Ein Fall für Verschwörungstheorien: Serie von Todesfällen russischer Diplomaten und ein ominöser Brief

3. März 2017

Spätestens mit dem Tod des russischen Spitzendiplomaten Witaly Tschurkin fragen sich internationale Medien, was von der unheimlichen Serie nicht geklärter Todesfälle regierungsfreundlicher Politiker aus Russland zu halten ist. Die Suche nach einem Muster hinter den angehäuften ‚Herzproblemen’ ergab bisher keine relevanten Deutungen. Hier die Fakten:

Zeitleiste von Todesfälle in den letzten vier Monaten:

8. November 2016

Am Morgen des US-Wahltages wurde der russische Diplomat Sergej Kriwow (63), bewusstlos auf dem Fußboden des russischen Konsulats in New York mit einer Kopfverletzung aufgefunden. Zuerst hieß es, Herr Kriwow sei vom Dach gefallen. Später erklärte die russische Botschaft, er sei an einem Herzinfarkt gestorben.

BuzzFeed berichtete, dass drei Monate später die Verfasser des Obduktionsberichts immer noch unsicher sind, wie er genau gestorben ist. Kriwow soll in der Botschaft in New York für Gegenspionage zuständig gewesen sein.

19. Dezember 2016

Russlands Botschafter in die Türkei, Andrej Karlow (62), wurde auf einer Fotoausstellung in Ankara ermordet. Dem Diplomaten wurde während seiner Eröffnungsrede von einem türkischen Polizisten in den Rücken geschossen.

An demselben Tag wurde der Diplomat Peter Polschikow (56), in seiner Moskauer Wohnung erschossen. Man fand die Tatwaffe vor Ort, aber die genauen Umstände seines Todes werden noch untersucht. Polschikow arbeitete im russischen Außenministerium in der Südamerika-Abteilung.

  1. Dezember 2016

Ex-KGB Chef Oleg Erowinkin (61), wurde am zweiten Weihnachtsfeiertag tot hinter seinem Auto in Moskau gefunden. Medienberichten zufolge, ging man ursprünglich von einem Mord aus. Später hieß es, er sei an einem Herzinfarkt gestorben. Erowinkin wird mit dem ehemaligen englischen MI 6-Spion Christopher Steele in Zusammenhang gebracht. Steele ist der Verfasser des umstrittenen Trump-Dossiers.

  1. Januar 2017

Der russische Konsul in Athen, Andrej Malanin (55), wurde tot auf dem Badezimmerboden seiner Wohnung von einem Botschaftsmitarbeiter gefunden. Die griechische Polizei fand „keine Beweise für einen Einbruch“. Weitere Untersuchungen dauern an. Malanin arbeitete in Athen während einer Zeit von sich verbessernden Beziehungen zwischen Griechenland und Russland, als Griechenland von der EU und NATO zunehmend kritisiert wurde.

  1. Januar 2017

Russlands Botschafter in Indien, Alexander Kadakin (67), ist gemäß der indischen Zeitung The Hindi nach einer „kurzen Krankheit“  gestorben. Er solle sich schon seit ein paar Wochen unwohl gefühlt haben. Laut Reuters soll Kadakin an einem Herzversagen gestorben sein. Weitere Details seien nicht bekannt.

  1. Februar 2017

Russlands UN-Botschafter, Witaly Tschurkin (oberes Foto – 64), verstarb plötzlich in New York an Herzversagen. Ein den Fall prüfender Mediziner hat allerdings vorgeschlagen, einen Vergiftungstest durchzuführen.

Bereits im November 2015 war Michail Lesin, einer der Gründungsväter der russischen Mediengruppe RT, in einem Washingtoner Hotelzimmer mit bisher ungeklärter Todesursache ums Leben gekommen (Tochter von Michael Jackson hat einen ungeheuerlichen Verdacht, warum ihr Vater starb).

 

WikiLeaks enthüllt John McCains illegale Anfrage nach Wahlkampfgeldern beim russischen Botschafter, der am Montag in New York plötzlich verstarb

Die John McCain-Russland Saga ist soeben noch bizarrer geworden. Senator John McCain sprach 2008, als er Präsidentschaftskandidat war – direkt und illegal – den russischen UN Botschafter Witaly Tschurkin an, und bat ihn dem McCain/Sarah Palin Kandidatenpaar der Republikaner Geld zu spenden, wie es in Dokumenten heisst, die heute von WikiLeaks veröffentlicht wurden.

Seit der Präsidentschaftswahl im November 2016 warf Senator McCain Russland vor, sich in die US Politik einzumischen und für Präsident Donald Trumps erfolgreiche Kandidatur verantwortlich zu sein. Ironischerweise war es McCain selbst, der von Russland wollte, dass es sich in die Präsidentschaftswahl von 2008 einmischt, indem er den russischen Botschafter um Wahlkampfspenden bat.

Was diese Geschichte noch etwas verrückter werden lässt, ist dass die Nachrichtenseite True Pundit vor kurzem die russische Botschaft in New York kontaktierte, um einen Kommentar von Botschafter Tschurkin zu McCains unorthodoxer schriftlicher Anfrage zu bekommen. Am Dienstag allerdings berichteten diplomatische Mitarbeiter, dass Botschafter Tschurkin am Montag Abend plötzlich in der Botschaft starb. NBC News hat den Tod als verdächtig berichtet.

Was aber bleibt ist, dass Tschurkin und die Russische Regierung in der Zeit von McCains Präsidentschaftskandidatur als Antwort auf seine Anfrage einen knappen Brief und eine offizielle Stellungnahme an den führenden US Senator schickten:

„Wir haben von Senator John McCain einen Brief erhalten, in dem er um finanzielle Mittel für seine Präsidentschaftskampagne bittet.

In diesem Zusammenhang möchten wir klarstellen, dass russische Vertreter der Botschaft der russischen Föderation bei den Vereinten Nationen oder Mitglieder der Russischen Regierung keine politischen Aktivitäten im Ausland finanzieren.“

Die russischen Offiziellen wussten ganz offensichtlich, dass McCains Anfrage nach US Recht illegal war, nach dem es ausländischen Regierungen verboten ist, Präsidentschaftskandidaten Geld oder Hilfe zur Verfügung zu stellen und es auch für US Präsidentschaftskandidaten verboten ist, im Ausland um Hilfe zu bitten (Ermordeten CIA, MI5 und Südafrika den UN-Generalsekretär?).

 

Offenbar wusste McCain dies nicht oder er ignorierte die Rechtslage, als er den Brief am 29. September verschickte, der direkt und persönlich an Tschurkin in der russischen Botschaft in der 67. Strasse in Manhattan gerichtet war (Mysteriöse Zusammenhänge – Teil 1: Seltsame Todesumstände von US-Präsidenten9.

McCain meinte zu den Russen, dass sie mit allen geläufigen Kreditkarten 5.000 Dollar oder mehr spenden könnten. Es sei gesagt, dass McCains Brief sich wie ein normaler Wahlkampfspendenaufruf liest und sehr wahrscheinlich unbemerkt geblieben wäre, hätte Churkin nicht die Gelegenheit ergriffen und eine offizielle Stellungnahme durch die russische Regierung veröffentlicht […]

Literatur:

Denn sie wussten zu viel …: Mysteriöse Todesfälle und ihre wahren Hintergründe von Andreas von Rétyi

Der Fall Barschel von Yesim Zolan

Die wahren Mörder von J.F.Kennedy und Marilyn Monroe von Jörg Bloem

MAKE THAT CHANGE: Michael Jackson: Botschaft und Schicksal eines spirituellen Revolutionärs. von Armin Risi

Video:

https://youtu.be/x1cNyDo4RpI

http://www.pravda-tv.com

„Eindeutige Mehrheit“ – EU-Parlament hebt Immunität von Le Pen auf

2.03.2017 • 12:10 Uhr

"Eindeutige Mehrheit" - EU-Parlament hebt Immunität von Le Pen auf

Le Pen verliert parlamentarische Immunität nach Abstimmung im Europaparlament
Am Donnerstag hat das europäische Parlament bei einer Sitzung in Brüssel für die Aufhebung der parlamentarischen Immunität der Vorsitzenden der französischen Partei Front National und Leiterin der parlamentarischen Fraktion „Europa der Nationen und Freiheiten“, Marine Le Pen, gestimmt.

Die Stimmabgabe erfolgte per Handzeichen. „Die eindeutige Mehrheit sprach sich für den Entzug der Immunität aus“, schlussfolgerte der Vorsitzende der Sitzung.

Bereits am Dienstag hatte der Rechtsausschuss des europäischen Parlaments für den Entzug der parlamentarischen Immunität bei Le Pen abgestimmt. Gegen sie wird ermittelt, weil sie im Jahr 2015 brutale Fotos der verbrecherischen Tätigkeit von der Terrormiliz “Islamischer Staat” auf Twitter veröffentlicht hat, darunter auch ein Bild des enthaupteten US-Journalisten James Foley. Der US-amerikanische Journalist war im Jahr 2014 durch die Terrormiliz getötet worden.

https://deutsch.rt.com

Kirchen weichen zugunsten von Moscheen

…(adäquat zur Karte der Einzelstraftaten von ausländischen Tätern)

Kein automatischer Alternativtext verfügbar.

https://scontent-fra3-1.xx.fbcdn.net/v/t1.0-9/16998179_1079162018895305_5728390947943601600_n.jpg?oh=04b6eea7bbf99c9665c47fbee14d0429&oe=593D92BE

Großer Schleuserring auf Kreta aufgeflogen

Auf Kreta ist nach Medienberichten eine Schleuserbande aufgeflogen. Mindestens 20 mutmaßliche Schleuser und mehr als 120 Migranten wurden festgenommen, wie griechische TV-Sender berichteten.

Auf Kreta ist nach Medienberichten eine Schleuserbande aufgeflogen. Mindestens 20 mutmaßliche Schleuser und mehr als 120 Migranten wurden festgenommen, wie griechische TV-Sender berichteten. Auch aus Kreisen der Küstenwache wurde die Aktion bestätigt. Ein Offizier der Küstenwache sagte der Deutschen Presse-Agentur, die Aktion sei „in vollem Gange“. Die Schleuser sollen den kleinen Hafen Tsoutsouros im Süden der Insel als Drehscheibe für die Beförderung von Migranten aus Griechenland nach Italien genutzt haben. (dpa)

http://www.epochtimes.de

Polizeigewerkschafter erklärt Integration für gescheitert!

Von PS  –

Rainer Wendt, Bundesvorsitzender der Polizeigewerkschaft erklärt Integration für gescheitert. Und damit hat er recht. Es wurden Milliarden an Steuergeldern ausgegeben um Muslime in Deutschland zu integrieren, ohne den geringsten Erfolg.

Hier die ganze Rede von Rainer Wendt

https://youtu.be/no-Fc931mUI

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Die harmlose Jod-Wolke über Europa – Der BRD-Schwindel

Avatar von blackhawkoneERWACHE!

Quote start —

Am 22. Februar 2017 wurden wir in diversen Medien darüber informiert, dass sich „eine kleine, unbedeutende Menge Jod-131“ über den halben europäischen Kontinenten ausgebreitet hat. Selbstverständlich ist dies völlig harmlos und kommt in den Wintermonaten sowieso regelmäßig vor.

Ein bisserl komisch mutet es allerdings schon an, wenn die US-Air Force ein Spezialflugzeug vom Typ WC-135 nach Europa schickt (genau jenes, welches sich sonst auf der koreanischen Halbinsel befindet), um zu sehen von wo sich das Jod ausbreitet…

Also irgendwie ist das dann halt doch ein bisserl unlogisch, dass man zuerst behauptet es ist eine normale Menge wie es im Winter oft vorkommt und man danach die Ursprungsquelle des „ausströmenden Jods“ sucht und diese gleich einmal in Russland vermutet. Ganz genau soll, könnte es sich um einen nuklearen Sprengsatz handeln, welcher auf der Doppelinsel Nowaja Semlja im Nordpolarmeer getestet wurde… Ist halt seltsam, dass kein Seismologe…

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Deutscher Journalistenverband entschuldigt sich für Verbreitung von Fake News über RT Deutsch

2.03.2017 • 13:26 Uhr

Deutscher Journalistenverband entschuldigt sich für Verbreitung von Fake News über RT Deutsch

Erst geleugnet, dann gelöscht und nun doch entschuldigt: Der etwas andere Fake News-Gang nach Canossa für den DJV
Wutschnaubend echauffierte sich Hendrik Zörner, Pressesprecher des Deutschen Journalistenverbandes (DJV) darüber, dass Matthias Platzeck (SPD) RT Deutsch-Chefredakteur Ivan Rodionov ein Interview gab. Dabei verbreitete der DJV-Vertreter auch Lügen über RT Deutsch. Nun wurde die Passage gelöscht. Der Verband entschuldigt sich.

Eine skurrile Komponente hatte der Fall von Anfang an: Ausgerechnet der Pressesprecher des Deutschen Journalistenverbandes, Hendrik Zörner, nutzte so genannte Fake News als Aufhänger, um mit einiger Erregung auf dem offiziellen Blog des Verbandes gegen RT Deutsch zu agitieren. Anlass für Zörners Eifer war die Tatsache, dass der frühere SPD-Chef und Vorsitzende des Deutsch-Russischen Forums, Matthias Platzeck, RT Deutsch ein Interview gegeben hatte.

Erst nach dem Shitstorm folgte das Eingeständnis Fake News verbreitet zu haben. Die Diffamierungen gegen RT Deutsch bleiben dennoch stehen.

RT Deutsch – in Zörners sachlich-professioneller Wortwahl „Kreml-Propagandakanal“ und „Putins Propagandaschleuder“ – habe den Fall Lisa in die Welt gesetzt, den der Pressesprecher schlicht als „angebliche Vergewaltigung“ abtut. Dabei unbeachtet bleibt die Tatsache, dass die Staatsanwaltschaft Berlin mittlerweile Anklage gegen einen Verdächtigen wegen „schwerem sexuellen Missbrauch und Herstellung einer kinderpornografischen Schrift“ erhoben hat.

Doch schon die Behauptung, RT Deutsch habe den Fall in die Öffentlichkeit getragen, ist schlicht eine Lüge, für die sich der Deutsche Journalistenverband nun entschuldigen musste:

Schmallippige Entschuldigung bei RT Deutsch und den Lesern des DJV-Blogs.

Die knappen Absätze sorgten unter kritischen Medien durchaus für Furore, ohne welche es wohl nicht zu der halbherzigen Entschuldigung gekommen wäre. „Eine Ohrfeige für den Journalismus“ nannte etwa Jens Berger auf den NachDenkSeiten den Kommentar und bezeichnete die Tatsache, dass der Pressesprecher des DJV Fake News verbreitet, als „peinlich“:

Ist dieser besonders peinliche Fall von unterlassener Recherche noch Fahrlässigkeit oder bereits Vorsatz? Im letzteren Fall wäre Zörners Artikel selbst ein Beispiel für Fake News.

Norbert Häring, Wirtschaftsjournalist und unter anderem für das Handelsblatt tätig, erklärte aufgrund der Causa gar seinen Austritt aus dem Berufsverband und kommentiert:

Wenn aber der Pressesprecher meines Journalistenverbandes meint, neben grenzwertigen Verunglimpfungen ein Medium und alle, die mit ihm reden, auch noch mit Falschbehauptungen verleumden zu dürfen, dann empfinde ich das als unerträglich. Das ist zu weit weg von meinem Verständnis von Journalismus.

 

Auch Boris Rosenkranz äußerte sich auf dem medienkritischen Portal Übermedien zu dem Fall. Auch hier wenig Verständnis für Zörner:

Man kann halten von RT, was man will, aber in diesem Fall hat der Sender recht.

Eine vorige telefonische Anfrage von RT Deutsch bei Hendrik Zörner beendete der Pressesprecher abrupt und bestand zu diesem Zeitpunkt noch darauf, Quellen zu haben, die seine Aussagen belegen. Auf weitere journalistische Anfragen hin, ob in diesem Fall nicht RT Deutsch, sondern er selbst etwas Falsches in die Welt gesetzt haben könnte, musste er dann kleinlaut einräumen:

Maybe – kann sein. Ich hatte das nicht nachgeprüft.

Es bleibt festzuhalten: Der Pressesprecher des zentralen deutschen Journalistenverbandes hat in seiner amtlichen Funktion auf der organisationseigenen Webseite eine sehr explizite und diffamierende Behauptung über RT Deutsch getätigt, ohne diese zuvor in irgendeiner Form zu recherchieren und gegenzuprüfen. Er hat damit gegen die einfachsten Grundlagen des Journalismus verstoßen. Dies sollte mehr Konsequenzen haben als eine halbherzige Entschuldigung auf dem DJV-Blog.

Neben dem bereits erwähnten Norbert Häring haben auch noch weitere Mitglieder des DJV aus den Fake-News-Äußerungen ihres Sprechers Konsequenzen gezogen und ihre Mitgliedschaft in dem Verband gekündigt.

https://youtu.be/flxYzOuJwVY

Armut in Deutschland: Hunderttausenden Deutschen wurde der Strom abgestellt

Von Victoria 

Kein Licht, keine Heizung, kein warmes Wasser, kein Kochen, in der Wohnung breitet sich ein Hauch von Mittelalter aus, der Strom ist abgeklemmt. So erging es mehr als 331.000 Haushalten in Deutschland, denen zuletzt binnen eines Jahres der Strom abgestellt wurde. Während Sonnenkönige und Windbarone Milliarden Euro an Subventionen abschöpfen, Deutschland als EU-Stromexportmeister so viel Energie ins Ausland verkauft wie nie zuvor, ist der Strom für die Armen nicht mehr bezahlbar.

Focus Online vom 02.03.2017:

Armut in Deutschland hat viele Gesichter. Die Betroffenen können sich viele selbstverständliche Dinge einfach nicht leisten. Besonders bitter ist es, wenn der Strom gesperrt wird: Schicksal Hunderttausender Deutscher.

Mehr als 331.000 Menschen in ganz Deutschland wurden zuletzt innerhalb eines Jahres der Strom gesperrt, mehr als 6,2 Millionen Mal wurden Stromsperrungen angedroht. Die Höhe der Forderung der Grundversorger an die Betroffenen zum Zeitpunkt der Androhung lagen bei 119 Euro im Durchschnitt. Zudem gab es 2015 in rund 44.000 Fällen Sperrungen von Gas.

Stromsperrungen gelten als Folge von Armut in Deutschland. der Anteil der durch Armut gefährdeten Menschen in Deutschland beträgt je nach Datenquelle zwischen 15,7 und 16,7 Prozent, wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken im Bundestag hervorgeht. Experten meinen, die offiziellen Zahlen spiegeln die Wirklichkeit nicht richtig wieder. Besonders in Großstädten sei das Ausmaß noch viel größer. Betroffen sind oft Hartz-IV-Bezieher.

Ohne Strom auszukommen, bringt Menschen, die eine Schieflage haben, völlig aus dem Gleis“, sagt Hans Weinreuter, Energiereferent der Verbraucherzentrale in Mainz. Wenn es abends dunkel wird, bringen oft nur noch Kerzen Licht in die Wohnung. Der Hauptgrund für das Abschalten des Stroms ist laut Weinreuter, dass der bei Hartz IV dafür vorgesehene Anteil angesichts der gestiegenen Energiekosten schlicht nicht reiche.

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Okkultsymbolik und Machtpolitik: Verschwörungstheorie, Kabbala und Physiognomik (Videos)

(Admin: Aus meiner Sicht ist hier einiges durcheinander geworfen worden. Die Theosophie ist keine Geheimgesellschaft, war es auch nie; sie hatte lediglich die Geheimlehre zur Grundlage, die von H. P. Blavatsky geschrieben wurde, und der völlig andere Quellen zugrunde liegen, als hier angegeben, nämlich die Bücher des Dzyan. Blavatsky geht auf die Kabbala ein und wirft einen kritischen Blick darauf, genau wie in der Entschleierten Isis, in der sie die gängigen Wissenschaften zu der Zeit und die Theologie und die Kirchen aufs Korn nimmt.

Ansonsten handeln die Bücher von der Entstehung des Kosmos und des Menschen. Auch von Atlantis.

Berühmte Theosophen waren/sind unter anderen Rupert Sheldrake, Rudolf Hess und Elvis Presley.

Ebenso ist der Begriff Esoterik völlig verhunzt worden, der eigentlich die esoterische Philosophie meint und das Wissen der Eingeweihten wie Pythagoras und Platon zum Inhalt hat. Dieses Wissen wurde im kleinen Kreis mündlich weiter gegeben und die Schüler wurden zum Schweigen angehalten, weil es in den Händen von negativen Kräften, wie tausendfach bewiesen in der Geschichte, nur Zerstörung gebracht hätte bzw. hat.

Deshalb war dieses Wissen auch verschlüsselt und die jeweiligen Schüler mußten einen hohen Bewußtseinsgrad mitbringen.

Okkult ist immer das, was zu einem bestimmten Zeitpunkt von den Menschen noch nicht erkannt werden kann.

Freimaurer und die Templer waren ehemals den Menschen dienende Gemeinschaften, die von den heutigen Macht-Eliten, die eigentlich nur Dunkelleuchten sind (so Axel Klitzke), schon vor Jahrhunderten unterwandert wurden und absolut satanisch sind.

Jede Symbolik hat zwei Seiten, eine negative und eine positive. Alles in der physischen Welt ist bipolar. Nehmen wir die 6 – jeder kennt die Zahl besonders in ihrer Dreiheit – drehen wir sie um, wird sie zur 9 – das wiederum ist die Christuszahl.

Noch eine Anmerkung: Blavatsky hat dieses Wissen mit voll geöffneten Chakren/Zentren empfangen – ich hoffe, jeder weiß, was das bedeutet.)

Hier nun der Beitrag von http://www.pravda-tv.com/

Macht verleiht sich Symbole, Symbole verleihen Macht – soweit,so geläufig. Symbole sind Gegenstand von Interpretation mit individueller Note – auch dies ist unstrittig. Okkultsymbolik betrifft all dies, aber auch noch mehr. Als Symbolik von Macht ist sie seit jeher damit verbunden, dass sie öffentlich präsent, aber auch elitär codiert und den Mächtigen vorbehalten ist.

Als Geheimlehre wird bezeichnet, was solchen Zeichen Bedeutungen verleiht, die nicht oder nur teilweise allgemein bekannt sind. In modernen Massenmedien haben sie eine bislang kaum besprochene Vielfalt und Wirksamkeit entfaltet. Nicht zuletzt der Begriff „Verschwörungstheorie“ ist es, der die Deutungskämpfe auf diesem Schauplatz definiert.

In der Gegenwart drängen Okkultismus und Esoterik, affirmativ oder kritisch betrachtet, neben gedruckten Publikationen und öffentlichen Vorträgen über zahlreiche Websites und Internet-Videos stärker als je zuvor in die sich verändernde Medienöffentlichkeit.

Der Begriff Verschwörungstheorie hat nicht zuletzt im Kontext von terroristischen Akten seit dem 11. September 2001 an Gewicht gewonnen – und wurde in einer Reihe von Fällen mittlerweile rehabiliert, alldieweil Geheimdienst- und Polit-Skandale verstärkt das verschwörerische Potenzial von Eliten offenbaren (Wissenschaftler berichten in Fachjournal: „9/11 war eine kontrollierte Sprengung“ (Nachtrag & Video)).

Dabei ergeben sich immer wieder erschreckende Einsichten in die Irrationalität bedeutender Personen und Gruppierungen, ihre Neigung zu Okkultismus und zur Verwendung okkulter Codes. Solche Einsichten und ihre öffentliche Reflexion sind unbedingte Voraussetzung für die Aufrechterhaltung jener freiheitlichen und demokratischen Standards, die unsere Gesellschaft für sich in Anspruch nimmt.

„Verschwörungstheorie“ gilt bisher im deutschsprachigen Bereich eher als eine abwertende Kategorie – als etwas, was schwer oder möglicherweise unbeweisbar ist, aber dennoch behauptet wird, teilweise ohne gesicherte Anhaltspunkte, als paranoider Diskurs. Erschwerend kommt hinzu, dass dieser Begriff aus politischen Gründen instrumentalisiert werden kann.

Aus einem notwendigen Zweifel, einer wissenschaftlichen Hypothese wird eine sog. Verschwörungstheorie. Wo aber Verschwörung ist oder sein kann, bedarf es einer Theorie, die ihrer habhaft wird.

Der Autor Daniel Hermsdorf unternimmt in „Okkultsymbolik und Machtpolitik“ einen der ersten Versuch einer sinnvollen Begriffsfindung für Verschwörungstheorien. Er fragt nach Organisationsprinzipien wie dem Logentum und seiner sozialen Realität durch die Zeiten.

Er betrachtet an Beispielen die historische Evolution von Verschwörungstheorien zu Freimaurern, Jesuiten, Illuminaten, später der Bilderberger und diverser anderer Geheimbünde und Elite-Clubs (Wie der Vatikan und die Jesuiten die Welt beherrschen und ins Unglück stürzen (Videos)).

Das Misstrauen gegen Verschwörungstheorien wird einerseits dadurch verstärkt, dass unter diesem Rubrum relativ unterschiedslos die Geschichte der Freimaurerei, der internationalistische Lobbyismus globaler Industriekonzerne und Banken, Satanismus mit Menschenopfern oder auch der Zweifel an einer menschlichen Mondlandung und die Existenz von Außerirdischen gefasst wird.

„Okkultsymbolik und Machtpolitik“ beschränkt sich auf die soziologische und historische Perspektive, d. h. auf Beispiele, deren wahrer Kern eindeutig, deren Ausdeutung und Bewertung aber umstritten ist. Dazu zählt die Existenz wirkungsreicher Geheimgesellschaften, wie sie bis ca. 1950 für die Freimaurerei gut erkennbar ist, ebenso wie eine Dynamik der Entwicklung weltlicher Macht von den Monarchien hin zum Geld-Adel, der sich in elitären Netzwerken, stark zugangsbeschränkten Personenkreisen, hierarchischen und dynastischen Traditionen formiert (Amerika und die Freimaurer).

Andererseits gibt es einen Teilstrang in der konspiratologischen Debatte, der nicht nur weltlichen Reichtum und die Besetzung von Machtpositionen in Staat, Wirtschaft und Kultur betrifft. In ihm geht es darüber hinaus um spezielle geistige Inhalte, Esoteriken und Geheimlehren, die mit Okkultsymbolik einhergehen.

Neben der emblematischen Funktion bestimmter Zeichen wie des freimaurerischen Zirkels und Winkelmaßes oder den Bauwerken von Washington, D.C. führt dies weiter zurück in der Kulturgeschichte und tiefer hinein in eigenartige Philosophien, die teilweise von Religionswissenschaften noch beachtet werden, teilweise ein gesellschaftlich fast unreflektiertes Eigenleben in okkultistischen Vereinigungen, Geheimgesellschaften und Sekten führen.

Es sind alte Mysterienschulen und eine spiritualistische Denkschule wie die Gnosis, die in Übersichtswerken zu Okkultismus und Geheimgesellschaften nicht fehlen dürfen. Bisher mangelte es jedoch an einer umfangreichen Aufarbeitung ihrer Relevanz für die Moderne und die mächtigen Akteure in ihr – bis zum heutigen Tag. Es existiert eine Fülle von Indizien, dass die Bedeutung der Familien Rothschild und Rockefeller für die Historie in der breiteren Öffentlichkeit immer noch unterschätzt wird (Der Fall Mozart und seine enge Beziehung zu den Freimaurern und Illuminaten).

Eine konsequente Aufarbeitung im Sinne einer Selbstbeobachtung der Gesellschaft durch Journalismus und Wissenschaft hat erst recht für die letzten Jahrzehnte kaum stattgefunden. Hinzu kommt, dass sich in der Selbstdarstellung, im Umgang mit Architektur und Kunst durch diese Akteure spezifische Ideologien offenbaren, die ins Zentrum von Geheimlehren früherer Jahrhunderte führen. Von diesen Zeichen auszugehen und deren ideelle Hintergründe zu beleuchten, ist hier das Projekt.

Tradiert wurden solche Lehren um 1900 in Fortentwicklungen des Prinzips Loge mit dezidiert esoterischer Ausrichtung in der Theosophie und dem britischen „Hermetic Order of the Golden Dawn“. Theosophische Gesellschaft und Golden Dawn waren, herkommend aus dem Historizismus des 19. Jahrhunderts, Sammelstellen für allerlei Ideen und visuelle Zeichen, die aus Mythos, Religion und Magie überliefert sind, die zu früheren Zeiten ge- bzw. erfunden und über Jahrhunderte facettenreich variiert und neu ausgedeutet wurden.

Neben Symboliken der Freimaurer, Rosenkreuzer und der Esoterik des Martinismus ist in diesem Kontext die ursprünglich jüdische Kabbala zu nennen, die eine Kombination aus gnostisch beeinflusstem Gedankengut und einer verwirrenden Deutung von Buchstaben und Zahlen ist.

Daniel Hermsdorf kann in „Okkultsymbolik und Machtpolitik“ erstmals zeigen, dass in weit verbreiteten Darstellungen dieses Gedankenguts eher Ablenkungsmanöver bestehen. Tatsächlich wird noch heute eher das Irrationale, Wirre und Willkürliche für den weitläufigen Markt der Esoterik aufbereitet, während die eigentlich relevanten Denkfiguren außerhalb dieser Irrlehren zu finden sind (Rothschilds, Rockefellers & Co.: Club der Milliardäre und sein Kulturmarxismus für die Massen).

Ebenso neu ist der Zugriff von „Okkultsymbolik und Machtpolitik“ auf die Disziplin der Physiognomik, die Daniel Hermsdorf in seiner Publikationsreihe „GesichterWissen“ bearbeitet. Es geht dabei um die Bedeutung äußerlicher Doppelgänger in allen Bereichen des öffentlichen Lebens und mit historischer Tiefendimension. Auch hierfür wartet das Buch mit überraschenden Nachweisen und Interpretationen auf, die eine damit verbundene konspirative Machtpolitik erstmals in einen materialgesättigten Erklärungsrahmen stellt.

Vorwort

Fragezeichen sind es, die bisher folgten: Gibt es langwährende Traditionen von okkulten Symbolen der Macht? Berufen sie sich auf eine gemeinsame Tradition? Gibt es Geheimnisse, die an öffentlichen Bauwerken und anderen Selbstinszenierungen der Eliten in Bild, Schrift und gesprochenem Wort zu entschlüsseln sind? Erste Antworten geben sog. „Verschwörungstheorien“, auch genannt „Elitesoziologie“ oder „Kryptohistorie“. Eine Kunstgeschichte der Okkultsymbolik existiert nur vereinzelt (Weniger bekannte Symbole der Freimaurerei).

Bisher wurde selten beides verbunden: eine Betrachtung bizarrer Zeichenarsenale und die Realgeschichte der Macht in Zentralen der Politik und Wirtschaft. Die Methode muss lauten: Sammeln von Indizien, Systematisierung von zeichenhaften Strukturen, visuell und in Worte gefasst. Geheimgesellschaften schotten sich ab in ihren sozialen Beziehungen und dem, was sie ihr Geheimnis nennen.

Doch eine Menge wurde schon mitstenografiert über die Jahrhunderte: Lehren der Gnosis, Alchemie, Rosenkreuzerei, Freimaurerei; berühmte und obskure Bildwerke; Anhaltspunkte für Arkanpolitik. All dies sind Inhalte der folgenden Kapitel. Sie schreiten von einer allgemeinen Begriffsbestimmung der Konspiratologie mit aussagekräftigen Anwendungsbeispielen über das Bekannte hinaus zu okkulten Symboliken, die sich unter diversen Oberbegriffen versammeln lassen.

Freimaurer als mächtigste Geheimgesellschaft ca. 1800-1950 geben in ihren Architekturen zunächst einige der wichtigsten Beispiele, wie sich alte Mysterien in eine neue Arkandisziplin verwandeln. Alles, was auch noch später Okkultsymbolik genannt werden kann, zeigt Spuren dieses Langzeit-Projekts, dieser Arbeit an einem variantenreichen und mystisch grundierten Tropotop. Nur mancher künstlerische Eigenbrötler, stille Ekstatiker oder Wissenschaftler abseits der Akademien teilte und teilt offen das Interesse für rätselhafte und verworrene Vorstellungswelten, die auch zu den Einweihungen der diskreten und geheimen Zünfte gehören.

Der Zugang des folgenden Textes ist jedoch kein nostalgischer und kulturpflegerischer. Er strebt einen Mittelweg an – des Verständnisses für esoterische Vorstellungswelten und der notwendigen Skepsis gegenüber allem Sektiererischen und Geheimhaltung in der politischen Sphäre.

Wir haben dabei drei Ebenen im Blick zu behalten und zu unterscheiden:

1. Okkultsymbolik als künstlerische Tradition mit spezifischen mystischen und philosophischen Begründungen

2. Rezeption mystischer Traditionen und ihrer Okkultsymbolik in Geheimgesellschaften

3. reale Konsequenzen von okkultistisch motivierten Denkweisen.

All dies geht aus einem Spielraum hervor, in dem einerseits relativ verbindliche Hierarchien, Ideologien und Bedeutungen von Zeichen vorherrschen; andererseits die Akteure in Geheimgesellschaften weitgehend unbekannt sind und unübersichtliche Mischungsverhältnisse verschiedenster Lehren, ihrer individuellen Interpretation und Übersetzung in konkrete Handlungen und soziale Effekte vorliegen.

Verständnis für Okkultismus liegt für gewöhnlich in der Theologie und Religionswissenschaft vor; hier kommen oft eigene Sichtweisen und Vorbehalte der Religionen zum Tragen, die ihre Wissenschaft betreiben. Die Aufmerksamkeit für künstlerische Gestaltungen ist in Kunstgeschichte und -wissenschaft angesiedelt. Aspekte von Machtpolitik hingegen sind das Thema anderer historischer Wissenschaften und der Soziologie, die sich wesentlich auf Texte und andere Quellen primär dokumentarischer Art beziehen.

Zudem werden überall – teilweise wohl durch die Einflussnahme der Betroffenen – Themen eher ausgespart, die die Umtriebe von Geheimgesellschaften betreffen. Letzteres lässt sich global für die Geschichte von ca. 1900-1950 sagen, in der sich der Aufstieg der USA zur politisch-militärischen Weltmacht vollzog. Jede historische Aufarbeitung, die dabei nicht zumindest kursorisch darauf hinweist, dass US-amerikanische Administration, Industrie und Hochfinanz in zentralen Positionen von Freimaurern geleitet wurden, blendet einen wichtigen sozialgeschichtlichen Aspekt aus.

Auch für die west- und ost- sowie südosteuropäischen Länder dieser Jahre ist die Bedeutung der Freimaurer für ein konspiratives geistig-politisches Leben von Männern in verantwortlichen Positionen nicht umstritten. Aber die Frage, was konkret in ihren Logen besprochen wurde und aus ihnen heraus geschah, führt zunächst in eine Leere, in der Fachhistoriker sich unwohl fühlen.

Umgekehrt wird an Beispielen im folgenden Text deutlich: Wer sich als Berichterstatter über die Geschichte auf das beschränkt, was ihm als offiziell beglaubigtes oder halbwegs freiwillig veröffentlichtes Dokument zur Verfügung steht, kann schnell in die Irre gehen, muss es vielleicht sogar unter den gegebenen Umständen. Es liegen so gut wie keine schriftlichen Berichte über die Kommunikationen in Logen jedweder Art vor. Ausdrückliche Enthüllungsberichte sind ihrerseits mit Vorsicht zu genießen, da sie im Sinne von false flag operations eine kontrollierte Aktion derer sein können, deren Handlungen eigentlich transparent gemacht werden sollen.

Es gibt demgegenüber zwei wesentliche Instrumente für eine wohlbegründete Verschwörungstheorie (Die Erfindung der „Verschwörungstheorie“ (Videos)) und methodisch sorgfältige Kryptohistorie:

1. das Aufzeigen von Indizien, ihre Einordnung in ein schlüssiges Erklärungsschema und der Nachweis von Widersprüchlichkeiten in anderen Erklärungen derselben Sachverhalte

2. die Systematisierung aller öffentlich sichtbaren Zeichen, die auf potenziell konspiratives Handeln zurückzuführen sind, einschließlich der Okkultsymbolik.

Im Folgenden wird sich erweisen, dass die Selbstabgrenzung von Geheimgesellschaften eine entscheidende Schwäche aufweist: manchmal das erkennbare Bedürfnis, ihre Esoterik an eine Exoterik zu vermitteln, die sich in öffentlichen Bauwerken und allerlei Schöpfungen von Skulptur, Malerei oder Film manifestiert. Hidden in plain sight, verborgen im deutlich Sichtbaren sind solche Symboliken. Es gibt mystisch-philosophische Ansichten und spezielle wiedererkennbare Zeichen, die aus dem Programm etwa der Alchemisten, Rosenkreuzer oder Freimaurer überliefert und für den historischen Teil mittlerweile recht gut dokumentiert sind.

Autoren wie Carl Kiesewetter, Manly P. Hall, Julius Evola, Gershom Scholem, Hans Jonas, Hans Biedermann, Karl R. H. Frick oder Texe Marrs haben hierfür aus verschiedenen Weltanschauungen heraus die umfangreichsten Aufarbeitungen geleistet.

Ansätze der aus real- und wissenschaftspolitischen Gründen bekämpften Verschwörungstheorien werden im Folgenden verteidigt, wo es begründet ist. Berechtigte Kritik widerfährt auch ihnen, doch ergeben sich in der unmittelbaren Gegenwart abermals reichhaltige Gründe, innerhalb einer Bürgergesellschaft die Beobachtung von Eliten aus diesem Blickwinkel fortzuführen.

Gerade die alternative Öffentlichkeit des globalen Datennetzes fördert heute verstärkt die kritische Betrachtung von Politik, Geheimdiensten und -gesellschaften zu Tage. Eine Besonderheit ist im Folgenden die Einbeziehung von Begriffen der Physiognomik in all diese Themengebiete. Sie wird v. a. als eine Hilfsdisziplin der magischen Kabbala demonstriert, die zu den Geheimlehren zunächst des antiken und mittelalterlichen Judentums, dann weiterer Kreise von Alchemisten, Rosenkreuzern und Freimaurern gehört.

Neben Buchstaben- und Zahlenspielen entsteht aus dieser Sicht einer neu interpretierten Kabbala eine Ästhetik der Doppelgänger als ein weit aufgespanntes Netz von Beziehungen zwischen Personen. Dass ein solches Netz kein Naturgesetz ist, sondern Menschenwerk, muss sich an Beispielen erweisen, die ausführlicher Thema der Publikationsreihe „GesichterWissen“ sind.

Die folgenden Diskussionen sind somit eine Methodik der Konspiratologie, die an konkreten Beispielen entwickelt ist. Sie nimmt zugleich Erweiterungen zu und Korrekturen an einigen bekannteren Verschwörungstheorien zur Geschichte des 20. und 21. Jahrhunderts vor. Eine weitere Besonderheit meiner Herangehensweise ist das generelle Augenmerk auf Symbolik. Sie wird zwar andernorts an ihren zentralen Beispielen zu Hermetik, Alchemie oder Freimaurerei vorgeführt, doch seltener an ihren zahlreichen Vorkommen innerhalb anderer Bereiche und vielfältiger Einzelfälle, als Architektur, in Bildender Kunst oder Kino.

Im Laufe des Textes, dann geballt in Kapitel 6, „Symbole der Macht“, werden neben den Grundlagen auch unbekanntere Beispiele und Anwendungen diskutiert. In dieser und anderen meiner Veröffentlichungen wird damit ein neuer Anfang kulturhistorischer Aufarbeitung und Übersicht aus dieser Perspektive gemacht.

Man kann hierbei umfangreiche Methoden-Diskussionen beginnen, zu denen vorab nur beispielhaft verwiesen sei auf Umberto Ecos „Die Grenzen der Interpretation“ (1990). In seiner Entfaltung einer Methodenlehre der Hermeneutik (Auslegung und Verstehen von Texten und anderen Zeichen) greift er ausführlichst auf jene Zeiten und Traditionen zurück, die für die Okkultsymbolik des Abendlands den Ausgangspunkt bilden: Gnosis, Hermetik, Alchemie.

Durch Letztere wurde eine Lesbarkeit der gesamten Naturschöpfung erstrebt, um schließlich mit übernatürlichen Instanzen kommunizieren, sie begreifen zu können, zu ‚höherer Einsicht‘ zu gelangen. Hierin liegt ein wesentlicher Grund, warum solche Traditionen auch in der Moderne noch wirksam sind: Sie stellen das Streben nach Erkenntnis dar, wie es jeden Wissenschaftler antreibt. Daraus resultierendes Arkanwissen ist schließlich eine Basis von Macht. Demgegenüber wandelte sich das Verständnis von Zeichen in der Moderne immer mehr in Richtung von deren kulturell bestimmter Willkür.

Hatten sie für Menschen in früheren Jahrhunderten – wie die sichtbare Natur – einen göttlichen Offenbarungscharakter, dem es nachzusinnen galt, erkaltete die wissenschaftliche Sicht um 1900 immer mehr zu der rein materialistischen Auffassung, dass Bedeutung durch menschliche Produktion und Gewohnheit entstehe. Wir werden sehen, dass die hauptsächliche Vermittlungsstation der esoterischen Wissensdisziplinen in der Neuzeit Geheimgesellschaften wie die Freimaurer sind.

Wir werden außerdem sehen, dass vieles dafür spricht, dass die älteren Denktraditionen und Betrachtungsweisen zumindest dergestalt fortleben, dass sie spielerisch zur Anwendung gebracht werden – als Codierung, durch die mystische Kontexte aufgerufen, in jedem Fall Signale ausgesendet werden, dass Formgebungen nicht auf einem statistischen Zufall beruhen, sondern einen numinosen Urheber besitzen. Die Bestimmung solcher Zusammenhänge und Absichten stellt für Interpreten immer ein Wagnis dar.

Die Arbeitsthese lautet, dass mit Prinzipien der Analogie und Ähnlichkeit Zeichenwelten erschaffen werden, die in diesem Sinne ein eher mittelalterliches Denken in universellen Bezügen voraussetzen. Dadurch erheben die Ausübenden in Hintergrund-Gremien den besonderen Anspruch, einem Gott gleich der Welten Lauf zu steuern. Umberto Eco karikiert ein wenig das unvollkommene Erkenntnisstreben der mittelalterlichen Naturforscher mit ihren heute verrückt anmutenden Ordnungssystemen und Analogieschlüssen.

Doch was er aus dieser Tradition aufarbeitet, dürfte zu einem Mittel bewusster Gestaltungen durch Geheimbündler geworden sein, die damit ein Welttheater nie gekannten Ausmaßes aufführen – bis zum heutigen Tag. Es sei dazu nur im Vorhinein angemerkt, dass ein Zweifel an solchen Beobachtungen und Interpretationen nicht darin bestehen kann, die modernen Vorbehalte gegen ein Denken in Ähnlichkeit und Analogie stur aufrechtzuerhalten und deshalb jede Benennung solcher Denk- und Gestaltungsweisen selbst als bloß irrational und irrelevant zurückzuweisen (George Soros unterstützt mehr als 50 Organisationen hinter den Protesten gegen Donald Trump (Video)).

Über Literatur und Kunst lässt sich ohnehin nicht ohne Begriffe der Metapher sprechen, die auf solchen Techniken des Vergleichs basiert. Am Beispiel von Motiven der Kabbala wird sich zeigen, dass hierin ein wesentlicher Zugang zu Machttechniken in moderner Öffentlichkeit und massenmedialen Bildern liegt. So verschränkt sich ein mystisches System mit seinen Begriffen von Buchstaben, Zahlen und Körperlichkeit mit modernen Mitteln der Aufzeichnung und sozialen Organisation

Es wird die Frage zu stellen sein, ob eine in der Kabbala wie auch in der Alchemie ursprünglich angenommene göttliche Offenbarung darin nicht pervertiert wird. Die Entscheidung, solche Informationen und Schlussfolgerungen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, rührt aus einem grundsätzlichen Votum für Informationsfreiheit. Kein Gerechtigkeitsprinzip privilegiert Angehörige mächtiger Dynastien, an dieser Art von Wissen mehr zu partizipieren als andere.

Aufgrund der Herrschaft von Eliten über das Mediensystem blieben solche Aspekte in medialer Öffentlichkeit bisher jedoch vorwiegend den anrüchig gemachten sog. Verschwörungstheorien vorbehalten und wurden allenfalls bruchstückhaft behandelt (Jesuiten, Freimaurer und Illuminaten: Eine (un)heilige Allianz zur Etablierung der Neuen Weltordnung (Video)).

Diese Strategie des Verschweigens, Verwirrens und der Dementis hat im Zeitalter eines globalen Datennetzes immer mehr an Effektivität eingebüßt. Vergriffene und seltene Veröffentlichungen sind per Mausklick erhältlich. Die weltweite Publikation ohne zwischengeschaltete Redaktion hat die Gatekeeper-Funktion kontrollierbarer Akteure in die Schranken gewiesen.

Allerdings wurde die Notwendigkeit erhöht, Informationen zu suchen, zu finden, zu ordnen und zu bewerten. Hierzu ist „Okkultsymbolik und Machtpolitik“ ein Beitrag. Das vorliegende Buch richtet sich nicht nur an ein Fachpublikum. Fremdwörter und abstraktere Erklärungen wurden auf ein Mindestmaß reduziert, wenn sie sich auch nicht ganz vermeiden lassen.

Das Thema erfordert einen bestimmten historischen und reflexiven Tiefgang; dennoch geht es alle an, die in westlich geprägten Kulturen leben oder zumindest mit diesen interagieren – ob sie wollen oder nicht. „Okkultsymbolik und Machtpolitik“ möchte in die esoterischen Grundlagen öffentlicher Ereignisse und Zeichen, in die Ästhetik weithin sichtbarer menschlicher Schöpfungen eine allgemeinverständliche Einführung geben.

Literatur:

Die 13 satanischen Blutlinien von Robin de Ruiter

Whistleblower von Jan van Helsing

Saturn Hitler: Banken, Astrologie, Kabbala und die Bilderwelt des Dritten Reichs von Daniel Hermsdorf

Videos:

Quellen: PublicDomain/filmdenken.de am 28.02.2017

https://archive.org/details/LudendorffErichSchaendlicheGeheimnisseDerHochgrade193229S.ScanTextFraktur

Spek­ta­ku­lä­re Wende im Pro­zess um das ab­ge­fa­ckel­te Flücht­lings­heim an der Düs­sel­dor­fer Messe!

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Die große Straf­kam­mer unter der Vor­sit­zen­den Rich­te­rin Wier­um hat beide Haft­be­feh­le gegen die An­ge­klag­ten Adel Z. (27) aus Al­ge­ri­en und Mo­ha­med B. (27) aus Ma­rok­ko „man­gels drin­gen­dem Tat­ver­dachtauf­ge­ho­ben.

Die bei­den konten das Ge­richts­ge­bäu­de als freie Män­ner ver­las­sen. Der Pro­zess wird am 2. März fort­ge­setzt. Wahr­schein­lich gibt es dann ein Ur­teil – Frei­spruch!

Den Nord­afri­ka­nern wurde in der An­kla­ge schwe­re Brand­stif­tung vor­ge­wor­fen. Adel Z., so der Vor­wurf, solle in der Flücht­lings­un­ter­kunft eine Ma­trat­ze an­ge­zün­det haben, Mo­ha­med B. solle mehr­fach zum Nie­der­bren­nen der Halle auf­ge­for­dert haben.
Bei dem In­fer­no ent­stand ein Sach­scha­den von zehn Mil­lio­nen Euro, den An­ge­klag­ten droh­ten bis zu 15 Jahre Haft. Doch die Be­weis­auf­nah­me im Pro­zess, der am 16. Ja­nu­ar be­gann, weck­te zu­neh­mend Zwei­fel an der Tä­ter­schaft der An­ge­klag­ten.

Zeu­gen­aus­sa­gen wäh­rend der sie­ben Ver­hand­lungs­ta­ge fie­len ganz an­ders aus, als sie bei der Po­li­zei pro­to­kol­liert wur­den. Eine mög­li­che Ur­sa­che – Über­set­zungs­feh­ler.

So sagte jetzt ein…

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