Interessantes aus Mitteldeutschland – 500 Jahre alte Alchemistenwerkstatt in Wittenberg

Restauratorin Vera Keil vom Landesmuseum für Vorgeschichte begutachtet Hinterlassenschaften einer rund 500 Jahre alten Alchemistenwerkstatt.

(BILD: DPA)
VON THOMAS SCHÖNE
Archäologen haben in Wittenberg Gerätschaften gefunden, mit denen Tüftler im 16. Jahrhundert Gold herstellen wollten. Mit viel Geduld sind die Forscher den Alchimisten auf der Spur.
 

HALLE (SAALE)/WITTENBERG. 

Am Anfang waren es mehrere Tausend Glasscherben, rund 500 Jahre alt. Zwei Jahre später entpuppen sich die in Wittenberg entdeckten Stücke als Sensation. „Das sind die ältesten in Mitteleuropa gefundenen Hinterlassenschaften aus einer Alchemistenwerkstatt“, sagt der Archäologe Alfred Reichenberger, Sprecher des Landesmuseums für Vorgeschichte in Halle.

„Derartige Stücke sind extrem selten. Alchemistische Stücke in diesem Umfang wurden nur noch in Oberstockstall in Österreich vor einigen Jahrzehnten entdeckt“, so der Experte. In Wittenberg waren die Funde in einer Abfallgrube an der nördlichen Außenmauer des ehemaligen Wittenberger Franziskanerklosters ans Licht gekommen, im Zuge eines innerstädtischen Neubaus.

Im ersten Moment sah alles nach Hausrat aus der Luther-Epoche aus. Die Stücke wurden auf 1520 bis 1540 datiert. „Allerdings passten die rötlichen und braunen Anhaftungen an den Scherben nicht zu dieser These“, sagt der Archäo-Chemiker Christian-Heinrich Wunderlich vom Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle.

Auch giftiges Antimon gefunden

Glasgefäß

Die Ende 2012 in Wittenberg ausgegrabenen und nun restaurierten und konservierten Exponate gelten als älteste Stücke ihrer Art in Mitteleuropa. (BILD: DPA)

Eine chemische Analyse ergab, dass diese Ablagerungen Antimonverbindungen sind. „Ein untrügliches Indiz, dass es sich um die Reste von Glasgefäßen einer Alchemistenwerkstatt handelt“, sagt Wunderlich. „Das Experimentieren mit Antimon war typisch für die Goldsucher in den Alchemistenküchen.“

Beim weiteren Graben fanden die Archäologen auch ausgeschmolzene Antimonstücke. „Antimon ist wie Arsen hochgiftig“, so der Experte. „Aber mit Hilfe dieses Elementes konnten die natürlichen, im Gold vorkommenden Beimischungen gelöst und das Gold sehr rein gemacht werden.“

Die Restauratorin Vera Keil setzte in mühseliger Kleinarbeit die Glasstücke wie in einem Puzzle zusammen. „Für mich war das eine große Herausforderung“, sagt Keil. Es dauerte rund 2800 Arbeitsstunden, bis plastisch sichtbar wurde, um was es sich dabei handelte: Sieben große Destillierkolben, dazu zwölf Retortengefäße, mehrere Destillierhauben, weitere Glasgefäße.

Dazu passten auch die ausgegrabenen dreieckigen Schmelztiegel sowie Tonmaterial, das zum Ummanteln der Destilliergefäße diente. Das bewahrte die Gefäße vor zu großer Hitze und damit vor dem Zerspringen. Feuerfestes Glas gab es noch nicht. Die gefundenen Gefäße sind auf der zeitgenössischen Darstellung einer Alchemistenwerkstatt von 1532 genau zu sehen.

Zudem wurde in einem Tontopf das Skelett eines kleinen Hundes entdeckt. „Das muss ein Schoßhund gewesen sein. Es war üblich, kleine Hunde zu Versuchszwecken in Alchemistenwerkstätten zu halten“, sagt Wunderlich.

Andreas Stahl, der Historiker des Landesmuseums Halle, wertet den Fund als einmalig und herausragend. „Ob es sich bei dieser Alchemistenwerkstatt aber um die des Dr. Faustus handelt, bleibt Spekulation. Allerdings war Alchemie mehr als Golderzeugung. Die medizinische Fakultät der Universität Wittenberg war in der Luther-Zeit führend.“

Ausstellung ab Ende 2016

Die sogenannte spagyrische Medizin, ein Zweig der Alchemie, beschäftigte sich mit der chemischen Umwandlung von pflanzlichen, mineralischen und tierischen Substanzen zu Arzneimitteln. Um wirksame Präparate zu erhalten, wurden hauptsächlich die unterschiedlichsten Stoffe destilliert.

„Was auffällt, ist das vollständige Fehlen von Werkzeugen“, sagt Wunderlich. „Offenbar musste der Alchemist fliehen. Das war damals in einer derartigen Karriere nicht unüblich, denn Gold konnte nicht gewonnen werden, und die Geduld des Herrschers war irgendwann zu Ende. Das Werkzeug konnte er mitnehmen, die zerbrechlichen Gefäße nicht.“

Voraussichtlich ab Ende 2016 sollen die Funde in einer Ausstellung zu sehen sein. „Neben den Originalen wird eine komplett nachgebaute Alchemistenwerkstatt mit funktionstüchtigem Brennofen gezeigt“, sagt Reichenberger. (dpa)

http://www.mz-web.de/mitteldeutschland/extrem-selten-in-europa-500-jahre-alte-alchemistenwerkstatt–in-wittenberg,20641266,29113058.html

Frankfurt: Polizeivideo zeigt Angriff der Linksextremisten

Es sind erschreckende Aufnahmen, die ein Beamter des 1. Polizeirevier Frankfurt festgehalten und jetzt auf Twitter veröffentlicht hat. Vermummte Linksextremisten werfen Steine an die Fenster und setzen Autos in Brand.

http://www.netzplanet.net/frankfurt-polizeivideo-zeigt-angriff-der-linksextremisten/#comment-12423

Düsseldorfer Behördenkantinen servierten Hundefutter – LKA und Statistikamt betroffen

Skandal, Detektiv, Vernichtung, Staatsanwaltschaft, LKA, Geldstrafe, Statistikamt, Der Fall, Polizist, Stadtverwaltung, Vermisst, Futtermittel

Metzger und Tierfutter-Hersteller müssen mit Strafen rechnen.

In Düsseldorf wurde in Behördenkantinen Fleisch serviert, das für Hunde gedacht war – und im Verdacht steht, mit Fäkalbakterien belastet zu sein. Das hat die Staatsanwaltschaft jetzt bestätigt. Möglicherweise wurden bereits mehrere Tausend Kilogramm gegessen.

Der Skandal um verdächtigesFleischin Düsseldorfer Behördenkantinen ist nach Angaben der Ermittler aufgeklärt. Ein Düsseldorfer Metzger habe das Fleisch von einem Tierfutter-Hersteller gekauft, sagte ein Sprecher der Duisburger Staatsanwaltschaft am Mittwoch und bestätigte Medienberichte.

Das Fleisch stand im Verdacht, mit menschlichen Fäkalbakterien belastet zu sein und durfte deswegen als Lebensmittel für Menschen nicht verwendet werden. Als Tierfutter sei es aber verwertbar gewesen.

LKA- und Statistikamt-Kantine betroffen

Metzger und Tierfutter-Hersteller müssten nun mit einer Geldstrafe rechnen. Der Fall war Anfang November 2014 bekanntgeworden. Polizisten hatten die Kantine des Düsseldorfer Landgerichts, des Landeskriminalamts (LKA), des statistischen Landesamts und eine Kantine der Stadtverwaltung durchsucht.

Im LKA und beim Statistikamt war man fündig geworden. 280 Kilogramm Fleisch wurden sichergestellt. Vermisst wurden damals noch rund 3000 Kilogramm, die möglicherweise bereits verzehrt worden waren.

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http://www.focus.de/

Das Paradox der modernen Bildung

(Admin: Wie man es besser machen kann, werdet Ihr hier erfahren: https://marbec14.wordpress.com/hirnforschung/)

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Das moderne Bildungssystem hat ein Problem. Oder genauer: das Bildungssystem wird zum Problem für die Kinder. Anstatt die Kinder zu ‘Bilden’ werden sie ‘AUSgebildet’. Es geht nun schon seit einiger Zeit so, dass die Aus-Bildung nach dem Motto ‘Kopf auf, Informationen rein, Kopf zu’ funktioniert. Dies macht sie nicht zu gebildeten Denkern, sondern eher zu Lagerplätzen von Informationen.

Unseren jungen Geisten wird beigebracht, Autorität als Wahrheit zu akzeptieren, anstatt Wahrheit als Autorität – und die Lehrer reden nur noch zu den Schülern und nicht mehr mit ihnen.

Der immer noch größtenteils praktizierte Frontalunterricht hat die Lehrer zu Wiederholern von Informationen gemacht, anstatt mit den Schülern kritisch Themen zu erarbeiten. Noch schlimmer ist, dass sich die Aus-Bildung auf primär akademische Wirtschaftseliten beschränkt und jede Form von inhaltlicher Kreativität unter den Tisch fallen lässt. Unausweichlich wird dadurch eine Systemkonformität erzeugt, die das Andersdenken und das Stellen von kritischen Fragen unterbindet.

Wenn wir das Problem der Indoktrination des Aus-Bildungssystems lösen wollen, müssen wieder Fragen gestellt werden anstatt nur Antworten zu geben.

Anstatt Kindern zu sagen, was richtig ist, muss ihnen beigebracht werden, wie sie für sich selber individuell herausfinden können, was richtig ist. Kinder sollen lernen zu Denken und nicht zu Wiederholen. Bildung und Lernen sollte einer Entdeckungsreise gleichen, die sich während des Prozesses entwickelt und wo das Ziel nicht schon von vornherein feststeht.

Solange kein Umdenken stattfindet, wird die Gesellschaft weiter wie von einem Autopiloten gesteuert, ohne dass die Individuen ein Mitspracherecht haben. Kinder werden nicht das lernen, was sie interessant finden und wofür sie eine Begabung haben, sondern werden sich immer weiter in einer Situation wiederfinden, in der sie sich voller Unzufriedenheit mit Dingen abgeben müssen, die uninteressant sind und ihnen nicht liegen.

Quelle: neopresse.com vom 18.03.2015

Das Paradox der modernen Bildung

Linksextreme Krawalle: Polizeigewerkschaft kritisiert Linke und Grüne

Polizisten nach den Ausschreitungen in Frankfurt am MainFoto: picture alliance/NurPhoto

Polizisten nach den Ausschreitungen in Frankfurt am MainFoto: picture alliance/NurPhoto

BERLIN. Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft Rainer Wendt hat die linksextremen Ausschreitungen in Frankfurt am Main scharf verurteilet. Gleichzeitig gab er der Linkspartei und den Grünen eine Mitverantwortung an der Eskalation. „Hier geht es nicht um politische Proteste, hier hat sich ein Mob aus ganz Europa ausgetobt. Daß es zu Gewalt kommen würde, stand schon vorher fest. Uns als Polizei hat das nicht überrascht“, sagte Wendt der JUNGEN FREIHEIT.

Linkspartei und Grüne hätten laut Wendt eine „politische Mitverantwortung“ an den Ausschreitungen und auch an den verletzten Polizisten. „Ich habe nichts dagegen, wenn jemand friedlich demonstriert. Aber diese Proteste waren nicht friedlich geplant. Insofern macht sich derjenige mitschuldig, der für die Proteste mobilisiert und diese unterstützt. Und das haben sowohl die Linkspartei als auch die Grünen“, kritisierte der Gewerkschaftschef.

Angriff auf ein Polizeirevier in Frankfurt

Hier ein Video, das die Angriffe auf das 1.Polizeirevier zeigt und selbsterklärend ist

https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2015/linksextreme-krawalle-polizeigewerkschaft-kritisiert-linke-und-gruene/

 

Die Griechenlandverschwörung und ein toter EZB-Chef

Freigeschaltet am 18.03.2015 um 16:43 durch Thorsten Schmitt http://www.extremnews.com/

Bild: Uwe Hiksch, on Flickr CC BY-SA 2.0

Bild: Uwe Hiksch, on Flickr CC BY-SA 2.0
Der Unmut gegen die Politik der EZB ist von Griechenland über Spanien seit heute früh auch in Deutschland angekommen. Hierzu wurde die Eröffnung des Neubaus der EZB in Frankfurt am Main, zum Anlass genommen. Es gab – um das neue Gebäude der EZB – kaum eine Straßenkreuzung, an der nicht Mülltonnen, Autoreifen oder Fahrzeuge, unter anderem auch Polizeifahrzeuge, brannten. Der Publizisten Heiko Schrang schreibt dazu in seinem neusten Newsletter: „Trotz all der Proteste wird der Bevölkerung immer noch dogmatisch eingeredet: „Wenn der Euro scheitert, dann scheitert Europa“. Deswegen muss alles unternommen werden, um Griechenland im Euro zu halten – so die offizielle Darstellung.“

Schrang weiter: „Der Unmut gegen die Politik der EZB ist von Griechenland über Spanien seit heute früh auch in Deutschland angekommen. Hierzu wurde die Eröffnung des Neubaus der EZB in Frankfurt am Main, zum Anlass genommen. Es gab – um das neue Gebäude der EZB – kaum eine Straßenkreuzung, an der nicht Mülltonnen, Autoreifen oder Fahrzeuge, unter anderem auch Polizeifahrzeuge, brannten.

In Wirklichkeit läuft einer der größten Schwindel der letzten hundert Jahre ab. Dabei wird immer noch der Anschein von Seiten der Politik erweckt, dass Griechenland aufgrund der aufgezwungenen Sparmaßnahmen ihre Schulden zurückzahlen könne. Fakt ist aber, dass bereits im Sommer 2014 der griechische Finanzminister, Yanis Varoufakis, in einem ARD-Interview erklärte: „Die klugen Leute in Brüssel, in Frankfurt und auch in Berlin wussten schon im Mai 2010, das Griechenland niemals seine Schulden zurückzahlen wird. Aber sie haben so getan, als sei Griechenland nicht bankrott, sondern habe nur gerade nicht genug flüssige Mittel.“ Der griechische Finanzminister sagt damit den Deutschen direkt ins Gesicht, dass Milliarden Steuergelder verloren sind.

Dass es sich um keine Finanzkrise, sondern um eine Systemkrise handelt, sieht man daran, im großen Stil die EZB Staatsanleihen kauft. In der ARD-Dokumentation „Supermacht EZB – der Kampf um den Euro“ vom 16.03.2015, erklärt der Ex-EZB-Chefsvolkswirt Jürgen Stark, der 2011 aufgrund der Entwicklung der Entscheidungen der EZB zurückgetreten war, folgendes; Ihm wurde am Vorabend der EZB-Ratssitzung in Lissabon im Mai 2010 ein Umschlag überreicht. Dieser enthielt detaillierte Pläne, dass die EZB Staatsanleihen im großen Stil aufkaufen wird. Außerdem berichtet Stark den Reportern: „Der Druck, vor allem von Seiten der amerikanischen Administration war enorm. Insbesondere des Präsidenten.“ Damit stellt Stark klar, dass sich der US-Präsident Obama persönlich eingeschaltet hat und erwartete, dass die EZB Staatspapiere kauft, so wie es die FED ebenfalls tut. (Dass es keine deutsche Souveränität gibt, wissen Insider mittlerweile – mehr dazu im Buch „Die Souveränitätslüge http://shop.macht-steuert-wissen.de/ ).

Im Jahre 2011 hatte der damalige griechische Ministerpräsident Papandreou zu einer Volksabstimmung zum Euro-Rettungspakt aufgerufen. Kurze Zeit später gab er jedoch dem Druck der EU nach und trat zurück und wurde durch die Goldman-Sachs-Marionette Papadimos ersetzt, der die harten Sparprogramme gegen die Bevölkerung durchsetzte. Der Weg für die eigentlichen Strippenzieher der Finanzkrise (u.a. Goldman-Sachs) wurde spätestens mit dem Tod des ehemaligen EZB Chefs Wim Duisenberg geebnet. Duisenberg galt als der „Herr des Euro“. Die Informationspolitik zu seinem Ableben ist erstaunlich sparsam ausgefallen. Die wenigsten wissen, dass er bereits im Sommer 2005 in seinem Swimmingpool tot aufgefunden wurde – Herzinfarkt. Spannend dabei ist, dass dieser These seine Ehefrau zunächst energisch widersprach. Laut der Niederländischen Tageszeitung „De Volkskrant“ hatte sie am 31. Juli 2005 behauptet, ihn vor seinem Arbeitszimmer gefunden zu haben. Es ist schon erstaunlich, dass man sich mittlerweile für die Pressemeldungen nicht mehr abstimmt, wo der Tote aufgefunden wurde.

„Wieder einmal kann man feststellen, dass hochrangige Persönlichkeiten, die nicht den vorgegebenen Kurs der EUkraten folgen, gefährlich leben, wie auch zu sehen bei Jörg Haider und Pim Fortuyn.

Quelle: Heiko Schrang

Die beiden neuen Bücher „Die Jahrhundertlüge, die nur Insider kennen 2“ und die „Die Souveränitätslüge“ sowie Heiko Schrangs Bestseller „Die Jahrhundertlüge, die nur Insider kennen“ als Hardcover, als Kindle-E-Book und als Hörbuch können hier bestellt werden. Den Aufkleber, den Heiko Schrang auf der Mahnwache verteilt hat, erhalten Sie auf der Seite: www.macht-steuert-wissen.de

http://www.extremnews.com/berichte/weltgeschehen/159d15426664ac3

EZB-Eröffnung: Schwere Ausschreitungen in Frankfurt

Bei den Ausschreitungen am Mittwoch wurden mehrere Polizei-Autos in Brand gesetzt. (Foto: dpa)

Bei den Ausschreitungen am Mittwoch wurden mehrere Polizei-Autos in Brand gesetzt. (Foto: dpa)

Video (mit blöder Werbung) hier:

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/03/18/ezb-eroeffnung-schwere-ausschreitungen-in-frankfurt/

Bei den Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei vor der EZB in Frankfurt hat es am Mittwochmorgen mehrere Verletzte auf beiden Seiten gegeben. Die Polizei berichtete zudem von mehreren Festnahmen.

Eine Polizeisprecherin sprach von drei verletzten Beamten. Ein Sprecher des Blockupy-Bündnisses berichtete, beim Einsatz von Wasserwerfern, Tränengas und Schlagstöcken durch die Polizei seien viele Demonstranten verletzt worden. Die Polizei war massiv gegen die Protestierer vorgegangen, nachdem im Umkreis des abgesicherten EZB-Geländes mehrere Brände gelegt wurden. Aus der Menge der Demonstranten wurden Steine und Böller gegen Wasserwerfer geworfen. Die Polizei hat nach eigenen Angaben rund 350 Aktivisten in der Innenstadt festgesetzt. Sie hätten zuvor an verschiedenen Stellen der Stadt Straftaten begangen und randaliert. Von einem Kessel wollte die Polizei nicht sprechen, sagte aber nichts über das konkrete Vorgehen.

„Die Atmosphäre ist aggressiv“, sagte Polizeisprecherin Claudia Rogalski am Mittwochmorgen der dpa. Im Frankfurter Ostend, wo die EZB ihren Sitz hat, gab es kaum eine Straßenkreuzung, an der nicht Mülltonnen, Autoreifen oder Fahrzeuge brannten. Demonstranten versuchten, das weiträumig abgesperrte Gelände der EZB zu stürmen, wurden aber von der Polizei gestoppt.

Am Vormittag eröffnet die EZB ihre neue Zentrale – die sie bereits seit mehreren Monaten nutzt – mit einem kleinen Festakt offiziell. Bei der Eröffnung des neuen, vom Steuerzahler bezahlten Büroturm glich die EZB einer Festung. Augenzeugen berichten sogar von Radpanzern, die vor dem Gebäude positioniert wurden.

Die Polizei rechnet im Tagesverlauf mit mindestens 10.000 Demonstranten. Am Nachmittag sind mehrere Demonstrationszüge geplant.

Es habe an mehreren Stellen Angriffe auf Polizisten gegeben, sagte die Sprecherin weiter. Die Demonstranten attackierten auch Feuerwehr und Straßenbahnen mit Steinen. Die Feuerwehr sei dadurch am Löschen gehindert worden. Mindestens zwei Polizeiautos wurden in Brand gesetzt. Vermummte Demonstranten wurden beim Weglaufen gesehen. Die Polizei hielt sich an den Rändern der Sperrzone zunächst zurück und konzentrierte sich auf den Schutz der EZB.

Die Demonstranten blockierten laut Polizei die zentrale Flößerbrücke über den Main und den Ratswegskreisel, einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt im Osten der Stadt.

Vor dem EZB-Gelände hatte eine Mahnwache von Kapitalismusgegnern am Morgen zunächst ruhig begonnen. Demonstranten berichteten aber von einem Tränengaseinsatz der Polizei. Von Angriffen auf Beamte wisse man nichts, sagte eine Blockupy-Sprecherin.

„Wir haben mit Gewalt gerechnet, wir haben ausreichend Kräfte im Einsatz“, sagte die Polizeisprecherin. „Dass es so schnell kommt – ich hätte auch gewünscht, dass es anders gekommen wäre.“

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/

Dazu auch:

Der Turmbau zu Babel in Frankfurt: Blockupy-Demo – Das erwartet Sie am 18. März

Der Turmbau zu Babel in Frankfurt: Blockupy-Demo – Das erwartet Sie am 18. März

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„Was auf uns zukommt, muss uns nicht sorgen, aber es ist eine Herausforderung“, mit diesen Worten beschrieb gestern Frankfurts Polizeipräsident Gerhard Bereswill, was die Stadt am 18. März erwartet. Während dann die Europäische Zentralbank ihr neues Hochhaus feiert, wird auf Frankfurts Straßen gegen die europäische Finanzpolitik demonstriert. 10 000 Teilnehmer werden erwartet, „es könnten auch mehr werden“, so Bereswill.

Nach allen vorliegenden Informationen stünde zu befürchten, dass der Tag nicht ohne Krawalle abläuft. Doch auch ohne Eskalation werde es „erhebliche Beeinträchtigungen“ in der Stadt geben. Wir haben zusammengetragen, wo es in der Stadt kein Durchkommen mehr geben wird, was jeder wissen sollte.

Die EZB-Feier

Ende 2014 sind die Mitarbeiter ins Hochhaus im Ostend eingezogen, am 18. März möchte die Europäische Zentralbank ihren neuen Sitz offiziell einweihen. Das geschieht in kleinem Kreis: 20 Gäste und 60 EZB-Vertreter sind zur Zeremonie, die um 11 Uhr beginnt, geladen. EZB-Präsident Mario Draghi und Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) sind die Redner.

Die Blockupy-Pläne

Den Tag der Einweihung nehmen Gegner der europäischen Wirtschaftspolitik, Kapitalismuskritiker und andere zum Anlass, gegen die EZB zu protestieren.

Dazu sind viele Mittel recht: „Tausende von wütenden Menschen und entschlossenen Aktivisten aus ganz Europa werden die Straßen rund um den Eurotower blockieren und dieses Event der Macht und des Kapitals unterbrechen“, heißt es im Aufruf, den das Blockupy-Bündnis im Internet verbreitet hat.

Der Ablaufplan

Bereits am Montag sind erste Protestaktionen geplant, Occupy veranstaltet eine Mahnwache vor der EZB. Höhepunkt wird der Mittwoch: Um 6 Uhr beginnen insgesamt sechs Mahnwachen, zwei davon in Sichtweite zur EZB. Alle sollen bis zum Abend dauern. Um 12 Uhr startet die vom DGB angemeldete Demonstration mit einer Kundgebung vor dem DGB-Haus an der Wilhelm-Leuschner-Straße. Der Zug wird durch die Berliner und die Hanauer Landstraße geführt und gegen 14 Uhr im Ostend ankommen. Um 17 Uhr startet auf dem Römerberg ein weiterer Demonstrationszug, angemeldet im Namen des Blockupy-Bündnisses. Ziel ist der Opernplatz.

Die Teilnehmer

Erwartet werden 10 000 Menschen, die sich an Demonstrationszügen, Mahnwachen und anderen Diskussionsveranstaltungen beteiligen. Unter dem Dach von Blockupy sind über 90 Initiativen aus Deutschland und anderen Ländern Europas vereint. Einige Aktivisten reisen schon jetzt, die meisten wohl am Dienstag und in der Nacht zum Mittwoch an. Dann trifft auch ein Sonderzug aus Berlin ein. Teilnehmer aus Dänemark, Holland, Österreich, Frankreich und Italien kommen in Bussen. Die Polizei befürchtet, dass vor allem aus den beiden letztgenannten Ländern Demonstranten anreisen, die auf Krawalle aus sind.

Gewaltdrohungen

Die große Unbekannte ist die Drohung der Organisatoren, die Feier und auch den Arbeitstag in der Europäischen Zentralbank verhindern sowie den „Kapitalismus an diesem Tag zum Erliegen“ bringen zu wollen. Laut Polizeipräsident Gerhard Bereswill sei schwer absehbar, was auf die Ankündigung, Blockaden und Barrikaden errichten zu wollen, tatsächlich folgen wird. Im Internet verbreitete Aufrufe sprechen eine gewaltgeladene Sprache. Außerdem wurden in den vergangenen Wochen in etlichen Städten Scheiben von Modeläden eingeschlagen – die Täter kündigten für den 18. März ähnliche Taten in Frankfurt an.

Sperrzone um die EZB

Aus Sicherheitsgründen wird rund um die EZB im Ostend eine Sicherheitszone eingerichtet. Das heißt, die Polizei riegelt das Areal zwischen Honsell- und Horst-Schulmann-Straße, Main und Sonnemannstraße mit Sperrgittern und Stacheldrahtrollen ab. An der Kreuzung von Sonnemann- und Rückertstraße sowie an der Ecke von Honsell- und Hanauer Landstraße werden „Durchlassstellen“ eingerichtet. Durch kommen Anwohner, EZB-Mitarbeiter, Beschäftigte von Firmen, Läden etc. Am Wochenende baut die Polizei mit die Absperrungen auf, am Montagabend wird die Zone geschlossen.

Polizeitaktik

Die Polizei hat erneut versichert, dass sie ihren Einsatzvorbereitungen eine „durchgehend kommunikative Grundausrichtung“ gegeben hat. Die Versammlungsfreiheit habe hohe Priorität. Allerdings: „In dem Moment, in dem Barrikaden ins Spiel kommen, befinden wir uns im Bereich des Strafrechts, der durch das Versammlungsrecht nicht mehr geschützt ist“, so Polizeipräsident Gerhard Bereswill.

Regeln für Anwohner

Wer innerhalb der Sperrzone wohnt oder arbeitet, sollte unbedingt ein gültiges Ausweisdokument dabei haben. Außerdem sei ihm geraten, mal nach seinem Auto zu sehen: Um Platz für Demonstranten zu schaffen, wurden Parkverbotszonen ausgewiesen. Die FES weist darauf hin, dass es in der ersten Wochenhälfte Probleme mit der Müllabfuhr geben könnte.

Kursbesucher und Studenten

Etliche Restaurantbetreiber haben angekündigt, ihre Lokale am Mittwoch geschlossen zu halten. Große Geschäfte wie „Globetrotter“ oder „Scheck-In-Center“ wollen aber öffnen. Auch die nahe der EZB gelegene Volkshochschule, das Dr. Hoch’sche Konservatorium sowie die Hochschule für Finance und Management wollen ihren Betrieb so normal wie möglich aufrecht erhalten.

Verkehrslage

Allerdings werden alle, die ins oder durch das Ostend müssen, sich auf längere Fahrtzeiten und Umwege einstellen müssen. Wie berichtet, werden bereits ab Montag Bus- und Tramlinien ins Ostend umgeleitet, am Mittwoch fallen sie dann meist ganz aus. Genaue Informationen sind unter www.traffiq.de zu finden. Autofahrer können sich unterwww.mainziel.de informieren. Nicht nur im Osten, auch in der Innenstadt ist mit erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen. U- und S-Bahnen gelten am Mittwoch als zuverlässigste Verkehrsmittel.

Die Hotlines

Für alle Fragen hat die Polizei ab heute, 8 Uhr, eine Bürger-Hotline geschaltet. Sie ist am Wochenende jeweils bis 20 Uhr und von Montag bis Mittwoch jeweils von 7 bis 23 Uhr besetzt. Die Rufnummer lautet: (08 00) 1 10 33 33. Auch im Internet sind noch einmal viele Informationen aufgelistet: www.polizei.hessen.de/ppffm

Die aufsteigende Vertikalität der neuen EZB-Zentrale wurde von Kritikern als “Turmbau zu Babel” verhöhnt. Diese Kritiker meinen, dass die EZB ihr Mandat bezüglich der Fiskalpolitik in Europa überschritten habe. Luftschlösser die auf imaginären Computergeld basieren werden fallen…

Literatur:

Die Vereinigten Staaten von Europa: Geheimdokumente enthüllen: Die dunklen Pläne der Elite von Oliver Janich

Showdown: Der Kampf um Europa und unser Geld von Dirk Müller

Quellen: PRAVDA TV/fnp.de vom 15.03.2015

Rainer Stadler – Vater Mutter Staat

(Admin: Für wichtig halte ich noch, daß in den Betreungsanstalten mit den Kindern so verfahren wird, wie es den Obrigen gefällt. Stichworte:  „Frühsexualisierung“ und „Genderismus“ – da heißt es dann nicht mehr Vater und Mutter, sondern Elter 1 und Elter 2, was ich persönlich für völlig pervers halte.

Dazu mehr hier: https://marbec14.wordpress.com/2014/12/07/die-urvater-der-fruhsexualisierung/   und  https://marbec14.wordpress.com/2014/10/25/gender-schutzt-unsere-kinder-in-einem-kindergarten-wird-einer-jungen-mutter-erklart-bei-uns-werden-eltern-nicht-mehr-als-vater-und-mutter-bezeichnet-sondern-als-elter-1-u/ )

Vater Mutter Staat

Die betreute Generation

»Familienfreundliche Politik«, das bedeutet heute, Eltern die Möglichkeit zu geben, ihre Kinder vom ersten bis zum achtzehnten Lebensjahr von vermeintlichen Experten betreuen zu lassen – und zwar flächendeckend und idealerweise ganztags, damit beide Elternteile bloß keine längeren Ausfälle in ihrer Arbeitsbiografie aufweisen. Wer dagegen ist, gilt schnell als reaktionär und frauenfeindlich, Befürworter eines solchen Systems dürfen sich dagegen auf der Höhe der Zeit wähnen. Gestresste Kinder und unglückliche Eltern sind die Folge der massiven Betreuungspropaganda, die seit einigen Jahren von Politikern jeder Couleur im Namen der Familie betrieben wird. Aber ist dem Wohl der Familie wirklich gedient, wenn sich deren Mitglieder kaum noch sehen?

Irgendwas läuft hier falsch. Wie sonst ist das wachsende Unbehagen von Eltern zu erklären, die ihre Kinder kaum noch sehen, weil sie im Büro sitzen, vorgeblich um sich selbst zu verwirklichen? Wie die Untersuchungen zu Stresshormonen bei Krippenkindern, die hier locker mit Top-Managern mithalten? Warum überlassen immer mehr Eltern die Verantwortung für ihre Kinder ganz selbstverständlich fremden Menschen? Eltern, die in ihrer Jugend noch »We don´t need no education« riefen. Eltern, die ihren Kindern Pippi Langstrumpf vorlesen.

Eine aufrüttelnde Streitschrift gegen die zerstörerische Kapitalisierung unserer Familien.

http://www.kopp-verlag.de/

Mit diesem Rezept wird die Republik bald brennen

Markus Gärtner

Die sauber geordnete Wohlfühl-Republik hat sich am Wochenende wieder von ihrer »besten«Seite gezeigt. Marschieren Linksextremisten auf, dienen sie einer guten Sache, auch wenn es zur Gewaltanwendung kommt. Organisieren sich Menschen im rechten Spektrum, sind sie stets gefährliche Braunhemden, auch wenn sie keine Gewalt anwenden. Ihre Demonstrationsrechte werden eingeschränkt. Denn gegen linke Gewalt werden friedliche Demonstrationen kaum geschützt.

Das war am Samstag LIVE in Wuppertal zu erleben. Der Marsch des islamkritischen lokalen PEGIDA-Ablegers musste abgebrochen werden. Die Polizei konnte angeblich nicht genügend Kräfte für den Schutz des Umzugs aufbieten. Unter die friedlichen PEGIDA-Anhänger mischten sich – obwohl die Polizei von PEGIDA vorgewarnt war – Hooligans und bewarfen Polizisten mit Flaschen und Böllern.

Ein unangemeldeter Antifa-Aufmarsch wurde außerdem von der Polizei bis auf Wurfweite an die PEGIDA-Kundgebung herangelassen.

Abrakadabra: Hier war das Szenario, mit dem der unerwünschte und zähneknirschend erlaubte PEGIDA-Auftritt dann doch kurz nach Beginn noch verhindert werden konnte. Die Stimmung war gefährlich aufgeheizt, nachdem sich neben PEGIDA auch Salafisten, Hooligans und linke Autonome zur selben Zeit in derselben Stadt zu Demonstrationen angemeldet hatten.

Zuvor hatte der Wuppertaler Oberbürgermeister – selbst nach Ansicht der Polizeigewerkschaft – in unverantwortlicher Weise öffentlich zur Teilnahme an den Gegendemonstrationen aufgerufen. Das Mainstream-Blatt taz hatteam Freitag mit der Schlagzeile »Morgen wird Wuppertal brennen« dazu beigetragen, die Stimmung in der Stadt aufzuheizen.

Eine so brisante Mischung von fünf Kundgebungen und Gegendemonstrationen gleichzeitig – und am selben Ort –, das hat es in Deutschland bisher nicht gegeben. Im Nachhinein fragt man sich, ob das absehbare Ende gewollt war, um die unliebsamen Islamkritiker durch den Abbruch ihrer Demonstration weiter zu schwächen.

PEGIDA NRW hatte nach eigenen Angaben die Polizei in vorgeschalteten Gesprächen gebeten, die Hooligans von ihrer Kundgebung fernzuhalten. Trotzdem agierten die Extremen ungehindert. Das Muster – wenn ́s links ist, ist es okay, wenn ́s rechts passiert, sind es automatisch Nazis – wiederholt sich in diesen Wochen in atemberaubender Weise.

Dass die Hamburger AfD während des Wahlkampfs für die Bürgerschaftswahl immer wieder von Linksextremisten attackiert wurde – von Farbanschlägen auf Wohnungen von AfD-Kandidaten bis hin zu zahlreichen zerstörten Wahlplakaten –, das störte bei Behörden, Berliner Kartellparteien und in den Leitmedien kaum jemanden.

Linke, die öffentliche AfD-Veranstaltungen störten, wurden von der Zeit als »unliebsame Besucher« verharmlost. Der AfD wurde nach der Wahl»Selbstmitleid« attestiert.

Doch nachdem Rechtsextremisten vor dem Haus von Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau aufmarschierten, ging ein Aufschrei durch den Blätterwald der Mainstream-Medien. Die tonangebenden Publikationen überschlugen sich: Rechtsextremisten versuchten, »mit zunehmender Dreistigkeit, in die Privatsphäre von Politikern vorzudringen«.

Auch als vor wenigen Tagen der ehrenamtliche Bürgermeister  des Ortes Tröglitz in Sachsen-Anhalt zurücktrat, weil Rechtsextremisten vor seinem Wohnhaus demonstrieren wollten, ging ein Aufschrei durch die Mainstream-Republik. Der Vorfall schaffte es mühelos in die Top-Sendungen des  zwangsfinanzierten Fernsehens.

Aber nicht genug, dass sich inzwischen die»richtige«, weil linke, Gewalt durchsetzt und das Demonstrationsrecht von Bürgern aushöhlt. Wenn man auf der »falschen Seite« des Spektrums Politik betreibt, wird die Meinungsfreiheit zu einer regelrechten Mutprobe.

Die großen Massenmedien haben keine Kenntnis vom Hilferuf der schleswig-holsteinischen AfD in ihrem offenen Brief an den Ministerpräsidenten, den Landtagspräsidenten, den Innenminister, den Kieler OB sowie an die Fraktionsvorsitzenden im Kieler Landtag genommen. Die Partei bittet darin um Hilfe, dass sie beim anstehenden Landesparteitag am 21. März ihre Versammlung ungestört und ungehindert abhalten kann. Doch danach sieht es nicht aus.

Der Hintergrund der von Mainstream-Medien ignorierten Aktion: Die Antifa Kiel hat auf ihrer Webseite aufgerufen, den Landesparteitag der AfD zu »stören« und zu »blockieren«.

Damit ist die Lage ganz klar: Wird der AfD-Parteitag geschützt, beweist es wieder einmal, wie linker Extremismus demokratisch elementar wichtige Vorgänge in diesem Land bedroht. Wird die Veranstaltung nicht geschützt, beweist das, wie blind die links-grün geprägte Republik auf ihrem Lieblingsauge ist.

Deutliche »Erfolge« können die Extremisten am linken Rand bereits für sich verbuchen. Flankiert von Attacken aus den Kartellparteien – und unterstützt von terroristischen Anschlagsplänen – wurde PEGIDA um die Jahreswendevorerst der Wind aus den Segeln genommen.

Der Frankfurter PEGIDA-Ableger strich jetzt sogar – nur sechs Wochen nach dem Start – ganz die Segel.

»Leider können wir es nicht mehr mit unserem Gewissen vereinbaren und die Verantwortung dafür übernehmen, in Frankfurt am Main spazieren zu gehen. Bevor jemand richtig schwer verletzt wird oder sogar stirbt wegen der Angriffe linker Chaoten, ziehen wir uns bis auf Weiteres aus FFM zurück.«

Vorausgegangen waren schwere Ausschreitungen am Montag voriger Woche in der Frankfurter Innenstadt, als die Behörden zum wiederholten Male in direkter Nachbarschaft Anhänger der PEGIDA und Linksextreme demonstrieren ließen.

Mindestens 300 linke Demonstranten tobten dort. Einige von ihnen warfen Flaschen, Steine, sogar Fahrräder. Eine »FRAGIDA«-Teilnehmerin wurde von einem Pflasterstein am Kopf getroffen und schwer verletzt.

Stadtkämmerer Uwe Becker von der CDU kritisierte zwar den »linksextremen Mob«. Doch der darf bisher fröhlich wüten, und zwar so ausgiebig und in räumlicher Nähe zu FRAGIDA-Anhängern, dass diese ihr verbrieftes Recht zur Demonstration wegen der damit verbundenen Gefahren nicht mehr ausüben können.

Was für eine Republik ist das geworden? Friedlich demonstrierende Bürger werden dem linken Mob ausgeliefert und ihre Grundrechte ausgehöhlt. Beteiligt an diesem Anschlag auf demokratische Rechte sind Behörden, politisch korrekte Bürgermeister, mediale Brandstifter im Mainstream, Kirchenadel (der die Lichter ausmacht) sowie der geduldete Antifa-Mob.

Dieser Cocktail reicht, um die Republik völlig zugrunde zu richten.