Flüchtlingsgau – Ein Asylunterkunftsleiter packt aus

Symbolfoto: Procyk Radek/ Shutterstock

Es ist immer gut, authentische Berichte zu lesen. Sie vermitteln einem die Realität. Dies gilt insbesondere für die katastrophalen Entwicklungen, die Angela Merkel mit ihrem verantwortungslosen Hereingewinke verursacht hat.

Jetzt gibt es ein Buch eines Asylunterkunftsleiters aus Bayern, der seine Erfahrungen und Schlussfolgerungen beschreibt. „Flüchtlingsgau“ heißt das Buch. Hier einige Auszüge.

Von Thomas Valluzzi

Seit über sechs Jahren arbeite ich in einer Unterkunft für Asylbewerber im Raum Ingolstadt, in Oberbayern. Zusätzlich vertrete ich noch weitere Unterkünfte im Landkreis bei Krankheit oder Urlaub. Zu Beginn meiner Tätigkeit war alles noch überschaubar, geradezu ruhig. Nachdem jahrelang die Asylanträge rückläufig waren, staatliche Unterkünfte geschlossen oder die Einrichtungen anderweitig genutzt wurden, steigen die Asylbewerberzahlen seit 2008 wieder Jahr für Jahr.

Für die Bewohner bin ich immer da, egal ob es einmal die Betreuung eines Kindes ist, weil jemand dringend zum Arzt muss, Hilfe bei den Hausaufgaben braucht oder Pflege und Unterstützung bei Krankheiten benötigt. Egal was die Leute brauchen, sie kommen meistens erst zu mir. Die Leute brauchen mich und der Leitung sollte es auch daran gelegen sein, dass es so bleibt und sich die Leute wohl fühlen, damit keine Unruhe oder Streit im Haus entsteht. Klingt einleuchtend, ist aber bei weitem nicht überall so. Mit den deutschen Tugenden kommt man hier nicht weit.

Freiwillige

Wenn ich einen Gutmenschen bitte, kein Brot mehr aus der Tafel zu bringen, weil die Leute es nicht essen, sondern in den Müll schmeißen, reagiert der Gutmensch empört und sagt etwa, „das sind doch alles Bedürftige“. Das mag sein, aber ihnen schmeckt das Brot oft nicht, weshalb es in dem Müll landet. Selbst wenn der Gutmensch das Brot im Müll sieht, bringt er es weiterhin. Viele Gutmenschen sind die eigentlichen Traumatisierten, die dringend Hilfe brauchen.

Abschiebung

Meine täglichen Erfahrungen in der Unterkunft haben mich belehrt, wer einmal in Europa ist, bleibt in Europa, außer er verlässt den Kontinent freiwillig. All die Jahre wurde bei mir genau eine Person abgeschoben. Jedoch nicht in sein Heimatland Nigeria, sondern wegen dem Dublin-Abkommen zurück nach Italien. Damals konnte man den Asylbewerber beim ersten Mal gar nicht mitnehmen, sondern nur auf freiwilliger Basis zum Flughafen bringen. Erst beim zweiten oder dritten Versuch konnte der abgelehnte Asylbewerber mit Hilfe eines Haftbefehles gezwungen werden, Deutschland zu verlassen.

Innere Sicherheit

Breites im September 2015 hat Österreich Bayern in einem Geheimpapier gewarnt, dass „Gefahr für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung, Ruhe und Sicherheit durch die massive Bindung des Polizeipersonals zur Abwicklung der Tätigkeiten im Zusammenhang mit illegalen Einreisen“ bestehe sowie „Gefahr interethnischer und interreligiöser Konflikte unter den Migranten“ infolge „Außerkraftsetzung der gesetzlichen Strukturen“. In der medialen und politischen Euphorie werden Warnungen meistens aber nicht ernst genommen oder gehen wie auch hier unter.

Wenn, wie im folgenden Fall, mehrere junge Asylbewerber die Polizei angreifen, sind fünf Streifenbesatzungen notwendig um die Situation unter Kontrolle zu bekommen, die extra aus anderen Gemeinden (4) „anreisen“ müssen, gibt das zu denken. In einer anderen Unterkunft müssen acht Streifenbesatzungen aus verschiedenen Gemeinden mit insgesamt 20 Polizisten mehrere Kilometer hinfahren, was teilweise über 15 Minuten dauert und bei winterlichen Verhältnissen noch länger. Der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft warnte bereits im Oktober 2015, vor völliger Überlastung. „Wir können nicht an zwei Orten gleichzeitig sein, das System droht zu kollabieren“ und auch ein interner Asylbericht aus Österreich, der bereits im September 2015 den Weg an die Öffentlichkeit fand, warnt vor „Konflikte unter Migranten – faktische Außerkraftsetzung gesetzlicher Strukturen“ wodurch auch die öffentliche Ordnung bedroht ist. Bei den Auseinandersetzungen unter den Migranten wird es kaum bleiben und wenn sie randalierend durch die Fußgängerzone rennen, passiert nichts!

Straftaten ohne Folgen

In ihren Heimatländern wären die Straftäter erst einmal eine Woche ohne Anhörung in die Zelle gesteckt worden. Dies ist vielleicht der falsche Weg, zeigt aber, dass diese Leute einfach etwas anderes gewohnt sind. Sie sehen unser System, das sie mit Samthandschuhen anfasst, alles andere als durchsetzungsfähig, sondern vielmehr als Schwäche an.

Ein Syrer erklärte mir mal, wie das bei ihm Zuhause abläuft: In der Stadt in der er wohnte, lebten circa 20.000 Menschen. Es gab nur eine Handvoll Polizisten. Wenn diese auftauchten, herrschte Stille und die Leute verkrochen sich. Aufgrund der Willkür der Polizei hatte jeder Angst, schon beim kleinsten Vergehen sofort eingesperrt zu werden. Hier aber, so sagte er, kommen 5 Streifenwagen mit 10 Polizisten, die aber „nichts machen und dann wieder fahren“. In den Heimatländern wird man verprügelt und landet in einer Zelle, wenn man klaut oder Frauen belästigt hat. Hierzulande bekommt der Täter einen Brief und einen Termin bei der Polizei mit der Mitteilung, „wir wissen, das du klaust“, was natürlich nicht besonders ernst genommen wird. Bis es zu einer Verurteilung durch ein Gericht kommt oder zu einer Rechnungsstellung, um den verursachten Schaden zu ersetzen, vergeht nochmals eine Ewigkeit. „Ihr braucht euch nicht zu wundern, wenn die Leute immer krimineller werden und vor euren Gesetzen keinen Respekt haben“, fügte er hinzu. Wir sind zu lasch, die Leute sind was ganz anderes gewöhnt. Das System dieser Herkunftsländer gilt es nicht unbedingt zu loben, sollte aber berücksichtigt werden, um das Verhalten vieler Asylsuchenden zu verstehen.

Meine Erfahrung in solchen Fällen ist, dass die Betreffenden anfangs noch eine Hemmschwelle haben und zurückhaltend sind. Nachdem sie aber aufgrund der kriminellen Neigung mit dem Gesetz und der Polizei in Kontakt getreten sind, ist die waltende Milde oder das Ausbleiben der Strafe meist motivierend. Die Leute werden durch unsere laschen Gesetze zunehmend dreister. Wie gesagt, bringt es mittlerweile nichts mehr, damit zu drohen, die Polizei zu rufen, das zeigt kaum Wirkung.

Bildung

Die ständig neuen Initiativen der Politik zur Abschiebung und Ausweisung sind zwar schön, aber es würde schon reichen, das bestehende Asylrecht umzusetzen, die vorhandenen tausend abgelehnten Asylbewerber konsequent nach Hause zu schicken oder in Abschiebehaft zu geben. Bis heute verstehe ich es nicht, warum ein abgelehnter Asylbewerber immer noch finanzielle Leistungen bekommt. Wenn jemand kein Anspruch auf Hartz 4 hat, bekommt er auch kein Hartz 4, Punkt! Wieso sollten sich die Leute auf den Weg machen, solange sie immer noch Geld vom reichen deutschen Staat bekommen. Wer das empört verneint, sollte sich selbst nur in die Lage versetzen. Ihnen geht es wirtschaftlich schlecht, da gibt es ein Land, das sie freundlich empfängt, eine Unterkunft stellt und Ihnen darüber hinaus noch medizinische Versorgung, samt Taschengeld schenkt. Was hält sie davon ab, zu gehen? Prinzipiell sollte sich Deutschland fragen, ob es zielführend ist, wenn jeder sofort Anspruch auf Sozialleistungen hat oder diese nach kurzer Zeit bekommt. Dadurch laden wir uns alle ein, nur keine Fachkräfte.

Persönliche Einschätzung & Schluss

In der ersten Version dieses Buches gab es noch eine Fülle an Lösungsvorschlägen. Diese wurden aber mittlerweile zusammengestrichen. Aus dem einfachen Grund, da ich der Ansicht bin, dass es mittlerweile keine Lösung mehr gibt. Das Land ist kaputt! Es genügt, sich täglich die Lokalzeitung anzuschauen und die Meldungen über Asylkriminalität und Vorfälle durchzulesen, um zu erkennen, dass wir bereits verloren haben. Als Außenstehender mag dies nicht so wirken, aber wenn Sie täglich mit den Leuten zu tun haben und sehen wer sich hierzulande alles tummelt, ergibt sich ein Bild das kaum noch zu ertragen ist.

Die Politik ist weiterhin planlos und handelt deshalb genauso tatenlos. Nach den Anschlägen in Berlin 12/16 kommen die alt bekannten Forderungen nach mehr Überwachung oder eingezäunten Weihnachtsmärkten, währenddessen die Grenzen weiter offen sind und die Leute mittlerweile ins Land geflogen werden. Wir brauchen nicht mehr Überwachung, das einzige, was das Chaos sofort beenden würde, wäre eine kontrollierte Grenze, weniger Sozialleistungen, ein härteres Strafgesetz und ein Ende der Willkommenskultur. Dann wäre der Spuk abrupt vorbei und die Politik könnte sich die sinnlosen Diskussionen über sichere Herkunftsländer, effektiver EU-Außengrenzschutz, Verteilungsquoten und tausend andere Laberdebatten sparen.

Seit längerem beobachte ich bereits einen Kreislauf, aus dem wir gegenwärtig gar nicht mehr herauskommen. Die Migranten fühlen sich aufgrund von Internetvideos, Fotos von Freunden und Geschichten der Schlepper motiviert, nach Deutschland zu kommen. Hier aber merken sie schnell, dass niemand mehr klatscht und sich über ihre Ankunft freut, sondern die heimische Bevölkerung genervt ist, dass immer noch welche nachkommen. Die Bevölkerung hat aufgrund schlechter Erfahrungen mit Einzelnen, denen so gut wie nichts passiert, sowieso ein Ungerechtigkeitsgefühl gegenüber Asylbewerbern und überträgt dies mittlerweile auf alle. Die Asylbewerber ihrerseits merken dies natürlich auch, weshalb sie gar keinen Anlass mehr für gutes Benehmen, Deutschkurse und vieles mehr haben. Da diese eh nichts zu verlieren haben, gilt bei immer mehr Leuten, „ist mir doch egal“. Die gegenseitige Ablehnung und Spannungen nehmen zu, ein Teufelskreis entsteht.

Hier kann man das Buch bestellen:

https://www.amazon.de/Flüchtlingsgau-Betrachtungen-Asylunterkunftleiters-Thomas-Valluzzi-ebook/dp/B01KXVLGAS/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1491280817&sr=8-1&keywords=Flüchtlingsgau

Symbolfoto: Procyk Radek/ Shutterstock

http://www.journalistenwatch.com

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