Volk wehrt sich: Schweizer erzwingen Referendum über Corona-Regeln

Vorbild für uns?

90.000 MASSNAHMEN-KRITIKER FORDERN VOLKSABSTIMMUNG

Symbolbild: Wikimedia Commons [CC0]

Unsere eidgenössischen Nachbarn machen ihrem Ruf als letzte echte, direkte Demokratie in Europa wieder einmal alle Ehre. Auf dem Mandat von etwa 90.000 Unterschriften soll dort nun eine Volksabstimmung über die umstrittenen Corona-Maßnahmen stattfinden. Zwar kann diese wahrscheinlich erst im Juni stattfinden – ein starkes Zeichen des Widerstands gegen die abgehobene Polit-Kaste ist es trotzdem. 

Verantwortlich für die Initiative zeichnet laut Kurier der Verein „Freunde der Verfassung“. Dieser reichte am Dienstag circa 90.000 Unterschriften bei den zuständige Behörden ein. Diese Anzahl ist laut dessen Sprecher Christoph Pfluger genug, um ein Referendum zu erzwingen. Er ist wie viele andere Schweizer Bürger der Ansicht, dass das Volk als Souverän das letzte Wort bei derart einschneidenden Maßnahmen haben soll.Werbung

Schweizer sollen über Corona-Maßnahmen abstimmen

Der Publizist Pfluger gilt seit Jahren als scharfer Kritiker diverser öffentlicher Narrative. So schrieb der „Zeitpunkt“-Herausgeber einst ein Sachbuch über die Fallstricke unseres Geldsystems. Auch in der sogenannten „Pandemie“ hinterfragt er die Behauptungen der Mächtigen und deren Maßnahmen. Schon im April traf der Solothurner eine interessante Bewertung„Das Coronavirus wird sich als nicht besonders gefährlich erweisen. Aber die Massnahmen dagegen werden drastische Folgen haben. „

Mittlerweile stellt sich heraus, dass er mit dieser Einstufung – das Durchschnittsalter der Corona-Toten liegt etwa bei über 80 Jahren – wohl gar nicht so daneben lag. Dennoch fahren die Politik europaweit kompromisslos ein strenges Regiment und hangeln sich von Lockdown zu Lockdown. Mit seinem Verein stellt er sich auch gegen die weitreichenden Befugnisse, die sich die Regierung zum Erlass höchst einschneidender Maßnahmen gab.

Scharfe Kritik an umstrittener Impfung

Besonders ärgert Pfluger auch der freimütige Umgang mit dem hastig entwickelten Impfstoff – und der Umstand, dass die offizielle Schweiz auch verkürzten Prüfungen neuer Medikamente ihren gesetzlichen Sanktus gab. Die Zulassung für den Pfizer/Biontech-Wirkstoff erfolgte in der Schweiz schon am 19. Dezember. Dies, obwohl die Behörde bei bis zu 2,8 Prozent der Geimpften schwere Nebenwirkungen erwartet, die ärztlichen Beistand benötigen.

Er gilt auch als Whistleblower für die Bekanntmachung des Falles eines 91-Jährigen, der nur wenige Tage nach der Impfgabe in einem Pflegeheim im Kanton Luzern verstarb. In einem Artikel kurz vor dem Jahreswechsel dokumentierte er mögliche Erklärungen – und ärgerte sich dann später darüber, dass internationale Medien darüber wieder ihre ganz eigenen Interpretationen trafen.

In einem Pressespiegel dokumentierte Pfluger, dass sich große Medienhäuser schnell darauf festlegten, dass es angeblich keine Verbindung zwischen Impfung und Todesfall gäbe…

Volksabstimmungen als starke Schweizer Tradition

In der Schweiz ist es neben einigen Themengebieten mit verpflichtenden Abstimmungen auch möglich, mit einer bestimmten Anzahl von Unterschriften eine verbindliche Volksabstimmung durchzuführen. Das Quorum dafür unterscheidet sich danach, ob es sich um eine regionale, kantonale oder bundesweite Initiative handelt. Der Breite, über welche Themen das stimmberechtigte Volk entscheiden darf, sind dabei fast keine Grenzen gesetzt. In der Regel finden jährlich mehrere Volksabstimmungen statt.

In der Vergangenheit sorgte dabei das Votum der konservativen Schweizer wider den Zeitgeist für Furore über die Grenzen hinaus. So entschied sich eine Mehrheit der Eidgenossen einst für strengere Abschieberegeln und für ein Verbot des Baus neuer Minarette bei Moscheen. Eine Initiative zur Abschaffung der öffentlich-rechtlichen Rundfunkgebühren scheiterte zwar, schaffte es aber dennoch, eine öffentliche Debatte über Zeitmäßigkeit und Höhe der Zwangsgebühren anzukurbeln.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Ein Kommentar zu “Volk wehrt sich: Schweizer erzwingen Referendum über Corona-Regeln

  1. Meinen Glückwunsch an die Eidgenossen!!!!!!!
    Die letzten Monate haben mich an ihnenn zweifeln lassen, mit ihrer links versifften Präsidentin. Ich habe sie auch absaufen sehen, weil sie isch nicht wehrten. Doch jetzt sehe ich sie aufstehen!, weil sie die Schnauze von dieser aufgezwungenen Plandemie haben! Aber einen der größten Menschenverächter Kl. Schwab haben sie ja in der Schweiz sitzen. Wie wärÄs, wenn ihr den vor die Türe setzt?! Dann macht er zwar wo anders weiter, aber ihr seid ihn schon mal los. Wäre doch ein guter Vorschlag, oder?!
    Bleibt standhaft mit Eurer Vorgabe der Volksabstimmung! Viel Glück!

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s