Wieder Pfiffe und Buhrufe – Proteste pflastern Merkels Wahlkampftour durch Deutschland

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Die Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht sich auf ihrer Wahlkampftour
durch Deutschland weiterhin mit Protesten konfrontiert.

Regelmäßig erlebt sie lautstarken Protest, wenn sie spricht.

Dabei ist dieser nicht auf die ostdeutschen Bundesländer beschränkt.

Auch bei ihrem Auftritt gestern in Erlangen begleiteten Pfiffe und Buhrufe ihre Rede.

Massives Pfeifkonzert bei Merkel-Auftritt in Brandenburg

So feiert Annaberg wenn die Bundeskanzlerin kommt! Sie wird nur ausgepiffen!!

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Der USA/CIA -Terror: Diese Informationen gehören zur Grundausbildung – Whistleblower packen aus!

Die CIA ist einer der vielen Geheimdienste der USA die weltweit für den Terror verantwortlich sind. Informationen die jeder wissen muss.

Das dicke Ende kommt nach der Wahl (1)

Bildergebnis für das ende der welt bilder

Bildquelle: http://www.spass.net

Nachdem ich mir das begehbare Wahlprogramm der CDU und das Merkel-Kult-Heftchen angesehen hatte, nahm ich mir die Langfassung des „Regierungsprogramms“ der CDU vor. Vielleicht finde ich ja die bislang vermissten konkreten Aussagen darüber, was Kanzlerin Merkel vorhat.

Tatsächlich wurde ich fündig, aber eher im Kleingedruckten und Versteckten. Was im Verborgenen abgehandelt wird, hat nichts Gutes zu bedeuten.

Zuvor aber einige Bonmots aus der Einleitung: „Ein gutes Land in dieser Zeit“.

Wir haben in Deutschland ein hohes Maß an innerer und äußerer Sicherheit. Deshalb können wir frei und selbstbestimmt leben.

Dieses Deutschland gehört spätestens seit 2015 der Vergangenheit an. Heute müssen Stadtfeste mit Pollern, Granitblöcken und viel Polizei geschützt werden. Wenn sie stattfinden, wie letztes Wochenende in Chemnitz, gibt es Krawalle, Prügeleien, Belästigungen in Größenordnungen, die sogar zeitweilig zum Abbruch zwingen. Wer glaubt, dies sei nur der Fall in Großstädten, irrt. Am selben Wochenende fand in Sondershausen, einem verschlafenen Provinznest in Nordthüringen das Fest „Sondershausen tanzt“ statt. Als ein Marokkaner mit seiner inkompatiblen Auffassung von Antanzen des Festgeländes verwiesen wurde, war er bald wieder da mit einer größeren Gruppe „Schutzsuchender“, die sich für die gastliche Aufnahme in der Stadt mit Flaschenwürfen und tätlichen Angriffen auf Sicherheitspersonal, Polizei und Festgäste revanchierten. Das sind nur zwei Beispiele, denen dutzende weitere hinzugefügt werden können.

Deutschland ist ein stabiles Land. Mit gefestigter Demokratie und funktionierender Rechtsstaatlichkeit“ Auch das war einmal. Was unsere Justiz betrifft, haben wir längst zweierlei Recht. Eins für die „Neubürger“ und eins für die, „die schon länger hier leben“. Wieder zwei jüngste Beispiele: einem Syrer, der eine Deutsche geheiratet und die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten hat, darf die behalten, obwohl er bei der Einbürgerung seine Zweitfrau in Syrien verschwiegen hat. Damit ist die muslimische Vielehe praktisch legitimiert und geltendes Recht außer Kraft gesetzt worden.

Ein kritischer Journalist dagegen ist zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt worden, weil er ein historisches Foto benutzt hat, um die enge Verbundenheit Nazideutschlands mit den arabischen Staaten zu belegen. Ihm wurde „Verbreitung von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen“ vorgeworfen. Das in einem Land, wo täglich Ausschnitte aus Nazipropagandafilmen in historischen Dokumentationen gezeigt werden und wo „Mein Kampf“ von Hitler wieder erscheinen durfte!

Wir sind ein Land mit einer unverwechselbaren, starken Identität.“ Wo ist die, wenn sogar das Bestehen einer deutschen Kultur von Regierungsmitgliedern bestritten wird? Wir sollen nicht mal an unseren emanzipatorischen Werten festhalten dürfen, alle diese schwer erkämpften Errungenschaften sollen am runden Tisch mit Migranten neu verhandelt werden. So wollen es die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung Aydan Özoğuz und die Integrationsbeauftragte der Unions-Bundestagsfraktion Cemile Giousouf.

Heute leben wir im schönsten und besten Deutschland, das wir je hatten.“ Das ist eine mehr als kühne Behauptung angesichts der zunehmenden Wohlstandsverwahrlosung unserer Städte und die fortschreitende Landschaftszerstörung durch Windmühlen, Solarfelder und monokultutrelle „Energiepflanzen“-Produktion.

Weil alles so schön bunt ist in Merkel-Deutschland, hätte es die „Aufgabe, ein Stabilitätsanker in der Welt zu sein“. Da ist er wieder, der überwunden geglaubte Größenwahn deutscher Politiker, die glauben, sie müssten der Welt diktieren, wo es langgeht.

Wie das geschafft werden soll, steht auch im Programm: „Es hat sich bewährt, dass die demokratischen Parteien in großen und existentiellen Fragen immer wieder zu parteiübergreifender Gemeinsamkeit gefunden haben…Die Stärke unserer Politik liegt im Zusammenführen von vermeintlichen Gegensätzen.

Damit ist das System der DDR zum Vorbild erklärt: Verschiedene Parteien, eine Meinung, ein Ziel.

Die führende Rolle gebührt der CDU, denn: „Wir sind überzeugt, dass wir mehr von Wirtschaft, Wachstum und Arbeitsplätzen verstehen, als andere.

Sagt eine Partei, die heute noch von der Agenda 2010 von Rot-Grün profitiert, die sie seinerzeit erbittert bekämpft hat. Originalton Merkel in 2003: Die Agenda 2010 ist „Gift für das, was Deutschland jetzt braucht“.

Was die DDR erreicht hat, soll auch Merkel-Deutschland gelingen: Vollbeschäftigung bis 2025!

In der DDR wurden die Arbeiter mit der Herstellung von Betriebswandzeitungen und anderen unproduktiven Tätigkeiten beschäftigt, in Merkel-Deutschland sind es steuerfinanzierte unproduktive Jobs, die um des Vollbeschäftigungszieles willen kreiert werden.

Angeblich soll die Automobilindustrie auch zukünftig eine Schlüsselindustrie sein, aber nur als „führend …in der Produktion alternativer umweltfreundlicher Antriebe, wie zum Beispiel der Elektromobilität…Wir werden hierfür die staatlichen und gesetzlichen Rahmenbedingungen weiter verbessern.

Also: künftig entscheidet nicht mehr der Markt, sondern die Politik über die Autoproduktion. In der DDR hat das bekanntlich dazu geführt, dass man auf einen Trabant um so länger warten musste, je älter die DDR wurde. In ihrem Sterbejahr waren es 17 Jahre. Ein ähnliches Schicksal erwartet uns nach der Umstellung auf Elektromobilität.

Um den Arbeitsmarkt zu fördern, plant die Union ein „Fachkräfte-Zuwanderungsgesetz“. Dabei sollen der Nachweis eines konkreten Arbeitsplatzes und die Sicherung des Lebensunterhalts Voraussetzung sein. „Eine Einwanderung in die sozialen Sicherungssysteme lehnen wir ab.

Die Einwanderung der letzten Jahre, speziell der seit 2015, war überwiegend eine in die sozialen Sicherungssysteme. Man findet keine Aussage dazu, wie das geändert werden soll.

Grüne und Linke wird freuen, dass nun auch in der Industrie eine Frauenquote für Führungspositionen eingeführt werden soll. Dass dies ein schwerer Eingriff in die Vertragsfreiheit ist, wurde von den Autoren nicht als Problem gesehen.

Überhaupt scheinen sich die Programmschreiber schlecht abgesprochen zu haben, denn manche Forderungen kommen wortgleich an mehreren Stellen vor. Zum Beispiel, dass der Kinderfreibetrag nur „abhängig von der wirtschaftlichen Lage…aber spätestens in der darauffolgenden Legislaturperiode“ angehoben wird.

Oder die Aussagen widersprechen sich, wie im Kapitel „Landwirtschaft hat Zukunft“.

Da soll, verspricht ein Unterpunkt „eine Nutztierstrategie, die das Tierwohl stärker berücksichtigt“ hergestellt werden. Sogar ein staatliches „Tierwohllabel“ soll es geben. Das wird aber nicht flächendeckend angewendet werden, denn nur zwei Unterpunkte darunter wird festgehalten, dass „der Schutzstatus von Tieren und Pflanze im Lichte der Populationsentwicklung regelmäßig überprüft und gegebenenfalls angepasst“ werden kann. Wenn es um das Wohl der Verdiener an den „Erneuerbaren“ geht, muss der Schutzstaus für Tiere und Pflanzen zweitrangig sein.

Unter „Verkehrsinfrastruktur erneuern und ausbauen“ wird die Legende aufgetischt, dass „Deutschland weltweit Vorzeigeland für seine Infrastruktur“ sei. Das war einmal so – in vormerkelschen Zeiten. Heute bestimmen Schlaglöcher auf den Straßen, schadhafte Autobahnen, marode Brücken und zahllose Reparatur-Baustellen das Bild.

Die Union will, dass „Züge pünktlicher ankommen“. Als ich 1988 in den Westen abgeschoben wurde, konnte man nach den Zügen noch die Uhr stellen. Heute weiß man nie, ob und wann ein Zug ankommt und ob man die Anschlüsse erreicht. Darum beneidet uns die Welt ganz sicher nicht!

Aber mittels Digitalisierung sollen „neue Mobilitätskonzepte“ entstehen und Deutschland „soll auch in diesem Bereich führend sein“!

Wenn das nicht klappt, versichert das „Regierungsprogramm“ an zwei Stellen, will die Union „Deutschland in die Gruppe der drei weltweit besten in der Forschung zu Krebs, Demenz und Infektionskrankheiten führen“.

Nur wer an den Weihnachtsmann glaubt, hält dieses Programm für realistisch. An mehreren Stellen muss aber leise weinend eingeräumt werden, dass die weltbeste Politik bisher nicht zum gewünschten Erfolg geführt hat. Dazu mehr im nächsten Beitrag.

Die NATO und der Terror

30. August 2017

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„Die Europäer sollten die NATO abschaffen…..

…wenn Europa überleben (will)“ erklärt Paul Craig Roberts, Staatssekretär in der Regierung von US-Präsident Ronald Reagan.

 

Der US-Diplomat J. Michael Springmann berichtet als Augenzeuge, dass tausende von Islamisten und Dschihadisten vom US-Geheimdienst rekrutiert, für den Terrorkrieg ausgebildet und mit modernsten Waffen versorgt worden sind, dass al-Qaida und islamistischer Terror ein „Produkt“ der US-Geheimdienste sind. F. William Engdahl schließlich offenbart, dass der „Krieg gegen den Terror“ ein Krieg gegen den Islam ist, der lange vor den 9/11 Attentaten geplant wurde und jetzt der NATO „untergeschoben“ wird.

 

Chaos und köchelnde Konflikte fern der eigenen Grenzen – in Asien, im Nahen Osten und jetzt auch in Europa – festigen den Weltmachtstatus der USA. Wenn es gelingt, die Europäer in einen Krieg im Osten Europas zu verwickeln, ist Europa als potenzieller Herausforderer der amerikanischen Weltmachtposition mattgesetzt und würde sich ein weiters Mal intern selbst zerfleischen.

 

2006 hat die US-Außenpolitik das Prinzip der Nuclear Primacy wiederbelebt – der Fähigkeit einen atomaren Erstschlag so auszuführen, dass der Gegner zu einer Gegenreaktion nicht mehr in der Lage ist. Im Februar 2014 hat der Westen die gewählte Regierung der Ukraine gestürzt. Dieser blutige Putsch hat den ökonomischen Kollaps und den Bürgerkrieg im Osten der Ukraine ausgelöst und die Bewohner der Krim veranlasst, mit 90 % für eine Rückkehr nach Russland zu optieren.

Am 30. Mai 2014 fordert die Zeitschrift Foreign Affairs – Sprachrohr der US-Außenpolitik – auch in der Ukraine ein Raketenabwehrsystem, um die Nuclear Primacy gegen Russland abzusichern. Am 4. Juni.2014 erklärt Präsident Barack Obama in der Militärakademie West Point, wie die USA Weltmacht bleiben wollen: „Umsturz-Hedge-Fonds“ finanzieren private Söldnerarmeen auf Renditebasis.

 

Präsident Donald Trump sucht offenbar den Ausgleich mit Russland. Deshalb bereiten seine Gegner bereits eine Amtsenthebung vor. Der 45 Milliarden Euro schwere finnische Pensionsfonds Varma hat sich in großem Umfang von US-Aktien getrennt; das Jahr 2008 habe gezeigt, dass ein Problem in den USA schnell zu einem Problem für die gesamte Welt werde.

 

Die US-Staatssekretärin Victoria Nuland („Fuck the EU“) hat offenbart, dass die USA fünf Milliarden Dollar in die Destabilisierung der Ukraine investiert haben. Das war eine Generalprobe. Das Gesetz S. 2277 (der Russian Aggression Prevention Act of 2014) soll „die russische Aggression …stoppen“. Nach dem Vorbild der Ukraine geht es jetzt um die Destabilisierung der Atommacht Russland.

 

2015 erschien im Westend Verlag in Frankfurt a. M. „Der CIA-Folterreport“, herausgegeben von Wolfgang Nešković. Die CIA hat nicht gefoltert, um unbekannte Informationen zu bekommen, sondern um die Häftlinge zu konditionieren, ihnen bestimmte Aussagen und Verhaltensweisen auch im Zusammenhang mit 9/11 überhaupt erst einzutrichtern. Diese Methode gründet auf der Arbeit von Martin Seligman, dem Entwickler der Theorie der „erlernten Hilflosigkeit“.

 

Prof. Dr. Dr. Wolfgang Berger

 

https://www.business-reframing.de/2017/08/30/die-nato-und-der-terror/

 

Rimini-Vergewaltigung: Täter warfen 26-Jährige danach ins Meer – Opfer will aktiv bei Identifizierung helfen

Mehr und mehr Details des Verbrechens kommen ans Licht. Demnach warfen die illegalen Einwanderer die mehrfach vergewaltigte Frau nach der Tat einfach ins Meer. Sie hofften offenbar, damit Zeugen zum Schweigen zu bringen. Der Mann lag ohnehin blutüberströmt und regungslos am Strand.
Video hier:

Weitere Details zu dem Überfall auf das polnische Paar berichtete nun der polnische „Superexpress“.

Die vier Männer mit dunklerem Teint näherten sich dem Paar. Es begann unscheinbar. Sie schlugen vor, zusammen zu trinken und Zigaretten zu rauchen.

Dann verlangten sie Geld.

Sie wurden immer aufdringlicher.

Am Ende packten sie die Frau und schlugen auf den Mann ein.

Frau vergewaltigt und ins Meer geworfen

Er sagte später, er habe versucht seiner Partnerin zu helfen, aber er war machtlos. Sie schlugen ihm auf den Kopf, bis er das Bewusstsein verlor.

Sie waren wie wilde Tiere. Bevor wir wussten, was sie meinten, war es zu spät. Die Flasche traf mich im Gesicht, ich wurde bewusstlos.“

(Polnischer Tourist, Opfer)

Nachdem die vier Täter den Mann bewusstlos geschlagen hatten, vergewaltigten sie nacheinander seine Verlobte.

Dann warfen sie die Frau ins Meer. Die Täter hofften offenbar, dass sie ertrinken würde.

Im Wasser wachte die 26-Jährige jedoch auf, kroch ans Ufer zurück. Zusammen mit ihrem blutüberströmten Verlobten schleppte sie sich am Strand entlang, bis Passanten auf sie trafen und die Polizei alarmierten.

Opfer will aktiv der Polizei helfen

Die 26-jährige Frau, die in den ersten Tagen nach dem Überfall nur noch nach Hause wollte, ist nun offenbar bereit, der Polizei aktiv bei der Aufklärung zu helfen. Sie sagte, dass es kein Problem sei, die Männer wiederzuerkennen, wie „Superexpress“ nach Informationen von „si24.it“ weiter berichtet.

Die italienische Polizei hat die Namen von 20 Personen, unter denen sie die vier Täter vermutet. Inoffiziell ist bekannt, dass nach vier illegalen Einwanderern aus Nordafrika gesucht wird, deren Alter zwischen 20 und 30 Jahren liegt.

Brüssel: Bald Zustände wie in Calais ?

Nach dem „Dschungel von Calais“ könnte der Brüsseler Maximilian-Park zum neuen Symbol der Flüchtlingskrise in der EU werden.
Video hier:

In Brüssel könnten sich bald Zustände wie einst in Calais entwickeln. Derzeit halten sich rund 650, meist aus Afrika stammende, Migranten im Maximilian-Park auf. Sie schlafen unter freiem Himmel und das Essen wird manchmal knapp.

Die Behörden unternehmen nichts dagegen, sie sehen sich erst dann für die Menschen verantwortlich, wenn sie in Belgien Asyl beantragen. Ein Migrant sagte gegenüber „RT“: „Ich dachte ich hätte in Europa eine tolle Zukunft. Aber nein, mein Fehler. Wir haben hier mehr Schwierigkeiten als daheim.“

Das Lager ist nur 15 min vom EU-Gebäude entfernt und nur einen Steinwurf von einem der wichtigsten Bahnhöfe in Brüssel. Von hier könnten sie mit dem Eurostar nach Großbritannien fahren.

Welche Absichten die Migranten tatsächlich verfolgen, lässt sich nur schwer erkennen. Im Interview mit RT lehnen manche eine solche Zugfahrt ab – es sei zu gefährlich. „Ohne Dokumente und Ticket sei es schwer, in den Zug zu kommen“, sagt ein anderer.

Anwohner sehen die steigende Zahl der Migranten problematisch und sprechen von einem „europäischen Problem“.

(mcd)

http://www.epochtimes.de

Papst fordert Verzicht auf Verfassungsversammlung

Veröffentlicht am 04.08.2017 

Nicolás Maduro und Papst Franziskus

Quelle: dpa

Caracas/Rom – Mit einer ungewöhnlich politischen Stellungnahme hat Papst Franziskus den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro dazu aufgerufen, auf die umstrittene Verfassungsgebende Versammlung zu verzichten.

Der Heilige Stuhl bitte, diese Initiative zu stoppen oder auszusetzen, Menschenrechte und fundamentale Freiheitsrechte zu achten, teilte der Vatikan in Rom mit. Angesichts der steigenden Zahl von Toten, Verletzten und Festgenommenen beobachte man die «Radikalisierung und Verschärfung der Krise» in dem südamerikanischen Land mit «großer Sorge».

Rund 95 Prozent der 31 Millionen Einwohner Venezuelas sind katholisch, der Vatikan hat schon mehrfach zwischen der sozialistischen Regierung und Opposition zu vermitteln versucht.

Maduro inszeniert sich gerne als Freund des Papstes, zuletzt wurde er von Franziskus 2016 im Vatikan empfangen, auch in der aktuellen Krise hat er den Papst als Vermittler ins Spiel gebracht. Die Opposition unterstellt Maduro, das Land mit der geplanten Verfassungsreform zu einer sozialistischen Diktatur umbauen zu wollen und dass seine Dialog- und Vermittlungsangebote nur Taktik seien.

Für Maduro ist die Botschaft des Papstes eine schwere Hypothek, weil dessen Stimme in Venezuela Gewicht hat. Forderungen des Klassenfeindes USA nach einem Stopp der Verfassungsreform kann er zum Schließen der eigenen Reihen instrumentalisieren, aber der fehlende Rückhalt des Papstes untergräbt die Legitimität seines Handelns massiv. Die Papstbotschaft kam wenige Stunden vor dem geplanten Beginn der konstituierenden Sitzung der neuen Versammlung, die im Gebäude des Parlaments tagen soll, in dem die Opposition die Mehrheit hat.

Das Parlament wäre de facto entmachtet, da die neue Versammlung mit weitgehenden Vollmachten ausgestattet wird. Mitglieder der Nationalgarde sollen das Gebäude sichern, um blutige Konflikte beim Einzug der 545 Mitglieder der Verfassungsversammlung zu vermeiden, darunter Maduros Frau und Sohn. In einer von Betrugsvorwürfen überschatteten Wahl standen fast ausschließlich Anhänger des Regierungslagers zur Wahl.

www.welt.de/