Hopi-Indianerhäuptling White Eagle: „Dieser Moment, den die Menschheit durchlebt, kann als Tür oder als Loch gesehen werden“

22.08.21 – Redazione Italia

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Hopi-Indianerhäuptling White Eagle: "Dieser Moment, den die Menschheit durchlebt, kann als eine Tür oder ein Loch gesehen werden"

(Bild von Facebook)

Der Häuptling des Stammes der Hopi-Indianer White Eagle kommentierte die aktuelle Situation wie folgt:

Diesen Moment, den die Menschheit gerade erlebt, kann man als eine Tür oder als ein Loch betrachten. Die Entscheidung, ob man in das Loch fällt oder durch die Tür geht, liegt bei einem selbst. Wenn Ihr rund um die Uhr die Nachrichten konsumiert, mit negativer Energie, ständig nervös, mit Pessimismus, dann fallt Ihr in dieses Loch. Aber wenn Ihr die Gelegenheit ergreift, Euch selbst zu betrachten, Leben und Tod zu überdenken, für um Euch selbst und andere Sorge zu tragen, dann werdet Ihr durch das Portal gehen.

Kümmert Euch um Eurer Zuhause, kümmert Euch um Euren Körper. Verbindet Euch mit Eurem spirituellen Zuhause. Wenn Ihr Euch um Euch selbst kümmert, kümmert Ihr Euch gleichzeitig auch um alle anderen.

Unterschätzt nicht die spirituelle Dimension dieser Krise. Nehmt die Perspektive eines Adlers ein, der alles von oben sieht – mit erweitertem Blick. Diese Krise birgt eine soziale Frage, aber auch eine spirituelle Frage. Beide gehen Hand in Hand.

Ohne die soziale Dimension verfallen wir in Fanatismus. Ohne die spirituelle Dimension verfallen wir in Pessimismus und Sinnlosigkeit.

Seid Ihr bereit, Euch dieser Krise zu stellen? Nehmt Euren Werkzeugkasten und nutzt alle Euch zur Verfügung stehenden Werkzeuge.

Lernt Widerstand vom Beispiel der indianischen und afrikanischen Völker

: Wir wurden und werden immer noch ausgerottet, aber wir haben nie aufgehört zu singen, zu tanzen, ein Feuer anzuzünden und uns zu freuen.

Fühlt Euch nicht schuldig, weil Ihr Euch in diesen unruhigen Zeiten gesegnet fühlt. Traurig oder wütend zu sein, hilft in keinster Weise. Widerstand ist Widerstand durch Freude!

Ihr habt ein Recht darauf, stark und positiv zu sein. Und es gibt keinen anderen Weg, das zu tun, als eine positive, glückliche und lichtvolle Haltung zu bewahren. Das hat nichts mit Entfremdung (Ignoranz gegenüber der Welt) zu tun. Es ist eine Strategie des Widerstands.

Wenn wir die Schwelle überschreiten, haben wir ein neues Weltbild, weil wir uns unseren Ängsten und Schwierigkeiten gestellt haben. Das ist alles, was Ihr jetzt tun könnt:

– Gelassenheit im Sturm

– Ruhe bewahren, täglich beten

– Macht es Euch zur Gewohnheit, jeden Tag dem Heiligen zu begegnen.

– Zeigt Widerstand durch Kunst, Freude, Vertrauen und Liebe.

https://www.pressenza.com/de/2021/08/hopi-indianerhaeuptling-white-eagle-dieser-moment-den-die-menschheit-durchlebt-kann-als-tuer-oder-als-loch-gesehen-werden/

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4 Kommentare zu “Hopi-Indianerhäuptling White Eagle: „Dieser Moment, den die Menschheit durchlebt, kann als Tür oder als Loch gesehen werden“

  1. Klasse!
    Schon beim Lesen wurde mir warm ums Herz. Viele GEdaniken schossen mir durch den Kopf (was mache ich richtig, was mache ich falsch und ähnliches) und ich werde vieles davon aufnehmen, um meinen eigenen Seelenfrieden zu behalten.
    Schon als Jugendliche habe ich mich mit den Indianern beschäftigt, viele tolle Weisheiten aufgenommen und mich oft gefragt: WARUM UM ALLES IN DER WELT, IST DIE ARROGANZ DER WEISSEN SO UNERMESSLICH GROSS?! ER HÄTTE SO VIEL VON DEN INDIANERN LERNEN KÖNNEN – ABER WUSSTE ES BESSER UND HAT DIE WELT SYSTEMATISCH ZERSTÖRT! Da fällt mir ein Spruch ein (Einstein?) „Die Dummheit der Menschen ist unermeßlich.“. Dem kann ich nur zustimmen!

    Gefällt 1 Person

    • Hier ein weiser Spruch eines Indianers, der sehr gut zu unserer heutigen verkommenen Gesellschaft paßt und der mich mein ganzes Leben begleitet hat, weil er stimmt:
      „So, wie Du mit Tieren und Pflanzen umgehst, so gehts Du auch mit dem Menschen um.“
      Er ist so treffend, besonders heute!

      Gefällt 2 Personen

        • Nicht nur die Erde! Sie haben alles nicht als ihr Eigentum angesehen! Sie haben sich für jedes Tier, was sie getötet haben, weil sie Hunger hatten, Opfer gegeben, damit es ihnen verzeiht. Und noch vieles mehr. Sie führen trotz aller Erniedrigungen, die ihnen durch die Weißen widerfahren sind, immer noch ein traditionelles Leben, soweit es ihnen möglich ist, denn auch da sind die Jüngeren schon lange auf Abwegen. Ich weiß aber, daß viele wieder zum Stamm zurückkehren und sich auf das Alte besinnen. Man hat nichts unversucht gelassen, die Familienstrukturen zu zerstören, aber das kennen wir ja hier auch, wie Familien systematisch zerstört werden! Diesbezüglich besteht zwischen denen und uns kaum noch ein Unterschied. Nur hat man die Indianer in den Aklohol getrieben, damit man sich ein Stück Land nach dem anderen unter den Nagel reißen konnte!
          Nein, die damaligen Zuwanderer haben sich genauso ekelhaft verhalten, wie das heute mit den hiesigen Zuwanderern ist! Wir bekommen heute die Rache am eigenen Leib zu spüren, die unsere Vorfahren an den Indiandern und anderen Indigenen begangen haben, zurück. Immer die rühmlichen Ausnahmen abgezogen. Wie viele Verbrecher sind nach Amiland geflohen? Hier werden sie von Polit-Verbrechern explizit ins Land geholt! DAS ist dann ein gravierender Unterschied!

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