Neues zur Causa Drosten und fehlende Promotionsschrift: Goethe-Uni Frankfurt verhindert mittels Falschaussagen Strafverfolgung von Virologen

17. 03. 2021

Die Causa rund um die seit Jahren fehlende und plötzlich aufgetauchte Promotionsschrift des umstrittenen „Star-Virologen“ Christian Drosten und den dadurch entstandenen Vorwürfen, er führe den Doktortiel zu Unrecht, liegt nicht nur bei Gericht, sie ist auch um eine Facette reicher. Denn die für seine Promotion im Jahr 2003 verantwortliche Goethe-Universität in Frankfurt dürfte mittels zahlreicher Falschaussagen eine Strafverfolgung Drostens zu verhindern versuchen, wie Plagiatsjäger Dr. Markus Kühbacher jüngst mitteilte.

Goethe-Uni im Lügegeflecht gefangen

So gestand der Pressesprecher der ⁦‪Goethe-Universität nicht nur gegenüber Kühbacher, dass er ihm gegenüber falsche Tatsachenbehauptungen in Bezug auf die Dissertation von  Drosten kommuniziert habe, auch auf eine weitere Falschaussage stieß der Prüfer nun.

Denn nach jüngsten Angaben der Universität soll  Drosten bereits am 10. April 2003 befugt gewesen sein, einen Doktorgrad zu führen (siehe Foto). Diese Behauptung steht jedoch im krassen Widerspruch zu einer offiziellen Pressemitteilung der Uni vom 15. Oktober 2020, die immer noch hier abrufbar ist.https://platform.twitter.com/embed/Tweet.html?dnt=true&embedId=twitter-widget-0&frame=false&hideCard=false&hideThread=false&id=1371571090993123330&lang=de&origin=https%3A%2F%2Funser-mitteleuropa.com%2Fneues-zur-causa-drosten-und-fehlende-promotionsschrift-goethe-uni-frankfurt-verhindert-mittels-falschaussagen-strafverfolgung-von-virologen%2F&siteScreenName=UNSER%20MITTELEUROPA&theme=light&widgetsVersion=e1ffbdb%3A1614796141937&width=550px

Kühbacher mutmaßt daher, dass die Goethe-Universität absichtlich durch Falschinformationen eine Strafverfolgung gegen Drosten sabotieren möchte. Konkret bezichtigt er die Vorsitzende des Promotionsausschusses des Fachbereichs Medizin, Frau Prof. Dr. Sandra Ciesek, dieser Straftat, da sie die Aufdeckung des Titelmissbrauchs decken wolle.

Wurde bereits Beweismittel vernichtet?

Weiters berichtet der Plagiatsjäger, dass vermutlich inzwischen Beweismittel in der Causa Drosten von der Goethe-Universität vernichtet wurden. Auf eine entsprechende Anfrage Kühbachers an die Uni-Leitung, Beweissicherung der Urkunden durchzuführen, kam nie eine Antwort. Konkret geht es um:

  • das Original des Protokolls der Sitzung des Fachbeirates des Fachbereichs Medizin vom 04. September 2003
  • die Protokolle der Übergabe der Promotionsakte und des vermeintlich durch einen Wasserschaden beschädigten Exemplars der Dissertation Drostens aus dem Universitätsarchiv
  • und die Verwaltungsakte über die Untersuchungen der Vorwürfe Kühnbachers

Zuletzt merkt Kühbacher kritisch an, dass es bisher weder Foto- oder Videoaufnahmen von Drosten mit Doktorhut nach seiner mündlichen Prüfung gibt. Daraus könne sich jeder selbst einen Reim machen…

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Ein Kommentar zu “Neues zur Causa Drosten und fehlende Promotionsschrift: Goethe-Uni Frankfurt verhindert mittels Falschaussagen Strafverfolgung von Virologen

  1. Gut, wenn die Frankfurter alles vertuschen und eine Strafverfolgung verhindern wollen, dann können wir davon ausgehen, daß eine solche nicht existiert!
    Wenn ich nichts zu verbergen habe, lege ich alles offen auf den Tisch. Punkt! Wer debei rumdruckst, lügt usw. hat etwas zu verbergen!

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s