G20: Politiker zufrieden – Front gegen US-Präsident Trump bröckelt

Daß DIE zufrieden sind, ist kein Wunder. Auftrag erfüllt?? Chaos veranstaltet?? 2 Seiten einer Medaille aufeinandergehetzt??

Es wird sehr aufschlußreich sein, in welchem! Tenor das Ausland über diese Ereignisse berichtet. So fing es in manch anderem Land auch an. Natürlich meine ich die Geschehnisse am Rande des G20. R.

Kaum ist der G20-Gipfel zu Ende bröckelt die Front gegen Trump. Auch der türkische Präsident Erdogan stellt das Pariser Abkommen zum Klimaschutz infrage. Politiker zeigen sich mit dem Gipfel zufrieden.
Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigte sich am Ende des G20-Gipfels zufrieden. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

Kanzlerin Angela Merkel zeigte sich mit den Ergebnissen des Gipfeltreffens zufrieden. „Wir haben in einigen Bereichen durchaus gute Ergebnisse erzielt“, sagte sie auf ihrer Abschluss-Pressekonferenz in Hamburg am Samstag.

UN-Generalsekretär António Guterres wertete das Treffen ebenfalls als Erfolg. Der Gipfel der Gruppe führender Wirtschaftsnationen sei „kein Fehlschlag“ gewesen, betonte Guterres in den ARD-„Tagesthemen“. „19 Länder haben solide zusammengestanden und sich verpflichtet, Kurs zu halten. Und das ist ein wichtiger Erfolg.“

Türkei stellt Klimaabkommen in Frage

Nach dem Ende des G20-Gipfels hatte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan allerdings die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens durch sein Land überraschend infrage gestellt.

Sein Abrücken steht im Widerspruch zu der Abschlusserklärung, in der sich die „G19“ – und damit auch die Türkei – ausdrücklich zum Abkommen von Paris und dessen „zügiger“ Umsetzung bekannt hatten. Damit war zum ersten Mal in der Geschichte der G20-Gipfel ein Dissens in der Abschlusserklärung festgeschrieben worden. Die USA stiegen unter Trump aus dem Klimaabkommen aus.

Erdogan erklärte nach dem Gipfel, er habe Merkel und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron mitgeteilt: „Solange die Versprechen, die man uns gegeben hat, nicht gehalten werden, werden wir das in unserem Parlament auch nicht ratifizieren.“ Erdogan stellte in Zweifel, dass die restlichen G20-Staaten in dieser Frage geschlossen gegen die USA stünden.

Fossile Brennstoffe sauberer und effizienter machen

Auch andere Länder hätten nicht ihre volle Unterstützung für das Abkommen erklärt. „Bei allen gibt es Probleme.“ Die Differenzen mit den USA seien „nicht zugekleistert“ worden, sagte Merkel.

Als Entgegenkommen an Trump wurde ein Satz aufgenommen, dass die USA anderen helfen wollten, „auf fossile Brennstoffe zuzugreifen und sie sauberer und effizienter zu nutzen“.

Die Formulierung war strittig, weil fossile Energien eigentlich auslaufen müssen, um die Ziele des Pariser Abkommen einer Erderwärmung von deutlich unter zwei Grad erreicht werden sollen. Trump bezeichnete den G20-Gipfel bei Twitter als „wunderbaren Erfolg“.

Freihandel – Rückschritt zu früheren Erklärungen

Beim Freihandel sorgte Trump für einen Rückschritt im Vergleich zu früheren Gipfelerklärungen: Die G20 erkennen die „Rolle legitimer Verteidigungsinstrumente im Handel“ an und machen damit ein Zugeständnis an Trumps Abschottungspolitik.

Im Gegenzug schaffte es eine Absage an Protektionismus in die Erklärung. Der Begriff wird aber unterschiedlich interpretiert. Der US-Präsident hält seine „Amerika zuerst“-Politik nicht für Protektionismus, die Europäer schon.

Partnerschaft mit Afrika

Die G20-Staaten unterstützten auch die Initiative Merkels für eine neue Partnerschaft mit Afrika. In Zukunft solle es nicht nur klassische Entwicklungshilfe geben, sondern auch eine Förderung privater Investitionen, sagte die Kanzlerin.

Merkels Initiative sieht Abkommen mit reformorientierten afrikanischen Staaten vor, um die Rahmenbedingungen für Investitionen auch in Infrastrukturprojekte zu verbessern.

Entwicklungsorganisationen sind wenig überzeugt, weil der Fokus mehr auf den Investoren als auf den Bedürfnissen der Menschen liege. Auch wird befürchtet, das internationale Standards nicht eingehalten werden. (dpa)

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2 Kommentare zu “G20: Politiker zufrieden – Front gegen US-Präsident Trump bröckelt

  1. Steinkohle, Erdöl und Erdgas sind nicht biologischer Natur. Sie sind mithin KEINE „fossilen“ Brennstoffe.

    http://www.dzig.de/Es-gibt-genug-Kohle-Gas-und-Erdoel-einfach-genug-Punkt

    Rund um die Erde gibt es unterschiedlich warme Ausgasungen, Schlammvulkane oder Lavavulkane – auch am Südpol und am Nordpol. Natürlich passt dies vielen Menschen nicht ins Weltbild, weil sie dann erklären müssten, warum dies auf den anderen Planeten und Monden im Sonnensystem völlig normal ist. Also werden alle diese Normalitäten unter den Teppich des „Unerklärbaren“ geschoben und verschwiegen.

    Niemand zieht die Methanleugner wegen Volksverhetzung zur Rechenschaft. Der Holocaust durch zahllose Naturkatastrophen, bei denen Menschen einfach verbrannt sind oder vergast wurden, wird hartnäckig geleugnet.

    Man lese einfach das Buch des Astrophysikers Thomas Gold „Biosphäre der heißen Tiefe“.

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