Mitten ins Herz: Deutschlands Normalität ist tot

31. Juli 2017

Foto: YouWatch

Alltag im Merkelland, Gewalt und Terror, wohin man blickt (Foto: YouWatch)

An die Gewaltorgie im Land haben wir uns inzwischen doch längst gewöhnt. Unser täglich Messerattentat gib uns heute. Dennoch haben die jüngsten Überfälle auf unschuldige Deutsche eine erkennbar neue Qualität. Seit Jahren gab es bei Kontroversen um zunehmende Gewalt in unseren Städten so etwas wie eine letzte Sicherheit – das weit entfernte „Problemviertel“ mit seinen Randgruppen, so lautete eine absichtsvoll Erleichterung bringende Erklärung. Hinzu kam als weitere Verharmlosung der „Einzeltäter“, also Einmalige, die dann wohl nie wieder kommen, also im Prinzip harmlos, bedauerliche Einzelfälle. Der gewöhnliche Deutsche sagte sich bislang, schlimm genug, aber mir kann das nicht passieren, da wohne ich nicht, die kenne ich nicht. Den Kopf tief in den Sand stecken, das aber kann man ab jetzt endgültig vergessen. Die regionale Distanz zu den nicht mehr feinen Ecken der Republik ist aufgelöst. Es kann und wird jeden treffen, ob als Opfer, Zuschauer, Anwohner oder Nachbar. Denn ab jetzt wird der Terror überall sein – besser gesagt: er ist schon dort und lacht dir frech ins Gesicht!

Von Jürgen Stark

Den Autor dieser Zeilen überkam an diesem blutigen Wochenende mehr als ein mulmiges Gefühl. Ein Doppelschlag vom Wochenende kam mir im Sinne des Worte sehr nah. Im Hamburger Stadtteil Barmbek wohnte ich früher eine Weile mit meinen Eltern, in Schöneberg lebte ich in meinen Berliner Studentenzeiten, ganz in der Nähe vom „Nolli“, dem jetzt zum grausigen Tatort verkommenen Nollendorfplatz. Genau diese mich persönlich außergewöhnlich betreffenden Umstände zweier extremer und geradezu bestialischer Gewalttaten, machten mich ganz besonders nachdenklich.

Selbst der kritischste Zeitgenosse wird sich in diesen Tagen bei den fast schon pausenlos verbreiteten schlechten Nachrichten von Gewalt, Terror und Attentaten in unserem Land doch noch relativ in Sicherheit wiegen. Das schrecklichste Verbrechen bleibt noch abstrakt, wenn man es nicht selbst am eigenen Leib zu spüren bekommt, zumal dann, wenn die Regierung überhaupt keine echte Reaktion zeigt und daher signalisiert: Bitte gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen!

Trotz der anschwellenden Häufigkeit der Gewalttaten durch Täter mit einem „Migrationshintergrund“ und meist zusätzlich noch in Verbindung mit irgendwas „islamistischem“ (also nichts was mit dem Islam zu tun hat, aber dennoch im Namen Allahs durchgeführt wird) lassen wir uns unseren lockeren Lebensstil nicht nehmen, das haben uns unsere Politiker bekanntlich dringend empfohlen – und die Berliner Republik lebt die Leichtigkeit des Seins und Andersseins oder Sonstwoseins auch vor.

Im Bundestag knallen die Korken und fliegt das Konfetti bei der im Plenum umjubelten „Ehe für alle“. Die Kanzlerin denkt intensiv in der Öffentlichkeit über die Zukunft der Automobile nach, die nicht mehr von Menschenhand gesteuert werden sollen. Die Grünen fordern immer mehr Radwege, bei der Bundeswehr suchen Sonderermittler nach Wehrmachtsbildchen in den Spinden der Soldaten und in Stuttgart wird mit der vollen Härte des Gesetzes demnächst die Durchfahrt für Dieselautos verboten. In öffentlichen Gebäuden in Berlin gibt es nun die ersten Unisextoiletten, Medienvertreter werden von der Landespressestelle zum Probepinkeln eingeladen. Voll normal, ey, alles ist supergut.

Auch der  Bundestagswahlkampf hat begonnen und ist in etwa so aufregend wie ein Fußballspiel aus der untersten Regionalliga. ALLE Parteien fordern den weiteren Ausbau der digitalen Breitbandtechnologie, weshalb Anhänger der schnellen Kommunikation im Netz daher auch ALLE Parteien wählen oder gleich zu Hause bleiben können. Auch in den Medien herrscht relative Ruhe. Ochsenknecht hat wohl wieder geheiratet, Yogi Löw probiert immer wieder neue Spieler für die Nationalelf, die Kanzlerin macht angeblich bereits Urlaub im Tiroler Land. Von Terror in Zeiten des Terrors im deutschen Gemüt keine Spur.

Nach der brutalen Messerattacke vorm Edeka-Frischetresen in Barmbek mit einem toten Opfer und einem bestens Polizeibekannten mit „Islamhintergrund“ meldet die Nachrichtenagentur dpa irgendwas von „Einzeltäter“ mit irgendwas von „islamistisch“ um dann zu schlußfolgern: „Das Motiv der Tat ist noch nicht bekannt.“ Man könnte mit einem Witz antworten. Ein Mann überfällt eine Bank, ruft „Geld her oder ich schieße“, die Polizei überwältigt den Räuber – und dpa meldet: „Über das Motiv der Tat können noch keine Angaben gemacht werden, Geldknappheit beim Täter gilt aber als eher unwahrscheinlich, wie ein Sprecher der Polizei mitteilte.“

Den kapitalen Bock leistet sich dann N-TV, ein Nachrichtensender, der stets mit der Deutschen Presseagentur in Sachen inhaltsleerer Belanglosigkeit wetteifert: „Der Täter war offenbar ausreisepflichtig.“ Hahaha. Man stelle sich mal Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) mit einem Megaphon am Hauptbahnhof vor: „Achtung, Achtung, hier spricht der Bürgermeister! Liebe Intensivtäter und Intensivtäterinnen, wir bitten Sie herzlichst nun ihrer Pflicht zum Verlassen des Landes nachzukommen und wünschen Ihnen eine angenehme Ausreise, Landkarten und Fahrkarten sowie Proviant und ein kleines Abschiedsgeschenk erhalten Sie bei uns im Rathaus!“ Deutschland ist nicht mehr normal.

Von Barmbek zum Nolli. Als ich im damaligen West-Berlin zu Beginn der 1980er Jahre studierte, da war es rund um den Nollendorfplatz bis in die tiefste Nacht hinein so sicher wie auf einem Kirchplatz. Jetzt wurde dort nachts ein Familienvater ausgeraubt – doch bei der neuen Qualität von Gewalttaten reicht der einfache Diebstahl einer Brieftasche nicht mehr, da wird der Angegriffene gleich ins Koma geprügelt. Ob am Nolli oder in „Barmbek basch“, Tote und Schwerverletzte pflastern IHREN Weg.

Wessen Weg? Schaut man nur mal hinter die Schreckenstat in der Berliner Nacht, bei der derzeit noch nach Tätern gefahndet wird, dann wird man regelrecht überhäuft mit Hinweisen, welche Regierende und mediale Öffentlichkeit in höchste Alarmzustände versetzen müßte. Es ist die Berliner Zeitung, welche sich angesichts einer aktuellen Bilanz über die dramatisch anschwellende Kriminalität in der Hauptstadt bei der Beurteilung von Details und Fakten um Kopf und Kragen schwafelt: „Es leben offenbar viele hasserfüllte Menschen in Berlin.“ Neben anderen abstürzenden Stadtteilen in Berlin, die einst als sicher und gutbürgerlich galten, erschrecken die Redakteure über die drastisch expandierende Gewalt rund um den Nollendorfplatz: „Von Mai 2016 bis Anfang März fast 3.000 angezeigte Verbrechen.“

DAS BEDEUTET ALLTÄGLICHE GEWALT – WAS ABER BEDEUTET DAS, WENN DIESE NEUE ALLTÄGLICHE GEWALT HAUPTSÄCHLICH DURCH EINGEWANDERTE MOSLEMS VERÜBT WIRD….KANN UND WILL MAN DAVOR DENN WIRKLICH DIE AUGEN NOCH LÄNGER VERSCHLIESSEN UND DIESE KNÜPPELDICKEN ZUSAMMENHÄNGE NICHT SEHEN…?!!!

Die Dunkelziffer der Gewalt dürfte noch weitaus höher sein. Woher kommt denn das wohl so plötzlich? Laut Berliner Zeitung gibt es keine Ursachen: „Diebstähle, Raubtaten, Hassverbrechen.“ Aha, so konkret wie Blitz und Donner und Durchfall. Betroffen sind hier am „Regenbogen-Kiez“, welcher schon seit den 1970er Jahren als Mekka der Schwulen, Lesben und der bunten Travestieszene gilt, eben jene Anhänger der gleichgeschlechtlichen Liebe, die überwiegend für Toleranz und friedliches Miteinander werben. Die Kriminalstatistik spricht eine deutliche Sprache: Homosexuelle werden hier inzwischen nahezu tagtäglich und permanent bedroht, beleidigt und verprügelt. Auch Sexualverbrechen haben hier drastisch zugenommen. Hier, im einst so friedlichen Kiez, wurde Sängerin Romy Haag auf ihrer wilden Bühne weltbekannt, hier war es in der Tat vor Ort immer bunt und tolerant – und vor allem: über Jahrzehnte absolut gewaltfrei! Woher also kommt diese neue Gewalt? Hinweise auf die Herkunft der Täter werden im Bericht der Berliner Zeitung maximal vernebelt, man muß schon zwischen den Zeilen lesen: „Den Großteil der Taten machen aber Diebstähle mit ‚Antanz‘-Tricks und ähnlichen Maschen aus.“ Aha. Bekanntlich ist das arabisch-orientalische Männerritual des „Antanzes“ auch in jener Kölner Silvesternacht als Taktik zum Einkesseln der Opfer samt anschließenden Massenvergewaltigungen verwendet worden. Nicht nur dieser Hinweis ist selten deutlich und steht natürlich in einem Zusammenhang der bis zu dem Massaker in der Vorweihnachtszeit in Berlin reicht, wo ein „islamistischer Einzeltäter“ mit einem LKW einfach irgendwelche Menschen überrollte. Berliner Zeitung, seit ihr etwas Balla Balla im Bregen, dass ihr den MOSLEMISCHEN ANTANZ-GROSSTEIL DER TATEN nicht sehen wollt oder könnt…?!!!!!!!

Bitte hier weiterlesen:

https://www.journalistenwatch.com/2017/07/31/mitten-ins-herz-deutschlands-normalitaet-ist-tot/

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2 Kommentare zu “Mitten ins Herz: Deutschlands Normalität ist tot

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