Grünen-Politikerin fordert in jedem Hamburger Viertel eine Moschee

Birgit Stöger

Die grüne Abgeordnete der Hamburgischen Bürgerschaft, Stefanie von Berg, in Personalunion ebenso »religionspolitische Fraktionssprecherin« ihrer Partei, sorgt sich, dass Muslimen in der Freien Hansestadt nicht genügend Moscheen zur Verfügung stehen.

Angesichts der wachsenden Zahl von Muslimen in Hamburg plädieren die Grünen für den Bau einer Vielzahl neuer Moscheen. »Ich finde, wir müssen wirklich für alle Stadtteile Moscheen haben«, so von Berg auf einer Veranstaltung der Grünen-nahen Heinrich-Böll-Stiftung e. V. (hbs), rechtlich und wirtschaftlich allerdings ein eingetragener Verein ohne Stiftungsvermögen, am Donnerstag in der ehemaligen Kapernaumkirche in Hamburg-Horn.

Besonders für den »interreligiösen Dialog und die Integration von Flüchtlingen« benötige man die neuen Moscheen als Orte der Begegnung, so die ambitionierte Grünen-Politikerin.

Kirchen in Moscheen umwidmen

Die Kapernaumkirche ist eine ehemalige evangelisch-lutherische Kirche und die zweite Hamburger Kirche, die in eine Moschee umgewandelt wurde. Das ehemals christliche Gotteshaus wurde von der sunnitischen Al-Nour-Gemeinde erworben. Der Kaufpreis in Millionenhöhe stammt aus dem streng islamischen Emirat Kuwait. Eine Schwestermoschee, die Al-Nour-Moschee in Berlin-Neukölln, wird seit Jahren vom Verfassungsschutz beobachtet. Dafür gibt es einige Gründe.

So lud die Gemeinde im Jahr 2009 den homophoben islamistischen Hassprediger Bilal Philips für einen Vortrag ein. Im Jahr 2014 wurde in einem arabischsprachigen Freitagsgebet in der Moschee die Predigt eines weiteren Hasspredigers ausgestrahlt. Er hatte Gaza als das »Land des Dschihad«, Juden als »Kriminelle« und »Schlächter von Propheten« bezeichnet und Allah um die Vernichtung der Juden »bis auf den Letzten« gebeten.

Im Jahr 2015 predigte ein ägyptischstämmiger Imam in derselben Moschee, dass eine Frau ohne die Erlaubnis ihres Mannes nicht das Haus verlassen, arbeiten oder außer Haus übernachten dürfe. Er sprach Frauen ein Selbstbestimmungsrecht über ihren Körper ab. So dürfe eine Frau ihrem Mann den Geschlechtsverkehr nicht verweigern, ein Mann dürfe den Körper seiner Frau immer zu seiner Befriedigung nutzen.

In einem ausführlichen Artikel befasste sich KOPP-Online-Autor Udo Ulfkotte bereits mit dem Umstand, dass aktuell in Deutschland viele vor der Schließung stehende Kirchen in Moscheen umgewidmet werden, dass jedoch Politik und Medien einvernehmlich über diesen Vorgang schweigen.

Moscheen in jedem Hamburger Bezirk

Nach Angaben der Heinrich-Böll-Stiftung e. V. (hbs) stehen für die 150 000 Muslime in Hamburg nur etwa 50 Moscheen und Gebetsräume zur Verfügung. Diese würden bereits aus »allen Nähten platzen«, so die Klage des Architekten Joachim Reinig, Redner bei der Veranstaltung des grünen Stiftungsnetzwerks am vergangenen Donnerstag in der neuen Al-Nour-Moschee.

Diese Aussage begründet der Architekt mit einer vor drei Jahren von ihm erstellten Studie zu Hamburgs Moscheen, die er im Auftrag der Schura, des Rates der islamischen Gemeinden, und der großen muslimischen Verbände DITIB und VIKZ mit Förderung des Senats erarbeite und bei der Podiumsdiskussion nun in Hamburg-Horn vorgestellt hat.

Bei der Veranstaltung wurde sowohl die Forderung der Grünen-Politikerin von Berg, dass Moscheen gebaut werden müssen, »die im Stadtbild deutlich erkennbar sind«, diskutiert wie auch Konzepte besprochen, »inwieweit Moschee-Neubauten oder Neugestaltungen Teil einer gelingenden inklusiven Migrationsgesellschaft sind und welchen Beitrag der notwendige Bürger/innen-Dialog oder der interreligiöse Dialog dabei leisten kann«.

»Wohnquartier mit einer eigenen Identität und großer Vielfalt«

Der »inputgebende« Referent Reinig wies zudem die Kritik der CDU an einem »angeblichen Moschee-Megabau« im neuen hamburgischen Wohnquartier in Wilhelmsburg zurück. Als Hamburgs größtes Städtebauprojekt soll im Zentrum der Elbinsel bis 2023 ein »Wohnquartier mit einer eigenen Identität und großer Vielfalt« in »Wilhelmsburg Mitte« entstehen. Im zugehörigen »Siegerentwurf« der ausschreibenden IBA Hamburg GmbH soll neben Gewerbeflächen, sozialen Einrichtungen und 1400 neuen Wohnungen eine Großmoschee für bis zu 1000 Besucher realisiert werden.

Hier sei man in »guten Gesprächen mit dem staatlichen türkischen Islam-Verband DITIB«, hieß es noch Ende 2015. Die Moschee, die in der Skizze mit vier Minaretten eingezeichnet ist, bezeichnet der ambitionierte Architekt Reinig als eine »Art Stadtteilmoschee«, und er bedauert in seinem Gutachten, dass Moscheen immer noch nicht Teil der Hamburger Stadtplanung seien. Die Moscheen sind nach Ansicht des mutmaßlichen Islam-Funktionärs Reinig mit ihren »vielfältigen Aufgaben und Angeboten Teil der gesellschaftlichen Realität der Stadt Hamburg geworden, was jedoch in der Öffentlichkeit nicht in dieser Deutlichkeit wahrgenommen werde. Ihre baulichen Zustände seien diskriminierend«.

Erneuter »Shitstorm« für grünes Islam-Engagement

Der massive Einsatz der Grünen-Politikerin für muslimische Belange stößt bei Twitter aktuell auf wenig Gegenliebe. »Wenn Sie Frauenhasser und Terroristen so lieben, dann hauen Sie doch ab!«, so ein emotionsgeladener Tweet. Andere unterbreiten der Grünen-Politikerin den Vorschlag, für jede neu errichtete Moschee in Deutschland eine Kirche in der Türkei zu bauen.

Bereits Mitte November 2015 machte die eigentlich unbedeutende grüne Lokalpolitikerin auf sich aufmerksam, als sie in einer Rede in der Hamburger Bürgerschaft zur Immigrationspolitik die Ansicht vertrat, dass sich unsere Gesellschaft im Allgemeinen, so auch die Stadt Hamburg, »radikal verändern« werde. »Ich bin der Auffassung, dass wir in 20, 30 Jahren gar keine ethnischen Mehrheiten mehr haben in unserer Stadt.« Von Berg schloss ihre Rede mit dem Hinweis: »Und ich sage Ihnen ganz deutlich, gerade hier in Richtung rechts: Das ist gut so.«

Diese grüne Zukunftsvision für die deutsche Gesellschaft, vielmehr jedoch die vorbehaltlose Begrüßung einer erzwungenen gesellschaftlichen Transformation, brachte der studierten Pädagogin im Internet einen »Shitstorm« ein, der von Mainstreammedien landauf, landab breit verurteilt wurde. Die mediale Aufmerksamkeit wurde von Berg deshalb zuteil, weil die AfD auf Facebook einen Film mit der Aussage von Bergs online gestellt hatte.

Stefanie von Berg (Grüne) in der Hamburgischen Bürgerschaft am 11. November 2015

Der Kapitalismus hat das Stadium der Ausplünderung erreicht – Deutschlands Angriff auf den IWF

Dr. Paul Craig Roberts

Nachdem es Deutschland gelungen ist, die Europäische Union (EU) erfolgreich dazu zu benutzen, die griechische Bevölkerung in die Knie zu zwingen und zu unterwerfen, indem man die »linke« griechische Regierung zu einem willfährigen Vollstrecker der deutschen Bankeninteressen machte, steht aus deutscher Sicht nun den Plänen, Griechenland völlig auszuplündern, der Internationale Währungsfonds (IWF) im Wege.

Die Statuten und Bestimmungen des IWF verbieten es, Kredite an ein Land zu vergeben, das nicht zurückzahlen kann. Auf der Grundlage der vorliegenden Fakten und einer gründlichen Analyse ist der IWF zu dem Schluss gekommen, dass Griechenland seine Schulden nicht begleichen kann. Daher ist der IWF nicht bereit, Griechenland weitere Kredite zu geben, mit denen dann die privaten Banken bezahlt werden sollen.

Aus der Sicht des IWF müssen die Gläubiger Griechenlands dem Land einen Teil der Schulden erlassen, um die Schuldenlast Griechenlands auf ein Niveau zu verringern, das der tatsächlichen Leistungsfähigkeit der griechischen Wirtschaft entspricht.

Viele der heutigen Gläubiger Griechenlands sind zudem keine ursprünglichen Geldgeber des Landes, sondern haben die Schuldtitel irgendwann für einen Bruchteil ihres tatsächlichen Wertes aufgekauft, weil sie sich davon riesige Gewinne versprachen.

Aber die Banken wollen nicht, dass Griechenland seine Schulden bezahlen kann, weil sie die Zahlungsunfähigkeit Griechenlands benutzen wollen, um Griechenland seiner realen Werte und Ressourcen zu berauben und das soziale Netz, das im 20. Jahrhundert errichtet worden war, zu zerstören. Der Neoliberalismus will praktisch einen neuen Feudalismus errichten – ein paar Räuberbarone herrschen über viele Leibeigene: Das eine superreiche Prozent steht den restlichen 99 Prozent gegenüber.

Aus der Sicht Deutschlands soll der IWF Griechenland das Geld leihen, mit dem dann die Schulden bei den privaten Banken bezahlt werden können. Griechenland wiederum soll dann seine Schulden beim IWF mit weiteren massiven Rentenkürzungen und dem Abbau des öffentlichen Dienstes und Stellenabbau finanzieren. Die so »eingesparten« Gelder sollen dann als Zins- und Tilgungszahlungen an den IWF fließen.

Aber da die bereits umgesetzten drastischen Einsparungen und Kürzungen nicht ausreichen, müssen zusätzliche Sparmaßnahmen beschlossen werden. So soll Griechenland gezwungen werden, wichtige, oft gewinnbringend arbeitende nationale Vermögenswerte, wie die öffentliche Wasserversorgung sowie Häfen und unter Naturschutz stehende Inseln, an ausländische Investoren zu verkaufen. Bei diesen Investoren handelt es sich zumeist um die Banken selbst oder deren Großkunden.

Bisher haben die sogenannten »Gläubiger« nur unverbindlich einen gewissen Schuldenschnitt angeboten, der allerdings erst in zwei Jahren wirksam werden soll. Aber in zwei Jahren werden große Teile der jüngeren Generation der Griechen ihr Land aus Perspektivlosigkeit bereits verlassen haben. An ihre Stelle werden Einwanderer treten, die vor den Kriegen Washingtons in der Nahmittelostregion und Afrika fliehen und das am Boden liegende Sozialsystem Griechenlands weiter belasten werden.

Griechenland wird mit anderen Worten von der EU bewusst zerstört, der es 1981 dummerweise voller Vertrauen beigetreten war. Eine ähnliche Entwicklung vollzieht sich bereits in Portugal, und auch Spanien und Italien droht ein ähnliches Schicksal. Die Ausplünderung hat bereits Irland und Lettland aufgefressen (sowie zahlreiche Länder Lateinamerikas) und nun bereits auch die Ukraine erfasst.

Die Schlagzeilen der Nachrichtenmedien berichten von einer Vereinbarung zwischen dem IWF und Deutschland hinsichtlich eines Schuldenschnitts für Griechenland in einer Größenordnung, die dem Land die Rückzahlung seiner Schulden ermögliche. Diese Meldungen sind falsch und irreführend. Kein »Gläubiger« hat bisher auch nur einen Cent seiner Forderungen abgeschrieben. Dem IWF wurden von den sogenannten »Gläubigern« nur unverbindliche »Zusagen« über einen nicht bezifferten Schuldenschnitt in zwei Jahren gegeben.

Mit diesen Meldungen und Berichten soll der IWF dazu gedrängt werden, gegen seine eigenen Regeln zu verstoßen. Mit dieser Zusage eines zukünftigen, nicht bezifferten Schuldenschnitts, so könnte der IWF nun argumentieren, sei Griechenland in der Lage, seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen, und daher könne der IWF Griechenland Kredite geben – nicht um seine Wirtschaft zu modernisieren, sondern um die privaten Banken zu bezahlen.

Der IWF ist mit anderen Worten ebenfalls zu einer der gesetzlosen westlichen Institutionen verkommen, deren Regeln und Bestimmungen ebenso wie die amerikanische Verfassung oder das Wort der Regierung in Washington keine Bedeutung mehr besitzen.

Die Medien loben die Ausplünderung Griechenlands weiterhin als »Rettungspaket«

Die Ausplünderung eines Landes und seiner Bevölkerung als »Rettungspaket« zu bezeichnen, ist Orwellsche Sprachverdrehung par excellence. Diese Gehirnwäsche ist so erfolgreich, dass selbst die Medien und Politiker des ausgeplünderten Griechenlands den Finanzimperialismus, unter dem Griechenland leidet, als »Rettungspaket« bezeichnen.

In der ganzen westlichen Welt haben verschiedenste Maßnahmen der Regierungen und der Unternehmen zu einer Stagnation des Einkommenszuwachses geführt. Um dennoch immer wieder weitere Gewinne verkünden zu können, sind die Megabanken und die weltweit agierenden Konzerne zur Ausplünderung übergegangen. Die sozialen Sicherungssysteme und die Wohlfahrtseinrichtungen – und in den USA sogar die Sicherheitsüberprüfungen an den Flughäfen – werden zunehmend privatisiert, und die Verschuldung wird, wie John Perkins in seinem BuchBekenntnisse eines Economic Hit Man – Unterwegs im Dienst der Wirtschaftsmafia zutreffend beschreibt, dazu benutzt, ganze Länder reif für die Ausplünderung zu machen.

Der Kapitalismus hat das Stadium der völligen Ausplünderung und Selbstkannibalisierung erreicht. Verwüstung und Trostlosigkeit werden die Folgen sein.

Copyright © 2016 paulcraigroberts.org

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EKD-Chef: Islamunterricht an allen Schulen

bedford-strohm

Der erste Islam-Kollaborateur der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), der Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm (Foto) fordert einen „flächendeckenden Islamunterricht“ an deutschen Schulen. Es sei die beste Möglichkeit, junge Moslems gegen Versuchungen von Fundamentalisten immun zu machen, so Strohm. Und ausgerechnet die islamischen Verbände sollten, wie die christlichen Kirchen, den Religionsunterricht selbst verantworten. Was für eine geniale Idee. Die zwielichtigen und teils offen fundamentalistischen Verbände, von denen viele im der türkischen SchariaReligionsbehörde unterstehenden Dachverband Ditib organisiert sind, sollten an allen Schulen eigenverantwortlich den Islam lehren dürfen, damit die Nachwuchsdschihadisten auch richtig instruiert werden. Da passt dann der sprichwörtliche Hund auf die Wurst auf. Bedford-Strohm hat entweder keine Ahnung wovon er spricht, oder er treibt die Islamisierung und Radikalisierung bewusst voran. (lsg)

PI-NEWS

Volker Beck lobt Moschee-Bau: „Neues Wahrzeichen“ von Köln

(Admin: Mit deutsch hat dieses Land immer weniger zu tun).
Epoch Times, Donnerstag, 26. Mai 2016 09:52
Überschwänglich lobte Grünen-Politiker Volker Beck einen Moschee-Bau im Kölner Stadtteil Ehrenfeld als „neues Wahrzeichen“.
Grünen-Politiker Volker Beck.
Grünen-Politiker Volker Beck.Foto: JORG CARSTENSEN / AFP / Getty Images
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Die DITIB-Moschee sei das „neue Wahrzeichen“ von Köln, sagte der religionspolitische Sprecher der Grünen-Fraktion im Bundestag, Volker Beck. Das Gebäude befindet sich im Kölner Stadtteil Ehrenfeld. „Als Kölner sage ich: Ich freue mich über die architektonisch gelungene Moschee der DITIB in Ehrenfeld. Es ist ein neues Wahrzeichen unserer Stadt. Auch wenn man sich bei der Fertigstellung anscheinend ein Beispiel am Dom zu nehmen scheint“, schrieb Beck auf Facebook, berichtet die „Junge Freiheit“.

Der Bau des ursprünglich mit 17 Millionen Euro veranschlagten Projekts erfolgte von November 2009 bis Frühjahr 2011. Wegen eines Streits der türkischen Religionsbehörde mit dem beauftragten Architekten verzögerte sich die Fertigstellung der beiden 55 Meter hohen Minaretten. Mittlerweile werden die Baukosten auf 35 Millionen Euro geschätzt. Offen bleibt, wann die Moschee eingeweiht wird.

Becks Lob für die Moschee folgt Kritik der AfD, die sich auf ihrem Parteitag im Anfang Mai für ein Minarettverbot in Deutschland aussprach. Genauso sprach man sich auch gegen eine Auslandsfinanzierung von Moscheebauten in der Bundesrepublik aus. Anschließend hielt Beck der AfD-Chefin Frauke Petry vor, das gesellschaftliche Klima zu vergiften.

„Wer den Muslimen würdige Gotteshäuser nach ihren Vorstellungen, also auch mit Minarett, verbieten will, hat mit islamistischen Vorstellungen von der Religionsfreiheit mehr gemein, als er sich eingestehen will“, so der Grünen-Politiker. (dk)

http://www.epochtimes.de

Schachtschneider – das blutige Ende für Europas Völker und Grenzen der Religionsfreiheit Islam. Prof. Schachtschneider AfD Bayern (Videos)

Die Masseneinwanderung, die wir in Deutschland seit September 2015 erleben, passt absolut nicht mit der rechtsgültigen Gesetzeslage überein. In Deutschland gibt es das Asylrecht. Sauber formuliert ist es im Grundgesetz verankert. Die Entscheidungsträger in der aktuellen Einwanderungspolitik berufen sich bei ihren Taten darauf. Doch passen Taten und Gesetz überhaupt zusammen?

„Keinesfalls“ meint Karl-Albrecht Schachtschneider. Denn eine Begründung mit und aus dem existierenden Recht hat er bisher noch gar nicht wahrnehmen können. Für ihn ist die Auslegung der derzeitigen Asylpolitik der Bundesregierung nur ein zarter Hauch aus dem Gesetzestext, welcher hinzukommend noch wahnwitzig interpretiert werde. Denn es sei vor allem so, dass die Gesetze, die bestimmte Schutzrechte begründen – auch das Asylrecht – massiv umgangen werden.

Denn im deutschen Asylrecht heißt es explizit, dass Asyl nicht in Anspruch nehmen kann, wer aus einem Land der Europäischen Union oder einem sicheren Drittstaat, wie zum Beispiel der Schweiz, einreist. Darüber hinaus gibt es noch ein weiteres Schutzrecht, nämlich das des „Flüchtlings“. Wird einem Einwanderer der Flüchtlingsstatus anerkannt, so genießt dieser das sogenannte „kleine Asylrecht“, das heißt er darf nicht abgeschoben werden. Karl-Albrecht Schachtschneider weist explizit darauf hin, dass durch das kleine Asylrecht kein Einreiserecht begründet wird. Wenn jemand eingereist ist, stellt sich die Frage, ob legal oder illegal. Bei illegaler Einreise stellt sich die Frage, ob der Flüchtlingsstatus überhaupt anerkannt werden muss.

Diese Frage wird im Asylgesetz geregelt. Dort heißt es, daß niemand einreisen darf, der nicht über irgendeinen Einreisetitel verfügt, Staatsbürger oder Unionsbürger ist. Von den bisher weit über einer Million eingereisten Einwandern seit August 2015 sei kein einziger nach gültigen Recht eingereist, so Karl-Albrecht Schachtschneider.

Der Soziologe Jost Bauch spricht bei der aktuellen demographischen Entwicklung von der Bildung einer Multiminoritätengesellschaft bis zu einem gezielten Ethnosuizid der Deutschen. Die Deutschen – schon vor mehreren Jahrzehnten von Experten warnend prognostiziert – sind auf dem Weg zum selbstgewählten Volkstod. Die Zukunft der Enkelgeneration wird gerade verspielt. Es ist absehbar, dass spätestens um 2090 herum die Deutschen im eigenen Land ihre Mehrheit verlieren und zu einer Minderheit neben anderen werden.

Berücksichtigt man die Tatsache, dass die deutsche Minorität eher alt, die eingewanderten Minoritäten eher jung sein werden, so dürfte klar sein, dass eingewanderte Minoritäten ihren Anspruch auf Dominanz geltend machen werden. Verteilungskämpfe zwischen den verschiedenen ethnischen und kulturellen Gruppierungen sind unausweichlich, wobei die „altdeutsche“ Fraktion in diesen Verteilungskämpfen schlechte Karten hat. Verstärkt wird diese Entwicklung durch unterschiedlichen Religionen – einer schwachen und sich aufgebenden christlichen bei den Einheimischen auf der einen und einem aufstrebenden Islam bei den Einwandern auf der anderen Seite.

Jost Bauch schließt vor dem Hintergrund der Dynamik des Prozesses und des kompletten Scheiterns der „Multikulti-Gesellschaft“ und der Integrationsillusionen auch bürgerkriegsähnliche Entwicklungen nicht aus.

http://www.kaschachtschneider.de

Publikationen:
Karl Albrecht Schachtschneider/Jost Bauch Einwanderung oder Souveränität: Deutschland am Scheideweg
Karl Albrecht Schachtschneider, Erinnerungen ans Recht
Karl Albrecht Schachtschneider, Die Souveränität Deutschlands: souverän ist, wer frei ist
Jost Bauch, Der Niedergang: Deutschland in der globalisierten Welt. Schriften wieder den Zeitgeist.
Jost Bauch/Harald Seubert, Deutschland und Europa in einer veränderten Welt (Weikersheimer Dokumentation)

http://quer-denken.tv/index.php/bibli…http://quer-denken.tv/index.php/bibli…http://quer-denken.tv/index.php/beitr…

 

Grenzen der Religionsfreiheit Islam – Prof. Schachtschneider AfD Bayern

Veröffentlicht am 18.04.2016

„Die Grenzen der Religionsfreiheit am Beispiel des Islam“
Vortrag 16.04.16, Ingolstadt
Prof. Dr. jur. Karl Albrecht Schachtschnieder

In den letzten Tagen wurden verschiedene Passagen aus Entwürfen für unser Parteiprogramm Gegenstand der medialen Berichterstattung. Ein Themenfeld, das besonders kontrovers diskutiert wird befasst sich mit Fragen zur Religionsfreiheit im Allgemeinen und speziell im Bezug auf den Islam.
Wir freuen uns, dass sich der renommierte Staatsrechtler, Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider kurzfristig bereit erklärt hat, mit dem Vortrag „Die Grenzen der Religionsfreiheit am Beispiel des Islam“ zu dieser Debatte beizutragen.
Dieser Vortrag findet als gemeinsame Veranstaltung der Bezirksverbände Niederbayern und Oberbayern am 16. April im Wirtshaus am Auwaldsee statt. Protschka Kreisverband

http://www.afdbayern.de

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Quelle: AFD Bayern TV

Das Video dürfen sich natürlich auch die anderen Parteien wie SPD CDU CSU FDP Die Grünen Die Linke ÖDP FPÖ ansehen. Auch Angela Merkel und Horst Seehofer. Auch die Antifa, München ist Bunt, AIDA Kampf gegen Rechts, Kampf gegen Links, Kampf gegen Alles etc.
ARD ZDF SAT1 RTL Phoenix dürfen darüber berichten. Ob Koran oder Bibel, Allah, Moschee, Synagoge, Minarette oder Gott, Jesus. Jedem das Seine.

WARNUNG: Europa wird unumkehrbar überfremdet

Hagen Grell

Eine düstere Aussicht auf eine MÖGLICHE Zukunft Europas zeigt Black Pigeon Speaks in seinem Video „Germany Crosses the Demographic RUBICON: 20-35’s a MINORITY by 2020“. Er sagt: Wenn Merkel und die Überfremdung nicht aufgehalten werden, ist in wenigen Jahrzehten die gesamte Europäische Kultur vernichtet.

Das englische Original findet ihr hier: https://www.youtube.com/watch?v=dF9V8…

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Aufklärungsarbeit bei Rot-Grün über die Anwendung der Scharia

(Admin: Sie wissen nichts! und quaaaaken herum: Wer? …die POlitiker!)
15 Mai 2016

Dass sowohl in Deutschland, wie auch in Österreich von verantwortlichen Politikern gefordert wird, die islamische Rechtsprechung in das jeweilige Rechtssystem zu integriert und ebenfalls seit Jahren scharia-konforme Urteile in deutschen Gerichtsälen gefällt werden, das scheint bei Vertretern von Rot-Grün eine gänzlich neu Information zu sein, der man sich hysterisch zu erwehren sucht. Mit Video.

koran

Koran (Bild: metropolico.org)

 

Im österreichischen Sendeformat Plus 4, zugehörig zur ProSiebenSat.1 Mediagroup, konnte sich der Fernsehzuschauer im privatrechtlichen Rundfunk einmal mehr von der Unwissenheit politisch Verantwortlicher überzeugen. Bereits Mitte März ausgestrahlt wurde über das Dauerbrenner-Thema: »Rechtspopulisten auf Erfolgskurs – Angriff auf die offene Gesellschaft? « diskutiert.

In der politisch zahlenmäßig ausgewogenen Rednerrunde waren neben den beiden linkspolitischen Österreicherin, Ulrike (grünen Vizepräsidenten des Europaparlaments) und Barbara Blaha (Autorin und Gründerin des Politkongresses Momentum und ehemalige Vorsitzende der Österreichischen Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft) noch Harald Vilimsky (Generalsekretär der FPÖ) und die Bundesvorsitzende der Alternative für Deutschland (AfD), Alice Weidel vertreten.

Alice Weidel klärte im Fortlauf der Diskussion die beiden immer mehr in Abwehrhaltung verfallenden Linkspopulistinnen über die bereits seit Jahren in deutschen und österreichischen Gerichten angewandte islamische Rechtssprechung (Scharia) auf. (BS)

http://www.metropolico.org/

Asylheime: So leiden Christen unter Islam-Terror

(Admin: Flüchtling ist eben nicht gleich Flüchtling.)

COMPACTTV

Veröffentlicht am 09.05.2016

Hass, Prügel, Todesdrohungen – für Christen sind die bunten weltoffenen Asylheime Deutschlands oft die Hölle auf Erden. Drangsaliert werden sie von moslemischen Asylforderern, IS-Unterstützern und moslemischen Wachpersonal. Die deutschen Behörden schauen meist weg, selbst die christlichen Amtskirchen verharmlosen den Terror als sogenannte Einzelfälle. Am Montag, den 9. Mai 2016, legte die Organisation OpenDoor erschreckende Statistiken zum Leid der Christen in den Asylunterkünften vor. Am Aufwühlendsten in der Pressekonferenz waren zwei Augenzeugenberichte: Der syrische Christ Fadi S. erzählte, wie er in Deutschland auf islamische Fundamentalisten traf. Aus Angst um sein Leben will er nicht erkannt werden. Der Iraner Ramin F. hat unter anderem Todesdrohungen erlebt.
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Bis zu 40.000 christliche Flüchtlinge werden drangsaliert

v.l.: Karl Hafen (IGFM), Volker Baumann (AVC), Wolfgang Baake (Beauftragter der Deutschen Evangelischen Allianz), Markus Rode (Open Doors), Pfarrer Dr. Gottfried Martens und Paulus Kurt (ZOCD). Foto: picture-alliance/dpa

v.l.: Karl Hafen (IGFM), Volker Baumann (AVC), Wolfgang Baake (Beauftragter der Deutschen Evangelischen Allianz), Markus Rode (Open Doors), Pfarrer Dr. Gottfried Martens und Paulus Kurt (ZOCD). Foto: picture-alliance/dpa

Berlin (idea) – Bei Gewalt gegen christliche Flüchtlinge in Deutschland vor allem durch Muslime handelt es sich nicht um Einzelfälle. Das geht aus einer Studie hervor, die am 9. Mai in Berlin vorgestellt wurde. Herausgeber sind die Menschenrechtsorganisation AVC (Aktion für verfolgte Christen und Notleidende, Nidda), die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM, Frankfurt am Main) die christliche Hilfsorganisation Open Doors (Kelkheim bei Frankfurt/Main), das katholische Hilfswerk Kirche in Not sowie der Zentralrat Orientalischer Christen in Deutschland (beide München). Für die Studie wurden 231 Personen in zehn Bundesländern befragt. Danach erlitten 88 Prozent der befragten Christen Verfolgung durch Mitflüchtlinge und 49 Prozent durch das Wachpersonal. 75 Prozent erlebten wiederholt Drangsalierungen. Der Studie zufolge wurden 43 Prozent wiederholt beleidigt, 37 Prozent erlitten körperliche Gewalt, 32 Prozent bekamen Todesdrohungen. Nur in jedem fünften Fall wurden die Übergriffe bei der Polizei angezeigt. 45 Prozent der befragten Gewaltopfer gaben an, aus Angst vor Wiederholungstaten von einer Anzeige abgesehen zu haben. Bei 86 Prozent der Flüchtlinge handelt es sich um Konvertiten, die vom Islam zum Christentum übergetreten sind. 69 Prozent stammen aus dem Iran, 13 Prozent aus Afghanistan, fünf Prozent aus Syrien. Die Organisation AVC schätzt, dass in Deutschland bis zu 40.000 Flüchtlinge aufgrund ihrer religiösen Überzeugung drangsaliert werden.

Christliche Flüchtlinge leben in „Klima der Angst und der Panik“

Laut dem Leiter von Open Doors, Markus Rode, leben christliche Flüchtlinge in Deutschland in einem „Klima der Angst und Panik“. Dies gelte auch für Jesiden und andere Minderheiten. Die Möglichkeit, sich jemandem anzuvertrauen, sei gering, da nicht selten auch der – häufig extrem muslimisch geprägte – Wachschutz gewalttätig werde. Minderheiten in Flüchtlingsheimen verlören ihr Vertrauen in den deutschen Staat. Zu der Studie äußerte sich ferner Pfarrer Gottfried Martens von der Dreieinigkeitsgemeinde Berlin-Steglitz, die zur der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) gehört. Sie kümmert sich intensiv um Asylbewerber, die in ihren Heimen von radikalen Muslimen angegriffen und gemobbt werden. Laut Martens muss das Bewusstsein dafür wachsen, dass der Staat beim Schutz von Minderheiten unter den Flüchtlingen versage. Angesichts von Hunderten Übergriffen sei es „unfassbar“, dass immer noch von „Einzelfällen“ die Rede sei. Er halte es nach wie vor für sinnvoll, die nichtmuslimische Minderheit getrennt unterzubringen. Dies sei unter vielen schlechten Lösungen die beste. Martens: „Wenn ein Haus brennt, reicht es nicht, über Brandschutzvorrichtungen zu reden. Man muss die Leute rausholen.“

Sechs Forderungen an die Bundesregierung

Die Autoren der Studie fordern die Bundesregierung dazu auf, keine weiteren „Integrationsexperimente“ auf dem Rücken von Minderheiten in Asyleinrichtungen zu machen. Notwendig seien sechs Maßnahmen: die Religionszugehörigkeit bei der Erstaufnahme erfassen, Minderheiten zusammenlegen, religiöse Minoritäten, die bereits Opfer von Verfolgung geworden sind, getrennt unterbringen, den nichtmuslimischen Anteil beim Wachpersonal erhöhen, Mitarbeiter von Flüchtlingsunterkünften hinsichtlich religiöser Konflikte regelmäßig schulen und Vertrauenspersonen christlichen Glaubens bereitstellen.

EKD-Ratsvorsitzender hatte behauptet: Übergriffe kein flächendeckendes Problem

Die Ergebnisse der Studie stehen im Widerspruch zu Äußerungen des EKD-Ratsvorsitzenden, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm (München). Er hatte am 30. März in der Sendung „Kontrovers“ des Bayerischen Rundfunks erklärt, Gewalt von muslimischen Flüchtlingen gegen christliche Migranten sei kein flächendeckendes Problem in deutschen Unterkünften. Sollten neue Erkentnisse da sein, „die wirklich geklärt sind und wirklich handfest sind, dann muss gehandelt werden“.

http://www.idea.de/

London hat ersten muslimischen Bürgermeister

7. Mai 2016 | 15.31 Uhr

Sadiq Khan

London hat mit Sadiq Khan ersten muslimischen Bürgermeister

Sadiq Khan ist Londons neuer BürgermeisterFOTO: afp
London. London hat erstmals einen muslimischen Bürgermeister: Der Labour-Kandidat Sadiq Khan, Sohn eines Einwanderers aus Pakistan, wurde nach seinem klaren Sieg über den konservativen Kandidaten Zac Goldsmith offiziell ins Amt eingeführt.

Die feierliche Vereidigung Khans fand am Samstag in der Southwark Cathedral in der britischen Hauptstadt statt. Zuvor hatte Khan in seiner Dankesrede in der Nacht Bezug auf den mit harten Bandagen geführten Wahlkampf genommen, in dem die Konservativen ihm Sympathien für islamische Extremisten unterstellt hatten. „London hat für die Hoffnung und gegen die Furcht, für die Einheit und gegen die Spaltung gestimmt“, sagte der 45-Jährige. Das mache ihn stolz.

„Furcht macht uns nicht sicherer, sie macht uns nur schwächer“, sagte er. Khan versprach, ein „Bürgermeister für alle Londoner“ zu sein. Bei Khans Siegesrede waren auch die Kandidaten der anderen Parteien auf der Bühne. Der Kandidat der rechtsgerichteten Partei Britain First, Paul Golding, drehte ihm demonstrativ den Rücken zu.

„Ich hätte es nicht im Traum für möglich gehalten, dass jemand wie ich zum Bürgermeister von London gewählt werden könnte“, sagte Khan. Er bedankte sich bei allen Wählern, die „das Unmögliche heute möglich gemacht haben“.

In der Southwark Cathedral wurde Khan ins neue Amt eingeführt FOTO: afp
Vater eines eingewanderten Busfahrers

Khan hat eine klassische Aufsteigerbiographie: Geboren wurde er 1970 als Sohn eines aus Pakistan zugewanderten Busfahrers. Zusammen mit sieben Geschwistern wuchs Khan in einer Sozialwohnung auf. Nach dem Studium arbeitete er drei Jahre als Rechtsanwalt für eine britische Menschenrechtsgruppe. 2005 zog er ins britische Unterhaus ein. Drei Jahre später wurde er Verkehrsminister – und war damit der erste Muslim in einer britischen Regierung.
Khan tritt nun die Nachfolge des populären Konservativen Boris Johnson an, dem Ambitionen auf das Amt des Premierministers nachgesagt werden. Khans Gegner im Wahlkampf war der Konservative Goldsmith: ein Multimillionär, der einer reichen Investorenfamilie entstammt. Dem Endergebnis zufolge erhielt Khan rund 1,31 Millionen Stimmen, auf Goldsmith entfielen rund 995.000 Stimmen.

Vorwurf der Spaltung

Im Wahlkampf kämpften die Widersacher mit harten Bandagen. Goldsmith hatte den Favoriten Khan mit Wörtern wie „radikal“ und „gefährlich“ beschrieben. Er warf seinem Rivalen vor, islamistischen Extremisten „Plattformen, Sauerstoff und sogar Schutz“ zu geben. Dieser Vorwurf wurde von Premierminister David Cameron und anderen ranghohen Konservativen wiederholt.

Khan beschreibt sich selbst als „britischen Muslim, der den Kampf gegen die Extremisten aufnimmt“. Er warf dem 41-jährigen Goldsmith, einem wohlhabenden Umweltschutzaktivisten, vor, die Wählerschaft in einer der multikulturellsten Städte der Welt spalten zu wollen.

(crwo/afp/ap)