Linksextreme Gewalt in Berlin: Unternehmer schreibt Brandbrief an Senat

7. Juni 2017

Linksextreme Gewalt in Berlin: Unternehmer schreibt Brandbrief an Senat

Berlin. Weil der Berliner Senat nicht entschlossen gegen Linksextremisten vorgeht, hat der Bauunternehmer Christoph Gröner einen Offenen Brief an den Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD) geschrieben. Gröner baut mit seinem Unternehmen, der CG Gruppe, einen Komplex mit mehr als 100 Mietwohnungen in dem Friedrichshainer Kiez, einer bekannten Hochburg von Linksextremisten. Die Mieten der über 100 geplanten Mietwohnungen liegen bei elf bis 13 Euro pro Quadratmeter und sind darum vielen Linken ein Dorn im Auge. Immer wieder kommt es zu Übergriffen und Gewalt, etwa als Gröner am Rande eines Interviews, das er dem Rundfunk Berlin Brandenburg (rbb) gab, massiv von Vermummten bedrängt wurde. Dabei sei das nur die Spitze des Eisberges gewesen. „Wir sind an einem Punkt, wo sich Unternehmen weigern, mit uns zusammenarbeiten, weil sie Angst haben vor Gewalt“.

Fahrzeuge seines Unternehmens und von Firmen, die mit ihr zusammenarbeiten, würden angezündet und „ein Wachmann wurde krankenhausreif geschlagen“, schreibt Gröner. „Wenn die Politik jetzt nicht einschreitet, sich klar positioniert und den Rechtsstaat glasklar zum Kompaß des Handelns von Personen und Behörden macht, dann ist genau dieser Rechtsstaat in Gefahr“, heißt es weiter. Neben dem Rathaus standen auch mehrere Senatoren auf der Empfängerliste.

Erst in den vergangenen Tagen gab es erneut Ausschreitungen an der Rigaer Straße, als Linksextremisten Steine auf Polizeibeamte schmissen. Ebenfalls erst wenige Tage her ist ein weiterer Vorfall: In einer Tiefgarage eines der neu gebauten Häuser wurden viele Autos beschädigt, der Lack zerkratzt, Scheiben eingeschlagen, Spiegel abgerissen und auch Reifen zerstochen. Der Schaden: mehrere zehntausend Euro. „Offenbar blinder Haß. Denn es waren vom Kleinwagen bis zur Luxuslimousine alle Arten Fahrzeuge beschädigt worden“, sagte der Hausmeister gegenüber der „Berliner Morgenpost“. (tw)

http://zuerst.de

Wo leben wir eigentlich? Antifa überfällt COMPACT-Vertrieb

 

Linke Faschisten am 1. Mai 2016 in Hamburg. (c) dpa.

Die Vorgänge des gestrigen Tages dürften in dieser Form wohl einmalig in der Geschichte der Bundesrepublik sein. Die Mitarbeiter der Berliner Vertriebs-Vereinigung – einem Presse-Grosso, der auch unser Magazin ausliefert – stehen immer noch unter Schock.

Jetzt ist endgültig Schluss mit lustig! Der Terror gegen Meinungs- und Pressefreiheit – gefördert von Justizminister Maas und befürwortet von allen Systemparteien – hat nun eine Grenze überschritten. Die Verzweiflung der selbsternannten Antifaschisten muss groß sein, wenn sie sich nicht mehr anders zu helfen wissen. Verantwortung für diese Gewaltexzesse tragen vor allem diejenigen, die COMPACT immer wieder öffentlich dämonisiert und seine Mitarbeiter zum Abschuss freigegeben haben: Ja, Frau Luise-Beck, wir meinen Sie!

Rund 15 vermummte Linksextremisten stürmten gestern, Donnerstag, den 1. Juni 2017, die Betriebsräume der Vertriebs-Vereinigung GmbH & Co. KG (V.V.), erschreckten anwesende Kunden und Mitarbeiter zu Tode, warfen mit Konfetti um sich, riefen Parolen, besprühten die Gehwege vor dem Eingang mit dem Slogan „No-Compact“ und zogen dann schnellstens wieder ab, bevor die Polizei eintraf. Die rückte mit vier Mannschaftswagen an, nur leider zu spät, um noch irgendeinen der Antifa-Wirrköpfe vor Ort zu stellen. Der Staatsschutz ermittelt nun gegen „Unbekannt“.

Unbekannt sind zwar die Täter, aber nicht das Umfeld, aus dem sie kommen. Die Webseite http://www.nocompact.de prahlt offen mit ihren Attacken auf die Meinungsfreiheit und wiederholt dabei bis zum Erbrechen die immer gleichen Anschuldigungen, dass unser Magazin „völkisch-nationalistische, verschwörungsideologische und homophobe Hetze“ verbreite. Nichts davon ist wahr, weshalb der Unfug auch an keiner Stelle belegt wird – helfen tut das freilich nichts. Die völlig verblendeten „Jung-Aktivisten“ der Antifa lassen sich von ihren roten Brigadeführern dennoch immer wieder zur Gewalt anstacheln und missbrauchen. Ein Trauerspiel, das seinesgleichen sucht.

Die Vermutung liegt – besonders wegen des verwendeten Slogans – nahe, dass die maskierten Angreifer dem linksextremen Spektrum zugehörig und vermutlich im studentischen Alter sind. Unter dem Begriff „No-Compact“ firmiert ein Antifa-Aktionsbündnis, dass schon zuvor mit Aktionen gegen unser Magazin aufgefallen ist. Alljährlich rufen sie vor der Leipziger Buchmesse dazu auf, unseren Stand zu stürmen, verleumden uns bei den Veranstaltern, verbreiten bösartige Gerüchte und betreiben damit justiziable Rufschädigung.

Auch in diesem Jahr organisierten sich Dutzende dieser linken Krawallmacher und belagerten unsere Messe-Mitarbeiter – hier zwei Videos, die die Aktion zeigen.

Bitte hier weiterlesen:

https://www.compact-online.de/wo-leben-wir-eigentlich-antifa-ueberfaellt-compact-vertrieb/

USA-Antifa soll als Terror-Organisation eingestuft werden

Vernetzte Antifa-Kampftrupps terrorisieren politisch Andersdenkende seit Jahren mit staatlicher und medialer Unterstützung (Bild: Metropolico.org)
06 Feb 2017

»Terror ist, in seinem weitesten Sinne, die bewusste Verwendung von Gewalt zur Erzeugung von Terror und Angst, um ein politisches, religiöses oder ideologisches Ziel zu erreichen. Die Antifa hat immer wieder gezeigt, dass sie mehr als bereit und in der Lage ist, diese Kriterien zu erfüllen. Wir ersuchen den Präsidenten der USA, die Antifa zu einer inländischen Terrororganisation zu erklären«, so der Wortlaut einer aktuellen US-amerikanischen Petition. Eine Bewertung, die auch und gerade in Deutschland mehr als überfällig ist.

Die weltweit vernetzten Antifa-Trupps sind seit Jahren zwar fester Bestandteil annähernd jeder größeren, linkspolitischen Demonstration. Die Taten der gewalttätigen, selbsternannten »Antifaschisten« finden jedoch in den deutschen Mainstreammedien höchst selten wahrheitsgetreue Erwähnung. Häufig wird hier von »Aktivisten aus der autonomen Szene« gesprochen.

Antifa in Aktion

Spätestens seit der Vereidigung des 45. US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump wurde auch dem deutschen zwangsabgabenfinanzierten Zuschauer zur Kenntnis gebracht, dass die marodierende schwarze linksfaschistische Horde auch dort ihr Unwesen treibt. Bereits während des US-amerikanischen Wahlkampfs kam es zu ganz ähnlichen Szenen, wie seit Jahren in Hamburg, Berlin oder Leipzig, wenn diese Städte wieder einmal von Antifa und Co. zum Schauplatz ihrer Gewalttätigkeiten auserkoren werden.

Unter dem Motto »Kein Respekt dem Faschisten Donald Trump« marodierten Anhänger der Antifa durch Washington und lieferten besagte Bilder von blinder Zerstörungswut, untermalt von den immer selben Parolen der gewaltbereiten und selbstgerechten Antifa-Kampftruppen. Die Genossen im Geiste verhinderten durch massive Krawalle Ende Januar einen Auftritt des homosexuellen Bloggers und Trump-Anhängers Milo Yiannopoulos auf dem Campus der kalifornischen Universität Berkeley und bezeichneten diesen Terror als  »überwältigenden Sieg, weil ein weißer Rassist am Reden gehindert« worden sei (Metropolico berichtete).

Antifa als Terror-Organisation einstufen

Diesem irren, linksextremistischen Treiben scheint man nun auch in Amerika überdrüssig zu sein. Seit zwei Tagen wirbt eine Petition für Unterstützung, um durch die Trump-Administration die  Antifa und ihre Gruppierungen als Terrororganisation einstufen zu lassen. »Terror ist, in seinem weitesten Sinne, die bewusste Verwendung von Gewalt zur Erzeugung von Terror und Angst, um ein politisches, religiöses oder ideologisches Ziel zu erreichen. Die Antifa hat immer wieder gezeigt, dass sie mehr als bereit und in der Lage sind, diese Kriterien zu erfüllen. Wir ersuchen den Präsidenten der USA, die Antifa zu einer inländischen Terrororganisation zu erklären“, so der  Wortlaut der Petition, die bereits von knapp 56.000 Unterstützer unterzeichnet wurde. (BS)

http://www.metropolico.org

Halle/Saale: Steuergelder für Extremistenvilla

Von: https://einprozent.de

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Bereits seit 2001 duldet die Stadt Halle ein linksextremes Hausprojekt in der Reilstraße 78. Nun sollen 150.000 Euro Steuergelder in die Sanierung der Elektroanlage der Villagesteckt werden.

Die Stadtverwaltung schaut seit über 15 Jahren weg und läßt die Anwohner im Stich. Nun regt sich Widerstand in der Bürgerschaft gegen das „Reil 78“.

Wie alles begann

Im Juni 2001 besetzten selbsternannte „linke Aktivisten“ das ehemalige Kinderheim in der Reilstraße 78. Wenig später folgte ein Nutzungsvertrag der Stadtverwaltung mit einem schnell gegründeten Trägerverein „Kubultuburebel e.V.“, der einzig und allein dazu dient, der illegalen Aktion einen dünnen Anstrich von Legalität zu verleihen.

Der erste Ärger

Bereits kurz nach der Besetzung beschwerten sich die Anwohner und vermuteten Linksextreme hinter den unerwünschten Nachbarn (Link). In der Stadtverwaltung stellt man sich konsequenterweise seit 2001 dumm und pumpt weiter Steuergelder in das Objekt. Wenn man die Anwohner heute befragt, trifft man nur auf Resignation und Enttäuschung über die Stadtoberen.

Als in diesem Jahr ein CDU-Stadtrat nach Verstößen, rechtswidrigem Verhalten und Verschmutzung rum ums „Reil 78“ fragte, antwortete die Stadt Halle, daß im Jahr 2016 bisher nur eine Beschwerde vorlag und man deswegen keinen Handlungsbedarf sehe.

Die Logik der Linksextremistenunterstützer in der Stadtverwaltung funktioniert also so: Seit 2001 werden alle Bürgerbeschwerden rund um das besetzte Haus ignoriert und den Anwohnern wurde klargemacht, daß diese sowieso nicht beachtet werden – weil man sich nicht mit den Linksextremen anlegen möchte.

Und heute?

15 Jahre später kann man nun mit stolzgeschwellter Brust berichten, dass es keine Beschwerden gibt und kein Handlungsbedarf besteht (Anfrage im Stadtrat Halle/Saale Vorlagen-Nummer: VI/2016/02324). Auch aus diesem Grund kann man guten Gewissens wieder Gelder in die stadteigene Villa unter linksradikaler Verwaltung pumpen.

Für 2016 ist im Haushaltsplan eine Modernisierung der Elektroanlage geplant. Anscheinend geht der Trägerverein nicht sehr pfleglich mit dem Stadteigentum um. Ein Antrag der CDU/FDP-Fraktion, die linke Villa vom Geldsegen auszuschließen, scheiterte. Abschließend muß der Stadtrat am heutigen 23. November 2016 darüber entscheiden, ob die Bürger dieses Haus weiter finanzieren müssen.

Das Haß-Haus

Natürlich ist man im „Reil 78“ nicht so tolerant, wie man es von einem weltoffenen soziokulturellen Zentrum erwarten würde. Wer einmal einen Blick auf die Internet- oder Facebookseite des Projektes geworfen hat, weiß, wessen Geistes Kind im runtergewirtschafteten Kinderheim wohnt.

Die Seiten triefen nur so vor Haß auf Andersdenkende und extremistischen Antifa-Aufrufen. Natürlich darf auch nicht jeder in das von der Stadt geförderte Zentrum eintreten: „Rassistinnen, Nazis, Neurechte[n] u.ä. Personen“ wird selbstverständlich der Zugang verwehrt. Wer „Neurechter“ oder „u. ä. Personen“ sind, entscheiden natürlich die von der Stadt geförderten Linksextremisten. Wie diese Ausgrenzung mit einem anscheinend gemeinnützigen Verein zusammenpaßt, der staatlich gefördert wird, kann niemand erklären.

Bürgerlicher Widerstand!

Wie also umgehen mit dem Haß-Haus und seinen intoleranten Bewohnern? Erst einmal sollte man alle Mittel auf Stadt- und Landesebene nutzen, um zu erfahren, wieviel Geld bisher an die besetzte Villa verschwendet wurde und wie lange die Stadt Halle gedenkt, dieses Objekt vom Steuerzahler finanzieren zu lassen.

Zudem dürfte im Stadtrat Halle für das „Reil 78“ kein Cent mehr genehmigt werden, bis abschließend geklärt ist, ob hier Linksextremisten auf Kosten der Steuerzahler ihren womöglich strafbaren Kampf gegen Andersdenkende organisieren und finanzieren.

Denkbare Anfragen in Stadtrat und Landtag wären:

1. Wieviel Geld ist seit 2001 von der Stadtverwaltung oder aus Landesmitteln in das „Reil 78“ geflossen?
2. Ist der Verein gemeinnützig und was spricht für die Gemeinnützigkeit, wie wird diese regelmäßig überprüft und ist diese bei der extremistischen Positionierung des Objektes noch passend?
3. Distanziert sich der Verein und die Bewohner von Linksradikalen und Linksextremisten? Wenn nicht, warum nicht?
4. Welche Straftaten gingen bisher vom „Reil 78“ und seinen Bewohnern aus?
5. Welche Erkenntnisse hat der Verfassungsschutz zu Objekt, Verein und Bewohnern?
6. Werden die Veranstaltungen im „Reil 78“ auch wirklich darauf geprüft, daß sie dem Nutzungsvertrag mit der Stadt entsprechen? Wenn ja, wie?
7. Wie lange soll der Vertrag zwischen Stadt und Trägerverein noch bestehen und zu welchen Bedingungen?

Und am wichtigsten:

-> Wie versucht die Stadtverwaltung mit den betroffenen Anwohnern ins Gespräch zu kommen, um sie bei ihren Sorgen rund um das besetzte Haus zu unterstützen?

Kreativen Kommunal- und Landespolitikern sind hier keine Grenzen gesetzt und man hat sicherlich Stoff für zahlreiche parlamentarische Initiativen. „Ein Prozent“ bleibt in Halle am Ball!

Linksradikale Antifa jammert über fehlende Gewalt bei Demo gegen „Verteidiger Europas“

Für die Freizeit-Randalierer der "Autonomen Antifa Wien" gab es bei den Protesten in Linz zu wenig Krawall. Foto: Unzensuriert.at

Für die Freizeit-Randalierer der „Autonomen Antifa Wien“ gab es bei den Protesten in Linz zu wenig Krawall.
Foto: Unzensuriert.at
14. November 2016 – 17:00

In einer „Nachbetrachtung“ der Proteste gegen den höchst erfolgreichen und von unzensuriert.at mitorganisierten Kongress „Verteidiger Europas“ in Linz klagt nun die linksradikale „Autonome Antifa Wien“ über zu wenig beziehungsweise gänzlich fehlende Gewalt bei der Demonstration (bei der es immerhin zu Sachbeschädigungen an Häusern, Autos oder Geschäften völlig Unbeteiligter kam).

Antifa verkraftet erfolgreichen Ablauf nicht

Gleich zu Beginn des „Berichts“ beklagen die Linksextremisten ihren gescheiterten Versuch, das Land Oberösterreich dazu zu bewegen, die Räumlichkeiten für den Kongress in letzter Minute aufzukündigen. Auch den Verfassungsschutz, sonst ein erklärter Gegner der Freizeit-Demonstranten, hätte man gerne auf der linken Seite gesehen.

Doch deren Gefahreneinschätzung des „linksextremen Protestpotentials“ verdeutlichte für die Antifa einen „Schlag gegen die antifaschistischen Proteste“ […] indem sie versuchen, diese zu delegitimieren und in „Gute“ und „Böse“ zu spalten.“ Währendessen konnte in den Redoutensälen ein „völkischer, rechtsextremer und antisemitischer Kongress“ stattfinden, so die Wehklagen.

Weiters möchte die Antifa auch über die Rechtslage in Österreich aufklären. So dürften ja eigentlich einige der „klar neonazistischen Zeitschriften“, die am Kongress beworben wurden, gar nicht in Österreich verkauft werden. Woher die Antifa-Autoren das Zeitschriften-Angebot am Kongress kennen (sie waren ja nicht eingeladen), wird im Pamphlet nicht erwähnt – und auch kein einziger Name der angeblich „verbotenen“ Magazine. Offensichtlich also ein Antifa-Schuss ins Blaue – oder eher Rote.

Demonstranten wollten keine Ausschreitungen

Bereits kurz nach der Demonstration gegen den Kongress waren im Internet heftige Diskussionen zwischen Linken entbrannt. Hintergrund war das aggressive Auftreten zahlreicher Linksextremer inklusive Sachbeschädigung, Umweltverschmutzung und hasserfüllten Parolen. Dieses Verhalten dürfte anderen, „friedlicheren“ Demoteilnehmern nicht ganz geschmeckt haben.

Für die gewaltbereite Antifa hingegen war der Protest zu wenig „praxisorientiert“. So schreibt sie:

Wenn sich dieser Protest dann aber als konformistische Revolte artikuliert, wenn in vorauseilendem Gehorsam und in blinder Autoritätshörigkeit alles daran gesetzt wird, damit bloß keine „Ausschreitungen“ (damit ist jede Form des Konflikts gemeint) stattfinden, wenn Heerscharen von Ordner*innen die Demo im Zaum halten und alle Störenfriede (gemeint sind hier vor allem „Autonome“) des Platzes verweisen sollen, wenn es mehr um das Zusammenrücken als Kollektiv „gegen Rechts“ geht, von der SPÖ über die Grünen bis zur trotzkistischen Sekte, anstatt antifaschistische Kritik und Praxis zu üben, welche zwingenderweise auch eine an Nation und Staat sein müsste, dann wird nicht nur der staatlich verordneten Spaltung in „Böse“ und „Gute“ Antifaschist*innen zur Umsetzung verholfen, vielmehr verkommt die Geste des Protests zur Farce.

Antifa und autoritäre Linke

Besonders die Ordner aus den eigenen Reihen dürften den Linksradikalen sauer aufgestoßen sein, welche ironischerweise als „autoritäre Linke“ bezeichnet werden. Die Ordner verhinderten nämlich allem Anschein nach weitere Gewalteskalationen der Antifa-Recken.

Doch möglicherweise, so eine grandiose Schlussfolgerung, liege der Grund für das erlahmende linke Protestpotential auch einfach an der „Stahlstadt Linz“, die ja schon immer eng mit dem Nationalsozialismus verbandelt war (Hermann Göring-Werke, die spätere Voest).

Linke zerfleischen sich selbst

Gegen Ende des Textes weiß der Leser schließlich nicht, ob die Worte der Antifa-Schreiberlinge purer Zynismus, Realitätsferne oder einfach nur Satire sind. Denn die linken Brüder (und Schwestern) werden als „immer falsch und ekelhaft“, deren Agieren als „ein Klima aus aggressiver Weinerlichkeit, Gemeinschaftskult, Staatsvergötterung, Arbeitsverherrlichung und dumpfem Antikapitalismus“ bezeichnet.

All diese Eigenschaften würde der objektive Beobachter jedoch eigentlich den selbsternannten Antifaschisten*innen zuschreiben. Zumindest sprechen deren Aktionen der letzten Jahre ganz klar die hier kritisierte Sprache.

Wirklich zur Sache kommt die Antifa dann im folgenden Nachsatz: „In diesem Sinne: Hört ihr die Signale? Für den Kommunismus! Österreich abschalten!“

https://www.unzensuriert.at

Staatsgeld für Staatsfeinde

14 November 2016

In ihrem gerade erschienen Buch »Der Links-Staat« gehen die beiden Autoren Christian Jung und Torsten Groß den Verästelungen des deutschen Linksextremismus nach. Besonders lesenswert sind dabei die Passagen, welche eine Finanzierung durch Staat und Kommunen belegen. Von Dennis Berger.

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Der Links-Staat (Bild: Buchcover Kopp-Verlag; Hintergrund und Bearbeitung: metropolico.org)

 

 

 

 

 

 

 

 

Wenn in Deutschland das Schlagwort »Extremismus« fällt, dann ist damit implizit meist Rechtsextremismus gemeint. TV-Dokumentationen und Artikel, die sich bis ins kleinste Detail mit diesem Phänomen beschäftigen, sind Legion. Linksextremismus dagegen wird meist nur behandelt, wenn es gar nicht anders geht. Nach der Straßenschlacht mit Millionenschaden ist das Thema schnell wieder vom Tisch. Allenfalls die entsprechenden Abteilungen des Verfassungsschutzes und die Polizei beschäftigen sich pflichtschuldig durchgehend mit dem Thema.

Linksextremismus: Terra incognita

In der Publizistik dagegen ist die extremistische Linke kaum Thema. Nennenswert waren hier in den vergangenen Jahren nur eine Handvoll Bücher: Neben den beiden Grundlagewerken   »Linksextremismus in Deutschland: Eine kritische Bestandsaufnahme« von Armin Pfahl-Traughber (2014) und »Gegen Staat und Kapital – für die Revolution!: Linksextremismus in Deutschland – eine empirische Studie« von Klaus Schroeder und Monika Deutz-Schroeder (2015), mit der sich auch das vorliegende Buch beschäftigt, waren dies vor allem »Rote Flora: Ziele, Mittel und Wirkungen eines linksautonomen Zentrums in Hamburg« von Karsten Dustin Hoffmann (2011) und die akribische Ideologieanalyse »Deutschland, einig Antifa?: ‚Antifaschismus‘ als Agitationsfeld von Linksextremisten« von Bettina Blank (2013).

Mit »Der Links-Staat – Die perfiden Methoden der ‚Antifa‘ und ihrer Helfershelfer in Politik und Medien«von metropolico-Chefredakteur Christian Jung und dem langjährigen Polizeibeamten Torsten Groß ist nun ein weiteres Werk hinzugestoßen. Auf 316 Seiten unternehmen die beiden Autoren einen Parforceritt durch die linksextremistischen Biotope Deutschlands und zeigen Verstrickungen zwischen Staat und den Militanten auf. Erschütternd ist vor allem der Nachweis, dass die Strukturen der linken Verfassungsfeinde nicht selten von jenem Staat finanziert werden, den sie bekämpfen.

Staat fördert Linksextremisten

So wird das als Treffpunkt der linksextremistischen Szene geltende »Kafe Marat« in München von der Stadt jährlich mit 42.000 Euro aus Steuergeldern finanziert – obwohl im »Kafe-Marat« gewalttätige Kampagnen unterstützt und geplant werden. Die Förderung wurde auch 2014, nach dem Übergang von einer rot-grünen Koalition im Münchener Stadtrat zu einem Bündnis von SPD und CSU, beibehalten. Vor der Wahl hatte die lokale CSU das »Kafe Marat« noch als »extremistische Schlange« bezeichnet, die der Staat nicht an seinem eigenen Busen nähren solle.

Im Weiteren werden noch eine Vielzahl ähnlicher Fälle von staatlicher Förderung an dubiose Vereine dargestellt. So wurde die »Amadeu-Antonio-Stiftung« durch den Bund im Zeitraum von 2010 bis 2016 mit fast zwei Millionen Euro an Steuergeldern gefördert. Die Stiftungsgründerin und Vorsitzende Anetta Kahane war in der DDR unter dem Decknamen »Victoria« inoffizielle Mitarbeiterin der Stasi. Kahane, die laut ihrem Führungsoffizier »ehrlich und zuverlässig« Rapport erstattete, notierte etwa in einem Bericht: »Zu den Feinden der DDR gehören in erster Linie Klaus Brasch und Thomas Brasch«. Klaus Brasch nahm sich 1980 mit einem Cocktail aus Alkohol und Schmerztabletten das Leben. Nicht auszuschließen, dass das DDR-System und mit ihm Kahane den Schauspieler in den Tod getrieben haben.

„Antifa“-Aktivistin als Richterin

Ebenfalls erfährt man in »Der Links-Staat«, dass die inzwischen verstorbene Richterin am Bayerischen Verfassungsgerichtshof Angelika Lex Unterstützerin eines linksextremistischen Bündnisses war und auch an entsprechenden Kundgebungen teilgenommen hat. Das Ticket in den Verfassungsgerichtshof bescherten ihr die bayerischen Landtags-Grünen. Was insofern wenig überraschend ist, wenn man weiß, dass ihr Ehemann Siegfried Benker Fraktionsvorsitzender der Grünen im Münchner Stadtrat war.

Und während sich Linke im Internet mit in Wirklichkeit nicht existenten Vereinen wie »Antifa e. V.« darüber lustig machen, dass sich ihre Gegner die »Antifa« als förmlichen und straff organisierten Verein vorstellen, belegt das Buch, dass die vermeintliche Legende vom »Demo-Geld« für linke Demonstrationen einen wahren Kern von enormen Ausmaß hat. So wurden im rot-rot-grün regierten Thüringen über Jahre immer wieder erheblich Steuergelder an Vereine ausgezahlt, um Reisen zu Demonstrationen gegen »Rechts« zu ermöglichen. Zu den Zahlungsempfängern gehört auch die Junge Gemeinde Jena, der Beobachter ein Näheverhältnis zum Linksextremismus attestieren. An die Öffentlichkeit kam die Förderung nur durch eine parlamentarische Anfrage des Thüringer AfD-Landtagsabgeordneten Jörg Henke.

Lesenswertes Werk

Insgesamt ist mit »Der Links-Staat« ein empfehlenswertes Buch entstanden. Die Autoren haben ein wichtiges Thema aufgegriffen, was über einzelne überspitzte Formulierungen hinwegsehen lässt. Kritisieren könnte man allenfalls, dass keine klare Unterscheidung zwischen demokratischer und extremistischer Linken getroffen wird. Entschuldbar ist dies allerdings insofern, als dass die Übergänge fließend sind. Dies wird nicht zuletzt durch die Beispiele in der »Links-Staat« deutlich, bei denen die Verstrickung scheinbar bürgerlich-etablierter Politiker in linksextreme Kampangen aufgezeigt wird.

Christian Jung, Torsten Groß: »Der Links-Staat – Die perfiden Methoden der Antifa und ihrer Helfershelfer in Politik und Medien«, Kopp-Verlag, Rottenburg 2016, 316 Seiten, 22,95 Euro

http://www.metropolico.org/