Linker „Journalist“ ruft indirekt zu Mord auf: Andersdenkende anzünden

Nicht zu fassen!

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Weil man sich aber als „Guten“ ansieht, ist dies kein Faschismus, sondern eher eine Reinigung der Bevölkerung mittels neuer Inquisition.

Doch wer ist dieser Forderer nach menschlichen Brandopfern?

„Journalist“ Sebastian Pertsch…
Biografie:
Sebastian Pertsch, geboren 1981 in Berlin, ist freiberuflicher Journalist, arbeitet als Dozent, Autor und Sprecher – und war langjähriger Nachrichtenredakteur im Hörfunk. Für Print und Online schreibt er über Journalismus, Sprache, Kultur und Technik, führt leidenschaftlich gerne Interviews, spricht und produziert eine regelmäßige Satiresendung und betreut als Coder mehrere Webseiten. Mit einem Datenjournalismus-Projekt analysiert er die deutschsprachigen Medien in den sozialen Netzwerken. Ein anderes Open Data-Projekt ist die „Floskelwolke“, mit der er – zusammen mit PIPER-Autor Udo Stiehl – täglich beobachtet, wie häufig Floskeln und Phrasen in den Medien gedroschen werden. Damit wurde er für den „Grimme Online Award“ nominiert. 2015 erhielten beide den Günter-Wallraff-Preis für Journalismuskritik. Beruflich führte es Sebastian Pertsch nach Afghanistan und Süd-Frankreich sowie nach…

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ARD-aktuell macht sich lächerlich

Ihre Tagesschau ist ein Schandfleck auf der ohnehin fadenscheinigen Demokratieweste unserer Gesellschaft

 Von Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam (publikumskonferenz)

„Die wollen uns wohl für dumm verkaufen“, meint Tantchen Trudi aus Berlin ärgerlich und beobachtet fasziniert, wie sich die 20-Uhr-Tagesschau am 1. August unglaubwürdig macht: „20 000 Menschen haben in Berlin gegen die Auflagen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie demonstriert“ (1), tönt es aus der Wunderlampe. Die ARD-aktuell-Redaktion bleibt mit solcher Kleinrederei auf ihrer regierungsfromm staatstragenden Linie. Statt mit informativen Angaben darüber aufzuwarten, was hierzulande Sache ist, berieselt sie ihr Publikum mit sensationell aufgemachten Corona-Trivialitäten aus dem Ausland: über einen debilen Präsidenten in Brasilien, über besoffene Mallorca-Urlauber, Maskenpflicht bei den Salzburger Festspielen, vermehrte Wilderei in Südafrika. Über die Schweinereien, die sich unsere Bundesregierung im Schatten der Pandemie-Bekämpfung leistet, berichtet sie kein Wort.

Nochmals kurz zu Tantchens Faszinosum: Das Hamburger Volksparkstadion fasst rund 60 000 Besucher. Die Zentralredaktion ARD-aktuell beim NDR in Hamburg hatte damit gleich nebenan eine konkrete Vergleichsgrundlage. Die Redakteure brauchten nur ihre Archivbilder vom vollbesetzten Stadion mit den aktuellen aus Berlin zu vergleichen, um sofort zu bemerken, dass dort eine vielfach größere Menschenmenge demonstrierend unterwegs war. Doch auch Tagesthemen-Moderator Ingo Zamperoni blieb am besagten Abend bei der absurden behördlichen Falschinformation, es hätten nur „um die 20 000 Menschen“ in der Hauptstadt demonstriert. (2)

Fragen Sie sich selbst: Weshalb wohl liefert die Tagesschau statt all der statistischen Corona-Zahlenspielerei vonseiten der vielen damit beschäftigten bösen Finger in Politik und Pressestellen noch immer keine aussagekräftigen Soziogramme über die SARS-Cov-2-Erkrankten und -Toten? Warum sind keine Datensammlungen verfügbar, aufgeschlüsselt nach Infektionsort, Krankheitsgrad und -verlauf, Patientenalter, Geschlecht, Beruf, Wohnlage, Einkommen? Was wissen wir wirklich über die Situation unseres Landes in diesen Pandemiezeiten? Dienen die vielen bezugslosen „offiziellen“ Detailinformationen nicht vielmehr nur dazu, die schweren Fehleinschätzungen und Versäumnisse der Bundesregierung bei Ausbruch der Corona-Pandemie zu verkleistern? Jedenfalls trägt die Fülle der unsystematisch dargebotenen Einzelheiten dazu bei, vom Fortbestand der gravierenden Mängel unseres Gesundheitswesens abzulenken. (3) Die Tagesschau hakt aber nicht nach. Soziales hat für sie kaum journalistischen Kurswert.

Die Redaktion hat demnach auch kein Problem damit, eine der übelsten asozialen Bösartigkeiten dieser Tage komplett zu ignorieren: Die Vollstrecker gnadenloser deutscher Kleinkariertheit, die Hartz-IV-Aufpasser im Bundesarbeitsministerium und in der Bundesagentur für Arbeit, sind trotz pandemiebedingter Einschränkungen im Alltag wie gewohnt zugange. SPD-Minister Hubertus Heil, ganz der Sozialexperte unsres Gruselkabinetts, fand überhaupt nichts dabei, das im Frühjahr ausgesetzte Sanktionsregime wieder durchziehen zu lassen (4) – unbeschadet des Faktums, dass Amtsbesuche und dubiose Arbeitsplätze eine der größten Cov-2-Infektionsgefahren darstellen.

Zwangsmittel gegen die Armen

Hartz-IV-Empfänger müssen nämlich jetzt wieder mit Sanktionen rechnen, sollten sie gegen „Jobcenter“-Auflagen wie diese verstoßen: Sich regelmäßig beim Amt einfinden, auch wenn dort kein Stellenangebot wartet, an häufig äußerst fragwürdigen “Maßnahmen“ zur „Schulung“ teilnehmen, die Bereitschaft nachweisen, selbst die miesesten unterbezahlten Jobs anzunehmen, jederzeit und würdelos für den „Arbeitsmarkt“ verfügbar zu sein und sich der Allmacht von Jobcenter-Bürokraten preiszugeben.

Die Weisung zur Wiederaufnahme dieses Sanktionsregimes hatte die Bundesagentur für Arbeit in Absprache mit dem Bundesarbeitsminister Hubertus Heil an ihr Vollzugspersonal herausgegeben. Anlass war die Wiederöffnung der Jobcenter für den Publikumsverkehr. Die Aussetzung der Sanktionen war ja nicht aus purem Realitätssinn und erst recht nicht aus Rücksicht oder gar Menschenliebe erfolgt; die Jobcenter waren bloß zur Vermeidung von quasi halbstaatlichen Infektionsexzessen für den Publikumsverkehr geschlossen worden. Für Arbeitslose ist die Ansteckungsgefahr jetzt aber garantiert vorbei, gelle? Die „zweite Welle“ wird im Bogen um sie herumschwappen.

Das Sanktionsregime ist, so hatte das Bundesverfassungsgericht am 5. November vorigen Jahres geurteilt, zumindest in seiner extremen Form grundgesetzwidrig. (5) Gemeint sind damit Kürzungen der Hartz-IV-Leistungen um mehr als 30 Prozent, weit unterm Existenzminimum. Sozialminister Silberzunge musste allerdings noch zwei Monate nach dem höchstrichterlichen Urteil vom Chef der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele, aufgefordert werden, endlich mit einem verfassungskonformen Sanktionskatalog in die Puschen zu kommen. (6) Hubertus Heil erklärte hernach großspurig, seine Gesetzesvorlage biete „Gelegenheit, in dieser Koalition das gesamte System bürgerfreundlicher zu machen und zu reformieren.“ (7) Mehr als diese Heißluftblase brachte der Sozialdemokrat bisher allerdings noch nicht zuwege. Corona hin, Arbeitslosigkeit her: Bürokratische Mitleidlosigkeit hat in Deutschland eine lange Tradition.

Dass sich die Balken biegen

Die Tagesschau berichtet aus ihrer selbstgewählten Position hochgradiger Ignoranz am 30. Juli:

„Weniger betroffen von der Corona-Krise ist bislang der Arbeitsmarkt. Die Kurzarbeit habe größeren Schaden abgewendet, erklärte die Nürnberger Bundesagentur. Laut ihren Zahlen waren im Juli 2 910 000 Menschen arbeitslos gemeldet,“ (8)

Die Redaktion desinformierte also wie üblich, dass sich die Balken biegen. In Deutschland gibt es offiziell 5,6 Millionen Sozialhilfe- und knapp 3 Millionen Arbeitslosengeldbezieher. (9) Zusammen mit den statistisch nicht Erfassten – vulgo: Dunkelziffer – haben wir 9 Millionen Bedürftige im reichen Deutschland. Der Staat gewährt ihnen und ihren Kindern eine jährliche Netto-Sozialleistung von rund 25 Milliarden Euro. (10) Zum Vergleich: Die Unternehmerfamilie Reimann sitzt auf einem Geldsack von mehr als 30 Milliarden Euro (11).

Hier könnt Ihr weiterlesen:

ARD-aktuell macht sich lächerlich

17. Konferenzschaltung: Düsseldorf, Berlin, Zürich und Augsburg

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Couragierter Polizist spricht tacheles zu Friedensdemo in Berlin am 1.08.2020

Couragierter Polizist spricht tacheles zu Friedensdemo in Berlin am 1.08.2020

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Ein couragierter Polizist spricht offen auf der Bühne was tatsächlich in Berlin bei der Friedensdemo am 1.08.2020 geschah.

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Couragierter Polizist spricht tacheles zu Friedensdemo in Berlin am 1.08.2020

Couragierter Polizist spricht tacheles zu Friedensdemo in Berlin am 1.08.2020

Avatar von crae´dorDie Stunde der Wahrheit

Ein couragierter Polizist spricht offen auf der Bühne was tatsächlich in Berlin bei der Friedensdemo am 1.08.2020 geschah.

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Mir fehlen die Worte – Wohl auf Drogen ENTZUG ! Passt auf eure Kinder auf !

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Pädagogische Fachkraft (m/w/d) in einer Inobhutnahme für Kinder und Jugendliche in Quarantäne

Pädagogische Fachkraft (m/w/d) in einer Inobhutnahme für Kinder und Jugendliche in Quarantäne mit 30-39 Std./Woche ab 01.09.2020 in Köln-Immendorf gesucht!

Alle für einen, einer für alle: Wir suchen Sie zur Verstärkung unseres Teams! Wenn Sie Interesse haben, mit tollen Kollegen etwas für andere Menschen zu bewegen, dann lesen Sie jetzt weiter!

Das werden Sie tun:
  • In unserer Inobhutnahme mit bis zu sieben Plätzen betreuen Sie Kinder und Jugendliche, die aufgrund eines Covid-19 (Corona) Verdachts oder aufgrund eines bestätigten Falles im nahen Umfeld unter Quarantäne stehen.
  • Der Fokus Ihrer Tätigkeit liegt auf der Umsetzung der Quarantänemaßnahmen. Um dies zu vereinfachen und Krisen vorzubeugen, arbeiten Sie beispielsweise mit großzügigen Handy- und Medienregelungen. Für die Kinder und Jugendlichen steht hierfür unter anderem ein Netflix-Account zur Verfügung.
  • Sie arbeiten stets im Tandem mit einem Kollegen oder einer Kollegin aus Ihrem Team.
  • Sie wirken aktiv an der…

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Studie der Uni Leipzig an Schulen: Akute Ansteckung bei Null

Grund Merkel grinst etwas

Die Schulen öffnen dieser Tage wieder. In den Medien wird heftig darüber diskutiert, wie groß die Risiken für die Schüler, die Lehrer, die Eltern und die Gesellschaft wohl sein möge.

Nachrichtlich dazu: Die Universität Leipzig hat in Person von Prof. Wieland Kiess vom Universitätsklinikum das Ergebnis einer hauseigenen Studie dazu kundgetan. Demnach lag die Gefahr der Ansteckung über den Untersuchungszeitraum Mai und Juni bei „Null“. Zudem, so ließ er wissen, würden die Kinder darunter leiden, der Schule fern bleiben zu müssen. Demnach würden 75 % der Schüler „von sich aus“ erläutern, sie wollten wieder zur Schule gehen. Er sieht mögliche Schulschließungen als schädigend für diejenigen an, bei denen die Bildung ohnehin zu kurz komme bzw. die weniger an „der Bildung“ teilhaben würden.

Untersuchungen in Grundschulen und weiterführenden Schulen

Die Studie umfasste Grundschulen sowie weiterführende Schulen in Borna, Dresden, Leipzig, Werdau und Zwickau. Aktiv seien zum Zeitpunkt der Untersuchung an gut 2.600 Testpersonen lediglich 14 Probanden gefunden worden, die Antikörper gegen das sogenannte Corona-Virus hervorgebracht haben. Dabei würde es zum aktuellen Zeitpunkt keinen Hinweis darauf geben, Kinder und Jugendliche hätten „besonders häufig“ den Virus gehabt. Es schien den Leipziger Wissenschaftlern im Gegenteil so, als würden sich Kinder weniger häufig als Erwachsene infizieren.

„Tichys Einblick“ erwähnt zu derselben Frage eine Studie der TU Dresden von Mitte Juli, wonach die Schulen im Land Sachsen keine „Hotspots“ für die Infektion an Corona-Infektionen seien. Dies ginge aus der Untersuchung von 2.045 Blutproben von Mai bis Juni hervor.

Meinung: Die Darstellung um die Risiken an Schulen zur Öffnung wiederum zeigt deutlich, dass einige tragende Redaktionen sich dem Narrativ der Merkel-Regierung beugen, wonach wir praktisch auf die zweite Welle zusteuern könnten – und dass die Schulöffnung ein größeres Risiko darstelle. Merkel und Co. dürften die sächsischen Studien nicht mögen. Weitere Informationen finden Sie hier.

https://www.watergate.tv

Die wahren Hintergründe für die Explosion in Beirut

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Um die Katze gleich aus dem Sack zu lassen: Es geht auch hier wieder einmal nur um den Kampf um die Rohstoffe Erdöl und Erdgas.

Doch eines nach dem anderen.

Konkret geht es um das Gebiet Block 9 vor der Küste des Libanon im Mittelmeer.

Am 4. August 2020 erschütterte eine gigantische Explosion Beirut, die Hauptstadt des Libanon.

Die Explosion wurde durch 2.750 Tonnen Ammoniumnitrat ausgelöst, welche sich seit 2014 in einem schlecht gesicherten Lagerhaus im Hafen befanden.

Diese Ladung wurde von einem aufgegebenen Frachtschiff mit dem Namen MV Rhosus beschlagnahmt, welches dem auf Zypern ansässigen russischen Geschäftsmann Igor Grechushkin gehörte.

Die Sprengkraft dieses Materials belief sich auf ungefähr 240 Tonnen TNT. Zum Vergleich: die größte konventionelle Bombe (MOAB) besitzt nur eine Sprengkraft von 11 Tonnen TNT oder die eines harmlosen Knallfroschs!

Der Block 9 ist einen Krieg wert!

Im Jahr 2010 wurden gigantischen Mengen an Kohlenwasserstoffen im levantinischen Becken…

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Stefan Schubert – Die erfolgreiche Berliner Massendemonstration ist das Fanal einer Zeitenwende

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Die Eliten aus Politik und Medien befinden sich seit dem 1. August 2020 im Panikmodus. Mittlerweile glauben nämlich Millionen Wähler und Steuerzahler im Land nicht mehr an die Angststrategie »Corona«. Dem politischen Berlin droht nicht nur ein heißer Herbst, sondern ein politisches Erdbeben. Der Autor sprach mit einem hohen Berliner Polizeibeamten, der die Demonstration den ganzen Tag als Beobachter begleitete. Es folgt ein exklusiver Augenzeugenbericht aus Berlin.

»Für mich markiert der 1. August den Beginn des Widerstandes des Volkes gegen eine Politik, die sich gegen die eigene Bevölkerung richtet.«

Diese Worte wählte ein ranghoher Berliner Polizist gegenüber dem Autor, der mit einem weiteren Beamten – privat – vor Ort war, um sich ein eigenes Bild von der Großdemonstration zu machen. Da inzwischen ein regelrechter Medienkrieg über die Anzahl der Demonstranten entbrannt ist, war dieses Gespräch für mich sehr aufschlussreich, da ich den Beamten als einen äußerst seriösen und stets einzig sich den Fakten verpflichtenden Polizisten kenne. Er sprach von 15 000–20 000 Demonstranten, die sich allein dem frühen Aufzug angeschlossen hatten.

Den gesamten Aufzug hatte er an sich vorbeiziehen lassen, sodass diese Zahl für mich als gesichert zu betrachten ist. Unmittelbar nach dem Aufzug sperrte die Polizei die großen und weiteren Zugangsstraßen zum Veranstaltungsort ab, doch »die Menschenmassen nahmen kein Ende, sodass diese auf den Berliner Tiergarten auswichen, der nahezu von den Demonstrationsteilnehmern gefüllt wurde«, so der Polizist weiter. Die Ausmaße der Parkanlage erstrecken sich auf 210 Hektar (2,1 Quadratkilometer). Zudem nahm er ein stetiges Kommen und Gehen wahr, Demonstrationsgruppen, die eine Essenszeit oder ein Getränk in naheliegenden Lokalen zu sich nahmen oder auch das Tagesevent nutzten, um bei dieser Gelegenheit ein Foto vor Sehenswürdigkeiten wie dem Brandenburger Tor und dem Reichstag zu knipsen. »Im gesamten Zentrumsbereich von Berlin traf man auf bestens gelaunte Demonstrantengruppen«, so der Polizist. Der mit Großlagen und Führungsaufgaben vertraute Beamte schätzt die Gesamtzahl der Demonstranten auf 250 000–400 000 Bürger ein – »mindestens«, wie er seine Zahl kommentierte.

980600_von_arnim_die_angst_der_richter_vor_der_mchtAls ich ihn über die personelle Zusammensetzung der Demonstration befragte, die ja von Politik und Medien pauschal als »Covidioten«, »Extremisten«, »Esoteriker« und »Verschwörungstheoretiker« verleumdet werden, wurde er ganz ruhig und sprach dann überlegt weiter. »Wissen Sie, Herr Schubert, es war ein ganz tolles bürgerliches Publikum da. An diesem Tage hat sich im besten Sinne das Volk versammelt, um gegen die Regierung aufzubegehren.« An dieser Stelle wurde der Polizist geradezu rührselig, sprach von einem ergreifenden Erlebnis und einem gemeinsamen Spirit, der durch die Hauptstadt wehte. Er habe viele offene Gespräche geführt, wildfremde Menschen beobachtet, die sich umarmten, um so ihre Gefühle auszudrücken. Er sprach von zahlreichen »Gänsehaut-Momenten«.

Dass, was die Medien daraus im Anschluss versuchen zu machen, ist ein »Skandal, den ich bis dato nur einer Diktatur zugetraut habe. Sie liegen mit ihrem neuen Buchtitel also genau richtig«, schloss der hochrangige Sicherheitsexperte seinen Bericht. Und in der Tat ist dies ein Feedback, das ich seit der Veröffentlichung meines neuen Buches vor wenigen Tagen, von vielen Seiten zu hören bekomme. Vorsicht Diktatur! Wie im Schatten von Corona-Krise, Klimahysterie, EU und Hate Speech ein totalitärer Staat aufgebaut wird, lautet der Titel, der in dieser Zeit jeden Tag aufs Neue seine Berechtigung beweist.

1989 wiederholt sich! Hunderttausende Demonstranten werden verleumdet

Wie werden sich wohl die bis zu 400 000 Demonstrationsteilnehmer fühlen im Angesicht der Lüge von »20 000 Spinnern«, die sich dort angeblich versammelt hätten? Was werden sie nun über das politische Berlin, die Bundesregierung und deren propagandistischen Arm, die Mainstream-Medien, denken?

Und wie dumm ist auch diese Verleumdungskampagne von den Mächtigen im Land, starrsinnig an der Lügengeschichte festzuhalten, obwohl Hunderttausende Anwesende diese Lüge sofort als solche erkennen. Es ist ein einfaches Rechenbeispiel, wie viele Menschen von den bis zu 400 000 Multiplikatoren von Berlin direkt und persönlich erreicht werden: die eigene Familie, der enge Freundeskreis, Nachbarschaft plus Kollegenkreis sowie die Bekanntschaften über die sozialen Netzwerke. Dazu alternative Medien, Publizisten, Blogger und YouTuber mit jeweils einer sechsstelligen Gefolgschaft. 2 Millionen? 5, 8 oder 10 Millionen?

Zudem können diese Menschen sicherlich als politisch Interessierte bezeichnet werden, die sich aktiv politisch äußern und auch sonst engagiert ihre Stimme erheben.

Die Großdemonstration vom 1. August könnte somit das Fanal einer Zeitenwende sein. Zum einen spricht dafür der organisatorische Erfolg dieser Massendemonstration, deren Teilnehmer nicht von Staat, Parteien, Kirchen oder Gewerkschaften herantransportierte Berufsdemonstranten sind, sondern wie beschrieben aus der Mitte der Bevölkerung stammen und ihre Anreise selbst organisiert und bezahlt haben. Zudem war auch kein Gratis-Konzert mit einem Dutzend Musikbands dafür vonnöten, sondern schlicht eine politische Botschaft, deren Teilnehmer eine fundamentale Unzufriedenheit mit der Bundesregierung eint. Der zweite Verstärker ist das perfide Verhalten des Mainstreams nach der friedlichen und vom Grundgesetz geschützten Demonstration.

So panisch und so skrupellos agiert nur ein System, das nackte Angst vor dem eigenen Machtverlust umtreibt. Die Gelbwesten-Proteste in Frankreich sind den Berliner Eliten sicherlich eine dringende Warnung, wie schnell sich ein Bürgerprotest vergrößern kann, jetzt, wo es nicht mehr um Schubladen wie rechts und links geht, sondern um einen grundlegenden Wandel im Land. Deutschland steht – endlich – ein heißer Herbst bevor oder wie es der hohe Beamte formulierte: »Für mich markiert der 1. August den Beginn des Widerstandes des Volkes gegen eine Politik, die sich gegen die eigene Bevölkerung richtet.«