Amateurfotografen entdecken ein neues Naturphänomen (Video)

26. April 2017 aikos2309      https://www.pravda-tv.com

In der kanadischen Facebook-Gruppe »Alberta Aurora Chasers« wurde von den Mitgliedern ein Foto mit der Bezeichnung Protonenbogen gepostet, das sich jedoch unter dem geschulten Auge des Astrophysikers Dr. Eric Donovan als ein völlig neues Phänomen entpuppte.

Der an der University of Calgary tätige Dr. Donovan entdeckte das Bild zufällig, als er sich in der Gruppe der Polarlicht-Amateurfotografen umsah.

Irrtümlicherweise hatten sie die hellen, vertikal erscheinenden Lichter für einen Protonenbogen gehalten, doch diese erzeugen nur ein schwaches, kaum sichtbares Licht, wenn die Protonen des Sonnenwindes auf die Erdatmosphäre treffen.

Als offensichtlich wurde, dass es sich also um ein neues Naturphänomen handelte, einigten sich die kanadischen Polarlichtfreunde darauf, es »Steve« zu nennen.

Chris Ratzlaff, der Administrator der Facebook-Gruppe, erklärte, dass er durch eine Szene in dem Animationsfilm »Ab durch die Hecke« zu dem Namen Steve inspiriert wurde. Darin sieht eine Gruppe von Waldtieren zum ersten Mal in ihrem Leben eine sauber geschnittene Hecke, und sie taufen dieses ihnen völlig fremden Gewächs auf den Namen »Steve«.

Bei den später durch die europäische Weltraum-Agentur ESA ausgewerteten Daten ihrer »Swarm-Mission«, bei der drei ihrer Satelliten durch einen dieser bis zu 30 Kilometer breiten und einige Tausend Kilometer langen Steves geflogen waren, konnten sie nähere Informationen bezüglich seiner Beschaffenheit erhalten.

So setzte er sich aus einem 25 Kilometer breiten Strom aus heißem, ionisiertem Gas zusammen, der sich mit einer Geschwindigkeit von 6 Kilometern pro Sekunde bewegte, wobei die ihm umgebende Luft lediglich mit 10 Metern pro Sekunde floss.

Laut Dr. Donovan tritt Steve eigentlich recht häufig auf, doch wurde es von unseren Wissenschaftlern nie als neues Phäno- men erkannt.

Seitdem arbeiten Forscher aus aller Welt, Wissenschaftler der NASA und auch Universitäten zusammen, um das Rätsel um das neu entdeckte Nachtlicht zu lösen. Mehr als 50 Sichtungen wurden bereits gemeldet und ein eigenes Facebook-Fotoalbum dafür angelegt.

Die Leuchterscheinungen mit dem Namen Steve sind bis zu 30 Kilometer breit und erstrecken sich über hunderte oder sogar tausende Kilometer.

Zwischen Oktober und Februar sind sie nicht zu sehen. Dafür erscheint Steve in den Wintermonaten umso häufiger und erstrahlt dann circa eine Stunde lang in Lila- und Grüntönen.

Literatur:

Erde im Aufruhr von Immanuel Velikovsky

Terra Mystica: Mysterien, Rätsel und Phänomene von Fernando Calvo

Die Erde hat ein Leck: Und andere rätselhafte Phänomene unseres Planeten von Axel Bojanowski

Die seltsamsten Orte der Welt: Geheime Städte, Wilde Plätze, Verlorene Räume, Vergessene Inseln von Alastair Bonnett

Video:

Quellen: PublicDomain/galileo.tv am 24.04.2017

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Phänomene veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s