Heimliche Enteignung: Merkel-Regierung senkt Obergrenzen für Bargeld und Goldkäufe weiter nach unten

16. Juli 2017 aikos2309

Nach der Abschaffung des Bankgeheimnisses am 25.6.2017 stört nur noch das Bargeld unsere Bundesregierung, um die finanzielle Totalüberwachung zu vollenden. Unter dem Vorwand der „Panama Papers“ hatte die Bundesregierung die Änderung der Abgabenordnung mit der Bezeichnung „Schutz von Bankkunden“ vorgenommen.

Demnach sind Paragraph 30a und weitere Paragraphen einfach ersatzlos gestrichen oder modifiziert worden. Die Bundesregierung begründete diesen Schritt damit, Steuerflüchtlingen und illegalen Steueroasen auf die Spur zu kommen. Finanzämter und alle anderen Behörden können jetzt jederzeit und ungehindert Einsicht in alle Bankkonten erhalten (Bankgeheimnis weg: „Nun stört nur noch das Bargeld“).

Obergrenze für anonyme Barzahlungen in Deutschland jetzt auf 10.000 Euro gesenkt

Die Bargeldabschaffung schreitet weiter voran. Unauffällig und leise. Von der breiten Öffentlichkeit meist unbemerkt. Der 500 Euro Schein wird zum Ende 2018 endgültig abgeschafft.

Neues Gesetz der Bundesregierung: Die Bargeldobergrenze wurde Ende Juni 2017 auf 10.000 Euro herabgesenkt. Das heißt de facto, dass jegliche Barkäufe ab 10.000 Euro nur noch gegen Vorlage des Personalausweises getätigt werden dürfen.

Auch hier die bereits bekannte Begründung der Bundesregierung, Geldwäsche, Finanzierung von Terrorismus und Schwarzarbeit zu bekämpfen. Experten bezweifeln jedoch, dass diese Maßnahmen zur Bekämpfung von Kriminalität wirksam sind.

Indes liegt in den meisten EU-Ländern die Bargeldobergrenze schon wesentlich niedriger als in Deutschland. In Frankreich liegt sie bei gerade mal 1.000 Euro, in Italien bei 2.999 Euro, in Griechenland bei 1.500 Euro und in Ungarn bei 5.000 Euro.

Lediglich in der Tschechischen Republik liegt sie mit 14.000 Euro noch relativ hoch wie auch in Kroatien mit 15.000 Euro. Deutschland folge, so die Bundesregierung, lediglich der EU-Geldwäscherichtlinie – wie alle anderen EU-Staaten auch. Von der Obergrenze betroffen sein werden hauptsächlich Goldhändler, Schmuckhändler, Autohäuser und der Kunsthandel. Banken und Sparkassen sollen davon noch ausgenommen sein.

Schrittweise Abschaffung des Bargeldes innerhalb der EU-Staaten

Die EU diskutiert derzeit sogar ein generelles Verbot von Barzahlungen über 5.000 Euro. Der IWF hatte schon im April 2017 ein Geheimpapier herausgegeben, wie die Regierungen der EU-Staaten heimlich und ohne den Widerstand der Bevölkerung das Bargeld abschaffen können.

Mit der Abschaffung des Bankgeheimnisses und des Bargeldes ist jeder Schritt des Bürgers nicht nur komplett gläsern und überwachbar, sondern bei jedem kleinsten Verdacht oder Verstoß kann ihm der Zugang zu seinem Konto und somit zu finanziellen Mitteln entzogen werden.

Alle alternativen Möglichkeiten der Bezahlung sind hinfällig, alle Käufe, Transaktionen und Finanzbeziehungen können nachvollzogen werden. Geldinstitute können nach Belieben Negativzinsen erheben und den Bürger zusätzlich enteignen, der dagegen dann nichts mehr unternehmen kann.

Australien will Bargeld jetzt Nano-Chippen

Australien will jetzt im Zuge der Überwachung von Bürgern noch einen draufsetzen. Wenn das Thema nicht so brisant wäre, könnte man fast darüber lachen, was sich Regierungen alles einfallen lassen, um ihre Bürger zu überwachen. Eigentlich zeigt dies, wie verzweifelt sie sein müssen, um die totale Kontrolle über ihre Bürger zu erlangen (Nach dem Bargeldverbot kommt der RFID Chip (Videos)).

Da eine sofortige und plötzliche Bargeldabschaffung nicht ohne großen Aufschrei und erheblichen Widerstand der Bevölkerung zu erwarten wäre, will Australien jetzt das Bargeld, das noch bis zur endgültigen Abschaffung im Umlauf ist mit Nanochips versehen.

Auch hier lautet die offizielle Begründung unisono mit den EU-Regierungen „Bekämpfung von kriminellen Geschäften, Steuerhinterziehung, Schattenwirtschaft und Terrorismus“. Mit dem markierten Geld könne man solche kriminellen Aktivitäten viel schneller aufdecken und unterbinden.

Ein Dorn im Auge ist Regierungen auch Bargeld, das privat zuhause gehortet und gelagert wird. Der Staat hätte keinen Überblick und keinerlei Überprüfungsmöglichkeit über die tatsächlichen finanziellen Mittel der Bürger.

In Wirklichkeit ist es doch so, dass mit dem Chippen der Geldscheine de facto auch keinerlei anonyme Verwendung des Geldes mehr möglich ist. Jeglicher Bargeldaustausch ist somit genauso nachvollziehbar, wie Transaktionen von Konto zu Konto.

Wir dürfen gespannt sein, wann die EU oder Deutschland dem australischen Beispiel folgen werden. Somit könnte man dem deutschen Volk doch noch sein geliebtes Bargeld lassen, trotzdem aber jeden Bargeldfluss nachverfolgen.

Obergrenze für anonymen Gold- und Silberkauf auf 9.999 Euro gesenkt worden

Zeitgleich mit der Absenkung der Bargeldobergrenze wurde auch die Obergrenze für den anonymen Goldkauf gesenkt. Bislang konnte jeder anonym Gold im Wert von 14.999 Euro kaufen. Dies ist jetzt nur noch bis zu 9.999 Euro möglich.

Große Bargeldmengen können so nicht mehr einfach in große Goldmengen umgetauscht werden. Auch diesen Schritt begründete das Bundesfinanzministerium mit der EU-Geldwäscherichtlinie. Demnach muss jeder Edelmetallhändler ab 10.000 Euro Kaufvolumen die Personalien des Käufers per Ausweisvorlage prüfen und festhalten (Bargeldabschaffung: IWF rät in Arbeitspapier zur schrittweisen, unbemerkten Bargeld-Beseitigung).

Die Schlinge zieht sich jetzt zu

EU und Bundesregierung leitet immer weitere Schritte ein, um den Bürgern Lösungsmöglichkeiten zu nehmen, wie sie Enteignung und totaler Überwachung entgehen können.

Noch gibt es Möglichkeiten und Alternativen. Diese sollten schnellstmöglich genutzt werden, sonst sieht es bald finster aus:

Kaufen Sie Fremdwährungen von Ländern außerhalb der EU und legen sich zuhause einen Vorrat an. Zum Beispiel Schweizer Franken, Britische Pfund, Russische Rubel oder Chinesische Yuan. Horten Sie keine Euros.
Kaufen Sie noch Gold und Silber, solange dies anonym möglich ist. Auch das Edelmetall lagert am besten zuhause und kann in Krisenzeiten (Crash, Krieg, Inflation) als Zahlungsmittel dienen. Zudem ist es eine sichere Wertanlage.
Bezahlen Sie solange wie möglich in bar.
Lassen Sie nicht zu viel Geld auf Ihrem Konto. Höchstens zwei bis drei Monatsgehälter.
Streuen Sie Ihre Geldanlagen. Kaufen Sie Aktien und vermeiden Sie Versicherungen oder Anlagefonds mit langer Laufzeitbindung.
Engagieren Sie sich in Bürgerinitiativen für den Kampf gegen das Bargeldverbot.
Last, not least: Wandern Sie aus.

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Literatur:

2018: Das Ende des Bargelds? – Die kommende Transition: Das Ende der Freiheit der Völker nähert sich von Robin de Ruiter

Wer regiert das Geld?: Banken, Demokratie und Täuschung von Paul Schreyer

Achtung! Bargeldverbot! von Michael Brückner

Quellen: PublicDomain/watergate.tv am 13.07.2017

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