Stellungnahme zu den jüngsten Giftgasangriffen in Khan Sheichun

Bildquelle: https://www.contra-magazin.com/2017/04/syrien-giftgasanschlag-wieder-false-flag/

Hände weg von Syrien – Bündnis gegen Krieg (Wien, Hamburg, Basel)

Anfang April 2017 erreichten uns Meldungen über „einen erneuten Giftgasangriff“ in Syrien.

Diesmal sei die Stadt Khan Sheichun in der Provinz Idlib angegriffen worden. Wie schon Jahre zuvor in Ghouta könne auch hier nicht eindeutig verifiziert werden, wer für die Angriffe verantwortlich sei.

Gleichwohl ist die westliche Medienlandschaft (wie seit Beginn der Ereignisse in Syrien) mit Schuldzuweisungen schnell zur Hand: Von „Bild“ bis „Spiegel“, von der Tagesschau bis hin zu den Boulevardblättern, die überall umsonst zu haben sind, sind die Meinungen gemacht: Schuld hat einmal mehr Assad, die Syrische Armee, Russland und die „Verbündeten des Regimes“.

Eigentlich sollte zu erwarten sein, dass sich die MedienkonsumentInnen des Westens nun endlich mal empören; nicht wie ihnen vorgeschrieben wird, gegen Präsident Assad und die Regierung Syriens, sondern gegen diese unsägliche Diffamierung und Hetze gegen einen souveränen Staat und dessen Regierung.

Die EU dirigiert diesen Chor der allgemeinen Hetze gegen Syrien. Zum Beispiel die EU Aussenbeauftragte, Frau Frederica Mogherini: Sie ließ sinngemäß verlauten: „Schuld sei auf jeden Fall die Regierung von Damaskus, denn jede Regierung habe die Pflicht, ihr Volk zu schützen, und dies tue die Regierung Syriens unter Assad nicht“.

Niemandem scheint der Zynismus einer derartigen Aussage aufzufallen. Wenn die Regierung und die Armee Syriens alles in ihrer Macht stehende tun, um das syrische Volk vor den Massakern der vom Westen instrumentalisierten Mörderbanden zu schützen, folgen die Vorwürfe auf dem Fuss.

Wenn dann, trotz dieser Bemühungen Anschläge geschehen, kommen aus dem Westen ebenfalls Vorwürfe und zwar ausgerechnet von jenen Mächten, welche die Terroristen unterstützen. Das Ziel ist mittlerweile klar: Nicht nur Präsident Assad soll beseitigt werden, sondern ebenso das syrische Modell eines multiethnischen, multireligiösen und multikulturellen Staates.

Ob diese Zerstörung einer funktionierenden Gesellschaftsordnung nun mit oder ohne den vom Volk gewählten Präsidenten erfolgt, ist ihnen egal. Syrien muss, geht es nach dem Willen der westlichen Kriegsherren (und Damen) in den NATO-Staaten, mit allen Mitteln zerstört werden.

Nicht umsonst trägt die Flagge der sogenannten Opposition drei Sterne: Diese Sterne stehen für die Zerstückelung Syriens in drei Teile, einen kurdischen, einen sunnitischen und einen kleineren alewitischen Teil. (Die Sterne standen ursprünglich für die drei Distrikte Syriens, Aleppo, Damaskus und Deir ez-Zor). Demgegenüber trägt die offizielle Flagge der Syrisch-Arabischen Republik zwei Sterne: Diese stehen für die Einheit der beiden Länder Ägypten und Syrien.

Dieser Plan, die Zerschlagung der syrischen Einheit, ist gescheitert. Die wichtigen oppositionellen Kräfte in Syrien haben sich mit der Regierung und der Armee geeinigt, viele von ihnen kämpfen nun Seite an Seite mit der syrischen Armee gegen die bewaffneten Banden im Land. Niemand von dieser Opposition will das System in Syrien mit der Waffe in der Hand beseitigen. Dies schließt Kritik an der Regierung keinesfalls aus, diese Kritik äußert sich jedoch politisch und nicht militärisch.

Von einer „bewaffneten Rebellion gegen das Assad Regime“ kann keine Rede sein. Bei den Bewaffneten, die in Syrien marodieren, handelt es sich in der überwiegenden Mehrzahl um ausländische Söldner. Ob sich diese Söldner nun Al Qaida, al Nusra, ISIS, FSA oder sonst wie nennen, bleibt sich für die Menschen in Syrien gleich: Für die betroffenen Menschen vor Ort sind das allesamt Terroristen, sie zerstören die Infrastruktur des Landes, sie sprengen Wasserleitungen, Schulen, Krankenhäuser und Transportwege. Sie verantworten – und das ist viel verheerender als jede materielle Zerstörung – unzählige Tote und Verletzte unter der syrischen Bevölkerung.

Mit Religion haben diese Kriminellen und Mörder nicht das Geringste zu tun. Es sind skrupellose, bezahlte und zum Teil durch Drogen, namentlich Captagon [1], fanatisierte Killer.

Genau diese skrupellosen Banden werden vom syrischen Volk und von der syrischen Armee bekämpft. Russland, Iran, die Kräfte der Hizbollah und freiwillige HelferInnen aus ganz Syrien unterstützen die Kräfte der syrischen Armee in diesem Kampf. Diese Unterstützung kann – muss aber nicht – militärisch sein. Innersyrische NGO‘s leisten auf dem Gebiet der humanitären Hilfe in Zusammenarbeit mit Regierungsbehörden und Armee Unglaubliches, und zwar für alle Menschen innerhalb der syrischen Gesellschaft.

…Und so sollte man meinen, dass es eigentlich möglich sein müsste, diese Banden zu vertreiben, sie gefangen zu nehmen oder sie im Kampf zu schlagen. …

Tatsächlich wäre das auch schon längst geschehen, wäre da nicht die heuchlerische Rolle des Westens, namentlich der NATO Staaten, Vasallen wie die Öloligarchien, Israel, aber auch Nicht-NATO Mitglieder, und sogenannte„neutrale“ Staaten wie die Schweiz, Österreich und andere, die das falsche Spiel gegen Syrien mitspielen. So wird in den EU-Medien wider besseres Wissen seit 2011 die Lüge von einem „syrischen Bürgerkrieg“ gebetsmühlenartig wiederholt. So wird wider besseres Wissen noch immer von einer „bewaffneten Opposition“ berichtet, obwohl längst klar ist, dass sich die wirkliche Opposition in Syrien längst hinter die Regierung, hinter die Armee und gegen diesen Angriffskrieg gestellt hat.

Diese Einheit trägt, dank der besonnenen Haltung der Regierung und nicht zuletzt dank der militärischen und diplomatischen Unterstützung Russlands, Früchte. Der von den Terroristen besetzte Ostteil der Metropole Aleppo konnte ebenso befreit werden wie Tadmor (Palmyra).

Dies und die Äußerungen der neu gewählten Administration von Washington, die nun offenbar in Syrien nicht mehr auf einem „regime change“ zu beharren schienen, gaben uns berechtigte Hoffnung auf ein baldiges Ende der Kämpfe. [2]

Dies umso mehr, weil immer mehr Bewaffnete ihre Waffen abgeben, um so von der Amnestie zu profitieren, welche die Regierung anbietet. Diese Hoffnungen wurden erstmals erschüttert, als es anfangs März 2017 zu verschärften Anschlägen kann, unter anderem in Bab Touma, einem Viertel in der Altstadt vom Damaskus. Es ist kein Zufall, dass diese Anschläge ausgerechnet zu einem Zeitpunkt stattfanden, da sich Delegationen der Syrischen Regierung, der Türkei, Russlands und verschiedener NATO Staaten in Genf zu Friedensgesprächen trafen.

Die Anschläge konnten zwar nicht der Syrischen Regierung in die Schuhe geschoben werden, dennoch erreichten sie zwei wichtige Ziele: Erstens wurden die Friedensgespräche von den Anschlägen überschattet und zweitens gelang es, die syrische Öffentlichkeit zu verunsichern, weil diese Anschläge in der Hauptstadt Syriens ausgeführt wurden.

Zeitgleich zu den Syriengesprächen in Brüssel, im April 2017, an denen die VertreterInnen von über 70 Staaten teilnehmen, nun diese erneuten Angriffe mit Giftgas. Wir sehen die schrecklichen Bilder, wir hören die – meist „unbestätigten“ – Meldungen und wir registrieren die reflexartigen Schuldzuweisungen an die syrische Regierung:

Ein Déjà-vu! Wir erinnern uns an Houla, wir erinnern uns Ghoutha, wir erinnern uns an unzählige „unbestätigte“ Anschuldigungen an die Adresse der Regierung von Damaskus. Keine einzige dieser Anschuldigungen, seien es „Fassbomben“, „Giftgaseinsätze“ „systematische Folterungen durch die Armee“ oder andere wurden verifiziert, sie blieben Diffamierungen. Gleichwohl bleibt im Bewusstsein der westlichen MedienkonsumentInnen die unterschwellige Gewissheit zurück: „Assad = Böse!

Bitte hier  weiterlesen:

http://antikrieg.com/aktuell/2017_04_10_buendnis.htm

Trump, Merkel, Krieg und Terror… Wie soll es weitergehen?

Gefunden bei: http://uncut-news.ch

Rico Albrecht:

Rico Albrechts Profilbild, Bild könnte enthalten: 1 Person, Selfie, Nahaufnahme und Text

https://www.facebook.com/plugins/video.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2F100007952891504%2Fvideos%2F1893923580882720%2F&show_text=0&width=560

 https://www.facebook.com/profile.php?id=100007952891504&fref=nf&pnref=story

US-Angriff in Syrien: Von der Leyen verteidigt Völkerrechts-Bruch – Politik-Talk

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen

0:57 10.04.2017(aktualisiert 10:58 10.04.2017) Zum Kurzlink
38460415712

In der jüngsten Ausgabe der Talkshow „Anne-Will“ am Sonntag ist Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen heftig unter Kritik geraten. Die Politikerin versuchte, den US-Angriff auf einen syrischen Stützpunkt als „Warnschuss“ zu rechtfertigen. Solche Äußerungen „schockierten“ jedoch andere Teilnehmer der Diskussion.

Von der Leyen hat Syriens Präsident Baschar al-Assad als „Schlächter“ bezeichnet. Der jüngste US-Luftangriff auf den syrischen Luftstützpunkt Schairat sei darum „ein Warnschuss“ gewesen, auch wenn solch ein Vorgehen keine richtige Lösung sei.Nahost-Experte Michael Lüders sagte dagegen, Syrien sei nur ein Spielball zwischen den USA, Russland, China und Europa. Was den US-Angriff betrifft, so habe Trump „erst geschossen und dann angefangen zu denken“.

Jan van Aken, außenpolitischer Sprecher der Linken, reagierte seinerseits „schockiert“ auf die Vorstellungen der Verteidigungsministerin.

„Völlig unklar ist, wer den Giftgas-Angriff zu verantworten hat– alle gehen über das Völkerrecht hinweg „, betonte er.

Die Ministerin verursache mit ihren Worten „eine Irreleitung der deutschen Bevölkerung“ und verteidige außerdem einen Bruch des Völkerrechts, der durch die US-Attacke ausgelöst worden sei.In der Nacht zum Freitag hatte die US-Armee nach eigenen Angaben 59 Raketen des Typs Tomahawk auf einen Flugplatz der syrischen Armee in der Provinz Homs abgefeuert. Bei dem Angriff, der von Präsident Donald Trump persönlich befohlen wurde, wurden nach Angaben der syrischen Armee zehn Soldaten getötet und mehrere Flugzeuge zerstört. Lokale Behörden berichteten auch von mehreren zivilen Todesopfern, darunter Kinder.

In diesem Luxusbunker in Deutschland kann sich die Elite vor der Apokalypse verstecken (Videos)

9. April 2017

Die Zombies kommen! Oder vielleicht doch ein Asteroid? Oder ein Atomkrieg? Haben wir alles schon gesehen. Im Kino. Die meisten Menschen mögen ihre Katastrophen ja doch lieber fiktional.

Aber für die Ängstlichen geht es auch handfester. Denn für die baut die kalifornische Firma Vivos in Rothenstein einen Bunker. Und zwar den größten, sichersten und gleichzeitig luxuriösesten der Welt. Überhaupt wird hier viel mit Superlativen hantiert. Wer viel Paranoia und noch mehr Geld hat, reserviert sich jetzt schon einen Platz im „Europa One“.

Und wenn wir uns die Innenausstattung von dem Ding so anschauen, können wir den Reiz gleich viel besser verstehen. Hier ließe sich das ein oder andere Armageddon schon aushalten.

Gleich neben dem malerischen Städtchen Rothenstein, tief unter dem Kalksteingebirge…… liegt der größte unterirdische Schutzbunker der Welt. Fast 31 Hektar groß, und nur mit dem Hubschrauber zu erreichen.

Dicke Stahltore und lange Schutzgänge sichern das Innere des Bunkers. Es soll Atombomben, direkten Flugzeugabstürzen, biologischen und chemischen Angriffen, Erdbeben und bewaffneten Attacken jeder anderen Art standhalten können.

Das zusammenhängende Tunnelnetzwerk ist insgesamt fünf Kilometer lang. Das System enthält zwei Belüftungsanlagen sowie eine eigenständige Wasser- und Stromversorgung und ist damit vollkommen unabhängig von der Außenwelt (Getreide, Gold, Erdöl: Geheime Bunker sollen deutsche Bevölkerung retten, wenn ein Krieg ausbricht).

Von außen ist der Bunker jetzt schon ähnlich gut bewacht wie ein Hochsicherheitsgefängnis. Unbefugten ist das Betreten untersagt.

Aber von außen sieht der Bunker namens „Europa One“ auch eher schäbig aus — ganz im Gegensatz zum modernen, hochentwickelten Innendesign.

Bewohner sollen es hier schließlich sehr lange aushalten. So gibt es unter anderem eine eigene Kapelle…

… einen Pool mit Fensterfront und Ausblick…

… und eine eigene Bar.

Auch die Wohneinheiten können sich sehen lassen. Individuelle Suiten kosten rund fünf Millionen Dollar und werden an die Wünsche der Kunden angepasst. Sind die Wohnungen einmal fertig, werden sie abgeschlossen. Nur die Familie und das eigene Personal haben dann noch Zugang.

Jede Familie bekommt ihr eigenes Areal, mit 230 Quadratmetern Platz und je nach Wunsch mit eigenem Pool, Fitnessbereich, Küchen, Schlafzimmern und luxuriösen Badezimmern.

In Sachen Innenausstattung, Mobiliar und Design kann sich der Bunker mit jeder Luxus-Yacht messen.

Insgesamt enthält der Bunker über 5.500 Quadratmeter an geschützten Wohnräumen sowie nochmal ca. 1.200 Quadratmeter an überirdischen Wohnungen, Büros und Warenlagern, die nur Mitglieder betreten dürfen (Fluchtinseln und Bunker: Superreiche rüsten sich für den Bürgerkrieg (Videos)).

Vicinos Pläne für seine pompöse Unterwelt und Nachwelt

Weniger Kilometer südlich von Jena, unter dem 1000 Einwohner zählenden malerischen Rothenstein, befindet sich bereits eine unterirdische Industrieanlage, die während des Zweiten Weltkriegs angelegt wurde. Die DDR lagerte in dem Komplex, der ungefähr so groß ist wie 43 Fußballfelder (knapp 31 Hektar), Munition für den Ernstfall.

Auch an einen Fortbestand allen Lebens auf der Erde wurde gedacht. Wie in einem Science-Fiction-Film wird eine Gen-Datenbank aufgebaut, mit deren Hilfe Pflanzen, Tiere und Menschen rekonstruiert werden können. Wenn alles vorbei ist. Beziehungsweise wenn wieder Luft zum Atmen und Wasser zum Trinken da sein sollte.

Damit im Ernstfall alles ganz schnell geht und die Bewohner auch sicher in ihren Bunker gelangen, soll ein Hubschrauber-Service bereitstehen. Sind alle angekommen, kann die ganze Anlage luftdicht verschlossen werden. Es gibt unterirdische Brunnen und ein Heizkraftwerk. Man braucht die Festung also nie wieder zu verlassen.

Vicino wirbt damit, dass sein Bunker allen möglichen Untergangsszenarien standhalten kann. Sicherheit sei selbst bei Atomangriffen, Flugzeugabstürzen, biologischen und chemischen Waffen, Schockwellen, Erdbeben, Tsunamis oder elektromagnetische Impulsen garantiert (Diese Apokalypse-Archen für die Elite bilden die größte private Bunker-Gemeinde der Erde (Video)).

Verwirklichung des „Vivos Europa One“-Projektes noch unwahrscheinlich

Ob das Bauprojekt von Vicino verwirklicht werden kann ist laut Jörg Heitmann eher unwahrscheinlich. Heitmann ist Chef der Terraspace GmbH und seit 2004 Eigentümer der Bunkeranlage.

Der Ostthüringen Zeitung sagte Heitmann, dass Vicino den Bunker in Rothenstein in 2010 besichtigte. „Die Fotos, auf denen er im Bunker zu sehen ist, sind echt“, so Heitmann. „Ich habe ihm gesagt, er könne den Berg kaufen, wenn er wolle.“

Die Bunker in unterirdische Luxuswohnungen umzubauen wird jedoch schwierig werden. Schon das Thema Brandschutz sei nach den deutschen Bauvorschriften für so ein Vorhaben ein quasi unlösbares Problem, meint Heitmann zur Ostthüringen Zeitung und fügt hinzu: „Ich stelle mir da gerade vor, wie Robert Vicino im Eisenberger Landratsamt bei der Baubehörde vorspricht und die Auflage bekommt, dass das Objekt im Katastrophenfall aus brandschutztechnischen Gründen nicht betreten werden darf.“

Silvia Voigt, Vorsitzende der Verwaltungsgemeinschaft Südliches Saaletal in Kahla, sagte der Zeitung, dass es aktuell keine Bauvoranfrage geben würde. Es habe schon viele Ideen gegeben, was man mit dem verlassenen Militärbunker machen könne, aber so eine noch nicht.

Wünsche lässt der Bunker dennoch keine offen. Ein paar Fragen darüber, ob es sinnvoll ist, hierfür Geld auszugeben, dagegen schon. Aber wer schon drei Häuser und eine Yacht hat, kauft vielleicht sein nächstes Zuhause lieber unter der Erde.

Denn auch, wenn der Weltuntergang unwahrscheinlich ist: Europa One wird es auch dann noch geben, wenn rundherum nichts mehr steht – aber nur vielleicht.

Literatur:

What if? Was wäre wenn?: Wirklich wissenschaftliche Antworten auf absurde hypothetische Fragen von Randall Munroe

BLUFF!: Die Fälschung der Welt von Manfred Lütz

Zutritt streng verboten!: Die 24 geheimsten Orte dieser Welt von Nick Redfern

Videos:

Quellen: PublicDomain/businessinsider.de/epochtimes.de am 09.04.2017

http://www.pravda-tv.com/

Schon wieder ein netter kleiner Krieg

Donald Trump. Bild: Flickr / Gage Skidmore CC BY-SA 2.0

Wie in der US-Politik üblich, bombardiert auch Präsident Trump zu Beginn seiner Amtszeit Araber.

Von Eric Margolis / Antikrieg

Es schaut so aus, als müsse jeder neue US-Präsident seinen Machismo unter Beweis stellen … oder kein Hehl daraus machen, wie Klugscheißer sagen … indem er die üblichen Araber bombardiert. Neuerdings ist es fast ein Übergangsritus. Die amerikanische Öffentlichkeit liebt das.

Wir sahen gerade, wie die Vereinigten Staaten von Amerika 59 oder 60 je 1,5 Millionen Dollar teure Raketen auf ein im Westen Syrien gelegenes Flugfeld schossen, um Präsident Trumps Empörung angesichts angeblich durch einen Gasangriff der syrischen Regierung verletzte Kinder zum Ausdruck zu bringen.

Aber was, Herr Präsident, ist mit all den irakischen, syrischen und afghanischen Babies, die von US-B-52 und B-1 schwerenBombern getötet wurden? Oder mit der Zerstörung der aufsässigen irakischen Stadt Fallujah, wo die Vereinigten Staaten von Amerika verbotenen weißen Phosphor einsetzten, der sich bis zu den Knochen hineinbrennt?

Washington behauptete, sein Radar habe eindeutig syrische Kriegsflugzeuge identifiziert, die chemische Waffen abwarfen. Das erscheint mir unwahrscheinlich zu sein. Wo befand sich der US-Radar? Hunderte Meilen entfernt an Bord von Schiffen? Kam die Information von Israel oder von der Türkei, die beide ein eigenes Süppchen kochen? Ist der US-Radar so scharf, dass er den Unterschied zwischen einer chemischen und hochexplosiven Bombe auf große Entfernung feststellen kann? Das scheint mir höchst suspekt zu sein.

Der Raketenangriff war sehr wohl im Vorhinein geplant und die Raketen entsprechend programmiert. Das wurde wahrscheinlich schon vor dem angeblichen chemischen Angriff gemacht. Was für eine unverschämte Tat, die Attacke durchzuführen, gerade bevor Chinas Führer Xi Jinping sich mit Trump in Palm Beach zum Dinner setzte. Das war das wichtigste Treffen zwischen China und den Vereinigten Staaten von Amerika, seit Präsident Richard Nixon 1972 auf Besuch zum Vorsitzenden Mao fuhr. Was für ein monumentaler Gesichtsverlust für Xi und für China. Man ließ ihn klein und unbedeutend aussehen. War das im Vorhinein geplant? Xi hätte gehen, sein Flugzeug besteigen und zurück nach China fliegen sollen.

Hätte Trump nicht warten können bis Xis Besuch vorbei war, nur einen Tag? Was war so dringend an der Bombardierung der syrischen Luftwaffenbasis? Glauben wir nicht, dass Russland, China und der Iran, alles Verbündete Syriens, negativ darauf reagieren werden? Trump hatte seinen Vorgänger Barack Obama kritisiert, weil er nur daran dachte, Syrien anzugreifen … und jetzt macht er das Gleiche.

Während der neue Präsident zeigte, wie hart und entschlossen er ist, indem er die üblichen Araber bombardierte, drohen die Vereinigten Staaten von Amerika offen mit Krieg gegen Nordkorea. Washingtons dringendstes Anliegen bei dem Gipfel in Florida war, irgendwie China zu überzeugen, zu beschwatzen oder zu zwingen, den Druck auf das lästige Nordkorea zu erhöhen und dessen nuklearen Programme zu beenden.

Die große Beleidigung Xis wird China schwerlich motivieren, in Nordkorea einzumarschieren und Kim Jong-un abzusetzen. In Wirklichkeit ist Nordkorea ungeachtet seiner exzentrischen Wege für China sehr nützlich und bildet keinerlei Gefahr. Die Demokratische Volksrepublik Korea trägt dazu bei, Chinas sensitive Region im Nordosten und die Mandschurei vor US/südkoreanischer Intervention zu schützen. Ein Zusammenbruch der Regierung Kim würde Millionen von hungernden Flüchtlingen nach China, Südkorea und Japan treiben.

Schlimmer noch, ein jetzt angedrohter US-Angriff auf Nordkorea könnte dieses dazu veranlassen, atomar bestückte Raketen nach Japan, Südkorea und auf US-Stützpunkte in Japan und Guam abzufeuern. Zwei Atombomben würden reichen, um aus diesen eine Wüste zu machen. Rund 88.000 US-Soldaten und eine große Anzahl Angehöriger befinden sich in der Region. Südkoreas 20 Millionen-Hauptstadt Seaoul befindet sich teilweise in Reichweite von Kim Jong-uns schweren 170mm Kanonen, die in der Demilitarisierten Zone eingegraben sind.

Ein zufälliger Zusammenstoß von Schiffen oder Flugzeugen über dem Südchinesischen Meer zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und China scheint unvermeidlich. Die Vereinigten Staaten von Amerika machen großen Aufhebens um Atoll-Luftwaffenstützpunkte, die China hier errichtet hat, aber sind diese wirklich so verschieden von den Flugzeugträgern der US-Navy, die im Chinesischen Meer kreuzen?

Die Vereinigten Staaten von Amerika haben ihre strategische Überlegenheit über China im westlichen Pazifik verloren. Chinas Land-, Luft-, See- und Raketenstreitkräfte stehen fast auf gleicher Ebene mit den amerikanischen und sind gut geplant, um die Vereinigten Staaten von Amerika weit von seinen Küsten zu verjagen. Bei jedem Zusammenstoß würden US-Kräfte eine halbe Welt weit von zuhause entfernt gegen chinesische Kräfte kämpfen müssen, die ihre Basis im eigenen Land haben. US-Militärvertreter strampeln, um neue Strategien zu erfinden, während sie das Weiße Haus warnen, einen Kampf zu vermeiden, den es verlieren könnte.

Als wären potenzielle Kriege gegen China und Nordkorea nicht genug, schmeißen die Vereinigten Staaten von Amerika Russland Sand ins Gesicht und schlagen die Kriegstrommel über der Ostukraine und der Krim, zwei Regionen, die den Amerikanern völlig unbekannt sind. Es scheint aus dem kollektiven Gedächtnis verschwunden zu sein, dass Russland über Tausende atomar bestückter Raketen verfügt, von denen viele auf die Vereinigten Staaten von Amerika gerichtet sind. Antirussische Hysterie hat epidemische Ausmaße angenommen und lässt die Vereinigten Staaten von Amerika dumm aussehen.

Die Vereinigten Staaten von Amerika weiten auch ihre kleinen Kriege gegen Jemen und Somalia aus in dem Bemühen, das Rote Meer zu beherrschen. Das heißeste neue US-Kommando ist das neue Afrika-Kommando. Das alles, während die Bajonette gegen China und Russland gezückt sind. Erstaunliche strategische Dummheit, die den alten Bismarck in seinem Grab rotieren lassen würde. Nehmen wir dazu Amerikas vergessenen dummen Krieg in Afghanistan und im Norden Pakistans und seine Provokationen des Iran.

Trump sieht diese Dinge wahrscheinlich durch die Augen eines Geschäftsmanns und versteht nicht, dass ein Imperium mit Kosten verbunden ist, die nicht mit einem Bilanzblatt zu erfassen sind. Sicher, die Vereinigten Staaten von Amerika bezahlen mehr für die NATO als andere Mitglieder. Die NATO ist ein Organ des US-Imperiums, nicht eine simple Partnerschaft. Den Erdball zu beherrschen kostet einen Haufen Geld. Schlimmer noch, ein großer Teil des Geldes ist geborgt. Interessanterweise schuldet Amerika dem China des Genossen Xi Jinping mehr Geld als sonst jemandem.

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Sind die Weißhelme immun gegen Sarin?

Avatar von Kraeutermumedie Geschichten einer Kraeutermume...

Angebliche Giftgasopfer werden von den Weißhelmen ohne Handschuhe „dekontaminiert“. Bild: Twitter

Nach dem mutmaßlichen Einsatz von Giftgas in Syrien haben die ominösen „Weißhelme“ geholfen. Aber anscheinend sind sie immun gegen Sarin, wie Fotos zeigen.

Von Marco Maier

Angeblich wurde im Ort Khan Shaykhun in Syrien Sarin eingesetzt. Ein gefährliches Giftgas. Doch wenn dem so wäre, warum trugen die ominösen „Weißhelme“, die sich als große Retter und Hilfskräfte darstellen, jedoch eng mit den islamistischen Gruppen verbunden sind, keine Handschuhe, als sie den verletzten Menschen dort halfen? Der AntiWar.com-Mitarbeiter Justin Raimondo fragte sich dies auch via Twitter:

You don’t handle sarin-saturated bodies *without gloves* – unless you’re a Syrian rebel trying to pull off yet another hoax.
(Sie verarbeiten nicht Sarin-gesättigte Körper * ohne Handschuhe * – es sei denn, Sie sind ein syrischer Rebell und versuchen noch einen weiteren Schwindel abziehen.)

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Rundschreiben – Unser aller Mut wird Geschichte schreiben

Eure Verfassunggebende Versammlung

Liebe Mitstreiter der Verfassunggebenden Versammlung,
Liebe Mitbürger,

wir bedanken uns für die rege Teilnahme zum 1. Jahrestag der Kernverfassung und der Ausrufung des Bundesstaat Deutschland.

Für alle Mitstreiter, die die Sendung verpaßt haben bzw. noch einmal reinhören wollen:

https://www.youtube.com/watch?v=FbkQA1Jdm6w

Es war eine Freude zu erfahren, wie viele Menschen mehr für ihre Verfassunggebende Versammlung unterwegs sind, ohne
unseres Wissens! All diese wundervollen Menschen verteilen Flyer und Visitenkarten im gesamten Wirtschaftsgebiet der BRD US Verwaltung.

Wir sind bei Weitem mehr Menschen die für die Freiheit aktiv sind, als wir glaubten!!!!

 

Zitat von Jaques Fresco

Jeder, der auch etwas für seine Freiheit und etwas für die Zukunft seiner Kinder, seiner Familie machen will und auch Visitenkarten verteilen möchte,
sendet bitte eine Bestellung per Mail an:  studio@ddb-radio.de 
Bitte, die Menge an Visitenkarten (z.B.: 500, 1.000, 1.500 Stück) und die Angabe Deines Namens zuzüglich der Lieferadresse nicht vergessen, sonst wissen
wir ja nicht wohin wir Eure Bestellung hinschicken sollen.

Zum Neuigkeitenbrief:

Wir haben auch die Webseite mit den Stammtischkontakten neu strukturiert. Da aus Datenschutzgründen und vielerlei Beschwerden,
die Emailadressen der interessierten Stammtischteilnehmer nicht öffentlich gemacht werden können, wurde nun vereinbart, das
die Organisatoren/Veranstalter mit Bundesland, PLZ, Ort und einer Emailadresse (bitte an die Pressestelle:  pressestelle@v-versammlung.de)
sich für ihr Bundesland und Einzugsbereich offen mit Emailadresse auftreten und sich eintragen lassen,
so dass bestehende Organisatoren (aus der Stammtischliste) und neue Interessierte von aussen, die Möglichkeit haben Kontakt aufzunehmen.
Findet sich in Deiner/Eurer Nähe kein Veranstalter, solltet ihr überlegen selber Veranstalter zu werden!
Auch steht nun ein kleiner Chat ohne Anmeldung (bis max. 10 Menschen) zur Verfügung um Erstkontakte zu knüpfen, oder Fragen zum Stammtisch zu stellen.

http://www.vv-stammtische-deutschland.de/

Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme!

In letzter Zeit ist sehr viel geschehen und die Fahrt nimmt an Geschwindigkeit zu! Das „noch“ vorhandene, menschenfeindliche System zieht das Tempo an!
Informiert Euch und bleibt hellwach, Eure Wachsamkeit ist erforderlich!

Auf diesen Seiten könnt Ihr Euch gerne informieren:

https://volksversammlung.wordpress.com/inhalt/maerz-2017/

https://www.ddbradio.org/

https://ddbnews.wordpress.com/

Auch ohne Anmeldung anzuschauen:

https://www.facebook.com/ddbagentur/

https://twitter.com/ddbnews

https://vk.com/id350680055

Sendungarchiv der Verfassunggebenden Versammlung:

https://www.youtube.com/channel/UCsadWGY7Ohlf2vq5DE-YcDA
wahlweise auch hier
https://www.youtube.com/channel/UC75UghPKIdDJiXSBhS4DwUQ

Uns Allen viel Erfolg, die Menschen wieder zu versammeln
und zu vereinen, wie es von jeher immer angedacht wahr!

„Was Du in Anderen entzünden willst, muß in Dir selbst brennen.“
*Zitat von Aurelius Augustinus

Der Versammlungsrat der Verfassunggebenden Versammlung Deutschlands

20% aller Gutachten gefälscht: Ärzte stellen Gefälligkeits-Atteste gegen Abschiebungen aus

Sonntag, April 9, 2017

Ärztliche Gefälligkeits-Gutachten zur Verhinderung von Abschiebungen sind trotz der schärferen Gesetzeslage weit verbreitet. „Es werden zum Teil auffallend unqualifizierte medizinische Aspekte angeführt, um die Abschiebung zu verhindern oder zumindest aufschieben zu können“, sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) der „Welt am Sonntag“. Laut Sven-Georg Adenauer (CDU), Landrat im Kreis Gütersloh, sind bis zu 20 Prozent der Atteste falsch, mit denen abgelehnten Asylbewerbern eine Reiseunfähigkeit bescheinigt wird.

„Unsere Ausländerbehörde hat nach wie vor immer wieder Hinweise, dass solche Gutachten den Gesundheitszustand der Begutachteten viel zu schlecht darstellen.“ Häufig gebe man deshalb Gegengutachten in Auftrag, „und diese kommen in etwa jedem fünften Fall zu einem ganz anderen Ergebnis, nämlich, dass der Betroffene doch reisefähig ist“, sagte Adenauer. Der CDU-Politiker berichtet, dass die Fallzahlen seit der Gesetzesänderung, die 2016 im Rahmen des Asylpakets II in Kraft trat, zwar sanken, verschwunden sei das Phänomen Gefälligkeits-Gutachten aber nicht.

Reiseunfähigkeit wegen Rückenschmerzen

Gerade vor vier Wochen sei eine Abschiebung in seinem Landkreis gescheitert, weil einem Betroffenen am Flughafen Reiseunfähigkeit wegen Rückenschmerzen bescheinigt wurde. Nach Recherchen der Zeitung laufen derzeit bei mehreren Staatsanwaltschaften Ermittlungsverfahren gegen Ärzte, die verdächtigt werden, Patienten mangelhaft oder gar nicht untersucht zu haben. Etliche Verfahren wurden schon vor der Gesetzesverschärfung in Gang gesetzt.

In Berlin hat die Staatsanwaltschaft drei Praxen von zwei Ärzten und einem Heilpraktiker durchsuchen und Patientenunterlagen beschlagnahmen lassen. Die Tatverdächtigen waren den Behörden aufgefallen, weil sie serienweise Flugunfähigkeitsatteste mit gleichem oder ähnlichem Wortlaut ausgestellt hatten, zum Teil ohne Untersuchung. Im Fall einer Verurteilung drohen Geld- oder Freiheitsstrafen bis zu drei Jahren.

Reiseunfähigkeit bescheinigt, ohne Mann untersucht zu haben

In Dortmund ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen einen Arzt, der einem Albaner im Mai 2016 eine schwere Krankheit und Reiseunfähigkeit bescheinigt hatte, ohne den Mann untersucht zu haben. Der Albaner und seine Frau sind nach wie vor im Land.

Ein ähnliches Verfahren läuft in Hamburg: Dort wird gegen einen Arzt ermittelt, weil er per falschem Attest dafür gesorgt haben soll, dass ein Patient ein Visum für eine medizinische Behandlung in Deutschland bekam. „Mein Eindruck ist, dass sich bei einigermaßen geschickter Einlassung ein Abschiebungshindernis infolge Krankheit relativ einfach konstruieren lässt“, sagte Kay Hailbronner, der Leiter des Forschungszentrums Europäisches und internationales Ausländer- und Asylrecht der Universität Konstanz.

Ethisches Dilemma: Nur dem Patienten, nicht dem Staat verpflichtet

Einige Mediziner würden sich als Helfer und nicht als Prüfer verstehen. Sie seien nur dem Patienten verpflichtet, nicht jedoch dem Staat. Hailbronner betonte, dass das ethische Dilemma sich lösen ließe, wenn man in allen Bundesländern Amtsärzte beschäftige.

„Problematisch ist aber gegenwärtig noch, dass der Vollzug oft scheitert, wenn Betroffene am Tag der Abschiebung plötzlich Atteste über eine angebliche Reiseunfähigkeit vorlegen“, teilte das Haus von Lorenz Caffier (CDU), Innenminister von Mecklenburg-Vorpommern, der „Welt am Sonntag“ mit. Er hält Regelungen für erforderlich, diese Atteste im Vollzugsverfahren künftig grundsätzlich als gegenstandslos einzustufen, wenn sie nicht amtsärztlich bestätigt würden.