»Soso, Anja Reschke, so läuft das also bei Euch!«

Anja Reschke findet, dass die AfD jetzt nicht rumheulen solle, wenn sie nicht in durch uns alle zwangsfinanzierte Talkplapperrunden eingeladen werde (Bild: Screenshot Zapp)
31MRZ2017

Anja Reschke, Mainstreammoderatorin des öffentlich-rechtlichen Formats »Zapp – Das Medienmagazins«, zeigt in ihrem Kommentar einmal mehr auf, warum der durch Zwangsgebühren finanzierte Rundfunk abgeschafft und durch eine meinungsvielfältige, sich am freien Markt bewerbende Medienlandschaft ersetzt gehört. Ein Kommentar von Birgit Stöger.

Anja Reschke, Innenpolitikchefin des NDR und Moderatorin des öffentlich-rechtlichen  Formats »Zapp – Das Medienmagazins« ist eine jener, durch Zwangsgebühren finanzierte Gesinnungsjournalistin, die mitverantwortlich dafür ist, warum der Bürger in einem erschreckendem Maße kein Vertrauen mehr in die Berichterstattung von Leuten wie Reschke hat.

Überhebliche Belehrungen bis hin zu offenen Anfeindungen und Beleidigungen eines nicht unerheblichen Teils jener Bürger, die durch die GEZ-Gebühren zwangsverhaftet die Brötchen von Reschke und Co. finanzieren, ist nicht nur  Reschkes Markenzeichen geworden. Spätestens, nachdem Sie für  ihr undifferenziertes, mediales Getrommel für Angela Merkels katastrophale Blitzentscheidung als ach so »mutige« Journalisten von den eigenen Kollegen zur »Journalistin des Jahres« 2015 gekürt wurde, hat sich das Thema Objektivität erledigt.

Im Öffentlich-Rechtlichen wird zwar über, aber nicht mit der AfD geredet

Nun reagiert das öffentlich-rechtliche Kampfgeschoss Anja Reschke im Magazin »Zapp« auf die Feststellung von AfD-Chef Jörg Meuthen, dass in öffentlich rechtlichen Quasselshows seiner Partei kaum Möglichkeiten zur Teilnahme eingeräumt werde.

Meuthen stellte noch kurz vor der Saarland-Wahl, bei der alle Augen auf der AfD ruhten, fest, dass die deutsche »Talkshow-Kultur« weitgehend ohne die AfD, die sich bereits in zehn Landesparlamenten wiederfindet und 142 Abgeordnete stellt, stattfinde. Laut und vernehmlich werde in den Talkshow-Tempel des deutschen Staatsfernsehens- von »Anne Will«, »Hart aber fair«, »Maischberger» bis hin zu »Maybrit Illner« – die AfD ignoriert.  Zwar rede man dort oft über – aber eben seltenst mit – der AfD.

So wurden in die genannten vier Talkshows seit Beginn des Jahres insgesamt 28 Vertreter von CDU/CSU eingeladen, 23 von der SPD, elf von den Grünen, acht von der FDP und sieben von der mehrfach umbenannten SED-Nachfolgeorganisation »Die Linke«. Dagegen betrage die Anzahl der AfD-Politiker bei Will, Maischberger und Illner seit Jahresanfang exakt null. Kein einziger AfD-Vertreter sei in diesen drei Sendungen geladen gewesen.  Lediglich bei »Hart aber fair« konnte Meuthens Vorstandskollegin Frauke Petry ein einziges Mal die Positionen der AfD darlegen.

Meuthen gibt als mutmaßlichen Grund für die »Sonderbehandlung« der AfD zielsicher an, dass seine Partei keineswegs zu unbedeutend sei. Vielmehr sei sie mittlerweile zu stark und damit zu bedrohlich für die ängstlich um ihre Pfründe bangenden Kartellparteien und die von ihnen kontrollierten Staatsmedien ARD & ZDF. Oder – um nochmals die Empfehlung des Oberdemokraten Volker Kauder, Merkels Mann fürs Grobe, ins Gedächtnis zu rufen: Kauder hatte schon 2014 empfohlen, man solle die AfD einfach totschweigen.

Reschke liefert die besten Argumente, warum sie samt dem Öffentlich-Rechtlichen abgeschafft gehört

»Soso, der AfD-Parteichef Jörg Meuthen findet also, seine Partei komme in Talkshows des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks zu wenig vor«, so die mediale Reaktion der Qualitätsjournalisten Reschke im beitragsfinanzierten Format »Zapp – Das Medienmagazins« auf die berechtigte Klage des AfD-Vorsitzenden .

Reschke bestätigt in ihrer »polemischen« Gegenrede, in der sie ohne auf irgendwelche Argumente einzugehen feststellt, dass Meuthen– nachdem er und seine Partei ja die Rundfunkgebühren abschaffen wollen und Alternative Medien ein Mittel der Wahl seien – die AfD jetzt nicht beleidigt rumtun solle, wenn sie keinen Platz in den Öffentlich-Rechtlichen finden würde.

In eindrucksvollerer Weise kann eigentlich nicht mehr dargestellt werden, warum das Medienmonopol der öffentlich-rechtlichen Meinungsführer à la Reschke und Co. durchbrochen, und – wie die AfD fordert – der Zwangsgebühren finanzierte Rundfunk abgeschafft gehört:

http://www.metropolico.org

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