Das Unternehmen Three Square Market aus Wisconsin führte am Dienstag eine „Chip-Party“ für seine Mitarbeiter in River Falls durch. Damit ist es das erste US-Unternehmen, dass die eigenen Mitarbeiter mit einem Chip „ausstattet“.
Die Technologie wurde später von dem Vizepräsidenten des Bereichs internationale Entwicklung, Tony Dannon, vorgeführt. Dieser nutzte das System, um einen Schokoriegel zu kaufen. Er scannte lediglich seine Hand an der Kasse, um zu bezahlen.
Sam Bangston, ein Software-Ingenieur des Unternehmens, stellte fest, dass der Vorteil, den diese Technik mit sich brächte, darin bestünde, nie wieder eine Brieftasche tragen zu müssen. Als Beispiel dafür führte er an, bei einer Polizeikontrolle lediglich seine Hand scannen lassen zu müssen.
Das Implantieren des Mikrochips dauert zwei Sekunden und ist angeblich frei von GPS-Tracking.
„Es gibt sie, die militärische Lösung“, dies sagte der US-Senator Lindsey Graham in einem Fernsehinterview und betonte, Präsident Trump hätte ihm gegenüber persönlich versichert, dass er bereit sei gegen Nordkorea in den Krieg zu ziehen.
Es gibt sie, die militärische Option, das nordkoreanische Programm zu zerstören und Nordkorea selbst. Er (Donald Trump) wird es nicht erlauben, dass dieser verrückte Typ (Kim Jong-un) eine Rakete hat, die die USA treffen könnte. Wenn es einen Krieg geben wird, um ihn zu stoppen, dann wird es dort drüben sein. Wenn Tausende sterben, werden sie da drüben sterben – sie werden nicht hier sterben, so Graham im Interview mit den NBC-Nachrichten:
Die Chinesen könnten Trump davon abhalten, einen Krieg in Korea zu beginnen. Aber gerade hier hatte Trump seine Enttäuschung geäußert und es besteht die Gefahr einer Entfremdung zwischen Peking und Washington.
China muss in Bezug auf Nordkorea aus eigenem Interesse den Status-quo beibehalten. Der US-Senat versuchte jüngst, den Handlungsspielraum Trumps einzugrenzen. Neue Sanktionsvorhaben gegen Russland, Nordkorea und den Iran dürfen künftig nicht ohne die Stimme des Kongresses wieder aufgehoben werden.
Der Senator Charles Schumer (Distrikt New York), schickte Trump am Dienstag einen Brief, in welchem er den Präsidenten bat, alle chinesischen Fusionen und Übernahmen in den USA aufzuhalten. Damit soll den Chinesen „eine klare Botschaft“ vermittelt werden, da sie sich aus US-amerikanischer Sicht nicht genügend gegen das nordkoreanische Raketenprogramm eingesetzt haben.
Der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Geng Shuang, lehnt die „Theorie der chinesischen Zuständigkeit“ ab. Anfang Juli sagte er, dass die Amerikaner im Bezug auf Nordkorea nichts getan hätten und nun von China erwarteten die ganze Arbeit zu verrichten. China fürchtet, selbst ins Visier Kim Jong-uns zu geraten, und will einen Flüchtlingsstrom aus Nordkorea vermeiden, der zu ökonomischen und sozialen Problemen, bis hin zu Unruhen im Land führen könnte. Ein geeintes Korea würde bedeuten, dass US-Militär direkt vor Chinas Grenze stationiert werden würde. Auch dies ist keine Option für China.
Darf man zu einer Eiskreation, die es schon seit 27 Jahren gibt, „Murli-Eis“ sagen? Die NÖN will das nun von ihren Lesern wissen. (Symbolbild)
Foto: sciencefreak / pixabay.com
2. August 2017 – 20:17
Darf denn das wirklich wahr sein? Jetzt sorgt sogar schon ein Eisstanitzel für eine Rassismus-Diskussion. Wie die Niederöstereichischen Nachrichten (NÖN) unter dem Tittel „Murli Eis“: Rassismus in der Tüte?“ schreiben, wirft ein (!) Leser dem Hotel „Zur Post“ Fremdenhass vor, weil es ein Eis im Stanitzel mit Schokoglasur „Murli-Eis“ nennt.
Umfrage: Ja oder nein zu „Murli-Eis“
Die NÖN feuert die Lächerlichkeit der Geschichte jetzt auch noch an und macht eine Umfrage in Melk, ob die Menschen in der Gegend für oder gegen eine Umbenennung des „Murli-Eis“ sind. Damit löst die Zeitung unweigerlich eine (Pseudo-)Rassismus-Diskussion rund um ein Eis aus.
Der von den Vorwürfen betroffene Restaurantbesitzer, Johannes Ebner, will auf Anfrage der NÖN von Diskriminierung nichts wissen. Er sagt:
Seit 27 Jahren gibt es den ‚Melker Murli’ bei uns, und da hat sich noch nie jemand beschwert. Wer kommt denn auf so etwas?
Stellungnahme des Grünen Integrationsstadtrates
Das fragt sich nicht nur Herr Ebner. Mit Spannung wird nun die nächste NÖN-Ausgabe erwartet, denn für diese hat die Redaktion eine Stellungnahme des Melker Integrationsstadtrates Emmerich Weiderbauer zur Causa prima angekündigt. Weiderbauer gehört den Grünen an.
Das Schiff „Iuventa“ der deutschen NGO „Jugend rettet“ wurde wegen des Verdachts der Beihilfe zur illegalen Migration im Hafen von Lampedusa festgesetzt und beschlagnahmt.
In der Nacht auf Mittwoch haben die italienische Behörden die „Iuventa“ vor Lampedusa angehalten und in den Hafen geführt. Dort wurde das Schiff der sogenannten Hilfsorganisation „Jugend rettet“ kontrolliert und anschließend beschlagnahmt. Die Aktion war laut Medienangaben das Ergebnis von Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gegen Schlepperbanden im Mittelmeer.
Ermittlungen wegen Beihilfe zur Schlepperei
Im Bericht der Tageszeitung „La Repubblica“ heißt es, „Jugend rettet“ stehe „im Zentrum dieser Ermittlungen“ der Staatsanwaltschaft der sizilianischen Stadt Trapani. Abgehörte Telefonate hätten diesen Verdacht bisher teilweise erhärtet. Nach Angaben des „Tagesspiegel“ wird der NGO-Besatzung vorgeworfen, mehrmals Migranten an Bord genommen zu haben, „die noch in Begleitung von libyschen Schleppern und nicht in Lebensgefahr gewesen seien“. Das Schiff war von den Behörden deshalb „vorsorglich“ beschlagnahmt worden, um eine mögliche Tatwiederholung zu verhindern.
„Wir haben niemals mit irgendwelchen Schlepperbanden kommuniziert und sind aber natürlich vollkommen bereit, mit den Behörden zu kooperieren. Aber wir sind uns keiner Schuld bewusst und haben nicht den Gedanken, dass die Durchsuchungen zu irgendwas führen werden.“
Von Kathrin Sumpf1. August 2017Aktualisiert: 2. August 2017 7:53
Es wird über Fahrverbote von Dieselautos diskutiert. Aber die besonders dreckigen Verkehrsmittel sind Kreuzfahrtschiffe – wie die Hafenstädte sehr wohl wissen.
Verreisen im Hochhaus – Die Mayer-Werft in Papenburg baute dieses Kreuzfahrtschiff und schickte es im 27. März 2017 durch die Ems in der Nähe von Emden.Foto: PATRIK STOLLARZ/AFP/Getty Images
Dieselautos gelten derzeit als die schlimmsten Umweltverschmutzer. Doch was ist mit den Benzin-PKWs? Was ist mit den LKWs? Den Schiffen?
Markus Bach von Autozeitung.de zeigt am 29. Juli in seinem Artikel, welche Schadstoffe eigentlich eine Rolle spielen. Denn die Hauptverursacher für die unsaubere Luft in den Innenstädten sind ganz andere als der Diesel-PKW und seine Abgase.
Erstmal ein wenig Technik
Dieselmotoren sind effizienter als Benziner und kommen mit weniger Kraftstoff aus, moderne Diesel stoßen weniger Schadstoffe aus und produzieren deutlich weniger CO2.
Im Vergleich zu anderen Motoren sind jedoch die Belastungen durch Stickoxide und durch Feinstaub höher, deshalb werden entsprechende Techniken wie Partikelfilter und eine Steuerung zur Reduktion von Stickoxid eingebaut.
Die Senkung der CO2-Emissionen gelang durch den Diesel-Boom
Viele Staaten wollen die CO2-Emissionen verringern. Kohlendioxid entsteht unter anderem bei der Verbrennung von fossilen Energieträgern (Kohle, Öl, Erdgas). In Deutschland sanken die CO2-Emissionen zwischen 2000 und 2014 um 9 Prozent, im Bereich des Verkehrs sogar um 12,2 Prozent. Der Rückgang der CO2-Ausstoßes im Bereich Verkehr erfolgte jedoch bei gleichzeitiger Zunahme der Anzahl der Pkws, die seit dem Jahr 2000 um fast 3 Millionen zunahm.
Dieser Rückgang basiert auf dem Boom der Diesel-Autos. Ein Diesel stößt weniger CO2 aus als ein vergleichbarer Benzinmotor. Diesel-PKWs sind nur für 4 Prozent des Kohlendioxid-Ausstoßes in Deutschland verantwortlich, Hauptverursacher sind und bleiben mit 46 Prozent die Kraftwerke.
Neuwagen gaben im Jahr 2006 noch 171 g/km CO2 ab, 2016 waren es 127 g/km, ab 2021 dürfen sie nicht mehr als 95 g/km ausstoßen.
Zum Vergleich: Beim Betrieb einer Straßenbahn oder einer U-Bahn fallen pro Person 78 g/km an. Zur Rolle des Kohlendioxid gibt es hier eine interessante Serie unseres Gastautors Klaus Müller: Der CO2-Schwindel Teil I, Teil II, Teil III, Teil IV und Teil V.
Das Umweltbundesamt schreibt: „Mehr als 50 Prozent der reaktiven Stickstoffverbindungen gelangen in Deutschland über die Landwirtschaft in die Umwelt. Weitere Einträge erfolgen zu etwa gleichen Teilen durch Industrie, Verkehr und private Haushalte.“
Stickstoffoxide entstehen nicht nur bei der Verbrennung in Anlagen und Motoren, sondern auch in der Landwirtschaft und der chemischen Industrie. Dabei wird Stickstoffmonoxid (NO) erzeugt, dass zu Stichstoffdioxid (NO2) oxidiert. Stickoxide entstehen im Motor durch die Oxidation der Luft im Brennraum. Je heißer (und effizienter) die Verbrennung abläuft, desto größere Mengen NOx bilden sich.
Seit dem Jahr 2000 wurde die Emission von Stickstoffoxid bei Diesel um 84 Prozent gesenkt, es sind 80 mg Stickoxid pro Kilometer erlaubt, Benzin-Kfz liegen bei 60 mg/km. Im Februar 2016 wurde durch das EU-Parlament beschlossen, den Grenzwert für Diesel-Pkw auf 168 mg/km zu erhöhen (um der Realität Rechnung zu tragen). Ab 2020 gilt für neue Diesel-Pkw ein Grenzwert von 120 g/km.
Die Emission der Stickstoffoxide (NOx) im Verkehr sank um ein Drittel im Vergleich zu 1990, um 0,97 Millionen Tonnen. Kraftwerke konnten ihre NOx-Abgabe nur um 0,3 Millionen Tonnen reduzieren.
Im Diesel-Kfz werden durch einen Katalysator mittels AdBlue (einer Harnstofflösung) Stickoxide in normalen, harmlosen Stickstoff umgewandelt, wie er auch in der der Atemluft vorkommt. Ein Nachteil ist, dass AdBlue sich verbraucht und nachgefüllt werden muss. Ein Steuergerät sorgt dafür, dass jeweils die benötigte Menge eingespritzt wird. Diese elektronische Dosierung wurde wohl von VW benutzt, um günstigere Werte zu erreichen.
EU-Grenzwert für NOx – Am Arbeitsplatz ist erheblich mehr erlaubt
Die EU legte als durchschnittlichen Grenzwert (Anhang IX) für Stickstoffoxid 40 Mikrogramm/Kubikmeter, d.h. 0,04 Milligramm/qm³ im Jahresmittel fest. An stark frequentierten Straßen werden bis zu 0,100 Milligramm/qm³ erreicht. (Link zur Umrechnung aus Mikrogramm hier)
Zum Schutz der menschlichen Gesundheit wurde europaweit für Stickstoffdioxid der 1-Stunden-Grenzwert von 200 µg/m3 (das sind 0,2 Milligramm/Kubikmeter) festgelegt, der nicht öfter als 18-mal im Kalenderjahr überschritten werden darf.
Der Grenzwert an einem Arbeitsplatz beträgt nach den Technischen Regeln für Gefahrstoffe (TRGS) seit Mai 2016 0,95 mg/qm³ für NO2 und 2,5 mg/qm³ für NOx.
Das heißt, am Arbeitsplatz ist eine erheblich höhere Stickstoffbelastung über acht Stunden, fünf Tage die Woche erlaubt – man darf dauerhaft darin arbeiten.
Oder anders formuliert: Man darf bei einer fast fünffachen der Spitzenbelastung von 0,95 mg/qm³ Stickoxiden dauerhaft arbeiten. Und nach dem Grenzwert, den die EU für die Luftreinhaltung bei 0,04 mg/qm³ festgelegt hat, können Fahrverbote ausgesprochen werden.
Eine groß angelegte Langzeitstudie durch das Health Effect Institute, Boston (HEI 2015) mit Ratten, die Dieselabgase eines EURO 5 Motors mit Partikelfilter inhalierten, zeigten, dass Auswirkungen auf die Lunge durch Partikel nicht nachweisbar waren: „Leichte Reizungen der Atemwege traten erst bei einer NO2-Konzentration von etwa 8000 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft auf. Stickstoffdioxidkonzentrationen von 2000 µg, die den Emissionen eines EURO 5 Dieselmotors entsprechen, hätten keine nachteiligen Wirkungen in den Lungen der Versuchstiere ausgelöst.“
Problem Feinstaub – Industrie ist der Hauptverursacher
Beim Problem Feinstaub entfallen nur 13,8 Prozent der Partikel auf den Straßenverkehr. Ein Aussperren der Diesel-Kfz würde das Problem der hohen Belastung in den Innenstädten somit nicht lösen.
Moderne Partikelfilter für Diesel erreichen einen Effizienzgrad von über 95 Prozent – doch allein durch den Reifen- und Bremsabrieb entstehen dreimal so viele Feinstaub-Partikel, wie aus dem Auspuff kommen.
Als Feinstaub (PM10) werden Teilchen bezeichnet, die kleiner als zehn Mikrometer sind. Durch ihre geringe Größe können sie Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen hervorrufen.
Hauptverursacher der Feinstaubpartikel ist die Industrie, auch die natürliche Staubbelastung und die Landwirtschaft spielen eine Rolle. Die Belastung durch Feinstaub ist stark witterungsabhängig.
Besonders dreckig: Die meisten Kreuzfahrtschiffe
Besonders dreckige Verkehrsmittel sind die meisten Kreuzfahrtschiffe, wie die Hafenstädte sehr wohl wissen. Neue Schiffe wie AIDAprima und AIDAperla (2016 und 2017) werden bereits zum Teil mit Flüssiggas betrieben, in Häfen und Schutzregionen nach MARPOL (z.B. Ostsee), sonst mit Marine-Diesel.
Durch neue internationale Vorschriften werden immer mehr Schiffe nachgerüstet, besonders Kreuzfahrer, aber auch Frachter werden mit „Scrubbern“ zur Gasreinigung (ein Nassverfahren) ausgestattet.
Nicht alle Hafenstädte haben die nötige Infrastruktur, um die Schiffe, während sie im Hafen liegen, ausreichend über Landstrom zu versorgen – und nicht alle Reedereien wollen das vorhandene Angebot annehmen. Somit werden auch in den Hafenliegezeiten die Städte stark belastet.
Nach Angaben von Wikipedia gibt zum Beispiel die 2016 fertiggestellte „Harmony of the Seas“ 450 kg Feinstaub täglich ab (bei einem Verbrauch von 150 Tonnen Schweröl/Tag).
Zum Vergleich: Bei einem Audi Q5 2.0 quattro werden 11,5 mg pro Tag und Person abgegeben – die „Harmony of the Seas“ schafft 5146 mg pro Tag und Person.
Warum sind eigentlich die Fahrer von Diesel-PKW so still?
In einem Forum wurde eine interessante Frage gestellt: Wieso schweigen die Fahrer von Diesel-Pkw so auffällig? Eine Vermutung ist, dass es kaum Diesel-Eigentümer gibt, zumindest nicht für die kritischeren neuen Modelle.
Die Diesel-Pkw seien fast alle geleast und werden demnächst einfach alle zurückgegeben. Den großen Schaden haben die Leasing-Geber.
Stuttgart und die Lebenserwartung …
Stuttgart hat übrigens eine der höchsten Lebenserwartungen in Baden-Württemberg und liegt deutlich über dem Durchschnitt des Bundeslandes: Männer 79,9 Jahre und Frauen 84,3 Jahre.
Im Durchschnitt lauten die Werte in Baden-Württemberg 79,4 Jahre für Männer und 83,9 Jahre für Frauen. Deutschlandweit ist Baden-Württemberg seit Jahren das Bundesland mit der höchsten Lebenserwartung.
Und: Warum spricht eigentlich keiner über Diesel-LKW? Sind sie nicht betroffen? Doch …
Die USA haben Russland einen umfassenden Handelskrieg erklärt, indem sie das neue Sanktionsgesetz verabschiedeten, sagte der russische Premier-Minister Dmitri Medwedew. Das sei das Ende der Hoffnung auf eine Verbesserung der Beziehungen zur neuen US-Administration.
Ihre Frauen glauben nicht an Selbstmord: Chester Bennington (Linkin Park) und Chris Cornell (Soundgarden) starben kurz hintereinander. Es gibt Hinweise, dass sie hochrangige Pädophile enttarnen wollten.
Linkin Park-Frontmann Chester Bennington (r) und Soundgarden-Sänger Chris Cornell.Foto: Getty Images/Fotomontage
Mit Bestürzung haben Fans und Kollegen auf den Tod von Soundgarden-Frontmann Chris Cornell und Linkin Park-Sänger Chester Bennington reagiert.
Bennington war am 20. Juli – dem Geburtstag von Chris Cornell – tot in seinem Haus in Los Angeles aufgefunden worden, die Rechtsmediziner gehen von einem „Suizid“ aus. Der Sänger wurde erhängt aufgefunden. Er hinterlässt sechs Kinder aus zwei Ehen und starb im Alter von 41 Jahren.
Nur zwei Monate zuvor – am 17 Mai. 2017 – erhängte sich offiziellen Angaben zufolge, sein Freund und Musik-Kollege Soundgarden-Frontmann Chris Cornell. Es heißt, dass beide Männer Selbstmord begingen. Familie, Freunde und Beobachter zweifeln an den offiziellen Angaben.
Twitter-Einträge kurz nach Benningtons Tod
„Er hat sich nicht selbst umgebracht, er war schon tot, bevor er sich selbst aufgehängt hat, ich habe Beweise,“ twitterte Benningtons Ehefrau Talinda kurz nach seinem Tod. Darauf folgte ein Tweet in dem stand: „Ich glaube, es ist an der Zeit es zu sagen, ich habe Chester mit Mike Shinoda betrogen.“ Mike war ein guter Freund von Chester und Gründungsmitglied der Band Linkin Park. Ein dritter Tweet folgte etwa sieben Minuten später. „Ich habe ihn nie wirklich geliebt und ich wurde nicht gehackt. Ich habe nur das Geld geliebt. Es tut weh, das sagen zu müssen.“
Danach hieß es, das Twitter-Konto von Talinda wurde gehackt.
Fans zeigten sich irritiert, dass Talinda Benningtons Account nur wenige Stunden, nach dem Tod ihres Mannes gehakt worden sein soll. Einige spekulierten, sie habe in Panik einen Tweet verschickt und wurde danach von einem sogenannten „Handler“ – Personen die den Stars nahestehen und sie überwachen – gestoppt.
Auch Freunde bezweifeln die Selbstmordgeschichte. Es gäbe genügend Indizien, die diese Version widerlegten.
Dazu schrieb Musik-Kollege Chris Keene auf Twitter:
Chester Bennington wurde als Kind missbraucht
Vor einigen Jahren machte Bennington öffentlich, dass er während seiner Kindheit von einem Freund seiner Eltern vergewaltigt wurde, zum ersten Mal im Alter von sieben Jahren. Der Missbrauch habe sein „Selbstvertrauen zerstört“, sagte der Sänger 2014 der britischen Musikseite Team Rock. „Wie die meisten Leute hatte ich zu viel Angst, etwas zu sagen. Ich wollte nicht, dass die Leute denken, dass ich schwul bin oder lüge.“ Als Bennington elf Jahre alt war, ließen sich seine Eltern scheiden.
Als Ventil für seinen Zorn entdeckte Bennington schließlich die Musik. Sein charakteristischer wütend-fauchender, aber immer wieder auch melodischer Gesang wurde stilbildend für das Genre des Nu Metal, in dem harte Metal-Klänge unter anderem mit rhythmusorientierten Hip-Hop-Elementen verwoben werden.
Das im Jahr 2000 erschienene Debütalbum von Linkin Park, „Hybrid Theory“, wurde allein in den USA mehr als zehn Millionen Mal verkauft. Titel wie „In the End“ und „Crawling“ wurden zu Hits. Auch in Deutschland fuhr die Band immer wieder Chart-Erfolge ein, unter anderem mit dem Stück „Numb/Encore“, das Linkin Park gemeinsam mit dem US-Rapper Jay-Z aufnahm.
Bennington und Cornell waren enge Freunde
Chester Bennington und Chris Cornell waren sehr eng befreundet. Sie gingen gemeinsam auf Tour. Bennington war sogar der Patenonkel von Cornells Sohn Christopher-Nicholas. Beide Musiker setzen sich für missbrauchte Kinder ein – auch auf Haiti.
Kritiker der Selbstmordversion glauben, das Cornell – der mit seiner Frau eine Stiftung gründete, um missbrauchten Kindern zu helfen – getötet worden sei, weil er im Begriff war, einen Kinderschänderring zu entlarven.
Der Grund für Benningtons Selbstmord sollen Depressionen gewesen sein. Tatsächlich schien Bennington, der bereits in seiner Jugend begonnen hatte, Alkohol zu trinken und harte Drogen zu nehmen, die schlimmsten Phasen seines Lebens hinter sich gelassen zu haben.
Seit seiner letzten Reha-Kur im Juni diesen Jahres war er trocken. Das bestätigte auch ein Freund der Familie.
Kurz vor seinem Tod erschien Bennington im Restaurant „Heimlich treu“ in Berlin mit Ehefrau Talinda zum Essen. Ein Insider sagte: „Sie haben beide Spargel bestellt und waren begeistert,“ berichtete der „Merkur“. Auch sei das Paar von einer anderen Spezialität des Hauses begeistert gewesen – den alkoholfreien Cocktails. Zum Abschied erhielt Bennington vom Restaurant eine Flasche Soda-Essenz geschenkt, damit er sich in den USA selbst einen alkoholfreien Cocktail mixen konnte, schrieb der „Merkur“.
Der Tod seines Freundes Chris Cornell vor zwei Monaten, hatte Bennington zuletzt zwar tief bewegt, aber Anzeichen dafür, dass der Linkin Park-Sänger sich zurückziehen und von der Welt abwenden könnte, gab es auch nach Cornells Tod nicht.
Der Tod von Chris Cornell – Ehefrau zweifelt am Selbstmord
Die Witwe des US-Rockmusikers Chris Cornell bezweifelt, das sich ihr Mann das Leben genommen hat. Der 52-Jährige habe niemals angedeutet, dass er nicht mehr leben wolle, erklärte Vicky Karayiannis.
Cornell war kurz nach einem Konzertauftritt tot in einem Hotelzimmer in Detroit aufgefunden worden. Als offizielle Todesursache nannte der örtliche Gerichtsmediziner Suizid durch Erhängen. Seine zweite Ehefrau betonte jedoch, ihr Mann habe seine Kinder geliebt – „er würde ihnen nicht wehtun, indem er sich absichtlich das Leben nimmt“.
Die Geschehnisse seien „unerklärlich“, und sie hoffe, „dass weitere medizinische Berichte zusätzliche Details liefern“, erklärte die Cornell-Witwe. Cornell konsumierte Heroin und andere Drogen. Anfang der 2000er Jahre kam er aber von den Drogen los. Nach Angaben der Witwe nahm er ein verschreibungspflichtiges Medikament gegen Angstzustände und Panikattacken.
In ihren Gesprächen vor diesem Auftritt sei es unter anderem um Urlaubspläne für Ende Mai gegangen, teilte die Witwe mit. Bei ihrem Telefonat nach dem Konzert habe ihr Mann dann mit undeutlicher Stimme gesprochen und „anders“ gewirkt. Er habe ihr gesagt, dass er womöglich ein oder zwei Extra-Tabletten seines Medikaments eingenommen habe.
Bodyguard findet Cornell – erhängt mit Gummiband
Daraufhin habe sie das Sicherheitspersonal kontaktiert, damit es nach dem Rechten sehe. Cornells Leibwächter Martin Kirsten sagte aus, die Tür zu Cornells Zimmer sei von innen verriegelt gewesen. Da ihm das Hotelpersonal den Eintritt verweigert habe, musste er die Tür auftreten. Er habe den Sänger im Badezimmer, mit einem roten Trainings-Gummiband um den Hals gefunden, so Kirsten laut Polizeibericht.
Internet-User fragen, wie sich ein 1,88 Meter großer Mann an einer Badezimmertür mit einem Gummiband – das sich dehnt – erhängen konnte?“
Zudem stellte sich heraus: Cornell hatte neun gebrochene Rippen, eine Verletzung am Hinterkopf und blutete aus dem Mund, was nicht auf einen Selbstmord durch Erhängen hindeutete.
Von offizieller Seite heißt es, die neun Rippen seien bei den Wiederbelebungsversuchen gebrochen worden. Studien zeigen, dass es bei rund einem Viertel der Fälle zu Rippenbrüchen kommen kann. Dabei werde „mindestens“ eine Rippe gebrochen. Bei vier Prozent aller Fälle kommt es zu einem Bruch des Brustbeines, berichtet „Reuters“.“
Dr. Werner Spitz, ehemaliger Chef der Gerichtsmedizin in Wayne and Macomb County, zeigte sich gegenüber der Selbstmordtheorie skeptisch. Über den Autopsiebericht von Chris Cornell sagte Spitz: Er sei „nicht davon überzeugt“, dass Cornell Selbstmord beging, berichtete die „Daily Mail“.
„In der Position in der Cornell gefunden wurde, konnte er den Druck auf sein Genick entlasten“. Zudem hätte der Sänger Narkotika im Blut gehabt.
Später sagte Spitz, es könnte sich um einen „Unfall“ gehandelt haben.
Ohne Autopsiebericht – Suizid diagnostiziert
Behörden gaben wenige Tage nach Cornells Tod bekannt: Der Sänger habe sich das Leben genommen. Seine Frau Vicky sagte jedoch, dass diese Diagnose zu früh gewesen sei, da die toxikologischen Untersuchungen und die Autopsie zu diesem Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen waren. Wie konnten die Behörden wissen, dass es Suizid war? Seine Frau sagte: „Er wollte nicht sterben“.
Blogger Randy Cody recherchiert im Fall der beiden Sänger. Er verweist unter anderem auf Audioaufnahmen der Detroit Polizei, auf der ein Arzt sagte: „Der Patient hat ein Gummiband um den Hals, ein Zeichen einer möglichen Strangulation und er hat ein Schädeltrauma. Der Körper des Toten ist zu diesem Zeitpunkt in bereits kalt.”
Hier die Originalaufnahme:
Der Polizeisprecher von Detroit, Michael Woody, betonte jedoch, dass es keine Anzeichen eines Fremdeinwirkens gegeben habe. „Wir haben alles untersucht, und es gab keine Anzeichen auf einen Mord“, so Woody. Er räumte jedoch ein, dass es „verschiedenste Theorien“ zu Cornells Tod gäbe.
Wollte Cornell einen Kinder-Sex-Ring auffliegen lassen?
Der Blogger Cody, behauptet von einem Insider zu wissen, dass es ein „schwarzes Buch“ gibt, in dem Namen von prominenten Pädophilen stehen würden und Cornell wäre im Begriff gewesen diese auffliegen zu lassen. Pädophile aus Politik und der Filmindustrie wären demnach davon betroffen gewesen.
Zeitliche Lücken
Kritiker der offiziellen Version weisen auch auf die Zeitlücken im Fall Chris Cornell hin. Laut Polizeibericht war Cornells Leibwächter, Martin Kirsten, um 23:30 Uhr in Cornells Zimmer, „weil sein Computer nicht funktionierte“.
Nur fünf Minuten später, um 23.35 Uhr telefonierte Vicky Cornell mit ihrem Mann. Weil er „anders“ gewirkt habe, informierte sie genau denselben Leibwächter, der gerade eben noch in Cornells Zimmer war.
Kirsten sagte der Polizei: Nach dem Anruf von Vicky Cornell ging er zu dem Zimmer des Soundgarden-Sängers – seinen Angaben zufolge war er jedoch erst um 0:15 Uhr dort.
Beobachter stellen die Frage, was in dieser 40-minütigen Lücke – zwischen dem Telefonat der Eheleute und dem Ankommen des Leibwächters geschehen ist?
Der Leibwächter sagte aus, daraufhin die Hotelzimmertür eingetreten zu haben. Aber erst um 00:56 Uhr erschien ein Arzt – also 41 Minuten, nachdem der Leibwächter zu Cornells Zimmer ging, um nach dem Rechten zu sehen. Wie lange Kirsten brauchte, um die Tür aufzutreten ist nicht bekannt. Doch steht die Frage im Raum, warum es fast bis 1:00 Uhr morgens dauerte, bis ein Arzt zu dem Hotel kam, um einen sterbenden Mann zu helfen.
Die Polizei ihrerseits besteht darauf, dass es keine Zeitlücken gebe. Die Ermittler hätten alles genauestens überprüft.
Spurensuche Bennington/Podesta
Im Internet gehen derweil Spurensuche und Spekulationen weiter. Aufgrund der frappierenden Ähnlichkeit von Bennington (geb. 1976) und John Podesta (geb. 1949) wird nun diskutiert: War der US-Politiker vielleicht sogar der Vater des als Kind missbrauchten Sängers?
Eine ökonomische Binsenweisheit besagt, dass man nicht mehr ausgeben kann, als man einnimmt. Dank moderner Finanzvehikel und klassischer Kreditvergabe lässt sich die zwingende Gültigkeit dieser Regel zwar aufweichen und ihre Einhaltung auf die Zukunft verschieben. Die Frage aber ist, wie sehr dies möglich ist und konkret, ob die im bestehenden Schulden im aktuellen globalen Wirtschaftsregime überhaupt jemals wieder zurückgezahlt werden können.
Laut 720Global liegen die Gesamtschulden, also sämtliche Staats- und Privatschulden, alleine in den USA derzeit bei astronomischen 41 Billionen Dollar. Pro Kopf entspricht dies gut 120.000 Dollar und damit dem zweifachen des durchschnittlichen Jahreseinkommens. Die Welt insgesamt muss eine Schuldenlast von 214 Billionen Dollar tragen, wobei die meisten der Schulden auf die entwickelte Welt fallen. Wachstumsregionen wie China und Indien holen aber stark nachh und verfügen über einen unregulierten Schattenmarkt für Kredite, dessen Dimensionen und Gefahren für die Finanzstabilität nur abgeschätzt werden können.
Dabei waren die Schulden nicht immer da. In den USA stiegen die Schulden seit den 1980er Jahren um das 14-fache und auch in Deutschland stieg die Staatsverschuldung von 600 Milliarden Euro oder knapp 40 Prozent relativ zum BIP vor der Widervereinigung auf das 2,5 fache vor der Finanzkrise von 2007, nur um in den vergangenen 10 Jahren unter der Merkel Regierung im Angesicht von Finanz- und Eurokrise noch einmal um etwa 25 Prozent gesteigert zu werden. Nicht berücksichtigt bleiben hier die staatlichen Pensionslasten, die Deutschland bereits heute absehbar noch große Probleme bereiten werden. Das Beispiel des Niederganges bis hin zur möglichen Auflösung von Illinois könnte auch in Deutschland einzelnen Bundesländern einmal drohen. Nicht weniger dramatisch, eher schlimmer sieht es in anderen Ländern vor allem der Eurozone aus, wie etwa in Portugal, Italien und Griechenland, wo alleine die Staatsschuldenquote deutlich über 100 Prozent liegt und deren Verschuldungsquote nach wie vor steigt.
Ob man die mit den neuen Schulden finanzierten Ausgaben dafür als postitiv erachtet oder zumindest als notwendig sei dahingestellt. Was bleibt ist, dass die Schulden in der ein oder anderen Weise wieder zurückerstattet werden müssen, da andernfalls ein großes Loch zurück bleibt, da das geliehene Geld weg ist, weil die Schuldner es nicht gut angelegt haben.
Was auf individueller Ebene, sei es im privaten oder unternehmerischen, normal ist und Abschreibungen immer wieder einmal vorgenommen werden müssen, so ist dies auf kollektiver staatlicher Ebene nicht nur deswegen ein Problem, weil die politischen Entscheider über die Ausgaben – jenseits der Abwahl mit goldenem Fallschirm – kaum zur Rechenschaft gezogen werden können, sondern auch, weil sich diesen der vermeintliche Ausweg über die Notenpresse bietet, damit aber allerhand Probleme einhergehen, die nicht nur die kalte Enteignung von Kleinsparern betrifft.
Aufgrund der exorbitant hohen Schulden weltweit wird das Drucken von frischem Geld inzwischen von allen großen Zentralbanken der entwickelten Volkswirtschaften angewandt und ihnen bleiben angesichts immer weiter wachsenden Schulden auch nichts anderes übrig, als weiter die Druckerpresse zu bedienen, da den Staaten ansonsten die Handlungsunfähigkeit droht, was massive Konsequenzen für die Funktionstüchtigkeit der Wirtschaft hätte.
Die Behandlung des Schuldenproblems mit frischem Geld auf so hohem Niveau hat fatale Nebenwirkungen. Neben der Tatsache, dass der Preis für Kredite immer weiter sinkt und damit Privatpersonen und Unternehmen sich auf den ersten Blick immer günstigere Gelegenheiten bieten sich noch mehr zu verschulden, was die Verschuldung weiter anheizt, entsteht mit der Dominanz einiger weniger Aktuere, namentlich der Federal Reserve, der Eruopäischen Zentralbank und der Bank Of Japan, eine äußerst fragile Situation.
Obwohl diese eigentlich der Geldwertstabilität verpflichtet sind (die FED hat überdies den Auftrag der Konjunkturbeeinflussung), übertreten die Institutionen politisch erlaubt ihre streng limitierte Grenzen und steuern, sprich verzerren, die Lage in ganzen Volkswirtschaften. Süditalien blutet beispielsweise weiterhin aus, in Griechenland hält die Kapitalflucht weiter an und von Portugal bis Griechenland ist noch immer mehr als ein Viertel der Jugend ohne Arbeit. Gleichzeitig erlebt Deutschland die erste Immobilienblase seiner Geschichte und muss in einer Lage agieren, in der die Währung deutlich zu niedrig bewertet ist, was selbst die vierrädrige Spinne im Netz zugibt. Nicht weniger verzerrend wirkt das Agieren der anderen Zentralbanken und diese Verzerrungen dominieren das gesamte Wirtschaftsgeschehen, da buchstäblich jeder auf das Zentralbankgeld angewiesen ist.
Die große Frage ist, was passiert, wenn sich plötzlich eine unerwartete Entwicklung ergibt, eine dieser Zentralbanken einen Fehler macht, oder eine unerwartete Entscheidung trifft, wie es die relativ kleine schweizerische SNB vor gut zwei Jahren kurzzeitig vormachte, als sie ohne Vorwarnung vorübergehend die Bindung des schweizer Franken an den Euro aufhob.
Alle wirtschaftlichen Aktuere, die weltweit jährlich den Gesamtwert von dutzenden Billionen umsetzen hängen am Tropf und an der Verlässlichkeit der wenigen Zentralbanken. Janet Yellen von der FED meinte vor einiger Zeit zwar: „Wir unternehmen viel mehr, um die Risiken für die Finanzstabilität zu finden,“ und dass sie aus der „unerwarteten“ Finanzkrise von 2007 gelernt hätten und bei der Beurteilung der wirtschaftlichen Lage inzwischen ein weit größeres Spektrum an Faktoren berücksichtigen.
Nur, werden alle relevanten Faktoren berücksichtigt? Sind überhaupt alle relvanten Faktoren (auch in ihrem Einfluss) bekannt? Das ist angesichts der Komplexität der Materie eher unwahrscheinlich.
Und genau diesen Gedankengang treibt die Analysten der Weltwirtschaft um. Es gibt momentan eine Handvoll extrem großer und extrem wichtiger Spielern, die in eine Lage manövriert wurden und sich teilweise selbst in eine Lage manövriert haben, in der es kaum mehr einen Spielraum für „gute“ Entscheidungen gibt, wenn überhaupt noch gute Entscheidungen möglich sind. Die Gesamtsituation ist so angespannt, dass es einem Tanz auf einer Klinge gleicht, der so lange anhalten wird, bis die Weltschulden wieder ein langfristig tragfähiges Niveau erreicht haben. Also absehbar Jahrzehnte.
Sollte sich in dieser Zeit aber nur ein einziges für die Stabilität essenzielles Element außerhalb der Erwartung bewegen und sich beispielsweise ein starkes Erdbeben an der US Westküste ereignen, dann könnte das gesamte Kartenhaus einstürzen, da die Zentralbanken keine Reaktion mehr zeigen können außer jener, die sie bereits seit einem Jahrzehnt mit wenig Erfolg darbieten und zwar dem Drucken von Geld.
Nicht nur wäre dann die Rückzahlung der US Schulden in Gefahr, vielmehr würde in dem Fall aufgrund des plötzlichen Wegfalls eines Teils der Zahlungen aus den Zinsen für US Schulden und der Zerstörung von Wertanlagen auch bei allen anderen Schulden ein unmittelbarer Zahlungsausfall drohen.
Aber nicht nur das. Die Gesamtsumme aller Derivate weltweit, also Spekulationen auf die wirtschaftliche Entwicklung basierend auf dem Status Quo der wirtschaftlichen Lage, liegt laut King World News bei 2,25 Billiarden Dollar – einer 15-stelligen Zahl, die pro Kopf der Lebensleistung eines Menschen entspricht. Die Zahlungen aus diesen Verträgen wären ebenfalls akut bedroht.
Der Welt – vor allem dem entwickelten westlichen Teil – könnte also ein Vermögensverlust drohen, der für die gesamte Bevölkerung buchstäblich im Nichts endet. Der Analyst Bill Gross beschrieb den Zustand unseres hochgradig gehebelten Finanzsystems so, „als würde man mit einer LKW Ladung Nitroglyzerin auf einer Stasse voller Schlaglöcher fahren.“ Und da die Reduktion der Schulden auf ein tragfähiges Niveau nicht von heute auf morgen geschehen kann wird dieses Szenario noch so lange akut bleiben, bis die Entscheidung getroffen wird, ein umfassende Konsolidierung vorzunehmen und nicht nur höhere Steuern verlangt werden, da diese letztlich auch nur das Feuer anheizen, was zwar den Schmerz der Zinsen kurzfristig verringert, gleichzeitig aber mittelfristig die Wirtschaftstätigkeit abwürgt.
Momentan sieht es nicht so aus, als gäbe es ernstgemeinte Versuche, dies zu erreichen. Vielmehr scheint es eher so, als würden die globalen Spieler im Hintergrund – und zwar im Westen wie im Osten und auf supranationaler Ebene – bereits an einem Plan B mit einer umfassenden Währungsreform und neuem Geld arbeiten. Ob die bestehenden Schulden der Welt in diesen Planungen noch vorkommen, oder ob das alles für ein Szenario nach dem großen Knall ausgearbeitet wird bleibt Spekulation.
Die von „oben“ aufoktroyierte PC ist im täglichen Sprachgebrauch bei den Menschen Gott sei Dank noch lange nicht angekommen. Die meisten Menschen, denen ich begegne, reden wie ihnen der Schnabel gewachsen ist. Wer einen Arbeitsplatz hat, muß sich jedoch verbiegen, um sich entsprechend den Erfordernissen der Chefs anzupassen.
In den Kinderkärten und Schulen wird es dann dramatischer; die Kinder können sich dieser gewaltigen Sprachkeulen kaum erwehren. R.
Epoch Times2. August 2017Aktualisiert: 2. August 2017 15:32
FAZ über die „fragwürdige Karriere eines modernen Modebegriffs“: „Dass jemand, der nach Deutschland kommt, um hier seinen Hass zu entladen, Attentate zu begehen und Menschen zu töten, wohl schwerlich als ‚Schutzsuchender‘ bezeichnet werden kann, sollte sich eigentlich von selbst verstehen.
Kerzenmeer: Passanten gedenken an der Stelle, wo ein Attentäter 12 Menschen in Berlin auf einem Weihnachtsmarkt tötete, der Opfer.Foto: Paul Zinken/dpa
Ein wesentlicher Bestandteil autoritärer Herrschaftstrukturen ist die Überwachung und genaue Regelung der Sprache, schreibt David Berger auf „philosophia-perennis“. Bereits Orwell habe dies treffsicher erkannt. Denn Sprache spiegele nicht nur Bewusstsein, sondern bilde dieses auch.
Als 2015 die Flüchtlingskrise begann, kamen hunderttausende in Deutschland an. Keiner verbog sich bei der Titulierung der Ankömmlinge, man sprach von „Flüchtlingen“. Dann kam es dazu, dass das Setzen des Wortes „Flüchtling“ in Anführungszeichen schon als rassistischer Akt verurteilt wurde. Keiner solle anzweifeln, dass es sich hier tatsächlich um Flüchtlinge handele.
Doch mit der Zeit schien selbst der Begriff „Flüchtling“ nicht mehr adäquat zu sein. Plötzlich sprach man von „Geflüchteten“ oder „Schutzsuchenden“.
Von solchen spreche inzwischen selbst die Deutsche Presse-Agentur in ihren Nachrichtentexten, kommentiert nun die „FAZ“. „Die damit einhergehende positive, mutmaßlich antidiskriminierend gemeinte Konnotation ist unverkennbar. Doch schließt sie die Möglichkeit aus, dass Menschen auch aus anderen Gründen einreisen, legal oder illegal“, so der Autor.
Und weiter: „Zu welcher Schieflage das führt, ist spätestens dann zu erkennen, wenn es um Straftäter oder gar Terroristen geht. So sagte nicht nur der Hamburger Innensenator Andy Grote, der Attentäter, der am vergangenen Freitag in der Hansestadt einen Mann erstach und fünf weitere Menschen zum Teil schwer verletzte, sei ‚als Schutzsuchender in unsere Stadt gekommen‘.
Auch die dpa habe über den aus den Vereinigten Arabischen Emiraten stammenden Täter geschrieben, er sei ‚im März 2015 nach Deutschland‘ gekommen, ‚in jenem Jahr also, in dem eine beispiellos hohe Zahl von Schutzsuchenden einreiste‘. Wenig später hieß es im Text, der Fall weise ‚einige traurige Parallelen zu den Geschehnissen des vergangenen Jahres auf. Auch die Attentäter von Würzburg, Ansbach und vom Berliner Weihnachtsmarkt kamen als Schutzsuchende nach Deutschland und entluden hier ihren Hass‘.“
Fazit des Autors: „Dass jemand, der nach Deutschland kommt, um hier seinen Hass zu entladen, Attentate zu begehen und Menschen zu töten, wohl schwerlich als ‚Schutzsuchender‘ bezeichnet werden kann, sollte sich eigentlich von selbst verstehen.“ (mcd)
Förderale Republik freies Deutschland - RfD (kurz: Deutsche Förderation): JA | U.S.A.-, ISRAEL- Vertragskolonie und BRD- operative Holdingfirmenverwaltung (BUND): NEIN
Wer sich nicht mit Politik befasst, hat die politische Parteinahme, die er sich sparen möchte, bereits vollzogen: Er dient der herrschenden Partei. (Max Frisch )