Merkel bei Pressekonferenz: Habe über Neukandidatur „unendlich nachgedacht“

Bundeskanzlerin Angela Merkel will wieder für den CDU-Vorsitz und das Kanzleramt kandidieren. Heute Abend gab sie eine Pressekonferenz. EPOCH TIMES berichtete live. Weitere Details folgen.
Bundeskanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel. Foto: Sean Gallup/Getty Images

+++ 19:30  Die Pressekonferenz ist vorbei +++ Ende des Live-Tickers

 

+++ 19:26 Uhr  Merkel: „Bin bereit einen Wahlkampf zu führen, der sehr anders sein wird, als die Wahlkämpfe davor“ +++

Sie habe vorhin auch von „Anfechtungen von Rechts“ gesprochen, so ein Journalist. Fühle sie sich durch „Merkel muss weg“-Schilder bei ihren Auftritten angespornt?

Merkel meint: Die Gesellschaft befinde sich in einer Situation, die polarisierter sei, als sie 2013 war. Merkel meint, sie könne auch in dieser „aufgewühlteren Stimmung“ ihren Beitrag leisten. Allerdings „im Ton der Demokraten“.

Eine US-Amerikanerin fragt: Menschen auf der ganzen Welt verlieren das Vertrauen in die etablierten Parteien. Wie will sie dieses zurückgewinnen?

„Dadurch, dass wir vernünftige Vorschläge haben“, so Merkel. Es gehe um qualitative Veränderungen, „die wir gar nicht einschätzen können“. Sie nennt wieder die Digitalisierung als Beispiel, aber auch die Finanzbranche, die sich als erste jenseits von Regeln von selbst globalisiert habe. Man müsse die Bekümmernisse der Menschen ernst nehmen, ohne denen, die dauernd „Nein“ sagen, nach dem Mund zu reden, so die Kanzlerin. Und „wir müssen zu unseren Werten stehen“, so Merkel. „So werden wir das Vertrauen zurückgewinnen.“

Sie sei bereit einen Wahlkampf zu führen, der sehr anders sein wird, als die Wahlkämpfe davor, sagt sie.

Prompt hakt ein Journalist nach – im Hinblick auf die Rolle der Sozialen Medien im US-Wahlkampf.

Es gebe vielfache Unterschiede zwischen Deutschland und den USA, so Merkel. Es werde weniger um die mediale Aufbereitung als um die Themen des Wahlkampfs gehen, gibt zu zu verstehen.

Sie spricht von der Industrie 4.0, von der in Zukunft „unser Wohlstand“ und dessen Erhalt abhängen würden. An diese digitalisierte Zukunft gelte es, den Anschluss zu bekommen.

+++ 19:09 Merkel: „Es geht um spannende Themen in der nächsten Zeit“ +++

„Es geht um spannende Themen in der nächsten Zeit“. Da sie sich sehr lange Gedanken gemacht habe, sei sie nun gefestigt und freue sich auf die neue Kandidatur.

„Wird sie noch einmal volle vier Jahre Kanzlerin sein?“, wird sie gefragt. Diese Frage beantwortet sie mit „Ja“.

Die Entscheidung, noch einmal zu kandidieren, sei spät gefallen.

Es gehe darum die Rente zukunftsfest zu machen, Jobs in der Zukunft zu sichern angesichts der Digitalisierung. Wie kann Soziale Marktwirtschaft in der Globalisierung gelebt werden? Diese Frage reize sie. Momentan sei sie „munter“, sagt Merkel in Bezug auf ihre Gesundheit, die natürlich immer eine Vorraussetzung sei.

+++ 19:09 Merkel spricht: Sie habe über Neukandidatur „unendlich nachgedacht“ +++

Merkel eröffnet die Pressekonferenz: „Der geeignete Zeitpunkt ist heute da“, an dem sie bekannt gibt, ob sie noch einmal kandidiert. CDU-Vorsitz und Bundeskanzler-Kandidatur gehören für sie zusammen. Sie habe „unendlich darüber nachgedacht“. Die Entscheidung für eine vierte Amtszeit sei „alles andere als trivial“, so die Kanzlerin.

Sie spricht von „überaus schwierigen Zeiten“, in denen wir uns befinden.

Sie sei bereit, noch einmal für den CDU-Vorsitz zu kandidieren und – damit verbunden – zur Kandidatur der Kanzlerschaft.

Die Wahl werde eine schwierige, so Merkel, möglicherweise die schwierigste seit der Wiedervereinigung. Die Weltlage müsse sich „erstmal neu sortieren“ nach den Wahlen in Amerika.

+++ 18:59 Die Journalisten sitzen schon bereit +++

Im Konrad-Adenauer-Haus in Berlin warten alle gespannt auf die Pressekonferenz von Bundeskanzlerin Angela Merkel.

+++ Beginn des Live-Tickers +++

Angela Merkel will  im nächsten Herbst zum vierten Mal als Kanzlerkandidatin in die Bundestagswahl gehen. Die CDU-Chefin gab ihre Kandidatur sowohl für den Parteivorsitz als auch für das Amt der Regierungschefin am Sonntag bei einer Klausur der Parteispitze in Berlin bekannt, wie Teilnehmer übereinstimmend aussagten.

Merkel verkündete ihre Entscheidung gleich zu Beginn der Sitzung des CDU-Präsidiums, dem engsten Führungszirkel der Partei. Die Ankündigung Merkels war weitgehend erwartet worden. Am Nachmittag tagt dann auch der Vorstand der CDU.

Heute abend um 19.00 Uhr ist eine Pressekonferenz mit Merkel angesetzt.

EPOCH TIMES wird im Live-Ticker berichten.

Enttäuschte Wähler zurückgewinnen

Die CDU-Gremien wollen heute den Parteitag im Dezember inhaltlich vorbereiten, der in Essen stattfinden wird. Es gibt einen Leitantrag, mit dem man enttäuschte Wähler zurückgewinnen will. Dessen Titel lautet: „Orientierung in schwierigen Zeiten – für ein erfolgreiches Deutschland und Europa“. Die Vorstandsklausur dauert bis Montag.

In dem Antragsentwurf spricht sich die Union für eine zügige Abschiebung abgelehnter Asylbewerber aus. Bei der Integration von Flüchtlingen mit Bleibeperspektive müssten „Multikulti und das Entstehen von Parallelgesellschaften“ verhindert werden. Integrationsverweigerern sollten „Sanktionen bis hin zu Leistungskürzungen und Ausweisung“ drohen. Vollverschleierung vor Gericht und Behörden gehörten ebenso verboten wie die Eheschließung mit Minderjährigen, wird darin gefordert.

Die CDU betont in dem Papier die Religionsfreiheit, stellt sich aber klar gegen den radikalen Islam: „Den Missbrauch des Islam für Hass, Gewalt, Terrorismus und Unterdrückung lehnen wir gemeinsam mit allen friedlichen Muslimen ab.“ Der Antrag der Christdemokraten spreche ausdrücklich jene Bürger an, „die sich als Modernisierungsverlierer sehen und derzeit noch bei populistischen Parteien von rechts und links ihre Zuflucht suchen“.

Was wird aus Flüchtlingsstreit mit der CSU?

Der Konflikt, den es zwischen Angela Merkel und CSU-Chef Horst Seehofer gegeben hat ist bislang nicht gelöst. Er ist lediglich aus den Schlagzeilen verschwunden. Hierzu dürften heute abend Journalistfragen kommen.

Die Umfragewerte Merkels, die in der Flüchtlingskrise stark gelitten hatten, haben sich erholt, berichten Nachrichtenagenturen. Einer wenige Tage alten Befragung zufolge fänden es 59 Prozent aller Bundesbürger gut, wenn Merkel wieder als Kanzlerkandidatin anträte. Von den CDU-Anhängern würden demnach sogar 87 Prozent eine erneute Kandidatur begrüßen.

Abschiedstreffen von Obama mögliches Thema

Am Freitag war Merkel Gastgeberin von Obamas Abschiedstreffen mit Europa im Kanzleramt. Auch dies wird Thema der Pressekonferenz sein. An Merkels Konferenztisch im Kanzleramt hatten sich der US-Präsident und die Staats- und Regierungschefs von Frankreich, Spanien, Italien und Großbritannien versammelt, um über globale Aufgaben wie den Kampf gegen den Terror, die Flüchtlingskrise, Klimaschutz und die Lage in der Ukraine zu beraten.

Diese Bilder und Botschaften überlagerten in den vergangenen Tagen auch die eher unerfreulichen Nachrichten für Merkel: Bei der Bundespräsidentenwahl hatte sie sich vergangenes Wochenende der SPD geschlagen geben müssen. Es gelang ihr nicht, einen aussichtsreichen Bewerber der Union gegen SPD-Außenminister Frank-Walter Steinmeier aufzustellen. Deswegen schloss sie sich schließlich der Kandidatur Steinmeiers an und überzeugte auch ihre Partei.

(dpa/afp/rf)

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Kanzlerfrage: SAT1-Teletext-TED

Veröffentlicht von: N8Waechteram: 20. November 2016

Kanzlerfrage: SAT1-Teletext-TED

Einmal ganz davon abgesehen, dass es tatsächlich Bunzelbürger gibt, die bereitwillig 25 Cent für eine Stimmabgabe ausgeben… der Trend spricht Bände:

kanzlerfrage-sat1-ted

Bildschirmfoto am 20. November 2016, Stand 10:28:28 Uhr. Wird von SAT1 alle 15 Minuten hier aktualisiert.

Andererseits, ob es überhaupt noch zu einer Kanzlerwahl 2017 kommt?

Alles läuft nach Plan…

Der Nachtwächter

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Entscheidung ist gefallen – Merkel tritt 2017 erneut an

(Admin: Mit großer Mühe enthalte ich mich eines Kommentars..)

20 Nov 2016

Wie die „Bild“ berichtet, will Angela Merkel 2017 erneut zur Bundestagswahl antreten und auch für den CDU-Vorsitz kandidieren. Das erfuhr das Blatt aus CDU-Kreisen.

Seit 13 Uhr heute tagt das Parteipräsidium mit 19 Mitglieder im Konrad-Adenauer-Haus in Berlin. In diesem Gremium verkündete sie, dass sie sich beim Bundesparteitag in Essen erneut um den CDU-Vorsitz bewerben will und das sie 2017 zum vierten Mal in Folge als Kanzlerkandidatin antreten wird.

Um 19 Uhr gibt es eine Pressekonferenz wo sie diese Entscheidung öffentlich mitteilen will.

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Vor Bundestagswahl: CDU gegen „Multikulti und das Entstehen von Parallelgesellschaften“

Die CDU will im Bundestagswahlkampf verstärkt um Wähler werben, die sich in den vergangenen Jahren von den etablierten Parteien abgewandt haben. Das geht aus dem Entwurf für den Leitantrag für den anstehenden CDU-Parteitag hervor.
Bundeskanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel. Foto: Sean Gallup/Getty Images

Die CDU will im Bundestagswahlkampf verstärkt um Wähler werben, die sich in den vergangenen Jahren von den etablierten Parteien abgewandt haben.

Im Entwurf für den Leitantrag, der beim Parteitag Anfang Dezember beschlossen werden soll, sprechen die Christdemokraten ausdrücklich jene Bürger an, „die sich als Modernisierungsverlierer sehen und derzeit noch bei populistischen Parteien von rechts und links ihre Zuflucht suchen“.

Angesichts der Umwälzungen durch die Globalisierung, der Krisen an den Rändern Europas und der Flüchtlingsbewegungen seien die Menschen zunehmend besorgt. „In dieser Situation haben scheinbar ‚einfache‘ Lösungen in vielen Ländern Konjunktur. Populismus, Abschottung nach außen, Protektionismus und die Spaltung der eigenen Gesellschaft sind aber keine Antworten auf die drängenden Probleme von Gegenwart und Zukunft“, heißt es in dem Antragsentwurf, der der Nachrichtenagentur AFP am Samstag vorlag.

Präsidium und Vorstand der CDU wollen bei einer Klausurtagung am Sonntag und Montag in Berlin über das Papier beraten. Erwartet wird auch, dass CDU-Chefin und Bundeskanzlerin Angela Merkel bekannt gibt, ob sie im kommenden Jahr zum vierten Mal als Kanzlerkandidatin antritt. Am Sonntag gibt Merkel um 19.00 Uhr eine Pressekonferenz.

Mehrere Spitzenpolitiker der CDU hatten in den vergangenen Wochen kaum einen Zweifel an einer erneuten Kandidatur Merkels gelassen. „Es weiß inzwischen jeder, dass sie wieder kandidieren wird“, sagte der CDU-Europapolitiker Elmar Brok der „Rhein-Neckar-Zeitung“.

Der Leitantrag „Orientierung in schwierigen Zeiten – für ein erfolgreiches Deutschland und Europa“ soll den Weg für ein gemeinsames Wahlprogramm von CDU und CSU ebnen. Der Streit über Merkels Flüchtlingspolitik hatte das Verhältnis der Schwesterparteien schwer beschädigt. Die von der CSU geforderte feste Obergrenze für Neuankömmlinge lehnt die CDU ab, sie baut der CSU in dem Antragsentwurf aber eine Brücke.

Unter anderem durch die Schließung der Balkan-Route und das EU-Flüchtlingsabkommen mit der Türkei sei die Zahl der Neuankömmlinge deutlich zurückgegangen, heißt es in dem Papier. Weil sich die Ereignisse des vergangenen Jahres nicht wiederholen dürften, sei die CDU bereit, „falls die Situation es verlangt, weitere erforderliche Maßnahmen“ zu beschließen.

Die Christdemokraten sprechen sich in dem Antragsentwurf für eine zügige Abschiebung abgelehnter Asylbewerber aus. Bei der Integration von Flüchtlingen mit Bleibeperspektive müssten „Multikulti und das Entstehen von Parallelgesellschaften“ verhindert werden. Integrationsverweigerern sollten „Sanktionen bis hin zu Leistungskürzungen und Ausweisung“ drohen. Vollverschleierung vor Gericht und Behörden gehörten ebenso verboten wie die Eheschließung mit Minderjährigen.

Die CDU betont in dem Papier die Religionsfreiheit, stellt sich aber klar gegen den radikalen Islam: „Den Missbrauch des Islam für Hass, Gewalt, Terrorismus und Unterdrückung lehnen wir gemeinsam mit allen friedlichen Muslimen ab.“

Familien und Bürgern mit kleinen und mittleren Einkommen stellt die CDU Steuersenkungen in Aussicht. Das Ehegattensplitting soll um ein Familiensplitting ergänzt werden. Die erwarteten Mehreinnahmen des Staates in den kommenden Jahren sollen zudem in die Infrastruktur und die „Erfüllung unserer außen- und sicherheitspolitischen Aufgaben“ fließen.  (af)

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Merkel verteidigt Mehrausgaben für „Flüchtlinge“ als gut investiertes Geld

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Die Spirale dreht sich immer weiter nach unten, nur Angela Merkel scheint dies nicht zu realisieren und lebt vermutlich in einem Paralleluniversum, oder sogar in einer Phantasiewelt, wenn man sich ihre neusten Äußerungen betrachtet. Die Kosten der Flüchtlingspolitik laufen völlig aus dem Ruder, ein logisches Denken genügt um zu erkennen, dass der Steuerzahler nicht über eine Million (offiziell) Asylbewerber und Wirtschaftsflüchtlinge plus Familiennachzug auf Dauer finanzieren kann. Angela Merkel hingegen sieht die Mehrausgaben für „Flüchtlinge“ als gut investiertes Geld, dagegen würden manche dies als Verschwendung von Steuergeldern bezeichnen.

In ihrer wöchentlichen Videobotschaft verteidigt Merkel, wobei ihr das Wort „deutsch“ nicht ein einziges Mal über die Lippen kommt, die geplanten Mehrausgaben für die Bewältigung der Flüchtlingskrise. Die zusätzlichen Mittel für die Integration von Neuankömmlingen seien „gut investiertes Geld„. „Es geht jetzt um Sprachkurse, es geht um die Frage der Integration in den Arbeitsmarkt.“ Die Ausgaben für Flüchtlinge gingen nicht zu Lasten der übrigen Bürger, betonte die Kanzlerin. „Wir steigern auch Ausgaben in anderen Bereichen – für die, die schon immer in Deutschland leben. Und deshalb muss niemand zurückstecken.“

Start

 

Merkel wollte ehemlige Chefin der Stasi-Unterlagenbehörde Birthler als Bundespräsidentin

Bei der Suche nach einem neuen Bundespräsidenten hatte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) zuletzt eine eigene Kandidatin im Visier, die erst in allerletzter Sekunde absagte: die ehemalige Chefin der Stasi-Unterlagenbehörde, Marianne Birthler. Diese habe erst am vergangenen Sonntag, und damit wenige Stunden vor dem Treffen der drei Parteivorsitzenden Merkel, Sigmar Gabriel (SPD) und Horst Seehofer (CSU), abgesagt.
Marianne Birthler Foto: Sean Gallup/Getty Images

Bei der Suche nach einem neuen Bundespräsidenten hatte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) zuletzt eine eigene Kandidatin im Visier, die erst in allerletzter Sekunde absagte: die ehemalige Chefin der Stasi-Unterlagenbehörde, Marianne Birthler.

Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Freitag aus Koalitionskreisen. Zuerst hatten darüber die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ und der „Spiegel“ berichtet. Birthler habe erst am vergangenen Sonntag, und damit wenige Stunden vor dem Treffen der drei Parteivorsitzenden Merkel, Sigmar Gabriel (SPD) und Horst Seehofer (CSU), abgesagt.

CDU-intern war Birthler schon sehr früh als mögliche Kandidatin genannt worden. Der Vorschlag galt aber wegen des Widerstands der CSU gegen einen Grünen-Kandidaten als weitgehend chancenlos.

In Koalitionskreisen hieß es nun allerdings, anders als im Fall des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Grüne) wäre eine CSU-Zustimmung nicht komplett ausgeschlossen gewesen. Die ehemalige DDR-Bürgerrechtlerin Birthler war von 2000 bis 2011 Beauftragte des Bundes für die Stasi-Unterlagen. (dpa)

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Steuergeld versenkt: Merkel-Regime spendete 5 Mio. US-Dollar für Clinton-Wahlkampf

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Bildquelle: noch.info

Ein Blick auf das Geld: Clinton sammelte im US-Wahlkampf 687 Millionen, Trump 306 Millonen US-Dollar ein. Davon gab Trump 30 Millionen für die Medien aus, Clinton 125 Millionen Dollar. Deutsche Konzerne spendeten erheblich mehr an Trump als an Clinton. So gab die Deutsche Bank 86 Prozent ihrer Spenden an Trump. Dafür spendete die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit, ein Staatsunternehmen, an Clinton zwischen 1.000.000 und 5.000.000 Dollar.

Viele namhafte deutsche Konzerne unterstützten mit hohen Spenden den US-Wahlkampf. Über US-Niederlassungen wurden dabei mehr als zwei Drittel ihrer Spenden an die Republikaner überwiesen. Die Spenden gingen zwar sowohl an Trump als auch an Clinton, jedoch ging der deutlich größte Anteil an Trump.

So spendete die Deutsche Bank 86 Prozent von 37.000 Dollar für Trump, nur 14 Prozent gingen an Clintons Partei. Der Chemiekonzern BASF war nicht so knausrig und gab 399.000 Dollar für den amerikanischen Wahlkampf aus. Davon gingen 72 Prozent an Trump.

Auch der Pharmakonzern Bayer spendete 80 Prozent seines Beitrages an Trump, die Allianz 72 Prozent und Siemens 69 Prozent des Spendenetats. Trump möchte eine gigantische Mauer an die mexikanische Grenze bauen. Der Chef von „HeidelbergCement“, Bernd Scheifele, bietet prompt Unterstützung an. Er sagte dem „Handelsblatt“: „Ob das Thema Mauerbau an der mexikanischen Grenze tatsächlich kommt, muss man erstmal abwarten. Wenn ja, wären wir mit Zementwerken in Texas und Arizona gut vorbereitet.“

Nach US-Recht dürfen nur Einzelpersonen für den Wahlkampf der Präsidenten spenden, Konzernen ist das verboten. Jedoch können Unternehmen firmeneigene Spendenausschüsse einrichten, die „Political Action Committees“ (PACs) genannt werden. Darin sitzen Mitarbeiter von Unternehmen, die gemeinsam entscheiden, welchem Kandidaten sie wieviel finanzielle Unterstützung geben. Die Webseite www.opensecrets.org listet die Spenden des US-Wahlkampfes auf.

Die Deutsche Bank kann somit offiziell sagen: „Mitarbeiter entscheiden individuell über ihre Spenden und werden nicht vom Unternehmen beeinflusst“.

Die Industrie freut sich durch den Wahlsieger auf neue Möglichkeiten. Die „Welt“ bringt es auf den Punkt: „Es gibt nur wenige Deutsche, die sich über den Ausgang der US-Wahl freuen, doch ein Rüstungsmanager gehört dazu: „Wir haben jetzt zwei gute Verkäufer: Wladimir Putin in Moskau und Donald Trump in Washington“, sagt er, will aber lieber nicht namentlich genannt werden. Er steht mit seiner Meinung nicht allein da: Die Hersteller von Panzern, Flugzeugen und Marineschiffen freuen sich auf künftig mehr Aufträge.“

Übersicht über die Spenden im US-Wahlkampf – Die absolut meisten Spenden gingen an Clinton

Der größte Teil der Spenden ging nach Angaben des Statistischen Bundesamtes an Clinton. Sie hatte bis zum 28. Oktober 2016 insgesamt Wahlkampfspenden in Höhe von rund 687,26 Millionen US-Dollar erhalten.

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Quelle: Statistisches Bundesamt, 10.11.2016

Zur Höhe der Wahlausgaben von Clinton und Trump

Hier ein Blick auf die Höhe der Ausgaben für die Wahlkampagne von Donald Trump im Jahr 2016 nach Bereichen (in Millionen US-Dollar).

Im Rahmen der Wahlkampagne von Donald Trump wurden ca. 30,4 Millionen US-Dollar für den Bereich Medien ausgegeben.

Quelle: Statistisches Bundesamt, 10.11.2016

Hier die Höhe der Ausgaben für die Wahlkampagne von Hillary Clinton im Jahr 2016 nach Bereichen (in Millionen US-Dollar). Im Rahmen der Wahlkampagne von Hillary Clinton wurden ca. 125,1 Millionen US-Dollar für den Bereich Medien ausgegeben.

Quelle: Statistisches Bundesamt, 10.11.2016

Auch der deutsche Staat spendete – An Clinton

Nach Angaben des Wall Street Journal hat Deutschland im vergangenen Jahr zwischen 100.000 und 500.000 Dollar an die Clinton Foundation gespendet.

Auch andere Staaten unterstützten Clinton auf diese Weise: Die Vereinigten Arabischen Emirate mit über einer Million. Weitere Spenden kamen 2013 aus Norwegen, Italien, Australien und den Niederlanden.

In der Liste ihrer Spender ist auch die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GIZ aufgeführt, das deutsche Staatsunternehmen hat zwischen 1.000.000 und 5.000.000 Dollar gespendet.

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CSU-Parteitag ohne Merkel: Forderung nach Bundesweiten Volksentscheiden, Kampf gegen politischen Islam und mehr

Die programmatischen Punkte des CSU-Parteitages in dieser Woche sind wegen der Abwesenheit der Kanzlerin zwar zunächst in den Hintergrund getreten. Für die Partei sind sie aber sehr wichtig, denn sie sollen der CSU und der Union in den kommenden Jahren viele Wähler bescheren.
Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD) (L), Kanzlerin Angela Merkel (CDU) (M) und CSU-Chef Horst Seehofer Foto: Sean Gallup/Getty Images

Trotz vieler ungelöster Probleme mit der CDU will sich die CSU von heute an auf ihrem Parteitag in München mit einem konservativeren Profil auf die anstehenden Wahlen vorbereiten – erstmals ohne die Bundeskanzlerin.

Im Mittelpunkt der zweitägigen Veranstaltung stehen neben zwei Reden von Parteichef Horst Seehofer auch programmatische Debatten und Abstimmungen. Als prominente Gäste werden Unionsfraktionschef Volker Kauder und der österreichische Außenminister Sebastian Kurz erwartet.

Erstmals fehlt dagegen auf der Gästeliste Kanzlerin Angela Merkel (CDU). Die Entscheidung hatte in den vergangenen Tagen bereits für viele Diskussionen gesorgt. Es ist das erste Mal in Merkels 2005 begonnener Kanzlerschaft, dass die Vorsitzende der Schwesterpartei nicht willkommen ist. Hintergrund ist der seit mehr als einem Jahr bestehende Streit um die Zuwanderungspolitik – konkret um die von der CSU geforderte Obergrenze für Flüchtlinge. Seehofer und Merkel hatten sich am vergangenen Freitag darauf geeinigt, dass die Kanzlerin nicht nach München reisen wird.

Der Landesvorstand hat den rund 900 Delegierten drei Leitanträge vorgelegt. Darin fordert er den Kampf gegen den politischen Islam, warnt vor einem „Linksrutsch“ durch Rot-Rot-Grün nach der Bundestagswahl 2017 und plädiert für eine Anhebung der CSU-Mitgliederbeiträge. Es gehe auf dem Parteitag „um das klare Profil der CSU für Bayern und Deutschland“, sagte CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer. „Die CSU hat einen klaren Zukunftsplan.“

Dazu zählt auch die für den Samstag geplante Abstimmung zum neuen CSU-Grundsatzprogramm mit dem Titel „Die Ordnung“. Es soll der Partei ein deutlich konservativeres Profil geben und verhindern, dass potenzielle Wähler zur AfD abwandern.

Auch die Forderung nach Einführung von bundesweiten Volksentscheiden soll in das Programm aufgenommen werden. Bei der Befragung der CSU-Mitglieder stimmten rund zwei Drittel für bundesweite Volksentscheide, wie die Deutsche Presse-Agentur am Donnerstagabend erfuhr. CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer will das offizielle Ergebnis erst an diesem Freitag auf dem Parteitag in München verkünden. Die CDU-Führung ist gegen bundesweite Volksentscheide.

Laut einer am Donnerstag veröffentlichten repräsentativen Umfrage des Hamburger Instituts GMS im Auftrag von SAT.1 Bayern muss die CSU im Freistaat um die absolute Mehrheit fürchten. Demnach würden sich aktuell nur noch 44 Prozent der Wähler für die CSU entscheiden (2013: 47,7 Prozent). Eine Alleinregierung der CSU wie derzeit wünschen sich nur 30 Prozent, 39 Prozent bevorzugen eine von der CSU geführte Koalition. „Die Umfrage zeigt: In den nächsten Monaten geht es ums Ganze“, sagte Generalsekretär Andreas Scheuer. (dpa)

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Kanzlerkandidatur: Merkels feiges Spiel

Angela Merkel. Foto: Flickr / Metropolico.org  CC BY-SA 2.0

Angela Merkel. Foto: Flickr / Metropolico.org CC BY-SA 2.0

Bitten lassen, muss sich die Dame. Nein, sie kann nicht sagen: „Ja, ich werde wieder Kanzlerkandidatin der Union!“. Das Ganze ist nur ein feiges, hinterhältiges Spiel. Eigentlich hat diese CDU ohnehin keine 10 Prozent der Stimmen mehr verdient.

Von Marco Maier

Angela Merkels herumgezetere um ihre erneute Kanzlerkandidatur ist schon ein feiges und hinterhältiges Spiel. Anstatt einfach zu sagen, dass sie die Union noch einmal in den Bundestagswahlkampf führen will, muss sie sich erst einmal von diversen Vertretern von CDU und CSU bitten lassen. Ja, hinknien sollen sich ihre Parteifreunde und darum betteln, dass sie erneut als Frontfrau antritt.

Klar, sie will sich nicht unbedingt alleine den Schwarzen Peter zuschieben lassen, wenn die Union nächstes Jahr bei der Bundestagswahl massiv abstinkt und vielleicht sogar mit der Marke von 30 Prozent kämpfen muss. Dann kann sie immerhin hinstehen und sagen: „Aber ihr habt mich doch darum angebettelt, wieder die Führung zu übernehmen! Da bin ich nicht alleine Schuld!“.

Aber klar ist sie nicht alleine Schuld. All ihre Stiefellecker in der Partei tragen eine Mitschuld daran, dass die ganzen eigenmächtigen Entscheidungen der Kanzlerin ohne großes Murren und ohne wirkliche Konsequenzen durchgezogen und sämtliche konservativen Werte der Partei auf den Misthaufen der Geschichte geworfen wurden. Ihre Entscheidungen während der jüngsten Migrationskrise haben beispielsweise erst dazu geführt, dass die AfD dermaßen stark zulegen konnte: Anstatt weiterhin bei rund fünf Prozent herumzugrundeln, sind heute 15 Prozent und mehr drin.

Die wirklich konservativen CDU-Politiker haben ohnehin schon entweder längst resigniert oder sind zur AfD übergelaufen. Aber auch sonst sind all jene Politiker in der Partei, die ihr irgendwie den Rang ablaufen könnten, „weggebissen“ worden. Sie hat sich selbst faktisch alternativlos gemacht. Und gerade in diesem Hinblick ist ihr Verhalten, sich quasi für die erneute Spitzenkandidatur bitten zu lassen, einfach nur völlig charakterlos. Da stellt man sich schon die Frage, wie abgehoben und arrogant diese Frau eigentlich ist.

Andererseits zeigt die völlig heruntergewirtschaftete CDU jetzt endlich einmal ihr wahres Gesicht. Eigentlich muss man ihr dafür ja schon wieder dankbar sein, dass die Menschen in Deutschland endlich einmal nach politischen Alternativen suchen und sich selbst langjährige Stammwähler angewidert abwenden. Vielleicht, so kann man hoffen, sorgen vier weitere Jahre Merkel an der Regierungsspitze endlich für einen wirklich umfassenden Wechsel. Wer den deutschen Rechtsstaat derart mit Füßen tritt (siehe Eurorettung bzw. Bankenrettung, Energiepolitik oder Migrationskrise) wie Angela Merkel und dabei auch noch von der eigenen Partei weitestgehend gedeckt wird, hat eigentlich bei der nächsten Bundestagswahl keine zehn Prozent der Stimmen mehr verdient. Aber die ganzen Stammwähler und Merkel-Jünger werden eine solche schändliche Niederlage wohl noch einmal verhindern zu wissen.

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„Gabriel könnte nächste Woche Kanzler sein“ – SPD und Grüne wollen Merkel nicht mit Hilfe der Linken stürzen

Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch ist mit seiner Aufforderung zum Sturz von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bei SPD und Grünen auf Ablehnung gestoßen. CDU-Generalsekretär Peter Tauber reagierte mit Spott auf den Vorstoß.
Angela Merkel Foto: Thomas Lohnes/Getty Images

Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch ist mit seiner Aufforderung an Grüne und SPD zum Sturz von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bei den beiden Parteien auf Ablehnung gestoßen. SPD-Chef Sigmar Gabriel „könnte nächste Woche Kanzler sein, wenn er und die SPD wollten“, sagte Bartsch der „Rheinischen Post“ vom Freitag. CDU-Generalsekretär Peter Tauber reagierte mit Spott auf den Vorstoß.

SPD, Linke und Grüne verfügen derzeit im Bundestag rein rechnerisch über die nötige Mehrheit für ein konstruktives Misstrauensvotum, um einen Kanzler zu wählen. Nach aktuellen Umfragen könnte diese Mehrheit nach den nächsten Bundestagswahlen nicht mehr bestehen. Das könnte aktuelle politische Annäherungsversuche von SPD, Linken und Grünen hinfällig machen.

Voraussetzung für eine sofortige Wahl Gabriels zum Kanzler sei, dass sich die drei Parteien vorher auf jene Punkte verständigten, die sie vor der Wahl noch durchsetzen wollten, sagte Bartsch. Nach einem Sondierungstreffen zwischen SPD, Linken und Grünen, an dem kürzlich auch Gabriel teilgenommen hatte, sieht Bartsch Einigungschancen selbst bei bislang umstrittenen Fragen wie etwa den Bundeswehr-Einsätzen.

Das gelte ebenfalls für Sozialreformen, beteuerte der Linken-Politiker. „Nicht alles an der Agenda 2010 war schlecht“, sagte Bartsch. Bei SPD und Grünen stieß der Linken-Fraktionschef mit seinen Gedankenspielen zum Kanzlerinnen-Sturz jedoch auf Ablehnung.

„Doch nicht mit diesen Linken“, twitterte der zum konservativen SPD-Flügel gehörende Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs. Auch der stellvertretende SPD-Vorsitzende Ralf Stegner lehnte eine Abwahl Merkels inmitten der laufenden Legislaturperiode ab. Bartsch sei ein Realist und „deshalb scheint das eher eine Bemerkung für die Öffentlichkeit gewesen zu sein als eine, die ernsthaft Substanz hatte“, sagte Stegner der „Berliner Zeitung“ (Samstagsausgabe).

Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter sagte der „Welt“: „Ich freue mich immer über Lockerungen bei der Linkspartei in Richtung Regierungswillen, aber wenn ich mir die Linkspartei anschaue, dann spricht diese mit zwei Stimmen.“ Er könne manchmal kaum glauben, dass Bartsch und seine Ko-Fraktionsvorsitzende Sahra Wagenknecht in einer Partei seien.

„Die haben noch viel intern zu klären, ob sie bereit sind, Verantwortung nach der nächsten Wahl zu übernehmen“, fügte Hofreiter hinzu. Die Äußerungen von Bartsch seien wohl eher ein Appell an die eigene Fraktion.

CDU-Generalsekretär Peter Tauber reagierte spöttisch auf die Äußerungen von Bartsch. „Zwar naht Halloween“, schrieb Tauber auf seiner Facebook-Seite. „Herr Bartsch sollte den Leuten aber trotzdem nicht mit einem Kanzler Gabriel Angst machen.“

Stegner lehnte zwar eine Abwahl Merkels in der laufenden Legislaturperiode ab, zeigte sich aber offen für ein rot-rot-grünes Bündnis nach der Bundestagswahl 2017. „Wir wollen die große Koalition nicht fortsetzen“, sagte der SPD-Vize.

Aktuellen Umfragen zufolge könnte es aber für eine Koalition aus SPD, Grünen und Linken nicht reichen. Im aktuellen ZDF-„Politbarometer“ kommen die drei Parteien zusammen nur auf 45 Prozent. Eine Mehrheit gäbe es weiterhin für die derzeitige große Koalition aus CDU/CSU und SPD sowie für eine Koalition aus Union, Grünen und FDP. (afp)

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