US-Bomben auf Syrien: Russland klärt auf ☛ was westliche Medien nicht zeigen

uncutnews.ch

Veröffentlicht am 10.04.2017

April 2017: Verteidigungsministerium der Russischen Föderation erklärt den Vorgang der US-Bomardierung in Syrien.
#syrien #assad #giftgas #terror #falseflag #krieg #usa #russland #kriegslüge #kriegsverbrecher #geopolitik #politik
Quelle: http://bit.ly/2p1xK1L

Giftgas Syrien☢// Brillant ➤ Russisches Außenministerium zerlegt Reporterin von CBS ✓

Uncut-News Schweiz

Veröffentlicht am 09.04.2017

April 2017: Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Marija Sacharowa, zerlegt hier die Reporterin von CBS. Brillanter geht’s nicht.
Quelle: http://bit.ly/2ogfr8Q Übersetzt von Fritzthecat: http://bit.ly/2ogrOUk
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Rainer Wendt: Kinder fernhalten von Typen wie Volker Beck

Rainer Wendt Volker Beck Kinder

Rainer Wendt ist Chef der Gewerkschaft der Deutschen Polizeigewerkschaft. (Screenshot: YouTube)

Grünen Volker Beck sagte der Chef der Polizeigewerkschaft Rainer Wendt: „Mir sind Leute suspekt, die zwar wissen, wie der Berliner Drogenmarkt funktioniert, aber keinen Kontakt zum Arbeitsmarkt hatten.“

Rainer Wendt ist Chef der Gewerkschaft der Deutschen Polizeigewerkschaft. (Screenshot: YouTube)Der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft Rainer Wendt (59) las am Mittwochabend in Berlin-Mitte aus seinem neuen Buch „Deutschland in Gefahr“. Dabei erklärte er, warum man die steigende Kriminalität in Deutschland mitunter nicht in den entsprechenden Kriminalitätsstatistiken findet.

„Wenn ich als Polizeichef will, dass in meiner Stadt die Rauschgiftkriminalität sinkt, dann schicke ich die dafür zuständigen Kollegen in die Verkehrskontrolle. Dann verspreche ich Ihnen, dann sinkt die Rauschgiftkriminalität – zumindest statistisch“, zitiert die Welt den Gewerkschaftschef.

Rainer Wendt sprach auch über aus dem Ruder laufende Abiturfeiern, über brutale Intensivtäter und über Bandenkriminalität. Ein Grund dafür sind nach Ansicht des fünffachen Familienvaters die zerbrochenen Familien. Zudem fehlten oft Vorbilder in den Eliten. Selbst im Bundestag seien teilweise leider keine „Vorbilder“ zu finden, sondern nur „Spiegelbilder der Gesellschaft“.

Rainer Wendt gegen Claudia Roth und Volker Beck

Mit Blick auf die Grünen-Politikerin Claudia Roth sagte Rainer Wendt, er brauche keine Abgeordnete, die „am einen Tag kreischend auf irgendwelchen Gleisen sitzt und die Polizei nervt“, kurz darauf bei linksradikalen Demonstrationen mitläuft „und am nächsten Tag wieder als Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages im Parlament sitzt“.

Noch härter teilte der Polizeigewerkschafter gegen den Grünen-Politiker Volker Beck aus, der „das mit der Liberalisierung der Drogenpolitik für sich schon mal vorweggenommen hat und kurz darauf wieder als Besserwisser mit moralischer Attitüde im TV-Studio auftritt“.

„Mir sind Leute suspekt, die zwar wissen, wie der Berliner Drogenmarkt funktioniert, aber keinen Kontakt zum Arbeitsmarkt hatten“, sagte Rainer Wendt. Er habe immer versucht, seine Kinder „von solchen Typen fernzuhalten“.

Das Verfahren wurde wegen Volker Becks „geringer Schuld“ zu den Akten gelegt wurde.

Er habe immer versucht, seine Kinder von Typen wie Volker Beck fernzuhalten, sagt Rainer Wendt. (Screenshot: 3sat)Der Grünen-Politiker war Anfang März von der Polizei in Berlin mit der Droge Crystal Meth erwischt worden war. Wegen „geringer Schuld“ musste der Grünen-Politiker aber nur 7.000 Euro Strafe zahlen. Seinen Posten als religionspolitischer Sprecher der Grünen durfte er behalten. Zusätzlich machten ihn die Grünen sogar zu ihrem migrationspolitischen Sprecher.

Integration von 1,5 Millionen schaffen wir nicht

Zudem kritisierte Rainer Wendt, dass sehr viele Politiker die negativen Folgen starker Einwanderung ignorieren. „Es kann nicht laufen, dass wir die Integration schon mal grundlegend vermasselt haben, und dann sagen, jetzt kommen 1,5 Millionen in kurzer Zeit, aber diesmal schaffen wir das.“ Er glaube das nicht

Die Integration sei nicht zu schaffen, wenn es im Ruhrgebiet und anderswo arabisch geprägte Viertel gebe, „mit eigenen Friedensrichtern und in manchen Stadtteilen Berlins auch mit einer eigenen Straßenverkehrsordnung“.

Zwar wird Wendt wegen seiner Kritik an zu hoher Einwanderung immer wieder verdächtigt, in der CDU falsch zu sein. Doch er sagt, seine Partei erlaube ihm abweichende Positionen. „Ich habe keinerlei Sympathie für die sogenannte Alternative für Deutschland, die müssen wieder schwächer werden.“

Rainer Wendt: Kinder fernhalten von Typen wie Volker Beck

Pro Asyl: Erlass der Regierung zu Ungarn kommt Abschiebestopp gleich – „EU-weit Abschiebungen nach Ungarn aussetzen“

Die Vereinten Nationen forderten die Europäische Union am Montag auf, keine Asylsuchenden mehr nach Ungarn zu schicken. Das neue ungarische Flüchtlingsgesetz sei „inakzeptabel“, erklärte UN-Flüchtlingskommissar Filippo Grandi. Die Bundesregierung will Asylsuchende nun nur noch unter bestimmten Bedingungen nach Ungarn zurückführen.
Gesicherter Grenzübergang in Ungarn. Foto: ATTILA KISBENEDEK/AFP/Getty Images

Die Organisation Pro Asyl sieht in dem Erlass des Bundesinnenministeriums zu Ungarn de facto eine Aussetzung von Abschiebungen in das osteuropäische Land.

„Wenn man das genau liest, ist das ein Abschiebestopp“, sagte Pro-Asyl-Europareferent Karl Kopp am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP. „Konsequenter wäre es, angesichts der eklatanten Menschenrechtsverletzungen, jetzt EU-weit Abschiebungen nach Ungarn auszusetzen und die Asylverfahren selber durchzuführen.“

Die Bundesregierung will einem Bericht zufolge Asylsuchende nur noch nach Ungarn abschieben, wenn die dortigen Behörden die Unterbringung nach EU-Standards in jedem Einzelfall garantieren. „Ohne eine derartige Zusicherung von den ungarischen Behörden soll keine Überstellung erfolgen“, heißt es den Zeitungen der Funke-Mediengruppe vom Dienstag zufolge in einem Erlass des Bundesinnenministeriums an das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.

Ungarn steht für seinen Umgang mit Flüchtlingen in der Kritik. Die Regierung des Landes weigert sich beständig, Flüchtlinge aufzunehmen. Sie hat an seinen Grenzen Sperranlagen gebaut, um eine illegale Migration zu verhindern. Einem neuen Gesetz zufolge werden alle Flüchtlinge für die Dauer ihres Asylverfahrens in Containerdörfer nahe der Grenze zu Serbien untergebracht.

Die Vereinten Nationen forderten die Europäische Union am Montag auf, keine Asylsuchenden mehr nach Ungarn zu schicken. Das neue ungarische Flüchtlingsgesetz sei „inakzeptabel“, erklärte UN-Flüchtlingskommissar Filippo Grandi. Er kritisierte die schlechte Behandlung von Flüchtlingen. Solange Budapest seine „Praxis und Politik“ nicht an „europäisches und internationales Recht“ anpasse, müssten die EU-Staaten den Flüchtlingstransfer auf der Grundlage des Dublin-Abkommens aussetzen.

Die Dublin-Regeln sehen vor, dass die Schutzsuchenden in jenem Land ihren Asylantrag stellen, wo sie zuerst EU-Boden betreten haben; notfalls müssen sie aus anderen EU-Ländern dorthin zurückgebracht werden. Nach Informationen der Menschenrechtsgruppe Helsinki Komitee wurden vergangenes Jahr 513 Asylbewerber nach den Dublin-Regeln aus anderen europäischen Ländern nach Ungarn zurückgeschickt.

Pro-Asyl-Mitarbeiter Kopp forderte die Europäische Union auf, außer einem Abschiebestopp weitere Maßnahmen gegen die Regierung in Budapest zu ergreifen. „Die Situation dort ist so dramatisch, dass dies nur ein Aspekt sein kann“, sagte Kopp AFP. Aufgrund der eklatanten Menschenrechtsverletzungen müsse die EU ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Ungarn einleiten und Sanktionen etwa in Form von Stimmrechtsentzug verhängen. (afp)

http://www.epochtimes.de

Das Bargeld unbemerkt abschaffen – Aus einem Strategiepapier des IWF

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10. April 2017 Aktualisiert: 10. April 2017 20:36

Mit welchen Schritten kann das Bargeld abgeschafft werden, ohne dass die Menschen ernsthaft protestieren? Ein Arbeitspapier des IWF-Analysten Kireyev nennt u.a.: „das Ausdünnen großer Geldscheine, die Platzierung von Grenzen bei Bargeldtransaktionen und die Kontrolle von Bargeldbewegungen über Grenzen hinweg.“
Ein Streik könnte zu Problemen bei der Bargeldversorgung in Berlin führen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Im März veröffentlichte der IWF (Internationaler Währungsfonds) ein Arbeitspapier zur Beseitigung des Bargeldes (#de-cashing) und gibt Hinweise, „wie Regierungen den Widerstand der Bevölkerung unterlaufen und sie über ihre wahren Absichten täuschen können“. Das Arbeitspapier trägt den Titel: „The Macroeconomics of De-Cashing (Die Makroökonomie der Bargeld-Beseitigung)“. Offiziell wird dieses Strategiepapier als Meinung des Autors Alexei Kireyev dargestellt.

Darin wird eine Strategie umrissen, mit welchen Schritten das Bargeld schleichend abgeschafft werden kann – ohne dass die Bevölkerung aufwacht.

IWF-Analyst Alexei Kireyev empfiehlt, das Bargeld schrittweise abzuschaffen, wie zum Beispiel durch „das Ausdünnen großer Geldscheine, die Platzierung von Grenzen bei Bargeldtransaktionen und die Kontrolle von Bargeldbewegungen über Grenzen hinweg.“

Als weitere Schritte sind aufgeführt: „Schaffung von wirtschaftlichen Anreizen zur Verringerung der Verwendung von Bargeld bei Transaktionen, die Vereinfachung der Eröffnung und Nutzung von übertragbaren Einlagen und eine weitere Computerisierung des Finanzsystems“.

Und: „Der private Sektor sollte dem öffentlichen Sektor bei der Bargeld-Beseitigung vorgezogen werden. Der Erstgenannte scheint fast gänzlich dazu willens zu sein (z. B. größerer Einsatz von Mobiltelefonen, um den Kaffee zu bezahlen), aber es bedarf immer noch einer politischen Ausrichtung. Der Letztere scheint fragwürdiger zu sein, und die Leute können bedeutende Einwände dagegen haben.“

PR-Kampagne – Emotionalisierung der Nachteile

Die Nachteile von Bargeld werden so umschrieben: „Banknoten verblassen und gehen kaputt“, „Banknoten sind anonym und daher ein beliebtes Instrument für Missbrauch, Steuervermeidung, Terrorismusfinanzierung und Geldwäsche“ und „werden leicht gefälscht“. Zumindest dieser Absatz im Arbeitspapier (Punkt 18) klingt wie eine emotionale PR-Kampagne.

Es wird darauf hingewiesen: „Bargeld wird oft als ein Mittel zur Bewahrung der Privatsphäre betrachtet“ und die Tatsache, dass jeder Schritt der Zahlungshistorie aufgezeichnet wird, „kann als Bedrohung der Privatsphäre gesehen werden“ (Übersetzung: Norbert Häring von „Geld und mehr“).

Für den IWF-Autor ist die Möglichkeit, alle finanziellen Belange der Menschen zu überwachen, ein Vorteil und es wird darauf hingewiesen, gezielte Öffentlichkeitsarbeit zu leisten: „Nötig sei aus diesem Grund auch ein gezieltes Öffentlichkeitsprogramm, um Misstrauen bezüglich der Bargeldbeseitigung abzubauen, insbesondere, dass die Regierungen durch die Bargeldbeseitigung alle Aspekte des Lebens der Menschen kontrollieren wollen, einschließlich wofür sie ihr Geld ausgeben, oder das Misstrauen, dass es darum gehe, die persönlichen Ersparnisse in den Bankensektor zu zwingen.“

Punkt 53: Bargeld-Beseitigung per Dekret soll vermieden werden

Im Punkt 53 heißt es weiter: „Die Bargeld-Beseitigung in jeglicher Form lässt sowohl Einzelpersonen als auch Staaten anfälliger für Störungen von Stromausfällen über Hacks bis hin zu Cyberkriegsführung zurück.“

Und: „In jedem Fall sollten die verlockenden Versuche, eine Bargeld-Beseitigung per Dekret zu verhängen, vermieden werden, da die populäre persönliche Bindung zu Bargeld noch gegeben ist.“

http://www.epochtimes.de

Arzt klärt über Krankheitskosten der Flüchtlinge auf. Mehr als 200.000 EUR je TBC Tourist

Avatar von UnbekanntTerraherz

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Und bis grade eben dachten wir, die #Zuwanderer sind alle gesund, so wurde es uns doch immer wieder erklärt..
#Pustekuchen!
Ein mutiger Arzt klärt über die Kosten auf: ÜBER 200.000 Euro kostet eine #TBC Behandlung! WER bezahlt das? Richtig: WIR!
Und auf dieser Station sind 50 TBC Kranke

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Augias, Corrado – Die Geheimnisse des Vatikan – Eine andere Geschichte der Papststadt

Die Geheimnisse des Vatikan

Corrado Augias versteht es meisterhaft, ungewöhnliche und überraschende Geschichten aus dem Vatikan lebendig zu erzählen und mit scheinbar nebensächlichen Entdeckungen zu einem faszinierenden Panorama der zweitausendjährigen Geschichte des päpstlichen Rom zu verweben. Ein Lesevergnügen auf höchstem Niveau!

https://www.kopp-verlag.de/

Vatikan: Der Mann, der Papst werden sollte – ein Geheimzirkel und die Kunst der Verstellung

9. April 2017

Um die Wahl von Papst Franziskus ranken sich nicht weniger Gerüchte und Mutmaßungen als um den unerwarteten Amtsverzicht von Papst Benedikt XVI. Der Vatikanist Sandro Magister nahm sich erneut des Themas an und resümierte:

„Mission erfüllt. Nach vier Jahren des Pontifikats ist das, die Bilanz, die von den Kardinälen gezogen wird, die es dazu gebracht haben, daß Jorge Mario Bergoglio zum Papst gewählt wurde.“

Der Vatikanist zeichnet das Bild eines als Erzbischof „verhüllt“ auftretenden Jorge Mario Bergoglio, der sein wahres Wesen der Öffentlichkeit erst als Papst enthüllte – das allerdings vom ersten Augenblick an. Über dem Pontifikat von Franziskus liegt, so Magister, der Schatten eines anderen Jesuiten, von Carlo Maria Kardinal Martini (Vatikan: Die Intrige gegen den Papst könnte zu einer Kirchenspaltung führen).

Operation Papstwahl

„Die Operation, die das Phänomen Franziskus hervorbrachte“, hat ihren Ursprung bereits weit in der Vergangenheit. 2002 schrieb Magister erstmals, daß der damals faktisch unbekannte Erzbischof von Buenos Aires zur Spitze der „Papabili“ aufgerückt sei. „Papabile“ ist ein im Konklave wahlberechtigter Kardinal, der selbst als Kandidat für das Papstamt gilt.

Bekannt ist, daß im Konklave 2005 eine Gruppe von Kardinälen rund um den damaligen Erzbischof von Mailand, Carlo Maria Martini SJ, auf jeden Fall die Wahl von Joseph Kardinal Ratzinger verhindern wollte. Der ewige „Papabile“ Martini mußte seine Chancenlosigkeit aber gleich im ersten Wahlgang erkennen.

Martini hatte sich jahrelang als „Ante-Papa“ bezeichnet. Ein scherzhaft vorgetragenes, jedoch ernstgemeintes Wortspiel, mit dem er zum Ausdruck bringen wollte, der eigentliche Gegenspieler (Anti-Papa, Gegenpapst) von Johannes Paul II. zu sein. Zugleich signalisierte er bereits, Anspruch auf dessen Nachfolge (Ante-Papa, Vorpapst) zu erheben.

Magister thematisiert diesen Punkt nicht, dennoch stellt sich die Frage, ob es nur einer Laune der Geschichte geschuldet war, daß einer der maßgeblichen Baumeister des Pontifikats Bergoglio, Kardinal Walter Kasper, noch am Konklave 2013 teilnehmen konnte. Wäre Benedikt XVI. nur drei Tage später zurückgetreten, hätte Kasper nicht mehr an der Papstwahl teilnehmen und somit auch nicht die entscheidende Rolle spielen können, die er dabei gespielt hat. Kasper war es, der nach dem Tod Martinis, an führender Stelle Fäden in der Geheimgruppe zog. Er war es auch, der Benedikt XVI. vor dem Konklave öffentlich und scharf davor warnte, sich in die Frage seiner Nachfolge „einzumischen“.

Magister geht auf einen anderen Punkt ein, nämlich den, daß im Konklave 2013 „viele“ seiner eigenen Wähler nicht einmal genau wußten, wer Jorge Mario Bergoglio ist. Der Wahlerfolg sei „zu einem guten Teil“ gelungen, weil „von jenem argentinischen Kardinal auch viele seiner Wähler zu wenig wußten und mit Sicherheit nicht, daß er der Kirche jenen ‚gesunden Schlag in den Bauch‚ verpassen würde, von dem vor wenigen Tagen sein in der Sixtinischen Kapelle unterlegener Gegenspieler, der Erzbischof von Mailand, Angelo Kardinal Scola, gesprochen hat.“

Der „Schlüssel“

Die entscheidende Bilanz Magisters lautet:

„Zwischen Bergoglio und seinen Wählern gab und gibt es keine vollständige Übereinstimmung. Er ist mehr der Papst der Ankündigungen als der Verwirklichungen, mehr der Anspielungen als der Definitionen.“

Ein „Schlüssel“, so Magister, um zu verstehen, wie es zum Pontifikat Bergoglio kommen konnte, liegt darin, daß er die „Erwartungen einer historischen Wende der Kirche erfüllt“. Eine „Wende“, die imstande sei, den „Rückstand von 200 Jahren“ aufzuholen, den Kardinal Carlo Maria Martini postulierte. Der Jesuitenkardinal behauptete eine Fehlentwicklung in der Kirche, weil sie sich der Aufklärung und der Französischen Revolution versagte.

Damit habe eine Auseinanderentwicklung stattgefunden. Seither hinke die Kirche der Entwicklung der Welt hinterher und habe den Anschluß verloren. Schuld an der Diskrepanz zwischen Zeitgeist und Kirche ist demnach die Kirche, weil sie die „Zeichen der Zeit“ nicht richtig erkannte habe.

Magister interpretiert Martinis Kokettieren mit der Selbstbezeichnung als „Ante-Papa“ nicht mehr als Vorwegnahme seines eigenen, angestrebten Pontifikats, sondern als „Vorpapst“, als „Antizipation“ des künftigen Papstes, der diesen „Rückstand“ überwinden werde. Was der Jesuit Martini nicht schaffte, ist dem Jesuiten Bergoglio gelungen: Auf dem Stuhl Petri Platz zu nehmen, um das zu tun, was die Päpste sich zu tun geweigert hatten.

Die genaue Lesart dieser Meinung lautet, daß Johannes XXIII. den Mut zur „Wende“ hatte, Paul VI. aber deren Umsetzung stoppte und zum Teil sogar rückgängig machte. Mit ihm habe in den letzten Jahren seines Pontifikats bereits die „Restauration“ begonnen, die das Pontifikat von Johannes Paul II. kennzeichnete, und die Benedikt XVI. noch verschärft habe.

Ein Schlüsselbegriff des derzeitigen Pontifikats sei daher „Zeit“, für Bergoglio ein Synonym für „Prozesse anstoßen“. Das Ziel sei für ihn unwichtig. Entscheidend sei, auf dem Weg zu sein.

„In der Tat, mit Franziskus ist die Kirche zu einer Baustelle geworden“, so Magister. „Alles ist in Bewegung, alles ist flüssig. Es gibt kein Dogma mehr, das hält. Alles kann in Frage gestellt und danach gehandelt werden.“
Debakel-Kirchen als Modell für die Weltkirche

Magister skizziert Kardinal Martini als den entscheidenden Kopf des „Club Sankt Gallen“, wie er den geheim und subversiv agierenden Zusammenschluß höchster Kirchenvertreter des progressiven Lagers nennt. Als Mitglieder nennt er Walter Kasper, Karl Lehmann, Achille Silvestrini, Basil Hume, Cormac Murphy-O‘Connor, und Godfried Danneels. Vier davon, Kasper, Lehmann, Murphy-O‘Connor und Danneels, bildeten das Team Bergoglio, gewissermaßen Bergoglios „Wahlkampfteam“ im engeren Sinn. Keinen Zweifel läßt auch Magister daran, daß die Geheimgruppe Sankt Gallen „den Aufstieg Bergoglios zum Pontifikat ausgeheckt“ und geplant habe.

Unter den bekannten Mitgliedern der „Sankt-Gallen-Mafia“ (Kardinal Danneels) sind nur mehr zwei, Kasper und eben Danneels, die ganz vorne mitreden und von Papst Franziskus bevorzugt behandelt werden. Das ist allerdings auch Altersgründen geschuldet. Kardinal Martini ist 2012 gestorben, nachdem er kurz vor seinem Tod Benedikt XVI. energisch zum Rücktritt aufgefordert hatte. Die anderen „Sankt Galler“ sind im Alter schon weit fortgeschritten.

Die Wahl Bergoglios war ein letztes, aber erfolgreiches Aufbäumen einer biologisch abtretenden Kirchengeneration. Kasper und Danneels werden seit dem Konklave für ihre Wahlhilfe von Franziskus„prämiert“, obwohl sie aus zwei Ländern kommen, Deutschland und Belgien, in denen die Kirche „im Debakel“ steckt. Danneels hatte 2010 sogar einen von ihm geförderten Bischof gedeckt, der seinen eigenen Neffen sexuell mißbraucht hatte. Wer jedoch die „richtige“ Gesinnung hat, dem kann offenbar nichts schaden. Das Modell der „Debakel“-Kirchen soll zum Vorbild für die Weltkirche werden.

Bergoglio, so Magister, habe persönlich nie an den Treffen der Geheimgruppe teilgenommen. Jedenfalls kam er nie zu diesem Anlaß in die Schweiz. Der Geheimzirkel habe ihn als „seinen Idealkandidaten“ auserkoren, und er habe sich „perfekt diesem Bild angepaßt“ (Vatikan: Papst entzieht dem Malteserorden die Macht und beendet über Nacht dessen 900 Jahre dauernde Souveränität).

Magister sagt es nicht direkt, aber dieser „Idealkandidat“ ist ein Erbe Martinis. Dieser hatte im Konklave 2005 die Richtung vorgegeben, indem er seine Stimmen mit jenen für Bergoglio vereinte. Martini kannte seinen argentinischen Mitbruder jedenfalls besser, als alle anderen Kardinäle.

Der „andere“ Bergoglio

„In Argentinien erinnern sich alle“ an einen ganz anderen Bergoglio, als den, der sich als Papst der Welt zeigte: „wortkarg, schüchtern, mißbilligender Gesichtsausdruck, reserviert gegenüber der Menge.“ In der Öffentlichkeit habe er sich nie, weder durch Worte noch Gesten, von den regierenden Päpsten distanziert. Man könnte es wohl auch farblose Übereinstimmung nennen. Hinter den Kulissen sah es freilich anders aus. Bergoglio kritisierte die Regensburger Rede von Benedikt XVI., in der dieser den Islam und den Relativismus als Hauptgegner unserer Zeit ausmachte und zugleich als Hauptherausforderung für die Kirche benannte, weil beide in offenem Widerspruch, ja Feindschaft zu ihr stehen.

Offiziell lobte Bergoglio hingegen die Enzyklika Veritatis splendor von Johannes Paul II., die heute als eine Hauptkritik gegen sein umstrittenes Schreiben Amoris laetitia ins Feld geführt wird. Veritatis splendor ist eine strenge Anklage gegen eine kasuistische Moral, die im Laufe der Geschichte Geschichte den Jesuiten von ihren Gegner vorgeworfen wurde.

Bergoglio verhehlte in der Öffentlichkeit auch nicht, „Luther und Calvin als schlimmste Feinde der Kirche und des Menschen zu verurteilen“, so Magister. Dem Betrug durch den Teufel schrieb er es zu, daß Gesetze erlassen werden, die homosexuelle Verbindungen mit der Ehe gleichstellen. Allerdings tat er das nur in einem internen Schreiben an Ordensfrauen, die er um ihr Gebet bat. In der Öffentlichkeit mied er einen offenen Konflikt mit den Mächtigen und schickte die Katholiken nach Hause, die gegen die Einführung der „Homo-Ehe“ Widerstand leisteten.

Magister erinnert auch daran, daß Bergoglio als Kardinal und Erzbischof kurz vor seiner Wahl zum Papst vor einem evangelikalen Pastor niederkniete, um sich von ihm segnen zu lassen. Das geschah vor Tausenden Menschen in Buenos Aires. Die photographisch festgehaltene Szene irritiert seither um so mehr, da Franziskus weder in der Heiligen Messe vor dem Allerheiligsten eine Kniebeuge macht noch vor dem Altarsakrament kniet (jedenfalls auffällig selten).

Literatur:

Konklave: Die Geheimnisse der Papstwahl von Hubert Wolf

Papst und Teufel: Die Archive des Vatikan und das Dritte Reich von Hubert Wolf

Seine Heiligkeit: Die geheimen Briefe aus dem Schreibtisch von Papst Benedikt XVI. von Gianluigi Nuzzi

Die geheime Geschichte von Jesus Christus: Was uns bis heute verschwiegen wurde von Frank Fabian

Quellen: PublicDomain/katholisches.info am 09.04.2017

http://www.pravda-tv.com/