Das Schweigen zum 11. September ist gebrochen

Das Schweigen zum 11. September ist gebrochen

Die offizielle 9/11 Version ist falsch! Der Sprengmeister aus Wien begründet nun WARUM. Am 02. Juli spricht er exklusiv in Linz (Oberösterreich). Weltweit ist eine Bewegung im Vormarsch, die eine Neu-Untersuchung der Ereignisse fordert.

von Ing. Johann Kalari

Die Vorgänge vom 11. September 2001 in New York lassen niemanden kalt. Jeder hat inzwischen bereits von den verschiedensten Theorien gehört, wie es zum Einsturz des World Trade Centers (WTC) kam. Experten, die das Thema bisher nur hinter vorgehaltener Hand diskutiert haben, trauen es sich nach mehr als 13 Jahren endlich aus zu sprechen: eine kontrollierte Sprengung war die Ursache.
Der Autor dieser Zeilen studierte Bauwesen an der TU Wien und absolvierte im Rahmen dieses Studiums auch eine Sprengmeisterausbildung. Nachdem ich mich intensiver mit dem 11. September 2001 beschäftigte, fiel mir auf, dass die offiziellen Berichte des National Institut of Standards and Technology (NIST) der USA (übrigens erst vier und sieben Jahre nach dem Einsturz veröffentlicht) gravierende Fehlinterpretationen der technischen Tatsachen aufweisen.

Zur Erinnerung:

Zwei Flugobjekte beschädigen am 11. September 2001 um 8:46 und 9:00 die Zwillingstürme des WTC und diese 415 m hohen Türme, stürzen nach ca. 1 Stunde jeweils in 14 Sekunden vollständig in sich zusammen. Einige Trümmer werden von den Türmen so weit weggeschleudert, dass sie in einem dritten Wolkenkratzer, dem 174 m hohen WTC7, einen Büromöbelbrand verursachen. Da die Sprinkler Anlage nicht auslöst, stürzt auch dieses Gebäude um 17:20 in 6,5 Sekunden vollständig ein. Und das, obwohl das Feuer schon eine Stunde vorher vollständig erloschen war. Insgesamt kommen 2.602 Büromitarbeiter, 343 Feuerwehrmänner, 60 Polizisten und 8 Sanitäter unmittelbar ums Leben. Völlig Verzweifelte stürzen sich vor den Augen der Kameras aus den höheren Stockwerken der Zwillingstürme in den Tod. Die Bilder der Katastrophe gehen rund um die Welt und erschüttern die Menschen. Ich war ganz besonders schockiert, da ich die Türme einige Zeit vorher noch selbst besichtigt habe und von den gigantischen Ausmaßen des WTC beeindruckt war. Wenn ein 415 m hohes Gebäude (etwa dreimal so hoch wie der Stephansdom in Wien) vor einem in den Himmel ragt, dann vergisst man diesen Eindruck nicht. Schon gar nicht als Bauingenieur, der in der Praxis vielfach das Festigkeitsverhalten von komplexen Strukturen mit modernsten Computermethoden untersucht hat.
Die ersten, die sich von den US-amerikanischen Behörden in Stich gelassen fühlten, waren die Angehörigen der Opfer. Schleppende Aufklärung, seltsame Geheimhaltung und Unterdrückung von Zeugenaussagen führte zu der 9/11-Wahrheitsbewegung.
Im März 2006 gründete der Architekt Richard Gage, die Non Profit Organisation, „Architects & Engineers for 9/11 Truth“ (AE911TRUTH), der heute über 2.350 in den USA staatlich anerkannte Architekten und Ingenieure und zusätzlich weltweit über 20.000 Unterstützer aus allen Berufen angehören. Diese Menschen fordern wegen der erdrückenden Beweislage eine Wiederaufnahme der WTC-Untersuchung durch eine unabhängige Kommission.

Hauptindizien für Sprengung

Die Hauptindizien für eine kontrollierte Sprengung, wie sie von vielen unabhängigen Experten vermutet wird, sind:

1. Die Geschwindigkeit des Einsturzes in wenigen Sekunden gleichsam im freien Fall.Wenn darüber liegende Strukturen durch ihr Gewicht und die Wucht des Aufpralles darunter liegende Strukturen erst zerstören müssen, so weiß jeder, dass die darüber liegende Struktur abgebremst wird. Wie kann dann etwas ungebremst im freien Fall einstürzen? WTC7 aber, ein Hochhaus in der Höhe des Millennium Towers in Wien, mit der Grundrissgröße eines Fußballfeldes ist in 6,5 Sekunden symmetrisch eingestürzt. Die 415 m hohen Türme stürzten in 14 Sekunden ein. Das geht nur dann, wenn die darunter liegenden Strukturen schon vorher pulverisiert wurden. Wie beispielsweise durch eine kontrollierte Sprengung.
2. Das Symmetrische Versagen.
Sowohl die beiden Türme mit 415 m Höhe als auch das WTC7 sind vollständig symmetrisch in sich senkrecht zusammengesackt, obwohl eine unsymmetrische Belastung durch die Flugobjekte bei den Türmen und eine ungleichmäßige Erhitzung durch sporadische Brände bei WTC7 den Einsturz verursacht haben sollen. Das geht nur dann, wenn die Einsturzursache eben eine andere ist. So sieht nur ein Einsturz bei einer kontrollierten Sprengung aus.
3. Zahlreiche Augen und Ohrenzeugen von Explosionen. Darunter Frauen und Männer, die auf exakte Zeugenaussagen geschult sind wie Feuerwehrmänner und Polizisten lassen Zweifel an der offiziellen Version aufkommen.
4. Mit hoher Geschwindigkeit (80 km/h) 150m weit wegfliegende riesige Gebäudeteile. Das kann nur eine Explosion schaffen.
5. Von über 3.000 Leichen wurden nur 300 identifizierbar aufgefunden. Die restlichen Leichenteile wurden praktisch verdampft bzw. in kleinsten Stücken weit verstreut auf den umliegenden Dächern gefunden. Das deutet auf eine schwere Explosion hin.
6. Geschmolzener Stahl und pulverisierter Beton weisen auf extreme Hitze hin, wie sie von Flugzeugbenzin oder Möbeln nicht erzeugt werden kann. Bestimmte Sprengstoffe können das sehr wohl.
7. Hohe Temperaturen im Schutt über Wochen nach dem Einsturz in bis zu 40m Tiefe. Was wenn nicht Spezialsprengstoff sollte dies verursacht haben?
8. Chemische Nachweise von Spezialsprengstoffen im aschenartigen Schutt.
9. Austritt von sich rasch ausbreitenden weißen Aschenwolken in großer Menge (163.000 Tonnen Beton wurden in der Luft verpulvert). Das entsteht nicht bei einem normalen Gebäudeeinsturz, sondern typischerweise bei kontrollierten Sprengungen.
10. Austritt von großen Aschenwolken über die Kanäle im Umkreis des WTC unmittelbar bevor die Türme einstürzten. Ein militärischer Sprengmeister wies am 11. Mai 2015 im JUFA darauf hin, dass dies auf eine Voraussprengung des Fundamentes hindeutet. Eine militärische Methode zum verlässlichen Einsturz von großen Strukturen.
11. WTC7, das Hochhaus mit der Höhe des Millenniumtowers in Wien und der Grundfläche eines Fußballfeldes, das durch die Erhitzung von 40.000 Tonnen Stahl über 1.000 Grad Celsius symmetrisch eingestürzt sein soll, wurde unmittelbar vor dem Einsturz noch von Berry Jennings, Deputy Director of the Emergency Services Department for the New York City Housing Authority, inspiziert. Erst der Anruf seines Chefs hat ihm befohlen das WTC7 sofort zu verlassen. Berry Jennings hielt sich im Hauptsitz der Stadtverwaltung für Katastrophenschutz im 23. Stock des WTC7 auf. Es gab also unmittelbar vor dem Einsturz von Gebäude WTC7 gar keine hohen Temperaturen dort. Durch den Bürobrand kann WTC7 also nicht überlastet worden sein. Es ist in meinen Augen dadurch eindeutig erwiesen: der Bericht des National Institut of Standards and Technology der USA weist gravierende Fehlinterpretationen der technischen Tatsachen auf.

9/11 geht uns alle an!

Natürlich hätte ich mir als Bauingenieur sagen können, dass mich die Absichten der US-Amerikaner nichts angehen, schließlich habe ich auch meine eigenen Sorgen. Dann habe ich aber an die politischen Auswirkungen des 11. September 2001 gedacht, die mich und meine Familie tagtäglich betreffen: Tausende Flüchtlinge aus arabischen Ländern, die zum Teil nebenan in Zeltstädten hausen, Deutsche, die deshalb in Afghanistan verreckt sind, weil die USA wegen des 11. September den NATO-Bündnisfall ausgerufen haben, Reisebeschränkungen in die USA, die mich wie einen Schwerverbrecher zur Fingerabdruckabgabe zwingen, Ausspähungen meiner privaten E-Mails durch die NSA, Industriespionage, TTIP, TISA und CETA zur Knebelung der letzten Freiheiten.
Das hat mich bewogen, aufklärend zu wirken und AE911TRUTH zu unterstützen. Wenn auch Sie der Meinung sind, dass die Beweislage ausreicht, um eine Wiederaufnahme der Untersuchung des Einsturzes des WTC von den Behörden der USA zu fordern, dann Unterstützen Sie bitte AE911TRUTH.

Mailen Sie diesen Bericht bitte ihren Freunden und Bekannten, denn nur informierte Menschen können die Wahrheit erkennen und aktiv werden.
Eine vollständige Darstellung mit zahlreichen Beweisen erhalten Sie als DVD mit deutschen Untertiteln (auch 17 andere Sprachen wählbar) bei amazon : Experts Speak Out. Der Reinerlös daraus kommt der Aufklärungsarbeit von AE911TRUTH zugute.
Noch ein Gedanke: Eine kontrollierte Sprengung bedarf einer sorgfältigen länger dauernden Vorbereitung. Wer hatte Zugang zu diesen bestens bewachten Gebäuden? Was wurde 9 Monate vor 9/11 neben den Aufzugsschächten noch alles so langwierig umgebaut?
Über 13 Jahre Schweigen ist genug, verlangen wir eine Wiederaufrollung der WTC Untersuchung jetzt .
Treten Sie auf Facebook der Gruppe EUROPE for 9/11 TRUTH bei und erhalten Sie alle News, wie neue Veranstaltungen, brandaktuell. Am Donnerstag 02. Juli spreche ich in Linz und werde den erwähnten Film exklusiv vorführen. Es würde mich freuen, wenn viele Interessierte sich einfinden!

 

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http://www.info-direkt.at/das-schweigen-zum-11-september-ist-gebrochen/

Inszenierter Terror: 9/11 und seine Folgen – “Bundesstaaten könnten Neuuntersuchung einleiten” (Videos)

7. Juni 2015

11-september-9-11-terror-regierung

Inszenierter Terror: Von der Operation Northwoods, über 9/11 bis hin zum Irakkrieg.

Historiker Daniele Ganser über die wissenschaftliche Beschäftigung mit dem brisanten Thema 9/11 und Ressourcenkriege.

Der Schweizer Friedensforscher und Historiker Daniele Ganser ist einer der wenigen europäischen Wissenschafter, die sich mit der historischen Erforschung von 9/11 beschäftigen. Mit seinen Herangehensweise wird er nicht selten ins Eck der Verschwörungstheoretiker gestellt. Natürlich sei das Thema heikel, so Ganser. Schließlich hätte 9/11 etliche Länder in den Krieg geführt. Sollte die offizielle Version von 9/11 tatsächlich nicht stimmen, hätte man auch in Westeuropa ein Problem. Für diese “offizielle” Version gäbe es allerdings genauso wenig wissenschaftlich taugliche Beweise wie für andere.

Sie sind Friedensforscher und Historiker. Ist 9/11 nach zehn Jahren wissenschaftlich eigentlich aufgearbeitet, gibt es seriöse Forschung zu 9/11?

Ganser: Wissenschaftlich aufgearbeitet ist es noch nicht. Mittlerweile gibt es aber ein Raster, in dem man die verschiedenen Erklärungen für den 11. September aufgelistet hat.

Die wären?

Ganser: Die erste und “ofizielle” Variante ist die “Surprise”-Variante: Bin Laden hat die USA überrascht. 19 Islamisten haben den Anschlag ausgeübt, Bush und Cheney konnten nichts tun, um das zu verhindern. Die “Lihop”-Variante – let it happen on purpose – geht davon aus, dass Bin Laden der Drahtzieher in Afghanistan ist, Bush und Cheney haben den Anschlag bewusst zugelassen, um danach Kriege um Ressourcen zu führen und das Pentagon-Budget zu erhöhen. Die dritte Variante (“Mihop” – made it happen on purpose) geht davon aus, dass der Anschlagplan aus dem Pentagon kommt.

Die Behauptungen, die US-Regierung hätte derart viele Menschenleben im Rohstoffkrieg geopfert, sind doch sehr “brisant”. Ist es überhaupt denkbar, dass sie stimmt?

Ganser: Denkbar ist alles in der historischen Forschung. Die Frage ist, hat man Dokumente, die zeigen, dass Regierungen daran denken, die eigene Bevölkerung anzugreifen. Es existiert zum Beispiel ein Originaldokument aus dem Jahre 1962 zur “Operation Northwood”. Das Pentagon hatte den Auftrag, einen Plan auszuarbeiten, wie man einen Krieg gegen Kuba rechtfertigen könnte. Darin heißt es, man könnte Flugzeuge oder Schiffe in die Luft sprengen oder Sprengsätze in Washington und New York hochgehen lassen, um das dann Castro anzuhängen. Die Operation wurde allerdings von Kennedy abgebrochen.

Allerdings ist das kein Beleg dafür, dass 9/11 der gleichen Logik entspringt.

Ganser: Nein, natürlich nicht. Es gibt auch keine entsprechenden Dokumente. Man muss aber auch sagen: Northwood war 1962 und die Historiker haben 40 Jahre gebraucht, um an das Dokument zu gelangen. Es war lange Top Secret. Und der Vollständigkeit halber: es gibt für keine der drei Haupttheorien zu 9/11 ernstzunehmende Belege, auch nicht für die Surprise-Theorie. Ob es jetzt um die Einführung des Frauenwahlrechts oder 9/11 geht, in der Wissenschaft gilt “Quellenforschung, Quellenforschung und nochmal Quellenforschung”. Es ist wichtig, dass sich auch die Forschung mit 9/11 auseinandersetzt, sonst wird die Lage immer chaotischer. Die US-Universitäten müssen sich mit dem Thema befassen. Die Frage ist, ob sie zu einem Schluss kommen. Ich bin auch nicht zu einem Schluss gekommen, welche der drei Geschichten nun stimmt.

Geht man als Forscher nicht ein extremes Risiko ein, wenn man zu 9/11 forscht? Wird man nicht sofort als “Verschwörungstheoretiker” beschimpft?

Ganser: Natürlich ist das Thema heikel. Schließlich folgte auf 9/11 die Aktivierung des NATO-Bündnisfalles, der etliche Länder in den Krieg führte. Und der Nato-Bündnisfall beruht auf der Surprise-Variante. Sollte die tatsächlich nicht stimmen, hat man auch in Westeuropa ein Problem, weil die Nato-Aktivierung falsch war.

Was den Begriff „Verschwörung” angeht muss man ruhig bleiben und sich nichts vormachen: Es gibt immer wieder Verschwörungen in der Politik, das weiß jeder, der Internationale Politik studiert. Überall, wo zwei Personen etwas im Geheimen miteinander ausmachen, liegt eine Verschwörung vor. Die Schweinebuchtinvasion 1961 war eine Verschwörung, die Iran Contra Affäre in den 1980er Jahre war auch eine Verschwörung. Ich habe Bücher zu den Nato-Geheimarmeen, zur Kubakrise geschrieben – alles “Verschwörungen”. Was mich aber erstaunt: Wenn man zu diesen Themen als Historiker arbeitet gibt es keine Probleme. Erst wenn man zu 9/11 forscht kann es passieren, dass man als „Verschwörungstheoretiker” verunglimpft wird.

Das ärgert mich und hält andere Akademiker davon ab, öffentlich zum Thema etwas zu sagen. Ich bin enttäuscht, dass Medien legitimen Fragen zum Hintergrund von 9/11 nicht stärker nachgegangen sind. Nach dem Motto: Es war Bin Laden und alle anderen Fragen sind Idiotenfragen. Das postmoderne wissenschaftlich-analytische Denken hat schließlich hervorgebracht, dass man die Pluralität von Stimmen analysiert. Bei diesem Thema wird das negiert. Entweder du bist für uns oder du bist gegen uns.

Warum hat der Kongress nie auf einer weiteren Untersuchung bestanden?

Ganser: Der Kongress war nach den Anthrax-Anschlägen stark eingeschüchtert und hat nie eine fundierte Untersuchung von 9/11 durchgeführt.

Wie stehen die Chancen, dass Obama die ungeklärten Fragen in einer weiteren Untersuchung nochmal aufrollen lässt?

Ganser: Auf der Ebene des Weißen Hauses oder des Kongresses sehe ich keine Chance. Die einzelnen Bundesstaaten könnten eine Neuuntersuchung einleiten. Der ehemalige Senator von Alaska, Mike Gravel, engagiert sich hier stark. Der ist dafür, auf Staatenebene Bundesbeamte unter Eid zu befragen.

9/11 war ein massiver Angriff auf die USA – danach wurde der NATO-Bündnisfall ausgerufen, der Afghanistankrieg begann. Wäre das ohne 9/11 möglich gewesen?

Ganser: Nein. Ich denke, dass der Afghanistankrieg ohne 9/11 nicht möglich gewesen wäre und 9/11 auch auf den Irakkrieg einen großen Einfluss hatte. Man wollte die Bevölkerung hinter diese Kriege scharen und die Geschichte, dass der für die Anschläge verantwortliche Bin Laden in Afghanistan sitzt, war das ausschlaggebende Argument. Es gab in den Tagen nach 9/11 Bemühungen von Verteidigungsminister Donald Rumsfeld, auch den Irakkrieg mit 9/11 in Verbindung zu bringen, das hat allerdings weder geklappt noch gestimmt. Danach wurde die Begründung mit den Massenvernichtungswaffen vorgebracht.

Auch hatte 9/11 einen großen Einfluss auf das Bild der Muslime im allgemeinen. Die wurden danach diskreditiert. Die großen Erdöl- und Erdgasreserven sind in den muslimischen Ländern und es stellt sich die Frage, ob man Ressourcenkriege in diesen Ländern rechtfertigen will.

Video:

Ist die Rechtsstaatlichkeit auch ein Opfer von 9/11?

Ganser: Die Rechtsstaatlichkeit wurde von 9/11 untergraben. Der Krieg gegen den Irak war zum Beispiel ein Angriffskrieg ohne Uno-Mandat. Das ist zu verurteilen. Guantanamo ist ein Lager, der Zugang vom Roten Kreuz war nur eingeschränkt möglich. Die gesamte Überwachung der Bürger erinnert fast an den Überwachungsstaat à la DDR.

Hat Obama etwas an diesem Kurs geändert?

Ganser: Obama trug sehr große Hoffnungen auf seinen Schultern und die hat er enttäuscht. Er hat Guantanamo zum Beispiel nicht geschlossen. Nach dem Friedensnobelpreis hatte man die Hoffnung, dass er keine Kriege mehr führen wird, das ist auch nicht der Fall. Zu unrecht wird gesagt, dass der Irakkrieg vorbei ist, dort werden derzeit große Militärbasen aufgebaut. Die Kriege laufen. Jüngst auch in Libyen, das über die größten Erdölreserven Afrikas verfügt. Ich denke wir bräuchten dringend eine Debatte über Ressourcenkriege und friedliche Alternativen.

Literatur:

Nato-Geheimarmeen in Europa: Inszenierter Terror und verdeckte Kriegsführung vonDaniele Ganser

Operation 9/11: Der Wahrheit auf der Spur von Gerhard Wisnewski

Die Terror(f)lüge: Der 11. September 2001 und die besten Beweise, dass wirklich alles anders war von Andreas von Rétyi

Die CIA und der 11. September: Internationaler Terror und die Rolle der Geheimdienste von Andreas von Bülow

Video: