondert, das heißt geöffnet, vorsortiert oder zu früh, sprich ohne Beisein der Wahlbeobachter der Parteien, ausgezählt worden. 120.000 davon seien bereits am Sonntag geöffnet worden und wären somit ungültig gewesen – dennoch wurden sie am Montag dann ganz normal mit einbezogen. Bei 80.000 Briefwahlkarten seien die Kuverts vor Montag herausgenommen worden, bei 30.000 sogar die Stimmzettel (zum Vergleich: Van der Bellen gewann mit weniger als 31.000 Stimmen Vorsprung). In sieben von 117 Wahlkreisen seien die Auszählungen von nicht dafür befugten Personen vorgenommen worden, was etwa 57.000 Stimmen betraf.

Innenministerium schickte Entschuldigungsbrief für Pannen

Als Pointe präsentierte Böhmdorfer ein Entschuldigungsschreiben des Innenministeriums (BMI) über die vielen Schlampereien, das seine Kanzlei Mittwoch um 12.30 erreicht habe. In dem Schreiben kündigte das BMI an, den entsprechenden Beamten Schulungen vorzuschreiben, damit sie in Hinkunft ihren Pflichten korrekt nachgehen können.

Mayer bezweifelt, dass Van der Bellen am 8. Juli angelobt werden kann

Zu Dittbachers Frage, ob solch „rein formalen“ Pannen denn für eine Wiederholung der Wahl reichen würden, meinte Mayer, dass das davon abhänge, ob die Rechtswidrigkeit „Einfluss aus das Wahlergebnis“ haben könne – und das sei, sofern die Daten der FPÖ stimmten – zutreffend. Er bezweifel aber, dass der Verfassungsgerichtshof die Überprüfung der vielen Fakten in vier Wochen schafft – was die vorgesehene Angelobung Van der Bellens am 8. Juli wohl verhindern werde.

Böhmdorfer: „Werden das Urteil des VfGH natürlich akzeptieren“

Böhmdorfer hielt dem entgegen, dass man über alle Malversationen ausreichend viele eidesstattliche Erklärungen aus ganz Österreich besitze, was eine Verifizierung bis 6. Juli gar nicht so schwer machen würde. Auf Dittlbachers No-na-Frage, ob man ein finales Urteil des VfGH (der höchsten Instanz des Landes) annehmen werde, gab der Jurist die einzig mögliche Antwort: „Natürlich werden wird das!“

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Waidhofen an der Thaya reserviert Ferienbetreuungsplätze für eigene Bevölkerung

In Waidhofen an der Thaya haben einheimische Kinder Priorität. Foto: Silar / Wikimedia (CC BY-SA 4.0)

In Waidhofen an der Thaya haben einheimische Kinder Priorität.
Foto: Silar / Wikimedia (CC BY-SA 4.0)
3. Juni 2016 – 16:00

In der Ferienzeit organisieren die Kommunen die Tagesbetreuung der Schulkinder. In Waidhofen an der Thaya will man die Kapazitäten ausschließlich einheimischen Kindern zur Verfügung stellen. Das sorgt für Aufregung.

„Willkommenskultur“-Vertreter schockiert

Schockiert zeigt sich Gerlinde Oberbauer von der SPÖ-nahen Volkshilfe. „Wir wollten einfach nur eine zweite Gruppe für die Ferienbetreuung schaffen und diese durchmischen, damit die Flüchtlingskinder auch in den Ferien Deutsch sprechen und aus ihren tristen Wohnverhältnissen heraus kommen“, wird sie von meinbezirk.atzitiert. Sie befürchte, dass die Kinder nun ihre Ferien in den teils desolaten Flüchtlingsunterkünften zusammengepfercht verbringen müssen, dramatisiert sie die Lage. Man hätte sich auch an den Zusatzkosten beteiligt und schon dafür gesammelt. Ungewollt lässt sie allerdings gegenüber dem Kurier die Katze aus dem Sack: Viele Eltern würden nicht wollen, dass Flüchtlingskinder teilnehmen. Es hätte schon in den Schulen unangenehme Vorfälle gegeben.

Also kein Wunder, dass die Eltern ihre Kinder nicht auch noch in den Ferien vom Asylwerber-Nachwuchs drangsaliert sehen wollen.

Bürgermeister will primär berufstätige Eltern fördern

Bürgermeister Robert Altschach (ÖVP) verteidigt die Entscheidung damit, dass die Stadt das Budget von 7.000 bis 8.000 Euro für die Ferienbetreuung für eine Gruppe ausgeschöpft habe. Außerdem seien die Räumlichkeiten nicht groß genug. Die Richtlinie des Landes gebe vor, berufstätige Eltern zu bevorzugen, und genau das habe man gemacht. Zudem würden die Kinder in den Ferien von angehenden Lehrerinnen und Studentinnen betreut. Für professionelle Integrationsarbeit bräuchte man anderes Personal.

FPÖ-Vizebürgermeister: Plätze für einheimische Kinder reservieren

Deutlicher wird FPÖ-Vizebürgermeister Gottfried Waldhäusl. Er bekräftigt in seiner Kolumne in den Waidhofener Stadtnachrichten seine Ansicht, die Förderung einer Ferienbetreuung für Asylwerberkinder abzulehnen. Die Plätze im Rahmen des Sommerprogramms müssten ausschließlich für die Kinder der eigenen Bevölkerung reserviert bleiben, deren Eltern noch dazu berufstätig seien. Außerdem würden die Gruppen von Asylwerbern auf der Straße insbesondere bei Frauen und Jugendlichen ein entsprechendes Unwohlsein hervorrufen, welches das subjektive Sicherheitsgefühl beeinträchtigt. Etliche Vereine und Quartiergeber würden aus der Asylproblematik auf Kosten anderer Profit herausschlagen.

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Österreich: FPÖ ficht Wahl des Bundespräsidenten an

(Admin: Man kann nur hoffen, daß diese Anfechtung nicht im Sande verläuft!)

Die FPÖ ficht das Ergebnis der Bundespräsidentenwahl in Österreich an. Ein entsprechender Antrag ist offenbar beim Verfassungsgericht eingegangen. Insbesondere die rund 700.000 Briefwahl-Stimmen stehen im Fokus der FPÖ.

Die Kandidaten Alexander van der Bellen (links) und Norbert Hofer. (Foto: dpa)

Die Kandidaten Alexander van der Bellen (links) und Norbert Hofer. (Foto: dpa)

Die FPÖ erkennt das Ergebnis der Präsidentenwahl in Österreich nicht an. Ein Sprecher des Verfassungsgerichts in Wien teilte am Mittwoch via Twitter mit, ein entsprechender Antrag der Partei sei eingegangen, berichtet Reuters. Der Antrag soll rund 150 Seiten umfassen. Er bestätigte damit Informationen der österreichischen Nachrichtenagentur APA.

Der FPÖ-Kandidat Norbert Hofer war bei der Stichwahl am 22. Mai nur sehr knapp dem unabhängigen Kandidaten Alexander Van der Bellen unterlegen. Auf Hofer entfielen 49,7 und auf Van der Bellen 50,3 Prozent, was einer Differenz von rund 31.000 Stimmen entsprach. Ausschlaggebend für das Ergebnis waren die rund 700.000 Briefwahlstimmen, die erst am Tag nach der Wahl ausgezählt wurden.

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Erste Dienstverweigerer: Österreichs Polizei kurz vorm Streik!

(Admin: So sollten es alle „Beamten“ machen – in D wie in der gesamten EU. Sie sind die Prellböcke des Systems.)

Epoch Times, Mittwoch, 28. Oktober 2015 18:17
Österreichs Polizeigewerkschaft erwägt, wegen der Migrationskrise in den Streik zu treten. Die ersten Beamten verweigerten bereits wegen Überlastung den Dienst.
Österreichs Polizisten arbeiten seit Wochen durch und öfter dienen ihre Büros  als Notunterkünfte. (Szene vom 10. September 2015 nahe Nickelsdorf).
Österreichs Polizisten arbeiten seit Wochen durch und öfter dienen ihre Büros als Notunterkünfte. (Szene vom 10. September 2015 nahe Nickelsdorf).Foto: JOE KLAMAR / AFP / Getty Images

Die österreichische Polizeigewerkschaft, die etwa 30.000 Polizeibeamte vertritt, kritisiert, dass die Regierung zu wenig unternehme, um die Lage in den Griff zu bekommen. Die Stimmung bei den Polizisten sei „am Siedepunkt“ angekommen. Die Polizeibeamten seien die Leidtragenden der Krise. Streik wird zur ernsthaften Option.

Mehrere Beamte, die das vierte Wochenende in Folge wegen des Massenansturms hätten durcharbeiten sollen, hatten den Dienst erstmals offen wegen Überlastung verweigert, so Die Presse. Ihre Büros und Räumlichkeiten als Notunterkünfte zur Verfügung zu stellen wollen die Polizisten in Zukunft auch nicht mehr.

Nun lässt die Gewerkschaft mitteilen, sie behalte sich „weitreichende gewerkschaftliche Maßnahmen“ vor. Eine offene Streik-Drohung.

Drei Hauptforderungen an Regierung:

Die Polizei stellt drei Forderungen, die bei einer Krisensitzung am 5. November präsentiert werden sollen:

Sie verlangt erstens 1.000 zusätzliche Stellen bis 2018, denn das vorhandene Personal könne die Last der Überstunden nicht mehr tragen, die Grenze ihrer Belastbarkeit sei überschritten.

Zweitens wird darauf aufmerksam gemacht, dass es durch die Belastung und ständige Konfrontation mit menschlichem Leid mehr Krankenstände gebe. Betroffene würden bestraft, weil nach dem 30. Krankheitstag und erlittenen psychischen Schäden pauschalierte Zulagen für Polizisten eingestellt werden, so die Presse. Das muss anders werden, fordert die Gewerkschaft.

Drittens soll die Gesundheitsvorsorge dringend verbessert werden: Die Polizisten wollen Schutzimpfungen und mentale Betreuung durch einen psychologischen Hilfsdienst. (rf)