„Landwirte sind Teil des Problems“: Grünen-Chefin gibt Bauern Mitschuld an landwirtschaftlicher Krise

Epoch Times1. August 2018 Aktualisiert: 1. August 2018 15:42
Die Grünen-Vorsitzende gibt den Landwirten in Deutschland eine Mitverantwortung an der Dürre-Krise. „Die Landwirte sind Teil des Problems,“ sagt sie.

Die Grünen-Vorsitzende Annalena Baerbock gibt den Landwirten in Deutschland eine Mitverantwortung an der Dürre-Krise.

„Die Landwirte sind in weiten Teilen des Landes hart davon betroffen, gleichzeitig aber auch Teil des Problems“, sagte Baerbock dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Mittwochausgaben). „Das Prinzip, Lebensmittel zu Dumpingpreisen in Massen zu produzieren, hat ausgedient“, betonte die Brandenburger Bundestagsabgeordnete.

Sie forderte einen grundlegenden Wandel. „Wir brauchen einen Systemwechsel in der Landwirtschaft, damit wir der Natur wieder mehr Raum geben.“

Baerbock zufolge sollten Subventionen an Maßnahmen zum Umweltschutz geknüpft werden. „Bauern, die etwas für das Gemeinwohl leisten – also für sauberes Wasser und saubere Böden, Artenvielfalt und weniger Emissionen sorgen -, müssten stärker belohnt werden“, forderte die Grünen-Chefin.

Sie rief Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) dazu auf, sich auf europäischer Ebene für mehr Umweltschutz in der Landwirtschaft einzusetzen. „Frau Schulze sollte bei den anstehenden Verhandlungen über die EU-Agrarreform dafür kämpfen. Schöne Worte bringen uns hier nicht weiter“, so Baerbock.

Schulze hatte gegenüber dem RND (Dienstag) eine bessere Anpassung der Landwirtschaft an die Folgen des Klimawandels gefordert. „Wir müssen damit rechnen, dass solche Extremwetterereignisse in Zukunft deutlich zunehmen“, sagte die Sozialdemokratin. Dagegen helfe nur konsequenter Klimaschutz. (dts)

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Der Abstieg ins Chaos – Mit neuem Video: Was vertuschen Angela Merkel, Heiko Maas und Thomas de Maizière

Die Bundesregierung verhinderte im Interesse der CIA aktiv die Festnahme des
IS-Terroristen Anis Amri

In diesem Buch lesen Sie, was Politik und Machtelite gerne vor Ihnen verborgen hätten. Es ist die wohl erschreckendste Chronologie über den Verlust der inneren und äußeren Sicherheit in Deutschland. Hier lesen Sie aber auch, was Ihnen die deutschen Massenmedien verschweigen. Fakten, die Ihnen den Atem stocken lassen – in einer Fülle, die erdrückend ist.

Die CIA, Anis Amri und die Bundesregierung

Die geheimdienstlichen Verstrickungen um Anis Amri, den islamistischen Terroristen vom Breitscheidplatz in Berlin, sind ein staatspolitischer Skandal ohnegleichen. Die Spuren Amris führen direkt ins Kanzleramt von Angela Merkel. Terrorermittler aus Nordrhein-Westfalen beantragten bereits im Juni 2016, ein halbes Jahr vor dem Attentat auf den Weihnachtsmarkt, beim Generalbundesanwalt einen umfangreich begründeten Haftbefehl gegen Amri. Auf Druck der CIA, die europaweit eine Geheimdienstoperation durchführte, verhinderte die Bundesregierung die Vollstreckung des Haftbefehls. Der folgenschwerste islamistische Terroranschlag auf deutschem Boden kostete zwölf Menschen das Leben, siebzig wurden zum Teil schwer verletzt.

Bei seinen umfangreichen Recherchen nutzte der ehemalige Polizist Stefan Schubert seine Kontakte zu Sicherheitsorganen und sah Polizei- und Geheimdienstakten ein. Wussten Sie zum Beispiel, dass …

  • in Deutschland derzeit 150000 Haftbefehle gegen Menschen, die eigentlich im Gefängnis sitzen müssten, nicht vollstreckt sind?
  • das BKA die Straftaten von 600000 Flüchtlingen vertuscht hat?
  • es für Polizisten gefährlich wird, die Wahrheit zu sagen? Hier packt ein Kripobeamter aus.
  • die Justiz nicht unabhängig ist, sondern von der Politik kontrolliert wird?
  • durch Wirtschaftsspionage ausländischer Geheimdienste deutschen Unternehmen Milliardenschäden entstehen und die Politik sie nicht nur gewähren lässt, sondern obendrein die Strafverfolgung verhindert?
  • die Bundeswehr als Ausbildungscamp für gewaltbereite Islamisten missbraucht wird?
  • vor den Toren Magdeburgs die Bundeswehr die modernste Kampfstadt Europas hat bauen lassen? In der Stadt trainieren Bundeswehr und Polizei den Häuserkampf, ausdrücklich auch zur Niederschlagung von bürgerkriegsähnlichen Unruhen im Innern.

Abschließend stellt sich die entscheidende Frage: Wer hat ein Interesse an diesen Entwicklungen – und warum?

»Es ist ein Muss, dieses Buch zu lesen, wenn man die extreme Schieflage Deutschlands in staatlichen Kernbereichen erahnen und verstehen will.«
Willy Wimmer, 33 Jahre Mitglied des Deutschen Bundestags, Parlamentarischer Staatssekretär des Bundesministers der Verteidigung a.D.

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IFO-Chef fordert Ehrlichkeit in Flüchtlingsdebatte: Sozialstaat mit freier Migration auf Dauer unvereinbar

Immer und immer wieder ist von Flüchtlingen und Migranten die Rede. Wo sind die Frauen und Kinder, derjenigen, die hierher kommen. Sind die alle allein auf der Welt. Ach nein, die werden ja dann nachgeholt, nennt sich Familiennachzug. Die Heuchelei nimmt kein Ende. R. 
Epoch Times31. July 2018 Aktualisiert: 1. August 2018 5:21
Clemens Fuest, der neue Präsident des Münchner IFO-Instituts in Deutschland und Österreich, sieht ein Problem in der direkten Einwanderung in den Sozialstaat. Wenn man die Sozialstaaten in Europa bewahren wolle, sei das mit freier Migration auf Dauer unvereinbar.

Das Thema Flüchtlinge und Migration sorgt in der Deutschen Bevölkerung für viel Unruhe und Ängste. Was geschieht mit diesen vielen Menschen aus anderen Ländern? Können sie tatsächlich in den Arbeitsmarkt integriert werden, lösen sie das demografische Problem Deutschlands oder sind sie letztendlich nur eine Belastung für den Sozialstaat?

Clemens Fuest, der neue Präsident des Münchner IFO-Instituts macht in einem Interview mit dem Magazin die österreichische „Presse“ einige Ausführungen dazu. Der Volkswirt, der Nationalökonomie und Finanzwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München lehrt, sieht die Lage dazu weniger rosig.

Ein Problem sieht Fuest in Deutschland und Österreich in der direkten Einwanderung in den Sozialstaat. „Wenn jeder frei wählen kann, wo er leben will, gehen eben jene, die nicht sonderlich produktiv sind, in die Länder mit einem ausgebauten Sozialsystem“, so der Wirtschaftsökonom.

Wenn man die Sozialstaaten in Europa bewahren wolle, sei das mit freier Migration auf Dauer unvereinbar. Prognosen, dass 50 % der Flüchtlinge nach fünf Jahren einen Job haben werden und nach zehn Jahren 80%, sieht er kritisch. „In Deutschland war man am Anfang viele zu optimistisch“, so Fuest.

Seiner Ansicht nach wird es Jahrzehnte dauern, Flüchtlinge und Migranten in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Mit anderen Worten werden diese Menschen für Jahrzehnte auf Grundsicherung angewiesen und sein und stellten eine erhebliche Belastung des Sozialstaates dar. Die Integration in Deutschland hält er keineswegs für gelungen.

Das Argument mit der Einwanderung könne man das demografische Problem lösen, hält Fuest für nicht überzeugend. Es gebe weiterhin die Frage, wie „wir mehr junge Leute bekommen“, die Antwort sei jedoch keinesfalls alle Migranten und Flüchtlinge ins Land zu lassen.

Auf dem Arbeitsmarkt für niedrig qualifizierte Jobs werde es zukünftig zu Konkurrenz kommen, sagt er. „Wirtschaftsflüchtlinge“ seien dahingehend noch leichter zu integrieren. Dies sind jedoch keine Flüchtlinge, sondern illegale Einwanderer.

Zuwanderer vom Sozialstaat auszuschließen hält er hingegen für sehr schwierig, weil man ja nicht möchte, dass Leute auf der Straße leben und verhungern. Vielmehr sollten Rahmenbedingungen geschaffen werden, dass Migranten und Flüchtlinge nicht ohne weiteres direkt in den Sozialstaat einwandern können und Anspruch auf Sozialleistungen haben.

Man sollte die Niederlassungsfreiheit so gestalten, dass man erst nach fünf Jahren im Land Anspruch auf Leistungen hat und diese Freiheit daran binden, dass sich die Migranten selbst erhalten können.

In Deutschland seien die in der Vergangenheit Zugewanderten, wenn man alle Staatsleistungen einbeziehe, eine erhebliche Belastung für den Sozialstaat. Er plädiert dafür der Bevölkerung offen zu sagen, dass Flüchtlingshilfe zwar solidarisch ist, aber man dafür selbst Einschränkungen in Kauf nehmen muss. Das geht eben nicht ohne Sozialleistungen zu kürzen oder Steuern erhöhen. (nh)