Ein Patent von Paul Stamets, das Monsanto vernichten und die Welt verändern könnte

paul5von Ursula Rissmann-Telle (netzfrauen)

Kennen Sie Paul Stamets? Das hier sollten Sie wirklich lesen und teilen. Der Inhalt dieses Artikels hat das Potenzial, die Welt radikal zum Guten zu verändern – auf verschiedene Weisen. Da Monsantoalles tun wird, um seine Verbreitung zu verhindern, bitten wir Sie darum zu teilen, teilen, teilen, damit diese Informationen so viele Menschen wie möglich erreichen.

2006 erhielt ein Mann namens Paul Stamets ein Patent. Obwohl Paul der weltführende Pilzexperte und Mykologe ist, erhielt sein Patent sehr wenig Aufmerksamkeit und Verbreitung. Warum? Die Pestizid-Industrie urteilte, dass dieses Patent „die zerstörerischste Technologie ist, der wir je begegnet sind“. Wenn Vertreter dieses Industriezweiges das sagen, meinen sie natürlich ‚zerstörerisch für die Chemie- und Pestizid-Industrie‘.

In den vergangenen 20 Jahren fand in der Gentechnik – parallel zu einer Ausweitung des Patentschutzes beim Saatgut – ein umfassender Konzentrationsprozess statt. Gewinner dieser Entwicklung waren die  Agrarkonzerne: Monsanto, Syngenta, Bayer, BASF, DuPont und  Dow AgroSciences LLC. Allesamt Firmen, die originär aus dem Chemiegeschäft stammen und jetzt ganz oben auf der Liste der transnationalen Saatmultis stehen. Damit sind sie Big Player im Millionenspiel der Patentstreitigkeiten, in dem nur überleben kann, wer Konkurrenten aufkauft und sich zusätzliche Exklusivrechte sichert. Ein weiterer Player kommt nun durch die Fusion mit Syngenta hinzu: ChemChina? Siehe: Monopoly einiger weniger Agrarkonzerne! Die Schmierenkomödie Bayer-Monsanto geht weiter!

Paul Stamets erlangte eine breite Aufmerksamkeit über seine Erklärung zu Myzel – das sind Wurzeln der Pilze, die sich unter der Erde ausbreiten. Allein sein Vortrag aus 2008 wurde auf youtube bereits fast 1,4 Millionen Mal angeklickt. Myzel füllt alle Landschaften, es hält den Erdboden zusammen, es ist unheimlich hartnäckig. Es erreicht eine Masse, die 30 000 mal größer ist als die eigene. Sie sind die großen molekularen Zerleger der Natur — die Zauberer der Erde. Sie erzeugen Humus rund um das Erdreich des Globus. Wir haben jetzt entdeckt, dass es eine in mehrere Richtung gehende Nährstoff Übertragung zwischen Pflanzen gibt, angeregt durch das Myzel — also Myzel ist die die Nährstoffe gebende Mutter, von Erlen und Birken zu Schierlingen, Zedern und Douglasien, so Paul Stamets in seinem Vortrag.

Wir fanden einen Beitrag über Paul Statemets, den wir für Sie übersetzt haben, da er in Deutschland eher noch unbekannt ist.

Ein Patent von Paul Stamets, das Monsanto vernichten und die Welt verändern könnte

Doch was hatte Paul denn entdeckt? Der Mykologe fand heraus, wie man mithilfe der Geschöpfe von Mutter Natur selbst Insekten davon abhalten kann, Erntepflanzen zu zerstören. Dies nennt man SMARTE Pestizide (smart = schlau). Diese Pestizide können sicher und fast immer mehr als 200 000 Insektenarten kontrollieren – und das alles Dank der Zauberkraft von Pilzen.

pilze

Paul nimmt entomopathogene Pilze (Pilze, die Insekten zerstören) und verwandelt sie so, dass sie keine Sporen bilden. Das wiederum zieht die Insekten an, die die Pilze essen und sich dann selbst in Pilze verwandeln! Dieses Patent hat das Potenzial, die Methoden zu revolutionieren, mit denen Menschen Landwirtschaft betreiben – wenn man es denn für den Masseneinsatz zulässt. Pestizide in der modernen Landwirtschaft zu tolerieren, bedeutet die Verweigerung der Erkenntnis ihrer schädlichen Auswirkungen auf die Umwelt. Solche Ignoranz kann und darf nicht länger toleriert werden. Ein Beispiel: Können Sie sich eine Welt ohne Bienen vorstellen?

Die chemischen Gebräue Monsantos, die weltweit auf den Feldern versprüht werden, sind verantwortlich für das große Bienensterben. Eine wachsende Zahl von Ländern verbannt Monsanto, aber einige Länder verwenden seine schädlichen Produkte immer noch – und sie sollten sich der Gefahren des Gebrauchs bewusst sein. Neue Methoden der Schädlingsbekämpfung müssen her, bevor es zu spät ist – so etwas zu sagen, ist eine Untertreibung…

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Monsanto verdient zurzeit 16 Mrd. $ pro Jahr (lt. Angaben von 2014), daher kann man davon ausgehen, dass sie alles tun werden, damit diese Einnahmen nicht weniger werden. Sie ermöglichen Monsanto die Anwendung aller Tricks und Maßnahmen, um Informationen zu unterdrücken, die seinen Ruf schädigen können.

Aber: Je mehr Menschen über die Vorzüge des nachhaltigen, organischen und biodynamischen Landbaus Bescheid wissen, je mehr Menschen Artikel wie diesen weiter verbreiten, je mehr Menschen GMO- und gespritzte Lebensmittel boykottieren, desto mächtiger wird die Botschaft an den Konzern-Dämon sein.

Bitte klicken die folgenden Links an, um das oben vorgestellte Patent besser zu verstehen: Um dieses Patent hier handelt es sich:

paul

http://www.google.com/patents/US7122176

Hier ist die Liste der Patente, die Paul bereits beantragt hat:

http://patents.justia.com/inventor/paul-edward-stamets

Hier gibt es viele Informationen über Paul Stamets selbst:

http://www.fungi.com/about-paul-stamets.html

Hier ist der Wikipedia-Artikel über Paul Stamets:

http://en.m.wikipedia.org/wiki/Paul_Stamets

Und zu guter Letzt ist hier ein Video von TedTalks mit Paul Stamets aus dem Jahr 2008 mit dem Titel „6 Weisen, auf denen Pilze die Welt retten können…“ mit deutschen Untertiteln:

0:11 Ich liebe Herausforderung und das Retten der Erde ist wahrscheinlich eine ganz gute. Wir alle wissen, dass die Erde Probleme hat. Wir sind jetzt in der sechsten bedeutenden Phase der Vernichtung auf diesem Planet eingetreten. Ich habe oft darüber nachgedacht, wenn eine Vereinigte Organisation der Organismen existieren würde, anders bezeichnet als „Uh – Oh“, (Lachen) — und jede Gattung das Stimmrecht hätte, würden wir für Auf-dem-Planeten oder Weg-vom-Planeten stimmen? Ich meine, dass diese Wahl jetzt stattfindet.

0:36 Ich möchte Ihnen eine Folge von sechs mykologischen Lösungen vorstellen, die Fungi anwenden und diese Lösungen basieren auf einem Myzel. Myzel füllt alle Landschaften, es hält den Erdboden zusammen, es ist unheimlich hartnäckig. Es erreicht eine Masse, die 30 000 mal größer ist als die eigene. Sie sind die großen molekularen Zerleger der Natur — die Zauberer der Erde. Sie erzeugen Humus rund um das Erdreich des Globus. Wir haben jetzt entdeckt, dass es eine in mehrere Richtung gehende Nährstoff-Übertragung zwischen Pflanzen gibt, angeregt durch das Myzel — also Myzel ist die die Nähstoffe gebende Mutter, von Erlen und Birken zu Schierlingen, Zedern und Douglasien.

1:17 Dusty und ich, wir sagen gern, am Sonntag gehen wir in die Kirche. Ich bin verliebt in den urwüchsigen Wald, und ich bin ein amerikanischer Patriot, weil wir ihn haben. Den meisten von Ihnen sind Portobello-Pilze bekannt. Und ehrlich gesagt, ich stoße auf große Vorurteile, wenn ich Pilze erwähne, denken Leute sofort an Portobello- oder halluzinogene Pilze, bekommen glasige Augen, und meinen, ich sei ein bisschen verrückt. Also hoffe ich, dieses Vorurteil mit dieser Gruppe für immer zu überwinden. Wir nennen das Mykophobie, die irrationale Angst vor dem Unbekannten, wenn es um Pilze geht.

1:50 Pilze wachsen sehr schnell. 21. Tag, 23., 25.. Pilze produzieren starke Antibiotika. In Wirklichkeit sind wir näher mit Pilzen verwandt als mit irgendeiner anderen Art. Vor zwei Jahren hat eine Gruppe von 20 Eukarionten-Mikrobiologen einen Artikel publiziert über Opisthokonta — einer Superfamilie, die Tierwelt und Pilze verbindet. Wir teilen mit Ihnen die gleichen Krankheitserreger. Fungi haben es nicht gern, durch Bakterien zu verfaulen, also stammen unsere besten Antibiotika von Fungi. Und hier ist ein Pilz, der seinen Wachstumshöhepunkt überschritten hat. Nach dem Bilden von Sporen verfaulen sie. Aber ich versichere Ihnen, dass eine Reihe von Mikroben, die sich auf faulenden Pilzen mehren, von wesentlicher Bedeutung für die Gesundheit des Waldes sind. Sie lassen die Bäume wachsen und bilden Schuttfelder, die Myzele ernähren.

2:36 Hier sehen wir die Pilze, die Sporen bilden. und die Sporen keimen, Myzele entstehen und verbreiten sich unter der Erde. In nur 2,5 cm³ Erde kann es mehr als acht Meilen dieser Zellen geben. Mein Fuß bedeckt ungefähr 300 Meilen von Myzelen.

2:51 Das ist ein Photo-Mikrographie von Nick Read und Patrick Hickey. Und beachten Sie, dass wenn ein Myzel wächst, es die Gegend erobert und dann anfängt, das Netz zu bilden. Seit vielen Jahren arbeite ich mit Elektronenmikroskopen. Ich habe Tausende von Elektronenmikrographien, und wenn ich das Myzel anstarre, stelle ich fest, dass sie mikrofiltrierende Membrane sind. Wir atmen Kohlendioxid aus, so wie das Myzel auch. Es atmet Sauerstoff ein, so wie wir es tun. Aber das sind grundsätzlich nach außen verlagerte Mägen und Lungen. Ich stelle Ihnen ein Konzept vor, das zeigt, dass das ausgedehnte neurologische Membrane sind. Und in diesen Aushöhlungen bilden sich diese Mikroaushöhlungen, und wenn sie Erde verschmelzen, absorbieren sie Wasser. Das sind kleine Quellen. Und mitten in diesen Quellen drin fangen Mikrobenverbände an, sich zu bilden. Und auf diese Weise widersetzt sich die schwammige Erde nicht nur der Erosion, sondern bildet auch ein Universum von Mikroben, dass dann das Wachstums von verschiedensten Organismen ermöglicht.

3:49 Ich habe als Erster, Anfang der 1990 Jahre, eine These aufgestellt, dass das Myzel ein natürliches Internet der Erde ist. Wenn Sie auf das Myzel schauen, sehen Sie, dass es weitgehend verzweigt ist. Und wenn ein Zweig gebrochen wird, dann bilden sich sehr schnell, wegen Kreuzungen von Knoten — Internet Techniker würden sie heiße Punkte nennen — alternative Bahnen für die Leitung von Nährstoffen und Informationen. Das Myzel ist empfindungsfähig. Es weiß, dass Sie da sind. Wenn Sie durch die Landschaft gehen, schnellt es hoch in Ihre Fußstapfen und versucht, mit dem Geröll zu reagieren. Also glaube ich, dass die Erfindung des Computer-Internets eine unvermeidbare Konsequenz von einem vorher erprobten, gelungenen, biologischen Modell ist. Die Erde hat das Computer-Internet für ihren eigenen Vorteil erfunden, und jetzt versuchen wir, als höchste Organismen auf diesem Planeten, die Ressourcen zu verteilen, um die Biosphäre zu schützen.

4:50 Weitreichend passt sich dunkle Substanz dem gleichen Archetypus des Myzels an. Ich glaube, Materie erzeugt Leben, Das Leben wird zu einzelnen Zellen, einzelne Zellen werden zu Fäden, die bilden Ketten und Ketten die Netzwerke. Und das ist das Paradigma, dass wir im ganzen Universum sehen.

5:09 Die meisten von Ihnen wissen nicht, dass Pilze als erste Organismen an Land kamen. Sie sind dort vor 1,3 Milliarden Jahren erschienen und Pflanzen sind etliche Hundert Millionen Jahren später gefolgt. Wie ist das möglich? Das ist möglich, weil das Myzel Oxalsäuren produziert wie auch etliche anderen Säuren und Enzyme, die im Fels Krater entstehen lassen, Kalzium und andere Mineralien aufnehmen und Kalziumoxalate bilden. Das macht Felsen brüchig, der erste Schritt zur Bildung von Erdboden. Oxalsäure, das sind zwei verbundene Kohlendioxid-Moleküle. Also Fungi und Myzel sondern Kohlendioxid in Form von Kalziumoxalaten ab. Und alle anderen Arten von Oxalaten scheiden ebenfalls Kohlendioxid aus, durch die Mineralien, die aus der Grundmatrix des Gesteins herausgebildet werden.

5:55 Das wurde zum ersten Mal im Jahre 1859 entdeckt. Das Photo wurde von Franz Hueber gemacht. Das Photo wurde 1950 in Saudi Arabien gemacht. Dieser Organismus hat vor 420 Millionen Jahren existiert. Es wurde Prototaxites genannt. Prototaxites, jetzt liegend, war ungefähr 1m hoch. Zu dieser Zeit war die höchste Pflanze auf der Erde weniger als zwei Fuß hoch. Dr. Boyce von der Universität Chicago hat im vergangenen Jahr einen Artikel im Journal of Geology veröffentlicht, in dem er Protaxatites als einen Riesenfungus bezeichnet, einen riesigen Pilz. Quer durch die Landschaft war die Erde durch diese riesigen Pilze gekennzeichnet. Quer durch alle Landmassen. Und diese haben über zehn Millionen Jahre existiert.

6:42 Nun gab es zahlreiche Phasen des Aussterbens, geschichtlich weitergehend — vor 65 Millionen Jahren — die meisten von Ihnen wissen das — hatten wir einen Asteroidenaufprall. Ein Asteroid schlug auf die Erde ein, riesige Mengen von Gestein wurden in die Atmosphäre geworfen. Das Sonnenlicht war abgeschnitten und Fungi beerbten die Erde. Die Organismen, die sich mit Fungi verbünden konnten, wurden belohnt, weil Fungi kein Licht brauchen. Letztens wurde an der Einstein-Universität, festgestellt, dass Fungi Strahlung als Energiequelle benutzen, ähnlich wie Pflanzen das Licht. Also eine Aussicht, dass Fungi irgendwo auf den anderen Planeten existieren, meine ich, ist eine selbstverständliche Schlussfolgerung, zumindest in meinem eigenen Kopf.

7:26 Den größten Organismus der Erde gibt es im Osten Oregons. Ich konnte ihn nicht messen. Er war ca. 890 Hektar groß. 890 Hektar Größe, 2000 Jahre alt. Der größte Organismus des Planeten ist eine Myzelienmatte, von der Dicke einer Zellenwand. Wie kommt es, dass dieser Organismus so groß sein kann und dabei nur eine Zellenwand dick, während wir 5 oder 6 Hautschichten haben, die uns schützen? Das Myzel, unter entsprechenden Umständen, produziert einen Pilz — der mit solcher Kraft hochschießt, dass er Asphalt aufbrechen kann. Wir sind in verschiedene Versuche einbezogen worden. Ich habe die Absicht Ihnen sechs Lösungen zu zeigen, wenn ich kann, die helfen könnten, die Welt zu retten. Battelle Laboratories und ich, haben uns in Bellington, Washington zusammen getan. Es gab vier Haufen durchsetzt mit Diesel und anderen Ölabfallprodukten. Einer war ein Kontrollhaufen, einer wurde mit Enzymen behandelt, einer mit Bakterien und einen haben wir mit dem Pilz Myzel geimpft. Das Myzel absorbiert Öl. Das Myzel produziert Enzyme — Peroxydasen, die die Kohlen-Wasserstoff-Bindungen zerstören. Das sind die gleichen Bindungen, die Kohlenhydrate zusammen halten. Also das Myzel wird mit Öl durchtränkt, und dann, als wir nach sechs Wochen wieder gekommen sind, war das ganze Ölzeug beseitigt, alle die anderen Haufen waren tot, dunkel und haben gestunken. Wir sind zu unserem Haufen gekommen, er war mit Hunderten Pfunden von Austernpilzen bedeckt — und die Farbe war heller. Die Enzyme haben die Kohlenwasserstoffe in Kohlenhydrate umgewandelt — Zucker aus Pilzen.

8:51 Manche von diesen Pilzen sind sehr glücklich. Sie sind sehr groß. Sie zeigen, wie viel Nahrung sie aufnehmen hätten können. Aber noch etwas ist geschehen, was zu einer Erleuchtung in meinem Leben wurde. Sie haben Sporen gebildet, Sporen haben Insekten angezogen, die Insekten haben Eier gelegt, aus den Eier wurden Larven. Die Vögel kamen, haben Samen gebracht, und unser Haufen ist zu einer Lebensoase geworden. Während die anderen drei Haufen tot, dunkel und stinkig geworden sind, und die PAH — die aromatischen Kohlenwasserstoffe — sind in acht Wochen von 10 000 Million Teilchen auf weniger als 200 gesunken. Das letzte Bild, das wir nicht haben — der ganze Haufen ist zu einem grünen Hang des Lebens geworden. Dies sind bahnbrechende Gattungen. Spitzenarten, die die Tore für andere biologische Gemeinschaften öffnen.

9:34 Also, ich habe Juteleinen-Säcke erfunden — Brutplätze — und das Myzel hineingegeben — dabei habe ich sturmverwehtes Gestein verwendet. Sie können diese Juteleinen-Säcke nehmen und sie entlang des landwirtschaftlichen Betriebes legen, der E.coli oder anderen Abfälle produziert, oder einer Fabrik, die toxische Chemikalien herstellt, und es führt zur Wiederherstellung des Standortes. Also haben wir einen Stelle errichtet in Mason County, Washington, und eine dramatische Abnahme von Coli-Arten beobachtet. Und ich zeige Ihnen eine Graphik. Das ist eine logarithmische Scala, zehn hoch acht. Es gibt mehr als 100 Millionen Kolonien pro Gramm, und zehn hoch drei ist ungefähr 1000. Innerhalb von 48 bis 72 Stunden, haben die drei Arten von Pilzen die Menge von Colibakterien 10 000 mal reduziert. Denken Sie an die Folgen. Das ist eine platzsparende Methode, die sturmverwehtes Gestein anwendet — und wir werden garantiert jedes Jahr Stürme haben.

10:24 Also dieser Pilz hat über lange Zeit besonders unsere Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Das ist meine Frau Dusty mit einem Pilz namens Fomitopsis officinalis — Agaricon genannt. Das ist ein Pilz typisch für den urwüchsigen alten Wald, als erstes durch Dioscorides 65 A. D. als ein Mittel gegen Schwindsucht beschrieben. Er wächst in den Bundestaaten Washington, Oregon, Nord Kalifornien, British Columbia, man ist der Meinung, dass er in Europa ausgestorben ist. Er scheint nicht so groß zu sein — gehen wir näher dran. Das ist ein außergewöhnlich seltener Fungus. Unsere Gruppe — wir haben eine Gruppe von Experten, die nach draußen geht — wir sind voriges Jahr 20 mal in den alten Wäldern gewesen. Wir haben nur eine Probe gefunden, die im Stande war, eine Kultur zu bilden.

11:01 Das Erhalten des Genoms dieser Fungi im alten Wald, meine ich, ist durchaus entscheidend für die Gesundheit der Menschen. Ich bin am Bioshield-Programm des US-Verteidigungsministeriums beteiligt gewesen. Wir haben 300 Proben von Pilzen eingereicht, die im Wasser gekocht waren, und haben das Myzel geerntet als extrazelluläres Stoffwechselprodukt. Und vor einigen Jahren haben wir diese Ergebnisse erzielt. Wir haben drei verschiedene Arten von Agaricon-Pilzen gehabt, die sehr aktiv gegen Pockenviren waren. Dr. Earl Kern, der Pocken-Experte im U.S.-Verteidigungsministerium ist, erklärt, dass alle Präparate mit einem Auswahlindex von zwei oder mehr aktiv sind. 10 und mehr werden als sehr aktiv angesehen. Unsere Pilzenarten waren in dem sehr aktiven Bereich. Es gibt einen Sicherheitsprüfungsbericht, den Sie lesen können — er ist geprüft durch DOD, wenn Sie „Stamets“ und „Pocken“ googeln. Oder Sie können sich an NPR.org wenden und sich das live Interview anhören.

11:55 Dadurch ermutigt, sind wir zu Grippeviren übergegangen. Und ich zeige das zum ersten Mal. Wir haben drei verschiedene Arten von Agaricon-Pilzen, die hochaktiv gegen Grippeviren sind. Hier ist Auswahlindex Nummer– gegen Pocken. Sie haben gesehen 10er und 20er — jetzt gegen Grippeviren, verglichen mit der Ribavirin-Kontrollgruppe, haben wir eine außergewöhnlich hohe Aktivität. Wir benutzen einen natürlichen Extrakt innerhalb der gleichen Dosierung wie bei einem reinen Pharmazeutikum. Wir haben Versuche gemacht gegen Grippeviren A — H1N1, H3N2 — wie auch Grippeviren B. Danach haben wir es mit der Mischung probiert, und die Mischung gegen H5N1 angewandt und wir haben einen Auswahlindex erreicht, der höher war als 1000. (Beifall) Deshalb denke ich, dass wir eine Begründung dafür haben, dass wir den alten Wald retten sollen als Mittel der nationalen Verteidigung. (Beifall)

12:53 Ich habe Interesse entwickelt für enthomopathogenische Fungi — Pilze, die Insekten töten. Unser Haus wurde durch Holzameisen zerstört. Also bin ich zur EPA-Homepage gegangen, und sie haben Studien empfohlen mit den Gattungen Metarhizium aus der Gruppe Fungi, die sowohl Holzameisen als auch Termiten töten. Ich habe etwas gemacht, was niemand anders gemacht hätte. Eigentlich habe ich nach dem Myzel gesucht, wenn es aufhört, Sporen zu bilden. Das sind Sporen — das ist in ihren Sporen. Ich war imstande, eine Kultur in einer nicht Sporen bildenden Form zu züchten. Und so hat die Industrie mehr als 100 Millionen Dollar ausgegeben für Köderstationen, die verhindern sollten, dass Termiten ihre Häuser auffressen. Aber Insekten sind nicht dumm und meiden Sporen, wenn sie in ihre Nähe kommen, also habe ich Kulturen, die keine Sporen bilden, gezüchtet. Und ich habe Barbiepuppengeschirr meiner Tochter genommen und es dort hingestellt, wo die Holzameisen ihre Umgebung, jeden Tag, in Schutt umgewandelt haben, in meinem Haus, und die Ameisen wurden angelockt zu dem Myzel, weil dort keine Sporen waren. Sie gaben es der Königin. Eine Woche später, habe ich keine Haufen von Sägemehl gehabt oder irgendetwas dieser Art.

13:51 Und dann — ein delikater Tanz zwischen Abendessen und Tod — das Myzel wurde von Ameisen aufgefressen, sie wurden mumifiziert, wobei Pilze durch ihre Köpfe austraten. (Lachen) Jetzt, nach der Sporenbildung, haben die Sporen zurückgeschlagen. Auf diese Weise ist das Haus nicht mehr für die Invasion geeignet. Sie haben also eine beinahe dauerhafte Lösung im Falle wiederholter Termiteninvasion. Mein Haus war zerstört und ich habe mein erstes Patent erhalten gegen Holzameisen, Termiten und Feuerameisen. Dann haben wir Extrakte ausprobiert und siehe da! wir können Insekten in verschiedene Richtungen steuern. Das hat immense Auswirkungen. Ich habe dann mein zweites Patent bekommen — und das ist ein großes. Es wird Alexander Graham Bell Patent genannt — Es umfasst über 200 000 Arten. Das ist die wirkungsvollste Technik, haben mir die Manager der Pestizidindustrie gesagt, die sie je gesehen haben. Das könnte die Pestizidindustrie in der ganzen Welt gänzlich aufpolieren. Sie könnten 100 Doktoranden unter dem Schirm dieses Projektes sammeln, weil ich die Vermutung habe, dass enthopathogenische Fungi, vor der Sporenbildung viele Insekten anlocken, die andererseits durch diese Sporen abgestoßen werden.

14:57 Und so präsentierte ich eine Schachtel des Lebens, weil ich ein Liefersystem gebraucht habe. Die Schachtel des Lebens — Sie bekommen eine DVD von der TED Konferenz — Sie geben Erde dazu und Wasser, und Sie haben sowohl mykorrhizale und endophytische Fungi, wie auch Sporen, wie die von Agaricon-Pilzen. Die Samen werden dann durch dieses Myzel geboren. Und dann geben Sie die Samen der Bäume hinein, und haben damit das Wachsen — eventuell — eines alten Waldes aus der Schachtel.

15:25 Ich will ein Liefersystem wieder erfinden, und das Benutzen der Pappe auf der ganzen Welt, sodass sie zu einem ökologischen Fußabdruck werden. Wenn es eine YouTube-ähnliche Seite geben würde, die Sie aufrufen könnten, Sie könnten sie interaktiv machen, nach Postleitzahlen — wo sich Menschen zusammen tun könnten, und über Satellitensysteme, durch Virtual Earth oder Google Earth, könnten Sie Ihren Kohlenstoff-Kredit bestätigen, der abgesondert wurde durch Bäume, die aus dem Schachtel des Lebens stammen.

15:48 Sie könnten Schuhkartons nehmen, Wasser dazu tun — Ich habe es für Flüchtlings-Gemeinden entwickelt — Getreide, Bohnen, Kürbis und Zwiebeln. Ich habe etliche Gefäße genommen — meine Frau sagte, wenn ich das tun kann, kann es jeder — und ich bin dazu gekommen, Samengärten zu züchten. Dann ernten Sie die Samen — und ich danke Ihnen, Eric Rasmussen, für Ihre Hilfe dabei — und dann ernten Sie die Samengärten. Dann könne Sie Kerne ernten, und dann brauchen Sie nur einige Kerne — ich gebe Myzel dazu und dann impfe ich die Maiskolben. Jetzt, drei Maiskolben, kein anderes Getreide — viele Pilze fangen an zu wachsen. Zu viel Abhebung von der Kohlenstoffbank, und diese Population verschwindet. Aber beobachten Sie, was hier geschieht. Die Pilze werden geerntet, aber sehr wichtig: Das Myzel hat Zellulose in Pilz-Zucker umgewandelt. Also habe ich gedacht, wie wir die Energiekrise in diesem Land bewältigen können? Und dann sind wir mit dem Econol herausgekommen.

16:52 Bei der Herstellung des Ethanols aus Zellulose mit Anwendung des Myzels als Vermittler — erreichen Sie alle Vorteile, die ich schon beschrieben habe. Aber der Weg von Zellulose zu Ethanol ist ökologisch unintelligent, und ich meine, dass wir ökologisch vernünftig handeln müssen bei der Produktion von Kraftstoffen. Also bauen wir Kohlenstoffbanken auf dem Planeten, regenerieren die Böden — es gibt Arten, mit denen wir uns verbünden müssen. Ich meine, dass das Einbeziehen des Myzels helfen kann, die Welt zu retten. Danke sehr. (Beifall)

Anm.: Leider sind all diese Links auf Englisch. Auch seine Bücher gibt es (noch) nicht in deutscher Sprache.  Auf Facebook: Paul Stamets

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The Patent That Could Destroy Monsanto And Change The World…

If there’s anything you read – or share – let this be it. The content of this article has potential to radically shift the world in a variety of positive ways. And as Monsanto would love for this article to not go viral, all we can ask is that you share, share, share the information being presented so that it can reach as many people as possible.

In 2006, a patent was granted to a man named Paul Stamets. Though Paul is the world’s leading mycologist, his patent has received very little attention and exposure. Why is that? Stated by executives in the pesticide industry, this patent represents “the most disruptive technology we have ever witnessed.” And when the executives say disruptive, they are referring to it being disruptive to the chemical pesticides industry.

What has Paul discovered? The mycologist has figured out how to use mother nature’s own creations to keep insects from destroying crops. It’s what is being called SMART pesticides. These pesticides provide safe & nearly permanent solution for controlling over 200,000 species of insects – and all thanks to the ‘magic’ of mushrooms.

Paul does this by taking entomopathogenic Fungi (fungi that destroys insects) and morphs it so it does not produce spores. In turn, this actually attracts the insects who then eat and turn into fungi from the inside out!

This patent has potential to revolutionize the way humans grow crops – if it can be allowed to reach mass exposure.

To tolerate the use of pesticides in modern agriculture is to deny evidence proving its detrimental effects against the environment. Such ignorance really can no longer be tolerated. For example, can you imagine a world without bees?

Monsanto’s chemical concoctions which are being sprayed all over farmers’ fields around the world are attributed to the large-scale bee die off. While a growing number of countries are banning Monsanto, it’s still being used in in nations who should be aware of its dangers. To say that new methods need to be implemented before it is too late is an understatement…

Monsanto presently generates $16 billion dollars per year (as reported in 2014), therefore you can be certain they do not want anything interrupting that flow of revenue. Such income gives them nearly limitless resources and abilities to suppress information that may be damaging their reputation.

But by becoming educated on the benefits of growing sustainable, organic, and bio-dynamic food, sharing articles like this, and boycotting GMO & herbicide-sprayed crops, the corporate demon may soon get the message.

Here are helpful links to understand more about the incredible patent discussed above:

Here is a link to the patent we are speaking of…

http://www.google.com/patents/US7122176

A list of all the patents Paul has applied for:

http://patents.justia.com/inventor/paul-edward-stamets

Plenty of information about Paul Stamets:

http://www.fungi.com/about-paul-stamets.html

Wikipedia page about Paul Stamets:

http://en.m.wikipedia.org/wiki/Paul_Stamets

And finally, here is a TedTalks video by Paul in 2008 called:

6 Ways Mushrooms Can Save The World…

https://www.ted.com/talks/paul_stamets_on_6_ways_mushrooms_can_save_the_world?language=de

Source

Netzfrau Ursula Rissmann-Telle
deutsche Flagge
Der mit der Dürre tanzt – Könnte es sein, dass ein umstrittener kalifornischer Landwirt die wirksamste Methode gefunden hat, Nutzpflanzen in einem sich erwärmenden Klima anzubauen? The Drought Fighter

Wie eine Gesundheitsklinik einen örtlichen Gemüseladen zum Teil ihres Therapieprogramms machte – How a Health Clinic Made a Local Grocery Store Part of Its Prescription

Wenn Ihnen jemand sagt, Genmanipuliertes sei sicher, dann fragen Sie bitte, wer die Studie finanziert hat – Immer mehr Reiche schwören auf ökologische Landwirtschaft

Nachhaltigkeit und Selbstversorgung gibt es nicht in der Zivilisation – Sustainability and Self-Sufficiency Don’t Exist within Civilization

Wir brauchen keine GVO, um die Welt zu ernähren – Hier folgen acht Gründe, warum! Monsanto really wants you to believe we need GMOs to feed the world. We don’t. Here’s 8 reasons why.

Landwirtschaft geht auch anders, ohne GVO und Pestizide! – Farming in a different way!

Monopoly einiger weniger Agrarkonzerne! Die Schmierenkomödie Bayer-Monsanto geht weiter!

Erträge Organischer Reisfelder widerlegen Mythos, dass nur GMO die Welt ernähren können – Organic Rice Crop Yields Debunk Myth GMOs Are Needed to Feed the World

Superunkräuter – Immer mehr Landwirte kehren Monsanto den Rücken

Ein Patent von Paul Stamets, das Monsanto vernichten und die Welt verändern könnte

Bayer-Chef: Monsanto-Übernahme hilft bei Hungerbekämpfung

Bayer-Chef Werner Baumann wehrt sich gegen Kritik an der Milliardenübernahme von Monsanto: Die Übernehme wird positive Auswirkungen auf die Ernährung der Weltbevölkerung haben.
Werner Baumann: «Gemeinsam können wir noch mehr dazu beitragen, dass im Jahr 2050 zehn Milliarden Menschen satt werden». Foto: Oliver Berg/dpa

Die Übernahme werde anders als von Skeptikern behauptet sogar positive Auswirkungen für die Ernährung der Weltbevölkerung haben, sagte er der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ (FAS). „Gemeinsam können wir noch mehr dazu beitragen, dass im Jahr 2050 zehn Milliarden Menschen satt werden.“

In Richtung der Vertreter einer Öko-Landwirtschaft sagte er, eine falsch verstandene Agrarwende werde den globalen Nahrungsmangel weiter verschärfen. „Was wir brauchen, sind neue Technologien, mehr Erträge auf den Feldern, eine entsprechende Wirtschaftlichkeit der Agrarbetriebe, und dies bei höchsten Umwelt- und Sicherheits-Standards. Dazu können wir mit Monsanto einen bedeutenden Beitrag leisten.“

NRW-Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) warnte hingegen vor den Folgen der Übernahme für Landwirte und Verbraucher. „Man braucht kein Schwarzseher zu sein, um vorauszusagen, dass das Preisniveau steigen und sich der Strukturwandel in der Landwirtschaft weiter verschärfen wird – hin zu immer größeren Betrieben, die nichts mit der bäuerlichen, nachhaltigen und gentechnikfreien Landwirtschaft zu tun haben, die die Gesellschaft etwa in Europa will.“

Bayer will das umstrittene US-Saatgutunternehmen kaufen und zahlt dafür inklusive Schuldenübernahme 66 Milliarden US-Dollar (knapp 59 Mrd Euro). Die Monsanto-Aktionäre und die Behörden müssen dem Deal aber noch zustimmen. Die Übernahme wird Bayer zur weltweiten Nummer eins bei Saatgut und Pflanzenschutzmitteln machen. (dpa)

http://www.epochtimes.de/

Gentechnik: Gottfried Glöckner – Ein Landwirt packt aus

Zwei Zusatzbemerkungen seien mir noch gestattet:Ein ganz, ganz herzliches Danke schön an Herrn Gottfried Glöckner, der diesen Kampf für uns ausgefochten hat! Wir brauchen solche Menschen wie Gottfried Glöckner!

Die Gentechnikfirmen wissen genau, welche Folgen und Folgeschäden durch den Einsatz von beispielsweise BT-Mais auftreten. Weiß man um das von Glöckner geschilderte, dann wirft das für mich ein ganz andes Licht auf den Kauf Monsantos durch Bayer. Es ist durchaus vorstellber, dass wieder einmal die USA versuchen ein wichtiges deutsches Unternehmen nach VW zu schädigen, in dem man Monsanto in Bayer aufgehen lässt und danach diesen neuen Zusammenschluss mit Milliardenklagen überzieht. Ob das zu weit hergeholt ist, wird sich in meinen Augen in nicht allzu fernliegender Zukunft zeigen.

Quelle:
Gottfried Glöckner / Ein Landwirt packt aus

Was Monsanto alles tut, um die Welt zu verbessern!

Monsanto ist sich wahrlich für keine Schandtat zu schade. Um die Kühe dahin zu bringen, noch mehr Milch zu produzieren, die niemand braucht, weil sie in ausreichendem Maße vorhanden ist, wird ihnen das Mittel Posilac verabreicht, ein Wachstumshormon, das für die Tiere gräßliche Folgen hat, das Leiden ist beinahe unerträglich – und wir trinken die Milch, noch schlimmer, unsere Kinder, und werden dadurch immer noch kränker.

Monsanto brachte 1994 rekombinant hergestelltes Rinder-Somatotropin (rBST) unter dem Produktnamen Posilac auf den Markt. Dieses wird von gentechnisch veränderten Bakterien(Escherichia coli) produziert, die das BST-Gen auf einem Vektor tragen.“

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Rinder-Somatotropin

Es geht jedoch nicht nur um Monsanto, sondern um Geschäftemacherei. Wenn man weiß, wem Monsanto gehört, sind es immer die selben wenigen Billionäre, die das Weltgefüge noch beherrschen.

Hier ein Video mit beinahe unzumutbaren Bildern.

Business – Bis hierher liefs….

YaYoBlackisback

Veröffentlicht am 04.09.2016

Bayer stockt Monsanto-Angebot nochmals auf

Statt 125 US-Dollar will der Dax-Konzern nun 127,50 US-Dollar pro Anteilsschein zahlen, wie das Leverkusener Unternehmen in der Nacht mitteilte.
Bayer hat ein Übernahmeangebot für den umstrittenen US-Biotechnologiekonzern Monsanto vorgelegt. Foto: Franz-Peter Tschauner/Archiv/dpa
Bayer hat sein Übernahmeangebot für den umstrittenen US-Biotechnologiekonzern Monsanto noch einmal aufgestockt. Statt 125 US-Dollar will der Dax-Konzern nun 127,50 US-Dollar pro Anteilsschein zahlen, wie das Leverkusener Unternehmen in der Nacht mitteilte.
Sollte es zu einem Zusammenschluss kommen, würde der deutsche Chemie- und Pharmakonzern zur weltweiten Nummer eins im Agrarchemiegeschäft aufsteigen. Bayer wäre nach eigenen Angaben nur „unter der Voraussetzung einer einvernehmlichen Übernahme bereit“, den erhöhten Aktienpreis zu zahlen. Ein Vertragsabschluss der beiden Parteien, die in „fortgeschrittenen Verhandlungen“ über die geplante Übernahme von Monsanto stünden, sei nicht gewährleistet.

Die genauen Konditionen stünden noch nicht fest. „Die genauen Bedingungen einer endgültigen Transaktionsvereinbarung müssen vom Aufsichtsrat der Bayer AG genehmigt werden“, hieß es in der Bayer-Mitteilung.

Bayer hatte im Mai überraschend angekündigt, Monsanto übernehmen zu wollen. Nach der letzten Aufbesserung des Angebots Mitte Juli stand der Übernahmepreis bei 64 Milliarden US-Dollar (rund 57 Mrd Euro). Die beiden bisherigen Offerten stufte das Management von Monsanto um Vorstandschef Hugh Grant jedoch als zu niedrig ein. Über die neuerliche Aufstockung berichtete am Montag zuerst die in Düsseldorf erscheinende „Rheinische Post“.

Gemeinsam mit Monsanto würde sich Bayer als integrierter Anbieter an die Weltspitze katapultieren. Dennoch war der Deal von Anfang an umstritten. Denn Monsanto steht in Europa seit Jahren wegen seiner gentechnisch veränderten Produkte in der Kritik. Dem US-Konzern wird unter anderem ruppiges Verhalten im Umgang mit seinen Kunden vorgeworfen. Außerdem vertreibt Monsanto den Unkrautvernichter Glyphosat. Dieser steht im Verdacht, krebserregend zu sein.

Zugleich hätte ein Zusammenschluss nicht nur aus Sicht von Bayer strategische Vorzüge, auch Monsanto erkennt darin Vorteile. Die Leverkusener äußerten sich bislang überzeugt, dass der Zusammenschluss nicht an den Kartellbehörden scheitern werde, da sich beide Unternehmen bei Produkten und geografischer Präsenz ergänzten.

(dpa)

http://www.epochtimes.de/

Hurra! Sofía Gatica und ihre Mitstreiter haben ihre Schlacht gegen Monsanto gewonnen!!!

Von: https://netzfrauen.org/2016/08/26/hurra-sofia-gatica-und-ihre-mitstreiter-haben-ihre-schlacht-gegen-monsanto-gewonnen/

Monsanto

Über zwei Jahre haben sie in dem Protestcamp ausgeharrt und zwar auf den Zufahrten zur geplanten Monsanto-Fabrik in Argentinien. Jetzt haben sie allen Grund zu feiern! Sie haben Trinkwasserknappheit, Stürmen, Polizeigewalt und Morddrohungen getrotzt!

Sofía Gatica und ihre MitstreiterInnen haben ihre Schlacht gegen Monsanto gewonnen!!!

Im Jahr 2012 hatte der Konzern Monsanto die Absicht bekanntgegeben, in der Provinz Córdoba eine Anlage zur Aufbereitung von Maissamen zur Weiterverarbeitung in der Lebensmittel- und Düngerindustrie zu bauen. Die Realisierung des Vorhabens begann 2013 auf einer Fläche von 27 Hektar in der Ortschaft Malvinas Argentinas, zwölf Kilometer von der Provinzhauptstadt Córdoba entfernt.

Im Oktober 2013 hatte Monsanto das richterliche OK für den Baubeginn in der ersten Instanz erhalten. Hätte die Fabrik tatsächlich einmal produziert, besäße Argentinien nach Angaben von Monsanto die zwei weltgrößten Anlagen dieser Art. Bereits seit einigen Jahren ist in Rojas in der Provinz Buenos Aires eine ähnliche Anlage in Betrieb.

Die Einwohner von Malvinas Argenitas in der Provinz Cordoba wollten das aber nicht hinnehmen und zogen vor Gericht. Dieses stoppte den Bau einer Saatgutfabrik des US-Chemie- und Saatgutkonzerns Monsanto. Die Justiz in Argentinien entschied zugunsten der Umweltschützer und gegen Monsanto. Monsanto zog das Bürogebäude von der Baustelle in Argentinien ab.

Doch von da an begann der richtige Kampf gegen Monsanto, der oftmals zeigte, wie brutal der Konzern gegen Aktivisten vorgeht.

Wie wichtig es ist, dass wir weltweit zusammen halten, zeigt der aktuelle Fall gegen Monsanto in Argentinien. Dass es nicht ungefährlich ist, sich gegen Monsanto aufzulehnen, mussten wir schmerzlich erfahren. Als Sofia Gatica mit ihren Mitstreitern ein Protestcamp errichtete, berichteten wir Netzfrauen gleich und sorgten dafür, dass dieser Prostest vor den Augen der Welt stattfindet. Das ist wichtig, denn so sind Aktivisten geschützt und haben eine bessere Position gegenüber dem Konzern.

 

Sofia

Nachdem Monsanto 2013 den Prozess gegen Sofia und deren Mitstreiter verloren hatte, gab es den ersten dramatischen Zwischenfall gegen die argentinische Anti-Monsanto-Aktivistin Sofía Gatica und das Camp der “Madres de “Ituzaingó”. Morgens um 7 Uhr wurde das Camp der „Madres de Ituzaingó” und anderer Aktivisten in Malvinas, Argentinien, von circa 60 jungen Männern brutal angegriffen, die Frauen geschlagen und mit Steinen beworfen. Auch ihre Zelte wurden verbrannt. Siehe auch Argentinische Anti-Monsanto-Aktivistin Sofía Gatica brutal angegriffen,!!! geschlagen und mit Steinen beworfen

Sie gaben nicht auf. Immer wenn es zu brutalen Übergriffen kam, funktionierte unser „Alarmsystem“. Wir unterrichteten die weltweite Internet-Community. Das machte sich auch gleich bemerkbar, denn vor den Augen der Öffentlichkeit konnten Sofia und ihre Mitstreiter einen weiteren Sieg verbuchen: der interdisziplinäre Fachausschuss des Umweltministeriums der Provinz genehmigte nicht die Umweltverträglichkeitstudie der geplanten Monsantofabrik, präsentiert von Monsanto Argentina, im Februar 2014. Siehe: Keine neue Fabrik für Monsanto in Malvinas Argentinas

Mons

Zur Vorgeschichte: In einem Vorort der Provinzstadt Córdoba hatte Monsanto  begonnen, eine Fabrik zur Herstellung von Saatgut für Gen-Mais zu bauen. Die lokale und die nationale Regierung unterstützten das Projekt, aber Umweltschützer und die meisten Einwohner liefen dagegen Sturm.“Wir sind gegen die Monsanto-Fabrik und gegen den massiven Einsatz von Unkrautvernichtungsmitteln in Argentinien.” Sofía Gatica blockierte gemeinsam mit ihrer Gruppe und anderen Demonstranten die Straßen zu dem Platz, auf dem Monsanto seine größte Fabrik in Lateinamerika bauen wollte. Nach Morddrohungen und Übergriffen bekam Sie sogar Unterstützung von dem Direktor des Goldman Environmental Prizes.Monsantos neue Gen-Fabrik- auf Kosten von Mensch und Natur – Brief an die Präsidentin Cristina Fernandez de Kirchner

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Sofía Gatica ist eine der “Mütter von Ituzaingó”, Argentinien, die seit über zehn Jahren darum kämpfen, die Wahrheit über die große Anzahl von Krebserkrankungen und anderen Krankheiten in dem gleichnamigen Viertel von Cordoba zu erfahren.

Vor 16 Jahren brachte sie eine Tochter zur Welt, die drei Tage später an einem Nierenversagen verstarb. Sofía entschied, die Ursache dafür herauszufinden und begann mit einer Tür-zu-Tür-Aktion in ihrem Wohnviertel. Cordoba hat 6000 Einwohner und ist von Sojaanbauten umzingelt.

Viele der Nachbarn waren krank, ohne Erklärung! Die Krebsrate ist 41 mal höher als im Durchschnitt und einige Ärzte vermuten, dass es noch viele mehr sind, diese aber nicht gemeldet werden: Leukämie, Allergien, neurologische und Atemwegserkrankungen, Geburtsfehler und Säuglingssterben kommen gehäuft vor.

Daraufhin gründete sie zusammen mit 16 anderen Frauen aus ihrem Viertel die Organisation “Madres de Ituzaingó” und ohne finanzielle Unterstützung erreichten sie, auf das Thema des ungeheuren Einsatzes von Chemie in der Agroindustrie aufmerksam zu machen.

Sie untersuchten ihr Trinkwasser und die Blutwerte der Kinder: In beiden befanden sich Rückstände von Pestiziden und anderen Giften.

Es folgten Pressekonferenzen und folglich Druck, damit sie ihre Arbeit aufgeben sollten. Doch das alles hielt die “Mütter von Ituzaingó” nicht ab. 2008 ordnete die argentinische Präsidentin das Gesundheitsministerium an, eine Studie zu veranlassen, die die schlimmen Vermutungen nur bestätigte.

Die Frauen erreichten, dass mittlerweile in einem Umkreis von weniger als 2,5 km keine Flugzeuge Agrochemie (Pestizide) mehr versprühen dürfen.

2012 erhielt Sofía Gatica den Goldmann Umweltschutzpreis für ihren Kampf.

Dass der Kampf nicht einfach werden würde, dessen waren sich die Aktivisten bewusst.

Sofia

 

Am 19. November 2013 wurde sie in einem Taxi von einem Mann, der ihr eine Pistole an den Kopf drückte, bedroht. Er sagte: “Es gibt viele Formen zu sterben. Wir werden dein Gehirn über die argentinischen Malvinen verstreuen. Hör mit dem Mist auf!”.  Drei Tage später wurde Sofïa von zwei Männern auf der Straße überfallen und brutal verprügelt. Da sie ihr nichts wegnahmen bzw. stahlen, wird angenommen, dass Monsanto hinter diesen Attacken steckte. Natürlich erstattete sie Anzeige und ruft nun Mediziner und Journalisten auf, die Wahrheit zu sagen, und dass sie sich wegen ihres Berufes verpflichtet sehen sollten, die Stimmen der Opfer zu hören und die furchtbaren Folgen der genmanipulierten Anbauten anzuzeigen.

Es folgten viele Übergriffe auf das Protestcamp. Ganz dramatisch war der  21.Februar 2014, denn da wurden sie erneut brutal angegriffen. Dies geschah, während sie vor dem Ratshaus auf eine Audienz mit dem Bürgermeister warteten. Gummigeschosse und Tränengas wurden eingesetzt und es gab mehrere Verletzte, einige so schwer, dass sie im Krankenhaus behandelt werden mussten. Schlimm erwischte es Daniela, sie musste sich einer Gehirnoperation unterziehen. Ein Polizist schlug sie so hart, dass sie ein Blutgerinnsel im Gehirn davon bekam. Da Operationen in Argentinien sehr teuer sind, konnten wir Geld sammeln, damit Daniela operiert wurde. 

 

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Am 22. April 2014 wurde vom Bezirksstaatsanwalt ein permanenter Polizeischutz für Sofia Gatica erteilt. Sie wurde verfolgt und bekam Drohungen, die auch ihre Kinder betrafen. Stellen Sie sich vor, sie sind Mutter und man droht Ihnen, ihren Kindern etwas anzutun? Sofia ist eine von uns Netzfrauen und wir lassen es nicht zu, dass eine von uns an Leib und Leben bedroht wird. Wir bekamen sehr viel Unterstützung von den Monsanto-Gegnern aus aller Welt. Die Übergriffe ließen daraufhin nach.

 

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Es war einen harte Zeit, es gab Morddrohungen auch gegen Sofias Familie, immer wieder wurde die Aktivisten angegriffen. Doch sie gaben nicht auf. Bis heute steht das Camp noch. Manchmal gab es nicht mal mehr Wasser und Lebensmittel, da Polizisten den Weg zum Camp versperrten. Aber auch angeheuerte Gruppen machten den Aktivisten das Leben schwer. Unter Einsatz ihres Lebens kämpften Sie bis zum Schluss.

 

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Es war schon länger bekannt, dass Monsanto sich zurückziehen würde. Da aber Monsanto bereits sehr viel Geld investiert hatte und Manches auch nur eine Taktik von Monsanto war, damit das Protestcamp verschwindet, haben wir nicht daran geglaubt. Doch wie nun bekannt wurde, wird das Grundstück von Monsanto verkauft. Verhandlungen laufen. Zurzeit gibt es zwei Interessenten, die nichts mit Monsanto zu tun haben. Das Protestcamp wird weiterhin bestehen bleiben, man kann ja nie wissen. Bis zur letzten Schraube, die Monsanto entfernt hat.

Wir haben bereits den Sieg gefeiert und freuen uns für Sofia und ihre Mitstreiter.

Es zeigt: Man soll nie aufhören zu kämpfen und auch nicht sagen, es bringt doch nichts – hier hat es sich gezeigt, dass wir zusammen stark sind wir.

Vielen Dank von Netzfrau Sofia und ihren Mitstreitern und allen von allen Netzfrauen weltweit – für ihre Unterstützung.

 

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Netzfrauen  Birgit Steinmeyer – aus Chile und Doro Schreier aus Deutschland

http://kosmische-tagesschau.de/KT

Übernahme-Poker Bayer-Monsanto bedroht die Welternährung

Gelänge der Coup, würde der mit Abstand größte Agro-Konzern der Erde entstehen.

Auf Fragen, warum sie den US-Konzern Monsanto übernehmen wollen, betont Bayer: der Deal habe vorrangig das Ziel, bessere Antworten auf das Problem der Welternährung zu finden. Das ist pure Demagogie.

Ein Sprecher der Coordination gegen Bayer-Gefahren (CBG) sagt: „Schon ein Blick auf die Produkt-Palette von BAYER und MONSANTO zeigt, dass die Agro-Riesen sich herzlich wenig für die Versorgung der Menschen mit Grundnahrungsmitteln interessieren. Sie haben mit Soja und Mais nämlich vorzugsweise Futtermittel für die globale Fleisch-Industrie im Angebot.“

Und CBG-Vorstandsmitglied Axel Köhler-Schnura stellt fest: „BAYER, MONSANTO, Dow & Co. spielen nun bereits seit Jahren ein zynisches Monopol-Spiel mit den Ernährungsgrundlagen der Menschheit als Einsatz und dem einzigen Ziel, die Renditen für ihre AnteilseignerInnen zu steigern.“ (Gentechnik-Verschwörung: E-Mails belasten Monsanto und Bayer)

Bei den Pestiziden kommen BAYER und MONSANTO zusammen auf einen Weltmarktanteil von rund 25 Prozent, beim Saatgut für gentechnisch veränderte und konventionelle Ackerfrüchte auf rund 30 Prozent.

Allein die Gen-Pflanzen betrachtet, erreichen die beiden Konzerne vereint mit weit über 90 Prozent sogar eine klar dominierende Position (Bayer + Monsanto = Agent Orange).

Die Fusion würde die Fehlernährung von Milliarden Menschen, die Vergiftung von Lebensmitteln sowie ihren Missbrauch zur Profit-Spekulation weiter verschärfen.

Literatur:

Schwarzbuch Markenfirmen: Die Welt im Griff der Konzerne vonHans Weiss

Unser tägliches Gift: Wie wir uns langsam aber sicher vergiften von Dr. Elena Krieger

Tödliche Ernte: Wie uns das Agrar- und Lebensmittelkartell vergiftet von Richard Rickelmann

Quellen: PublicDomain/rf-news.de am 30.07.2016

 

http://www.pravda-tv.com/

EU-Kommission verlängert trotz massiven Widerstands in der letzten Minute die Zulassung von Glyphosat

(Admin: Die Kommissionen, die nicht gewählt werden verüben  somit (einmal mehr) Verbrechen gegen die Menschlichkeit.)

Daniel Barker

Die EU-Kommission lässt die Verwendung von Glyphosat für weitere 18 Monate zu, obwohl sich dafür wiederholt unter den EU-Mitgliedsstaaten keine Mehrheit fand. Die Entscheidung in letzter Minute war für die meisten Beobachter keine Überraschung und ist ein weiteres Zeugnis dafür, welch großen Einfluss die chemische Industrie auf die Gesetzgebung hat – sogar wenn die Bevölkerung immer wieder laut ihren Widerstand kundtut.

Bei Eco Watch ist zu lesen:

»Die Zulassung von Glyphosat durch die EU sollte am Donnerstag [den 30. Juni] ablaufen, aber aufgrund der festgefahrenen Situation unter den Mitgliedsstaaten hatte das Vollzugsorgan der EU das letzte Wort, ob das umstrittene Pflanzengift im europäischen Handel bleiben dürfe oder nicht. Wäre die Zulassung von Glyphosat nicht verlängert worden, hätten die Hersteller 6 Monate Zeit gehabt, Produkte, die diese Chemikalie enthalten – wie etwa Monsantos Roundup und andere Unkrautvernichtungsmittel –, aus dem Verkehr zu ziehen …

Die Meinung über dieses weitverbreitete Pestizid ist extrem gespalten, seit die Internationale Agentur für Krebsforschung der Weltgesundheitsorganisation im März 2015 Glyphosat als möglicherweise krebserregend eingestuft hat. Um die Sache weiter zu komplizieren, erklärten im November andere Regulierungsorgane wie etwa die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit Glyphosat als sicher.«

Monsanto versus Gesamtbevölkerung

Trotz der 18-monatigen Schonfrist sind die Tage von Glyphosat vermutlich gezählt – jedenfalls in Europa. Die Kommission hatte ursprünglich vor, die Zulassung für Glyphosat um weitere 15 Jahre zu verlängern, aber die wachsende öffentliche Kritik daran hatte eine Neubewertung seiner langfristigen Verwendung auf dem Kontinent erforderlich gemacht.

Durch die 18-monatige Verlängerung hat die Europäische Chemikalienagentur Zeit, um die Sicherheit von Glyphosat erneut zu prüfen. Aber Mitglieder der Grünen und andere Aktivisten halten diese Entscheidung für ein Versagen der EU-Regierung, den Widerstand der Bevölkerung zu honorieren. EU-Parlamentsmitglied Bart Staes von den belgischen Grünen sagt:

»Die Entscheidung der Kommission, trotz der Abstimmung von letzter Woche die Zulassung von Glyphosat zu verlängern, zeugt von der Geringschätzung des Widerstands der breiten Öffentlichkeit und von EU-Mitgliedsländern in der Diskussion um dieses giftige Herbizid.

Als vielleicht erster EU-Entschluss nach dem Referendum in Großbritannien zeigt er erneut, dass die Kommission die eindeutige Lektion, dass die EU endlich anfangen muss, auf ihre Bürger zu hören, nicht begriffen hat. Diese zeitweilige Verlängerung muss den Anfang vom Ende für Glyphosat bedeuten. Wir fordern nun die europäischen Regierungen und Regionen auf, ihr Recht auf signifikante Restriktionen hinsichtlich seiner Verwendung in Anspruch zu nehmen, damit wir beginnen können, Glyphosat ganz aus dem Verkehr zu ziehen.«

Vytenis Andriukaitis, EU-Kommissar für Gesundheit und Lebensmittelrecht, hat aufgedeckt, dass Deutschland, Frankreich und Italien insgeheim auf die neuerliche Zulassung von Glyphosat drängten, und zwar trotz des Widerstands in der Bevölkerung – das ist ein eindeutiger Beleg für den Einfluss von Monsanto und anderen Konzernen, die Glyphosat, das meistverwendete Pflanzenschutzmittel der Welt, herstellen und vermarkten.

Es wird interessant sein zu sehen, wie sich die Lieferanten von krebserzeugenden Chemikalien angesichts des wachsenden Bewusstseins und immer mehr Widerstands in der europäischen Bevölkerung auf lange Sicht verhalten werden. Vielleicht gehen die Tage der weitverbreiteten Anwendung von Glyphosat wirklich zu Ende.

Wie kann man sich vor Glyphosat schützen?

In der gesamten westlichen Welt sind Rückstände von Glyphosat nach wie vor nahezu überall zu finden: im menschlichen Urin, in der Muttermilch, im Frühstücksmüsli, sogar im Bier und in unzähligen weiteren Erzeugnissen. Selbst Produkte mit der Aufschrift »zu 100 Prozent natürlich« enthalten häufig Glyphosat.

Der einzige Weg, um sicherzustellen, dass die Nahrung glyphosatfrei ist, ist der Eigenanbau. Egal ob im Garten, auf dem Balkon, der Terasse, in Blumenkübeln oder im Gewächshaus, man sollte versuchen einen Weg zu finden, sich und seine Familie von diesem Gift fernzuhalten.

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Monsanto vor internationalem Gericht wegen Verbrechen gegen die Menschheit und gegen die Umwelt

monsanto-hero[1]

Veröffentlicht am Juni 5, 2016 in Menschenrechte/Umwelt von Sina

Monsanto wird endlich vor Gericht dafür belangt werden, dass der Konzern Umwelt und Menschenleben zerstört hat.

Ein internationales Gericht soll den Fall in Den Haag in den Niederlanden vom 12. bis zum 16. Oktober 2016 verhandeln.

„Das Tribunal wird sich auf die ‚Guiding Principles on Business and Human Rights‘ (etwa: Leitlinien für unternehmerische Aktivitäten und Menschenrechte) beziehen, die 2011 von den Vereinten Nationen verabschiedet worden waren. Es wird auch eine mögliche strafrechtliche Verantwortlichkeit auf Basis des Statuts von Rom überprüfen, das den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag im Jahr 2002 ins Leben gerufen hat. Das Tribunal wird auch erörtern, ob eine Reform des internationalen Strafrechts gewährleistet, dass Verbrechen gegen die Umwelt oder Ökozid (Umweltzerstörung) dort ebenfalls als strafbare Tatbestände belangt werden können, so dass natürliche Personen strafrechtlich haftbar sind“, sagte das Tribunal in einem Statement.

 

Bildtext (englisch) übersetzt: „EILMELDUNG! Monsanto wird sich vor einem bürgerlichen Strafgericht für seine Verbrechen gegen die Natur und Menschheit und für Ökozid verantworten müssen. Das ist eine Chance für die Bürger der Welt, Monsanto dafür zur Verantwortung zu ziehen, dass das Unternehmen unsere Böden, unsere Nahrungsmittel, unsere Kinder und unsere Zukunft vergiftet hat. Es ist an der Zeit.

„EILMELDUNG: @MonsantoCo muss sich endlich vor Gericht verantworten! (…)“

„Es ist schon längst an der Zeit, dass ein Gericht aus Weltbürgern Monsanto für ihre Verbrechen gegen die Menschheit und die Umwelt anklagt. Wir sind diesen Monat in Paris, um uns mit der schlimmsten Gefahr auseinanderzusetzen, die die Menschheit jemals in unserer 100.000-200.000 Jahre dauernden Evolution bedroht hat – die globale Erwärmung und die Veränderungen des Klimas“, sagte Ronnie Cummins, der Präsident der Organic Consumers Association (etwa: Verband für Konsumenten organischer Lebensmittel), bei einer Pressekonferenz.

Wie TrueActivist bereits früher dieses Jahr berichtet hat, hat ein französisches Gericht auch kürzlich entschieden, dass Monsanto die Schuld daran trägt, dass die Umwelt und die allgemeine Bevölkerung mit Chemikalien vergiftet worden sind.

Die Gruppe, die Monsanto nächstes Jahr vor Gericht zu bringen hofft, wird eine eine einzigartige Strategie verfolgen, mit der sie Monsanto zur Verantwortung ziehen will und sie daran hindern will, der Umwelt in Zukunft noch weiter zu schaden. Nächstes Jahr wird die Gruppe während des Prozesses fordern, dass Monsanto für Verbrechen gegen die Umwelt zur Rechenschaft gezogen wird. Das wäre ein nie dagewesener Schachzug.

„Ökozid als ein Verbrechen anzuerkennen ist die einzige Möglichkeit, um das Recht der Menschen auf eine gesunde Umgebung zu gewährleisten und das Recht der Natur, beschützt zu werden“, heißt es auf der Website des International Monsanto Tribunal (hier auf Deutsch: Website des Internationalen Monsanto-Tribunals).

Für all jene unter euch, die es nicht wissen: Monsanto ist einer der reichsten multinationalen Konzerne auf der Welt und gleichzeitig eines der skrupellosesten Unternehmen. Hinter dem falschen Schein der Unschuld, der von ihren Anwälten und Pressesprechern konstruiert wurde, ist die Firma so böse, wie eine Firma nur sein kann. Tausende Klagen sind gegen diesen Konzerngiganten weltweit bereits eingegangen, doch aufgrund ihres unglaublichen Reichtums ist Monsanto üblicherweise dazu in der Lage, die Streitigkeiten für große Summen außergerichtlich beizulegen und die Medien zu schmieren, so dass ihre Verbrechen nicht an die Öffentlichkeit gelangen.

Monsanto hat eine sehr schmutzige Geschichte. Bevor sie ins Nahrungsmittelgeschäft einstiegen, handelten sie hauptsächlich mit Chemikalien. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts waren sie für die Herstellung verschiedener toxischer Chemikalien zuständig. Dazu zählen unterschiedliche Substanzen wie Koffein oder Waffen wie Agent Orange oder Weißes Phosphor. Sie stellten ebenfalls weitere gefährliche Pestizide und Herbizide her.

Monsanto hat sogar dabei geholfen, Uran für die Atombombe des Manhattan-Projekts anzureichern. Ihre Chemikalie Roundup ist bekannt dafür, dass sie Dutzende Pflanzenkrankheiten verursacht und dem Ökosystem Schaden unbekannten Ausmaßes zufügt, genauso wie es die anderen Pestizide auch tun.

Von John Vibes für trueactivist.com. Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

 

Quelle: http://derwaechter.net/wip-monsanto-vor-internationalem-gericht-wegen-verbrechen-gegen-die-menschheit-und-gegen-die-umwelt

http://kosmische-tagesschau.de/KT

Urintest bei EU-Abgeordneten: Alle übermäßig mit Glyphosat kontaminiert

Sarah Landers

Um der Öffentlichkeit zu beweisen, dass es keinen Grund gibt, über die Auswirkungen des beliebten Herbizids Glyphosat – hergestellt vom Big-Agri-Riesen Monsanto – besorgt zu sein, haben sich Mitglieder des Europäischen Parlaments freiwillig einem Urintest unterzogen. Es sollte untersucht werden, ob sich Glyphosat in ihren Körpersystemen befindet. Wie Reader Supported News berichtet, nahmen 48 EU-Parlamentarier aus 13 Ländern an dem Test teil, um zu erfahren, ob sie mit dem Unkrautvernichter, der mit Krebs in Zusammenhang gebracht wird, in Kontakt waren. Nun liegen die Ergebnisse vor.

Laut den Ergebnissen des akkreditierten deutschen BioCheck-Labors »schieden alle Teilnehmer Glyphosat mit dem Urin aus«. Wirklich: jeder Einzelne.

Das Experiment

Das auf Initiative der Grünen im Europäischen Parlament – die auf ein EU-weites Verbot des toxischen Herbizids hoffen – durchgeführte Experiment ergab bei den Parlamentariern im Schnitt 1,7 Mikrogramm Glyphosat pro Liter Urin. Das ist eine um 17-mal höhere Konzentration, als in europäischem Trinkwasser üblich ist (durchschnittlich 0,1 mg/l).

Dies zeigt, dass Glyphosat nicht nur übers Trinkwasser in unseren Körper gelangt, sondern auch über die Nahrungskette – da jeder der Getesteten weit über der Höchstgrenze für Pestizidrückstände im Trinkwasser lag, wie es auf Reader Supported News heißt. »Alle getesteten Mitglieder des EU-Parlaments waren mit Glyphosat kontaminiert. Das zeigt, dass Glyphosat auch in der Nahrungskette dieser Personen ist«.

Gefahren von Glyphosat

Laut der Internationalen Agentur für Krebsforschung der WHO ist Glyphosat ein »mutmaßliches Karzinogen« und wird mit schwerwiegenden gesundheitlichen Schäden in Verbindung gebracht. Auf Mother Earth News ist zu lesen, dass Glyphosat ein endokriner Disruptor ist und mit verschiedenen gesundheitlichen Risiken assoziiert wird, darunter Krebs, Fehlgeburten und Störungen im Sexualhormonhaushalt.

Monsanto ist eng mit der US- Regierung verbunden

Glyphosat ist im weitverbreiteten Unkrautvernichter Roundup enthalten, den Monsanto produziert. Monsanto ist schon lange für seine recht gewichtigen Verbindungen zur US-Regierung bekannt, auch zur Regierung Obama.

Tatsächlich sind die USA – so die Monsanto Mafia – dabei, »sich schnell zu etwas zu entwickeln, das eigentlich nur noch Monsanto-Nation genannt werden kann. … Von Anfang an machte die Obama-Regierung Propaganda für Biotechnologien und behauptete ohne jede wissenschaftliche Rechtfertigung, dass Biotech-Getreide die Welt ernähren könnte und es Bauern ermöglichte, in der neuen Ära des Klimawandels und der Wetterextreme ihre Produktion zu erhöhen.«

Die Obama-Regierung ist dem Bericht zufolge zur »Drehtür« für Monsanto-Funktionäre geworden – darunter US-Landwirtschaftsminister Tom Vilsack, der sich früher als Gouverneur von Iowa für die Gentechnologie einsetzte. Inzwischen ist der ehemalige Monsanto-Vizepräsident Michael Taylor stellvertretender Kommissar für Lebensmittel bei der FDA (Lebens- und Arzneimittelbehörde).

Die Ergebnisse des EU-Experiments zeigen, dass die Regierungen nicht genug unternehmen, um die Bürger vor Glyphosat zu schützen – und keine Maßnahmen ergreifen, um die Gesundheitsrisiken, die sich im Lauf der Zeit auftun, zu vermeiden. Die Tatsache, dass der Glyphosatgehalt im Urin des durchschnittlichen EU-Parlamentariers 17-mal höher war als der in Europas Trinkwasser, ist sicherlich Grund genug zur Besorgnis.

Doch laut Reader Supported News plant die Europäische Kommission trotz des erbitterten Widerstands des EU-Parlaments, Glyphosat für weitere neun Jahre zuzulassen.

Die Grünen sagen, sie seien »angep***t, weil unsere Regierungen dieses Gift für weitere neun Jahre zulässt! Keine Politikerin, kein Politiker sollte das im Körper haben, und auch kein einziger Bürger!«

Inzwischen erlaubt die US-Regierung weiterhin Glyphosat in öffentlichen Bereichen, in der Landwirtschaft und sogar im privaten Hinterhof.

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