Der Himmel bleibt offen

 

Liebe Freunde,

wir erhalten schon seit Jahren regelmäßig Nachrichten von Menschen, denen furchtbare Dinge, vor allem in ihrer Kindheit und sogar schon als Säugling,  angetan wurden. So schlimme Dinge, dass man sie kaum in Worte fassen kann.

Darum haben wir die Autorin Dagmar Neubronner eingeladen einen Gastbeitrag zu diesem sehr sensiblen Thema zu schreiben. Es ist in den Zeiten in denen die Wahrheit jetzt ans Licht kommt wichtig, dass auch diese Themen angesprochen werden. Dadurch kann auch bei den Betroffenen ein Heilungsprozess einsetzten.

Der Himmel bleibt offen

Gastbeitrag von Dagmar Neubronner(link is external)

Manche Dinge sind so schrecklich, dass wir, Wahrheitsliebe hin oder her, am liebsten gar nichts darüber hören möchten. Wie ein Kind, das angesichts eines furchterregenden Ungeheuers die Hände vors Gesicht hält in der verzweifelten Hoffnung: „Wenn ich nicht hinschaue, ist es auch nicht da.“

Alles in den meisten von uns sträubt sich dagegen, uns mit Themen  wie Inzest, Kinderpornografie oder rituellem Missbrauch bis hin zum buchstäblichen „kleine Kinder fressen“ zu befassen. Wir benutzen den Ausdruck „…der frisst auch kleine Kinder“ höchstens scherzhaft im Sinne von: „… dem ist alles zuzutrauen“, oder auch im Sinne von „absurde Unterstellung“.  Und bitteschön, nie und nimmer gibt es sowas in echt, oft, allerorten, auch in Deutschland, vielleicht sogar bei mir in der Nähe.

Aber vom Augenzuhalten geht auch dieses Ungeheuer nicht weg.  Ja, es gibt „Menschen“, die so etwas tun, und ja: Unsere einzige Chance, diesen Albtraum zu beenden und Kinder zu schützen, ist, aufzuwachen, hinzuschauen, es für möglich zu halten, aufmerksam zu sein – im hellen Sonnenschein gedeihen solche Dinge nicht mehr.
In meinem Genius Verlag ist soeben ein schockierendes und doch wohltuendes Buch erschienen: „Der Himmel bleibt offen – Heilung und Integration extremer Missbrauchserfahrungen“ Von Inzest über Folter bis hin zum kleine Kinder-Fressen haben die drei Autoren, zwei Frauen und ein Mann, mir ihre Erfahrungen unter Pseudonym diktiert. Ich habe sie persönlich gut kennengelernt, sie sind absolut glaubwürdig,  und trotz aller Heilung merkt man auch die Spuren des Erlittenen.

 

Sie haben als Kinder wirklich das Schlimmste des Schlimmsten erlebt, überlebt – und sie sind erstaunlicherweise nicht daran zerbrochen. Das Beklemmendste ist neben den körperlichen Abscheulichkeiten die allen ganz unterschiedlichen Szenarien gemeinsame systematische und umfassende Manipulation von Bewusstsein und Emotionen dieser Kinder, so dass diese sich selbst die Schuld geben.

Da ist es wieder, das Grundmuster unseres derzeitigen Seins auf diesem Planeten: Das Schuldprinzip.  Wir sind selbst schuld, schon wegen der Erbschuld. Der ganze Planet ist völlig überSCHULDet.

Alle drei haben sich von ihren Peinigern äußerlich befreit, in langen schmerzhaften Deprogrammierungsprozessen auch innerlich schon sehr gut gelöst und sich ein erfülltes, lebendiges neues Leben aufgebaut. Sie sind nicht mehr nur „Überlebende“ oder „Opfer“, sondern starke, schöpferische Persönlichkeiten, die sich selbst gefunden haben und ihren Weg immer mehr in Freude gehen.

Diese Tatsache macht das Buch erträglich, und die Erkenntnis, dass „diese Dinge“ nicht neu sind, sondern schon seit Jahrtausenden in  vielen Kulturen, Religionen und Institutionen gepflegt werden. Es kann nur besser werden. Indem wir darüber sprechen und uns die Wahrheit zumuten, ermöglichen wir, dass dies aufhört, und erschaffen für uns und die Kinder dieser Welt ein neues Sein ohne Missbrauch.

 

Ja, wir haben einen inneren Widerwillen dagegen, „diese Dinge“ zur Kenntnis zu nehmen. Wir sollten ihnen auch keine Energie geben, indem wir Hass auf die Täter schüren oder Rachegedanken wälzen. Wenn wir stattdessen weinen können über das, was wir über diese drei Menschen und damit über den Zustand unseres Planeten insgesamt erfahren, ist das ein heilsamer Reinigungsprozess, denn es ist wirklich traurig. Aber die Wahrheit macht uns frei.

 

Deswegen empfehle ich Ihnen dieses Buch.  Ich habe es im Bewusstsein der umfassenden Bedeutsamkeit des Themas veröffentlicht, und es hat auch mich viele Tränen gekostet. Stellen Sie sich, bevor Sie es lesen, bitte vor, dass Sie Ihre unteren drei Chakren schließen und Sie sich wie in eine schimmernde Rüstung hüllen. Damit sind Sie emotional weniger engagiert. Es geht ja nicht um Mitleid, sondern um Information und Bewusstsein.

 

Dagmar Neubronner

 

Wir bedanken uns vielmals für diese Zeilen bei Dagmar Neubronner, die dieses Thema mit Fingerspitzengefühl behandelt hat.

 

Für Betroffene:

Eine seit Jahren auf dieses Thema spezialisierte, erfahrene und kompetente Therapeutin erreichen Sie unter info.psychotherapie@arcor.de(link sends e-mail)

 

Herzliche Grüße

Benjamin Ernst

 

Das Buch „Der Himmel bleibt offen“ ist ebenfalls in unserem Shop erhältlich.

 

https://keltisch-druidisch.de/

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2 Kommentare zu “Der Himmel bleibt offen

  1. Wenn unsere Seele sich sträubt, etwas aufzunehmen, weil es nicht zu verarbeiten geht, dann ist die Grenze dessen, was ins menschliche Denkschema passt, weit überschritten. Dieses unerträgliche Thema, Missbrauch von Kindern, ist mit Augen zuhalten nicht zu bewältigen, dies wäre eine Art blind sein, vor Verbrechen an Wehrlosen. Diese so schmerzhaften Erlebnisse von den Opfern schreien zum Himmel, doch nicht nur der soll sich öffnen, unser Wahrnehmungssystem für die Handlungsweise dieser Monster muss sich weit auftun. Wir müssen wach werden, nicht nur der einzelne Mensch, die Masse muss aufbegehren. um in Zukunft dieses Höllentreiben zu unterbinden. So helfen wir auch den Betroffenen sich von der selbst gegebenen „Schuld“ zu befreien, den wahren Schuldigen beim Namen zu nennen und vor Gericht zu bringen. Haben wir endlich den Mut zu handeln, gegen das Macht – System, nur so befreien wir uns von den Ketten, der von denen verordneten „Erbschuld“. Lernen wir von denen, die unsägliches durchmachen mussten und doch wieder zu sich fanden – ins Leben. Diesen Widerwillen überwinden, derartige Geschehnisse aufzunehmen, ohne Hass auf die Täter, aber mit dem Willen zur Gerechtigkeit beizutragen, damit dieses teuflische Treiben ein Ende hat. Und etwas ist wichtig, wer fähig ist zu weinen, bei der Erfahrung dieser Dinge, dessen Augen werden klarer, den richtigen Weg einzuschlagen. Der Himmel bleibt offen – schließen wir unser Herz nicht zu.

    Ganglerie

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