22. September 2017 Aktualisiert: 22. September 2017 14:11

WahlenFoto: PHILIPP GUELLAND/AFP/Getty Images
Der Sprecher des Koordinierungsrats der Muslime, Aiman Mazyek, hat die rund 1,5 Millionen in Deutschland stimmberechtigten Muslime dazu aufgerufen, an der Bundestagswahl an diesem Sonntag teilzunehmen.
„Gerade in Anbetracht des zunehmenden Einflusses rechtspopulistischer und rechtsradikaler Parteien, die durch Hetze und Ressentiments gegenüber Minderheiten in Deutschland auf Stimmenfang gehen, ist jeder gefragt, sich gegen eine Abkehr von den Grundwerten unserer Demokratie zu wenden“, sagte Mazyek der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstagsausgabe).
Der Zentralrat der Muslime (ZMD), dessen Vorstandsvorsitzender Mazyek ist, hatte seinen Mitgliedsgemeinden darüber hinaus eine Musterpredigt für das Freitagsgebet in Deutsch und anderen Sprachen zur Verfügung gestellt.
„Das Recht zu wählen ist eine Bürgerpflicht“, heißt es darin, und weiter: „Dies gilt umso mehr, wenn wir uns vor Augen halten, dass es Millionen von Menschen weltweit entweder verwehrt ist, frei zu wählen, oder die sich ein solches Mitbestimmungsrecht erkämpfen mussten bzw. immer noch müssen. Wie viele von den in Deutschland lebenden Muslimen stammen aus Ländern, in denen sie keine faire Chance hatten, um politisch mitzubestimmen?“
Mazyek wies darauf hin, dass die muslimische Gemeinschaft in Deutschland in besonderer Weise von der bevorstehenden Wahl betroffen sei, weil rechte und extreme Parteien Islam- und Fremdenfeindlichkeit schürten. „Wir sagen unmissverständlich, dass die Wahlbeteiligung für uns eine gesellschaftliche Pflicht ist“, und „wer nicht wählt, hat andere für sich wählen lassen, und im Zweifel das Falsche“, erklärte Mazyek.
Dem Koordinierungsrat der Muslime gehören die vier größten islamischen Verbände in Deutschland an, neben dem ZMD die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (Ditib), der Verband der Islamischen Kulturzentren (VIKZ) und der Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland (IR). (dts)
Weitere Informationen, warum die Muslime überhaupt wahlberechtig sind:
Mal eine kurze Frage: Ich kann das dem PDF-Dokument nicht entnehmen:
Das Nürnberger Wahlamt (!) bestätigt amtlich und schriftlich
daß zur Teilnahme an der Bundestagswahl 2017
– keine Staatsangehörigkeit der Bundesrepublik Deutschland nötig ist
Dass kein Ausweis vorgelegt werden muss, ist mir auch neu.
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Weil in dem Anschreiben nicht danach gefragt wird und man ihn einfach für wahlberechtigt hält und somit dem System zurechnet als Wahlbeteiligten.
Das ist! neu, denke ich.
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welt.de › Politik › Deutschlandvor 1 Stunde – Wer die Wahlbenachrichtigung vergessen hat, muss den Personalausweis oder Pass vorlegen. Dann prüft der Wahlvorstand, ob der Name im …
Ein Muslim, der wählt, hat mehr StimmGewalt, als alle christlichen NichtWähler.
Damit ist der AfD-feindlichen Diskussion, um eine WahlEnthaltung, alle Argumente entzogen.
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„(..) Damit ist [’sind‘, Anm. d. Verf.] der AfD-feindlichen Diskussion, um eine WahlEnthaltung, alle Argumente entzogen.(…)“
…
…
die andere Sicht der Dinge folgt. (Ich bin mir noch nicht zu 100% sicher):
https://www.youtube.com/watch?v=Mt7jtzIiL1w&feature=em-uploademail
Ich begrüße den 23. September 2017.
Das fand ich dazu grad noch auf Guugle-Tube:
https://www.youtube.com/watch?v=joWmkX6HNjE&
Und Herr Dung kennt bestimmt auch schon das vermute ich:
https://www.youtube.com/watch?v=L4WbjZnKHv0&feature=em-uploademail
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GLR passt hierzu wohl auch ganz gut rein:
https://www.youtube.com/watch?v=HDjB_fYUKZM&feature=em-uploademail
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Ein ganz ganz kleiner Kanal, aber pro-wählen, ohne dass er die AfD wählt und erwähnt. Auch mal was neues:
https://www.youtube.com/watch?v=X814oVWVlUs&feature=em-uploademail
Und ein größerer bis großer Kanal kontra-wählen:
https://www.youtube.com/watch?v=YPdtQZfsFew
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