Eine mysteriöse Reise vom Untersberg zum Roten Meer – auf der Suche nach Zeitlöchern und Wundern (Videos)

Am Untersberg bei Berchtesgaden gibt es so viele Sagen wie nirgendwo sonst in Bayern – von Zeitlöchern, Zwergen und Wundern. Was steckt hinter dem Spuk? Zu Besuch am Sagenberg.

Drei deutsche Abenteurer verschwinden am Untersberg und tauchen plötzlich auf einem Frachter im Roten Meer wieder auf. Wie konnte es dazu kommen? Ein bis heute ungelöstes Rätsel.

Am 15. August 1987 verschwanden drei Deutsche am Untersberg bei Salzburg spurlos. Es heißt, sie hätten das seit Jahrhunderten bekannte Zeitphänomen am Untersberg erforschen wollen, so berichtet Wolfgang Stadler. Er ist den drei Münchnern schon Jahre vor ihrem Verschwinden auf einer Schutzhütte in den Alpen begegnet.

Das Verschwinden löste die größte Suchaktion am Untersberg aus, die es jemals gegeben hatte, so Stadler weiter. Mit 152 Mann von der Bergrettung und 3 Helikoptern war die Mannschaft über eine Woche auf der Suche.

Bei den drei vermissten Personen handelte es sich um den 39-jährigen Elektrotechniker Hermann Forster, seine 29-jährige Ehefrau Maria und deren 25-jährige gemeinsame Freundin Monika Köhn. Laut „Salzburger Nachrichten“ wurde die Suche nach einer Woche nur noch von den Höhlenrettern weiter fortgesetzt, alle anderen stellten die Suche ein.

Doch die Rettung schien nicht aussichtslos, denn nach Angaben von Freunden war Hermann Forster ein „Überlebenskünstler mit einem nicht ungefährlichen Hobby, denn er forscht gern in sagenumwobenen Höhlen. Und zuletzt seien die Höhlen am Untersberg bevorzugtes Ziel des Elektronikers gewesen“, so berichtete die Salzburger Nachrichten am 20. August 1987.

„Zuletzt seien die Drei mit einem grauen Lada von dem Campingplatz Schellenberg-Unterau nach Grödig gefahren und hätten dort auf einem Parkplatz das Auto abgestellt und dann zu einer Überquerung des Untersbergs aufgebrochen. Seitdem fehlt jede Spur von ihnen“, so die Zeitung weiter.

Was war geschehen?

Dann nach etwa drei Monaten meldeten sich die drei Vermissten plötzlich von einem Frachter aus dem Roten Meer, mit einer sehr abenteuerlichen Geschichte zurück.

Wie die TZ in dem Artikel: „Der Untersberg: Das süßeste Geheimnis“ berichtet, sollen die Drei eine seltsam klingende Reise über Jugoslawien, der Türkei und durch den Nahen Osten, gemacht haben, um dann auf einem Frachter im Roten Meer zu landen. Von dort aus hätten sie sich per Funk in Deutschland zurückgemeldet.

Die Familie erklärte sich diese verantwortungslose und sehr absurde Reise mit den Worten: „Aus reinem Freiheitsdrang“. Auch waren ihnen offenbar, soziales Umfeld, Job und Wohnung vollkommen egal. Weiterhin heißt es in dem Artikel, dass sie in Wirklichkeit wohl nie am Unterberg gewesen seien („Der General des letzten Bataillons“ – die Phänomene am Untersberg & Zeitreisen (Videos)).

 

Viele Wochen der Ungewissheit für die Angehörigen vergingen, der Vater von Monika K. konnte nichts mehr essen, aus Schmerz über seine totgeglaubte Tochter.

Wenn das tatsächlich nur ein „Versteckspiel“ – wie es im Artikel von TZ heißt – war, dann ist das ein sehr verantwortungsloses Spiel mit den Gefühlen und Ängsten der Familie gewesen. Können – offensichtlich – erwachsene Menschen plötzlich wieder zu wilden Teenagern werden, die sich scheinbar nicht für die Sorgen der eigenen Familie interessieren?

Also, was war wirklich geschehen?

Die drei ehemaligen „Verschollenen“, wollen keine Auskunft geben und leben seither zurückgezogen, so auf Alpenfestung zu lesen.

Doch einer hätte darauf vielleicht eine Antwort. Die Rede ist von Stan Wolf, alias Wolfgang Stadler. Er hat eigentlich eine Stahlbaufirma und lebt direkt in der Nachbarschaft des Berges. Die „Ammenmärchen“ über den Untersberg kennt er daher nur zu gut. Er ist, nach eigenen Angaben, ein nüchterner Techniker und hatte diesen Geschichten nicht viel Aufmerksamkeit geschenkt.

Doch dann traf er die drei Deutschen zufällig, drei Jahre vor dem Verschwinden auf dem Berg in einer Schutzhütte. Jahre später erkannte Stadler die Leute in einer Zeitung wieder. Doch da hieß es, dass sie verschwunden sind.

Er sei dann der Sache nachgegangen und nachdem die drei Münchner wieder aufgetaucht waren, erwies sich die Geschichte  in Stadlers Augen als unglaubwürdig. Stadler sagt: „Es hat sich gezeigt, das hier eine Geschichte präsentiert wurde, die so einfach nicht stimmen kann.“

Aus der Überzeugung heraus, dass diese Geschichte erfunden war, ist er mit seiner 16-jährigen Tochter zum Berg gegangen um dem „Zeitphänomen“ von dem der Mann damals gesprochen hatte, auf den Grund zu gehen. Mit „dem Mann“, ist hier wohl der 39-jährige Elektrotechniker Hermann Forster gemeint.

Dann verglichen sie die Armbanduhren auf Genauigkeit und es passte – sie hatte die gleiche Zeit auf ihren Uhren. Er wanderte mit seiner Tochter durch unwegsames Gelände im Abstand von 20 bis 30 Metern. Plötzlich verschwand seine Tochter spurlos, für einen Scherz haltend rief er ungefähr zwanzig Mal nach ihr, doch sie antwortete nicht. Plötzlich stand sie vier Meter neben ihm mit einer Blume in der Hand und fragt: „Papa was rufst du so?“

Er meint darauf: “Also Moment ich habe nicht einmal, sondern zwanzig Mal gerufen.“ Darauf erwidert die Tochter: „Nein, ich habe dich nur einmal gehört.“ Danach verglichen sie die Uhren und es war eine Zeitdifferenz von einer Minute und siebenundfünfzig Sekunden festgestellt worden – fast zwei Minuten (Zeitportal in die Anderswelt: Der Untersberg-Code (Video)).

Nun wussten die beiden, dass da am Untersberg etwas ist – ein Zeitphänomen.

Ist diese Geschichte wahr? Könnte dies der Grund für das Verschwinden der Drei aus München sein? Wollen sie vielleicht nicht öffentlich über ihre wahren Erlebnisse sprechen, weil ihnen niemand Glauben schenkt?

Machen Sie sich Ihr eigenes Bild.

 

Spuk am Untersberg: Auf der Suche nach Zeitlöchern und Wundern

Der Pfarrer hat das Kraftfeld deutlich gespürt. Lange genug saß Herbert Josef Schmatzberger, 77, nach den Gottesdiensten in seinem Wohnzimmer hinter der Kirche und ließ sein Pendel über der Sternkarte baumeln. Kein Zweifel, das Medium zeigte es ganz deutlich: In Großgmain sind die Energieströme besonders stark, ausgerechnet in seinem Pfarrgarten am Fuß des Untersbergs auf der Grenze zwischen Bayern und Salzburg.

Also stellte Josef Schmatzberger eine Mariensäule im Pfarrhof auf, er pflanzte ein Blumenbeet mit den Tierkreiszeichen drumherum und stellte eine Miniatur-Nachbildung des Untersbergs dazu. Mit der Einweihung wartete er, bis das Horoskop perfekt passte. Am 15. August 2001 um genau 10.30 Uhr war es soweit: Aus dem Garten wurde eine Pilgerstätte für Marienverehrer.

Wenn Schmatzberger vor der Mariensäule steht, ragt hinter ihm der echte, große Untersberg in die Höhe. „Wenn die Leute hier stehen und beten, haut es sie regelmäßig um“, sagt der Pfarrer. „So stark ist die Kraft, die von diesem Berg ausgeht.“

Der Untersberg – ein Felsmassiv, aber auch ein Wunderberg

Die ganze Region lebt von Energiefeldern und Wundern, die die einen umhauen und die anderen spotten lassen. Nirgendwo in Oberbayern sind so viele Esoteriker unterwegs wie am Untersberg. Zwischen Bad Reichenhall, Berchtesgaden und Grödig bei Salzburg erhebt sich der Eckpfeiler der Kalkalpen wie ein Riegel auf bis zu 1972 Meter Höhe.

Ein Gebirgszug auf 70 Quadratkilometern, bekannt für das längste Höhlensystem Deutschlands, sein riesiges Gipfelplateau – und seine Sagen und Mythen.

Die Einheimischen nennen den Untersberg auch Wunderberg. Kaiser Karl der Große soll hier angeblich über ein Zwergenvolk wachen. Die Zeit in den Höhlen bis zu 300 Mal langsamer vergehen. Und SS-Soldaten aus dem Dritten Reich sollen im Berg auf das Ende des Zweiten Weltkriegs warten, angeblich wollte Adolf Hitler sogar den Weltkriegssieg auf dem Berg verkünden.

Kurzum: Mystiker, Verschwörungstheoretiker und Träumer finden hier die Wahrheit, die sie sich erträumen. Bei der Suche danach liefern sie sich einen regelrechten Wettstreit.

(Der rote Weißbach: Sediment färbte das Wasser nach einem Felssturz. Manche sagen, das sei eine Prophezeiung gewesen)

Rainer Limpöck, 52, ist einer derjenigen, der an das Schicksal glaubt. Gerade sitzt er in der Küche seines Hauses in Ainring bei Freilassing ganz in der Nähe des Untersbergs, oft ist der Sozialpädagoge aber als Alpenschamane unterwegs.

„Der Untersberg sendet Resonanzen aus“, sagt er und streicht sein langes, weißes Haar zurück, seine Verehrer nennen ihn deswegen „Weißer Adler“. Der Berg sei Prophet für alle Ereignisse auf dieser Welt. Kurz vor dem schweren Himalaya-Erdbeben vor zwei Jahren zum Beispiel, der schlimmsten Katastrophe in der Geschichte Tibets, habe es am Untersberg auch einen Bergsturz gegeben.

Das Geröll färbte das Wasser des Weißbachs rot. „Eine Vorwarnung.“ Genau wie vor Beginn des Zweiten Weltkriegs, da färbte sich aber nicht das Wasser rot, sondern der Himmel, sagt Limpöck. „Das war ein Hinweis, dass der Russland-Feldzug blutig enden wird.“

„Die Erde ist ein Organismus. Alles ist mit allem verknüpft.“ Der Untersberg spiegle das, was auf der anderen Seite der Welt passiere. „Wenn der Mensch auf diesen tiefenökologischen Aspekt mehr achten würde“, sagt er, „dann könnte man viele Unglücke, Elend und Leid verhindern.“ (Das Zeitloch im Untersberg oder das „Herz-Chakra Europas“ (Videos))

 

Auch die Unfälle in der Riesending-Höhle sind schicksalhaft

Limpöck ist sicher: Auch der Unfall des Höhlenforschers Johann Westhauser vor drei Jahren hätte nicht passieren müssen. Damals, am 8. Juni 2014, traf Westhauser mitten im Untersberg in 950 Metern Tiefe ein Stein am Kopf. Neun Tage dauerte die spektakulärste Rettungsaktion in der Geschichte der Bergwacht, der Untersberg mit seiner Riesending-Schachthöhle rückte in den Fokus der Weltöffentlichkeit. Dass Westhauser überlebte, ist für viele ein Wunder. Es gibt noch ein zweites, schlimmes Schicksal, von dem Limpöck erzählt: Fast exakt ein Jahr später, am 7. Juni 2015, starb eine von Westhausers Retterinnen – am Untersberg, in einer Höhle, erschlagen von einem Stein.

„Das ist Schicksal“, sagt der Alpenschamane. Schon die Alten hätten gewusst, dass der Berg um Pfingsten herum nicht betreten werden darf. „Jedes Ereignis hinterlässt energetische Spuren.“

Zeitloch-Forscher Stadler hat Angst vorm Geheimdienst

Für ihn ist der Untersberg eine riesige Zeitmaschine. Wolfgang Stadler schreibt solche Geschichten auf: Als „Stan Wolf“ veröffentlicht er seit acht Jahren die Buchreihe „Steine der Macht“. Es geht darin nicht nur um den Untersberg.

Stadler verquickt Sagen und Mythen mit weltweiten Ereignissen, die alle irgendwas mit dem Bergmassiv zu tun haben. Oft spielt die Geschichte zum Beispiel in Ägypten, seinem Lieblings-Urlaubsland. Er deklariert seine Bücher als Romane, aber das meiste sei wahr, beteuert Stadler.

„Ich habe Artefakte, die alles belegen. Wir zeigen sie aber nicht, weil wir uns nicht angreifbar machen wollen. Der Geheimdienst ist schon hinter uns her.“ Die Menschen fasziniert so etwas. In einer Woche bekommt der Autor über 150 E-Mails von Fans. Bei seinen Lesungen rund um Salzburg sind die Säle voll.

Literatur:

Steine der Macht – Band 8: GAME OVER – Die Zukunft beginnt

Magisches Salzburger Land 2: Ein Wanderführer zu den vergessenen und neuen Kraft- und Kulturorten im Lungau, Pongau und Pinzgau

Steine der Macht – Band 7: Das Blut vom Untersberg

Codex Humanus – Das Buch der Menschlichkeit

Videos:

https://www.pravda-tv.com

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3 Kommentare zu “Eine mysteriöse Reise vom Untersberg zum Roten Meer – auf der Suche nach Zeitlöchern und Wundern (Videos)

  1. *stolpert, fällt hin und sieht ein am Boden liegendes Blatt, worauf steht: „Hier in der Region haben wir die Externsteine, da brauchen wir keinen Untersberg.“, da überlegt er, wo er ist, in Ostwestfalen, und denkt, das stimmt, da er in Ostwestfalen stolperte, sodann sucht er seinen Beamer heraus, fährt gen Süden zum Untersberg und beamt diesen weg, mh, aber das half ihm auch nicht, seinen hinkenden Fuß hat er immer noch* 😉

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