Heimat-Tourismus der Asylbewerber

Und wir ALLE bezahlen das, das sollten sich die Gutmenschen und Schlafschafe mal auf der Zunge zergehen lassen. R.

Flüchtlinge im Rostock

Bildquelle: http://www.focus.de/politik    Der Beitrag dazu:

Flüchtlinge auf „Heimaturlaub“?Warum die Anträge überhaupt genehmigt werden
Immerhin schreibt das der Focus.

Bislang galt der Heimat-Urlaub von Asylberechtigten als Ausnahmefall. Neue Erkenntnisse zeigen, dass die Reise in das Fluchtland kein „vereinzeltes Phänomen“ ist.

Unangenehme Nachrichten bestätigen Behörden oft nur schleppend. Als Reporter der „Welt am Sonntag“ im Sommer letzten Jahres auf vermehrte Urlaubsreisen von Asylberechtigten in ihre Heimatländer aufmerksam gemacht wurden, aus denen sie doch wegen politischer Verfolgung geflohen waren, fragten sie bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) und beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) nach. Sie erhielten auch Antwort, doch die war wenig aufschlussreich.

Solche Fälle gebe es, sagte eine Sprecherin der BA damals. Offizielle Daten aber lägen dazu nicht vor. „Wir führen keine Auswertung oder Statistik zu diesem Thema, daher liegen uns keine Informationen vor“, wimmelte sie die Reporter ab.

Übers Reiseziel gestolpert

Intern waren diese Reisen indes sehr wohl bereits ein Thema. Denn schon im Frühjahr 2016 hatten Mitarbeiter von Berliner Jobcentern über Heimatbesuche der von ihnen betreuten Asylberechtigten etwa in Syrien berichtet. Nicht der Urlaub an sich, der den Asylberichtigen als Hartz-IV-Beziehern zusteht, aber das Reiseziel hatte sie stutzig gemacht. Flugs war die Botschaft wohl auch beim BAMF gelandet, das daraufhin im Juni 2016 die Berliner Arbeitsagenturen schriftlich aufforderte, Reisen von Asylberechtigten in ihre Heimatländer der zuständigen Ausländerbehörde zu melden.

Grundsätzlich hat ein Hartz-IV-Empfänger Anspruch auf 21 Tage Ortsabwesenheit. Er muss der Behörde mitteilen, wann er diese Tage nimmt, aber er ist nicht verpflichtet, sein Reiseziel zu nennen.

Daran hat sich bis heute nichts geändert. Gleichwohl verfügt das BAMF inzwischen über deutliche genauere Hinweise, was die Besuche der Asylberechtigten die Heimat-Besuche der Flüchtlinge angeht. Diese Informationen stammten aus den Ausländerbehörden, von der Bundespolizei und der Bundesagentur für Arbeit, sagte jetzt eine BAMF-Sprecherin. „Die meisten Mitteilungen erfolgen seitens der Bundespolizei im Bundesgebiet, aber auch aus dem Ausland.“ Und ein Sprecher der Bundespolizei sagte: „Das Phänomen (…) ist jedoch nicht nur vereinzelt bekannt.“[1]

„Änderungen in den fachlichen Weisungen“

Will heißen, die Arbeits-, Flüchtlings- und Sicherheitsbehörden registrieren erhebliche Reisebewegungen in jene Länder, in denen den Reisenden angeblich Verfolgung und körperliche Gewalt drohten. Aus diesem Grund jedenfalls haben sie in Deutschland Asyl erhalten.

Eigentlich müssten diese Reisen die Glaubwürdigkeit ihrer Asylbegehren erschüttern. „Handelt es sich (…) um Reisen zu Urlaubszwecken, kann dies ein Indiz dafür sein, dass bei dem Flüchtling keine Furcht vor Verfolgung vorliegt“, heißt es denn auch beim BAMF.(s. Anm. 1) Bisher ist allerdings kein Fall bekannt, in dem ein Asylberechtigter seinen Schutzstatus verlor, weil er zur Erholung in das Land reiste, aus dem er floh. Schließlich könne ein Asylberechtigter ja auch gute Gründe für eine Reise in sein Heimatland geben, so das BAMF, etwa eine schwere Erkrankung eines nahen Angehörigen.

Auf jeden Fall will die Behörde jetzt noch genauer über den Heimat-Tourismus der Asylberechtigten informiert werden. Es werde „Änderungen in den fachlichen Weisungen“ geben, die sollen dann klar regeln, wann und wie die Jobcenter die Ausländerbehörden informieren müssen.

Anmerkung

[1] https://www.welt.de/politik/deutschland/article165555945/Behoerden-melden-haeufiger-Heimat-Reisen-von-Fluechtlingen.html

http://www.geolitico.de/2017/06/16/heimat-tourismus-der-asylbewerber/

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9 Kommentare zu “Heimat-Tourismus der Asylbewerber

  1. Heimaturlaub für Flüchtlinge, also ein paar Tage Erholung, im Herkunftsland ihres persönlichen Elends, vom faulen Leben im geberfreudigen Land BRD. Ja spinnen die, die Römer – quatsch, wir sind doch nicht bei Asterix, spinnen die Politiker ? Freilich, sie spinnen das Netz des Wahnsinns über uns, und warten mit erhobener Keule auf eventuellen Widerstand. Und die „Urlauber“ auf unsere Kosten, sie bekommen wohlwollende Wünsche für die Reise, bis zum baldigen Wiedersehen, wenn das Geldsäckel leer ist und aufgefüllt werden muss – auf unsere Kosten natürlich. Die Gutmenschen wissen halt was sich gehört, Deutschland ist schließlich ein Schlaraffenland für Schmarotzer. Und die Schlafschafe blöken noch ein aufmunterndes Willkommen in die Runde des irren Treibens. Der Migrant ist gern gesehen im Alptraumland BRD, und richtig, der Wahnsinn tanzt durch die Straßen und feiert den Untergang des gesunden Geistes. Es ist eine Achterbahnfahrt, bei der es einem nur übel werden kann, und die Vernunft fällt aus der Gondel. Welche Therapie hilft da wirklich ? Einfach den gesamten Spuk, also Politiker, dienendes Gesindel und „Flüchtlinge“ auf eine lange Reise schicken, bei Garantie, keiner kommt zurück. Dann erholt sich unser Volk aus der Schockstarre, dem Irrsinn, der hinter ihm liegt. Sicher, es klingt wie ein Traum, aber was, wenn es uns doch gelingt diesen einen Traum zu leben – welch ein glücklicher Fall ins Licht der Wirklichkeit. Auf diesen Tag !

    Ganglerie

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    • Wunderbar geschrieben, G.
      Ich fürchte jedoch, es müssen noch ein paar andere Leute auf diese lange Reise schicken, die über dem Gesetz und echten Menschen stehen.
      Das jedoch ist das Allerschwerste.
      Ich wünsche Dir einen schönen Tag in L. – es wird wieder heiß heute…allerdings wird die Sonne beim Scheinen gestört durch ganz besondere Streifen.

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      • Zum schönen Wetter passt der neue Song von Les Brigandes: Merkel muß weg. Un komm nie wieder zurück. Könnte man noch ergänzen: Macht Urlaub. Und bleibt gleich da.

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      • Oh ja, Rositha , die Streifenhyänen hinterlassen wieder ihre giftigen Spuren sie können, nein sie dürfen nicht anders, die Satanischen geben ihre Befehle aus. Höllenhunde scheuen nun mal das Licht der Sonne. Das Video : Der Große Austausch, erinnert stark an “ Das Heerlager der Heiligen“ von Jean Raspail, er sah dieses Unheil schon Ende der 1970er Jahre, was für ein kluger, wacher Mensch. Und auch sein Werk : Sieben Reiter verließen die Stadt, war eine Zugabe an Weitsicht. Letzteres hat mich beim Lesen richtig erschüttert, aber auch das Nachdenken angeschoben. Einen wirklich sonnigen Gruß auch zu Dir, nach M. streifen wir die Angst ab, Mut führt zum reinen Licht.

        Ganglerie

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  2. Wenn das alles wäre, könnten wir uns entspannt zurücklehnen. Hauptursache ALLEN Übels ist völlige Gewissenlosigkeit und der Verlust des natürlichen Empfinden sowie der Vernunft. Den zur Zeit herrschenden Geist kann man nur noch als entfesselten Wahnsinn bezeichnen gekoppelt mit einer intellektuellen Verblödung. In solch einem schweren Fall hilft nur noch eine Schocktherapie.

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