Menschlichkeit fehlinterpretiert: Herbert Grönemeyer wirbt für kriminelle Schlepperorganisation

Das ist für mich Gutmenschen-Gewinsel. Wieviel Kohle hat der Grönemeyer wohl durch die Konzerte und Platten gemacht, die  viele von uns bezahlt haben. Aber wenn es drum geht, sich zu profilieren und mit dem Strom der Polit-Marionetten zu schwimmen, vergißt er das alles. ? R. 

Nachdem Die Ärzte bereits ungestraft für eine kriminelle Schlepperorganisation geworben haben, trauen sich nun auch andere prominente Musiker, Schleuserbanden zu bewerben. Herbert Grönemeyer ist einer der Rädelsführer beim Sammeln von Spenden zur „Rettung“ von „Flüchtlingen“ im Mittelmeer.

von Ernst Fleischmann

Schleppertum hat Hochkonjunktur. Nachdem der kriminelle Kapitän Claus-Peter Reisch erst kürzlich von der SPD mit 2.500 Euro für seine Tätigkeit als Schlepper prämiert wurde, geht es nun Schlag auf Schlag weiter. Die unter dem Deckmantel einer angeblichen „Seenotrettungsorganisation“ auftretende Schlepperbande SOS Méditerranée ist von zahlreichen deutschen Prominenten auserkoren worden und wird nun massiv beworben.

Ausgerechnet Herbert Grönemeyer hat sich dabei als Rädelsführer hervorgetan. Der Bochumer schert sich ebenso wie seine Mitstreiter nicht um geltendes Recht und sagt„Die Debatte, ob man überhaupt Flüchtlinge aus dem Mittelmeer retten soll, ist absurd. Mitmenschlichkeit und Menschlichkeit ist Pflicht.“ Da wäre zuerst einmal der Punkt, dass die „geretteten“ Menschen mitnichten „Flüchtlinge“ sind. Zumindest nicht aus Gründen der politischen Verfolgung. Es sind allenfalls Wirtschaftsflüchtlinge, die sich in die Sozialsysteme der europäischen Länder einnisten wollen.

Buchtipp zum Thema: „Europa, wir kommen! Und wir werden immer mehr.“

Dazu kommt, dass sie zumeist illegal einreisen wollen, was strafbar ist. Es handelt sich also bei der angeblichen „Seenotrettung“ um reinste Schleuserei. Was die Schlepper aus den Heimatländern der Invasoren nicht schaffen oder schaffen wollen, erledigen die Deutschen oder andere Gutmenschen selbst. Sie holen die Illegalen auf dem Meer ab und bringen sie direkt an ihr Wunschziel. Da diese Praxis mittlerweile bekannt ist, machen sich viele Schlepper vor Ort gar nicht erst die Mühe, seetaugliche Schiffe zu besorgen, sondern nehmen den billigsten Kahn, der zur Verfügung steht. Die „Hilfsorganisationen“ kümmern sich ja ohnehin um den Rest.

Max Herre hat sich auch in die Reihe der Unterstützer krimineller Schlepper eingereiht, „weil es nach wie vor erschreckend ist, wie viele Menschen im Mittelmeer ertrinken. Weil das Thema der Geflüchteten, die über das Mittelmeer nach Europa kommen, nicht gelöst ist. Weil sich die europäischen Regierungen verschließen, sich entsolidarisieren, sich die Probleme hin und her schieben. Und weil ich es wichtig finde, dass man ein Zeichen setzt, aufmerksam macht und ganz konkret auch Hilfe leistet.“

Lieber Max, dieses Thema könnte schon lange gelöst sein, wenn die europäischen Länder ihre Grenzen schützen würden und wenn bestehende Gesetze und Verträge eingehalten werden würden. Und was hat es eigentlich mit Solidarität zu tun, Kriminalität zu billigen und sogar noch zu belohnen? Wenn du mit deinem Sportwagen ein Knöllchen kassierst, weil du zu schnell unterwegs warst, dann musst du das auch bezahlen. Aber wenn jemand illegal in unser Land einreist, dann redest du von Solidarität? Dann muss man ihn aufnehmen, ihm ein Haus bauen und Verständnis dafür haben, dass er unsere Frauen beglücken will? Ist man eigentlich als halbwegs prominenter Mensch in der BRD automatisch ein Stück weit gehirnamputiert?

Es ist geradezu erschreckend, wer sich alles vor den Karren des organisierten Schleppertums spannen lässt. Neben den üblichen Verdächtigen von extremistischen Parteien wie den GRÜNEN oder der SPD oder parasitären und volksfeindlichen Organisationen wie Pro Asyl finden sich auch vermeintlich gebildete Menschen wie Professoren unter den Unterstützern der Kriminellen. SOS Méditerranée hat einen offenen Brief mit einer Liste von Unterstützern veröffentlicht. Die benannten prominenten Deutschen wollen wir an dieser Stelle auflisten, damit unsere Leser ihre persönlichen Schlüsse daraus ziehen können:

Klaus J. Bade Migrationsforscher
Annalena Baerbock Bündnis 90/Die Grünen, Bundesvorsitzende
Daniel Barenboim Generalmusikdirektor der Staatsoper Unter den Linden und Staatskapelle Berlin und Gründer des West-Eastern Divan Orchestra
Katharina Beck Institut Solidarische Moderne
Markus N. Beeko Generalsekretär von Amnesty International in Deutschland
Ulrike Breth Institut Solidarische Moderne
Sonja Buckel Institut Solidarische Moderne
Daphne Büllesbach Institut Solidarische Moderne
Annelie Buntenbach DGB-Vorstandsmitglied
Francois De Keersmaeker Geschäftsführer Ärzte der Welt/Médecins du Monde Deutschland
Jan Delay Musiker, Musikproduzent
Franziska Drohsel Institut Solidarische Moderne
Michael Fromm Institut Solidarische Moderne
Thomas Gebauer medico international, Geschäftsführer
Judith Gleitze Borderline Europe
Herbert Grönemeyer Musiker, Musikproduzent
Robert Habeck Bündnis 90/Die Grünen, Bundesvorsitzender
Cordelia Heß Professorin an der Univeristät Greifswald
Raimund Hoghe Schriftsteller, Choreograph
Heiko Kauffmann Mitbegründer von Pro Asyl, Aachener Friedenspreisträger
Katja Kipping Vorsitzende der Partei DIE LINKE
Karl Kopp Pro Asyl, Director of European Affairs
Andrea Kothen Pro Asyl, Stellvertretende Geschäftsführerin
Filippos Kourtoglou Institut Solidarische Moderne
Kevin Kühnert Jusos, Bundesvorsitzender
Esther Lehnert Institut Solidarische Moderne
Sabine Leidig Institut Solidarische Moderne
Arne Lietz MdEP
Udo Lindenberg Musiker
Harald Löhlein Paritätischer Gesamtverband, Leiter der Abteilung Migration und Internationale Kooperation
Volker Lösch Regisseur
Erik Marquardt Institut Solidarische Moderne
Hilde Mattheis Forum DL 21 – die Linke in der SPD
Frauke Meyer Studentin
Susanne Meyer Freiberufliche Museumsberaterin und Kulturplanerin
Cornelia Möhring Institut Solidarische Moderne
Christian Molke CEO, ADRA Deutschland
Claus Neuberger Institut Solidarische Moderne
Mario Neumann Aktivist, Welcome United
Organisation Watch the MED – Alarmphone
Bernd Riexinger Vorsitzender der Partei DIE LINKE
Oliver Rodewald Geschäftsführer der Johanniter
Manuela Roßbach Geschäftsführender Vorstand, Aktion Deutschland Hilft
Claudia Roth Bündnis 90/Die Grünen, MdB, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages
Astrid Rothe-Beinlich Vorstand des Instituts Solidarische Moderne
Kerem Schamberger Institut Solidarische Moderne
Clemens Schick Schauspieler
Stephan Schmidt Mit-Gründer Borderline Europe und Flüchtlingsbeauftragter von Schleswig-Holstein
Gesine Schwan Präsidentin und Mit-Gründerin Humboldt-Viadrina Governance Platform
Thomas Seibert Vorstand des Instituts Solidarische Moderne
Shahak Shapira Comedian
Walter Sittler Schauspieler und Filmproduzent
Konstantin Wecker Musiker
Andrea Ypsilanti Vorstand des Instituts Solidarische Moderne
Heinz-Jochen Zenker Vorstandsvorsitzender Ärzte der Welt Deutschland
Linda Zimmermann Johanniter
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

6 Kommentare zu “Menschlichkeit fehlinterpretiert: Herbert Grönemeyer wirbt für kriminelle Schlepperorganisation

  1. Früher mochte ich den Grönemeyer ja mal, mittlerweile (war mir auch schon vor diesem Artikel bekannt) schon länger nicht mehr. Da ist ein schönes Gitarrenstück von dem Sohn einer Mutter eine deutlich größere Freude, zumal dieser Sohn kein Gutmensch ist. 🙂

    Like

Hinterlasse einen Kommentar