01. April 2017 Im April 2014 wurde auf der TheParentTreeFarm von Andreas Pfeifer in Paraguay gemeinsam mit Madjid Abdellaziz eine Wetter-Harmonisierungsanlage gebaut. Die sollte Dürren, HAARP und Chemtrails oder anderer künstlicher Wettermanipulationen neutralisieren und wieder für einen natürlichen Himmel sorgen.
Das Projekt wurde zum vollen Erfolg und es folgten weltweit die Errichtung vieler weiterer Harmonieanlagen in Deutschland, Österreich, Portugal, Paraguay und Brasilien mit Madjid und Andreas der fast zwei Jahre lang das Management für die Vorbereitung und den Bau der Anlagen übernahm.
Im Juli 2015 erfolgte ein neuer entscheidender Durchbruch in der Weiterentwicklung der Wetterharmonietechnik : Die Natur-Harmonie-Station, Ein kleines Gerät mit gleicher Wirkung zum Selberbauen wurde entwickelt. Vom ersten Film inspiriert und von Madjids und Andreas Arbeit begeistert, hatte Urs Wirth aus Stuttgart den Wunsch, die große, für viel Menschen unerschwingliche Harmonisierungsanlage als kleines und preiswertes Gerät für jedermann nachzubauen. Er kombiniert die Originaltechnik des von…
Nach der heftigen Kritik des ARD-Autors Constantin Schreiber an den radikalen integrationsfeindlichen Freitags-Predigten in der Potsdamer Biosphäre kontert nun Imam Kamal Mohamed Abddallah mit versuchter Höflichkeit. Schreibers Arabisch sei nicht gut. Außerdem bietet er in seiner Predigt neuerdings eine grobe Zusammenfassung auf Deutsch. Annäherungsversuch oder Taktik? Ein Report von Lutz Mark.
Eine aufgebrachte Anwohnerin, Anfang 50, aus Potsdam/Bornstedt steht vor dem gläsernen Eingang der kommunalen Biosphäre Potsdam. Rund 600 hauptsächlich junge Männer mit Bärten kamen bei strahlendem Sonnenschein zum Freitagsgebet. Viele von ihnen aus Berlin. Die grauhaarige Frau versucht neugierig in die Orangerie zu gelangen, wird aber sofort von bärtigen Männern zurückgewiesen. Die Anwohnerin: »Hier beten nur Männer, sagte sie, ich solle raus. Ich frage mich, ob das wirklich so integrationsfördernd ist, was die hier treiben. Ich bin ja wirklich keine AfD-Anhängerin. Aber in der Straßenbahn habe ich es langsam mit der Angst gekriegt. Das werden jede Woche mehr.« Ängstlich geht sie nach Hause.
Ein Kamerateam des RBB hat in der Halle aufgebaut, auch wenn die Redakteurin im bunten Sommerrock mit ihrem Mikrofon vor der Tür wartet. Drinnen betet Kamal Mohamed Abdallah, arabisch für Vollkommenheit, Gottesgesandter und Diener Gottes, mit heller Stimme. Minutenlang arabisch. Dann folgt eine eher radegebrochene, deutsche Kurz-Zusammenfassung. Die Stimme wird weicher. Es folgen Allgemeinplätze: »Ein kluger Mensch nimmt den Rat anderer an.« Und dergleichen mehr. Radikal hört sich die Übersetzung nicht an. Dann im Arabischen überschlägt sich die Stimme des Imams wieder, wohl wissentlich, dass eine Kamera auf ihn gerichtet ist.Kritik vom integriertem deutschem Muslim
Der 45-jährige ehrenamtliche selbsternannte Imam der Al Farouk Moschee und erster Vorsitzender der Muslime in Potsdam trägt rotes Palästinensertuch, Kampfweste und kakifarbene Pumphose. Er scheint sich seiner Sache ziemlich sicher zu sein, wenn er arabisch spricht. An seiner Seite ein deutscher Konvertit Ende 20, mit kurz geschorenem, braunen Bart.
RBB bei der Arbeit (Bild: Lutz Mark)
Vor der Tür in der Sonne hat die Reporterin einen älteren Mann entdeckt. Es ist der 1974 aus Damaskus nach Deutschland gekommene Nierenfacharzt Dr. A. Nassif, Anfang 70. Er lebt seit mehr als zwei Jahrzehnten in Potsdam. Er stammt aus einer syrischen Ärztefamilie und beschreibt die Ungezwungenheit, die früher in seinem Land herrschte, mit Verschleierung umzugehen. Das sei durch die wahhabitischen Glaubenseiferer aus Saudiarabien heute alles weg. Er hörte von den radikalen Predigten und sah in einem RBB-Fernsehbericht, wie der Potsdamer Imam seine fünf Kinder verhüllt. Der Arzt: »Das ist wie im Mittelalter. Er nimmt ihnen damit einen Teil ihrer Identität. Ich möchte gerne von ihm wissen, warum er das macht und warum er sich nicht seinem Gastland etwas mehr anpasst?« Über die Predigt meint der alte Mann: »Er zitiert nur Menschen, die den Propheten mittelbar kannten, also sehr weitläufige Quellen. Da lässt sich viel hineininterpretieren, was er auch tut.«
Jeder habe das Recht sich zu verschleiern
Vor der Tür nach dem Gebet tritt er auf den Imam zu, der von seinem Konvertiten und drei Sicherheitsleuten begleitet wird. Die RBB-Journalistin mit dem bunten Rock hält ihr Mikrofon mit ausgestrecktem Arm entgegen, als würde sie ein Raubtier füttern wollen. Die Kamera läuft. Der Konvertit will wissen, wer all die Leute sind. Verkniffen blicken drei offensichtlich arabische Sicherheitsleute auf die Pressevertreter.
Dr. Nassif, stellt seine Frage nach den verschleierten Kindern. Der Imam weicht aus. Es seien nicht seine Kinder. Die seien viel größer. Offenbar weiß er, dass im Fernsehbericht vier kleine, verhüllte Mädchen gezeigt wurden. Außerdem habe doch jeder das Recht sich zu verschleiern. Der alte Mann fragt, wo das im Koran stehe, dass man auch Kinder verschleiern muss? Der Imam weicht aus. Man befinde sich doch einem freien Land.
Dr. Nassif, stellt seine Frage nach den verschleierten Kindern. Der Imam weicht aus. (Bild: Lutz Mark)
Dann grätscht der Konvertit dazwischen und erinnert an die vier Hauptausrichtungen des Islam, nach denen das doch jedem Muslim frei stehe. Was die Frage nicht beantwortet. Milde lächelnd bleibt der Imam vage in seiner Auskunft. Keine Spur mehr von den kreischenden, lauten arabischen Tönen in der Halle. Offenbar hat er sich ausgetobt und will jetzt nur noch schnell nach Hause.
Der Kameramann packt ein. Der alte Mann und ein Journalist gehen langsam zu ihren Autos. Der Imam bleibt mit seinen Bewachern zurück, um die ein paar Kinder herumschleichen. Dann besteigt er einen alten Mini-Van und fährt davon.
Entwarnung?
Einen Tag zuvor hatte Brandenburgs Verfassungsschutz-Chef Carlo Weber noch im Innenausschuss erklärt, es gäbe Anhaltspunkte für verfassungsfeindliche Bestrebungen im Land. Er habe Mitarbeiter, die arabisch sprechen würden. Beim diesem Freitagsgebet war von denen keiner zu erkennen. Weber hofft, dass sich ein »moderner Euroislam« etabliere. Mit der Realität an diesem Freitag hat dieser Wunsch nur wenig zu tun. Außerdem ist er mehrere Jahrhunderte alt und nirgends dauerhaft Realität geworden.
Bisher behauptete die Potsdamer Stadtverwaltung, dass in den vergangenen Jahren mehrere muslimische Glaubensgemeinschaften entstanden seien. Der brandenburgische Verfassungsschutz hat bisher nur Kenntnis von zweien. Der brandenburgische AfD-Innenexperte, Thomas Jung, fordert: »Alle Predigten im Land müssen auf Deutsch gehalten werden. Hassprediger müssen das Land sofort verlassen. Es darf nicht sein, dass wir so eine Integrationsverhinderung auch noch mit Steuergeldern finanzieren.«
Unterdessen warnt das Bundesamt für Verfassungsschutz vor mehr als 10 000 Salafisten in Deutschland. Politiker der Altparteien fordern jetzt auch lautstark: »Salafistische Hassprediger müssen konsequent ausgewiesen und deren Hinterhof-Moscheen geschlossen werden«, so SPD-Innenexperte Burkhard Lischka. Unions-Innenexperte Stephan Mayer stellt »auf sehr besorgniserregende Weise eine Gefahr« fest, die»vom politisch fanatisierten Islam und insbesondere vom Salafismus« ausgehe.
Was passiert in Potsdam?
Unterdessen predigt der als Palästinenser im Libanon geborene Imam mit deutschem Pass weiter. Die Stadt gibt ihm rund 1.500 Euro pro Gebetsrunde, rund 20. 000 Euro im Jahr (Metropolico berichtete) Nebenbei arbeitet der gelernte Eisenschmied im Cecilienhof für eine Servicegesellschaft der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten und säubert mit missionarischem Eifer deutsches Kulturgut.
Epoch Times2. April 2017Aktualisiert: 2. April 2017 7:21
Auch bei den Juden regt sich Widerstand gegen Israels Besatzungspolitik: Während einer Demonstration am Samstag riefen die Teilnehmer Parolen wie „Juden und Araber sind nicht Feinde“ und „Nein zu einer Regierung der Annexion“ auf Hebräisch und Arabisch.
Palästina, das größte Freiluftgefängniss der Welt. (Symbolbild)Foto: David Silverman/Getty Images
Hunderte überwiegend jüdische Demonstranten sind in Jerusalem gegen die israelische Besatzung der Palästinensergebiete auf die Straße gegangen. Das teilte die israelische Polizei am Samstagabend mit.
Organisatoren und Medien schätzten die Zahl der Teilnehmer auf rund 2000. Zu dem Protest hatten die linksgerichtete Oppositionspartei Meretz und die Vereinte Liste, ein Bündnis mehrheitlich arabischer Parteien, sowie mehrere Nichtregierungsorganisationen aufgerufen.
Die Demonstranten riefen Parolen wie „Juden und Araber sind nicht Feinde“ und „Nein zu einer Regierung der Annexion“ auf Hebräisch und Arabisch. Die Kundgebung verlief nach Polizeiangaben ruhig. Israel besetzt das Westjordanland einschließlich Ostjerusalem und den Gazastreifen seit 1967.
Zuvor hatte es Zusammenstöße zwischen Sicherheitskräften und Palästinensern gegeben, nachdem ein Palästinenser nach einer Messerattacke auf Israelis in der Altstadt von Sicherheitsbeamten erschossen worden war.
Die Palästinensergebiete und Israel werden seit Oktober 2015 von einer neuen Gewaltwelle erschüttert. Dabei wurden mehr als 250 Palästinenser, 40 Israelis und fünf Ausländer getötet. (afp/so)
Daphne Fernández war zum Tatzeitpunkt 17 Jahre alt und wollte mit ihren Freunden im mexikanischen Boca del Rio ins neue Jahr reinfeiern. Doch der Abend endete für die Schülerin in einem Alptraum: Sie wurde von vier älteren Mitschülern in ein Auto gezerrt und vergewaltigt. Unter den Tätern Diego Cruz, der wie seine Mittäter auch aus wohlhabenden, mexikanischen Familien stammt.
Nachdem sich die Schülerin ihrer Schwester anvertraut hatte, erstattete sie im April 2016 Anzeige. Cruz floh nach Spanien, wurde aber wenig später wieder an Mexiko ausgeliefert. Am Montag wurde der Täter schließlich von Richter Annuar Gonzáles freigesprochen.
Die Begründung: Die Vergewaltigung habe dem Angreifer keinen Spaß gemacht. Der Angeklagte habe ohne „sexuellen Vorsatz“ gehandelt, als er sein Opfer an den Brüsten berührte und mit seinen Fingern penetrierte. Zwar hätten die Angreifer der Schülerin ihr Handy abgenommen, sie sei jedoch zu keinem Zeitpunkt „hilflos“ gewesen.
WikiLeaks hat heute hunderte weitere Dokumente veröffentlicht, die von der CIA stammen sollen und die zeigen, dass große Anstrengungen unternommen wurden bei den eigenen Hackerangriffen, damit am Ende mit dem Finger auf Russland, China, Nordkorea und den Iran gezeigt werden konnte.
Die 676 heute veröffentlichten Dateien sind Teil von Vault 7, einer Sammlung an Dokumente von denen WikiLeaks meint, sie würde Einblick in die Marble Software der CIA geben, mit der Viren, Trojaner und Hackerangriffe forensisch getarnt werden können.
WikiLeaks sagt, der Quellcode von Marble lässt darauf schliessen, dass Marble über Versionen auf Chinesisch, Russisch, Koreanisch, Arabisch und Farsi (die persische Sprache) verfügt. Es heisst:
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„Das würde auf forensischer Ebene ein Doppelspiel erlauben, beispielsweise indem so getan wird, als sei die gesprochene Sprache des Malwareprogrammierers kein amerikanisches Englisch, sondern Chinesisch.“
Das könnte Forensiker zur falschen Schlussfolgerung führen, dass ein Hackerangriff nicht durch die CIA erfolgte, sondern vom Kreml, der chinesischen Regierung, dem Iran, Nordkorea oder einer arabisch sprechenden Terrorgruppe wie dem IS.
WikiLeaks, dessen Gründer Julian Assange noch immer in der ecuadorischen Botschaft in London festsitzt, sagte, dass Vault 7 die umfassendste Veröffentlichung von CIA Spionageakten aller Zeiten sei.
Diesen Monat hat WikiLeaks bereits tausende Dokumente veröffentlicht, in denen streng gehütete CIA Hackergeheimnisse enthüllt wurden, darunter die Fähigkeit der Behörde verschlüsselte Programme wie Whattsapp zu knacken, sich Zugriff auf Smart TVs und Handys verschaffen, sowie Programme zu selbstfahrenden Autos zu manipulieren (Vault-7: WikiLeaks-Enthüllung – CIA-Hacker operieren von US-Konsulat in Frankfurt aus (Video)).
Des weiteren wurde behauptet, dass die CIA die Verschlüsselungen von Whatsapp, Signal, Telegram, Wiebo, Confide und Cloakman umgehen kann, indem sie die Geräte hacken, auf denen die Programme laufen.
Die CIA lotete auch die Möglichkeiten aus, Fahrzeugkontrollsysteme moderner Autos und LKWs zu infiltrieren, wie WikiLeaks behauptet (Smartphone und Co.: Die perfekten Werkzeuge der Eliten, um das zukünftige Verhalten aller vorauszusagen (Video)).
WikiLeaks vergleicht den technischen Vorgang mit der herkömmlichen Praxis, seine Signaturen von konventionellen Waffen zu entfernen, bevor man sie an Söldner im Ausland schickt.
Marble sei „das digitale Äquivalent“ eines speziellen CIA-Instruments, um englische Texte auf von den USA produzierten Waffensystemen zu tarnen, bevor diese an von den Vereinigten Staaten insgeheim unterstützte Aufständische geliefert werden.
Marble gehört zur anti-forensischen CIA-Methodik und deren Schlüssel-Programmbibliothek für Schadsoftware-Codes.
Es wurde entwickelt, um eine einfache und flexible Verschleierung zu ermöglichen, da String-Verschleierungs-Algorithmen (insbesondere die spezifischen), oft eingesetzt werden, um Schadsoftware mit einem speziellen Entwickler oder Entwickler-Geschäft in Verbindung zu bringen.
RELEASE: CIA Vault 7 Part 3 "Marble" — thousands of CIA viruses and hacking attacks could now be attributed… twitter.com/i/web/status/8…— WikiLeaks (@wikileaks) March 31, 2017
Bei der CIA „core-library“ handelt es sich demnach, um eine Sammlung all jener Schnittstellen [interfaces] die von den AED-Programmbibliotheken (Applied Engineering Devision) genutzt werden.
Der Marble-Quellcode beinhaltet ebenso einen Rück-Verschleierer [deobfuscator] um CIA-Textverschleierungen wieder rückgängig machen zu können. In Kombination mit den enthüllten Verschleierungs-Techniken, entsteht ein Muster oder eine Signatur, die forensischen Ermittlern die Möglichkeit gibt, vorangegangene Hacking-Attacken und Viren der CIA zuordnen zu können. Marble wurde durch die CIA im Jahr 2016 genutzt.
WikiLeaks sagte, die Veröffentlichung der vertraulichen Dokumente über die Behörde hat nun bereits die Gesamtzahl der in den ersten drei Jahren von Edward Snowden veröffentlichten Dokumente über die NSA überschritten.
Experten, die sich durch das Material arbeiteten meinten, dass die Dokumente echt wirken – und dass die Veröffentlichungen die CIA sehr wahrscheinlich durchschütteln würden.
Literatur:
Die Hacker Bibel (mitp Professional) von Eric Amberg
Hacken: Werden Sie ein richtiger Hacker – Computerviren, Cracking, Malware, IT-Sicherheit (Cybercrime, Computer hacken, Hacker, Computerkriminalität, Netzwerksicherheit, Hacking) von Joseph Connor
Safe Surfer – 52 Tipps zum Schutz Ihrer Privatsphäre im digitalen Zeitalter von Martin Hellweg
Privat war gestern: Wie Medien und Internet unsere Werte zerstören von Christian Schertz
Video:
Quellen: PublicDomain/deutsch.rt.com/1nselpresse.blogspot.de am 31.01.2017
Epoch Times1. April 2017Aktualisiert: 1. April 2017 16:22
Bei Protesten gegen eine geplante Verfassungsreform zur Wiederwahl des Präsidenten in Paraguay ist heute ein 25-Jähriger getötet worden.
Foto: NORBERTO DUARTE/AFP/Getty Images
Bei wütenden Protesten gegen eine geplante Verfassungsreform in Paraguay ist ein Oppositionsaktivist getötet worden. Der Führer der Jugendorganisation der oppositionellen Liberalen Partei wurde nach Parteiangaben bei der Durchsuchung der Parteizentrale in Asunción von einem Polizisten erschossen. Bei den Protesten in der Nacht zum Samstag wurden 30 Menschen verletzt, mindestens 211 Menschen wurden festgenommen.
Nach Angaben von Parteichef Efrain Alegre starb der Führer der Jugendorganisation, der 25-jährige Rodrigo Quintana, durch einen Kopfschuss. In die Parteizentrale hatte sich ein Teil der von der Polizei bei den Protesten vertriebenen Demonstranten geflüchtet. Das Innenministerium erklärte, es seien Ermittlungen zum Tod von Quintana eingeleitet worden.
Senat stimmt Verfassungsänderung zu – Proteste folgen
Am Freitag hatte der Senat mit der Mehrheit der Unterstützer von Präsident Horacio Cartes für eine umstrittene Verfassungsänderung gestimmt, welche diesem die Wiederwahl ermöglichen soll. Am Abend stürmten wütende Demonstranten daraufhin den Kongress in der Hauptstadt Asunción und legten Feuer.
Hunderte Regierungsgegner lieferten sich nach der Abstimmung Zusammenstöße mit der Polizei, rissen Zäune und Barrieren an den Eingängen zum Kongress nieder und warfen Scheiben ein. Die Demonstranten skandierten „Nie wieder Diktatur“ und verwüsteten die Büros von Senatoren, die für die Verfassungsänderung gestimmt hatten. Die Sicherheitskräfte setzten berittene Polizisten und Wasserwerfer ein, um die Demonstranten auseinanderzutreiben.
Das Kongressgebäude nach den Protesten am 1. April 2014 in Asunción, Paraguay. Foto:Foto: NORBERTO DUARTE/AFP/Getty Images
Demonstranten, Sicherheitskräfte und Politiker verletzt
Rund 30 Demonstranten und Sicherheitskräfte wurden nach Feuerwehrangaben verletzt. Auch mehrere Politiker seien verletzt worden, darunter Senatspräsident Roberto Acevedo, sagte Senator Luis Wagner von der Opposition. Acevedo hatte erklärt, das Votum verstoße gegen die Verfassung, und den Obersten Gerichtshof aufgefordert, das Votum zu annullieren.
Ebenfalls verletzt wurden demnach der bei der Präsidentschaftswahl 2013 unterlegene Kandidat Efrain Alegre sowie ein liberaler Abgeordneter. Sie alle wurden von Gummigeschossen der Polizei getroffen.
Am Samstagmorgen hatten die Sicherheitskräfte die Lage wieder unter Kontrolle. Vor dem Kongress war eine große Anzahl von Einsatzkräften postiert, um mögliche weitere Krawalle zu verhindern.
Sitzung zur Verfassungsreform vertagt
Die Verfassungsreform sollte eigentlich am Samstag zur Abstimmung im Abgeordnetenhaus gebracht werden, wo der Staatschef eine Mehrheit hat. Nach den Krawallen wurde die Sitzung vertagt. Sollten beide Kammern des Parlaments das Vorhaben billigen, ist binnen drei Monaten ein Referendum geplant.
Parlamentspräsident Hugo Velázquez äußerte sich erschüttert über die Gewalt. „Ich hoffe, dass wieder Ruhe und Eintracht einkehren“, sagte er in einer Fernsehansprache. Staatschef Cartes bezeichnete die Demonstranten als „Barbaren“.
Paraguays Verfassung sieht derzeit nur eine Amtszeit für den Präsidenten vor. Eine Wiederwahl ist verboten, um einen Rückfall in eine Diktatur zu verhindern. Das südamerikanische Land litt unter einer langen Diktatur unter General Alfredo Stroessner, der von 1954 bis 1989 an der Macht war.
Gegner von Staatschef Cartes werfen diesem ein „diktatorisches Projekt“ vor, bei dem er von dem früheren Linkspräsidenten Fernando Lugo unterstützt werde. Dieser könnte im Falle einer Verfassungsänderung auch wieder kandidieren.
Anja Reschke findet, dass die AfD jetzt nicht rumheulen solle, wenn sie nicht in durch uns alle zwangsfinanzierte Talkplapperrunden eingeladen werde (Bild: Screenshot Zapp)31MRZ2017
Anja Reschke, Mainstreammoderatorin des öffentlich-rechtlichen Formats »Zapp – Das Medienmagazins«, zeigt in ihrem Kommentar einmal mehr auf, warum der durch Zwangsgebühren finanzierte Rundfunk abgeschafft und durch eine meinungsvielfältige, sich am freien Markt bewerbende Medienlandschaft ersetzt gehört. Ein Kommentar von Birgit Stöger.
Anja Reschke, Innenpolitikchefin des NDR und Moderatorin des öffentlich-rechtlichen Formats »Zapp – Das Medienmagazins« ist eine jener, durch Zwangsgebühren finanzierte Gesinnungsjournalistin, die mitverantwortlich dafür ist, warum der Bürger in einem erschreckendem Maße kein Vertrauen mehr in die Berichterstattung von Leuten wie Reschke hat.
Überhebliche Belehrungen bis hin zu offenen Anfeindungen und Beleidigungen eines nicht unerheblichen Teils jener Bürger, die durch die GEZ-Gebühren zwangsverhaftet die Brötchen von Reschke und Co. finanzieren, ist nicht nur Reschkes Markenzeichen geworden. Spätestens, nachdem Sie für ihr undifferenziertes, mediales Getrommel für Angela Merkels katastrophale Blitzentscheidung als ach so »mutige« Journalisten von den eigenen Kollegen zur »Journalistin des Jahres« 2015 gekürt wurde, hat sich das Thema Objektivität erledigt.
Im Öffentlich-Rechtlichen wird zwar über, aber nicht mit der AfD geredet
Nun reagiert das öffentlich-rechtliche Kampfgeschoss Anja Reschke im Magazin »Zapp« auf die Feststellung von AfD-Chef Jörg Meuthen, dass in öffentlich rechtlichen Quasselshows seiner Partei kaum Möglichkeiten zur Teilnahme eingeräumt werde.
Meuthen stellte noch kurz vor der Saarland-Wahl, bei der alle Augen auf der AfD ruhten, fest, dass die deutsche »Talkshow-Kultur« weitgehend ohne die AfD, die sich bereits in zehn Landesparlamenten wiederfindet und 142 Abgeordnete stellt, stattfinde. Laut und vernehmlich werde in den Talkshow-Tempel des deutschen Staatsfernsehens- von »Anne Will«, »Hart aber fair«, »Maischberger» bis hin zu »Maybrit Illner« – die AfD ignoriert. Zwar rede man dort oft über – aber eben seltenst mit – der AfD.
So wurden in die genannten vier Talkshows seit Beginn des Jahres insgesamt 28 Vertreter von CDU/CSU eingeladen, 23 von der SPD, elf von den Grünen, acht von der FDP und sieben von der mehrfach umbenannten SED-Nachfolgeorganisation »Die Linke«. Dagegen betrage die Anzahl der AfD-Politiker bei Will, Maischberger und Illner seit Jahresanfang exakt null. Kein einziger AfD-Vertreter sei in diesen drei Sendungen geladen gewesen. Lediglich bei »Hart aber fair« konnte Meuthens Vorstandskollegin Frauke Petry ein einziges Mal die Positionen der AfD darlegen.
Meuthen gibt als mutmaßlichen Grund für die »Sonderbehandlung« der AfD zielsicher an, dass seine Partei keineswegs zu unbedeutend sei. Vielmehr sei sie mittlerweile zu stark und damit zu bedrohlich für die ängstlich um ihre Pfründe bangenden Kartellparteien und die von ihnen kontrollierten Staatsmedien ARD & ZDF. Oder – um nochmals die Empfehlung des Oberdemokraten Volker Kauder, Merkels Mann fürs Grobe, ins Gedächtnis zu rufen: Kauder hatte schon 2014 empfohlen, man solle die AfD einfach totschweigen.
Reschke liefert die besten Argumente, warum sie samt dem Öffentlich-Rechtlichen abgeschafft gehört
»Soso, der AfD-Parteichef Jörg Meuthen findet also, seine Partei komme in Talkshows des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks zu wenig vor«, so die mediale Reaktion der Qualitätsjournalisten Reschke im beitragsfinanzierten Format »Zapp – Das Medienmagazins« auf die berechtigte Klage des AfD-Vorsitzenden .
Reschke bestätigt in ihrer »polemischen« Gegenrede, in der sie ohne auf irgendwelche Argumente einzugehen feststellt, dass Meuthen– nachdem er und seine Partei ja die Rundfunkgebühren abschaffen wollen und Alternative Medien ein Mittel der Wahl seien – die AfD jetzt nicht beleidigt rumtun solle, wenn sie keinen Platz in den Öffentlich-Rechtlichen finden würde.
In eindrucksvollerer Weise kann eigentlich nicht mehr dargestellt werden, warum das Medienmonopol der öffentlich-rechtlichen Meinungsführer à la Reschke und Co. durchbrochen, und – wie die AfD fordert – der Zwangsgebühren finanzierte Rundfunk abgeschafft gehört:
Förderale Republik freies Deutschland - RfD (kurz: Deutsche Förderation): JA | U.S.A.-, ISRAEL- Vertragskolonie und BRD- operative Holdingfirmenverwaltung (BUND): NEIN
Wer sich nicht mit Politik befasst, hat die politische Parteinahme, die er sich sparen möchte, bereits vollzogen: Er dient der herrschenden Partei. (Max Frisch )