Anja Reschke verwickelt sich beim Thema Asylantenkriminalität in Widersprüche und würgt kritischen Anrufer ab

Der einwanderungskritische YouTuber Oliver Janich rief bei Anja Reschke an. Im Bild der Moment, als Janich ankündigt, Zahlen zur Asylantenkriminalität nennen zu wollen. Foto: Bildschirmfoto ARD-Tagesschau / Facebook

1. Juni 2017 – 11:33

Die Tagesschau hat ein neues Format namens „Sag’s mir ins Gesicht!“ ins Leben gerufen. In dieser Reihe, die bisher drei Folgen umfasst, stellt sich in jeder Folge ein Journalist der ARD der Kritik von Anrufern. Die Übertragung erfolgt in Echtzeit, allerdings nur im Internet via Facebook-Livestream.

Als Grund für dieses neue Format werden so genannte Hasspostings angegeben. Der Umgang im Netz sei von Hass geprägt, Kommentare seien oft beleidigend. Man wolle mit dem neuen Format testen, ob sich die so genannten Hassposter trauen, persönlich anzurufen und die Journalisten direkt mit ihrer Kritik zu konfrontieren.

Anja Reschke stellt sich der Kritik

Am 29. Mai stellte Anja Reschke, Moderatorin der Sendung Panorama und Leiterin der Innenpolitik-Abteilung des NDR, ihren Kritikern. Reschke ist bekannt für ihr besonders konsequentes Eintreten für die Merkel’sche Willkommenspolitik, wie es etwa in diesem Beitrag deutlich wird.

Wie es für entschlossene Verfechter der Willkommenskultur typisch ist, leugnet auch Reschke die erhöhte Kriminalitätsrate der illegalen Einwanderer. Bei diesem Auftritt negierte sie beispielsweise den erhöhten Anteil an Vergewaltigern bei den Asylanten. Dieser Haltung blieb Reschke auch in „Sag’s mir ins Gesicht“ treu.

Anrufer spricht erhöhte Kriminalitätsrate der Asylanten an

Ein Anrufer, der YouTuber Oliver Janich, spricht das Thema Asylantenkriminalität an. Er konfrontiert Reschke mit einer Statistik des Bundeskriminalamtes, wonach Asylanten 15-mal krimineller seien als Deutsche. Bei den Vergewaltigungen seien sie achtmal krimineller, bei den Gruppenvergewaltigungen sogar 19-mal. Er weist Reschke auch darauf hin, dass sie mehrmals entgegen dieser Tatsachen behauptet habe, dass „Flüchtlinge“ nicht krimineller seien als Deutsche. Das Gespräch mit Janich ist ab der Minute 18:20 zu sehen.

Vergewaltigungen seien sie achtmal krimineller, bei den Gruppenvergewaltigungen sogar 19-mal. Er weist Reschke auch darauf hin, dass sie mehrmals entgegen dieser Tatsachen behauptet habe, dass „Flüchtlinge“ nicht krimineller seien als Deutsche. Das Gespräch mit Janich ist ab der Minute 18:20 zu sehen.

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Frage an Reschke: „Lügen Sie bewusst oder haben Sie nicht recherchiert?“

Reschkes Miene verfinstert sich deutlich, als die Worte „Zahlen“ und „BKA“ fallen. Nach ungefähr 50 Sekunden versucht sie, Janich abzuwürgen, dieser schafft es aber noch, die entscheidende Frage zu stellen: „Lügen Sie bewusst oder haben Sie nicht recherchiert?“

Anja Reschkes Entgegnung geben wir hier exakt wieder:

Nee, ich lüge nicht bewusst, aber das ist tatsächlich … deswegen danke ich ihnen sogar, dass sie mir das sagen, weil das tatsächlich eine sehr häufige Behauptung ist. Ich glaube, es gibt einen sehr großen Unterschied zwischen der Aussage, die ich getätigt habe und der Aussage, die sie tätigen. Ich bin ja nicht weltfremd. Ich weiß auch, dass natürlich Ausländer auch kriminelle Straftaten begehen, vollkommen klar. Was ich damals gesagt habe, ist: „Ausländer sind nicht krimineller als Inländer“, und das bezieht sich ganz klar auf eine rassistische Äußerung, wenn man nämlich behauptet, irgendjemand sei krimineller, weil er aus dem Ausland kommt, also die, die von irgendwo kommen, die sind krimineller, da habe ich gesagt, nein, das ist Unfug.

Dass wir natürlich Probleme heute haben, ist natürlich vollkommen offensichtlich und natürlich ist es so, dass wenn eine Million Menschen mehr ins Land kommt, steigt auch die Zahl der Straftaten und natürlich ist es so, dass die Gruppe der Menschen von vielen, die gekommen sind, wenn man eben gerade, wie Sie ja auch schon gesagt haben, junge Männer aus prekären Verhältnissen, vielleicht mit Gewalterfahrung, ohne Perspektive, dass das natürlich ein schwieriges Klientel ist, da darf man auch nicht drumrumreden, ich wäre auch völlig dagegen, wenn jetzt Medien das verschweigen würden, ich kann das allerdings auch nicht erkennen. Ich wehre mich nur, und das tue ich bis heute und ganz eindeutig, gegen eine pauschale Verunglimpfung, zu behaupten, die Ausländer, die da kommen, sind alle kriminell, und das ist das, wogegen ich ganz klar Stellung bezogen habe.

Janich möchte nach Reschkes Entgegnung die Diskussion fortführen, wird aber sofort abgewürgt. Das ist schade, denn was Reschke da gesagt hat, ist derart widersprüchlich und verdreht die Behauptungen des Anrufers so offensichtlich, dass er sie im weiteren Verlauf der Diskussion leicht hätte bloßstellen können.

Oliver Janich hat als Analyse seines Auftritts in der Sendung einen Beitrag auf seiner Internetseite verfasst und dieses Video gestaltet:

Reschke verwickelt sich in Widersprüche

Zunächst ist zu bemerken, dass Reschke die Zahlen, die Janich nennt, nicht leugnet. Gleichzeitig bleibt sie aber auch bei ihrer Aussage, dass Flüchtlinge nicht krimineller seien als Deutsche. Dies ist ein krasser Widerspruch, der von ihr nicht aufgelöst wird und auch nicht aufgelöst werden kann.

Anstatt auf diesen Widerspruch einzugehen, betreibt Reschke eine Vernebelungstaktik durch Verdrehung von Aussagen. Sie sagt, es sei rassistisch, zu behaupten, Menschen wären krimineller, weil sie aus dem Ausland kämen. Der Anrufer hat allerdings nur die Statistik zitiert und keinerlei Vermutungen über die Gründe der erhöhten Kriminalitätsrate angestellt. Dies wird ihm dennoch von Reschke unterstellt, die ihn damit auch gleich als „Rassist“ abwertet.

Im weiteren Verlauf ihrer Ausführung gibt Reschke Janich und damit der Polizeistatistik im Grunde recht, drückt sich aber stark verklausuliert aus. Anstatt klipp und klar einzugestehen, dass Asylanten statistisch erwiesen einen erhöhten Anteil an Kriminellen haben, spricht sie von einem „schwierigen Klientel“ aus „prekären Verhältnissen“ mit „Gewalterfahrung“.

Am Schluss folgt dann noch eine komplette Verdrehung der Aussage Janichs, indem sie plötzlich die unsinnige Behauptung „Alle Ausländer sind kriminell“ präsentiert, die mit dem Thema des Anrufers überhaupt nichts zu tun hat.

Zusammenfassung von Reschkes Äußerungen: Widersprüchlicher geht es nicht

In wenigen Worten kann man die Entgegnung Reschkes also wie folgt zusammenfassen: Oliver Janich und die Polizeistatistik haben Recht, Asylanten sind krimineller als Deutsche. Dies muss man aber durch die prekären Verhältnisse entschuldigen, aus denen die Asylanten kommen. Man darf diese Tatsache auf keinen Fall direkt, sondern nur verklausuliert und mit  Hinweis auf die schwierigen Verhältnisse aussprechen, sonst ist man ein Rassist. Man darf außerdem auch das exakte Gegenteil behaupten, ohne ein Lügner zu sein.

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3 Kommentare zu “Anja Reschke verwickelt sich beim Thema Asylantenkriminalität in Widersprüche und würgt kritischen Anrufer ab

  1. Hat dies auf BildReservat der DenkmalnachBilder rebloggt und kommentierte:
    Nach Kai Gniffke, Chefredakteur ARD-aktuell, war es gestern Anja Reschke, die sich auf Skype ausgewählten Kritikern stellte. Anja Reschke ist spätestens seit ihrem Outing als Demokratiefeindin zum Inbegriff einer Elitenhure geworden, deren Berufsauffassung nicht die Aufklärung der Öffentlichkeit und Kontrolle der Mächtigen ist, sondern die Stabilisierung eines Systems, in dem die Bürger zu schlucken haben, was die Politik ihnen verabreicht.

    Aktion der ARD tagesschau: „Sag’s mir ins Gesicht“ – Teil2 mit Anja Reschke
    https://propagandaschau.wordpress.com/2017/05/30/ard-sags-mir-ins-gesicht-teil2-reschke/
    gefunden:
    https://marbec14.wordpress.com/2017/06/02/aktion-der-ard-tagesschau-sags-mir-ins-gesicht-teil2-mit-anja-reschke/


    GEZ-MedienHuren machen es nicht für 1000 Euro
    https://bildreservat.wordpress.com/2017/05/31/gez-medienhuren-machen-es-nicht-fuer-1000-euro/

    https://bildreservat.wordpress.com/2017/05/31/anja-reschke-ne-ich-luege-nicht-bewusst/

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