Im Visier der Islamisten: Petition an den Müncher Stadtrat zum Verbot des Oktoberfestes

An den Stadtrat von München erging eine Petition, das Oktoberfest abzuschaffen – seine Durchführung aus religiösen Gründen zu verbieten.

Von Viribus Unitis

Das Oktoberfest sei – so die Petition des Muslimen aus den Niederlanden – eine intolerante anti-islamische Veranstaltung. Die Petitions-Akteure hätten versucht, das Oktoberfest zu ignorieren, aber es würden so viele unislamische Aktivitäten auf dem Oktoberfest passieren, dass ein Ignorieren nicht möglich sei. Angeführt werden als unislamisch der Alkoholkonsum, öffentliche Nacktheit, etc.

Die Petition im englischen Originalwortlaut:

Dear City council of Munich,

I am writing this letter to bring to your attention something that I and many Muslims believe is unfair and requires attention. I would like to inform you that the Oktoberfest is an Intolerant and Anti-Islamic event. We tried to ignore the event, but there too many Un-Islamic acts done at the Oktoberfest. Such as alcohol consumption, public nudity etc.

We understand that the Oktoberfest is a yearly German tradition, but we, Muslims, can not tolerate this Un-Islamic event, because it offends us and all Muslims on the earth. We are requesting the immediate cancellation of the upcoming Oktoberfest event.

We also believe that the Oktoberfest might also offend all the Muslim refugees coming from Syria, Iraq, Afghanistan. The cancellation of the Oktoberfest event will help refugees not to forget their Islamic history. Thank you for your attention to this matter.

Sincerely,

Morad Almuradi

https://www.contra-magazin.com

Dazu auch dieser Beitrag

https://opposition24.com/moslem-will-oktoberfest-verbieten-lassen-beleidigung-aller-muslime/218653

Die Veranstaltung sei interolerant und islamfeindlich.

Zuviel Nacktheit und Alkoholkonsum seien mit dem islamischen Glauben nicht zu vereinbaren. Man habe versucht diese “Handlungen” zu ignorieren, aber da immer mehr muslimische Flüchtlinge nach München kämen, dürfe man nicht länger schweigen. Das Oktoberfest sei eine Beleidigung für die Muslime auf der ganzen Welt.

“Wir glauben auch, das Oktoberfest könnte auch alle muslimische Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan und dem Irak beleidigen.

Die Abschaffung des Oktoberfests  wird Flüchtlingen helfen, ihre islamische Herkunft nicht zu vergessen.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit in dieser Angelegenheit.

Morad Almuradi”

 

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18 Kommentare zu “Im Visier der Islamisten: Petition an den Müncher Stadtrat zum Verbot des Oktoberfestes

  1. Ich darf noch einmal auf meinen Kommentar vom 27.07. um 16:01 hinweisen und will hier ein paar Informationen hinzufügen:

    Die „Petition“ wurde am 11. September 2015 (!) auf der Petitionsplattform Change.org von einem „Morad Almuradi“ gepostet und einige Tage später, da hatten bereits fast 500 Spaßvögel unterzeichnet, wieder entfernt. Dass die Geschichte ein bereits fast zwei Jahre alter Hut ist, hätte übrigens im obigen Artikel vielleicht erwähnt werden sollen!

    Einige nähere Infos zum Vorgang erschienen am 16.09.2015 auf http://www.mimikama.at/allgemein/mchte-ein-moslem-das-oktoberfest-verbieten-lassen/. (Auch, beispielsweise, die englische Boulevardzeitung Daily Mirror berichtete entsprechendes.)

    Viele erkannten natürlich rasch, dass es sich um einen Scherz (wenn auch vielleicht einen mit übler Absicht) handelt. Den Hereingefallenen zum Trost sei aber gesagt, dass selbst Richard Dawkins (der zwar dogmatisch und militant antireligiös, aber gewiss nicht dumm ist) am 16.09.15 auf Twitter schrieb: „Islamists ban music, dancing, women’s faces, alcohol, women’s legs, kite flying, women’s arms. Why would they NOT try to ban Oktoberfest?”.

    Am 15.09.15 erschien auf Opposition 24 eine kurze Notiz über die „Petition“: https://opposition24.com/moslem-will-oktoberfest-verbieten-lassen-beleidigung-aller-muslime/218653. Die vielen schmerzhaft peinlichen Kommentare offenbaren die erschütternde Leichtgläubigkeit und Glaubensbereitschaft und also die Manipulierbarkeit vieler, die sich wahrscheinlich für kritisch und wach halten und es in mancher Hinsicht auch wohl sind. Nur wenige (auf jener Seite) behielten einen klaren Kopf. Darunter einer, den ich abschließend zitiere:
    »Cui bono? Wem nutzt die Aufregung? In der Ecke, in die da die Blicke gehen, hat man wohl auch die angebliche Petition ausgeheckt. Übrigens: Einer sachlichen (und sehr berechtigten) Kritik an der derzeitigen deutschen Flüchtlingspolitik schaden derlei erfundene „Skandale“«.

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  2. Andererseits. Wer da in der jetzigen Situation noch freudig hinrennt und ein Maß nach dem anderen bestellt, hat in gewisser Weise den Schuss nicht gehört.
    Wird aber wohl in näherer Zukunft noch so manchen hören.
    Und direkt im zeitlichen Umfeld der „Wahl“ ein (kleines) Event..im Visier der Islamisten….hätte dramaturgisch was. Aber lassen wir das lieber erstmal…

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    • Mal den Teufel nicht an die Wand, Mark. Meine Tochter lebt in München. Leider hält sie mich für einen Spinner und will von meinen Warnungen nichts wissen.

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      • Ach, Du bist auch jemand, der (ständig) gegen kognitive Dissonanz und Vorurteile ankämpfen muss, Fassungslos? Willkommen im Club. Wenn man dann wie ich noch eine psychische Diagnose an der Backe hat, ist es noch schwerer, Ernst genommen zu werden.

        Will jetzt natürlich keine Angst verbreiten, aber den Optionen realistisch ins Auge blicken sollte man freilich dennoch.
        2015 guckte ich noch recht regelmäßig den sonntäglichen Tatort. Die Filme sind zwar überwiegend und zunehmend Driss, – nicht zuletzt häufig mit politischer Indoktrination versehen – aber der folgende blieb mir noch länger im Gedächtnis:
        http://tatort-fans.de/tatort-folge-956-die-letzte-wiesn/

        Da war der Täter allerdings ein Deutscher, der Feiernden was ins Maß geschüttet hat….

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        • Warum soll es mir besser gehen? Die Indoktrination der Flimmerkiste ist in der Tat sehr krass. Was die kleinen und großen Themen des Lebens anbelangt, kann man keines isoliert betrachten. Alles hängt mit allem zusammen. Eine entscheidend Rolle spielt dabei die Angst. Hierzu eine kleine Geschichte. Meine Frau und ich saßen in einem Imbiss (kommt heute nicht mehr vor). Wir waren die einzigen Gäste und kamen mit dem Betreiber ins Gespräch. Meine Frau wohnte damals in unmittelbarer Nähe und kannte ihn. Er erzählte von einem Fernsehbericht über Geister. Plötzlich kam sein Sohn in den Laden, hörte das Wort Geist und wurde sofort aggressiv. „Ihr glaubt doch nicht etwa so einen Scheiß?“ Was fällt auf, abgesehen davon, dass er sehr unhöflich war? Das Thema machte ihm Angst. Deshalb wollte er es aggressiv, feindselig im Keim ersticken. Und er macht sich selbst etwas vor, indem er vorgibt, nicht an Geister zu glauben. Wo wehren wir Menschen ständig Themen im Vorfeld ab, um gar nicht erst in die Angst zu kommen? Wir wollen ja cool sein und keine Memmen. Wie viele widersinnige Handlungen geschehen aus verdrängter Angst?

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          • Genau so ist es. Es gibt nämlich eine riesengroße Angst vor der Angst. Läßt Du die Angst zu, dann verliert sie ihren Schrecken.
            Sie wird klein und mickrig – es können ein paar Tränen fließen, wenn man spürt, wovor man Ängst hat, dann ist sie auch schon
            verarbeitet. Das war jetzt die Kurzfassung.

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            • Ach, wie schön, Rositha, dass Du das Thema „Angst vor der Angst“ ansprichst. Wollte ich Dir schon zu geschrieben haben.
              Und Dir, Fassungslos, schreibe ich später noch mehr zu Deiner tollen Antwort.
              Bin grad fix und fertig damit, per langer E-Mail unter anderem gegen die kognitive Dissonanz meines eigenen Vaters anzukämpfen. Und möglicherweise seiner Angst vor der Angst.
              Wenn der Kurz-Roman auch nichts bewegt, werde ich in dieser Hinsicht erstmal aufgeben. Wie soll man Menschen noch helfen, wenn sie es ablehnen sich mit den Informationen zu beschäftigen, die man ihnen anbietet….Und genug Geld um komfortabel zu surfen, recherchieren, informieren etc haben sie auch noch….)

              Grüße!

              Gefällt 1 Person

          • „(…)Was fällt auf, abgesehen davon, dass er sehr unhöflich war? Das Thema machte ihm Angst. Deshalb wollte er es aggressiv, feindselig im Keim ersticken.(…)“

            @Fassungslos

            Darüber hinaus könnte man sich dann noch fragen, warum es ihm Angst machte.
            Dafür könnte eine Erklärung sein, dass er Angst vor Kontrollverlust hat. Ein sogenannter „Kontroll-Freak“. Solche Leute verweigern – was freilich nicht schlecht sein muss – häufig auch jede Art von Drogen, weil sie immer alles unter Kontrolle haben wollen. Mit beiden Beinen fest im Leben stehen. Wogegen andere es grade mögen, sich mal in andere Sphären des Bewusstseins zu begeben und ganz bewusst einen Teil der Kontrolle – die man meiner Meinung nach nie vollständig haben kann – abzugeben.
            Ich finde es eher tröstlich,wenn es Geister gäbe, man nicht alles unter Kontrolle hat, dann braucht man sich auch weniger persönliche Vorwürfe machen, wenn etwas nicht so läuft, wie man sich es vorgenommen hatte, obwohl man versucht hatte sich so zu verhalten, dass es hätte klappen müssen.

            Tja, und warum ist der eine so und der andere so? Da wären wir dann wieder bei diesem Thema:
            https://marbec14.wordpress.com/2017/07/30/schleierwolken/#comment-40955

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  3. Erkennen Sie denn wirklich nicht, dass es sich mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit, im Grunde mit Sicherheit, um einen Fake handelt? Vielleicht ist die „Petition“ auch als eine – in zwei entgegensetzte Richtungen deutbare – Satire gedacht. Oder wir haben es mit einem böswilligen Versuch zu tun, Islamkritiker als leicht zu manipulierende Horde von Blindwütigen vorzuführen, die jeden Unsinn glauben, wenn er in ihr Weltbild passt und ihre Ängste bestätigt. Wenn dieser Coup gelingt und die Hereingefallenen eifrig Fake und Empörung im Netz teilen, können wir uns das hämische Grinsen oder gar Hohnlachen der Initiatoren und des ihnen zugeneigten Publikums wohl vorstellen.

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    • In einer vom Wahnsinn beherrschten Welt gehen Fake und bittere Realität nahtlos ineinander über. Das Schlimme ist, die Nachricht könnte wahr sein. Wenn sie es heute nicht ist, kann sie es morgen schon sein. Satan, der Mörder und Lügner, leistet ganze Arbeit. Diabolo heißt ja auch durcheinander werfen, verwirren. Der Mainstream besteht fast nur aus Fake News.

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  4. Sollte das Oktoberfest dazu beitragen, die Großmaulansprüche der bei uns eingedrungenen Islamisten zu beenden, dann wünsche ich mir die Einführung dieses Festes, in ganz Deutschland, bis ins kleinste Örtchen unserer Heimat. Damit es zur völligen Befreiung von diesen Schmarotzern kommt, ja da oktobern wir gleich durch, bis zum nächsten Fest der Ostara. Das wird ein Frühlingserwachen, ohne Mufti aus der Islamen – Grufti. Denn, wenn es so weiter geht, jeder Eindringling will eine Veränderung im Land, welches ihm Aufenthalt gewährt, dann ist der Tag nicht mehr weit, an dem wir eine Petition übergeben, fürs Überleben auf unserem Heimatboden. Der Wahnsinn rollt mit voller Wucht durch Deutschland, und noch immer dämmert ein gewaltiger Haufen Gutmenschen einfach so dahin. Muss der Weckruf wirklich “ A Zapft ist “ lauten ? Na dann ein Prost auf die Freiheit, mit einer guten Maaß, aber ein großes Fest wäre es schon, das Ende dieses Irrsinns, auf dem Boden, auf dem wir daheim sind, und es auch bleiben wollen. Doch das geht am besten mit einem klaren Kopf, und einem mutigen Herz.

    Ganglerie

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    • „(…)Doch das geht am besten mit einem klaren Kopf, und einem mutigen Herz.“

      Da ist vom Oktoberfest dann wohl eher abzuraten. Denn bekanntlich gehen da die Massen nicht hin, um gepflegt ein bissel Bier zu schlürfen und sich nett zu unterhalten, sondern eher dafür:
      http://www.muenchenkotzt.de/

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      • Das mit dem Oktoberfest und der Maaß Bier war eigentlich als eine Prise Ironie gedacht, hätte auch eine Portion Zuckerwatte auf dem Rummel von Leipzig wählen Können. Beides nicht richtig ernst gemeint, auch nicht diese Petition. Da ich jeglichen Aufmarsch dieser Volksbelustigungen meide, setzen wir uns bei einer Tasse kräftigen Kaffee an den Tisch, und suchen nach wirklichen Lösungen aller nicht festlichen Zustände im Land. Bei klarem Kopf, einem Herz voller Mut – aber bei allem Ernst der Lage, nicht verkniffen. Aber weiterhin voller Hoffnung.

        Ganglerie

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        • [Zitat Ganglerie]
          „Das mit dem Oktoberfest und der Maaß Bier war eigentlich als eine Prise Ironie gedacht,“

          Ich dachte es mir schon so fast. 😉

          „(…)Beides nicht richtig ernst gemeint, auch nicht diese Petition.
          Da ich jeglichen Aufmarsch dieser Volksbelustigungen meide, setzen wir uns bei einer Tasse kräftigen Kaffee an den Tisch, und suchen nach wirklichen Lösungen aller nicht festlichen Zustände im Land.(…)“

          Gerne. Zu einem gepflegten Pils sage ich aber auch nicht nein. 😉

          Danke für die erneuten Zeilen.

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