Max Keiser über die wachsende Macht der alternativen Medien

11. Mai 2015, verfasst von Bürgender

“Stiefelleckende und kriegshetzende Massenmedien” verlieren immer mehr an Bedeutung, sagte Max Keiser im Gespräch mit Stacy Herbert über die wachsende Macht der alternativen Medien.

Max Keiser, Bildquelle: RT

In Folge 748 des Keiser-Reports sprechen Max Keiser und Stacy Herbert darüber, wie “überflüssig, irrelevant und pathetisch” die Massenmedien geworden sind.

“Die Macht der alternativen Medien ist den angeschlagenen, stiefelleckenden und kriegshetzenden Massenmedien, welche von einer kleinen elitären Gruppe, die immer mehr Probleme hat ihre Version der Wirklichkeit zu erklären, gesteuert werden, weit überlegen”, so Keiser.

Alternative Medien würden über TTIP, Fracking und viele andere Dinge kritisch berichten, und “je mehr über dieses giftige Zeug berichtet wird, desto weniger wollen es die Menschen haben.”

Stacy Herbert erläuterte die Kriegshetze in den Massenmedien. Es komme Krieg nach Krieg nach Krieg und es sei immer wieder die selbe Masche. Ein Staatschef wird dämonisiert, wie Saddam Hussein, Gaddafi, und es werde auch bewusst gelogen, wie etwa im Falle des syrischen “Bürgerkriegs”.

Hier die ganze Folge:

http://www.gegenfrage.com/max-keiser-ueber-die-wachsende-macht-der-alternativen-medien/

Zeit Online: Putin-Schelte steht auf verlorenem Posten

Jedes Mittel scheint zweckdienlich

flickr.com/ blu-news.org/ (CC BY-SA 2.0)

Man möchte die Uhr danach stellen, wobei gerade eine derartige Formulierung obendrein fast schon als Metapher herhalten kann mit Blick gen Zeit Online, wo Steffen Dobbert eine Putinschelte zum Besten gibt, die gänzlich auf verlorenem Posten steht. Dabei scheint wohl jedes Mittel zweckdienlich herzuhalten, Hauptsache es wird sich eingereiht bei der Verunglimpfung.

Was die Systemmedien nicht ansatzweise wagen würden, obwohl gerade dort berechtigter denn je mit einem Blick zur jüngsten NSA-Bespitzelung, die eine BND-Affäre nach sich zieht, nämlich dem US-amerikanischen Präsidenten dermaßen ungeniert alles mögliche anzudichten, dies genehmigt sich Zeit Online umso mehr mit „Vera Putinas verlorener Sohn“, so die Überschrift. Lauter Spekulationen, bei denen man sich auf die Schilderungen und Recherchen eines Rustam Daudows bedient. Und nun?

Medienspektakel erreicht seinen Zweck?

Vor allem nicht zum ersten Mal versucht Zeit Online sich in Sachen Putin-Bashing. Man muß jener Presse bereits ein gewisses Muster unterstellen, wenn wir an die verschärfte Hetze gegen Russland denken oder wie „Abnutzungskrieg“ journalistische Häme offenbart. Erreicht solch Medienspektakel seinen Zweck? Ganz offensichtlich, wie sonst lassen sich verächtliche Äußerungen über Wladimir Putin in der Gesellschaft erklären, vorneweg von all jenen, die in einer unübersehbaren Abhängigkeit zur US-Doktrin stehen bis hinein in die Medienlandschaft.

Auf der anderen Seite befinden sich all jene, die in größeren Zusammenhängen denken, schnell bemerkten, in wie weit die westlich manipulierte Geschichtsinterpretation fatalerweise mit dem Vorgehen des neu entstandenen Feindbildes Russland zurecht gestutzt wird, und zwar dahingehend, eine unbedingte Rechtfertigung für ein angebliches Verteidigungsbündnis zu erschaffen, welches bei geringsten Anlässen sehr schnell kriegerisch in Aktion treten wird, der Krieg gegen Russland wäre gegeben.

Ablenkung von politischen Notwendigkeiten

Hierbei wird erneut deutlich, welche perfide Rolle die gleichgeschalteten Medien spielen, und sei es nur die Verstrickung irgendwelcher Morde in Russland mit Terrorakten in einen Kontext mit Putins Biographie bzw. seinen politischen Weg bis hin zum Präsidenten Russlands zu stellen. Schon wird aus einem dubiosen “Geheimnis”, wie Dobbert mehrfach anmerkt, im angeblich wohlfeil bemühten Erzählen einer Vita, die eigentlich gänzlich im spekulativen Bereich sich suhlt, nur der Leser braucht sich damit nicht beschäftigen, es wirkt so schön Magazin-fachmännisch. Das war’s dann aber auch.

Letztendlich zählen keine unaufgeklärte Bereiche aus dem Leben Putins, außer er gibt sie selbst aus freien Stücken zum Besten, sondern viel eher die Ergbnisse seiner umsichtigen Politik, die vor allem eines bisherig bewirkt: einen Krieg in Europa zu verhindern, den die USA lieber gestern gern hätten, als bis morgen zu warten!

Ihr

Lotar Martin Kamm

https://buergerstimme.com/

PEGIDA: Ferdinand und das Schweigen der Lügenpresse

BRD Schwindel

von Martin N.

Am Montag, dem 04. Mai 2015, fand in Dresden wieder der Abendspaziergang von PEGIDA statt. Dass dabei die Teilnehmerzahl der Vorwoche so ziemlich verdoppelt wurde, sei nur am Rande erwähnt und ist doch ein hoffnungsfrohes Zeichen für alle patriotisch gesinnten Menschen in unserem Land.

Auch verlief die Kundgebung, wie alle bisherigen, friedlich. Ich gebe Lutz Bachmann auch recht in seiner Aussage, dass gerade der friedliche und stille Protest mehr Wirkung entfaltet als das Skandieren von Losungen. Nach der Begrüßung und Einleitung durch Lutz Bachmann kamen zwei Personen zu Wort, welche Teilnehmer der Kundgebung sind, ein älterer Herr, der seine Ängste und Befürchtungen eindrucksvoll beschrieb, dabei alle Teilnehmer bat, eine Minute still sich auf unsere Heimat zu besinnen.

Das war ein sehr ergreifender Moment, und ich glaube, allen gingen dabei die gleichen Gedanken durch den Kopf. Dann sprach eine junge Frau über Sorgen und Nöte, welche das Elternsein in unserem Land für einheimische Bürger beschreiben. Auch forderte sie berechtigt, dass unsere Jugend nicht länger sich selbst überlassen bleiben soll. Dass auch der sogenannte einfache Bürger zu Wort kommt, angehört wird und sich seiner verständnisvoll angenommen wird, ist eine Stärke der PEGIDA-Bewegung von Beginn an. Danach kam die OB-Kandidatin für Dresden: Tatjana Festerling. Ihr Auftritt riss wieder jeden mit. Diese Frau hat Visionen, einen messerscharfen, analytischen Verstand, Willen zum Kampf und soviel Herz.

Damit ist sie ihren Widersachern um Längen voraus. Die Dresdner Bürger werden durch sie nur profitieren, wenn sie denn gewillt sind, sich ein eigenes Bild zu machen und richtig abzustimmen. Vor allem die bisher zuhause gebliebenen Wähler, da mangels Alternative, sollten wieder den Weg zur Wahlurne finden, denn Tatjana Festerling stellt definitiv die schon lange vermisste Alternative dar und wird halten, was sie verspricht. Die sogenannten Gegendemonstrationen finden ja schon längst nicht mehr statt, weil die ,,Netzwerke und breiten Bündnisse“, wie sie sich nennen, keine Inhalte vermitteln können, noch argumentativ in der Lage sind, auch nur annähernd zu erklären, warum und wieso sie sich gegen das eigene Volk stellen.

Lutz Bachmann stellte das anhand einer von diesen Chaoten skandierten Phrase dar, welche in sich keinerlei Sinn ergibt. Ich möchte sie deshalb nicht wiederholen. Dann folgte wie immer der friedliche und stille Spaziergang durch das schöne Dresden. Dabei ergriff jeden Spaziergänger unweigerlich das Gefühl, bei etwas Großem mitzutun und gebraucht zu werden, denn jeder einzelne auf der Straße wird gebraucht, ebenso die Teilnehmer aller anderen Gidas in Deutschland und Europa, gerade auch im Westen unseres Landes. Vor diesen Menschen, welche Woche für Woche ihre Meinung unter verschärften Gefahren, auch an Leib und Leben, auf die Straße bringen, muss man sich dankend und tief verneigen. Macht weiter, es lohnt sich! Nach dem Spaziergang verlas Ed der Holländer interessante Gedanken zum Thema, leider etwas emotionslos und langatmig. Doch das änderte sich schlagartig mit dem Auftritt von Ferdinand.

Ferdinand war nicht geplant, bat darum, spontan reden zu dürfen. Diese Rede erreichte die Masse im Herzen, und er wurde gefeiert wie ein Star. Wer ist dieser Ferdinand, wegen dem die gesamte Lügenpresse Deutschlands in Schockstarre liegt? Er ist Kenianer, studiert in Deutschland Jura, und es war ihm ein Herzensbedürfnis, vor den Menschen bei PEGIDA zu sprechen, ihnen in aller Öffentlichkeit zu sagen: ,,Ihr seid keine Rassisten“ und das mehrmals.

Er widersprach öffentlich den Medien, welche PEGIDA als ausländerfeindlich und rassistisch darstellen. Er forderte sogar dazu auf, in diesem richtigen Sinne weiterzukämpfen und bot dabei seine Unterstützung an, sowie die seiner Freunde. Dieser Ferdinand hat mit seinem Auftritt allen Gegnern von PEGIDA ihre schärfste und einzige Waffe, die Nazi- und Rassismuskeule, zerstört.Dabei kam es sogar zu einer spontanen Umarmung mit Lutz Bachmann auf der Bühne. Diese Szene besiegelt die totale Niederlage der Lügenpresse und der etablierten Politik, welche die Bewegung aus dem deutschen Volk vernichten wollten.

Liebe Leser, ich habe heute am Mittwoch vergeblich nach einem Bericht über PEGIDA-Dresden gesucht. Sie auch?

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Schweiz: Ein Chefredakteur und die Geheimdienste

Udo Ulfkotte

Die heikle Nähe von Leitmedien zur Elite wird in der Öffentlichkeit derzeit ganz genau beobachtet. Nun ist auch die renommierte Neue Zürcher Zeitung ins Visier geraten.

Die 1780 gegründete Neue Zürcher Zeitung zählt im deutschsprachigen Raum zu den »Leitmedien«. Bundeskanzler Helmut Schmidt sagte einmal, dass er lieber die NZZ lese als die Berichte des BND. Diese Aussage erscheint inzwischen in einem völlig neuen Licht. Denn Eric Gujer, der Chefredakteur der NZZ, steht nun im Zentrum einer Geheimdienstaffäre.

Seine Nähe zum Schweizer Geheimdienst »Nachrichtendienst des Bundes (NDB)« könnte ihm zum Verhängnis werden.  Nach Angaben der Schweizer Zeitung Blick und der NZZ-Sprecherin Myriam Käser ist NZZ-Chef Gujer »Mitglied des Gesprächskreises Nachrichtendienste in Deutschland«. Zudem heißt es über ihn:

»Im Vorfeld der Ausarbeitung des Nachrichtendienstgesetzes konsultierte der NDB verschiedene Experten aus Wissenschaft, Medien, Justiz, Politik und Wirtschaft«, erklärt NZZ-Sprecherin Myriam Käser gegenüber Blick.ch. Und: »Eric Gujer wurde als Strategie-Experte und langjähriger Deutschlandkorrespondenten zu verschiedenen Fragen insbesondere im Zusammenhang mit dem deutschen Nachrichtendienstgesetz (NDG) und der parlamentarischen Kontrolle der Nachrichtendienste in Deutschland konsultiert.«

Gujer hat auch ein Buch über den BND geschrieben (»Kampf an neuen Fronten«). Wie peinlich ist es da, wenn die NZZ die »heikle Nähe von Leitmedien zur Elite« geißelt? NZZ-Chefredakteur Eric Gujer »beriet den Nachrichtendienst« (den Schweizer Nachrichtendienst des Bundes NDB), so die Schlagzeile des Schweizer Kommunikationsportals Persönlich.

Gujer arbeitete viele Jahre für die NZZ als Korrespondent in Berlin. Er zählt zu den Alpha-Journalisten. Und seine Nähe zur Elite bringt nun die ganze NZZ in Verruf, die such fragen lassen muss, ob es in ihren Reihen gekaufte Journalisten gibt.

Anders gefragt: Ist diese Nähe eines Chefredakteurs noch hinnehmbar? Oder bleibt von heute an beim Lesen der NZZ nicht etwa der üble Geschmack, dass die Berichterstattung vom Denken der Eliten oder gar der Geheimdienste beeinflusst wird?

Für mich ist die NZZ ab heute jedenfalls Altpapier, welches in den Papierkorb gehört – zumindest bis Chefradakteur Eric Gujer vor die Tür gesetzt wurde. Geheimdienste beraten und ein angeblich unabhängiger Journalist sein – das funktioniert nicht. Ich weiß das eigener Erfahrung.

 

Neues zum Thema “Schwindelpresse”. T-Online nervt die Leser mit einer diffusen Umfrage:

Deutschland ist in der Flüchtlingsfrage weiter gespalten. Wie eine Umfrage ergab, ist die Hälfte der Deutschen für die Aufnahme weiterer Flüchtlinge. Das geht aus dem neuen ARD-Deutschlandtrend hervor. Allerdings sind auch 44 Prozent der Befragten dagegen.

Mit 81 Prozent spricht sich die große Mehrheit der Befragten für ein verstärktes finanzielles Engagement Deutschlands aus, um die Situation in den Heimatländern der Flüchtlinge zu verbessern.

70 Prozent finden zudem den Vorschlag richtig, legale Möglichkeiten zur Einwanderung nach Deutschland und Europa zu schaffen. Mehr finanzielle Mittel für weitere Rettungsschiffe befürworten 62 Prozent der Umfrageteilnehmer, 34 Prozent sind dagegen.

Seeblockaden für Flüchtlingsboote nach australischem Vorbild stoßen bei zwei Dritteln der Bürger (63 Prozent) auf Ablehnung, nur 32 Prozent finden diese Maßnahme richtig…

Und jetzt wird es interessant:

Befragt wurden vom 20. bis 22. April 1000 Bundesbürger. Die Fehlertoleranz liegt bei 1,4 (bei einem Anteilswert von 5 Prozent) bis 3,1 (bei einem Anteilswert von 50 Prozent) Prozentpunkten…

So, so, also tatsächlich 1000 Bundesbürger. Die eigene Umfrage, an der 48.481 Bundesbürger teilgenommen haben, hat ein ganz anderes Ergebnis für uns. So also funktioniert Gehirnwäsche!

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http://journalistenwatch.com/cms/t-online-alle-wollen-fluechtlinge-aber-keiner-will-sie/

Nach der »Massenverblödung«: BILD-Konzern testet den Erklärbären

Peter Harth

Mittlerweile hat jeder dritte Berliner ausländische Wurzeln. Im hart umkämpften Zeitungsmarkt buhlt Springer deshalb massiv um Migranten als neue Zielgruppe. Diese wächst besonders schnell, bietet aber auch große Probleme: Bildungsnotstand und Desinteresse. Nicht nur die Hauptstadt gilt deshalb zunehmend als verblödet. Ist es da ein Zufall, dass der BILD-Konzern gerade jetzt das Niveau noch einmal nach unten korrigiert? Emil, der Erklärbär, soll auch die erreichen, die nichts mehr kapieren. Darf Dummheit zum Maßstab für alle werden?

Opfern Sie bitte eine Minute Ihres Lebens für Springer: Der Konzern stellt seinen neuen Erklärbären vor. Mit Schrecken angesehen? Okay! Sie werden fragen: »Haben die dort den 1. April verpasst?« Nein, das meinen die wirklich ernst. So stellt sich der Medienkonzern einen Nachrichtensprecher für die wichtigsten Hauptstadt-News vor. Dabei wirkt dieser überemotionale Bär eher wie ein Folterwerkzeug zur Massenverblödung.

Emil ist auf Helium, quiekt mit einer Micky-Maus-Stimme und zappelt dabei hysterisch. Schlimmer als einst die Figuren aus der Jamba-Werbung für Klingeltöne. Vor zehn Jahren freuten sich darüber Schulhofkinder. Emil wird heute in Berlin auf das »Volk«losgelassen – oder was man bei Springer dafür hält.

Springer unterschreitet gekonnt sein niedriges Niveau

Der niedliche Kinderzimmer-Bär hat dabei einen gar nicht kindgerechten Job. Er muss ansagen, was Springers Boulevard im täglichen Angebot hat und das ist mitunter nichts für zarte Gemüter: Ein Amoklauf in der Schule, eine Schießerei unter Rockerbanden, ein brutaler Verkehrsunfall, eine Mutter, die ihr Kind aussetzt, Morde mit sogenanntem Migrationshintergrund – oder auch mal ein Eisbär, der im Berliner Zoo ertrinkt.

So weit, so geschmacklos – doch es bleiben zwei offene Fragen: Warum unterschreitet Springer hier sein schon bekannt niedriges Niveau? Und: Hält der Konzern das Publikum in Berlin eigentlich für besonders dumm?

Ein Angriff auf jede gesunde Hirnzelle

Getestet wird der 3D-Bär zuerst bei der B.Z. – sie war einst das größte Boulevardblatt Berlins, heute ist sie nur noch ein ausgeschlachteter Zeitungs-Zombie ohne Mannschaft. Die Inhalte kommen längst von den Berliner BILD-Journalisten. Also von der Zeitung, an die viele sofort denken, wenn von Massenverdummung die Rede ist. Ja, BILD-Journalismus funktioniert; aber nur, weil ihn auch der Dümmste versteht. Gut für den Dümmsten, Pech für alle anderen.

Doch wie kam es zu diesem geschmacklosen Erklärbären, der jeder gesunden Hirnzelle den Krieg erklärt? Die Antwort steht nicht in den Boulevardblättern wie B.Z. und BILD. Man muss zur Welt schauen, die einzige bedeutende Qualitätszeitung des Konzerns.

Dort wird die Springer-Linie noch nicht in primitive Schlagwörter zerstückelt. Im Gegenteil: Man kann ablesen, wie der Konzern in der oberen Etage tickt, wie ein ganzes »WeltBILD« zementiert wird.

Brennpunkt Berlin: Springer buhlt um die Ahnungslosen

Man kann es deshalb ablesen, weil hier die wirklich einflussreichen Journalisten unter der Federführung von Welt-Chefredakteur Jan-Eric Peters sitzen. Aus der »Blauen Gruppe«, so der interne Name, kommen viele Strategien, wie der Medienkonzern seine journalistischen Inhalte optimal unter das »Volk« bringen will.

Auch bei dieser Qualitätszeitung glauben die Journalisten das, was sie selbst verbreiten. Nicht ohne Schadenfreude und Zynismus stellt die Welt deshalb eine »Massenverblödung« in Deutschland fest. Vom Springer-Hochhaus an der Rudi-Dutschke-Straße aus gesehen, ist ganz Deutschland »doof und ungebildet« – besonders jedoch Berlin. Überfüllt mit »Migrantenkindern« in den sozialen Brennpunkten Neukölln, Wedding und Moabit. 40 Prozent haben dort keinen Schulabschluss, sprechen nur das »grammatikfreie Migranten-Kiezdeutsch«, wissen nichts über deutsche Zeitgeschichte und wollen daran auch nichts ändern.

BILD und die Türken – eine »Süper«-Freundschaft

Trotzdem oder gerade deswegen entdeckt der Konzern Migranten gerade als neue Zielgruppe. Besonders die Deutsch-Türken, die in einer Studie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung die mit Abstand am schlechtesten integrierte Zuwanderergruppe sind. Im Gegensatz zu den Deutschen, die immer mehr überaltern, ist diese Zielgruppe aber jung und wächst schneller. Was macht es schon aus, dass viele ohne Schulabschluss sind? Springer bietet eine Zeitung, die viele Bilder hat und auch so heißt.

Beim Erobern der Zielgruppe kennt der Konzern keine falsche Scham. Die BILD wird immer mehr zum »Süper«-Freund. Auf Türkisch gibt es nicht nur Schlagzeilen, sondern auch das Online-Angebot – und immer öfter dient BILD der türkischen Boulevardzeitung Hürriyet als deutsches Sprachrohr. Auch der »berühmteste Journalist« vom Bosporus kommt ins Blatt: Ertugrul Özkök schreibt für die BILD online sogar auf Türkisch.

»Mit den Deutschen gehen nur Dinge verloren, die keiner vermissen wird«

Der Springer-Konzern konnte sogar der links-alternativen tazden deutsch-türkischen Journalisten Deniz Yükcel ausspannen. Yükcel gilt als Borderline-Journalist, der Thilo Sarrazin eine Gesichtslähmung an den Hals wünschte und ihn »eine lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur« nannte. Sarrazins These von einem Deutschland, das sich abschafft, drehte er um und schrieb vom »Raum ohne Volk«: »Denn mit den Deutschen gehen nur Dinge verloren, die keiner vermissen wird«. Passend dazu entdeckt die BILD beim »Volk« später auch einen neuen Trend: »Deutschland lernt Türkisch!«.

Dieser Anbiederungs-Kurs ist ökonomisch nicht unklug. Eine verkaufte Zeitung ist eine verkaufte Zeitung. Weil man bei Springer die Migranten aber als extrem unwissend einstuft, erleben auch alle anderen Leser ihr Bildungs-Waterloo.

Das Boulevard-Maß aller Dinge: Migrantenkinder lösen den Bauarbeiter ab

»Bald jeder dritte Berliner hat einen Migrationshintergrund«, schreibt das Springer-Blatt Berliner Morgenpost. Unter den jungen Berlinern ist der Anteil sogar noch einmal höher. Auf dieses bunte Berlin ist der dümmlich-hysterische Erklärbär eine passende Antwort, meint Springer. Ein Rettungsring im seichten Meer der Unwissenden. Zwar schrumpft mit Emil noch einmal die Niveauhürde, obwohl sie bei Springer ohnehin schon gefährlich niedrig ist. Andererseits schrumpfen auch die Auflagen – besonders die vom Flaggschiff BILD. Dort hat man nicht mehr viel zu verlieren.

Deshalb hat bei Springer der Bauarbeiter als Boulevard-Maß aller Dinge ausgedient. An seine Stelle tritt der Migranten-Nachwuchs aus Neukölln, Wedding und Moabit. Dieser neue kleinste gemeinsame Nenner heißt maximale Anspruchslosigkeit. Das bringt aber jeden in ein Dilemma, der nicht ganz ahnungslos ist: Anpassen oder innere Emigration. Keine schwierige Entscheidung, wenn man weiß, wo hier das wahre Problem liegt. Nicht beim Leser, sondern bei denen, die einen Erklärbären wie Emil in die Welt setzen.

Beginnt auch die „Lügenpresse“ nach der Wahrheit zu fragen?

Ursula Haverbeck

 

Zu dem Neujahrsempfang am 31. Januar von Hans Püschel in Naumburg war auch ein Redakteur vom NDR aus Hamburg mit seinem Kamerateam angereist. Ich verweigerte bei dieser turbulenten Veranstaltung ein Interview, erklärte aber, daß ich es zu einem anderen Zeitpunkt bereit wäre zu geben. So kam nach telefonischer Absprache Robert Bongen mit Begleitung am 11. März 2015 nach Vlotho.

Es wurde ein etwa vierstündiges Gespräch mit Interview für eine Fernsehsendung.

Der Mitarbeiter des ARD gab zu, daß er zum ersten Mal in Naumburg von mir etwas von den Standort- und Kommandanturbefehlen (Befehlen) sowie der Ersetzung von der Opferzahlen von Auschwitz, durch Abnahme der bisherigen Tafel, und den dann reduzierten Opferzahlen gehört habe.

Robert Bongen recherchierte, fand meine Angaben bestätigt und beschaffte sich aus der Rundfunkbibliothek die Kommandanturbefehle. Er arbeitete sie durch und bat mich, einige von ihm für wesentlich erachtete Stellen im Interview vorzulesen, was ich tat.

Setzt man die Anweisungen zur Behandlung der Häftlinge von Auschwitz in Beziehung zur Behandlung der Deutschen bei der Vertreibung der 15 Millionen, zu den polnischen, tschechischen, russischen, serbischen Konzentrationslagern, sowie zu den Franzosen im Schwarzwald in Freudenstadt, oder bei den Amerikanern auf den Rheinwiesen und den Engländern in Bad Nenndorf, dann hatten es die Häftlinge in Auschwitz verglichen damit, besser, das machen die Befehle überdeutlich.

Ich trug all dasjenige vor, was auch von mir im Internet zu finden ist, ergänzt durch weitere Details, vornehmlich aus jüdischen Aussagen.

Es war insofern ein schwieriges Unterfangen, weil festzustellen war, das ein BRD-Journalist die Geschichtsschreibung der Siegermächte vertritt und – offenbar auch für wahr hält. Jüdische kritische Literatur scheint unbekannt zu sein in diesen Gremien. Ich denke hier an Avraham Burg, Israel Shahak, Gilad Atzmon, Paul Eisen, Geoffrey Alderman usw., was nicht zur Kenntnis genommen wird und offenbar auch nicht, was jüdischerseits den Deutschen zum Vorwurf gemacht wird, so der Bundeskanzlerin, daß sie bei ihrer Rede in der Knesset mit keinem Wort der Leiden der Palästinenser gedacht hätte.

Meine Aussagen, da´es sich beim Holocaust um eine der größten und nachhaltigsten Lügen der Weltgeschichte handele, irritierte natürlich, weil durch die jahrzehntelange Manipulation ein festverwurzelter Glaube entstand, welcher auf Gedenkveranstaltungen und durch die Medien immer wieder neue Nahrung erhält, die Bürger doch wissen, daß der Holocaust stattgefunden hat. Würde das nicht aufrecht zu halten sein, müßte die ganze Nachkriegspolitik in Frage gestellt werden, was ja schon click here bei dem Prozeß von Günther Deckert sich als Konsequenz ergab.

Insistierend erschien mir Robert Bongens wiederholte Frage, ob Hitler dann, wenn der Holocaust nicht stattgefunden hätte, kein Verbrecher sei.

Ich wies darauf hin, daß eine solche festnagelnde Kennzeichnung sowieso nicht statthaft sei. Der Mensch ist immer vielschichtig. So hat Werner Maser in seiner Hitler-Biographie 1971 bereits unterschieden zwischen Hitler der Kampfzeit, dem Hitler der sechs Friedensjahre und dem Hitler der anschließenden sechs Kriegsjahre. Zwei Jahre später, 1973, bezeichnete der Historiker Joachim Fest in seiner Hitler-Biographie diesen folgendermaßen: „Adolf Hitler war für zehn Jahre das Bewegungszentrum der Welt.“

Es ist auch zu unterscheiden zwischen dem Menschen und verbrecherischen Handlungen und auch deren Beurteilung schwankt.

Übersehen werden darf auch nicht, daß jeder Mensch Anteil am Göttlichen hat, was zwar verdrängt oder geleugnet werden kann, womit jedoch dann die menschliche Würde in Frage gestellt wird, welche allein durch diese Göttlichkeit gegeben ist. (Art. 1 GG)

Auf meine Zweifel, ob dieses Interview überhaupt gebracht werden könnte im Fernsehen und ob es ihm, falls ja, nicht schaden würde, meinte Bongen, daß er für sich keine Gefährdung sähe, da er ja nur Fragen gestellt habe, gefährlich könnte es höchstens für mich werden. Damit verband er noch einmal die wiederholt gestellte Frage, nach meiner Motivation. Meine Antwort:

„Sie kennen doch sicher Schillers Wallensteindramam wo im zweiten Teil das Lied erklingt: ‚Wohl auf Kameraden, aufs Pferd, aufs Pferd…‘ die letzten beiden Zeilen dieses Liedes heißen: ‚und setzet ihr nicht das Leben ein, nie wird das Leben euch gewonnen sein.‘ Und im übrigen hat ein früherer indischer Ministerpräsident, Jawaharlal Nehru, im Hinblick auf die kurden gesagt: ‚Man kann auf Dauer keinem Volk die Freiheit vorenthalten, wenn es bereit ist, den Preis zu zahlen.‘ Es geht also um den Preis, das ist meine Motivation.“

Darauf Robert Bongen: „Das ist ein gutes Schlußwort.“

Wir werden sehen, ob irgendetwas von diesem Interview erscheinen wird und ob das Schlußwort gebracht wird. Wenn das möglich wäre und ein objektives, sachliches Resümee dieses langen Gespräches gebracht würde, dann wäre das ein weiterer Hinweis auf den großen Umbruch, in dem wir uns befinden und dem sich auch die Medien nicht werden entziehen können. Robert Bongen ist zu danken, daß er mit seinen Mitarbeitern die Reise nach Vlotho antrat und dieses lange Gespräch zu führen, bereit war.

Bildquelle: pixelio.de / Michael Werner Nickel

 http://ursula-haverbeck.info/

Umfrage im Auftrag der BLÖD: Hohe Zustimmung für Bundespräsident Gauck

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Zur Halbzeit der Amtsperiode von Bundespräsident Joachim Gauck wünscht sich nach einer Umfrage gut die Hälfte der Bürger, dass er ein zweites Mal antritt. Die Zustimmung für seine bisherige Arbeit ist noch viel größer.

51 Prozent würden es begrüßen, wenn Gauck 2017 das Amt für weitere fünf Jahre übernehmen würde, ergab die repräsentative Befragung des YouGov-Instituts im Auftrag der “Bild”. Nur ein Viertel will ihn nicht noch einmal, ein weiteres knappes Viertel ist unentschlossen. Gauck hat am kommenden Donnerstag die Hälfte seiner ersten Amtszeit hinter sich.

78 Prozent bewerten seine bisherige Arbeit als gut, wie eine TNS-Emnid-Umfrage für das Nachrichtenmagazin “Focus” ergab. Nur 13 Prozent der Befragten sehen sie eher kritisch. Die Zustimmung für den früheren Leiter der Stasi-Unterlagenbehörde ist im Westen mit 81 Prozent deutlich größer als im Osten mit 69 Prozent.

Laut Umfrage auf T-Online sieht das Ergebnis jedoch ganz anders aus: Ergebnis vom 22.04.2015 – 10:00 Uhr

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http://www.netzplanet.net/

Absturz der Lügenpresse: Qualitätsjournalisten müssen zum Arbeitsamt

Udo Ulfkotte

Die massive Verschärfung der Stimmung in der Bevölkerung gegen manipulative und desinformierende Berichterstattung von Leitmedien zeigt sich jetzt auch im dramatischsten Auflagenverlust aller Zeiten. Es gibt weitere Massenentlassungen von Qualitätsjournalisten, die keiner mehr braucht.

 

Es ist noch nicht lange her, dass eine selbsternannte Jury das Wort »Lügenpresse« zum Unwort des Jahres wählte. Alle Qualitätsmedien berichteten darüber und forderten von ihren Konsumenten endlich wieder jene Treue ein, die man seit Jahrzehnten vom Bürger auf der Straße, der treudoof Tag für Tag eine Zeitung kaufte, gewohnt war.

Dabei sind jene Manipulationsvorwürfe, die im Wort »Lügenpresse« stecken, nicht aus der Luft gegriffen. Und sie sind auch keineswegs neu.

Franz Josef Strauß nannte Journalisten »jaulende Hofhunde«, Joschka Fischer bezeichnete sie als »Fünf-Mark-Nutten«, Oskar Lafontaine sprach vom »Schweinejournalismus«, Helmut Kohl war angewidert vom »Gesinnungsjournalismus«, Helmut Schmidt ärgerte sich bei Journalisten über »Wegelagerer« und FDP-Mann Otto Graf Lambsdorff ekelte sich vor »journalistischen Todesschwadronen«.

Klar ist: Auch Politiker fühlen sich von deutschen Leitmedien schon lange nicht mehr wirklich repräsentiert. Müssen sich die »jaulenden Hofhunde« da wirklich wundern, wenn ihnen die Leser in Scharen weglaufen?

Im ersten Quartal 2015 sind die Verkäufe der großen Tageszeitungen dramatisch eingebrochen. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung verlor im Vergleich zum ersten Quartal 2014 jedenfalls unglaubliche 39 210 Leser – das ist ein Minus von 12,4 Prozent. Die Bild-Zeitung verlor zeitgleich 206 000 Leser, dieSüddeutsche Zeitung 26 100 Leser und die Welt mehr als 13 000 Leser.

Journalisten sagen von sich selbst, hinter gutem Journalismus müssten kluge Köpfe stecken. Die jetzt veröffentlichten Zahlen belegen, dass die Bürger die sich selbst für so klug haltenden Journalisten nicht länger finanzieren werden.

Klar ist: Es sind genau jene Medien, welche in den letzten Monaten in den Augen der Bürger im Ukrainekonflikt Kriegshetze gegen Russland betrieben haben, die da abgewatscht werden.

Wir Bürger zahlen einen hohen finanziellen Preis für die Manipulation durch Leitmedien. Auch der Blutzoll ist verheerend. Denn unsere Leitmedien haben ein klares Feindbild: Russland. Böser Russe, guter Amerikaner, so die vorherrschende Sichtweise. Diese ist Teil einer psychologischen Kriegsführung (PsyOp).

Früher wurden Kriege durch Soldaten geführt, heute vor allem durch Medien. Viele Menschen haben das von den Medien in unsere Gehirne transportierte Feindbild erkannt. Einst angesehene Zeitungsredaktionen wie die FAZ bekommen nach eigenen Angaben jetzt regelmäßig Kommentare wie »Hetzpresse« und »widerliche Kriegstreiber«.

Auch der österreichische Konfliktforscher Dr. Kurt Gritsch bezichtigt unsere bürgerlichen »Qualitätszeitungen« nach ausgiebigen Studien heute, »Kriegstreiber« zu sein. Er schreibt:

Lesen Sie gerne Zeitung? Und wenn ja, gehören auch Sie zu jenen, die bürgerlichen Qualitätsblättern wieFAZ, NZZ, Süddeutscher Zeitungoder Die Zeit die Stange halten? Ich bekenne: Ich gehöre nicht dazu. Nicht mehr, seit ich über viele Jahre feststellen musste, dass die publizistische Vorbereitung von Krieg dort Methode hat. (…) Das ist Kriegstreiberei und gehört auch als solche bezeichnet.

Diese Hetze und Kriegstreiberei zeigte sich in historisch bislang wohl einmaliger Deutlichkeit nach dem Absturz eines zivilen Passagierflugzeugs der Malaysia Airlines (Flug MH-17) Mitte Juli 2014 im Osten der Ukraine. Die Wrackteile hatten kaum den Boden berührt, da verbreitete ein Meinungskartell schon die »Nachricht«, dass Russland dafür verantwortlich sei.

Bei der psychologischen Manipulation der Menschen ganz vorn dabei: Bild. »Steht ›EU‹ nur noch für ›Empörend Untätig‹?« fragte das Blatt Tage nach dem Absturz und behauptete, eine Rakete Moskaus habe 298 Menschen getötet, obwohl zu jenem Zeitpunkt ganz sicher nicht klar war, wem die eingesetzte Waffe gehörte oder von wem sie abgefeuert worden war.

Selbst amerikanische Geheimdienste erklärten an jenem Tag, an dem Bild (und andere deutsche Medien) die »Untätigkeit« der EU gegenüber Russland beklagte, sie hätten keinen Beweis dafür, dass es eine »russische Mitwirkung« an dem Flugzeugabsturz gebe. Die Hetzblätter bekommen nun die Quittung für ihre einseitige Berichterstattung.

Wer wissen will, warum unser Nachrichtenaufkommen so unendlich einseitig ist, der muss die Netzwerke im Hintergrund kennen, in denen jene Alpha-Journalisten eingebettet sind, welche es offenkundig teilweise kaum erwarten können, unsere Soldaten gleich wieder in den nächsten Krieg der Amerikaner zu schicken.

Bei Auslandseinsätzen, die unsere Leitmedien publizistisch vorbereitet haben, sind bislang mehr als 100 deutsche Soldaten ums Leben gekommen.

Was sagen jene deutschen Journalisten, welche so lautstark das Ende der »Feigheit vor dem Bürger« forderten, den Eltern des mit 21 Jahren in Afghanistan getöteten deutschen Soldaten Georg Kurat, was den Eltern von Konstantin Alexander Menz (22) und den Angehörigen von mehr als 50 weiteren deutschen Soldaten, die allein in Afghanistan ihr Leben verloren haben? Und zwar für absolut nichts. Denn weder Milliarden an Fördergeldern noch unser Blutzoll haben dort etwas verändert.

Haben unsere Leitmedien sich jemals öffentlich dafür entschuldigt, wie viel Leid und Blutzoll sie durch ihre tendenziösen Berichte, nicht nur in Afghanistan, mit zu verantworten haben?

Unsere Alpha-Journalisten schweigen da lieber. Wie schreibt doch Markus Wiegand, Chefredakteur von Wirtschaftsjournalist, so treffend über diese Kollegen: »Die Elite der Branche lebt in einer Blase, in der man sich gegenseitig nicht weh tut, sondern auf die Schultern klopft.« Diese Blase platzt nun. Und immer mehr Qualitätsjournalisten gehen nun gemeinsam auf einen Ausflug in eine ihnen bislang unbekannte Welt: zum Arbeitsamt. Dummerweise haben die meisten von ihnen nichts anderes gelernt als Propaganda und Desinformation. Vielleicht können sie ja als neuer deutscher Exportschlager nach Nordkorea vermittelt werden?

 http://info.kopp-verlag.de/

Putin-Trolle allerorten? Wie deutsche Mainstream-Medien Kritik aus dem Weg gehen und westliche Geheimdienste das Internet manipulieren

Deutsche Mainstream-Medien haben eine neue Lieblings-Verschwörungstheorie: Die Kritik an ihrer Arbeit stamme nicht von den eigenen Lesern, sondern sei das Ergebnis einer perfiden Kreml-Strategie. Mit einer Armee so genannter “Putin-Trolle” habe es Moskau auf die wertvollen Kommentarspalten deutscher Leitmedien abgesehen. Was dabei unerwähnt bleibt: Genau eine solche Strategie der Meinungsmanipulation verfolgen westliche Geheimdienste seit Jahren mit ausgefeilten Programmen. Auch Rufmord an kritischen Journalisten oder Aktivisten wird dabei gezielt eingesetzt.

Putin-Meme. Quelle: Internet

Der Glaube an die eigene Unfehlbarkeit muss schon sehr groß sein, glaubt man den teils absurden Theorien, mit denen der deutsche mediale Mainstream versucht sich gegen Kritik an seiner eigenen Arbeit zu immunisieren. Ein besonders beliebtes Narrativ ist dabei die Mär der Horden von “Putin-Trollen”, die angeblich – na klar: in Chefsache vom Kreml – eingesetzt werden, um die Kommentarspalten der deutschsprachigen Leitmedien mit Desinformation und Propaganda (meint: Widerspruch) zu fluten. Nicht einmal den Chefredakteuren großer Redaktionshäuser, wie dem stellvertretenden Chefredakteur des ZDF, Elmar Theveßen oder auch Gero von Randow, dem Ex-Chefredakteur von Zeit Online, ebenso wie der FAZ-Mitherausgeber Günther Nonnenmacher ist es peinlich in der Öffentlichkeit mit derlei abenteuerlichen Geschichten hausieren zu gehen.

In BILD, FAZ, Die Welt, Focus Online und weiteren Mainstream-Publikationen wurde jüngst eingängig über “Putins Trollfabrik”, “Cyberattacken” und “Kommentar-Armeen” fabuliert. In einer offensichtlich konzertierten Aktion des deutschen Kampagnen-Journalismus wurde Russland ein orchestriertes Vorgehen in Sachen Meinungsmache vorgeworfen. Auch durften angebliche “Ex-Trolle” auspacken, die ihr karges Online-Krieger-Leben in muffigen russischen Büroräumen, im Stile eines Sweatshops, fristen und, so das gängige Narrativ, mit kalter postsowjetischer Strenge unter Druck gesetzt wurden, die wertvollen Kommentarspalten deutschsprachiger “Qualitätsmedien” zu “zertrollen”. Geschichten die sich mittlerweile jedoch entweder alsFälschungen herausgestellt haben, oder ganz einfach falsch wiedergegeben wurden, wie im Falle der angeblichen Ex-Trollin Ljudmilla Sawtschuk, die in ihren Offenbarungen kein Sterbenswörtchen davon berichtet, dass die vermeintlich systemgefährdende Trollarbeit in deutscher Sprache stattfindet. Auch sind die angeblichen Verbindungen zu offiziellen russischen Behördern oder gar der Regierung allenfalls wage erleutert und bleiben im Bereich der reinen Spekulation.

Eine viel logischere Erklärung für die seit einem Jahr nicht mehr weg zu diskutierende Flut ablehnender Kommentare im deutschen Medienmainstream scheint den Zeitungsmachern nicht in den Sinn zu kommen: Vielleicht fußt die Reaktion der Leser ganz einfach darauf, dass ein Großteil der im deutschen Mainstream veröffentlichten Artikel, selbst für politische Einsteiger, eine ganz klar erkennbare transatlantische und neoliberale Färbung hat? Vielleicht fühlen sich die Leser ganz einfach deshalb belogen, weil sie belogen werden? Vielleicht lehnt es die Mehrheit der Leserschaft ganz einfach ab, sich für plumpe Feindbildpropaganda und Anti-Russland-Hetze einspannen zu lassen? Vielleicht sind die Medienkonsumenten vielen Medienmachern längst überlegen in Sachen Reflexionsvermögen und Abstraktionsfähigkeit? All das kann offenbar nicht sein. Dann doch lieber die Putin-Trolle.

Was teilweise amüsant bis lächerlich klingen mag, hat einen ernsten Hintergrund. Denn tatsächlich ist Meinungsmanipulation im Internet gang und gäbe. Im großen Stil zweifelsfrei belegt allerdings erst auf Seiten der NATO-Staaten. Bereits 2011 wurde aufgedeckt, dass die USA eine Spezialeinheit unterhalten, um die Meinungsbildung im Internet zu manipulieren. Auch Großbritannien ist mit der “Joint Threat Research Intelligence Group” des britisches Geheimdienstes GCHQ dabei. In einem als geheim eingestuften Papier heißt es, Ziel der Operation sei es:

“Internet-Techniken zu benutzen, damit etwas in der realen oder der Cyber-Welt geschieht.”

Zu den angewandten Taktiken gehöre die Umsteuerung von Online-Diskussionen nach gewünschtem Muster, aber auch die Verbreitung falscher Informationen, um Reputation und Ruf der Zielpersonen zu zerstören. Die Informationen stammen aus geleakten Dokumenten von Edward Snowden und wurden auf der Enthüllungsplattform “The Intercept” des britischen Journalisten und Snowden-Vertrauen Glenn Greenwald veröffentlicht.

Obwohl auch der sonst viel gescholtene deutsche Mainstream – in Teilen – offen über diese Praktiken berichtete, blieb die Kritik, oder gar eine gesellschaftliche Empörung über derartige demokratiefeindliche geheimdienstliche Umtriebe aus.

Jörg Wellbrock widmet sich in einem aktuellen Beitrag auf dem Blog “Der Spiegelfechter” ebenfalls der Thematik der gezielten Zersetzung von politischen Bewegungen und dem willentlichen Rufmord an kritischen Journalisten und Aktivisten. Ob ein Zusammenhang zwischen den von Wellbrock aufgedeckten so genannten “Watch”-Seiten auf Facebook und den Programmen der GCHQ und anderen westlichen Geheimdiensten besteht, muss noch untersucht werden.

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