Facebook betitelt Nutzer als „Hassagenten“, basierend auf „Signalen“ und anderen Interaktionen

Facebook betitelt Nutzer als "Hassagenten", basierend auf "Signalen" und anderen Interaktionen

Facebook verfolgt das Verhalten der Nutzer auf und abseits der Plattform, sucht nach „Signalen“, dass sie ein „Hassagent“ sein könnten. Schon mit einer „designierten Hassinstanz“ zu kommunizieren, kann für eine Sperre reichen. Das berichtet die Webseite Breitbart.

Nutzer, die bei Veranstaltungen neben „designierten Hassstiftern“ auftreten oder sogar Interviews mit ihnen führen, laufen Gefahr, selbst als „Hassagenten“ gekennzeichnet zu werden, so  Breitbart unter Berufung auf ein internes Dokument mit dem Titel „Hate Agent Policy Review“. Durch die Zugehörigkeit zu oder das Loben einer dieser von Facebook als Feindbilder angesehenen Personen ebenso wie durch die Identifizierung mit oder das Eintreten für eine „designierte hasserfüllte Ideologie“ kann auch ein einfacher Nutzer ins Visier der „Anti-Hass-Polizei“ geraten.

Andere „Signale“, an denen „Hassagenten“ identifiziert werden können, sind vager. Dazu gehören zum Beispiel der Besitz von „Hassutensilien“ oder „Tattoos von Hass-Symbolen oder Hass-Slogans“. Das Dokument gibt jedoch keine Beispiele dafür, was genau das sein könnte.

Nach Ansicht des Facebook-Mitbegründers hat Zuckerberg

„Hassrede“ ist natürlich ein wichtiger Bestandteil der Richtlinie, obwohl die Definition von Facebook etwas weiter gefasst ist, als der Begriff im Allgemeinen verstanden wird. Ein Hasskommentar der „Stufe 2“ könnte das Bezeichnen einer Person als „dumm“, „hässlich“ oder gar „betrügerisch“ beinhalten, wenn festgestellt wurde, dass die Aussage auf der Grundlage eines „geschützten Merkmals“ wie Rasse, Religion oder sexueller Orientierung abgegeben wurde. Ein Hasskommentar der „Stufe 3“ stelle „Aufrufe, eine Person auszuschließen oder zu isolieren“ dar, die basierend auf den Beleidigungen der „Stufe 2“-Kommentare basieren.

Das Äußern dreier oder mehr „Hass“-Aussagen in einer einzigen Nachricht oder einem Erscheinungsbild werden als ein „Signal“ charakterisiert, ebenso wie fünf „Hass“-Aussagen innerhalb eines Monats. Facebooks Hassjäger dürfen auf der Suche nach belastendem Material, das „öffentliche Äußerungen oder Äußerungen, die privat gemacht und später öffentlich wurden“ beinhalten kann, bis zu zwei Jahre zurückgehen.

Facebook scheint seine Mitarbeiter zu motivieren, Beweise dafür zu finden, dass sich Nutzer sowohl auf der Plattform als auch außerhalb „schlecht“ verhalten. Letzteres ist für Facebook unheimlich einfach: Die Plattform verfolgt die Online-Aktivitäten der Nutzer auf jeder Website, die seine allgegenwärtigen „Like“- und „Share“-Buttons enthält, und seine Verfolgung ist nicht auf das primäre Gerät beschränkt, auf dem Facebook verwendet wurde. Eine massive Datenschutzverletzung im vergangenen Jahr hat gezeigt, dass Facebook Zugang zu allen Fotos der Nutzer hat – auch zu denen, die sie nicht auf Facebook posten –, und die App durchsucht die Adressbücher der Nutzer, um nach potenziellen „Freunden“ zu suchen, was bedeutet, dass es keine Möglichkeit gibt, die „hasserfüllten“ Bekannten vor neugierigen Blicken zu verstecken.

Hass-„Signale“ sind auch nicht die einzigen Faktoren, die die Aufnahme auf die Blacklist von Facebook rechtfertigen – wie YouTube ist das Unternehmen zunehmend von sogenannten „Borderline“-Inhalten besessen, die nicht gegen seine Regeln verstoßen, aber nicht ausreichend mit seinen bevorzugten Narrativen übereinstimmen. Es liegt an Facebook, ob das Gewicht aller Beweise eine Sperre oder gar ein dauerhaftes Löschen rechtfertigt, was natürlich bedeutet, dass der „Presslufthammer“ zwar nur selektiv eingesetzt wird, jedoch immer im Schatten darauf wartet, dass Nutzer ideologisch aus der Reihe tanzen.

https://deutsch.rt.com/

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Ein Kommentar zu “Facebook betitelt Nutzer als „Hassagenten“, basierend auf „Signalen“ und anderen Interaktionen

  1. Fratzenbuch? Nennt sich „soziale“ Plattform und ist nichts anderes, als ein Spionagebetrieb par excelence. Wer entscheidet in diesem Netzwerk über „Haß“ und „Hetze“? Tja, da gibt es eine ehemalige Spitzenagentin der ehemaligen DDR, die alles und jeden an das System verriet, der ihr nicht genehm war und der ihr Lorbeeren eingebracht hat. Diese Frau, der man die Bösartigkeit schon vom Gesicht ablesen kann und ihre Claqueure wurden zur „Aufsicht“ auserkoren, was für mich für ein absolut asoziales Netzwerk spricht. Vor kurzem hatte ich einen aufklärenden Artikel mit Quellenangabe eingesetzt – es dauerte keine 5 Minuten, und schon war er wieder gelöscht. Ob der zweite Versuch noch drin ist, weiß ich nicht, da es für mich immer nur „Proben“, auch „Versuchsballons genannt für die Zensur darstellen, kann ich sachlich feststellen: Die Zensur funktioniert hervorragend!
    Für mich sind die Claqueure geistig Minderbemittelte, die mir sogar sehr leid tun, weil sie für ihre Verblödung nichts können. Anders sieht es mit der Verräterin an der Spitze aus, die eine ausgeprägte kriminelle Veranlagung besitzt Von ihrem Haß auf Deutsche ganz zu schweigen. Warum Zuckkerberg so etwas zuläßt? Ich weiß es nicht aber es spricht definitiv nicht für ihn!

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