Anfang vom Ende der Corona-Märchen? Lauterbach gibt Kritiker Hendrik Streeck „voll recht“

Der Virologe Hendrik Streeck predigt seit Corona-Beginn, dass sich Coronaviren ähnlich den Grippeviren verhalten.Foto: Frank Burkhardt / wikimedia.org (CC BY 2.5)

Coronavirus   23. Juni 2021 / 17:17Anfang vom Ende der Corona-Märchen? Lauterbach gibt Kritiker Hendrik Streeck „voll recht“

Die personifizierte deutsche Corona-Panik, SPD-Gesundheitssprecher Karl Lauterbach, hat gegenüber der Bild-Zeitung eingeräumt, dass sein großer Kritiker, Hendrik Streeck, recht hatte:

Für den Einfluss der Saisonalität auf das Infektionsgeschehen räume ich ein: Hendrik Streeck hatte voll recht.

Recht hat Streeck also, als er – übrigens schon im Jänner – betonte, dass Coronaviren, wie ja Grippenviren auch, in den warmen Sommermonaten ganz von alleine zurückgehen.

Kritiker der Corona-Radikalmaßnahmen 

Streeck hatte daher auch immer gegen die Corona-Radikalmaßnahmen argumentiert. Wenn Wärme einen so großen Einfluss auf das Infektionsgeschehen hat, dann kann auch ein „Lockdown“ keine Wunder wirken. Die Größe einzugestehen, dass die befohlenen Maßnahmen sinnlos waren, hat der rote Corona-Papst allerdings nicht.

Bühne frei für System-Virologen Drosten

Der Virologe vom Uni-Klinikum Bonn hatte schon letzten Sommer auf die saisonale Abhängigkeit von Corona hingewiesen – und war dafür angegriffen und von den Mainstream-Medien weitgehend totgeschwiegen worden. Lieber bot man seinem Berufskollegen Christian Drosten, dem Berater der Bundesregierung, eine Bühne, als der im Juni letzten Jahres sagte:

Ich bin nicht optimistisch, dass wir in einem Monat noch so eine friedliche Situation haben wie jetzt, was die Epidemietätigkeit angeht.

Nicht zum ersten Mal falsch

Damit lag er falsch. Wie schon seinerzeit bei seiner Einschätzung der Schweinegrippe, die 2010 den deutschen Steuerzahler 283 Millionen Euro für Impfstoffe kostete. Weil sich aber nur rund sieben Prozent der Deutschen gegen die sich viel harmloser, als von Drosten angekündigt, darstellende Schweinegrippe impfen ließen, wurden schätzungsweise 28 Millionen Impfdosen in den Sand gesetzt.

Zehn Jahre später versetzte eben dieser Virologe wieder ein ganzes Land in Panik – und die Pharmaindustrie in den wirtschaftlichen, von den Steuerzahlern finanzierten Olymp als Retter mit den Corona-Impfstoffen. Und doch hat sein Konkurrent recht, nicht Drosten.

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2 Kommentare zu “Anfang vom Ende der Corona-Märchen? Lauterbach gibt Kritiker Hendrik Streeck „voll recht“

  1. Streeck liegt natürlich falsch. Wie kann sich etwas gleich verhalten, von etwas das es nicht gibt. Wenn Streeck von Grippe- und Coronaviren redet, dann kann er sicher Isolate vorweisen, die die Kontrollexperimente durch unabhängige Experten und die Kochschen Postulate durchlaufen haben. Weshalb holt er die 1,5 Millionen Euro nicht ab, die demjenigen ausbezahlt werden, der ein Isolat vorweisen kann, s. samueleckert.net

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    • Natürlich gebe ich Dir recht. Wir sind ja im ständigen Narrativ der Schulmedizin und da freut es einen schon etwas, wenn es ein kleines Zugeständnis gibt, worüber die Menschen mal wenigsten nachdenken könnten. Aber das passiert nicht.
      Es nützt nicht viel, wenn wir paar Wenigen, die diese Zusammenhänge kennen, darüber aufklären, die Masse will es anscheinend nicht wahrhaben.
      Ich kenne Dr. Lanka und andere schon lange.

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