Muslimischer Staat verhüllt Frauenstatue in Berlin – Politik sieht zu

flickr.com/ Metropolico.org (CC BY-SA 2.0)

Die Botschaft von Katar verhüllt in Berlin eine traditionelle Skulptur, weil sie eine unbekleidete Frau zeigt. Anstatt der über hundert Jahre alten Steinfigur im Dachgiebel des Gebäudes wird nunmehr eine katarische Fahne neben einer deutschen aufgestellt.

Der Grund für die Verhüllung der deutschen Skulptur ist das zukünftig in besagtem Haus residierende „Haus für arabische Kultur“. Für die arabischen Männer islamischen Glaubens ist die Steinfigur offenbar sittenwidrig.

Widerstand gegen die Verhüllung kommt von Denkmalschützern. Da Deutschland aber zugelassen hat, dass sich ein arabischer Staat auf deutschem Boden ein exterritoriales Gelände nimmt, haben Kritiker aber keine Handhabe. Auf dem Gebiet der qatarischen Botschaft gilt das Recht von Qatar, somit ein muslimisch geprägtes Rechtssystem.

Das Gebäude steht schon seit 1904 in Berlin, es wurde von Franz Calé errichtet und überlebte zwei Weltkriege, die die Existenz Deutschlands bedrohten. Die große Völkerwanderung und die starke Islamisierung wird es wohl in der Form nicht überstehen. 

 

Bildergebnis für Katar verhüllt barbusige Figur an Botschaftsgebäude bilder

welt.de meint dazu:

Einen Kommentar des Botschafters gibt es nicht. Und auch am Donnerstag ist in der Berliner Vertretung des Emirates Katar niemand telefonisch zu erreichen, der etwas dazu sagen könnte, warum die Villa Calé in Berlin-Zehlendorf so merkwürdig aussieht. So merkwürdig, dass sich ein Verdacht zu erhärten scheint, der zu einem Skandal werden könnte.

Seit 20 Jahren ist das 3000-Quadratmeter-Anwesen im Besitz des Emirates. Ursprünglich sollte es zum Botschaftsgebäude werden. Dass Katar dann doch an einer anderen Stelle, am nicht minder schicken Roseneck in Grunewald, ein neues Botschaftsgebäude errichtete, wurde stets auf eine nackte Tatsache zurückgeführt. Denn den Giebel der 1907 für den Verleger Franz Calé in Zehlendorf errichteten Villa ziert eine barbusige Dame: Eine Mutterfigur, die ihre Arme nach zwei Kindern ausstreckt.

Dieser Anblick scheint mit der muslimischen Moralvorstellung Katars nicht vereinbar zu sein. Es sind die Werte eines Landes, das die Geschlechter im öffentlichen Leben so weit voneinander trennt, dass sich Frauen und Männer an unterschiedlichen Bankschaltern anstellen. Und es sind die Werte eines Landes, in dem Frauen im traditionellen Abaya auf die Straße gehen, einem Gewand, das bis auf kleine Flächen die Haut bedeckt und Körperformen verwischt.

https://www.welt.de/

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5 Kommentare zu “Muslimischer Staat verhüllt Frauenstatue in Berlin – Politik sieht zu

  1. Dass die arabischen Männer es nicht unter ihre Worte halten, überhaupt mit einer Frau ins Bett zu gehen, die dann sogar das Vergnügen haben darf, ein Kind von ihnen auszutragen, verstehe ich nun gar nicht.

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