Die Vereinigten Staaten von Israel

Von „Luftpost“

Der britische Journalist Matt Carr befasst sich mit der Rede, die Benjamin Netanjahu auf Einladung der Republikaner vor dem US-Kongress gehalten hat.

Von Matt Carr Matt Carr’s Infernal Machine, 04.03.15 ( http://infernalmachine.co.uk/the-united-states-of-israel/ ) Man kann es nicht höflicher sagen, Benjamin Netanjahu ist tatsächlich einer der widerlichsten und gefährlichsten Politiker der heutigen Welt. Er ist ein Mann, der auf Einschüchterung und Krieg setzt, ein zynischer und amoralischer Manipulierer, der jedes Gefühl für Gerechtigkeit vermissen lässt und so regelmäßig lügt, wie er atmet. 2012 hat er vor den Vereinten Nationen behauptet, der Iran könnte in längstens einem Jahr eine Atombombe bauen, obwohl sein eigener Sicherheitsdienst ihm etwas völlig Anderes berichtet hatte.

[s. http://www.theguardian.com/world/2015/feb/23/leaked-spy-cables-netanyahu-iran-bombmossad (und http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_12/LP18512_121012.pdf )]

2014 missbrauchte er die Ermordung dreier israelischer Teenager, um die israelische Bevölkerung zu manipulieren, damit sie das grausame, strategisch völlig sinnlose Massaker in Gaza akzeptierte.

[s. http://electronicintifada.net/content/netanyahu-government-knew-teens-were-dead-it-whipped-racist-frenzy/13533 (und http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_13/LP10614_220714.pdf )]

Er manipuliert auch seinen mächtigsten Verbündeten. Öffentlich wird Netanjahu nie müde, den USA, die Israels Militärmaschinerie am Laufen halten, seine Liebe und Dankbarkeit zu beteuern. Privat hingegen ist er nicht immer so respektvoll. 2001 brüstet er sich vor einer Gruppe von Siedlern im Westjordanland: „Ich weiß, wie die US-Amerikaner ticken. Sie lassen sehr leicht beeinflussen und in die von uns gewünschte Richtung lenken.“ [s. http://www.aljazeera.com/news/middleeast/2010/07/201071834019513292.html ]

Man sollte Netanjahu nicht unterschätzen, mindestens so lange nicht, wie die Israelis noch so bescheuert sind, ihn immer wieder zu wählen. Ein Land, in dem die Wahrheit noch etwas gilt, würde schon aus Eigeninteresse niemals freiwillig einen Mann wie Netanjahu zu einer Rede vor seinen gewählten Volksvertretern einladen, erst recht nicht, um ihn die Politik seines gewählten Präsidenten kritisieren zu lassen. Und genau das ist gestern passiert, als Netanjahu auf eine Einladung John Boehners, des republikanischen Repräsentantenhaus-Sprechers, die Ron Dermer, der israelische Botschafter in Washington, arrangiert hatte, vor dem Kongress in Washington sprach. Dieses Arrangement wurde bewusst inszeniert, um die laufenden Verhandlungen über das iranische Atomprogramm zu stören und den Weg für einen neuen Gesetzentwurf zu ebnen, der noch härtere Sanktionen gegen den Iran vorsieht.

Seine Zuhörer wussten schon vorher, was er sagen würde, weil alle längst wissen, was Netanjahu sagt, wenn es um den Iran geht. Auch gestern hat er wieder alle Register gezogen: unter Berufung auf den Holocaust den Iran eines beabsichtigten Völkermords bezichtigt, dem Iran und der Hisbollah die Unterstützung von Terroristen vorgeworfen, behauptet, der Bau einer iranischen Atombombe stehe unmittelbar bevor und mit waghalsigen Schlussfolgerungen vor einem neuen „München“ gewarnt, weil in Netanjahus Augen alle Feinde Israels mit Hitler gleichzusetzen sind. Und nicht nur für ihn. Für die schwachsinnige Republikanische Partei, deren kollektives Gehirn mittlerweile von einer durch die ständigen Kriege und den Militarismus (der USA) und die zionistische Propaganda hervorgerufenen Paranoia so verwirrt ist, dass es keinen klaren Gedanken mehr fassen kann, waren Netanjahus „Erkenntnisse“ ein wahrer Weckruf.

Seine Zuhörer ließ es dabei völlig kalt, dass vorher 200 Mossad-Veteranen (und Militärs im Ruhestand) den beispiellosen Schritt gewagt haben, auf einer öffentlichen Pressekonferenz den USA-Besuch ihres eigenen Premierministers als Gefahr für die Sicherheit Israels zu verurteilen und auch die Verhängung neuer Sanktionen (gegen den Iran) abzulehnen [s. http://intelnews.org/2015/03/02/01-1650/ (und http://www.globalresearch.ca/netanyahu-a-danger-to-israel-say-200-israeli-military-and-security-veterans/5434307 )].

Das hat die Netanjahu mit glänzenden Augen anhimmelnden Zombie-Politiker mit ihren Seidenkrawatten und teuren Anzügen aber nicht beeindruckt; überzeugt von ihrer historischen Bedeutsamkeit, lauschten sie der Panikmache und Kriegshetze Netanjahus und saugten seine Botschaft auf wie die in Schoten heranwachsenden Aliens in dem Film „Die Invasion der Körperfresser“ (s. http://de.wikipedia.org/wiki/Die_D%C3%A4monischen ). Politiker, die zulassen, dass der Regierungschef eines anderen Staates ihre eigene gewählte Regierung beleidigt und herabwürdigt, müssen ihren Verstand verloren haben – vermutlich sind aber aber eh völlig hirnlos. Immer wieder erhoben sich die Abgeordneten und Senatoren wie ein Mann von ihren Sitzen und feierten Netanjahu vereint mit insgesamt 26 Standing Ovations, wie sie Stalin erlebte, wenn er einen neuen Fünf-Jahres-Plan verkündete. Mit Stalin huldigten die Russen aber einem Russen, und ihnen drohte die Todesstrafe, wenn sie nicht aufstanden.

Die Deppen, die im US-Kongress den großen Lügner bejubelten, dachten dabei vor allem an ihre Politkarrieren (und die Wahlkampfspenden von vermögenden Juden). Israel hat mittlerweile so viel Macht über die Republikanische Partei, dass normaler Beifall nicht mehr ausreicht; wer hohe Spenden kassieren will, muss seine Begeisterung sichtbar zum Ausdruck bringen. Senator Rand Paul (s. http://de.wikipedia.org/wiki/Rand_Paul ) aus Kentucky wurde hinterher dafür kritisiert, dass er „zu wenig Begeisterung gezeigt“ und nur ‚“halbherzig geklatscht“ habe. [s. http://www.bloomberg.com/politics/articles/2015-03- 03/rand-paul-s-israel-problem-summed-up-in-one-amazing-gif ] Das ist doch nicht zu fassen! Unabhängig davon, ob sie Netanjahu tatsächlich glaubten oder nur um ihre Karrieren und Geldspenden besorgt waren, wie konnten die Abgeordneten und Senatoren den Regierungschef eines ausländischen Staates feiern, der mit seiner Außenpolitik ständig die außenpolitischen Ziel ihres eigenen Staates unterminiert? Aus dem Blickwinkel der USA ist es erschreckend und alarmierend, dass der Regierungschef eines engen Verbündeten es wagen kann, eine solche Rede zu halten und auch noch euphorischen Beifall dafür bekommt.

Es wird höchste Zeit, in einer Phase des Nachdenkens zu untersuchen, wie das passieren konnte, welche Folgen das haben muss und wie sich das auf die Beziehungen (zwischen den USA und Israel) auswirken wird. Dieses Nachdenken wird vermutlich aber nicht bei denen stattfinden, die an der seltsamen Inszenierung im US-Kongress teilgenommen haben und erkennen ließen, dass sie überhaupt nicht zu eigenem Denken fähig sind, sondern nur die Gedanken nachplappern können, die ihnen der große Lügner eingeredet hat.

(Wir haben den Artikel komplett übersetzt und mit Ergänzungen und Links in runden Klammern versehen. Die Links in eckigen Klammern hat der Autor selbst eingefügt. Infos über ihn sind nachzulesen unter http://www.huffingtonpost.com/matt-carr/ . Anschließend drucken wir den Originaltext ab.

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EU-Machtprobe mit Griechenland und Rußland stärkt die Organisation der BRICS

brics

Der Verzweiflungsschritt von EZB-Chef Mario Draghi, die Eurozone mit 1,14 Billionen Euro an sogenannter „Quantitativer Erleichterung“ zu überschwemmen, gleichzeitig aber Griechenland und Zypern von diesem dubiosen Geldsegen auszuschließen, wird sich in zweifacher Weise als Beschleuniger des unvermeidlichen Zusammenbruchs des transatlantischen Finanzsystems erweisen. Die gleichzeitige Eskalation der Provokationen gegen Rußland bei NATO-Manövern im Schwarzen Meer und der Vorwärts-Verlagerung von NATO-Truppen und schwerem Gerät in die Baltischen Staaten an die Grenzen Rußlands steht mit dem drohenden Bankrott des Finanzsystems in direktem Zusammenhang.

Bei beiden Fällen – der harten Linie gegen Griechenland und der Eskalation gegen Rußland – handelt es sich letztlich um einen Bluff. Griechenland soll gezwungen werden, weiter an der gescheiterten Austeritätspolitik der Troika festzuhalten, ungeachtet der Tatsache, daß diese mörderische Politik von der griechischen Bevölkerung in einer demokratischen Wahl abgewählt worden ist. Klaus Regling, Chef des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM), betont: „Griechenland muß diese Kredite vollständig zurückbezahlen. Das ist es, was wir erwarten, und daran hat sich in dieser Hinsicht nichts geändert.“ Ihn interessiert offensichtlich weder, daß nur 3% dieser Kredite in Griechenland geblieben sind, der Rest hingegen den europäischen Banken zu Gute kam, noch das Ergebnis einer demokratischen Wahl, die einer Politik eine klare Absage erteilt hat, die die griechische Wirtschaft um über ein Drittel geschrumpft hat und die Bevölkerung umbringt.

Als Teil des Finanzestablishments wird er dagegen wissen, daß sowohl ein Austritt Griechenlands aus dem Euro als auch der von Tsipras geforderte Schuldenschnitt bei einem Verbleiben im Euro einen augenblicklichen Kollaps der Eurozone, der City of London und der Wall Street zur Folge hätte, denn die gesamte Schuldenpyramide einschließlich der sechzehnstelligen (!) Derivateblase würde platzen. Die Troika hat natürlich ein massives Interesse daran, daß die Tsipras-Regierung mit ihren Forderungen nicht durchkommt, weil sie die positive Signalwirkung an Italien, Spanien, Portugal, Irland und Frankreich, die von deren Erfolg ausgehen würde, mehr fürchtet, als der Teufel das Weihwasser. Und das deutsche Finanzministerium entblödete sich nicht, auf eine diesbezügliche Anfrage der Bundestagsfraktion der Linken zu antworten, man könne aus der Londoner Schuldenkonferenz für Deutschland aus dem Jahr 1953 keine Schlußfolgerungen für eine solche Konferenz für Griechenland ziehen, weil man ja nicht wissen könne, wie sich die deutsche Wirtschaft in den 50er Jahren ohne diese Konferenz entwickelt hätte.

Die Wahrheit ist hingegen, daß Konrad Adenauer und Hermann Abs sehr wohl wußten, daß es das deutsche Wirtschaftswunder nie gegeben hätte, wenn Deutschland damals nicht 60% seiner Gesamtschulden erlassen und die restlichen Schuldenzahlungen an Exportüberschüsse geknüpft worden wären. Allerdings waren sie im Unterschied zur heutigen Mannschaft des Finanzministeriums kompetent und hatten die Interessen Deutschlands im Sinn.

NATO-Konfrontation gegenüber Rußland

Die gleiche Konfrontationsstrategie kommt in einem angesichts der hochangespannten Lage nur als provokativ zu verstehenden NATO-Manöver im Schwarzen Meer zum Ausdruck, das mit Schiffen der bulgarischen, rumänischen und türkischen Marine begonnen hat. Geübt werden unter anderem die Abwehr von Angriffen aus der Luft sowie durch U-Boote oder kleine Schiffe. Gleichzeitig hält Rußland Manöver ab, bei denen bis zum 10. April mehr als 2000 Soldaten an Flugabwehrübungen und Gefechtsübungen vor allem im Süden Rußlands sowie im Nordkaukasus teilnehmen und in die auch Militärstützpunkte auf der Krim, in Armenien und Georgien eingebunden sind.

Angesichts der immer lauter werdenden Forderungen seitens der britischen Regierung und der Republikaner in den USA nach einer Bewaffnung der ukrainischen Armee mit „letalen Waffen“, der fortschreitenden Vorwärts-Verlagerung von NATO-Truppen und Hauptquartieren in die osteuropäischen Staaten entlang der russischen Grenze nähern wir uns rapide einer „umgekehrten Kuba-Krise“, wie dieser Tage William Polk schrieb, der ehemalige Militärberater Präsident Kennedys während jener Zeit. Entgegen den Versprechungen des früheren US-Außenministers James Baker Jr. habe man ein ehemaliges Land der früheren Sowjetunion und des Warschauer Pakts nach dem anderen in die NATO integriert, jetzt sei man bereits in der Ukraine, und einige einflußreiche Amerikaner hätten schon vorgeschlagen, man solle weiter voranrücken bis vor die „Tore Moskaus“.

Die Bewaffnung der Ukraine sei ein weiterer Schritt in diese Richtung. Zudem sei es unmöglich, die Ukraine so sehr zu bewaffnen, daß sie die russische Militärmacht ausgleichen könne; man würde also dort unrealistische Erwartungen nähren, aber gleichzeitig Aktionen lancieren, die von Rußland als offensiv betrachtet würden und auf die zu reagieren es sich gezwungen sähe. Dies alles könne zu einem Krieg führen, den niemand wollen könne. Rußland könne ebenso wenig hinnehmen, daß die Ukraine Mitglied in einem feindlichen Militärbündnis würde, wie die USA erlaubt hätten, daß Mexiko Mitglied des Warschauer Paktes geworden wäre.

Eine ganze Reihe von Militärexperten geht in nichtoffiziellen Gesprächen davon aus, daß die gegenwärtige Konfrontation zwischen der NATO auf der einen und Rußland und China auf der anderen Seite auf vollem Kurs in eine solche umgekehrte Kuba-Krise hineinsteuert, daß aber angesichts des fehlenden roten Telefons zwischen Obama und Putin und vor allem der Illusion, einen nuklearen Erstschlag gewinnen zu können, die Gefahr der Fehlkalkulation extrem hoch ist und diese ganze Politik zur Auslöschung der Menschheit führen wird.

Die so aufgebaute Drohkulisse soll die Botschaft vermitteln: Entweder kapitulieren Rußland und China, oder man ist bereit, das nukleare „Chicken Game“ bis zum bitteren Ende durchzuspielen, immer in der Annahme, daß die andere Seite im letzten Augenblick kapituliert. Aber genau die Möglichkeit haben Rußland und China mit aller Deutlichkeit ausgeschlossen. Der Chef des Zentralkommandos der russischen Strategischen Raketentruppen (SRT), Generalmajor Andrej Burbin, hat soeben in einem Radiointerview die Bereitschaft Rußlands bekräftigt, im Falle eines Angriffs auf das Land einen Gegenangriff mit strategischen Kernwaffen zu führen. Jegliche „utopische“ Militärpläne für einen „begrenzten Atomkrieg“ oder der Versuch nach der „Prompt Global Strike“-Doktrin die russische Zweitschlagkapazität mit konventionellen Waffen auszuschalten, würde mit einem Vergeltungsschlag mit den ICBM- Raketen gegen die USA beantwortet.

„Plan B“

Der griechische Finanzminister Varoufakis erwähnte vor kurzem, daß es einen Plan B für den Fall gebe, daß Griechenland von der EZB von Kreditlinien abgeschnitten werde. Außenminister Nikos Kotzias erläuterte, worin diese Alternative besteht: Griechenland und Zypern könnte die Brücke zwischen der EU und Rußland darstellen, weil die Beziehungen zwischen diesen beiden Staaten und Rußland niemals den negativen Charakter hatten, wie er gegenüber anderen EU-Staaten existiere. Beide wollten zwar Teil der EU bleiben, aber sie hätten auch historisch tiefe Beziehungen zu den BRICS-Staaten. Zu Indien z.B. bestünden seit der Antike enge Beziehungen, ebenso zu China, seit der Zeit, als sie die beiden großen Kulturen gewesen seien, China für Asien und Griechenland für Europa – über drei- bis viertausend Jahre. Und mit Rußland gebe es ebenfalls tiefe historische, kulturelle und religiöse Verbindungen.

Genau in diesem Ansatz liegt die Chance, dem wahnsinnigen Weg der Selbstzerstörung, auf dem wir derzeit anscheinend festgefahren zu sein scheinen, eine vernünftige Alternative entgegenzusetzen. Die brutale Konfrontation der EU gegenüber Griechenland ist eine Straße, an deren Ende die wahrscheinliche Auslöschung der Menschheit in einem thermonuklearen Krieg stehen wird. Wenn wir stattdessen das Angebot Griechenlands aufgreifen, können wir über diese Brücke den Weg zur Zusammenarbeit mit den BRICS-Staaten an einem neuen Wirtschaftssystem finden, das von diesen Staaten derzeit mit großem Tempo verwirklicht wird.

Wir brauchen nicht nur eine Schuldenkonferenz für Griechenland in der Tradition der Londoner Konferenz von 1953 für Deutschland, sondern eine solche Konferenz für ganz Europa und darüber hinaus für das gesamte transatlantische System. Der erste Schritt muß die Verwirklichung eines Trennbankensystems in der Tradition des Glass-Steagall-Gesetzes sein, so wie es 1933 von Franklin D. Roosevelt eingeführt wurde, bei dem der ohnehin unbezahlbare Teil der Schulden und die Derivateblase abgeschrieben werden. Dann muß das gegenwärtige monetaristische System durch ein Kreditsystem ersetzt werden, das die Realwirtschaft und damit den Menschen wieder in den Mittelpunkt von Politik und Ökonomie stellt. Und nach dieser unverzichtbaren Bereinigung wird der transatlantische Sektor alles zu gewinnen haben, wenn er mit den BRICS-Staaten und vor allem China und Präsident Xi Jinpings „win-win“-Politik am Ausbau der Neuen Seidenstraße zusammenarbeitet.

Deutschland hat die Schlüsselrolle bei dieser Weichenstellung. Wenn wir uns entschließen, mit den BRICS-Staaten beim Ausbau der Neuen Seidenstraße zusammenzuarbeiten, wird ganz Kontinentaleuropa folgen – und dies wird auch der einzige Hebel sein, der Amerika wieder zu seiner besseren Tradition als Republik der amerikanischen Revolution zurückführen wird.

Es liegt an uns allen, die Zukunft der Menschheit zu wählen.

Literatur:

Die neuen Großmächte: Wie Brasilien, China und Indien die Welt erobern von Erich Follath

Die Märkte von morgen: Das Potenzial der BRICs und anderer Wachstumsregionen von Jim O’Neill

Quellen: PublicDomain/solidaritaet.com vom 11.03.2015

EU-Machtprobe mit Griechenland und Rußland stärkt die Organisation der BRICS

Die Weltbeherrscher“: Ein Buch über globale US-Operationen – Interview mit Autor

(Admin: Schade, R0ß und Reiter werden nicht genannt. Namen fehlen, die wir längst kennen, es wird immer auf die USA und Organisationen gezeigt. Die sind jedoch die Marionetten der Macht-Eliten)

USA

Von Operationen in Mittelamerika und Asien bis hin zu aktuellen Drohnenangriffen – die Liste der US-Interventionen weltweit ist lang. Armin Wertz, langjähriger Auslandskorrespondent, erstellt mit seinem Buch „Die Weltbeherrscher. Militärische und geheimdienstliche Operationen der USA“ eine Chronik aller US-Operationen in unabhängigen Staaten.

Herr Wertz, Sie waren als Journalist in der ganzen Welt unterwegs. Sind Sie auf Ihren Reisen bereits auf Auslandsoperationen der USA gestoßen und war das der Auslöser für Ihr Buch?

Im Laufe der Jahre bin ich immer wieder auf solche Interventionen gestoßen. Eigentlich ist das Ganze das Ergebnis von 30 Jahren Auslandstätigkeit. Zum Beispiel in Granada und Nicaragua: in Granada war es eine direkte Invasion. Und in Nicaragua, als dort die linke, sandinistische Regierung für zehn Jahre war, haben die USA alles unternommen, um diese Regierung zu stürzen, haben eine Söldnerarmee finanziert, trainiert und ausgebildet. Es gab auch eine eigene Söldnertruppe, die Soldiers of Fortune. Und es gab natürlich geheimdienstliche Operationen.

Wer oder was gibt den USA ein Mandat als Weltpolizist?

Das ist das eigene Selbstverständnis. Neben der berühmten Monroe-Doktrin gibt es ja noch die Roosevelt-Doktrin, in der es heißt, dass in dem Falle, wenn ein Land nicht in der Lage ist, sich selbst zu regieren, müsste man eingreifen. Das ist übrigens eine Überlegung, die gelegentlich durchaus auch in europäischen Regierungskreisen Anklang findet.

Was steckt hinter dem Konzept der US-Politik: der Schutz amerikanischer Interessen und Bürger, wie immer gesagt wird, oder eher Wirtschaftsinteressen? 

In den meisten Fällen sind das wirtschaftliche und gelegentlich auch politische Interessen. Im Nahen Osten ist das Öl und in Afrika ist das Coltan oder anderen Ressourcen. Geostrategische Interessen spielen natürlich auch eine Rolle.

Neben Wirtschaftsinteressen war der Kampf gegen den Kommunismus lange Zeit Staatsdoktrin der USA.

Ja, es ging darum, die militärische und wirtschaftliche Einflusssphäre möglichst weit auszudehnen. Und da ist natürlich eine Gegenmacht hinderlich.

Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion hat die USA eine Weile gebraucht, einen neuen Staatsfeind No.1 zu finden. Seit 9/11 ist dies nun der Terrorismus.

Ich hab den Eindruck, dass die USA fast schon hysterisch reagieren, wenn sie sich angegriffen fühlen. Das hängt wohl damit zusammen, dass die USA eigentlich nie Krieg im eigenen Land hatten. Darum führen die USA auch sehr viel leichter woanders Krieg, weil sie sich gar nicht vorstellen können, wie das ist, wenn einem ständig Bomben auf den Kopf fallen und das Land zerstört wird. Daher auch diese besonders aggressive Haltung nach 9/11, als sie selbst angegriffen wurden.

Die USA teilen die Welt in Gut und Böse auf. Was wissen Sie über die Rolle der sogenannten Think Tanks, die die US-Politik konzipieren?

Die haben großen Einfluss. Dort sitzen Wissenschaftler, aber auch bedeutende ehemalige Politiker, Minister und Senatoren. „Foreign Affairs“ und andere Veröffentlichungen dieser Think Tanks werden von jedem Politiker in den USA und übrigens auch in Europa gelesen.

Offensichtlich setzt sich die USA dabei auch über Landesgesetze hinweg. Gelten für die USA keine Gesetze?

In Kriegssituationen, und als solche sehen das die USA ja, nehmen sich die USA das Recht heraus, ihre Vorstellung von Gesetz wichtiger zu nehmen, als das Gesetz eines anderen Landes. Zum Beispiel Leute aus einem anderen Land zu entführen, um sie in den USA vor Gericht zu stellen, was meines Erachtens nach absurd ist.

Und was ist mit den weltweiten Organisationen wie WTO oder UNO, sind die den USA übergeordnet?

Als Supermacht dominieren sie auch dort. Es gibt ja auch den Vorwurf, dem ich mich anschließe, dass die WTO zu einem Instrument der USA verkommen ist. So werden über die USA zum Beispiel Reformen in Ländern erzwungen, die die USA in ihrem eigenen Land gar nicht durchführen. Oder auch wenn sie UNO-Resolutionen durch ihr Veto zu Fall bringen.

Es ist ja nicht so, dass die USA immer gleich in ein Land einmarschieren. Im Gegenteil. Welcher Methoden bedient sich der Geheimdienst in anderen Ländern?

Da gibt es viele Methoden. Man kann zum Beispiel eine Oppositionspartei finanzieren und beraten. Man kann gelegentlich richtig Unruhen anzetteln und finanzieren. Und im Internet kann man sehr viel machen heutzutage. Nehmen Sie Ägypten: die Unruhen gegen Mubarak begannen übers Internet. Später wurde dann zugegeben, dass die jungen Leute von den USA trainiert wurden.

Die US-Geheimdienste schrecken dabei auch nicht vor der Ermordung unliebsamer Politiker zurück. Gibt es keinen Weg, die USA für solche Taten zu belangen?

Glaube ich nicht. Im Falle der Drohnenangriffe ist es ja praktisch auch Mord, wenn auch ein technisierter. Darüber gibt es auch gerade eine große Debatte unter Juristen in den USA. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass man die USA im Ausland vor Gericht bringen könnte, wo es sich für einen Mord verantworten müsste.

Führt diese Politik der USA nicht dazu, dass immer mehr Länder und Menschen die Amerikaner hassen?

Das ist oft eine regelrechte Hass-Liebe. Ich hab das in vielen Ländern beobachtet, vor allem in Lateinamerika. Einerseits die große Bewunderung und andererseits die unglaublich starke Ablehnung. Gerade in Lateinamerika kann eine Regierung im Prinzip nichts machen ohne die Genehmigung der USA. In letzter Zeit hat sich der Konflikt politisch zugespitzt, weil die Lateinamerikaner versuchen, durch eigene Wirtschaftszusammenschlüsse, zum Beispiel zwischen Argentinien, Chile und Brasilien, der Dominanz der USA zu entkommen. Und die USA versuchen immer wieder, durch bilaterale Verträge solche Sachen zu unterlaufen.

Weil gerade der Ukraine-Konflikt in aller Munde ist, spielt der US-Geheimdienst auch in der Ukraine eine Rolle?

Davon bin ich überzeugt. Da wurden ja Milliarden reingesteckt von den USA. Das fing ja schon mit der Orangen-Revolution an und das setzt sich fort. Sie glauben doch nicht, dass ein Konflikt wie der Ukraine-Konflikt ohne amerikanische Einflussnahme stattfindet?

Und in Russland selbst, hat der US-Geheimdienst dort auch eine Chance zu wirken?

Ja klar. Dort läuft das meist über diverse Stiftungen und Organisationen der Parteien, der Demokraten, wie der Republikaner. Hilfsorganisationen spielen dabei eine große Rolle. Zum Beispiel National Endowment, die finanzieren ganz klar russische Oppositionsparteien. Das ist bekannt.

http://de.sputniknews.com/meinungen/20150306/301392810.html#ixzz3TgvZ2TO8

 

WHO und UNICEF haben die Bevölkerung der Dritten Welt unter dem Deckmantel der Impfung sterilisiert

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Nach den Skandalen, die bereits Mexiko, Nicaragua und die Philippinen erschüttert haben, sind die Gesundheitsweltorganisation WHO und die UNICEF nun wieder in Kenia angeklagt, Sterilisierungs-Produkte ohne Wissen der Patienten verabreicht zu haben, als sie behaupteten, sie gegen Tetanus zu impfen.

Die katholische Bischofs-Konferenz von Kenia, die viele Krankenhäuser verwaltet, beteiligte sich an der Impf-Kampagne gegen Tetanus, die von der WHO und UNICEF im März und Oktober 2014 für Patienten im Alter von 14 bis 49 organisiert wurde. Angesichts der Gerüchte bittet die Bischofskonferenz den kenianischen Gesundheits-Minister, James Wainaina Macharia, die Zusammensetzung der Impfstoffe zu überprüfen. Infolge seiner Verweigerung hat die Bischöfliche Kommission das Labor AgriQ-Quest Ltd. mit einer Expertise beauftragt. Die Experten fanden das Vorhandensein von 24 bis 37,5 % Beta- menschlicher-chorionischer Gonadotropin- Hormone (βhCG), in einer durchaus ausreichenden Menge, um zu Sterilität des Patienten zu führen. Der Gesundheitsminister hat diese Erkenntnisse widerlegt, mit der Behauptung, dass es unmöglich wäre, die βhCG in diese Impfstoffe einzuführen.

Der parlamentarische Gesundheitsausschusses lud dann das Ministerium einerseits und die Bischöfe andererseits ein, damit sie ihm ihre Arbeit vorlegten. Entgegen früheren Aussagen der Regierung stellte sich heraus, dass sie die Impfstoffe vor der Impfung nicht getestet hatten. So legte sie dann 10 Impfstoff-Proben vor, die sich als negativ erwiesen, während die Bischofskonferenz 9 Proben vorlegte, worunter sich 3 als positiv erwiesen. Das Gesundheitsministerium zog sich von der Debatte zurück.

Bischof Paul Kariuki Njiru, Bischof von Embu und Präsident der katholischen Gesundheits- Fachkommission der Bischofskonferenz von Kenia, hat darüber ausführlich berichtet, und die WHO, die UNICEF und die kenianische Regierung beschuldigt, Patienten absichtlich βhCG Hormone ohne deren Wissen verabreicht zu haben, um sie ohne ihr Wissen zu sterilisieren.

Die Tetanus-Impfung wird in drei Injektionen verabreicht. Ein Drittel der Dosen waren vergiftet.

Die Weltgesundheitsorganisation wollte nicht dazu Stellung nehmen.

Quellen: kccb.or.ke/voltairenet.org vom 28.02.2015

http://www.pravda-tv.com/

Teile und herrsche! Wie Großbritannien und die USA auf die großen Kriege hinarbeiten

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Ein österreichischer Thronfolger wird von serbischen Nationalisten erschossen, ein in einem Obdachlosenheim lebender Postkartenmaler macht Karriere als Europas größter Diktator. Das führt zu zwei schrecklichen, von Deutschland ausgelösten Kriegen mit zusammen mehr als 60 Millionen Toten. Andreas von Bülow schreibt in seinem neuen Buch Die deutschen Katastrophen über die wahren Hintergründe dieser grauenvollen Auseinandersetzungen. Er belegt anhand zahlreicher Dokumente, wie die angelsächsischen Führungsmächte Großbritannien und USA gezielt auf die beiden Weltkriege hinarbeiteten und diese zur Durchsetzung ihrer geopolitischen Interessen nutzten.

Eine Leibwache für die Lüge

»Im Krieg wird die Wahrheit so kostbar, dass sie allzeit mit einer Leibwache von Lügen umstellt werden muss«, so einst Winston Churchill, von 1940 bis 1945 und von 1951 bis 1955 britischer Premierminister, der als Lord der Admiralität nicht nur ein ausgewiesener Insider in Bezug auf den Ersten und Zweiten Weltkrieg, sondern auch ein unverdrossener Kämpfer für die Interessen des britischen Empires war.

Churchill dürfte recht haben: Obwohl über die beiden großen Kriege des 20. Jahrhunderts und die Weimarer Republik schon ganze Bibliotheken voller Bücher geschrieben wurden, blieb bislang vieles im Dunkeln. Insofern ist von Bülows neues Werk, das das »Große Spiel der Mächte« von 1914 bis 1945 zum Inhalt hat, für politisch Interessierte äußerst lesenswert.

Die Intention von Andreas von Bülow

Andreas von Bülow, 77, ein aus einer liberalen Familie stammender Sozialdemokrat, ehemaliger SPD-Bundestagsabgeordneter und Minister, darüber hinaus Autor der Buchbestseller Die CIA und der 11. September und Im Namen des Staates – Die kriminellen Machenschaften der Geheimdienste, recherchierte auch diesmal Hintergründe, die im Gegensatz zur gängigen Darstellung der Ereignisse stehen. Im Jahr 1937 in die bereits fünf Jahre alte Nazi-Diktatur hineingeboren, waren für von Bülow die Ermordung eines nahen Verwandten durch die Nationalsozialisten und die Dresdner Bombennacht vom 13. Februar 1945 das Leben bestimmende Ereignisse.

Die durch Kriegspropaganda vernebelte Machtpolitik imperialer Staaten zu durchschauen kann helfen, derartige Katastrophen für die Zukunft auszuschließen. Das ist die Intention dieses Buchs.

»Teile und herrsche«

Großbritannien, die die Welt beherrschende Seemacht, rüstete schon mehrere Jahre vor dem Ersten Weltkrieg auf und lockte mit falschen Versprechungen Frankreich und Russland in einen gegen die führende Kontinentalmacht Deutschland gerichteten Geheimpakt. Diese Vorgehensweise nach dem Prinzip »Teile und herrsche« war typisch für Großbritanniens Politik, wie Churchill 1936 in einer geheimen Grundsatzrede vor dem Unterhaus ausgeführt hat.

Über vier Jahrhunderte bekämpfte Großbritannien die jeweils stärkste, aggressivste, vorherrschende Macht auf dem Kontinent. Das bekam Philipp II. von Spanien zu spüren, später Napoleon, dann Deutschland und Wilhelm II. Dabei ging Großbritannien als Inselreich sehr geschickt vor: So wurde immer – und in der Regel mit Erfolg – versucht, mit der jeweils zweit- und drittstärksten Kontinentalmacht ein Bündnis gegen das stärkste Reich Europas zu schmieden. Die Briten (und später die USA) setzten bei den dann »unvermeidbaren« Kriegen ihre überlegene Marine ein, so auch im Ersten und Zweiten Weltkrieg bei der Seeblockade gegen Deutschland. Auf dem Schlachtfeld gestorben wurde außerhalb von England (und außerhalb der USA).

Der größte geopolitische Albtraum der angelsächsischen Mächte war (und ist für die USA auch heute noch) ein geeinter Kontinent Eurasien unter Einbeziehung von Deutschland und Russland. Denn nur dieser kann einem die weltweiten Schifffahrtsrouten kontrollierenden Imperium gefährlich werden. Wer dieses Prinzip einmal verstanden hat, kann viele geopolitische Auseinandersetzungen erklären.

Deutschland im Fokus

Wie Andreas von Bülow – und auch F. William Engdahl in einem seiner Bücher – belegt, war Deutschland im Ersten Weltkrieg nicht nur als führende Wirtschaftsmacht Europas niederzuringen, sondern vor allem, weil Deutschland in Kooperation mit Österreich-Ungarn und der Türkei mit dem Bau der Bagdad-Bahn begonnen hatte, womit eine Landverbindung zu den an Erdöl reichen Ländern des Mittleren Ostens entstanden wäre. Das geht nach britisch imperialer Logik nun wirklich nicht! Naiverweise luden Deutschland und seine Partner Großbritannien und Frankreich sogar zur Beteiligung an diesem kostspieligen Projekt ein.

Mit besonderer Betroffenheit schildert Andreas von Bülow, dessen Familie den Attentätern des 20. Juli 1944 nahe stand, wie Deutschlands demokratische Opposition in den 1930er Jahren erfolglos versuchte, Großbritannien und die USA davon abzuhalten, die Nationalsozialisten als Gegner der verhassten Sowjetunion zu unterstützen. Es gab zahllose Konsultationen bürgerlich-liberaler Nazi-Gegner, aber auch das Risiko eines nicht zu gewinnenden Weltkriegs scheuender deutscher Militärs mit Gesandten von Großbritannien und den USA.

Die Strategie dieser beiden Staaten sah jedoch ganz anders aus: Um sozialistische, gewerkschaftliche und kommunistische Aktivitäten zu unterbinden, wurden von Italien (Mussolini) über Spanien (Franco) bis Frankreich (Vichy) auf Betreiben angelsächsischer Eliten faschistische Bewegungen unterstützt und an die Macht gebracht. Der nicht ganz standesgemäße Adolf Hitler und auch dessen 500 000 Mann starke Bürgerkriegsarmee SS wurden nicht nur von deutschen Großindustriellen gefördert. Geld kam auch von US-amerikanischen Anhängern der NSDAP.

Großbritannien und die USA hätten bis zu Deutschlands Überfall auf die Tschechoslowakei Hitlers Kriegspläne durch energische Proteste stoppen können – sie taten es nicht, in der nicht ganz unrealistischen Annahme, dass Deutschland den großen Gegner Russland angreifen wird. Die unverblümt geäußerte Absicht der Briten: Je mehr deutsche und russische Soldaten sich gegenseitig abschlachten, desto besser.

Das Verhältnis zu Russland

Nach dem Zweiten Weltkrieg verhalfen die USA Nazi-Verbrechern zur Flucht nach Lateinamerika. Obwohl die Sowjetunion längst Vergangenheit ist, gilt Russland auch im Jahr 2015 in der westlichen Propaganda als Feind. Die Eskalation des Ukraine-Konflikts wurde von den USA bewusst herbeigeführt, um einen Keil zwischen Deutschland und Russland zu treiben, schreibt F. William Engdahl in seinem viel beachteten Buch Krieg in der Ukraine.

Die deutschen Bundeskanzler Willy Brandt, Helmut Schmidt (unter dem Andreas von Bülow zwei Jahre Forschungsminister war), Gerhard Schröder und Helmut Kohl setzten auf partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Russland. Diese Kontinuität deutscher Außenpolitik ist durch die aggressive Osteuropa-Politik der NATO akut gefährdet.

Quellen: PublicDomain/info.kopp-verlag.de vom 18.02.2015

http://www.pravda-tv.com/

Satans Banker – Andrew Carrington Hitchcock

Satans Banker - Carrington Hitchcock, Andrew

Dieses Buch darf mit fug und Recht für sich in Anspruch nehmen, als „Aufklärungswerk“ bezeichnet zu werden. Deckt es doch Hintergründe auf, über die man in keinem Mainstream-Medium, ob im TV, in Zeitungen oder sogenannten politischen Magazinen, informiert und aufgeklärt wird. Ja selbst im Internet wird man viele Fakten, die den Leser fast auf jeder Seite regelrecht anspringen, vergeblich suchen. Viele Begriffe, die uns täglich begegnen, wie ESM, Bankenkrise, Euro-Rettungsschirm und ähnliches, werden uns in einer für den Normalbürger kaum verständlichen Form präsentiert, eben damit wir die wahre Bedeutung dieser Begriffe nicht erkennen können. Denn das wäre ein Katastrophe für die Regierenden (und noch mehr für die, die die Regierenden regieren), die sich vor nichts mehr fürchten wie vor einem aufgeklärten, denkenden Volk. „Lass mich das Geld einer Nation drucken und kontrollieren und ich mache mir nichts daraus, wer die Gesetze schreibt.“ Dieser Ausspruch stammt von keinem Geringeren als Mayer Amschel Rothschild, einem derjenigen, die die weltpolitischen Fäden in der Hand halten. Wir werden tagtäglich mit den Werken und dem Wirken dieser Clique konfrontiert, egal ob wir mit unseren Kindern in den Zoo gehen, Nahrungsmittel einkaufen, oder einfach nur zu Hause sitzen und uns das TV-Programm anschauen. Niemand kommt an ihnen vorbei, doch leider nimmt sie und ihr Werk kaum jemand wahr. Wie sollten wir auch? Handelt es sich doch um den Plan zu einer Neuen-Welt-Ordnung, sprich Weltherrschaft, der seit über tausend Jahren konsequent verfolgt wird und in dessen perfides System jeder von uns herein wächst und es als normal empfindet. Niemand kann sich heute ein System ohne Girokonto, Kreditkarte oder Verzinsung vorstellen. Wurde uns doch schon in die Wiege gelegt – und später in Schule und Universität eingehämmert -, dass Banken absolut seriös sind und man ihnen vertrauen kann. Sie verwalten unser Geld und sorgen zuverlässig für seine Vermehrung – sie zahlen Zinsen, legen es gewinnbringend für uns an, sind unsere kundigen Finanzberater, und wenn es einmal klamm wird im Geldbeutel, greifen sie uns menschenfreundlich unter die Arme – eine großartige Einrichtung, nicht wahr? Die Wirklichkeit sieht allerdings deutlich anders aus! Denn was sich tatsächlich hinter den Fassaden der großen Banken abspielt, wofür sie unser Geld benutzen und wie sie unser eigenes Geld gegen uns einsetzen, das erfahren wir weder in den Medien noch wird es unseren Kindern in den Schulen und Universitäten beigebracht. Wenn wir glauben, mit der „demokratischen“ Wahl einer Regierung eine Volksvertretung gewählt zu haben, die uns und unser Geld regiert, dann könnten wir gar nicht weiter von der Realität entfernt sein. Seit Jahrhunderten konzentriert sich das, was eigentlich den Völkern der Erde gehören sollte, in den Händen einer kleinen Elite, die Regierungen fördert oder stürzt, Kriege schürt oder beendet und jeden Menschen gekonnt in ein System drängt, das nur einem Ziel dient: der totalen Weltherrschaft. Lesen sie in diesem Buch die Chronologie dieses genialen Planes. Erfahren Sie, wie einige wenige Familien die Welt Stück für Stück unter ihre Kontrolle brachten und was sie in Zukunft mit uns allen vorhaben. Erkennen Sie, wer die verantwortungslosen Feinde der Menschheit sind. Das Buch prangert keine Volksgruppen an, sondern jene Clique, die hinter diesen mörderischen Machenschaften steckt – nämlich Satans Banker.

Beschreibung von bücher.de

Hier ist das Buch jedoch nicht erhältlich. Evtl. noch beim J.K. Fischer-Verlag

Medienbericht: Rothschild-Familie übernahm Charlie Hebdo im Dezember

Familie Rothschild und das Satiremagazin Charlie Hebdo // CC-BY WIlhelm von Pax

Familie Rothschild und das Satiremagazin Charlie Hebdo // CC-BY WIlhelm von Pax

Laut Berichten des niederländischen Wirtschaftsmagazins “Quote” hat die Bankiersfamilie Rothschild das französische Satiremagazin Charlie Hebdo übernommen. Die Redaktion des Religionskritischen Magazins war am 7.01.2015 von mehreren Islamistischen Attentätern angegriffen worden. Dabei starben 13 Menschen, darunter der Chefredakteur des Magazins. Laut “Quote” hätte es innerhalb der von Verschwörungstheorien umwobenen Familie Diskussionen über die Übernahme der Verlegschaft gegeben, letztendlich hätte man sich aber für eine Übernahme entschieden.

“Von meinem Onkel Baron Edouard de Rothschild gab einige erhebliche Einwände gegen die Übernahme Einige Verwandte wollte den Kauf blockieren , Weil das uns in den Medien zu einer politischen Kraft machen würde. Wir wollen das auf jeden Fall vermeiden. Wir haben nichts mit Politik zu tun. Letztlich wurden die Kritiker in der Familie überstimmt. “

Im Interview ging es um den Kauf des französischen Verlages “Liberation”, der auch die Satirezeitschrift Charlie Hebdo verlegt. Dabei sei eine Millionensumme aufgewendet worden. Das Magazin startete am Mittwoch mit einer Millionenauflage und erreichte weltweite Bekanntheit. Philippe de Rothschild hat laut “Quote” seit Dezember eine Mehrheitsbeteiligung am zuständigen Verlag. Das Interview wurde am 18.12.2014 veröffentlicht.

Rothschild ist der Name einer jüdischen Familie, deren Stammreihe sich in Deutschland ab 1500 urkundlich belegen lässt. Ihre Mitglieder sind seit dem 18. Jahrhundert vor allem als Bankiers bekannt geworden. Sie zählten im 19. Jahrhundert zu den einflussreichsten und wichtigsten Finanziers europäischer Staaten. Das Stammhaus des Bankgeschäfts war M. A. Rothschild & Söhne in Frankfurt; die Familie ist weiterhin über verschiedene Nachfolgeinstitute im Bankgeschäft tätig, hauptsächlich im Investmentbanking und der Vermögensverwaltung. Heute spielt die Bankiersfamilie eine weitaus geringere Rollte. Die Banken und Institute, die noch in Familienbesitz sind, sind kaum mehr zusammenhängend und bilden nur wenig Marktanteil aus. Trotzdem gehört die Familie zu einer der reichsten der Welt.

http://www.neopresse.com/politik/medienbericht-rothschild-familie-uebernahm-charlie-hebdo/