
Samstag, 10. Oktober 2020, 14:00 Uhr
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Die Enttarnung
Die Akteure des großen Corona-Betrugs werden nach und nach von der Wahrheit eingeholt. Teil 1/2.
Foto: 9dream studio/Shutterstock.com
Mit der von ihnen kreierten Corona-Saga haben die Profiteure so haarsträubend übertrieben, dass sie jetzt zusehen müssen, wie der ganze Fake auffliegt. Plötzlich werden überall mit Lust all jene Dogmen demontiert, die dieser Erzählung zugrunde liegen. Das gesamte Kartenhaus aus vermeintlichem Faktenwissen und Glaubensvorstellungen ist dabei, einzustürzen. Der Corona-Mainstream legt den Fokus auf Viren und Impfungen. Deshalb befasst sich die Autorin im ersten Teil ihres Artikels mit den bisher weitgehend nicht in Frage gestellten „Wahrheiten“ zum Thema Impfungen.
Wie ist es bestellt um unsere Wahrheit? Gibt es sie, die objektivierbare Wahrheit oder verfangen wir uns bei der Suche zwangsläufig in einem Netz an Subjektivierungen? Die Frage drängt sich heute auf, wie selten zuvor. Jeder, der sich seit März dieses Jahres auf die Suche nach der Wahrheit macht, hat es schwer damit, nicht zu stolpern.
Gerade jährte sich der vielleicht größte Einschnitt in unsere jüngste Zeitrechnung zum neunzehnten Mal: das Ereignis um 9/11. Viele Menschen, mit denen ich aktuell spreche, bezeichnen 9/11 als einen dramatischen Wendepunkt in ihrem Vermögen, sich geborgen und aufgehoben zu fühlen in unserer „so gewünschten“ Demokratie, die vorgibt, auf freiheitlichen und rechtsstaatlichen Füßen zu stehen. Wie heute in der Corona-Sage gilt, dass sich bereits vor 19 Jahren Fragen zum beinahe global verbreiteten Narrativ von 9/11 aufdrängten und diejenigen, die unabhängig vom stets gepriesenen Expertenrat Antworten zur Plausibilität des Ereignisses suchen, diese auch finden können.
Was die Causa Corona von 9/11 unterscheidet, ist die Wucht, mit der sich uns die Frage um Glauben oder Wissen aufdrängt. Im Gegensatz zu 9/11 fegt die jetzige Frage jeden einzelnen aus seiner Fahrbahn. Derjenige, der sich dem Hinschauen felsenfest verweigert, trägt bereits Spuren davon im Gesicht.
Als Kind fragte ich meine Mutter, welche Last „diese Menschen“, die so fremde Sprachen sprachen, mit sich trügen. Es waren Menschen, die ein Lächeln nicht offen im Gesicht trugen. Menschen, die einen harten Ton anschlugen. Und Menschen, die mir selte n in die Augen blickten. Ihr Blick war fast immer auf den Boden gerichtet. Sie erklärte mir, woher diese Menschen stammten. Das waren dann Länder, in denen man sich nicht auf die Freiheitsrechte beziehen konnte, mit denen ich aufgewachsen bin. Seit März beobachte ich, wie die Physiognomie meiner Mitmenschen sich gesamtgesellschaftlich in eine ähnliche Richtung verändert.
Wer im Jetzt auszieht, die Wahrheit zu finden, ist in Gefahr, nicht nur über die Chuzpe unserer Regierungsverantwortlichen zu stolpern und über die der Verwaltungsbeamten, der Schulleiter und all jener, die bereitwillig springen, sobald ihnen das Stöckchen hingehalten wird. Er hat sich in ebenso großer Achtsamkeit darin zu üben, nicht unterzugehen in einem Strudel von Lebenswahrheiten, die ihm in seinem Leben bisher Struktur und Festigkeit garantierten.
Auf der grünen Seite
Wer es aber wagt, befragt sich nun selbst: „Wie bereitwillig stellte ich in der Vergangenheit meine Wahrheiten in Frage? Wie oft war ich gerne blind und taub geblieben, auch, wenn der Zweifel schon häufiger an meine Tür klopfte? Gab auch ich mich schon einmal einem Narrativ hin, das katzengleich um meine Beine schlich, dabei mit Attributen schnurrend, in denen ich geschmeidig ausharren konnte, auch wenn draußen schon der Sturm tobte?
Mit der grünen Weste konnte das Wasser gar nicht zu hoch steigen. Was sich dem gesellschaftlichen Konsens verwehrte, passte mit Leichtigkeit in die Schublade für „rechts außen“. Schon vor „Corona“ gaben die Qualitätsmedien ihr Bestes.
Das leise Gefühl, das sich beim nachmittäglichen Lauschen der Beiträge der Kulturradios einschleichen konnte, dass die Rhetorik derjenigen, die für sich am lautesten beanspruchten, auf der richtigen Seite zu stehen, den eigenen Ansprüchen selten genügten, wurde allzu oft ignoriert.
Die Zeitenwende
Der Bogen an Unplausibilität ist jetzt in einem Maße überspannt, dass es nur durch charakterliches Sich-Schwach-Fühlen erklärbar ist, sich weiterhin dem offiziellen Narrativ der Regierungen anzuschließen. Das ist der Grund, weshalb die Menschen nicht nur in Deutschland auf die Straße gehen. In einer historisch nicht bekannten Friedfertigkeit fordern sie mit unglaublicher Geduld, das sittenwidrige Spiel mit unseren Leben, Vermögen und sozialen Übereinkünften zu beenden.
Jede aus persönlicher Unerschrockenheit heraus vorgenommene Positionierung trägt ihren Teil dazu bei, die Anstrengungen der wenigen Mächtigen zum Einsturz zu bringen. Jeder dieser Menschen ist ein Leuchtturm für unsere Zukunft und mehrt die Chance, Menschenrechte, wirkliche Teilhabe und Frieden in der Welt zu verwurzeln.
Doch auch an der Hand dieser tapferen Menschen geht die Vorsicht, die mahnt, lange verinnerlichte Dogmen tunlichst nicht zum Schwingen zu bringen.
Es geht um die Vorsicht des zoón politikón, nicht den Halt der verbliebenen Gemeinschaft zu verspielen, und es geht um die Vorsicht, die davor warnt, nicht die eigene geistige Dissonanz in unerträglichem Maße auf die Spitze zu treiben.
Nichts ist für das soziale Wesen Mensch gefährlicher, als den Schutz der Gemeinschaft endgültig zu verlieren. Die menschliche Urangst speist sich aus vielen Quellen. Diese Tatsache nutzte das Innenministerium in kreativster Weise nicht nur die Angst vor dem Ersticken (1), sondern auch die vor dem Alleinsein. Robinson Crusoe ist ein einprägsames Beispiel dafür, was geschieht, wenn in der Einsamkeit schließlich auch die Klarheit des Geistes verloren geht. Dann sucht der Wahnsinn den Menschen kaltschnäuzig heim. Dort will keiner hin.
Die Impffrage
Ein Dogma, das tunlichst unberührt bleiben soll, besteht in der Haltung zum Impfen. Dies zeigt sich bis zu den tonangebenden Geistern der kritischen Bewegung der Corona-Maßnahmen. Es ist beinahe Usus geworden, seine öffentliche Ansprache nicht mit der Abgrenzung zu sogenannten Impfgegnern zu beginnen, auf die gleich die zweite nach rechts folgt.
Weshalb ist das so? Hält die Angst der Redner einer unerschrockenen Betrachtung des Themas stand?
Vermutlich treibt die oben benannte Furcht vor Ausgrenzung die mutigen Redner dazu, ihre Rettungsleinen auszuwerfen, um nicht endgültig im bodenlosen Nichts zu verschwinden.
Ein Geflecht aus Politik und Lobbyismus hat seit Jahren genau auf diese aktuelle Situation hin gearbeitet. Jüngste Anstrengungen lassen sich im Fahrplan der EU-Kommission zum Thema Impfungen nachvollziehen (2). Nicht bloß die Kirche fordert zum Glauben auf. Er verkommt vielmehr auch heute wieder zur Staatsräson. Am leichtesten folgen die Jünger dem Lockruf der „Wissenschaftlichkeit“, wie schon Aldous Huxley erkannte, der den Begriff „Church Scientific“ prägte.
„Impfungen gehören zu den wirksamsten und wichtigsten präventiven medizinischen Maßnahmen“ (3), so der Anspruch, vorformuliert vom Robert Koch-Institut und nachgesprochen von einer Mehrheit der in Deutschland niedergelassenen Kinderärzte. Er rechtfertigt die Impf-Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) für Säuglinge, Kinder und Erwachsene und diese genießen in der Bevölkerung eine sehr hohe Akzeptanz. Die Impfquoten nach der ersten Impfstoffdose gegen Diphtherie, Tetanus und Pertussis (DTP) sowie Polio im Alter von 15 Monaten lagen nach der Impfsurveillance der Kassenärztlichen Vereinigung im Jahr 2017 bei 96 Prozent (4).
Wer sich auf klassische homöopathische Weise der Gesunderhaltung und Genesung der Patienten widmet, stößt unweigerlich auf die Herausforderung, sich mit der Impffrage auseinander zu setzen. Weil Big Pharma das weiß, sind Homöopathen nicht ihre Freunde. Deren Freund aber ist Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Dies erklärt, weshalb die Homöopathie sich Anfeindungen verschiedenster, selten stringenter Art ausgesetzt sieht.
Warum sich Homöopathen, ob sie nun als Ärzte oder Heilpraktiker ausgebildet sind, unweigerlich mit der Impffrage beschäftigen, erklärt sich bereits damit, dass es für homöopathische Arzneien nicht mehr möglich ist, stoffliche Substanz ab der Avogadroschen Zahl nachzuweisen (5), die bei der Verdünnungsstufe C 12 erreicht ist. Da das Wirkprinzip der Homöopathie jedoch auf Verdünnung, Potenzierung und Dynamisierung beruht, ist die Erkenntnis, dass Materie auch unterhalb der Nachweisgrenze lebendige Organismen beeinflussen kann, ein immanenter gedanklicher Bestandteil der homöopathischen Arbeit.
Wer sich schließlich mit den im Beipackzettel veröffentlichten und nicht-veröffentlichten Inhaltsstoffen herkömmlicher Impfstoffe befasst, die nun teilweise im Abschlussbericht der Untersuchungskommission des italienischem Parlaments von 2018 (6) an die Öffentlichkeit kamen, muss eine Haltung zu den größeren Mengen an Adjuvantien finden, als sie in homöopathischer Praxis zum Einsatz kommen.
Die Impffrage geht uns alle an, wie Bundeskanzlerin Angela Merkel aktuell verdeutlicht, indem sie die Corona-Impfung zur Exit-Strategie für die Beendigung der so definierten Pandemie (7) kürt.
Um die Impffrage rational klären zu können, hat sich eine klare und stringente Herangehensweise als förderlich herauskristallisiert. Denn obwohl das Konstrukt „Impfungen gegen gefährliche Erkrankungen“ grundsätzlich geeignet scheint, ein Gesundheitssystem als Säule der Präventionsmedizin zu bereichern, ist die Impfdebatte emotional höchst aufgeladen.
Entscheidungsfindung in der Impffrage
Die folgenden drei Fragen ermöglichen es, dennoch zu einer Entscheidungsfindung zu gelangen.
Erstens: Halte ich die Erkrankung für hinreichend bedrohlich, dass ich mich gegen sie schützen möchte?
Zweitens: Gibt es einen Impfstoff, der geeignet ist, mich vor der Erkrankung an der betreffenden Krankheit zu schützen?
Drittens: Bewerte ich die Nebenwirkungen, die nach der Verabreichung einer Impfung regelmäßig auftreten können, als verhältnismäßig zur anzunehmenden Schutzwirkung?
Bei einer positiven Beantwortung aller drei Fragen, steht einer Impfung nichts im Wege. Sie kann nach bestem Wissen und Gewissen vorgenommen und sollte darüber hinaus empfohlen werden.
Hinreichende Bedrohung
Die Prüfung der Frage, ob eine Krankheit für hinreichend bedrohlich gehalten wird, macht es erforderlich, sich intensiv mit dem Bedrohungspotenzial der betreffenden Krankheit auseinander zu setzen. Dies führt zwangsläufig zu der Herausforderung, sich seine Glaubenssätze bewusst zu machen. Die meisten Menschen einigen sich bei wenigstens einer Hand voll Krankheiten auf eine solche Bedrohlichkeit.
Cave: Wissen hilft! Nicht nur in der historischen Krise unserer Zeit. Und Wissen zu generieren, war nie so spielend leicht möglich wie heute.
Schätze ich eine Krankheit für mich als hinreichend bedrohlich ein, muss ich mich entscheiden, welche Therapien sich zur Behandlung eignen. Es stellt sich die Frage: Sind mildere Therapien gleich effektiv wie eine Impfung? Sie wären schonender, denn bei einer Impfung werden in meinen Organismus körperfremde Substanzen unter Umgehung der Schleimhäute mit ihren Abwehrsystemen (8) und somit durch eine nicht natürliche Eintrittspforte eingebracht.
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