Riesige NATO-Armee soll russische Aggression stoppen

Bildquelle: http://www.thetimes.co.uk/

Von: http://www.luftpost-kl.de/

Wir veröffentlichen eine Übersetzung des Originalartikels aus der britischen Zeitung The Times, in dem über eine geplante Verkürzung der Mobilmachungszeit für 300.000 NATOSoldaten, aber noch nicht über eine bereits angeordnete Mobilmachung berichtet wurde. Riesige NATO-Armee soll russische Aggression stoppen Von Deborah Haynes, Redakteurin für Verteidigungsfragen

The Times, 07.11.16 ( http://www.thetimes.co.uk/article/huge-nato-land-army-to-meet-russian-aggression-xsdnldzkq )

Hunderttausende NATO-Soldaten sollen wegen der wachsenden Spannungen mit Russland schneller in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt werden können, hat der NATO-Generalsekretär mitgeteilt. Die NATO-Kommandeure wollen über eine starke Landstreitmacht verfügen, um Russland von einem Angriff abschrecken zu können. Jens Stoltenberg, der Generalsekretär der Allianz, hat keine genaue Zahl genannt, aber Sir Adam Thomson, der scheidende Botschafter Großbritanniens bei der NATO, hat mitgeteilt, es gehe vermutlich darum, die für die Mobilmachung von bis zu 300.000 Soldaten benötigte Zeit auf rund zwei Monate (60 Tage) zu verkürzen. Derzeit würden dafür noch bis zu 180 Tage (6 Monate) gebraucht. Diese Streitmacht soll die bereits existierende, innerhalb weniger Tage einsatzbereite, NATO Response Force (die aus 25.000 Soldaten besteht, s. dazu auch

https://de.wikipedia.org/wiki/NATO_Response_Force ),

bei Bedarf verstärken und aus Soldaten verschiedener NATO-Staaten, darunter auch Großbritannien, zusammengesetzt werden.

„Russland ist in letzter Zeit auf verschiedenen militärischen Gebieten sehr aktiv gewesen,“ erklärte Stoltenberg, der frühere Ministerpräsident Norwegens, gegenüber der Times. „Das wieder erstarkte Russland hat seine Streitkräfte in den letzten Jahren deutlich verstärkt und seine Verteidigungsausgaben seit dem Jahr 2000 verdreifacht. Es hat neue militärische Fähigkeiten erworben, seine Soldaten auf einen hohen Ausbildungsstand gebracht und militärische Gewalt gegen Nachbarstaaten ausgeübt,“ fügte er hinzu. Stoltenberg sagte weiter: „Weil Russland auch seinen Propagandaapparat in den europäischen NATO-Staaten ausgebaut hat, müssen wir jetzt reagieren. Wir antworten mit der deutlichsten Erhöhung unserer kollektiven Verteidigungsbereitschaft seit dem Ende des Kalten Krieges.“ Zu den Maßnahmen, die nach der im Jahr 2014 vom russischen Präsidenten Putin veranlassten Annexion der Krim und dem Konflikt in der Ostukraine ergriffen wurden, gehört auch die ab Januar nächsten Jahres erfolgende Verlegung von 4.000 NATO-Soldaten – von denen fast ein Viertel Briten sind – nach Estland, Lettland, Litauen und Polen. Die NATO hat auch bereits eine Krisenreaktionstruppe von 5.000 am Boden kämpfenden Soldaten aufgestellt, die von Luft- und Seestreitkräften und Special Forces unterstützt wird und innerhalb von fünf Tagen einsatzbereit ist.

1/4 Friedenspolitische Mitteilungen aus der US-Militärregion Kaiserslautern/Ramstein LP 155/16 – 14.11.16 Außerdem haben die 28 Mitgliedstaaten vereinbart, die bestehenden Reaktionskräfte auf 40.000 Soldaten zu erhöhen.

Der ersten Welle sollen schnell entsprechende Verstärkungen folgen. Stoltenberg kündigt an, die NATO werde die Zeit, die sie zur Mobilisierung der großen Masse ihrer insgesamt drei Millionen Soldaten aller Waffengattungen braucht, stark verkürzen. „Wir kümmern uns jetzt auch mehr um die nachrückenden Truppen,“ betonte er. „Die Streitkräfte der NATO-Verbündeten verfügen fast alle über große Reserven. Wir müssen es schaffen, in kürzerer Zeit als bisher mehr von ihnen in Kampfbereitschaft zu versetzen.“ Auch darüber hätten die Verteidigungsminister der NATOStaaten bei ihrem Treffen im letzten Monat diskutiert. Botschafter Adam, der letzten Donnerstag seinen Posten bei der NATO aufgegeben hat, teilte mit, alle Verbündeten seien sich darüber einig gewesen, dass die Einsatzbereitschaft auch größerer Truppenverbände stark verbessert werden müsse. „Ich bin nicht sicher, dass alle begriffen haben, wie schwierig und wie teuer das werden kann, aber dieses Vorhaben gehört zu den Veränderungen, die wir bereits auf unserem letzten Treffen im Februar beschlossen haben,“ ergänzte Adam. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion waren die Verteidigungsbudgets in den meisten Mitgliedstaaten der NATO gekürzt und die Streitkräfte reduziert worden.

Die verbleibenden Truppen wurden in eine niedrigere Bereitschaftsstufe versetzt. Russland hingegen hat sein Militär mit jährlichen Manövern von bis zu 100.000 Soldaten auf einem hohen Bereitschaftsniveau gehalten. Die NATO muss sich auch darauf einstellen, dass Russland und andere Staaten ihre Spionagetätigkeit verstärkt und ihre Fähigkeiten zu hybrider Kriegführung und zu Cyberangriffen stark verbessert haben. Es gibt nun auch einen russischen Nachrichtendienst in Divisionsstärke, der von einem General im Rang eines Staatssekretärs geführt wird. Stoltenberg erklärte außerdem, die NATO halte es für sehr wichtig, mit Moskau im Gespräch zu bleiben. Beide Seiten wollten in den kommenden Wochen auf der Ebene des NATO-Russland-Rates (s. https://de.wikipedia.org/wiki/NATO-Russland-Rat ) wieder miteinander reden – zum dritten Mal in diesem Jahr. (Wir haben den Artikel komplett übersetzt und und mit Ergänzungen und Links im Klammern und Hervorhebungen versehen.

Wenn die NATO die Mobilmachungszeit für ihre gesamte Streitmacht verkürzt, ist auch das ein Beleg dafür, dass sie sich auf einen großen Krieg gegen Russland vorbereitet. Anschließend drucken wir den Originaltext ab.)

Klicke, um auf LP15516_141116.pdf zuzugreifen

Pünktlich zur „Wahl“: Höchste Alarmbereitschaft – NATO schickt 300.000 Soldaten an russische Grenze

Seit heute spricht das atlantische Militärbündnis von 300.000 Soldaten und von „erhöhter Alarmbereitschaft“. Nach zahlreichen Übungen steht nun eine kleine Armee an der russischen Grenze.

© Reuters

Eine drastische Eskalation im Verhältnis zwischen Russland und dem Westen kündigt sich an. Die NATO möchte nicht nur Rund 300.000 Soldaten im Baltikum sammeln, sondern sie zudem auch noch in hohe Alarmbereitschaft versetzen. Als Begründung wird angegeben, dass man nur auf russische Manöver in der Region reagiere.

Kommentar: Quatsch mit Soße! Siehe Links unten…

Außerdem soll die Reaktionszeit für den Fall eines russischen Angriffs verkürzt werden. Das berichtet zumindest die englische „Daily Mail“. Die Staaten an der Nord-Ost-Flanke der Nato drängen offenbar auf eine schlagkräftige Truppe, um sich im Falle eines „russischen Angriffs“ wehren zu können.

NATO-Generalsekretär Stoltenberg erläuterte dazu in der britischen Zeitung The Times:

„Es gibt eine große Anzahl von Menschen in den Streitkräften der NATO-Alliierten. Wir schauen, wie wir mehr von ihnen in kürzerer Zeit in die Bereitschaft bringen können.

Stoltenberg wirft Russland außerdem vor, seinen Rüstungsetat seit dem Jahr 2000 verdreifacht zu haben. Dass die USA immer noch so viel Geld für ihr Militär ausgeben, wie die zehn nächstfolgenden Staaten im Ranking zusammen, wird geflissentlich ausgelassen.

Kommentar: Und warum??? Wegen dem Aggressor namens NATO!

Auch die Tatsache, dass Bundeskanzlerin Merkel im Juni dieses Jahres die Erhöhung der Militärausgaben von aktuell 34 Milliarden Euro auf satte 60 Milliarden Euro angemahnt hatte, stört in diesem Narrativ der Nato offenbar nicht weiter.

„Wir haben gesehen, wie Russland auf verschiedenen Gebieten aktiver geworden ist“, fügte Stoltenberg in der Times hinzu. Was er damit meint, folgt dann auch sogleich, denn „Wir haben auch gesehen, dass Russland Propaganda nutzt, in Alliierten Staaten der Nato, das ist der Grund, warum die Nato reagiert. Wir reagieren mit der größten Verstärkung unserer gesamten Verteidigung seit dem kalten Krieg.“

Kommentar: Ja was denn nun Herr Stoltenberg? Noch vor ein paar Tagen hat Stoltenberg versehentlich die Wahrheit ausgeplaudert:

Was vermeintliche russische Propaganda in Nato-Staaten kontextuell mit der Entsendung von 300.000 Soldaten ins Baltikum zu tun hat, bleibt vermutlich Stoltenbergs Geheimnis. Sollen die Soldaten Journalisten jagen? Muss sich der Autor dieser Zeilen Sorgen machen?

Kommentar: Hängt diese Aktion mit der „Wahl“ in den USA zusammen? Wir werden es bald sehen, sicher ist nur dass die NATO das größte Terror-Bündnis der Welt ist, und das Märchen der „russischen Bedrohung“ dazu nutzt sich noch weiter, wie ein Krebs, auszubreiten. Lesen Sie folgende Artikel um mehr über die NATO zu erfahren und die Psychopathen-Elite die dieses Bündnis für ihre unmenschlichen Zwecke nutzt.

Quelle: https://de.sott.net/article/26833-Punktlich-zur-Wahl-Hochste-Alarmbereitschaft-NATO-schickt-300000-Soldaten-an-russische-Grenze

über:

http://kosmische-tagesschau.de/KT

NATO-Tagung: Mit Hurra in den Dritten Weltkrieg

28.10.2016 • 17:55 Uhr

NATO-Tagung: Mit Hurra in den Dritten Weltkrieg

Zusätzlich zu der bisher bereits beschlossenen und umgesetzten Aufrüstung der NATO an ihren europäischen Grenzen zu Russland haben die NATO-Kriegsminister bei ihrem Treffen in Brüssel in dieser Woche mit hoch provokativen Maßnahmen die Spannungen mit Russland weiter eskaliert. Zugleich geben sie Russland die Schuld an allem.

von Rainer Rupp

Der US-Kriegsminister Ash Carter verkündete, dass eine „kampfbereite Task-Force“ in Bataillonsstärke von etwa 900 US-Soldaten in den Osten von Polen geschickt würde, sowie eine weitere, separate mobile Truppe, die mit Panzern und anderem schweren Gerät ausgestattet ist. Der britische Kriegsminister Michael Fallon sagte, dass Großbritannien ab Mai ein 800-köpfiges Bataillon nach Estland schicken werde, das von französischen und dänischen Truppen unterstützt wird.

Die USA wollen ihre Truppenverlegung bis Juni abgeschlossen haben. Kanada will 450 Truppen nach Lettland schicken, die dort von 140 Soldaten aus Italien unterstützt werden sollen. Laut der deutschen Kriegsministerin von der Leyen sollen zwischen 400 und 600 Truppen nach Litauen gehen, wo sie mit zusätzlichen Truppen aus den Niederlanden, Norwegen, Belgien, Kroatien und Luxemburg operieren sollen.

Der Plan der NATO besteht darin, ab Anfang nächsten Jahres vier Kampfgruppen mit insgesamt rund 4.000 Soldaten zu kampfbereit zu haben. Die sollen von der 40.000-köpfigen Streitmacht der „Schnellen Reaktionskräfte“ und bei Bedarf von umfangreichen Folgekräften aus NATO-Reserven verstärkt werden.

In Norwegen hat die NATO ein in die Berge hineingehauenes, riesiges Tunnelsystem aus dem Kalten Krieg reaktiviert, um Tausende von US-Panzern, Kanonen und anderen Fahrzeugen einzumotten, genug, um am Tag X 15.000 US-Marines gegen das benachbarte Russland einzusetzen. Die US-Marines haben in allen US-Kriegen die Angriffsspitze gebildet. Bei den Vorbereitungen in Norwegen handelt es sich nicht um eine Verteidigungsmaßnahme, denn der US-NATO geht es darum, auf der Kola-Halbinsel den Russen den Zugang zum Atlantik abzuschneiden.

Im Schwarzen Meer hat die NATO die Anzahl ihrer Kriegsschiffe aufgestockt. Sie patrouillieren jetzt regelmäßig in provokativer Nähe zur russischen Küste. In der Ukraine werden die Truppen der Poroschenko-Regierung mit Waffen, Material, militärischer Ausbildung und großzügigen Finanzhilfen auf einen verschärften Konflikt mit Russland vorbereitet.

In Rumänien sind die Rampen zum Abschuss für ballistische Raketenabwehrraketen einsatzbereit und die in Polen werden bald folgen. Damit soll die Zweitschlagkapazität Russlands untergraben werden. Das heißt, die USA wollen sich die Option schaffen, Russlands Nuklearwaffen zu zerstören, ohne selbst einen vernichtenden russischen Gegenschlag befürchten zu müssen.

Zugleich können laut der technischen Spezifikationen des Herstellers der US-Abschussrampen in Polen und Rumänien auch nuklear bestückte Cruise Missiles und andere Angriffsraketen abgeschossen werden.

Das Fazit: Überall entlang der Grenzen zu Russland rüstet die NATO auf, vor allem in den ehemaligen Sowjetrepubliken Estland, Lettland und Litauen. Diese Kleinstaaten werden von besonders rabiaten Russenfeinden regiert, was für die US-NATO Grund genug ist, sie zu hätscheln und zu pflegen und mit möglichst viel neuem Kriegsmaterial und NATO-Soldaten zu überschütten, alles möglichst nahe zur russischen Grenze.

Laut der New York Times handelt es sich um „den größten militärische Aufbau der NATO an den Grenzen Russlands seit dem Kalten Krieg“.

Zugleich wird die massive NATO-Aufrüstung mit einem nicht enden wollenden verbalen Säbelrasseln führender NATO-Politiker und Militärs begleitet. Sie wird abgerundet von einer langen Reihe großer und kleinerer militärischer Manöver, immer mit Stoßrichtung Russland.

Tatsächlich nutzt die NATO jeden Vorwand, um Russland lauthals zu beschuldigen, aggressive Absichten zu hegen. Zum ständig wiederholten Mantra der Angriffsallianz gehört die schamlose Mär von der militärisch gestützten russischen Annexion der Krim, und dass dies nur der erste Schritt von Russlands Expansion nach Westen sei.

„Wir sehen eine stärkeres und zunehmend durchsetzungsfähiges Russland, das bereit ist, Gewalt anzuwenden“, so der NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg.

Wie dieser norwegische Kalte Krieger Stoltenberg tatsächlich tickt, werden an Hand seiner Bemerkung anlässlich des Ministertreffens in Brüssel deutlich, als er vor der Presse den westlichen Truppenaufmarsch an der russischen Grenze damit rechtfertigte, dass die russische Armee ihre Truppen, die an der russischen Westflanke in der Nähe von Moskau stationiert sind, angeblich auf 330.000 Mann erhöht habe. Auch hier wird wieder die für sie NATO typische Propagandamasche deutlich, Ursache und Wirkung auf den Kopf zu stellen.

Seit dem gewaltsamen Regierungswechsel in der Ukraine hatte der Kreml sehr gute Gründe, in den letzten zwei Jahren seine Truppen im Westen zu erhöhen, erst Recht angesichts der nachfolgenden NATO-Provokationen im Schwarzen Meer und in den Baltischen Staaten. Am liebsten wäre es Stoltenberg wahrscheinlich, wenn Russland seine Truppen nach Sibirien verlegen und seine Hauptstadt schutzlos den westlichen Angriffsformationen überlassen würde, die derzeit aufgebaut werden.

Alles, was Russland als logische und zu erwartende Gegenmaßnahme zum NATO-Militäraufbau unternimmt, wird von UN-NATO-Politikern und den Mainstream Medien als Beweis für die russischen Expansions- und Aggressionsgelüste präsentiert.

„Allein in diesem Monat hat Russland nuklearfähige Iskander-Raketen nach Kaliningrad entsandt und ein Waffen-Plutonium-Abkommen mit den Vereinigten Staaten ausgesetzt“, empörte sich Stoltenberg diese Woche.

Die allermeisten Pressevertreter wiederholten diesen Vorwurf, ohne auch nur nachzudenken, warum die Russische Förderation so gehandelt hat. Laut Russia Insider betrachten russische Experten dagegen „den Einsatz des Iskander-Raketensystemen in Kaliningrad als logische Antwort auf den Einsatz von US-Luft- und Raketenabwehrsystemen in Polen.“

NATO bestätigt größeren Truppenaufmarsch in Osteuropa

Die Ukraine als Auslöser: Krise zwischen der NATO und Russland. Fotolia/frizio

https://www.bayernkurier.de

Russland versucht, die Baltische Flotte aufzustocken, während Soldaten nach Osteuropa strömen

Jason Ditz

 

Einen Tag nach Berichten, dass die NATO dringend um noch mehr Bodentruppen für den Einsatz in Osteuropa geworben hat, sprechen Regierungsvertreter über „Fortschritt” bei der Rekrutierung von mehr Soldaten von mehr Mitgliedsstaaten für die Beteiligung an diesem Einsatz, der etwa 40.000 Soldaten in den Baltischen Staaten nahe der russischen Grenze umfassen soll.

NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg behauptete, über die Reaktion der Staaten, die er um Soldaten ersucht hatte, „sehr begeistert“ gewesen zu sein, nachdem der Bericht vom Vortag Diplomaten zitierte, die gesagt haben, dass der Einsatz einerseits dazu gedacht sei, Russland zu „konfrontieren,“ und andererseits den Beschwerden des republikanischen Präsidentschaftskanditaten Donald Trump, dass die NATO nicht genug zu ihrer eigenen Verteidigung beiträgt, Wind aus den Segeln zu nehmen.

Unter den neuen Teilnehmern an dem Einsatz befinden sich Albanien, Slowenien, Luxemburg, die Niederlande, Kroatien, Belgien und Norwegen. Die Größe der einzelnen Abordnungen der verschiedenen Staaten ist nicht klar, aber es werden insgesamt vier Bataillone sein, wobei erwartet wird, dass die Vereinigten Staaten von Amerika die Mehrheit stellen werden.

Angesichts all dieser Soldaten auf dem Weg zur baltischen Küste lassen Berichte von Russlands Medien durchblicken, dass Russland eine Aufstockung seiner baltischen Flotte um einige neue Kriegsschiffen plant, wohl um seine Feuerkraft an der Küste zu steigern.

erschienen am 26. Oktober 2016 auf > Antiwar.  com > Artikel

http://antikrieg.com/

Tausende fordern in Berlin: Raus aus der NATO!

Die Friedensbewegung ist jetzt wieder ein handlungsfähiger politischer Faktor in Deutschland

Der gestrige Samstag war ein grossartiger Erfolg für die Friedensbewegung! Mehrere tausend Friedensaktivisten, darunter auch Palästinenser, Syrer, Ukrainer und Russen folgten dem Aufruf der FbK (Friedensbewegung bundesweite Koordination) zur bundesweiten Friedensdemonstration in Berlin unter der zentralen Forderung Raus aus der NATO!

Es gab u.a. einen antiimperialistischen Block ebenso wie einen syrischen. Gemeinsam Schulter an Schulter schalte es „Hoch die internationale Solidarität!“ im Zentrum der Hauptstadt.

Positiv hervorzuheben ist ferner, dass man auf dieser Demonstration mit 50 Jahren bereits zu den älteren Teilnehmern zählte, die Friedensbewegung wird heute wieder zunehmend durch eine jüngere Generation getragen.

Für die Friedensbewegung und den Widerstand gegen Imperialismus, Faschismus und Krieg bedeutet diese erfolgreiche Mobilisierung einen weiteren wichtigen Meilenstein, um den Aufbau einer gemeinsam handelnden Friedensbewegung als Massenbewegung voran zu treiben.

Insbesondere ist hervor zu heben, dass mit der zentralen Forderung Raus aus der NATO! nicht lediglich abstrakt nach Frieden gerufen, sondern Friedenspolitik mit einer ganz konkreten realpolitischen Handlungsperspektive auf die Strasse getragen wurde.
Bemerkenswert auch, dass sich auf der Demonstrationsroute im Bereich Spandauer Strasse und Unter den Linden Bürger spontan anschlossen. Das ist ein wichtiger Indikator dafür, dass die konsequente Forderung nach Austritt aus der NATO, weit breitere Zustimmung erfährt, als lediglich unter den regelmäßigen Lesern der systemkritischen Presse.

Die Demonstration führte vom Alexanderplatz über Unter den Linden zur US-Botschaft am Brandenburger Tor, wo Redner und Demonstranten die aktuelle Gefahr für den Weltfrieden und die Notwendigkeit zum Austritt aus dem US-Kriegskommando NATO betonten.
Der palästinensische Politologe und Journalist Said Dudin thematisierte in seiner Rede auf der Abschlusskundgebung nahe der US-Botschaft am Brandenburger Tor die Geschichte des Kolonialismus und hob die Notwendigkeit hervor, antifaschistischen Widerstand gegen Zionismus und Faschismus an der Macht zu richten, statt auf die durch NATO-Dienste gepuschten Kostümnazis auf der Strasse. Derlei Inszenierungen dienten dazu, von der eigentlichen Faschistischen Gefahr abzulenken.

Die völkerrechtswidrigen Kriege gegen Jugoslawien, Irak, Libyen ebenso wie die verdeckten Kriegsoperationen rund um den Globus haben verdeutlicht, dass die unter US-Oberkommando stehende NATO keineswegs lediglich ein “Verteidigungsbündnis” ist.
Und diese Entwicklung eskaliert durch den Konfrontationskurs der NATO gegen Russland noch weiter.

Es gilt zu identifizieren, dass all die singulär erscheinenden militärischen und/oder gesellschaftlichen Eskalationen, sei es in Syrien, der Ukraine oder Westeuropa, um nur einige markante Schauplätze zu nennen, Frontabschnitte ein und desselben imperialistischen Krieges sind. Auch die europäischen Staaten und Völker stehen mitten in einem Krieg auf Leben und Tod, in einem Abwehrkampf gegen die Errichtung der globalen Diktatur und zur Verteidigung des internationalen Völkerrechts.

Deutschland spielt hierbei eine zentrale Rolle, da die BRD für den imperialen Krieg als Standort der Kriegslogistik und geheimdienstliche wie militärische Aufmarschbasis fungiert. Aus diesem Grunde ist die Anwesenheit US-amerikanischer Geheimdienste, Militäreinrichtungen und Truppen auf deutschem Boden von entscheidender Bedeutung. Nur indem die USA weiterhin ihr eigenes künstliches Produkt BRD kontrollieren können, sekundiert durch die nationale deutsche Bourgeoisie, ist es dem Imperium möglich, seine aggressiven Expansionsbestrebungen durchzusetzen.

Es ist daher evident, dass die Herauslösung Deutschlands aus den imperialen Strukturen und namentlich aus der NATO der Schlüssel in der Strategie des antiimperialistischen Widerstandes und der Friedensbewegung ist.
Den ganz konkreten und mit Abstand grössten Beitrag, den wir für den Frieden und die internationale Solidarität leisten können, ist aus der imperialen NATO auszutreten. Kein anderes friedenspolitisches Projekt ist dringlicher und wirkmächtiger.

Die Friedensaktivisten skandierten nahe der US-Botschaft „NATO raus!“ und „Amy go home!“. Durch dieses entschlossene Auftreten hat die Friedensbewegung den gesellschaftlichen Diskurs in Deutschland nachhaltig verändert.

Am Ende der Abschlusskundgebung rief die FbK die Teilnehmer dazu auf, sich auf der anderen Seite des Brandenburger Tores an einer etwas zeitversetzt stattfinden Kundgebung zu beteiligen. Dort hatten sich Friedensaktivisten vornehmlich aus dem Umfeld der sog. Linkspartei versammelt.
Obwohl in den vergangenen Tagen die NATO-Presse von RBB/ARD bis Die Welt massiv für diese zweite Veranstaltung geworben hatte, blieb die Teilnehmerzahl deutlich unter den angekündigten 10.000 Teilnehmern. Nach dem Eintreffen der Friedensaktivisten von der „Raus aus der NATO!“-Demonstration füllte sich der Platz dann aber doch noch.
Mit dieser Geste wollte die Friedensbewegung ein versöhnliches Zeichen setzen und den Bestrebungen zur Spaltung der Friedensbewegung entgegen wirken.

Die Bundestagsabgeordnete Sahra Wagenknecht machte in ihrer Rede nochmals deutlich, dass ihre Partei NICHT den konsequenten Austritt aus der NATO fordert. Das hat die Friedensbewegung sehr enttäuscht.

Für die Friedensbewegung bedeutet dieser Erfolg Ansporn, ihre Vernetzung in allen Regionen des Landes weiter auszubauen. Wie Stephan Steins (FbK) gegenüber der Presse ausführte, geht es im Wesentlichen darum, mittelfristig eine gesellschaftliche Mehrheit zu formieren, damit der Austritt der BRD aus der NATO auch tatsächlich Realität werden kann.

Quelle:

Franz Poeschl

Konfrontation mit der NATO: Russland wird seine im Westen stationierten Truppen mit dem RS-24-JARS-Raketensystem wiederbewaffnen

JARS-System - Bildquelle: Wikipedia / Vitaly V. Kuzmin

JARS-System – Bildquelle: Wikipedia / Vitaly V. Kuzmin

Letzte Woche berichtete die russische Nachrichtenagentur TASS, dass Moskau seine Truppen an seiner Westgrenze mit demRS-24-JARS-Raketensystem wiederbewaffnen wird. Das JARS-System ist ein System bestehend aus einem Transportfahrzeug mit einer interkontinentalen ballistischen Rakete, die bis zu zehn Sprengköpfe tragen kann. Es gilt als das Rückgrad der russischen Raketenstrategie.

Es wird bald damit begonnen, die westlichst gelegene Division für strategische Raketen in der Tver Region mit dem Raketenssystem JARS wiederzubewaffnen. Es wird die sechste Division für strategische Raketen sein, wo die neuesten mobilen Raketenabschusskomplexe die interkontinentalen ballistischen Raketen [des Typs] Topol ersetzen werden. – Sergey Karakayev, Kommandeur der russischen strategischen Raketenkräfte

(The westernmost strategic missile force division in the Tver region will soon begin to be rearmed with the missile systemJARS. It will be a sixth strategic missile division where the newest mobile ground-based missile complexes will replace the intercontinental ballistic missile Topol. – Sergey Karakayev, commander of Russia’s Strategic Missile Force)

Moskau sieht diese Wiederbewaffnung als Antwort auf die von der NATO installierten US-Raketenabwehrsysteme in Osteuropa an, die im Widerspruch zu den USA-Russland-Verträgen stehen. Die USA selbst behaupten, dass diese Systeme nur aufgestellt wurden, um mögliche iranische Raketen abzufangen. Jedoch können laut russischen Anmerkungen diese Systeme, eines davon fertig ausgebaut in Rumänien, das andere kurz vor der Fertigstellung in Polen, innerhalb kürzester Zeit mit Kurz- und Mittelstreckenraketen (auch atomar) bestückt werden.

Nicht nur das NATO-System oder die jetzt bekannt gewordene Wiederbewaffnung russischer Truppen mit dem JARS-System sind ein Zeichen massiver, zunehmender Spannungen. Bereits die Manöver Anakonda-2016 mit mehr als 30.000 Soldaten oder BALTOPS-16 in der Baltischen See vor Kalinigrad zeigen das aggressive Auftreten der USA/NATO gegenüber Russland, das an “Qualität” gewonnen hat:

All das – die aggressiven Manöver, der Truppenaufbau der NATO, die zusätzlichen US-Truppen-Aufstockungen – zeigen einen neuen und gefährlichen strategischen Ausblick Washingtons. Während zuvor der strategische Fokus auf Terrorismus und Gegenspionage lag, hat es sich jetzt zur konventionellen Kriegsführung zwischen den wichtigsten Kräften gewandelt. – Michael T. Klare im The Nation (Juli 2016)

(All of this – the aggressive exercises, the NATO buildup, the added US troop deployments – reflects a new and dangerous strategic outlook in Washington. Whereas previously the strategic focus had been on terrorism and counterinsurgency, it has now shifted to conventional warfare among the major powers. – Michael T. Klare in The Nation(July2016))

Auch für Paul Craig Roberts, dem ehemaligen Mitarbeiter im Finanzministerium unter Ronald Reagan und heutigen Autor, sind diese militärischen Aktivitäten der USA sehr gefährlich:

Um die Krise für meine Leser und für alle Menschen zu verdeutlichen, Washington umringt Russland mit Nuklearwaffenabschussbasen, die heimlich still und leise von Raketenabwehrsystemen in Erstschlagsnuklearraketensystemen umgebaut werden können, die russische Ziele in wenigen Minuten ereichen können. Washington versucht diese Erstschlagsfähigkeit zu verschleiern, in dem es die Erklärung abgibt, dass diese Raketen dafür da sind, um einen Schutz vor iranischen Raketen für Europa zu gewährleisten. Diese Erklärung wurde von der US-Regierung abgegeben trotz der Tatsache, dass jeder weiß, dass der Iran weder Interkontinentalraketen noch Nuklearwaffen besitzt.

(To make the crisis clear for my readers and for all peoples, Washington is surrounding Russia with nuclear missile sites that can be silently converted from ABMs to first strike nuclear missiles that can reach Russian targets in a mere few minutes. Washington attempted to disguise this first strike capability with the explanation that the missiles were there to protect against an Iranian ICBM attack on Europe. This explanation was given by the US government despite the fact that everyone knows that Iran has neither ICBMs nor nuclear weapons.)

Weiter schreibt Roberts:

Die verrückt gewordene amerikanische Regierung, die in ihrer eigenen Hybris untergeht, hat uns auf einen Kurs gebracht, der im Nuklearkrieg endet. Kann Amerika einen Anführer erschaffen, der diesen Kurs umdrehen kann?

(The crazed American government drowning in its own hubris has set us on a course to nuclear war. Can America produce a leader who can reverse course?)

Zweifelsohne wird Hillary Clinton keine Präsidentin sein, die vom diesem Kurs abweicht. Sie verfolgt diesen Selbstmordkurs notfalls bis zuletzt. Ob Donald Trmup hier anders reagiert sei dahin gestellt. Zumindest lassen seine jetzigen Aussagen eine andere Schlussfolgerung zu, wenn er immer wieder betont Russland nicht konfrontieren zu wollen und dass er bei einem Wahlsieg das Militärbudget massiv absenken will.

Nach dieser Wiederbewaffnung obliegt der nächste Spielzug jetzt wieder dem Westen. Es bleibt zu hoffen, dass es nicht der finale ist…

Quellen:
Russia Prepares for War, Plans to Move Thermonuclear ICBMs to Border
Russia’s westernmost ICBM unit to be armed with JARS missile — commander
Putin: Russia will consider tackling NATO missile defense threat
The United States and NATO Are Preparing for a Major War With Russia
Armageddon Approaches — Paul Craig Roberts


Ein Artikel bildet zwangsweise die Meinung eines Einzelnen ab. In Zeiten der Propaganda und Gegenpropaganda ist es daher umso wichtiger sich mit allen Informationen kritisch auseinander zu setzen. Dies gilt auch für die hier aufbereiteten Artikel, die nach besten Wissen und Gewissen verfasst sind. Um die Nachvollziehbarkeit der Informationen zu gewährleisten, werden alle Quellen, die in den Artikeln verwendet werden, am Ende aufgeführt. Es ist jeder eingeladen diese zu besuchen und sich ein eigenes Bild mit anderen Schlussfolgerungen zu machen.

Augenzeuge zu RT Deutsch: Militärkolonne aus 50 LKWs ohne Hoheits-Kennzeichen bei Dresden unterwegs

22.02.2016 • 16:33 Uhr

Augenzeuge zu RT Deutsch: Militärkolonne aus 50 LKWs ohne Hoheits-Kennzeichen bei Dresden unterwegs

Ein Autofahrer, der beruflich auf der A4 Richtung Görlitz unterwegs war, hat sich an RT gewandt und davon berichtet, dass er am 20. Februar eine Militärkolone gesichtet hätte, bestehend aus 50 Lastwagen, alle mit Planen abgedeckt und ohne jegliche Hoheitskennzeichen. Laut seinen Aussagen waren die Reifen der militärischen Transportfahrzeuge eingedrückt, was auf schwere Beladung hindeutet. Gleichzeitig hat die US-Army verkündet, dass sie im Februar 5.000 Tonnen Munition nach Deutschland liefert.

Der Augenzeuge, der sich an RT Deutsch wandte und von seiner Beobachtung auf der A4 berichtete sowie Beweisphotos mitschickte, stellte sich als ehemaliger NVA-Offizier vor und war im Gespräch mit RT merklich beunruhigt:

„Ich wende mich an Sie, weil ich Angst um die Zukunft meiner Kinder habe, ich habe zwei Söhne im wehrdienstfähigen Alter, und wenn ich einen NATO-Transport dieser Größenordnung in Ostdeutschland beobachte, macht mir das enorme Sorgen.“

Zudem betonte er, dass im Gegensatz zur derzeit „laufenden Kampagne gegen Russland“ in seinem Bekanntenkreis eher eine Haltung der Freundschaft gegenüber Russland wahrzunehmen ist.

Die Tatsache, dass es sich bei dem Führungswagen um einen Humvee handelt, deutet auf die US-Army hin. Allerdings ist es auch für US-Militärtransporter unüblich, ohne jede Form von Kennzeichnung durch deutsches Hoheitsgebiet zu fahren.

Eine Motivation für das völlige Fehlen von Kennzeichen könnte in dem Versuch begründet liegen, Artikel 5 Absatz 3 des Zwei-plus-Vier-Vertrages zu umgehen. Dieser Artikel sieht vor, „dass ausländische Streitkräfte und Atomwaffen oder deren Träger in diesem Teil Deutschlands [die fünf neuen Bundesländer] weder stationiert noch dorthin verlegt werden können“.

US-Militär Humvee ohne jegliche Kennzeichnung auf der A4 bei Dresden

US-Militär Humvee ohne jegliche Kennzeichnung auf der A4 bei Dresden

Die Beobachtung des Augenzeugen, dessen Namen und Kontaktdaten RT Deutsch vorliegen, die er aber aus verständlichen Gründen nicht veröffentlicht sehen will, decken sich mit Aussagen der US-Army in Europa vom 20. Februar:

„In der größten Einzellieferung von Munition des letzten Jahrzehnts hat das 21. Logistikommando zwischen dem 17. und 18. Februar über 5.000 Tonnen Munition zum ‚Europäischen Munitionsdepot‘ in Miesau [Deutschland] geliefert“.

So die Bekanntmachung auf der offiziellen Webseite der US-Army. Der Stabschef des US-Logistikkommandos, Oberst Matthew Redding, führte zudem gegenüber Pressevertretern weiter aus:

M1 Abrams Panzertransport durch Kiel

„Diese entscheidende Lieferung wird uns helfen, weiterhin die NATO-Allianz zu unterstützen und die Tatsache, dass es sich dabei um die größte Einzellieferung der letzten zehn Jahre handelt, demonstriert unser ungebrochenes Engagement für die Verteidigung unserer Alliierten.“

Redding erläuterte zudem, dass die Lagerung einer solchen großen Menge an Munition den USA und der NATO ermöglicht „auch sehr kurzfristig Munition für NATO-Operationen bereitzustellen“. Der Stabschef schloss mit den Worten:

 „All diese Anstrengungen zahlen sich aus, wenn wir in der Lage sind, den Einheiten, die Munitionsnachschub brauchen, diesen auch sehr schnell aushändigen zu können.“

Die Munition wurde in insgesamt 415 Schiffscontainern verladen und zunächst im rheinland-pfälzischen Miesau gelagert. Das US-Militär unterhält in der Nähe von Miesau („Am Panzergraben“) das Miesau Army Depot, das größte Munitionslager außerhalb der USA und zugleich das größte in Deutschland.

Die Munition soll unter anderem für das im Juni 2016 anstehende NATO-Großmanöver „Anakonda“ in Polen zur Verfügung stehen. An der Militärübung werden über 25.000 Soldaten aus 24 Nationen teilnehmen, darunter aus den USA, Deutschland, Großbritannien, Estland, Finnland, Lettland, Litauen, Georgien, Ungarn, Spanien, Schweden und der Türkei.

"Road to Anaconda" - Vorbereitungstreffen am 5. Februar für NATO-Großmanöver in Polen im Juni 2016

„Road to Anaconda“ – Vorbereitungstreffen am 5. Februar für NATO-Großmanöver in Polen im Juni 2016

Nachdem im Jahr 2014 nach einem Referendum der Zusammenschluss der Krim mit Russland erfolgte, hat die NATO ihre militärischen Manöver-Aktivitäten in Europa stark ausgebaut. Das größte NATO-Manöver 2015 unter dem Namen „Trident Juncture“ umfasste 36.000 Soldaten, 60 Kriegsschiffe und 200 Kampfflugzeuge aus 30 verschiedenen Staaten.

Moskau hat die NATO mehrmals aufgefordert, die Erweiterung nach Osteuropa wie einst vereinbart zu unterlassen und immer wieder betont, dass solche Schritte das Potenzial haben, die Sicherheit ganz Europas zu unterminieren.

https://deutsch.rt.com

Nato verlegt 4000 Kampftruppen nach Polen und ins Baltikum

Bildquelle: http://www.nrhz.de/

 

Von Johannes Stern
20. September 2016

Die Nato wird ab Mai 2017 zusätzliche 4000 Soldaten in Polen und in den baltischen Staaten stationieren. Einige Einheiten sollen sogar schon vorab nach Osteuropa verlegt werden. Dies bestätigte ein Nato-Sprecher nach Beratungen des US-geführten Militärbündnisses im kroatischen Split am Wochenende.

Einem Bericht des Wall Street Journal zufolge sollen rund 1000 amerikanische Soldaten aus dem 2nd Cavalry Regiment bereits im April von ihrem deutschen Standort in Vilseck nach Polen verlegt werden. Die Bundeswehr wird die Führung eines 1000-Mann starken Bataillons in Litauen übernehmen. Großbritannien und Kanada stellen jeweils rund 1000 Soldaten in Estland und Lettland.

Die Verlegung von zusätzlichen Nato-Truppen nach Osteuropa ist Bestandteil der Kriegsvorbereitungen gegen Moskau, die Anfang Juli auf dem Nato-Gipfel in Warschau beschlossen wurden. Dazu zählen auch der Aufbau eines Nato-Raketenabwehrsystems in Rumänien und Polen und die Aufstellung einer 5000 Mann starken schnellen Eingreiftruppe (Very High Readiness Joint Task Force – VJTF), die bereits auf dem letzten Nato-Gipfel 2014 aus der Taufe gehoben worden war.

Unter Bedingungen, unter denen die imperialistischen Mächte ihre Intervention im Nahen und Mittleren Osten eskalieren und die US-geführte Koalition syrische Regierungstruppen bombardiert, erhöhen die Maßnahmen die Gefahr eines direkten Konflikts mit der Atommacht Russland. Führende Nato-Generäle lassen keinen Zweifel daran, dass die geplanten Stationierungen keine Routineübung sondern Bestandteil einer umfassenden Militäroffensive der Nato gegen Russland sind.

Das Wall Street Journal zitierte den tschechischen General Petr Pavel mit den Worten: „Diese Truppe soll als Abschreckung dienen und wenn nötig als Kampftruppe“. Die Einsatzregeln unterschieden sich von denen anderer Einheiten in der Region, denn es handele sich nicht nur um eine Präsenz zu Übungszwecken, so der General nach Angaben der Zeitung.

Gegenwärtig bereitet sich auch die schnelle Eingreiftruppe VJTF auf einen möglichen Kriegseinsatz gegen Russland vor. Seit Anfang September trainieren 4000 Nato-Soldaten aus 14 Nationen mit rund 500 Fahrzeugen auf dem Truppenübungsplatz Senne bei Paderborn im Rahmen der Großübung „Venerable Gauntlet“ (Ehrenhafter Panzerhandschuh) für den „Ernstfall“.

Ein Lokaljournalist der Lippischen Landes-Zeitung beschreibt in einem martialischen Bericht mit der Überschrift „Nato-Manöver im Sennestaub“ das Übungszenario: „High-Tech-Drohnen kreisen am Himmel, Scharfschützen erspähen aus dem Dickicht die Lage, und mitten in der Senne bewacht ein Panzer das Gebiet. Die Sonne brennt auf das ausgedörrte Gras, als plötzlich die Hölle über die Senne hereinbricht. Artilleriefeuer zerreißt die Stille, Explosionen schleudern Sand und Grasstücke mehrere Hundert Meter hoch in die Luft, und am Boden rollen Panzerketten durch den Sennestaub.“

Die Einheiten, die unter britischer Leitung operierten, hätten „eine halbe Million Schuss Munition zur Verfügung“. Denn schließlich solle „die Schnelle Eingreiftruppe der NATO ab Januar 2017 jegliche Feinde zerschlagen, die das Staatsgebiet eines NATO-Mitglieds militärisch angreifen.“

Man muss die Umstände kennen, in denen die Truppenverschiebungen und ständigen Nato-Manöver stattfinden, um den Ernst der Lage richtig einzuschätzen. Erst Ende August hatten sich der amerikanische Vize-Präsident Joseph Biden und die Bundeskanzlerin Angela Merkel bei Besuchen im Baltikum dazu verpflichtet, im Fall eines Konflikts mit Russland die baltischen Staaten zu unterstützen.

Auf einer gemeinsamen Presskonferenz mit dem estnischen Ministerpräsidenten Taavi Rõivas erklärte Merkel am 24. August in Tallinn: „Wir freuen uns, dass wir uns im Zusammenhang mit dem Air Policing entsprechend Artikel 5 des Nato-Vertrags gegenseitig Beistand leisten können. Wir haben die Beschlüsse in Warschau gemeinsam vertreten. Deutschland wird in Litauen Rahmennation sein. […] Ich denke, damit zeigen wir, dass wir im Verbund der Nato füreinander einstehen.“

Nur einen Tag zuvor hatte Biden nach einem Treffen mit den Staatspräsidenten von Estland, Lettland und Litauen in der lettischen Hauptstadt Riga versichert: „Wir bekennen uns absolut, gründlich, 100 Prozent zu unseren Nato-Verpflichtungen inklusive und besonders Artikel 5.“

Die Worte von Merkel und Biden haben weitreichende Konsequenzen. Artikel 5 des Nato-Vertrags legt fest, „dass ein bewaffneter Angriff gegen eine oder mehrere“ Parteien „als ein Angriff gegen sie alle angesehen werden wird“ und „dass im Falle eines solchen bewaffneten Angriffs jede von ihnen … der Partei oder den Parteien, die angegriffen werden, Beistand leistet, … einschließlich der Anwendung von Waffengewalt“.

Um es klar auszusprechen: Falls also eine der extrem antirussischen Regierungen im Baltikum einen Grenz-Konflikt mit Russland provoziert, verpflichten sich Washington und Berlin gegen Moskau in den Krieg zu ziehen.

Als Biden genau dies in Lettland bei der „heiligen Ehre“ der Vereinigten Staaten schwor, fragte die WSWS: „Wie würde ein Krieg zwischen den Vereinigten Staaten und Russland aussehen? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher Konflikt den Einsatz von Atomwaffen zur Folge hätte? Dabei müsste berücksichtigt werden, dass die USA auf ihrem Recht des ‚Erstschlags‘ mit Atomwaffen besteht und Russland erklärt hat, es werde auf Übergriffe auf sein Gebiet mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln reagieren, einschließlich dem Einsatz seines Atomwaffenarsenals. Wie viele Millionen Menschen in Russland, in den USA, Europa und darüber hinaus werden in einem derartigen Konflikt sterben?“

Obwohl die westlichen Politiker und Militärs genau wissen, dass ihr aggressives Vorgehen gegen die zweitstärkste Nuklearmacht der Welt einen atomar geführten Dritten Weltkrieg auslösen kann, treiben sie ihre Kriegspläne hinter dem Rücken der Bevölkerung ständig voran.

Laut einem offiziellen Bericht der Bundeswehr trafen sich in der vergangenen Woche 25 europäische Heereschefs mit Vertretern der Vereinigten Staaten und der NATO um auf Einladung des deutschen Inspekteur des Heeres, Generalleutnant Jörg Vollmer, auf dem 3. Forum der Europäischen Oberbefehlshaber in Dresden „die Beschlüsse des NATO-Gipfels in Warschau und deren Auswirkungen auf die verschiedenen Landstreitkräfte zu diskutieren“. Themen seien unter anderem „die stärkere Präsenz der NATO in den baltischen Staaten und in Polen sowie Eventualfallplanungen für die Südflanke des Bündnisses“, gewesen.

Was unter „Eventualfallplanungen“ zu verstehen ist, kann man in den Studien und Papieren nachlesen, die westliche Thinktanks und Regierungen wie am Fließband produzieren. In einer Studie des Institute for National Strategic Studies (INSS) heißt es, dass es „Verteidigungsstrategen für nötig erachten, sich wieder auf eine mögliche Konfrontation und einen Konflikt mit Moskau zu konzentrieren… Das betrifft den konventionellen, den nuklearen und den Raketenbereich der Nato.“ Das „Konzept Zivile Verteidigung“, das der deutschen Innenminister Thomas de Maizière Ende August in Berlin vorgestellt hat, fordert die Bevölkerung auf, sich auf Angriffe mit biologischen oder chemischen Waffen und auf einen Atomkrieg vorzubereiten.

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