Auch in der Schweiz steht fest: Lockdown war gänzlich unnötig

Die Schweiz zu Corona-Zeiten (Foto:Imago/Geisser)

Auch in der Schweiz gewinnt eine Diskussion an Schärfe, die auch in Deutschland zunehmend mehr Kreise erfasst: Welchen Anteil am vielgepriesenen „flatten the curve“ hatten der (hierzulande verglichen mit Spanien, Italien und Frankreich nur moderate) Lockdown – und vor allem der wirtschaftliche Shutdown? Der Haupteffekt scheint vor allem dem Abstandhalten, Händewaschen, Desinfizieren – und dem Verbot von Großveranstaltungen zuzukommen.

Diese Maßnahmen scheinen vor allem ausschlaggebend für ein frühzeitiges Absinken der tatsächlichen Reproduktionszahl – und damit die Verlangsamung der Ausbreitungsgeschwindigkeit des Virus – gewesen zu sein. In der Schweiz war dies nicht anders – wie nun zwei Studien der renommierten Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) in Zürich zeigen: Demnach war Epidemie in der Schweiz bereits am 21. März unter Kontrolle.

So wie in Deutschland das bislang über den grünen Klee gelobte Krisenmanagement von Bundesregierung und Robert-Koch-Institut zunehmend unbequemeren Fragen über die Verhältnismäßigkeit der ergriffenen Maßnahmen weicht, fragen sich im Nachbarland immer mehr Menschen: Ging der Bundesrat zu weit? Gewiss; wie auch hierzulande wusste man in der Eidgenossenschaft auf dem Höhepunkt der Covid-19-Krise Ende März nicht recht, welchen Zahlen man trauen sollte, wie die „Luzernerzeitung“ schreibt.

Licht im Datendschungel – mit frappierenden Ergebnissen

Doch nun, da der Lockdown vorüber ist und ungleich mehr Datenmaterial zur Verfügung steht, „lichtet sich der Zahlendschungel“, wie das Blatt schreibt: Die wissenschaftliche Taskforce, die den Bundesrat berät, sei zu dem Schluss gekommen, dass die ETH die Reproduktionszahl am besten berechnet habe – und der aktuelle Bericht zeigt, dass die Schweiz zu einem Zeitpunkt, da sie sich den Worten des Bundesrats zufolge „im Blindflug wähnte“ und noch mit dem Schlimmsten rechnete, die Ansteckungsrate bereits wieder im Sinkflug war.

„Das Land hatte die Epidemie schon nach der ersten Woche im Lockdown unter Kontrolle“, resümieren die Züricher Forscher: Wie auch in Deutschland lag die Reproduktionszahl seit dem 21. März unter dem Wert. Dementsprechend ist auch das Fazit gleichlautend wie hier: Die Wirtschaft wurde faktisch für nichts verbrannt, die Kollateralschäden waren weit größer als die gesundheitlichen Schäden – selbst als die, mit denen man rechnete und die gar nicht eintraten. (DM)

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3 Kommentare zu “Auch in der Schweiz steht fest: Lockdown war gänzlich unnötig

  1. Pingback: Patriotische Umschau – Mai 2020 – Deutsches Herz

  2. Der „Lo0ckdown“ war weltweit nicht nötig, wurde aber für eine Massenhysterie benötigt!
    Wir sollten uns über ein klar sein::
    Den Drahtziehern geht es nicht um die Gesundheit der Bevölkerung, sondern einzig und alleine um ihren Machtausbau. In einigen Ländern, wie z. B,. Italien waren vielleicht einige Maßnahmen erforderlich, denn da wo es mehr Tote gab, waren sämtliche Voraussetzungen mies: Luftverschmutzung, vorhandene Atemwegserkrankungen und eine lausige medizinische Versorgung. In Italien ist die medizinische Versorgung eklatant nach unten gefahren worden, was bei uns inzwischen auch der Fall ist, aber noch nicht so gravierend.
    Weltweit wurde die Wirtschaft (mit wenigen Ausnahmen) runter gefahren, zum Teil vernichtet. Nicht nur Afrika wird eine Hungersnot erleiden, sondern auch bei uns wird das der Fall sein – darüber sollte sich jeder klar sein.
    Qui bono? Natürlich den NWO-Einrichtungsidioten, wem sonst?! Menschenleben gehen denen am Arsch vorbei, vor allem schon deshalb, weil sie der Meinung sind, wir sind zu viele Menschen auf diesem Planeten und sie muß auf ca. 60 Millionen gekürzt werden. Ich denke, daß diese Zahl mit Sicherheit noch niedriger sein wird, denn Gates wünscht sich ja schon alleine 700.000 durch seine geplanten Impfungen. Jetzt darf sich jeder selbst fragen, welche Giftstoffe seine Spritzen enthalten, wenn er schon alleine 70 Tausend umbringen will? Und er ist ja nicht alleine, der die Weltbevölkerung reduzieren will! Zu viele Menschen lassen sich schlecht leiten! Alle können sie sowieso nicht abschaffen, denn irgendwer muß ja für ihre Versorgung da sein, denn sie selber werden keinen Finger rühren. Sie brauchen Sklaven in ihrer angestrebten NWO.
    Sie sind weit davon entfernt, Menschen zu sein und für uns alle ein drohende Gefahr. Wir konnten gerade aktuell erleben, zu was sie fähig sind: Länder in den Ruin treiben und (fast) alle machten mit, sogar Länder, wo ich es niemals vermutet hätte. Doch bei der Schweiz sehe ich schon länger einen negativen Wandel. Wahrscheinlich wurden da auch korrupte Leute auf den Stuhl gesetzt, die das Volk gar nicht haben wollte – anders ist dieser Wandel nicht zu erklären.
    Es ist einfach nur noch IRRE! Wie unter einer Hypnose stehend, wird der gesunde Verstand ausgeschaltet und das eigene Land in den Abgrund gefahren. Bei den Hampelmännern in der BRiD war das, unter der jetzigen Geschäftsleitung, nicht anders zu erwarten, aber bei der Schweiz? Das hat mich schon schockiert!
    Auch Schweden hat mich verblüfft, weil sie ihren eigenen guten Weg gegangen sind. Da war ich auch völlig überrascht! Man kann halt manches Mal voll daneben liegen!
    Errare humanum est.

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