DNA-Bestätigung in Hamburg: Timo Kraus ist tot – Todesursache weiter unklar – HSV spricht Familie Anteilnahme aus

Von 23. March 2017 Aktualisiert: 24. März 2017 10:47

Bei der im Hamburger Hafen gefundenen Leiche handelt es sich tatsächlich um den seit 11 Wochen verschollenen HSV-Manager Timo Kraus. Dies bestätigten DNA-Analysen am Freitag.
Der HSV-Manager Timo Kraus (44) verschwand in der Nacht zum 8. Januar 2017. Am 23. März wurde seine Leiche im Hamburger Hafenbecken gefunden. Foto: Screenshot/Facebook & Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images / EPT

Bei der im Hamburger Hafen entdeckten Wasserleiche handelt es sich um Timo Kraus. Über die Todesursache sei man sich aber noch unklar, so ein Polizeisprecher laut „Focus“. Im Laufe des Tages soll hierüber aber Klarheit herrschen

Wir sind zutiefst bestürzt. Unsere Anteilnahme und unser tiefes Mitgefühl gelten Timos Familie, der wir weiterhin zur Seite stehen werden.“

(HSV-Vorstand Frank Wettstein)

Wettstein)

 

Liebe HSVer,

wir haben nun leider Gewissheit und müssen uns mit einer sehr traurigen Nachricht an euch wenden: Wir trauern um unseren langjährigen Mitarbeiter Timo Kraus, dessen Tod heute früh durch die Gerichtsmedizin bestätigt worden ist. Unsere Anteilnahme und unser tiefes Mitgefühl gelten Timos Familie, der wir weiterhin zur Seite stehen werden. http://bit.ly/HSV3017

https://www.facebook.com/plugins/post.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2FHSV%2Fposts%2F10154553798234117%3A0&width=500

Bereits am Donnerstag war die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es sich um den vermissten HSV-Manager handelt, wie die Polizei Hamburg meldete.

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Beim heute in der Elbe gefundenen Leichnam handelt es sich vermutlich um den vermissten Timo Kraus (Kleidung, Personalausweis)..

Wie die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet, soll der DNA-Test am Freitag erfolgen.

Feuerwehr barg die Wasserleiche

Ein Kleinboot der Feuerwehr holte am Donnerstagmorgen eine männliche Wasserleiche beim Museumsschiff „Cap San Diego“ aus dem Wasser, keine 200 Meter entfernt von der Landungsbrücke 1 und dem Museumsschiff „Rickmer Rickmers“.

Dort wurde das Handy des vermissten HSV-Managers Timo Kraus in der Nacht auf Sonntag, 8. Januar, gegen 0.40 Uhr letztmals von einem privaten Ortungsdienst geortet. Kraus verschwand nach einer Party im Blockbräu mit einem Taxi, kehrte offenbar damit an die Landungsbrücken zurück – so die Handyortung – und verschwand endgültig. Der Taxifahrer konnte nicht ermittelt werden.

Rechtsmedizin und Mordkommission

Die Feuerwehr barg den leblosen Körper und brachte ihn am Feuerwehr-Anleger 11 an Land, berichtet die „Bild“. Ein Rettungswagen unter Polizeibegleitung brachte die Leiche ins Institut für Rechtsmedizin. Auch die Ermittler der Mordkommission rückten mit Spezialisten für Todesermittlung aus. Seit 8.20 Uhr wird die Wasserleiche untersucht.

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