USA geteilt: der Bürgerkrieg hat begonnen

Ganz gleichgültig, auf wessen Seite man sich stellt, der eine mag den, der andere jenen bevorzugen, das Ziel wurde erreicht: Man hat zwei große gegensetzliche Lager geschaffen, die jetzt beginnen, sich zu bekriegen. Gerade die Kommunikation der Wahlfälschung trägt auch dazu bei. So ist es gewollt – und das wird noch mehr zur Destabilisierung des Landes beitragen. R.

08. 11. 2020

Foto: VoxNews

In den Vereinigten Staaten herrscht seit Jahren ein Bürgerkrieg, der nicht mit Waffen gekämpft wird, der aber, wie es in der Wahlnacht fast geschah, eine bewaffnete Konfrontation auslösen könnte.

Julia Cagé, Medienspezialistin und Professorin für Wirtschaftswissenschaften an der Universität Sciences-po in Paris, analysiert die Rolle der sozialen Netzwerke bei den amerikanischen Wahlen und wie sie das Land gespalten haben. Sie stellt Überlegungen über die Müdigkeit der Demokratie an, die Meinungsunterschiede in der politischen Debatte nicht mehr zulässt (so etwas wie Konfrontation gibt es heute nicht mehr: wenn man nicht so denkt wie die „anderen“, bringen sie einen zum Schweigen, zum Beispiel über die sozialen Netzwerke) sowie über die wachsende Unmöglichkeit, in einem repräsentativen Rechtssystem friedliche politische Diskussionen aufrechtzuerhalten. Eine Warnung für Frankreich und Europa, so Cagé.

Offensichtlich wird all dies durch die Präsenz ausländischer Bevölkerungsgruppen in Europa verschärft, selbst wenn diese nicht feindlich gesinnt sind.

„Was mir auffällt, ist der Grad der Polarisierung zwischen den beiden Seiten, den es bei dieser Art von Wahlen noch nie gegeben hat. Sie ist viel stärker als vor vier Jahren, und wer eine blaue Welle vorhersagte, hatte nichts verstanden. Wir haben eine Art Blindheit seitens der liberalen Presse in Übersee und seitens der europäischen Medien erlebt, die die als katastrophal beschriebene Behandlung der Epidemie durch die Trump-Administration und den Zusammenbruch der Wirtschaft wieder in Vergessenheit geraten lassen hätte.

„Die Wahlbeteiligung hat erheblich zugenommen (sie ist auch durch die offensichtlich manipulierten Briefwahlen gestiegen, Anm. d. Red.), aber Amerika scheint gespaltener und polarisierter zu sein als je zuvor, und das sind schlechte Nachrichten für die Demokratie. […]

Die Demokraten haben zu dieser Polarisierung beigetragen. Die Partei ist zunehmend auf große private Geldgeber angewiesen und hat sich von der Basis abgehoben. Biden hat mehr Spenden von den Reichen lukriert, während Trump Gelder von einkommensschwachen Familien erhalten hat. Dies spiegelt sich in der Wählerstruktur Bidens wider. […]

Die Linke vertritt die Arbeiterklasse nicht mehr. Es ist ein wildes Bündnis zwischen der Oligarchie, den Rändern des Aktivismus, der die „Normalen“ hasst, und ethnischen Minderheiten.

Auch aus diesem Grund wird es für einen möglichen Präsidenten Biden unmöglich sein zu regieren. Mindestens die Hälfte des Landes, die noch die gesunde Komponente verkörpert, durch die das System funktioniert, die die Produktion in Händen hält und eine Rekordzahl von Waffen besitzt, wird ihn niemals als Präsident anerkennen. Und dieser Bruch, der auch geographisch bedingt ist, könnte dazu führen, dass sogar mehrere Bundesstaaten ihn nicht anerkennen.

Wenn Trump sagt, dass er gewonnen hat, werden die 70 Millionen Weißen, die für ihn gestimmt haben, nur ihn als ihren Präsidenten anerkennen.

Quelle: LibérationVoxNews

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4 Kommentare zu “USA geteilt: der Bürgerkrieg hat begonnen

  1. Last euch ruhig weiter hier verarschen von den Macher hier. Der US-Präsident wird am 14. Dezember gewählt Da viele von euch das ungewöhnliche amerikanische Wahlsystem für die Präsidentschaft nicht verstehen, will ich es hier erklären. Es fängt damit an, wenn die Amerikaner bei den Präsidentschaftswahlen ihre Stimme abgeben, wählen sie NICHT den Präsidenten direkt, was als „popular vote“ genannt wird, sondern indirekt über Vertreter. Die Wahl am 3. November war nicht die endgültige Wahl und das ganze Geschrei darüber wer gewonnen und verloren hat ist bedeutungslos, sondern nur der erste Schritt zur Entscheidung, wer ins Weisse Haus einzieht. Nicht die Wähler wählen den Präsidenten und Vizepräsidenten, auch nicht die einseitigen und verlogenen Main-Stream-Medien, die sogenannten Politexperten und Kommentatoren, sondern das „Electoral College“, oder auf Deutsch, das Wahlkollegium, bestehend aus 538 Wahlleuten bzw. Wahlpersonen, die von den 50 Bundesstaaten sowie dem Bundesdistrikt entsandt werden bestimmen das.

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  2. Keine guten Nahrichten! Und Merkel mit ihrer Junta ist auf dem besten Weg, das auch hier zu schaffen. Nicht nur, daß diese Stalinistin und ihre ganze Faschistenbande das Land ruiniert haben, provoziert sie auh hier einen Bürgerkrieg. Sie hat ja die Berliner Polizeitrppe und die Faschiten der Antifa bereits zu ihren Hilfstruppen haochgezogen.
    Schlimm!!!!! Leute, verhaltet Euch ruhig und haltet zusammen!!!!!!!!

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