Französischer Geheimdienst lässt eigene Staatsbürger beim „Islamischen Staat“ jagen und töten

geschrieben am 31/05/2017   http://uncut-news.ch/

Französischer Geheimdienst lässt eigene Staatsbürger beim "Islamischen Staat" jagen und töten

Spezialeinheiten aus Frankreich arbeiten laut Wall Street Journal seit Monaten mit Iraks Armee zusammen, um Franzosen zu verfolgen und zu töten, die sich Terrorgruppen wie dem IS angeschlossen haben. RT Deutsch sprach mit Analysten über die Hintergründe.

Von Ali Özkök

Französische Militärs überließen irakischen Einheiten für Terrorismusbekämpfung bereitwillig Informationen und Koordinaten über Dschihadisten des so genannten Islamischen Staates, so das WSJ am Montag. Auch rund 30 Namen von Staatsbürgern, die als hochwertige Ziele im…..

 

Nach Wahlsieg von Macron – wird in Frankreich Ukraine 2 vorbereitet? (W.Pjakin)

Russland Ungefiltert

Veröffentlicht am 22.05.2017

Waleri Wiktorowitsch Pjakin zu Wahlen in Frankreich (11.5.2017)
Stichpunkte
0:00 Sind die Wahlen in Europa demokratisch?
2:15 Wessen Marionette ist Macron?
2:55 Marine Le Pen war nur der Eisbrecher und sollte gar nicht gewinnen.
6:04 Wird in Frankreich Ukraine 2 vorbereitet?
8:26 Wofür war Le Pen wirklich da?
9:16 Wie fest sitzt Macron im Sattel?
10:36 Die Nachteile einer Marionette wie Macron?
Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=oH4s-…

Begriffsklärung:
Der globale Prädiktor – im Grunde ist es die globale Elite, sie betreibt globale Politik und legt langfristige Pläne darüber an, in welche Richtung sich die einzelnen Länder und die Welt als Ganzes entwickeln sollen.
Der interne Prädiktor – das sind Kräfte, die die globale Politik und die Techniken des globalen Prädiktors analysieren, die anderen darüber aufklären und Vorschläge zur eigenen nicht manipulierten Politik machen.
Die Begriffe stammen aus der Schule des Konzepts der öffentlichen Sicherheit (Concept of Public Security)

Kadima ! En Marche ! Vorwärts!

Nachdem sie nacheinander erst einen CIA-Agenten dann einen Angestellten der Emire vom Golf zum Präsidenten der Republik gewählt hatten, lassen sich die Franzosen ein weiteres mal begaunern, dieses mal von einem Produkt Israels. Sie glauben das Gespenst des Faschismus entfernt zu haben indem sie für einen Kandidaten gestimmt haben, der unterstützt wird von der NATO, den Rothschilds, sämtlichen vierzig führenden Unternehmen des französischen Börsen-Indexes CAC40 und der Ein-stimmigen Presse. Weit ab davon, ihren Irrtum ermessen zu können, sind sie noch alle in Hypnose und dürften nicht vor Ende der Wahlen zum Parlament daraus wieder aufwachen.

Mit der Verkündung seines Wahlsieges, baut Emmanuel Macron, der demokratisch gewählte Präsident einen Abstand auf zwischen SICH und dem Volk. Das Bad in der Menge verweigernd, überquert er lange allein den Hof des Louvre, wo sich seine Unterstützer versammelt haben.

Der Mannschaft des gewählten französischen Präsidenten, Emmanuel Macron, ist es gelungen die Franzosen in Hypnose zu versetzen. Sie hat ihr Hengstfohlen mit zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen küren lassen; ein junger Mann von 39 Jahren nur, dessen Partei vor knapp einem Jahr per Internet gegründet wurde, und der sich bis dahin noch nie auch nur der geringsten Wahl gestellt hatte.

Steele & Holt

Dieser Gewaltakt wurde umgesetzt von der Mannschaft von Steele & Holt, eine geheimnisumwobene Firma, deren Name an den US-TV-Serie Remington Steele erinnert, eine Krimiserie, wo die Direktorin einer Detektiv-Agentur einen Dieb (Pierce Brosnan) bittet, die Rolle des Chefs zu spielen und ihr auf diese Weise als Tarnung zu dienen.

Versuchen sie nicht herauszufinden, was sich hinter dieser Agentur versteckt. Sie werden nichts finden. Es sei denn ihre beiden Hauptkunden AXA und die Familie Rothschild. Dass Emmanuel Macron für die Rothschilds gearbeitet hat, weiß jeder, dass sie ihm seine Partei aufgebaut haben ist ein gut gehütetes Geheimnis. Was den Versicherer AXA betrifft, er wird regiert von Henri La Croix dem 5.ten Graf von Castries, ansonsten Präsident des NATO-Think-Tank (die Bilderberger), des Institut des Bosporus (Think-Tank der Türkei) und in Frankreich des Institut Montaigne (einem Think-Tank der Rechten)

Darüber hinaus hatte Henry Kissinger Macron 2014 zur jährlichen Versammlung der Bilderberger eingeladen, an den Seiten von Francois Baroin und Christine Lagarde.

Das Institut des Bosporus hat es ermöglicht, diverse Persönlichkeiten der Rechten wie der Linken, die Macron ihre Unterstützung beigesteuert haben, erst zu identifizieren und anschließend zu korrumpieren.

In den Räumen des Institut Montaigne, als dessen Hauptsitz die Privatanschrift seines Direktors deklariert ist, wurden dann die ersten Versammlungen der neuen Partei abgehalten,

Kadima!

Der Name der neuen Partei, En Marche !, wurde gewählt, damit sie dieselben Initialen hat, wie ihr Kandidat. Ansonsten hätte sie sich En Avant !. genannt. Auf Hebräisch: Kadima!. Als man dem alten General Ariel Sharon gegenüber erwähnte, dass der Name seiner neuen Partei der von Mussolini entspreche (Avanti !), antwortete dieser: Aber überhaupt nicht! En Avant ! war der Befehl, welchen er jeder einzelnen seiner Kampfgruppen gab, zum Beispiel, als er gegen die Meinung seines Generalstabs Beirut besetzte.

Kadima ! und En Marche ! sind Zentrum-Parteien, welche Persönlichkeiten der Rechten wie der Linken vereinen – es ist wohl bekannt, Ariel Sharon war ein „Mann des Zentrums“ -. Er hatte seine Partei gegründet, um mit Benjamin Netanjahu zu brechen: Sharon war ein Kolonialist, der auf dem Modell der Süd-Afrikanischen Bantu-Stämme einen palästinensischen Staat schaffen wollte. Die Apartheid war, seiner Meinung nach, die einzige Möglichkeit Israel zu bewahren. Netanjahu, ganz im Gegenteil, ist ein Anhänger des Talmud. Er verweigert sich der Idee Palästina mit den Gojim (Nichtjuden) zu teilen. Für ihn müssen sie vertrieben, im Zweifel ausgerottet werden können.

Man wird im Weiteren sicherlich noch erfahren, warum Macron mit dem sozialistischen Premierminister, Manuel Valls gebrochen hat. Es genügt im Augenblick, den Nachdruck zu beobachten, mit welchem jener versucht sich En Marche ! anzuschließen und die Ungeniertheit, mit welcher Macron ihn zurückstößt, um bemerken zu können, dass zwischen ihnen ein tiefgreifender Konflikt schwelt.

Faschismus im Anmarsch

Um Macron zu promoten, haben Steele & Holt – d.h. die NATO und Rothschild – sich auf die alten Netzwerke der pro-US Stiftung Saint-Simon gestützt. Zusammen haben diese „die Gefahr Le Pen“ inszeniert, der Gestalt, dass viele Wähler die im innersten gegen Macron waren, dann doch für ihn gestimmt haben, aus Angst vor einem möglichen Sieg des „Ekelhaften wilden Tieres“. Obwohl sie gegen Marine Le Pen nicht viel in der Hand hatten, haben sie sie trotzdem der Verbrechen ihres Vaters und noch einiger anderer beschuldigt.

Diese Manipulation belegt, dass in einer „Show-Gesellschaft“ die Form immer wichtiger ist als der Inhalt. Doch was sind sind eigentlich die Charakteristiken des Faschismus?

- Das Ende des Klassenkampfes durch den corporativen Zusammenschluss von Arbeitern und Chefs in den gleichen Organisationen,
- das Ende jeglicher Rechts – Links Dialektik dank einer Einheitspartei und in Konsequenz,
- das Ende jeder Opposition durch den Einsatz von Gewalt.

Während also die Erste dieser Charakteristiken noch für die Vision von Jean-Marie Le Pen zugetroffen hätte, so gilt dies für keine einzige bei der seiner Tochter, wo hingegen die Beiden Ersten für die Vision Emmanuel Macrons sehr wohl zutreffen. Er wird unterstützt von allen großen Leitern des CAC40, genauso wie von der CGT. Er stellt nicht die Fähigkeiten der Rechten und Linken Parteien in Frage, die Werte zu verteidigen für welche sie eintreten, sondern ruft ihre Führer dazu auf, sich in seiner zusammen zu finden, um Ihre gemeinsamen Interessen zu verteidigen. Es besteht kein Zweifel daran, dass, wenn die Wahlen zum Parlament so ablaufen werden, wie Macron sich das erhofft, so wird die Vernichtung der Opposition beginnen. Aktuell gibt die Einhelligkeit der Zeitungs-Presse an den Seiten des Kandidaten Macron wie auch die Kampagne gegen rebellierende Internetsites einen Vorgeschmack auf das, was sich vorbereitet.

Die Geschichte wiederholt sich: 1940 unterstützten die Franzosen Philippe Petain um sich vor dem Nazis zu schützen, aber es war Petain, der den Faschismus installierte. 2017 haben sie für Macron gestimmt um sich vor dem Faschismus zu schützen und es wird ER sein, der den Faschismus installieren wird.

Eine parasitäre Kampagne

Es ist richtig, dass manche Wähler verwirrt waren einerseits von den ungewohnten Persönlichkeiten der Kandidaten, andererseits vom gleichzeitigen Einsatz eines ganzen Arsenals von Propagandamethoden, die seit dem Zweiten Weltkrieg nie mehr eingesetzt worden waren.

Im Alter von 15 Jahren hatte Emmanuel Macron eine sexuelle Beziehung mit seiner 23-jährigen Theaterlehrerin, hat nicht gezögert mit ihr zusammen zu leben und hat sie 15 Jahre später geheiratet. Marine Le Pen hat von ihrem Vater den Vorsitz seiner Partei geerbt, welche sie zunächst gesäubert und aus der sie ihn dann ausgeschlossen hat. Psychoanalytisch betrachtet hat der erste seine Mutter geheiratet, während die Zweite ihren Vater getötet hat.

Vor allem aber hat die Mannschaft von Emmanuel Macron nicht gezögert seine Rivalen des aller schlimmsten Verrates anzuklagen, ohne jegliche Logik und absolut sicher, dass die regionalen und landesweiten Tageszeitungen – welche sie in ihrer Gesamtheit bereits kontrollierte – es nicht wagen würden auch nur die geringste Kritik zu äußern. Der Kandidat der Rechten, Francois Fillon gilt inzwischen als Dieb, obwohl keine einzige der gegen ihn vorgebrachten Anschuldigungen bewiesen wurde. Marine Le Pen wird als die Inkarnation des Faschismus eingestuft, obwohl sie nie die Positionen vertreten hat, welche ihr angelastet werden.

Sieg eines Einzelgängers

Mit der Verkündung seines Wahlsieges hat Präsident Macron von Seinem Wahlkampfzentrum aus eine kurze Ansprache gehalten. Banalitäten, vorgebracht mit dem Anschein des Ernstes eines Mannes, der plötzlich das Gewicht der Verantwortungen schwer auf seinen zarten Schultern fühlt. Anschließend hat er sich mit seinen Anhängern im Hof des Louvre ein ganz neues Theater spendiert. Er hat Paris in einer Autokolonne mit getönten Scheiben durchquert. Er hat lange, allein, unnahbar den Hof des Louvre durchschritten um das ihm zu Ehren errichtete Podium zu besteigen. Am Fuß der Pyramide, welch ein Bonaparte, hat er eine weitere Rede vom Stapel gelassen, ebenfalls nur aus Banalitäten, aber dieses Mal mit flammenden Worten, er der niemals mit Waffen gekämpft hat. Schließlich hat er sich von seiner Familie und einigen Aktivisten umringen lassen um die Marseillaise zu singen.

Ganz im Gegensatz von Allen seinen Vorgängern, hat er nie, während des ganzen Abends, auch nur eine Hand geschüttelt. Niemandem wurde es gestattet sich ihm zu nähern. Er hat nicht eine der politischen Persönlichkeiten, welche ihn unterstützt hat auftreten lassen um seinen Sieg mit ihm zu teilen. Sie werden den Lohn des Verrats ihrer jeweiligen Parteien erst erhalten, wenn sie diese erneut verraten und IHN bei den Parlamentswahlen unterstützen werden.

Erst wenn Präsident Macron alle Fäden der Macht in seinen Händen halten wird, wird er die Franzosen wieder aufwachen lassen. Dann wird es zu spät sein.

Vorwärts, Marsch!

Übersetzung
Ralf Hesse

Französische Medien und Behörden wollen Macron-Leak vertuschen

SIE, die Schattenmächte suchen sich immer die Besten…die besten Erfüllungsgehilfen für ihre dunklen Machenschaften und Pläne.

Marin le Pen hatte doch in einer Talkshow eine Bemerkung über Offshore-Konten gemacht, woraufhin sie verklagt werden soll.

R.

By OFFICIAL LEWEB PHOTOS [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons

Gestern, einen Tag vor der Wahl in Frankreich, veröffentlichte eine Hackergruppe geheime Unterlagen und Emails von Emmanuel Macron. Doch die Enthüllungen sollen vertuscht werden.

Die Unterlagen wurden anonym als „torrent“-Dateien im Internet zur Verfügung gestellt. Alle etablierten Medien schweigen und Behörden warnen vor der Verbreitung.

Aufklärung soll verhindert werden

Macron ist eine Erfindung der Globalisten und Wunschkandidat des Establishments. Selbst die österreichische Sozialdemokratie setzt auf den ehemaligen Rothschild-Banker, der für sein Luxusleben in der Kritik steht.

Von der französischen Wahlkommission, einer staatlichen Kontrollinstanz zur Überwachung des französischen Präsidentschaftswahlkampfs, dazu aufgefordert, nicht von den Inhalten der „Leaks“ zu berichten. Nicht ohne den Hinweis, die Verbreitung von „Fakenews“ könne verboten sein.

Zensur läuft auf Hochtouren

Auch diverse Internetplattformen, haben die brisanten Emails, Dokumente, Fotos, Verträge und Rechnungen bereits gelöscht (darunter auch archive.org). Ebenso wurde die anonyme Bilder- und Nachrichtenaustauschseite 4Chan kurzfristig von der französischen Regierung gesperrt, da dort Bilder aus den Dokumenten im Umlauf waren.

Brisante Inhalte

Während Macron verkünden ließ, die Inhalte seien teilweise gefälscht, hat inzwischen auch Wikileaks die Dokumente analysiert.

We have not yet discovered fakes in & we are very skeptical that the Macron campaign is faster than us https://archive.fo/eQtrm 

Photo published for EMLEAKS - Pastebin.com

EMLEAKS – Pastebin.com

archived 5 May 2017 18:02:12 UTC

archive.fo

https://twitter.com/wikileaks?ref_src=twsrc%5Etfw&ref_url=http%3A%2F%2Finfo-direkt.eu%2F2017%2F05%2F07%2Ffranzoesische-medien-wollen-macron-leak-vertuschen%2F

Auch die Nachricht über ein Geheimkonto in einem Steuerparadies sieht nicht nach einer Fälschung aus:

Andere Dokumente sollen Geschäfte mit einem lybischen Waffenhändler und einer Unternehmen gelegen, das synthetische Drogen herstellt. Brisant: Die Präsidentschaftskanzlei von Francois Hollande und andere Ministerien sollen beim Aufbau der Macron-Partei „En Marche!“ geholfen haben.

http://info-direkt.eu/

Weitere Infos dazu hier:

http://www.anonymousnews.ru/2017/05/07/gigantischer-leak-ueber-macron-waffenhandel-drogen-schwarzgeld-medien-schweigen/

Strafverfahren nach TV-Duell von Macron und Le Pen eingeleitet

Emmanuel Macron und Marine Le Pen

20:22 04.05.2017(aktualisiert 20:38 04.05.2017) Zum Kurzlink
Präsidentschaftswahlkampf in Frankreich 2017 (92)
 

Die Pariser Staatsanwaltschaft hat ein Strafverfahren auf Grund einer Beschwerde des französischen Präsidentschaftskandidaten Emmanuel Macron eingeleitet, die er nach dem TV-Duell mit seiner Gegnerin Marine Le Pen eingereicht hat, schreibt Le Figaro am Donnerstag.

Macron hat eine Verleumdungsklage gegen nicht näher bezeichnete Personen eingereicht. Die verbreiteten Informationen über sein angebliches Offshore-Konto auf den Bahamas seien eine Lüge, hieß es.

Am 3. Mai hat die Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen beim TV-Duell mit Macron gesagt, sie hoffe, dass er kein Offshore-Konto auf den Bahamas habe.

Wenige Stunden vor der Debatte und während der Sendung waren via Twitter Mitteilungen über dokumentierte Nachweise auf Englisch verbreitet worden, dass Macron angeblich Steuern hinterziehe.

Macron selbst sagte am Donnerstag, dass er kein solches Konto habe. Seinen Angaben nach hat Le Pen dieses Thema aufgegriffen und bei der TV-Debatte auf die offizielle politische Ebene gebracht. Ihr werde nun ihre „Internet-Armee“ folgen.

Laut Le Pen hat sie ihren Gegner nicht verleumdet und keine Andeutungen gemacht. Sie habe nur eine Frage gestellt.

Der Vizepräsident des Front National, Louis Aliot, hat laut Medien in Radio „Europa 1“ mitgeteilt, dass es zwei amerikanische Internet-Seiten gebe, die über Macrons angebliche Steuerhinterziehung berichten würden. Die Partei überprüfe nun diese Informationen.

https://de.sputniknews.com/

Entweder die Macht des Geldes oder des Volkes – Le Pens Rede zur Stichwahl + Video

„Die Franzosen haben eine sehr einfache Wahl.“ Sagte Marine Le Pen im Anschluss an die Wahl in Frankreich. Entweder wählen sie die Herrschaft des Geldes und der totalen Deregulierung – oder ein Frankreich „mit Grenzen, das die nationale Identität schützt“.
French presidential election candidate for the far-right Front National (FN) party Marine Le Pen is seen on a giant screen as she gives a speech during a campaign meeting on April 2, 2017 at the Bordeaux-Lac exhibition center in Bordeaux, western France.  / AFP PHOTO / GEORGES GOBET        (Photo credit should read GEORGES GOBET/AFP/Getty Images)

Hier ein kurzer Einblick in den Auftritt von Marine Le Pen, nachdem durch die Hochrechnungen klar wurde, dass sie in die französische Stichwahl geht. Sie sagte unter anderem: „Die große Herausforderung der Wahl ist die wilde Globalisierung, die die Zivilisation in Gefahr stellt. Die Franzosen haben eine sehr einfache Wahl.“

„Entweder gehen wir einen Weg zur totalen Deregulierung, ohne Grenzen und Schutz, der zur Delokalisierung führt, dem unlauteren internationalen Wettbewerb, zur Masseneinwanderung und freiem Verkehr von Terroristen. Zur Herrschaft des Geldes. Oder Sie können das Frankreich mit Grenzen wählen, das Arbeitsplätze, die Kaufkraft, unsere Sicherheit und nationale Identität schützt.“

Video: Entweder die Macht des Geldes oder des Volkes – Le Pens Rede zur Stichwahl

http://www.epochtimes.de

Oppermann: Erfolg von Macron für Kampf gegen AfD nutzen – Führung Macrons und Le Pens bestätigt

SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann sei „sehr zuversichtlich“, dass sich Präsidentschaftskandidat Macron auch in der Stichwahl in zwei Wochen durchsetzen werde. „Nun gilt es in Deutschland dafür zu kämpfen, dass die immer weiter nach rechts driftende AfD nicht in den Bundestag einzieht.“
Präsidentschaftswahlen 2017 in Frankreich. Foto: ERIC FEFERBERG/AFP/Getty Images

SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann sieht den Erfolg des linksliberalen Präsidentschaftskandidaten Emmanuel Macron im ersten Wahlgang in Frankreich auch als Auftrag für die Parteien in Deutschland.

„Nach den Niederländern haben nun auch die Franzosen den Europafeinden mehrheitlich eine Absage erteilt: Europa wählt europäisch“, sagte Oppermann.

Er sei „sehr zuversichtlich“, dass sich Macron auch in der Stichwahl in zwei Wochen durchsetzen werde. „Nun gilt es in Deutschland dafür zu kämpfen, dass die immer weiter nach rechts driftende AfD nicht in den Bundestag einzieht.“

Führung Macrons und Le Pens nach fast vollständiger Auszählung bestätigt

Unterdessen haben sich die Stimmenanteile von Emmanuel Macron und Marine Le Pen bei der ersten Runde der Präsidentschaftswahl in Frankreich verfestigt. Nach Auszählung von 97 Prozent der Stimmen gab das Innenministerium in Paris den Anteil des 39-jährigen parteilosen Ex-Wirtschaftsministers am Montagmorgen mit knapp 23,9 Prozent an. Die 48-jährige Front-National-Chefin lag bei gut 21,4 Prozent. Macron und Le Pen ziehen damit in die Stichwahl am 7. Mai ein.

Die Stimmenanteile der beiden Nächstplatzierten lagen auch am Montagmorgen knapp unter 20 Prozent. Der Konservative François Fillon erhielt demnach gut 19,9 Prozent der Stimmen, der Linkspartei-Gründer Jean-Luc Mélenchon gut 19,6 Prozent. Laut Innenministerium waren mehr als 46.891.000 Stimmen ausgezählt. Die Wahlbeteiligung lag bei gut 78 Prozent. Das amtliche Endergebnis wurde nicht mehr für Montag erwartet.

Macron, der erst vor einem Jahr seine Bewegung „En Marche!“ (In Bewegung!) gegründet hatte, präsentiert sich als neue Kraft der Mitte jenseits der „System“-Parteien des rechten und linken Lagers. Er hat jetzt beste Chancen, der jüngste Präsident in Frankreichs Geschichte zu werden. Laut am Sonntagabend veröffentlichten Umfragen würde er Le Pen in der Stichwahl mit mehr als 60 Prozent der Stimmen schlagen. (afp/dpa)

http://www.epochtimes.de

Livestream: Erste Hochrechnungen – 69,42 Wahlbeteiligung in Frankreich – 51 Prozent der Polizei wollten Le Pen wählen

Epoch Times23. April 2017 Aktualisiert: 23. April 2017 19:31

In einer Schicksalswahl für Europa stimmen die Franzosen über ihren neuen Präsidenten ab. Gleich vier Kandidaten haben gute Chancen, sich für die entscheidende Stichwahl der beiden Finalisten zu qualifizieren – darunter die EU-Kritikerin Marine Le Pen und der linke Europakritiker Jean-Luc Mélenchon
Die Präsidentschaftswahl in Frankreich hat begonnen. Foto: FREDERICK FLORIN/AFP/Getty Images

+++ Newsticker +++

19:30 Erste Wahllokale auf dem Land beginnen mit der Auszählung

Wie der „Guardian“ meldet, hat in manchen ländlichen Gebieten die Stimmauszählung begonnen. In den großen Städten sind die Wahllokale bis 20 Uhr geöffnet.

19:18 Die belgische Medienanstalt RTBF spricht eine Stunde vor Ende der Wahl von …

Macron 26%

Le Pen 23%

Melenchon 21%

Fillon 17%

19:09 Macron – 23,8 Prozent, Le Pen – 22,8 Prozent, schreibt Bloomberg

19:00  Umfrage: 51 Prozent der Polizisten in Frankreich wollten Marine Le Pen wählen, das ergab eine IFOP-Umfrage laut „Daily Mail“. Emmanuel Macron wird dagegen nur von 16,5 Prozent der Polizisten unterstützt.

Le Pen hat versprochen, 15.000 neue Polizeistellen zu schaffen, ausländische Kriminelle konsequent abzuschieben und radikale Moscheen zu schließen. Im Wahlkampf war die Polizei vom Front National stark umworben worden, auch inmitten von Ausschreitungen und Berichten über ungezügelte Polizeigewalt.

18:35  Report aus Frankreichs Orakel-Dorf: „Le Pen führt hier bis zu 50 Prozent“

Ein burgundisches Dorf mit 1.700 Einwohnern gilt als Wahl-Orakel der Franzosen: Der Ort hat seit über 30 Jahren fast ausnahmslos das Wahlergebnis des Landes widergespiegelt – manchmal bis auf ein Hundertstel genau.

Aktuell hat Marine Le Pen in dem Ort eine starke Anhängerschaft. „Marine Le Pen führt und wird hier zwischen 40 und 50% in der zweiten Runde machen“, sagt Wirt Didier, der das wichtigste Bistro im Ort führt und jeden Tag die Bevölkerung trifft. Lesen Sie HIER den ganzen Artikel.

18:10 Uhr: Aktuelle Meldung von Twitter

 

17:52 Uhr: Wahlbeteiligung bei 69,42 Prozent

17:12 Uhr: Eine erste Wahlrechnung von Heute /

: 1er sondage sortie des urnes (La Libre)

Pen 22%
20,5%

16:05 Uhr: US-Präsident twittert zur Frankreich-Wahl „Eine sehr interessante Wahl findet gerade in Frankreich statt.“

Very interesting election currently taking place in France.

15:42 Uhr: Hohe Wahlbeteiligung – Schlangen vor den Wahllokalen

Bei der französischen Präsidentschaftswahl hat der Linksaußen-Kandidat Jean-Luc Mélenchon nach Informationen des belgischen Rundfunks in einigen Überseegebieten die Nase vorn. Auf Martinique liege Mélenchon mit 27 Prozent vor dem sozialliberalen Kandidaten Emmanuel Macron mit 25,5 Prozent, berichtet der Sender RTBF. Die französischen Karibikinseln und mehrere andere Überseegebiete hatten wegen der Zeitverschiebung bereits gestern abgestimmt. Dort ist nur ein sehr kleiner Teil der 47 Millionen französischen Wahlberechtigten registriert.

Bei der Präsidentschaftswahl in Frankreich zeichnet sich eine rege Beteiligung ab. Das Innenministerium in Paris meldete am Sonntagmittag vier Stunden nach Öffnung der Wahllokale eine Beteiligung von 28,5 Prozent – etwas mehr als bei der letzten Wahl 2012, als zum gleichen Zeitpunkt 28,29 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben hatten. Vielerorts bildeten sich Schlangen vor den Wahllokalen.

Zur Wahl stehen elf Kandidaten. Vier von ihnen haben laut Umfragen realistische Chancen, unter die beiden Bestplatzierten zu kommen und damit in die Stichwahl einzuziehen: Der parteilose Ex-Wirtschaftsminister Emmanuel Macron, Marine Le Pen, der Konservative François Fillon und Jean-Luc Mélenchon.

Franzosen stimmen in erster Runde über neuen Präsidenten ab

Unter einem beispiellosen Sicherheitsaufgebot hat am Sonntag in Frankreich die erste Runde der Präsidentschaftswahl begonnen. Die Wahllokale sind seit 08.00 Uhr geöffnet, in einigen Überseegebieten konnten die Menschen schon früher abstimmen. Rund 50.000 Polizisten und Gendarmen sowie rund 7000 Soldaten sind im Einsatz.

Fast 47 Millionen Staatsbürger sind aufgerufen, einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin von Staatschef François Hollande zu bestimmen.

Die letzten Wahllokale schließen um 20.00 Uhr, danach werden erste Hochrechnungen erwartet. Mit ausschlaggebend bei dieser Abstimmung könnte das Maß der Enthaltungen sein. Kurz vor der Wahl zeigte sich noch rund ein Drittel der Wähler unentschlossen. Das wäre ein neuer Höchststand.

Erstmals in der französischen Geschichte findet eine Präsidentschaftswahl unter dem Ausnahmezustand statt. Die Sonderbefugnisse zum Kampf gegen Terroristen gelten seit den Anschlägen vom November 2015.

Franzosen stimmen in erster Runde über neuen Präsidenten ab

In Frankreich beginnt heute die mit Spannung erwartete Wahl des neuen Staatspräsidenten. In der ersten Runde treten elf Kandidaten an. Vier Bewerbern werden gute Chancen eingeräumt, in die Stichwahl am 7. Mai einzuziehen.

Mit der FN-Chefin Marine Le Pen und dem Linksaußen-Politiker Jean-Luc Mélenchon stehen gleich zwei Europakritiker zur Wahl. Der Konservative François Fillon und der Sozialliberale Emmanuel Macron stehen der EU hingegen positiv gegenüber und wollen ihr Land reformieren.

Innerhalb Frankreichs gilt bis 20 Uhr eine Nachrichtensperre für Wahlbefragungen oder erste Auszählungen – so lange kann an manchen Orten gewählt werden. Allerdings dürften schon vorher erste Ergebnisse aus Nachbarländern bekannt werden. In französischen Überseegebieten wurde wegen der Zeitverschiebung schon am Samstag gewählt.

(dpa/afp/so)

Polizist in Paris erschossen – Deutsche auf Champs-Élysées verletzt

Kurz vor der Präsidentenwahl erschüttert neuer Terror Frankreich. Bei der tödlichen Attacke auf Polizisten wird auch eine Deutsche verletzt.

Ein massives Polizeiaufgebot sicherte am Freitag den Champs-Élysées und weite Teile der Stadt.
Ein massives Polizeiaufgebot sicherte am Freitag den Champs-Élysées und weite Teile der Stadt.Foto:

Bei dem terroristischen Anschlag auf den Champs-Élysées in Paris ist nach Angaben der Bundesregierung auch eine deutsche Staatsangehörige verletzt worden. Das teilte ein Sprecher des Auswärtigen Amts am Freitag in Berlin mit. Die Frau habe sich zufällig am Tatort aufgehalten. Ihr Zustand sei stabil. Sie sei nicht lebensbedrohlich verletzt worden, habe aber ernste Verletzungen davongetragen.

Kurz vor der französischen Präsidentenwahl an diesem Sonntag hatte ein nach Medienberichten 39 Jahre alter Mann am Donnerstagabend auf dem Prachtboulevard mitten in Frankreichs Hauptstadt mit einer automatischen Waffe auf einen geparkten Mannschaftswagen der Polizei geschossen. Ein Polizist starb dabei. Neben der Deutschen wurden nach Angaben der französischen Behörden zwei weitere Beamte verletzt. Die Polizei erschoss den Angreifer.

Merkel kondoliert Hollande

Die Bundesregierung verurteilte den Anschlag. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) kondolierte Präsident François Hollande und drückte ihr Mitgefühl für die Opfer aus, wie Vize-Regierungssprecherin Ulrike Demmer sagte. „Wir sind in Gedanken bei den Opfern, Familien und Freunden“, sagte der Sprecher des Auswärtigen Amts. Auch US-Präsident Donald Trump sprach Frankreich sein Beileid aus. „Es sieht nach einem weiteren Terroranschlag aus“, sagte Trump auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem italienischen Ministerpräsidenten Paolo Gentiloni in Washington. Trump sprach weiter von einem „schrecklichen Vorfall“ und fügte hinzu: „Wir müssen stark und wachsam sein.“ Gentiloni kondolierte ebenfalls.

Der Tatort: Der Prachtboulevard Champs-Élysées wurde nach den Schüssen gesperrt.

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Der Tatort: Der Prachtboulevard Champs-Élysées wurde nach den Schüssen gesperrt.Foto: Reuters/Christian Hartmann

Der Angriff überschattet den französischen Präsidentschaftswahlkampf. Die Franzosen stimmen am Sonntag über ihren neuen Staatschef ab. Staatspräsident François Hollande sagte, es spreche einiges für einen Terrorakt. Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) reklamiert die Bluttat für sich. Die Anti-Terror-Abteilung der Pariser Staatsanwaltschaft ermittelt. Französische Ermittler haben drei Personen aus dem familiären Umfeld des getöteten Angreifers in Polizeigewahrsam vernommen. Das wurde der Deutschen Presse-Agentur am Freitag aus Ermittlerkreisen bestätigt.

Der 39 Jahre alte Tatverdächtige ist bereits in der Vergangenheit wegen einer Attacke auf Polizisten verurteilt worden. Er hatte im Jahr 2005 eine Freiheitsstrafe von 15 Jahren wegen versuchten Totschlags erhalten, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtete. Er hatte demnach in Seine-et-Marne bei Paris versucht, einen Polizisten, einen Polizeischüler und dessen Bruder zu töten. Es war zunächst unklar, einen wie großen Teil dieser Strafe der Verdächtige verbüßt hatte.

Die französische Polizei hatte erst am Dienstag in Marseille zwei mutmaßliche Islamisten festgenommen, in deren Wohnung ein Waffenarsenal versteckt war. Laut Anti-Terrorstaatsanwalt François Molins drohte ein Anschlag in den nächsten Tagen.

Die Sicherheitsmaßnahmen für den Wahlkampf wurden daraufhin verstärkt.

Le Pen fordert sofortige Ausweisung überwachter Ausländer

Am Donnerstagabend traten die elf Kandidaten beim Fernsehsender France 2 nacheinander zu Kurzinterviews auf. Die entscheidende Stichwahl ist für den 7. Mai geplant. Beim ersten Wahlgang wird ein Kopf-an-Kopf-Rennen der Rechtspopulistin Marine Le Pen von der Front National mit dem Mitte-Links-Kandidaten Emmanuel Macron erwartet.

Le Pen und der konservative Kandidat François Fillon kündigten am Donnerstagabend die Annullierung ihrer geplanten Wahlkampfauftritte an. Auch Präsident François Hollande sagte einen für Freitag geplanten Besuch in der Bretagne nach Angaben seines Umfeldes ab.

Le Pen forderte nach dem Attentat, von den Geheimdiensten überwachte Ausländer sofort auszuweisen. Außerdem müssten die Grenzkontrollen wieder eingeführt werden, sagte Le Pen am Freitag. Die Forderungen sind Teil ihres Programms für die Präsidentenwahl. (dpa, Reuters, AFP)

http://www.tagesspiegel.de