Bundeswehr Spaß Agentur nimmt minderjähriges Kanonenfutter ins Visier

Bad Ballerburg: Die Bundeswehr hat ernsthafte bis existentielle Probleme mit dem Nachwuchs. Immer weniger junge Leute interessieren sich für Ballerspiele mit echter Munition und richtigem Blut, bei denen es auf dem Schlachtfeld dann richtig um Leben und Tod geht. Aber auch hier macht die Not erfinderisch und so unterhält die Bundeswehr inzwischen so eine Art eigener Spaß-Agentur, die genau das gesuchte Klientel bespaßen soll. Man lockt mit Spaß, Spiel und Kameradschaft, aber am Ende möchte man die Kids nicht auf den Ballermann nach Spanien schicken, sondern ihnen einen echten Ballermann in die Hand drücken.

Kampf Bundesadler new german power

Fangen wir noch weiter vorne an. Genau genommen beginnt es schon beim richtigen Branding der potentiellen Kriegshelden in den ersten Jahren nach der Geburt. Sobald die Kids zu denken beginnen, brauchen sie Identifikationsmaterial. Bestens, der erste fahrbare Untersatz kommt bereits mit Bundeswehr-Emblem. Es muss ja nicht immer ein dreizackiger Stern sein, den sich ohnehin immer weniger Eltern für die Kleinen leisten können.

Die Bundeswehr schießt nicht das erste Mal volle Breitseite daneben. Immerhin gibt es in den dienstverpflichteten Werbeabteilungen zu viele Theoretiker, die selber niemals irgendwelchem Feindbeschuss ausgesetzt waren und Störfeuer allenfalls aus der Chefetage kennen. Das führt zu so interessanten Berichten wie diesen hier: Die Bundeswehr schießt… ordentlich daneben[WiWo]. Und so zieht sich die Zielschwäche der Truppe bis heute nahtlos wie ein rotes Band durch Deutschland.

von der leyen kindersoldaten kinderarmee bundeswehr_bobbycar teilzeitkrieg familiengerechte kriege

In den letzten Tagen gab es wieder viel Post(karten) für die Heranwachsenden in Deutschland. Über Datenschutz bezüglich der Adressdaten der Jugendlichen reden wir an dieser Stelle besser nicht, schließlich handelt es sich um eine Angelegenheit dernationalen Sicherheit (hier dürfen wir endlich von Amerika lernen). Erste echte Zielübungen soll die anvisierte Zielgruppe (16 bis 17-jährige) alsbald beim Beach-Ball absolvieren dürfen,11125270_879273212113922_1376930390_n 2just for fun“ … versteht sich. Neben den Postkarten gibt es dazu auch einen begleitenden Internetauftritt und den findet man hier: Bundeswehr Propaganda Seite[BW-Beachen.de]

Selbstredend muss auch die Bundeswehr, völlig internationalisiert, neuerdings mit echten Anglizismen auf die bei der Jugend einschlagen. Deutsch ist irgendwie „out“ und wurde vermutlich zusammen mit Adolf abgeschafft. Deshalb gibt es auch für diesen Werbe-Feldzug ein passendes 4You-Logo,yes4you Bundeswehr Werbekampagne Jugendliche Kinder Heranwachsende werbung Logo Kindersoldaten für jene die 2blöd sind das zu begreifen, so wie rechts abgebildet. Jetzt fehlen nur noch die Sticker und Aufnäher mit dem Text „Happy War”, „Battle-Rattle“ oder ähnlich animierende Phrasen, die es zurVereinheitlichung Uniformierung der Betroffenen braucht, um das notwendige Gruppengefühl zu erzeugen.

In dem Zusammenhang sollte man auch die Anstrengungen nicht unterbewerten, endlich mehr Mädels mit ins Blutbad locken zu können. Gemischte Reisen machen. In dem Zusammenhang sollte man auch die Anstrengungen nicht unterbewerten, endlich mehr Mädels mit ins Blutbad locken zu können. Gemischte Reisen machen UN-gleich mehr Spaß als reine Männerreisegruppentruppen. Gerade im Angesicht des Todes ist es immer ratsam etwas mütterliches in der Nähe zu haben, das beruhigt ungemein. Dazu bietet die Truppe übrigens ein paar Zahlen an, wie es um die Mädels in dem Verein bestellt ist: Gelebte Normalität – Frauen in der Bundeswehr[Bundeswehr]. Ganz so kritiklos bis prosaisch mögen andere Quellen das Thema Frauen in der Bundeswehr aber nicht abhaken. Alles ist um einiges komplizierter, als aus es den heroisierten Versionen aus dem Hause von der Leyen herauszulesen ist: Bundeswehr – Wie sehr leiden Frauen beim Bund?[Frauenzimmer].

Das legendäre Handwerk der Bundeswehr ist und wird angesichts der steigenden Spannungen in und rund um Europa aus völlig unerfindlichen Gründen immer unattraktiver. Kein Wunder, dass sich denkendes Personal eher zurückhaltend verhält. Abgesehen davon ist die Bundeswehr schon lange nicht mehr die reine Verteidigungsarmee, mit dem Anspruch sie einst ins Leben gerufen wurde. Sie ist inzwischen ähnlich invasorisch ausgerichtet wie das us-amerikanische Vorbild. Natürlich nennt sich heute jeder Krieg „humanitäre Mission” oder „Friedenseinsatz”, nur am Ergebnis wird es wohl nichts ändern, Mord und Totschlag. Es scheint noch ein langer Weg zu sein, bis die Werbung für solche Arbeitsplätze generell verboten werden wird, wie man es auch für die IS-Truppen hierzulande durchsetzen will. Wenigstens aber könnte doch die Bundeswehr ihre Kampfstiefel aus der Kinderzimmertür nehmen. Aber nein, stattdessen setzen sie immer noch auf obskure Überraschungsmomente um den Nachwuchs zu ködern.

Schizophren: Die Deutschen sind zugleich »größte Gefahr« und »größte Hoffnung«

Markus Gärtner

Wenn sich in Europa die laufende Schuldenkrise wieder zuspitzt, gibt es zuverlässig Dresche für die Deutschen. Das ist seit vielen Jahren so. Derzeit erleben wir die jüngste Runde im »German-Bashing«. Die US-Webseite Business Insider bezeichnet in einem aktuellen Beitrag Angela Merkel als »die größte Gefahr für Europas Erholung«. Aus Griechenland kam der berühmte Stinkefinger. Selbst der Herald in Neuseeland stänkert gegen die viertgrößte Volkswirtschaft der Welt. Begründung: »Sie setzt ihr Gewicht nicht stark genug ein, was die Nachfrage angeht.«

Unlängst befand auch der britische Telegraph, das »deutsche Modell ist ruinös für Deutschland und tödlich für Europa«. Kaum ein Zusammenhang oder Aspekt wird ausgelassen, um an den Deutschen rumzumeckern. Das Wall Street Journal schrieb sich im Herbst seinen Deutschen-Frust von der Seele, indem es unsere Toiletten-Gewohnheiten aufs Korn nahm.

»Die Deutschen sind bekannt als Leute, die das Wasser in der Badewanne mehrfach nutzen und dann mit diesem Brauchwasser auch noch die Toilette spülen«, schrieb das Blatt. Dahinter steckten zwar persönliche Tugend und soziales Verantwortungsgefühl. Doch der Wassergeiz erzeuge eine Ebbe im Abwassersystem und sorge dafür, dass »giftige Gase den Zement der Abflussröhren im Untergrund aufsprengen«.

Eine Dusche, die man in Marburg auslasse, sorge für keinen zusätzlichen Regen im Maghreb, argumentiert die Zeitung besserwisserisch. Der Business Insider stellt eine ständig wiederholte Forderung: Die Deutschen sollten mehr konsumieren, um über höhere Einfuhren die Exporte der südeuropäischen Länder anzuheizen. Wegen einer »chronischen Inflations-Phobie« würden sich die Deutschen aber nicht zu einem größeren Anschub für den Konsum durchringen.

Um Sturheit und Starrköpfigkeit in Deutschland zu illustrieren, zeigt der Business Insider ein großes Bild von einer biestig dreinschauenden Angela Merkel, die den rechten Zeigefinger erhebt und ein für den Betrachter nicht erkennbares Ziel wie ein Adler, aber mit verbissen zusammengepressten Lippen, ins Visier nimmt.

Der New Zealand Herald bedauert, dass »die Deutschen im Rest der Welt inzwischen als der Geizkragen vom Dienst unter den wirtschaftsstärksten Nationen gesehen werden«, dass sie »zu viel sparen und zu wenig Geld ausgeben«.

Die Kritik und die Bilder kommen uns bekannt vor: »Merkel Go Home«-Plakate vor drei Jahren in Spanien beim Madrid-Besuch der Kanzlerin, »Hitler, Merkel, der selbe Scheiß«, auf Protestplakaten, kurz nachdem die EU ihren schmerzhaften Rettungsplan für Zypern verkündet hatte.

2012 zeigte das britische Politmagazin New Statesman die Kanzlerin als Terminator . Und der Economist packte ein sinkendes Schiff mit der Aufschrift »Weltwirtschaft« auf seine Titelseite, dazu eine vielsagende Sprechblase: »Frau Merkel, können wir jetzt die Maschinen anwerfen?«

Nur selten nimmt die Deutschen jemand in Schutz, wie das TIME-Magazin vor drei Jahren auf seiner Titelseite: «Warum es alle so lieben, Angela Merkel zu hassen – und warum alle falsch damit liegen.«

Die harsche – und oft unter die Gürtellinie zielende Kritik – hat nicht nur historische Gründe. Sie hat mit einer ganzen Reihe anderer Gründe zu tun. Und einige davon sprechen eher für die Deutschen, als gegen sie.

Deutschlands Bedeutung und Gewicht in der Welt hat seit der Finanzkrise zugenommen, nicht nur wegen teurer Finanzgarantien und Beteiligung an diversen Hilfspaketen. Der Reformstau in Frankreich und die wirtschaftlichen Probleme in Ländern wie Italien und Spanien haben das relative Gewicht der Deutschen vergrößert. Daher wird noch mehr von ihnen erwartet.

Zweitens: Die Notenbanken sind nicht mit ihrer Feuerkraft, aber mit ihrem Latein am Ende. Geldpumpen führt uns nicht aus Stagnation und Schulden heraus. Weil der Politik aber auch keine nachhaltige Lösung einfällt, wird ein neuer Rettungsanker gesucht. Da fällt der Blick automatisch auf die wirtschaftsstärkste Nation des Kontinents.

Drittens: In Deutschland bessern sich nach der jüngsten Konjunkturdelle etwas die Kennziffern und die Perspektiven. Das weckt neue Hoffnung auf die wirtschaftliche Schleppkraft des 100-Pfund-Gorillas in der EU.

Hätte man anderswo nicht solche Hoffnung in die Deutschen, würden auch nicht solche Rezepte wie mehr Konsum an unsere Adresse verteilt, egal ob sie nun stimmen oder nicht.

Deutschland gerät international aber auch deshalb verstärkt ins Visier, weil zwischen Nordamerika, Europa und Japan ein scharfer Abwertungswettlauf im Gange ist. Sinkende Wechselkurse sollen den Ausfuhren helfen. Die Kritiker lenken ihren Blick zuerst auf die Länder mit den größten Überschüssen. Und dazu zählen die Deutschen.

Und schließlich: Die Krise in der Euro-Zone spitzt sich wieder zu. Griechenland ist ein gutes Beispiel dafür, welchen Schaden übertriebene Austeritätspolitik anrichten kann, am Arbeitsmarkt, mit sozialer Brandrodung und bei den Löhnen.

Das wird dem entschiedensten Befürworter ausgeglichener Haushalte, den Deutschen, wegen seiner strikten Haltung besonders angekreidet.

Südländer überfahren 21-Jährigen Bremer und flüchten, Opfer tot

6. April 2015

polizei

Nach Polizeiangaben ereignete sich der Vorfall gegen 4.30 Uhr auf der Ihlpohler Heerstraße im Anschluss an einen Disko-Besuch. Der 21-Jährige verließ die Diskothek “Arena” und wurde kurz Zeit später von hinten von einem Auto überfahren. Dieses, so berichten Zeugen, sei halb auf dem Bürgersteig gefahren. Der Fahrer flüchtete umgehend Richtung Bremen, der junge Mann verstarb noch vor Ort. Die Hintergründe und das Motiv der Tat sind noch unklar. Laut Polizei habe es in der Diskothek zuvor Streitigkeiten zwischen mehreren Besuchern gegeben. Ob diese aber in Zusammenhang mit dem Vorfall stehen, ist offen.

Die Polizei und die Staatsanwaltschaft Verden ermitteln nun wegen eines Tötungsdelikts. Bei dem Tatfahrzeug soll es sich nach ersten Informationen um einen dunken VW-Golf 5 gehandelt haben. Dieser muss nach dem Zusammprall Schäden im vorderen Bereich aufweisen. Es sollen nach Zeugenangaben zwei Männer “südländischen Aussehens” im Wagen gesessen haben.

Die Polizei bittet weitere Zeugen um Mithilfe unter der Telefonnummer 04791/3070.

Quelle: Weser Kurier

http://www.netzplanet.net/

Nach EU-Bargeldverboten jetzt Tauschhandelsverbot

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EUbsurdistan: Wir sind die „Gemeinheit” und die etwas schmeichelhaftere Formulierung für diese Ansammlung von Dummheit lautet „Volk”. Wir sind uns selbstverständlich unserer Gemeingefährlichkeit bewusst und versuchen deshalb seit Jahrzehnten so eine Art Selbstentschärfung über unsere Volksvertreter zu verwirklichen. Krampfhaft sind wir damit beschäftigt uns gänzlich handlungsunfähig zu machen, um garantiert jedweden kollektiven Suizidversuch überleben zu können. Für unsere Volksvertreter auf nationaler und EU-Ebene bedeutet dies Höchstleistung. Dem schließen sich auch gerne die internationale Industrie nebst Hochfinanz von Herzen gerne an, denn nichts wäre schlimmer für sie, als der Verlust ihres Nutzviehs, welches die Sachwerte zum selbstgedruckten Geld erst noch erarbeiten muss.

Die Abschaffung des Bargeldes ist bereits in aller Munde, allein wegen der vielen Drogengeschäfte und der immens ansteigenden Kriminalität, die sich darum rankt. Ganz nebenbei ist es aber auch die zwingende Voraussetzung dafür, die Menschen über denNegativzins in den kommenden Jahren stilvoll, rechtlich sauber und unmerklich enteignen zu können. Das Thema hatten wir bereits hier: Dem Negativzins folgt zwingend das Bargeldverbot[qpress]. Anders als die edlen Leute von der Hochfinanz, sollte der normale Mensch ziemlich „gleich“ sein, diese Gleichheit ist vornehmlich von „Mittellosigkeit” und Abhängigkeit geprägt. Genau das ist der anvisierte Normalzustand für besagte „Gemeinheit”, damit sie keine Gefahr für sich selbst, den Planeten und die „Auserwählten“ darstellt.

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Wer das Thema Bargeldverbot für eine Neuheit hält, der hat den größten Teil der letzten Jahre geschlafen. Die schubweise Einführung von Bargeldverboten in Europa kann man in einer Art Zeitraffer in diesem Artikel nachlesen: EU – Aus für Bargeld kommt! [EU-Austritt]. Das wird natürlich nicht alles sein, solange es noch ganz gefährliche Individuen gibt, die möglicherweise auch ohne Staat überleben könnten (eine Bösartigkeit sondergleichen die an Separatismus grenzt, eine Vorstufe zum Terrorismus) und dies auch gnadenlos machen würden, sofern man ihnen nicht zuvor Einhalt gebietet. Eine der größten Schwachstellen und Einfallstore für diesen UNGeist ist der sogenannten „Tauschhandel“. Eine Praxis die wir seit der Steinzeit kennen und die nur dank des Bargeldes relativ gut „verlernt” werden konnte. Dennoch gibt es in den ländlicheren Gebieten unseres Landes immer noch Strukturen die sich in staatsschädigender Weise, ziemlich unkontrolliert, dieser Methode bedienen.

Sie praktizieren also illegalen Leistungstausch, völlig am Gemeinwohl vorbei. Wenn dort zentnerweise Kartoffeln gegen Äpfel oder Zwiebel getauscht werden, ohne das der Staat davon seinen Obolus bekommt, muss man solches als kriminell einstufen. Genau genommen sind schon jene Leute Volksschädlinge, die Gemüse selbst anbauen und undokumentiert verkonsumieren, ohne darauf eine Verbrauchssteuer entrichtet zu haben. Wir alle wissen wie notwendig Steuern sind, damit wir einerseits (höchste Priorität)Zinszahlungen auf Staatsschulden leisten können, aber auch zur Unterhaltung unserer Rüstungsindustrie Friedensindustrie, wie auch zur auskömmlichen Alimentation unserer Volksvertreter und unserer Ordnungskräfte ist Fairplay zwingende Voraussetzung.

Daraus folgt, dass demnächst nicht nur Verbrauchssteuern auf selbstgemachtes Gemüse usw. erhoben werden müssen, nein, der gesamte Tauschhandel, sprich der Leistungsaustausch am Staat vorbei muss zwingend unterbunden werden. Wenigstens aber muss er steuerlich korrekt erfasst werden, damit die vorgenannten Kostgänger für die von ihnen erbrachten (Höchst)Leistungen nicht leer ausgehen. Dazu könnten alsbald zwei neue Finanzamtsformulare die Herzen der ehrlichen Bürge® erobern. Mit dem ersten Formular ließen sich alle selbstgemachten Lebensmittel und anderweitige Erzeugnisse vfür den Eigenbedarf korrekt deklarieren und für die umsatzsteuerliche Veranlagung erfassen. Das zweite Formular sollte sich auf den Tauschhandel beziehen, worin neben den Mengenangaben und Produktbeschreibungen zusätzlich noch Daten zu den Tauschpartnern erhoben werden, um diese eindeutig identifizieren und ebenfalls veranlagen zu können, wenigstens aber Kontrollmitteilungen an die zuständigen Finanzämter auf den Weg bringen zu können.

Auch an dieser Stelle gilt der Gleichheitsgrundsatz: „Alle Menschen sind gleich … nur einige sind gleicher“ und es kann genau genommen auch nur um den Schutz der Wenigen gehen die gleicher sind, denn nur sie sind akut gefährdet. Es darf nicht sein, dass irgendwelche „Pseudo-Bevorrechtigten“ im Schweiße ihres Angesichts Mutter Erde ihre persönlichen Lebensmittel abtrotzen, wo doch in der Stadt kaum einer die Voraussetzungen für ähnliches Überlebenstraining hat. Nein, da muss der Staat genauer hinsehen und regulativ über Steuern einschreiten und abschöpfen, mindestens aber ziemlich streng überwachen.

Da feststeht, dass die Menschen mit fortschreitendem Bargeldverbot versuchen werden in den Bereich des Tauschhandels zu fliehen, kann nun jeder unschwer den immensen Handlungsdruck der Politik erahnen und bereits heute das nötige Verständnis für den Finanzminister entwickeln. Es sei nochmals betont, dass wir unsere Vertreter nicht umsonst gewählt haben, sondern nur, weil sie, besser als wir selbst, wissen was uns frommt. Nur sie haben den göttlichen Zugang zur Lobby und damit die höchste Einsicht in das für die Menschheit vorgesehene Verwertungskonzept.

 

Die Abschaffung der Eidesformel „Zum Wohle des deutschen Volkes“

: Armes Deutschland [Wie krank sind diese Leute eigentlich?]

wurde im NRW-Landtag beschlossen.

Antragsteller war der Abgeordnete Arif Ünal (Bündnis 90, Die GRÜNEN).

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Wenn dieser Vorgang dem normalen Bürger gräßlich erscheinen mag, ist er letztlich zumindest konsequent. Tatsächlich ist es wirklich so, dass die Politiker nicht gewillt sind, zum Wohle des deutschen Volkes zu handeln. 

Jetzt vermeiden sie wenigstens einen Meineid und machen eindeutig klar, dass sie den Bürgern schaden wollen.

Ist von der Regierung Kraft/Löhrmann mehr zu erwarten?

Wie krank sind diese Leute eigentlich?

Quelle: Verteiler von SVD

Skandal Betreuungsrecht

Welche Chancen viele ernsthafte Kritiker des Systems in diesem Land haben, zeigt das folgende Video. Es ist im Grunde ganz einfach: Wer nicht spurt, wird weggesperrt. Und das Betreuungsrecht ist noch lange nicht das einzige Mittel um unliebsame Meinungen zu unterdrücken.

„Besonders gefährlich wird es dann, wenn die Definition einer psychischen Störung zum Zwecke der Ausschaltung von unabhängigen Denkern und „Querulanten“ erweitert wird. Als Beispiel sei hier das “ Aufsässigkeits-Trotz-Syndrom“ genannt, welches bei Menschen festgestellt wird, welche gegenüber Autoritätsfiguren ein ungehorsames und feindliches Verhalten an den Tag legen“ [Quelle]

Video: Werner Hanne: vom Mißbrauch des Betreuungsrechts in der BRD

Aus der Videobeschreibung:

Betreuung, Psychiatrie und Korruption – vom Mißbrauch des Betreuungsrechts in der BRDWerner Hanne im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt. Gustl Mollath ist sicherlich das bekannteste Opfer eines Justizirrtums in Deutschland. Mollath wurde 2006 wegen mehrerer ihm angelasteter Delikte und gleichzeitiger, durch Gutachter festgestellte Schuldunfähigkeit gerichtlich in den psychiatrischen Maßregelvollzug eingewiesen. Nach mehreren Instanzen wurden zahlreiche Zweifel an den Vorwürfen gegen Mollath und an der Rechtsstaatlichkeit des Verfahrens laut. 2014 wurde abschließend in einer neuen Hauptverhandlung in einem Wiederaufnahmeverfahren festgestellt, daß die Einweisung unrechtmäßig war.

Der Publizist Werner Hanne ist davon überzeugt, daß der Fall Mollath kein Einzelfall ist, sondern das Betreuungsrecht und die Psychiatrie zielgerichtet eingesetzt wird um unliebsame Menschen mundtot zu machen. Eine unpräzise Gesetzeslage mit schwammigen Formulierungen leistet hierfür zusätzlich einen Vorschub für Mißbrauch. Eine Anregung an ein Betreuungsgericht zur Überprüfung verhaltensauffälliger Personen kann durch jedermann erfolgen. Das Betreuungsgericht ist verpflichtet dieser Anregung nachzugehen und gegebenenfalls auch ein Gutachten zu erstellen. Viele mißbräuchlich „denunzierte“ Personen sind sich ihres nun konstruierten Problems gar nicht bewußt. Ein paar falsche Worte oder gar Gegenwehr kann als Uneinsichtigkeit oder Nichterkennen eigener Probleme interpretiert werden. So manch einer befindet sich dann schnell im Strudel der Betreuung, Psychiatrie und medikamentöser Behandlung. Selbst verhaltensunauffällige Personen sind nach solch einer Behandlung gebrochene Menschen und können kein unbelastetes Leben mehr führen.

Besonders gefährlich wird es dann, wenn die Definition einer psychischen Störung zum Zwecke der Ausschaltung von unabhängigen Denkern und „Querulanten“ erweitert wird. Als Beispiel sei hier das “ Aufsässigkeits-Trotz-Syndrom“ genannt, welches bei Menschen festgestellt wird, welche gegenüber Autoritätsfiguren ein ungehorsames und feindliches Verhalten an den Tag legen. Leider handelt es sich bei vielen dieser Störungen jedoch nur um Verhaltensformen, die von der Norm abweichen. In einer Zeit in der Eliten und Autoritäten immer öfter mit Ablehnung bedacht werden, wäre Betreuung und psychische „Behandlung“ ein willkommenes Instrument um sich seiner Gegner zu entledigen.Publikation:
Werner Hanne, Organwahn – Heilung durch Fremdorgane? Ein fataler Irrtum!

als E-Book:
http://www.organwahn.de/organwahn/index.html#1/z

Webseite:
http://www.organwahn.de

Israel bekommt weitere U-Boote und Schiffe aus Deutschland

Israel: U-Boote aus Deutschland sollen Ölplattformen schützen

Die „Tanin“ ist das größte in Deutschland gebaute U-Boot. Sie ist 68 Meter lang und soll angeblich über eine halbe Milliarde Euro gekostet haben. Im September hat das Boot die Werft von Thyssen-Krupp verlassen und wurde an Israel übergeben. Die israelische Marine geht davon aus, dass das U-Boot in einigen Wochen einsatzbereit sein wird. Die Tanin (Krokodil) ist auch für Cyberangriffe gewappnet. In dem Boot befinden sich neben elektronischen auch mechanische Systeme, die nach Angaben der israelischen Zeitung „Haaretz“ vom deutschen Elektronikriesen Siemens gebaut wurden.

Zudem sollen die U-Boote auch mit Atomraketen ausgestattet werden. Damit hätten die Israelis eine sog. Zweitschlag-Möglichkeit. Wenn das Land auf Grund von Angriffen vor der Auslöschung stünde, könnte man immer noch den Angreifer vom Meer aus mit Atomraketen angreifen. Zudem kann die Tanin länger und tiefer tauchen als viele andere U-Boote. Die Marine des Landes will zudem mit neuen Schiffen die Öl- und Gasfelder des Landes schützen. Die Haaretz schreibt, dass vier solcher Schiffe in den nächsten Jahren ebenfalls aus Deutschland kommen sollen.

Im Vorfeld des U-Boot-Deals hatte es Diskussionen gegeben, weil diese mit Atomsprengköpfen bestückt werden können. Zudem war die Tanin zu einem Drittel von der Bundesregierung finanziert worden, hieß es in den Medien. Künftig sollen noch mindestens zwei weitere U-Boote aus deutschen Werften an die Israelis ausgeliefert werden, hieß es.

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Das Öffentlich rechtliche Fernsehen und Rundfunk soll privatisiert werden

In dem vorgelegten Gutachten “Öffentlich-rechtliche Medien – Aufgabe und Finanzierung” findet man viel Kritik über ARD, ZDF, Deutschlandradio, GEZ und Zwangsgebüren. Die 32 Ökonomen skizzieren, warum ARD, ZDF und Deutschlandradio zu teuer sind und fordern statt “Zwangsabgaben” “eine ehrliche Steuer”. Schliesslich weisen sie einen Weg, wie man als Staat einsparen kann und mit mehr privatem Wettbewerb und mit dergleichen manipulativen Propaganda den Bürgerzorn entgehen kann.

32 Wirtschaftswissenschaftler müssen eine Begründung liefern, die über gefühlte 36 DIN A4 geht und im Grunde das wiedergeben, was jeder schon lange weiss. Heute, in Zeiten des Internets, haben die bisherigen nationalen Fernseh- und Radiostationen mächtige Konkurrenz bekommen und so an Macht sehr viel verloren. Jetzt machen sie sich Gedanken? Jedoch fehlt der Glaube, wie immer dient das nur zur zeitweisen Beschwichtigung der Kritiker.

Es wird an viel grösserem gearbeitet: Private Sender als politische Zweig der ÖR

Jetzt, wenn viele Menschen die “Gebühren” vor Gericht verweigert haben (es gibt mehr GEZ Verweigerer und nichtzahler als öffnetlich bekannt gemacht wird), ist das Gutachten nichts anderes als eine Wegweisung, die GEZ sollte sich doch erstmal legitimieren: “Aus ökonomischer Sicht sind die jetzigen Pflichtbeiträge eine Steuer, die einer Zweckbindung unterliegt. Entweder man betrachtet den öffentlich-rechtlichen Rundfunk als ein Gut, das allen Bürgern gleichermassen zur Verfügung gestellt werden soll. Dann ist eine Finanzierung über Steuern sachgerecht, da sich damit – im Gegensatz zu den jetzigen Pflichtbeiträgen – eine Belastung nach der Leistungsfähigkeit gewährleisten lässt. Oder man trägt den veränderten technologischen Rahmenbedingungen Rechnung, die die Bereitstellung einer breiten Palette von Programmen als Clubgüter ermöglichen und finanziert diese Programme durch nutzungsabhängige Gebühren.”

Daher fordert das Gutachten, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk gleich lieber durch eine ehrliche Steuer zu finanzieren – wodurch die parlamentarische Kontrolle der Finanzierung besser sichergestellt werden könnte: “Gegen eine Finanzierung aus den allgemeinen Staatshaushalten (der Länder) wird gelegentlich eingewandt, dass den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten damit die erfolgreiche Beeinflussung der Entscheidungsträger für (zu hohe) Finanzierungsbeiträge erleichtert würde. Für eine Steuerfinanzierung sprechen die verbesserte demokratische Legitimierung und Kontrolle sowie die parlamentarischen Hürden gegenüber einem Ausufern der Finanzierungsansprüche.” Niemanden würde die “Zwangsabgabe” stören, wenn die öffentlich rechtlichen Sender auch wirklich vollkommen unabhängig und frei ihre Arbeit machen könnten.

Vor allem die neuen Technologie des Internet hätte das System eines staatlich finanzierten Rundfunks “überflüssig” gemacht: “Die kostenlosen Nachrichtenangebote von ZDF.de oder tagesschau.de im Internet konkurrieren hier mit den Online-Angeboten der klassischen Printmedien. Die beitragsfinanzierten Angebote behindern in der Tendenz Prozesse, durch die sich ein selbst tragendes, qualitativ hochwertiges Subskriptionssystem privatwirtschaftlicher Anbieter (spiegel.de, faz.net, welt.de, …) entwickeln kann. Ein solches Subskriptionssystem hätte nicht nur den Vorteil, dass es sich über die Zahlungsbereitschaft der Nutzer selbst finanziert. Es hätte auch den Vorteil, dass die Zahlungsbereitschaft der Nutzer eine wichtige Steuerungsfunktion ausüben kann.”

32 Wirtschaftswissenschaftler müssten sich lieber Gedanken darüber machen, wie man innerhalb der öffentlich-rechtlichen Medien unabhängigen Journalismus und Qualität sichern, den “Binnenpluralismus” stärken kann. Aber die Schwächung des von der Allgemeinheit finanzierten Rundfunks zugunsten weniger privater Medienkonzerne hilft dabei nicht weiter; im Gegenteil, wir kommen nur vom Regen in die Traufe. Die Politik wird sich schwer tun, den Medienkonsumenten selber entscheiden zu lassen, was er sehen und hören möchte anstatt dem, was er sehen soll. Die politischen Verflechtungen dieses Systems werden dafür sorgen, dass der Status Quo erhalten bleibt.

Die manipulative Propaganda wird schnell durch Subventionen kanalisiert. Der Normalbürger merkt nichts. Und jetzt ist eine neue Idee geboren: Die Sender, wie auch alles andere sollen privatisiert werden. Das verspricht mehr Einnahmen: “Die Übernahme von Leistungen durch den öffentlichen Sektor und ihre Finanzierung durch Zwangsabgaben stehen unter dem Legitimierungszwang des Subsidiaritätsprinzips. Dieser Schluss ergibt sich aus grundlegenden ökonomischen Überlegungen. Legitim ist die Leistungserbringung durch den öffentlichen Sektor nur dann, wenn ein entsprechendes Leistungsangebot nicht privatwirtschaftlich-konkurrenzwirtschaftlich zu organisieren ist und zugleich die Qualität eines öffentlichen Angebots im Verhältnis zu den Kosten einen hinreichenden Mehrwert erbringt. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk sollte deshalb als Anbieter nur dort auftreten können, wo die Privaten selbst bei Setzung eines geeigneten regulatorischen Umfeldes ein gesellschaftlich und bildungspolitisch gefordertes Angebot nicht von sich aus anbieten würden. Für staatliche Eingriffe in den Markt ist eine überzeugende Rechtfertigung erforderlich.” “Anstelle einiger öffentlich-rechtlicher Sender könnte man sich auch “Arts Councils” vorstellen, die einzelne Programminhalte ausschreiben und finanzieren.”

Die ÖR-Sender (und wenn so weit ist, subventionierte Sender) haben einen klaren politischen Auftrag: Die Pflege des etablierten politischen Systems: Die Förderung der EU ist expliziter Bestandteil des Rundfunktvertrags. Insofern ist der private politische Zweig der ÖR ein eindeutiges Indoktrinierungsinstrument. Ähnliches gilt für das transatlantische Verhältnis, was auf der anderen Seite dieselben Feindbilder bedeutet (unsere MSM machen sich über 10% Inflation in Russland lustig). Es geht in den Print- und Online-Leitmedien (FAZ, Spiegel, Welt & Co) nicht anders zu. Insofern finden sich dort auch keine Alternativen. Die Einflussnahme der Politik fängt bereits schon mit der Besetzung des jeweiligen Intendanten an.

Bevor wir das Problem lösen können, werden wir es erstmal in seinem Wesen erkennen müssen

Die Tatsache ist, dass die spätere Hilfe des eigentlichen Angreifers nichts anderes als der Teil eines Geschäfts ist. Warum wohl, werden die vielen Länder von der NATO bombadiert, um dann deren Flüchtlinge in die Industrieländer zu schicken? NWO (Neue Weltordnung) wegen: Das ist alles ein Geschäft. Wenn die Politik das nun bringt, wo man weiss dass an viel grösserem gearbeitet wird, dann ist für alle Vorsicht angesagt. Das Volk muss weiter ruhig gestellt werden.

Quelle: fit4russland

http://krisenfrei.de/

KfW-Gelder für die Ukrainische Einlagensicherung

Ein schöner neuer Morgen in Absurdistan, dem Land, in dem die Sonne des Wahnsinns an allen sieben Tagen der Woche strahlt. Eine besonders bemerkenswerte Nachricht für sonnige Gemüter lieferte in dieser Woche die Staatsbank KfW.

Offenbar erweitert man in Frankfurt die Mission Wiederaufbau nun auf die Ukraine. Nachdem in der EU der Auflösungspozess der Einlagensicherung offensichlich begonnen hat, möchte man sie andernorts stärken. Das wird den Steuerzahler sicher freuen, falls er es denn mitbekommt.

Während die Ukraine als Ganzes nicht mehr existiert und Teile des Landes sowie die gesamte finanzielle Lage des Landes in Tümmern liegen, öffnet die deutsche Staatsbank das Füllhorn. Ein paar hundert Millionen stellt man bereit.

(KfW) KfW steht für den Wiederaufbau bereit: 500 Mio. EUR für die Ostukraine

Pressemitteilung vom 01.04.2015 / KfW

  • Ungebundener Finanzkredit für Infrastrukturprojekte
  • Hilfe für Binnenflüchtlinge aus den Regionen Donetsk und Lugansk
  • Verbesserung und Bereitstellung von Straßen, Gesundheitszentren sowie Modernisierung von Stromübertragungsleitungen

Der Geschäftsbereich KfW Entwicklungsbank hat im Auftrag der Bundesregierung einen Rahmenvertrag für Darlehen in Höhe von bis zu 500 Mio. EUR unterzeichnet. Die Bundesregierung übernimmt die Garantie für diese Kredite. In erster Linie fließen die Kredite in die Modernisierung in den Bereichen Verkehr, Energiewirtschaft, Wärmeversorgung, Energieeffizienz, Wasserversorgung und Abwasserentsorgung, soziale Infrastruktur sowie den Wiederaufbau und den Bau von Wohnungen. Auch ist geplant, in der gegenwärtigen Krise des ukrainischen Finanzsektors die Ersparnisse der Kleinsparer durch die Stärkung des ukrainischen Einlagensicherungsfonds abzusichern.

Man weiß nicht, ob man eher wegen Euphemismen wie dem Begriff “Modernisierung” oder über das dicke Ende der Verlautbarung den Kopf schütteln soll. Die Frankfurter Anstalt stärkt nun mit einer Garantie des Deutschen Steuerzahlers die Einlagensicherung in der Ukraine.

Natürlich stellen sich gleich weitere Fragen. Was machen beispielsweise die Kleinsparer in Libyen?

Falls Sie Fragen an die KfW haben sollten lohnt sich der Blick auf die Mitgliederliste des Verwaltungsrats. Danach hat man eigentlich keine Fragen mehr. Man beachte die Anzahl, die jeden etwaigen Mangel an Fachkenntnissen einzelner Mitglieder schlicht hinwegdiversifiziert. Mit diesem Team kann doch wirklich nichts schief gehen ….

http://www.rottmeyer.de/kfw-gelder-fuer-die-ukrainische-einlagensicherung/

„Das wäre der absolute Hammer“ Stuttgarter Ku-Klux-Klan-Gründer: Bis zu 20 Polizisten wollten eintreten

NSU-Untersuchungsausschuss, Polizei, Baden-Württemberg, NSU, Ku-Klux-Klan, Michèle Kiesewetter

Zeremonie des Ku-Klux-Klan in Martinsville, Virginia. Die Verwicklungen baden-württembergischer Sicherheitsbehörden mit dem rassistischen Ku-Klux-Klan (KKK) haben eine größere Dimension als bisher angenommen. dpa / Jim Lo Scalzoa

Dass ein V-Mann des Verfassungsschutzes im Südwesten einen Ku-Klux-Klan ins Leben gerufen hat, war bereits bekannt. Auch, dass zwei Polizisten Mitglieder waren. Nicht aber, dass das Interesse von Polizisten, in den rassistischen Geheimbund einzutreten, so groß war.

  • Polizisten sollen sich um Eintritt in Ku-Klux-Klan bemüht haben
  • NSU-Untersuchungsausschuss soll den Informationen nachgehen
  • V-Mann organisierte Treffen zwischen Polizisten und dem KKK

Die Verbindungen der Baden-Württemberger Polizei zum Ku-Klux-Klan (KKK) gehen weiter als bisher bekannt. Offenbar interessierten sich bis zu 20 Polizisten der Südwestbehörde für eine Mitgliedschaft in dem rassistischen Geheimbund.

Das sagte der Achim Schmid, Ex-Chef des KKK-Ablegers „European White Knights of the Ku Klux Klan“ in Baden-Württemberg,den „Stuttgarter Nachrichten“.

„Wir haben keine Mitgliedsausweise ausgestellt“, sagte Schmid. Doch zwischen zehn und 20 Polizisten hätten sich um Aufnahme in den Orden bemüht. Er habe bereits darüber nachgedacht, so Schmid süffisant, „einen Polizeibeauftragten für den Klan zu benennen“.

Mitgliedsantrag an Polizistenehepaar übergeben

Mit einem Polizistenehepaar aus Stuttgart habe sich Schmid im Frühling 2001 in seiner Privatwohnung getroffen, um ihre Mitgliedschaft in dem rassistischen Geheimbund konkret zu besprechen, so der Bericht.

Demnach wurde den beiden Ordnungshütern ein Aufnahmeantrag gegeben, über den sie nachdenken wollten. Im Herbst desselben Jahres soll dann eine Polizeianwärterin den Kreuze verbrennenden Rassisten beigetreten sein.

Gewerkschaft fordert Innenministerium zum Handeln auf

Der Landeschef der Gewerkschaft der Polizei, Rüdiger Seidenspinner, forderte das Innenministerium auf, den neuen Informationen nachzugehen. „Wenn das stimmen würde, wäre das der absolute Hammer“, sagte Seidenspinner.

Das Innenministerium verwies jedoch auf den NSU-Untersuchungsausschuss des Landtags, der sich mit dem KKK-Komplex befassen werde. „Der soll untersuchen, was gelaufen ist“, sagte ein Sprecher von Ressortchef Reinhold Gall (SPD).

Unheimliche Verbindungen

Bislang war nur bekannt, dass zwei Bereitschaftspolizisten aus Böblingen 2002 dem Ku-Klux-Klan-Ableger von Achim Schmid angehörten. Einer der beiden Klan-Mitglieder war GruppenführerderPolizistin Michele Kiesewetter, die 2007 in Heilbronn getötet wurde.

Der Mord an der Polizistin Michèle Kiesewetter gilt offiziell als geklärt, wirft aber noch Fragen auf

Der Mord wird dem Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) zugeschrieben. Der NSU wird zudem verdächtigt, Kontakte zum Ku-Klux-Klan gepflegt zu haben. Die beiden Beamten kamen 2005 mit disziplinarrechtlichen Konsequenzen davon.

Im Video: So lief der Alltag von NSU-Terroristin Zschäpe

Überwachungskamera zeigt: So lief der Alltag von NSU-Terroristin Zschäpe

Klan-Führer Schmid war selbst als V-Mann tätig

Die meisten Treffen zwischen Schmid und denen am KKK interessierten Polizisten fädelteder „Stuttgarter Zeitung“ zufolgeSteffen B. ein. Dessen Bruder, ein heutiger Kriminalbeamter, untersuchte das ausgebrannte Wrack des Autos, in dem sich der Neonazi-Aussteiger Florian H. im Herbst 2013 das Leben genommen haben soll.

Schmid alias „Ryan Davis“ arbeitete selbst als V-Mann des Landesamtes für Verfassungsschutz, wurde aber als Informant abgeschaltet, nachdem er den Stuttgarter Verfassungsschützern von seinem KKK-Treiben nichts erzählt und sich damit als unzuverlässig erwiesen hatte.

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