Kurios: Tausende scharfer Schusswaffen in Deutschland verschwunden – Illegaler Waffenhandel floriert im Darknet

Ganz eindeutig geht aus diesem Beitrag hervor, daß man Waffen finden kann, wenn man nur will. Die Frage ist: Wessen Waffen sucht man überhaupt. R.
Seltsames geht vor im Land. Unzählige scharfe Waffen gehen verloren, werden verbummelt oder als gestohlen gemeldet. Experten gehen inzwischen von bis zu 20 Millionen illegalen Schusswaffen in Deutschland aus.

Eine Kleine Anfrage der Grünen im Bundestag brachte es an den Tag: In Deutschland verschwinden gemeldete Waffen spurlos.

Derzeit sind rund sechs Millionen erlaubnispflichtige Waffen im Nationalen Waffenregister (NRW) registriert. Doch immer wieder verschwinden welche davon, denn viele der 982.000 registrierten Waffenbesitzer verbummeln ihre Waffen, berichtet „Tag24“.

Die tatsächlich gemeldeten Verluste belaufen sich auf 17.174 Schusswaffen. Allein im Zeitraum vom 31. Januar 2016 bis zum 31. Mai 2017 verschwanden 3.277 Pistolen und Gewehre. Weitere 4.760 Waffen wurden als gestohlen gemeldet.

20 Millionen illegale Waffen

Laut einem Bericht der „FAZ“ floriere derzeit der Handel mit illegalen Waffen, vor allem im Darknet, dem anonymen Teil des Internets. Experten rechnen mit bis zu 20 Millionen illegaler Schusswaffen im Land.

Am Donnerstag gelang dem Frankfurter Zoll ein Schlag gegen den illegalen Waffenhandel im Darknet. Unabhängig voneinander hatten drei Männer im Alter von 46, 54 und 81 Jahren „illegale Schusswaffen und Munition im Wert von insgesamt 25.000 Euro bestellt und erworben“.

Bei Hausdurchsuchungen wurden in diesem Zusammenhang „insgesamt 17 erlaubnispflichtige Schusswaffen, 2.312 Schuss Munition, zehn verbotene Gegenstände (2 Messer, 8 Schlagringe) sowie 2.711 verbotene pyrotechnische Gegenstände“ beschlagnahmt.

Eine besondere Gefährdungssituation ergab sich für unsere Einsatzkräfte bei dem 81-Jährigen aus dem Landkreis Northeim, der einen Teil der bei ihm sichergestellten Schusswaffen schussbereit in seinem Zugriffsbereich aufbewahrte. Nach seinen Angaben wollte er auf alle Eventualitäten vorbereitet sein, deshalb sein Waffenarsenal.“

(Hans-Jürgen Schmidt, Sprecher Zollamt Frankfurt/M.)

Offenbar sah der Rentner seine Sicherheit gefährdet, weswegen er sich illegal mit 7 Schusswaffen und 120 Schuss Munition vorsorgte.

Einen anderen Ausgangspunkt hatte offenbar der 54-Jährige aus Dortmund, der die restlichen 10 Schusswaffen, sowie 1.562 Schuss Munition und darüber hinaus 2.711 pyrotechnische Gegenstände hortete.

Der 46-Jährige aus dem Landkreis Altenkirchen sicherte sich mit 630 Schuss Munition, 2 Messern und 8 Schlagringen ab. Eine Schusswaffe wurde bei ihm nicht gefunden.

http://www.epochtimes.de

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