
In der Nähe von Potsdam steht der Wald in Flammen. Die Polizei sperrt die Autobahn 9 und fordert die Bewohner der umliegenden Ortschaften auf, sich auf eine mögliche Evakuierung vorzubereiten.
In der Nähe des Autobahndreiecks Potsdam steht seit Donnerstagnachmittag ein größeres Stück Wald in Flammen. Die Polizei sperrte die Autobahn A9 vom Autobahndreieck in Richtung Leipzig, wie das Polizeipräsidium mitteilte.
Auch eine Sperrung der Gegenrichtung werde erwogen, sagte ein Sprecher. Autofahrer wurden gebeten, die Region weiträumig zu umfahren.
Nach Angaben der örtlichen Feuerwehr und des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) sollten sich die Bewohner von Fichtenwalde auf eine Evakuierung vorbereiten.
Dazu aufgefordert wurden sie aber noch nicht. „Legen Sie Kleidung und wichtige Dokumente/Medikamente bereit. Schalten Sie Rundfunk und Fernsehen ein“, hieß es.
Anwohner in unmittelbarer Nähe des Brandes sollten Fenster und Türen schließen. In dem Gebiet brennen etwa 90 Hektar Wald.
Rauchsäule „weithin sichtbar“
In einer Warnmeldung des BBK war von einem „großen Waldbrand“ zwischen den Orten Fichtenwalde und Beelitz-Heilstätten die Rede. Die Rauchsäule sei „weithin sichtbar“, mehrere Feuerwehreinheiten seien bereits vor Ort.
Aufgrund der anhaltenden Sommerhitze ist die Waldbrandgefahr in Brandenburg derzeit extrem hoch, die Behörden riefen in dem von ausgedehnten Kiefernwäldern bedeckten Bundesland die höchste Warnstufe aus. Es kam dort jüngst bereits zu größeren Waldbränden. (dpa/afp/dpa)
Wo bleiben denn die NROs, die doch (angeblich) helfen wollen??
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