Ungarn als Vorbild: „Gender Studies“ per Erlass gestrichen

Ungarn stoppte nun per Erlass weitere "Genderstudies" an den Universitäten. Foto: Flinga / wikimedia (gemeifrei)

Ungarn stoppte nun per Erlass weitere „Genderstudies“ an den Universitäten.
Foto: Flinga / wikimedia (gemeifrei)
18. Oktober 2018 – 7:08

Als Vorreiter in Sachen Wissenschaft und universitäre Bildung hat sich nun Ungarn erwiesen. Die Regierung unter Ministerpräsident Viktor Orban unterzeichnete einen Regierungserlass, in dem die sogenannten „Gender Studies“ aus dem Vorlesungsverzeichnis gestrichen werden sollen. Die österreichische Nachrichtenagentur APA berichtet indes, dass das Studienfach „Geschlechterforschung“ verbannt werden sollte und differenziert nicht einmal bei der korrekten Übersetzung.

George Soros mischt ebenfalls mit

Mehrfach beschäftigte sich die konservative Regierung bereits mit dem Gender-Unfug an den Universitäten und kam nun zu dem Entschluss, diesbezüglich keine Masterkurse mehr zuzulassen. Offensichtlich gäbe es nicht nur logische Gründe für diesen Schritt, sondern auch eine viel zu geringe Nachfrage, wie ungarische Portale berichten.

Weiters hieß es von Seiten der Regierung, dass unwissenschaftliche „Gender Studies“ zudem das „Fundament der christlichen Familie“ untergraben würden. Betroffen sind von dem Erlass nun eigentlich nur zwei Universitäten, die derzeit Lehrgänge in dem Fach anbieten. Einerseits die staatliche Lorand-Eötvös-Uni und andererseits die private amerikanische „Central European University“. Ausgerechnet jene wurde vom umstrittenen US-Investor George Soros gegründet.

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