ie Spezialeinheit schoss mit einer Schrotflinte die Haustür auf und überwältigte einen Mann im Wohnzimmer. Es musste am 13. Mai dieses Jahres in Baden-Württemberg schnell gehen, deshalb hatte sich die Polizei für diesen ungewohnt gewaltsamen wie überraschenden Einsatz entschlossen. Die Beamten sollten verhindern, dass der Tatverdächtige noch in letzter Sekunde wichtige Beweismittel vernichtet – Fotos, Videos oder Chats löscht.
Der Mann wurde am selben Tag dem Amtsrichter vorgeführt und aufgrund der Beweislage gleich in Untersuchungshaft genommen. Die vorläufige Festnahme ist ein weiterer Fahndungserfolg für die Ermittlungskommission „Berg“ der Polizei Köln, die seit sieben Monaten ein weitverzweigtes Netz von Kinderschändern in Deutschland aufdeckt. Der überwältigte Baden-Württemberger könnte eine zentrale Rolle als Administrator bei Chats im Internet gespielt haben, in denen die Täter Aufnahmen von selbst verübten Verbrechen und auch Vergewaltigungsfantasien austauschen – und weitere Taten planen.
Inzwischen haben die Kölner Ermittler unter Leitung von Kriminaldirektor Michael Esser bundesweit 72 Tatverdächtige identifiziert. 44 Opfer im Alter von drei Monaten bis 14 Jahren sind bekannt, teilweise wurden sie von ihren eigenen Vätern missbraucht. Die Menge an sichergestellten Videos und Fotos umfasst nach aktuellem Stand 85 Terabyte.
Die Staatsanwaltschaft hat bisher sieben Anklagen erhoben. Das erste Urteil im Missbrauchskomplex hat das Landgericht Kleve gegen einen 27-jährigen Bundeswehrsoldaten gesprochen. Der Verurteilte Bastian S. muss für zehn Jahre in Haft und wird in die Psychiatrie eingewiesen. „Es ist wahrscheinlich, dass sich die Fallzahlen noch deutlich erhöhen werden“, sagte der Kölner Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer am Mittwoch auf einer Pressekonferenz mit Polizeipräsident Uwe Jacob und dem Leiter der Ermittlungskommission, Esser, in Köln.

Die Staatsanwaltschaft prüft nun auch, ob ein bandenmäßiges Beschaffen von Missbrauchsabbildungen teilweise in Betracht kommen könnte. Dadurch würde sich der Strafrahmen erweitern. Es offenbare sich insgesamt „nicht nur ein Abgrund, der verstört, sondern ein Kriminalitätsphänomen, das wir zu Beginn der Ermittlungen in Umfang, Ausprägung und Intensität so nicht erwartet hätten“, sagte Bremer.
Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) hatte zuvor am Mittwochmorgen in einer Unterrichtung des Düsseldorfer Landtags große Versäumnisse der Sicherheitsbehörden und der Politik eingestanden. „Wir haben das Problem lange Zeit nicht mehr auf dem Schirm gehabt. Auch mir war nicht bewusst, was für ein gesellschaftlicher Abgrund sich hier auftut“, sagte der Christdemokrat.
Beim Missbrauchsskandal in Lügde, der Anfang 2019 bekannt wurde, hatten Polizei und Jugendamt nicht konsequent auf Missbrauchshinweise reagiert. Zwei mittlerweile verurteilte Männer konnten auf einem Wohnwagencampingplatz jahrelang Kinder vergewaltigen. Dem Haupttäter wurde sogar ein Mädchen zur Pflege anvertraut. Reul sprach bereits früh von „Behördenversagen an allen Ecken und Kanten“. In der Unterrichtung des Parlaments betonte der Christdemokrat nun: „Durch Lügde konnten wir die Versäumnisse von Jahrzehnten aufarbeiten.“


Nicht nur, daß mir beim hören und lesen des Talmud gerade kotzübel ist und ich eine Pause brauchte, jetzt auch noch das hier!!!!!!!!!! Kinder werden mißbraucht und im Talmud ist es normal, wennn 3-jährige mißbraucht werden oder wnn man sie mißbraucht werden sie getötet, weil sie einen Mann „verführt“ haben! MIT 3 JAHREN!!!!!!!!!
Nicht nur vor der Polizei tut sich ein Abgrund menschlicher Bösartigkeit auf!!!!!!!!
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