
Wegen falscher Corona-Testung im Tourismus: Auf der steirischen Planneralm musste eine Landesmeisterschaft im Bogenschießen abgesagt und ein Hotel geschlossen werden.
10. August 2020 / 15:42
Zwei Tage später stellte sich allerdings heraus, dass die ursprünglich als „Covid-positiv“ getesteten Mitarbeiter gar nicht von einer Infektion betroffen gewesen sind. Unterm Strich verursachte diese Covid-19-Testung, die vom Tourismusministerium allen Betrieben „auf freiwilliger Basis“ empfohlen wird, den Besitzer der Planneralm nicht weniger als 14.000 Euro gekostet hat.
ÖVP-Gesundheitslandesrätin spielt Ball an ÖVP-Tourismusministerin weiter
Auch parteipolitisch mutiert die „Causa Planneralm“, wie die Kronen Zeitung berichtet, zu einer Posse zwischen dem Land Steiermark und der österreichischen Bundesregierung. Die steirische Gesundheitslandesrätin Juliane Bogner-Strauß (ÖVP) verwies in einer Stellungnahme darauf, dass die Testung über ein „Screening des Bundes“ durchgeführt worden war.
Das Büro der auf Bundesebene dafür zuständigen Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) musste zugeben, dass so ein Fall noch nie aufgetreten sei. Darüber hinaus gab man keine Stellungnahme ab und ging laut Krone informationspolitisch auf „Tauchstation“.
Der Testwahn ist ein weit geöffnetes Tor für jegliche Art von Betrug und übler Sabotage.
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Ja, und das weltweit.
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Was doch der Elite so alles einfällt um jeden und alles kaputt zu machen, gell?
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